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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-16 · Heft 413 (16.3.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 413 (16.3.1920)
Date
1920-03-16
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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M.4W Witntt MorgeazeMmg m März 1020' Ser Wiener Arbeßterrat nnd der Berliner Putsch. L« DollzugSauSschuß derIrbeiterräte Lat. wie der .Abend" Bietbet. feit SamStag wiederholt Sitzung«, abgrhalte», in denen ausschließlich Über die Frage der Abwehrmaßuahumt der Arbeiterschaft gege«dieReaktio« berate» wsrde. t Ludm industriellen Bezirken ««laufende Bericht« Md Lnfragrn lasten «rknme», daß dort Gntschlofieuhrit zu einheitlicher Abwehr so stark ist wre m Wim. ... i—niwrimdr Zunsbruck macht sich selbständig. Avne sagt Dr. Aeisch da,«? JmrSbruck, IS. März. Wie den Blätter» anS dem KatHauS mitgeteilt wirb, bietet sich der Stadtvertretung Innsbruck die Gelegenheit, ein« direkte Verbindung mit einer holländisch-avrerikanische» Geselllchast anzuknüpfe», mit deren Hilfe eder Innsbrucker Bevölkerung ermöglicht werden soll, entbehrliche Dertgegenstänbe und Sachgüter in Holland zur Versteigerung zu bringe«. Die Wertabschätzung der zur Ablieferung gelangende» Gesinstände erfolgt bei der. Uebergabe a» die Sam^^lle auch durch ei« von der Stadt begfefftfa Lvllegrum. Die Parteien sind berechtigt, die so- Auszahlung des Schätzungsbetrages zu verloirgen. Für den Falk deS Zustandekommens der Abmachung haben die Holländer dar sofortige Abrollen von LebenS- »rittelsrndungen nach Innsbruck a!S Vorschuß auf die zu erwartende« Umgänge bürdend zügesagt. , Telegramme. Kein Eisenbahnerstreik ln Polen. Ko» «ttforUatf bc? polnischer Seite wird den „Polnischen Stimmen" mitgeteilt: Die durch das Tschecho-flowa« Ksche Preschureau verbreiteten Nachrichten über angebliche Hungerkrawalle in Krakau und in andere« Jnduftricgebieten Polens sowie über eine angebliche Lahmlegung deS Ersenbahnverkehrs in Pole» durch einen Veneralstreik der Eisenbahner, entsprechen nicht den Tatfache«. In Wirklichkeit reduziert sich die Meldung von de« Huugerkrawallrn ans eine durchaus .harmlose Kundgebung, die dieser Tage in Krakau anläßlich der äugen- Aickliche« ApprovisionierungSschwierigkeiten fiattgefuude« hat. Was de» Eisenbahnerstreik anlangt, so handelte rS sich um bereits beigelegte partielle Ausstande in den VrtriebSraponS r» Krakau und Radom. Die Meldung, »ls wäre infolge dieser Streiks irgendeine Storung im Verkehr der Entente,»ge -Warschau—Paris eingetrete«, ist aus der Lust gegriffen. * Ei« Kabinett Salih Pascha in der Türkei. London» 16. März. (Funkspruch.) „Times" meldet aus Konstantinopel, daß das neue Kabinett mit Salih Pascha als Großvezi« gebildet sei. Die Lage in Konstantinopel sei andauernd beunruhigend. In Skutari würden Waffen und Munition verteilt, die antibritische Propaganda breite sich zusehends aus. Paris» 15. März. (Frmsipruch.) „Echo de Paris" meldet aus Washington, baß in den nächsten Tagen eine neue Erklärung Wilsons werde veröffentlicht werden, die die Vertreibung der Türken aus Konstantiwope l, jedoch auch die Räumung Syriens durch die Franzosen verlange. Die Bolschewiken in Murmansk. Möokarr, 15. Marz, (^unkspruch.) An der Nordfront sind unsere Truppen in der Stadt Murmansk eingezogen, nachdem die ganze Eisenbahnlinie vom Feinde gesäubert worden war. Südlich von der Eisenbahn rst Lipowetz-Regow» wieder besetzt worden, die Dvnückung dauert an Wefll ch von Rieschitza haben die Rottruppen den Feind znm Rückzug genötigt. An der Siidwestsront sinv die Rvt ruppen 15 Werst westlich von Owrutsch vorgerückt. Richtung Mogilew- P o d o l S k dauert der Bormarsch trotz starkem feindlichen Widerstand an, der Ostrand von Nowo-Uschiya wurde erreicht« Die Abreise der Sowietdelegierte» «ach London.' Moskau» 15. März. (Funkspruch.) Die Hauptleitung der russischen Genossenschaftsv«rein,grmgen hat dem Präsidenten der HandelSamteS i« London, Sir Hama Greenwood, mitgeteilt, daß sie das Schreibe» der britische» Regierung wegen Aufnabme der HandelSdeziehMsrn richtig erhallen habe. Der Inhalt des Schreibens fei genehmigend zur Kenntnis genommen ^worden. Die Hauptleitung der russische« Genossenschafter» ersuche die britische Negierung» amtlich Nachricht zu gebe», daß die für Westeuropa bestimmte Abordnung auf ihrer Durchreise in Kopenhagen eine mtsprechrnde Zeit weilen könne, um sich mit L i t w i n o w, der gleichfalls . Mitglied dieser Abordnung sei, entsprechend berate» zu können. Nach Einlangen der Znstimmung auf diese-Ersuche» werde die Abordnung ungesäumt abrrise». Eine Kowfereng der asiatische« Sozialisten. vroSkün, 15, März. (Funsipruch.) I» bar nördliche« Mandschnrer fand etae Zusammenkunft der asiatische« Sozialisten statt, wobei Vertreter Japans, Chinas und Koreas anwesend waren. ES wurde beschloss««, «ach Sowietrußland Delegierte zu entsende». . Tnsar schwer erkrankt. Prä-, 16. März. (Tel -Komp.l Ministerpräsident Tu^ar ssi vorgestrr» ernstlich erkrankt. Infolge der gewalt gen Anstrengungen, welche -re Arbeit der letzten Wochen an ihn stellte, M jv» K»rptro»ga«i-«mr vollständig erjchSpft. DgM hat sich ein schwerer Herzfehler eingestellt. Der Ministerpräsident begab sich gestern «ach Marleubad. von wo er über A«ratr« deS ArzteS zur Wiederherstellung seiner Gesundheit sich »ach Capri brgebm werde. s Die neue rmgarifche Aegiernng. ' Budapest, 15. März. Heute um 4 Nhr nachmittags hat im Zeremomenfaa! der königlichen Hofburg die Eidesleistung der neuen Regierung vor dem Reichsverweser stattgefuirden. Rach der Eidesleistung traten die Mitglieder der Regierung zu einem Ministerrate zusammen. Ministerpräsident Dr. Simony-Samadam begrüßte die Mitglieder der neuen Regierung und teilte mtt, daß er den Präsidenten der Nationalversammlung ersucht habe, diese für den 17. d. M., 1V Ahr vormittags, zwecks Vorstellung der neue« Regierung einzuberufen. Pr werde in dieser Sitzung das Programm der neue» Regierung unterbreiten. Eine rassische Studterrkommlssistt «ach Deatschland. Moskau, 1.5. März. (Funkspruch.) Die russisch« Regierung hat bei der deutschen Regierung um die Einreisebewilligung nach Deutschland für den russischen Dichter WjatonoSlaw Iwa now und den Petersburger Universitäts- Professor B rau» ersucht, die zu Stubienzwecke» nach. Deutschland entsandt werde« solle». ' . Das «eue italienische Kabinett. Mm. 15. März. (Steftmi.) Der König hak bio Demission der Minister Rossi, Tebeseo, Albricei, Baccelli, Pantano, de Bits, Visocchi, Schanzer, Ehimienti und Nava angenommen und den Ministerpräfidente« Nitti interimistisch zum Kolonienminister, Schanzer zum Finanzminister, Luzatti zum Schatzminister, Bonomi zum Kriegsminister, Dorre zum Unterrichtsminister, Nava zum Minister für öffentliche Arbeiten und interimistisch zum Verkehrsminister, Falcwni zum Ackerbauminister, Alessio zum Post- und Telegraphenminister und Rainieri zum Minister für die befreite» Gebiete ernannt. Die neuen Minister haben den Eid in die Hände des Königs abgelegt. nächsten Zeit wieder eintreffen, geradezu katastrophal gtt stalten. : Auch das Efektri zitätSwerk, dessen Betrieb u»8 «och für. Ms Tage gesichert ist, ist stark gefährdet. Mit derj ZillingSborser und der böhmischen. Braunkohle allein kanch der Betrieb der Straßenbahn, die Beleuchtung usw. ni' aufrechterhalten werden. Auch hier kann nur die «ndli Beilegung der Streiks und baldigster Kohlenetulauf Katastrophe hintanhalten. . . i Zwei Krauen Sperrgeld War sagt die Landesregierung ,» der Forderung dew Hausmeister? , Gestern fand hier eine Versammlung des Reichst Vereines der Hausmeister statt, in welcher die Foü«- derung ausgestellt wurde, für ein einmaliges Aussperren; zwei Kronen zu verlangen. Parteien mit eigenem HauSq torschlüssel müßten mindestens die Hälfte deS gesetzlichen (!) Spe'rrgeldeS bezahlen. Ein besonders gva fcheiter Hausmeister erklärte sogar, daß mau eigentliche zwanzig Kronen und nicht zwei Kronen Sperrgeld verlangen sollte» Schließlich wurde erklärt, baß man bestimmt hoffe, daß die Landesregierung die Forderung der Hausmeister bewilligen wird. » Ei» neuer Raubzug auf die Taschen des ausgesaugten und ausgepveßten Mittelstandes ist im Anzug und noch dazu von einer Seite, die den geringstem Anspruch darauf hat, für ihre Leistungen etwazuj verlangen. Der Hausmeister, eine spezifisch wienerische Einrichtung, ist das Usberflüfstgste auf Gottes Erd-s boden. ES ist bestimmt zu erhoffen, daß Herr Lande--! hauptmann Sever diesen Raubzug der Hausmeister energisch abwehren wird, da es doch nicht angeht, daW Leute, die überhaupt keine produktiv« Arbeit leisten^ solche Forderungen stellen dürfen. Eine organisiert^ Abwehr der Mieter gegen ähnliche Gelüste deri Wien«« Hausmeister wäre wohl am Platze- Tagesbericht. Die Einstellung des Dahnverkehrs. Der dringende Güter- und 8eden»«itt«Uran»p»rt, Post bleibt aufrecht. Wie wir bereits im gestrigen Matte gemeldet haben, wurde die Einstellung des Eisenbahnverkehres ab morgen verfügt. Die Einstellung wird in der gleichen Weise wie in den früheren verkehrslosen Wochen gehandh'bt werden, indem «me d.r Prrsoweuverkehr etngrstMt wird. Dagegen wird der dringendste Güter-, und 'Dienstverkehr sowie der Transport der Lebensmittelzüge und die Beförderung der Post natürlich aufrechterhalte» werden. Die Dauer der neuerliche« Verkehrssperre ist vollkommen von den Berliner Ereignissen abhängig, doch kann angesichts der Unmöglichkeit, daß ein Verkehrszentrum wie Berlin aus länger wie einige Tage den Verehr einstellt, damit gerechnet werden, daß diese Derkehrseinstellung ebenso wie die vvrangegangenen mcht länger als ete Woche dauern wird. * Wie wir an anderer Stelle melden, sind die Ge--- rüchte üb'r einen Streik der polnischen Eisenbahner falsch. * W'grn KohleinnanSklS wnde» ab 17. Mörz auf den Lokalstrecken' iolstmte Personenzüge bis auf weiteres eingksiellt: Wren-Wesitahnbot—Amstetre»: Ab Wieu-W^sibabnbof 5 Ubr vvwüttags und b Ubr nachmittags, an Wien-Wesidahnhof 10 Uhr 56 Mm. vinmi'taB und 12 Uhr 45 Mm. nachmittags. Wien-Wesidahnhof—Neulengbach: Ad LÜieu-Wesidahnhos 8 Uhr 50 Mm. nachuuttag-. Au Wre» - Westbahnhos 8 Uhr r M>». nachmittag-. Neulengbach—St. Polte«: Ab Renlengbach S uhr IS Mm. uachmit agS. An Nenlergbach 7 Uhr 24 Min. vormittags. WlM'Frauz IoirfSbakn-Gmiind: Ab Wie« 6 Uhr 10 Mm. volmitiagS. An Wien 7 Uhr 4* Mm. nachmittags. Wnu-Franz ZosefSbahn—Tulln: Ab Wien 3 Ubr 40 Mm. «achmittagS und 9 Uhr 80 Min. nachmittags. An Wie» 8 Uhr 11 Min. vormittags und 8 Uhr 20 Min. nolchmutagS. Tulln— SirgmundSherberg: Ab Tulln 6 Uhr 56 Min. nachmittags. An Tulln 7 Uhr LS Min. vormittags. Tulln—TraiSmauer: Ab Tulln 5 Uhr 10 Min. »achmittagS. St. Pölten—Tulln: An Tulln 7 uhr 1 Min. vvrmittugS. KrelyS—St. Pölten; Ab Krems b ,Nhr 41 Mt», vormittags. an KremS S Uhr 25 Mm. nachmittags. Siegmundshnberg—KremS: Ad Gtegmultd-berbrrg 4 Uhr 48 Min. vormittags, an CiegmuudSherberg S Uhr 48 M»». nachm,ttagS. „ Wien-Franz IofefSbahn-KremS. bqifhungSweise Grem— Bad Kreuzen: Ad Wien 5 Uhr SS Mi». «achmtttagS, au Wie« 8 Uhr 55 Mi«. dormittaaS. AbSdorf-HivperSdorf- Stöckers«: Ab AbSdorl-HipperSdsrf 8 Ubr 5 Min. vonuittagS und 7 Uhr IS Mm. nachmittags, an AbSdorf-HipperSdorf 7 Uhr 87 Mi», vormittag- und 6 Uhr 34 Mrn. nachmittags. Für die i« Verkehr bleibenden Personenzüge der Lokalftreckeu« werden keine BrnützungSbeschtäulungr» sestgelrgt. Auf alle» übrigen Lin,en blerbt der derzertige Zugtvrrkehe mit d« Et»- schraukmlg auf BernfSfahrtw ausrecht. . . * n'l* , PerkehrdeSZugerRr. Ili Die»--'K»«sb r « ck auSuahmöwetse am 16. d. M. Abfahrt vo« Wien-Westbahnhos 7 Uhr früh. Mm—Salzburg, dezirhungSweise I»«Sdruck.) Das Ga«- «nh Eleßttrlzi^t-«erk se'Shttdet. Infolge der Streiki« Mährifch-Ostra» und Polen -7 im Ostrauer Revier streiken die Bergarbeiter, in Polen die Eisnrbahner — ist momentan elne Kohlenstagnation eingetreten. Unser Gaswerk bezieht die Kohlen aus dem Ostrau- Karwiner Revier, das die Kohlenrnschüv« gä„zlich eingestellt hat. Infolgedessen Ist die Situation des Gaswerke», danur noch sehr wenig Vorräte hat, äußerst gefährd et «nd Um M, w««u die Einläufe. Aicht m dl» »Ner- Die Pekinger Gesandtschaft wird verkt StaatSkanzlrr Dr. R r « n r r hat der » n g a r i s ch e « Regierung dr« Vorschlag gemacht» da« Oesterreich und Ungarn gememsa«gehörigeGesaudtschasi^ gebäud« in Peking, «in Objekt vo» hohe« Wert,«r* veräußern und de« Erl ö » zu« HeimtrauSpvr* der sibirische» Krieg»gefaugeue» ,« Uff' weud eu. Eine halbe MiMo« entlockt. Das Opfer eines Betrügers wurde am S. d. der galizische Kaufmann und Spenglermeister Denja^ min Schott, der im Hotel Roter Stern in der^ Leopold stabt wohnt. Er saß am 9. d. M. abends imjl Eafö Reif in der Stefaniestraße und zählte feil»? Geld, eine» Betrag von 508.55V Krosten. Dieses Summe steckte er dann in die Revolvertasche seines Hose. Dabei wurde er, ohne daß er eS merkte tot* einem Gauner beobachtet. Als der Kaufmann späte« auf die Straße trat, kam ein etwa 35» bis 30jährigeK Mann, eben der Gauner, der ihn beobachtet hatte,/ auf ihn zu, zog ein Abzeichen aus der Tasche, bo$. dem alten Adler der Kriminalbeamten glich und sagte dem Kaufmann auf dem Kopf zu, daß ta* im Verdachte des Valutahandels stehe unÄ ihn verhaften müsse. Er forderte ihn auf, sein GeW herauszugeben; Schott, der an dem Amtscharakter Mj Mannes nicht zweifelte, zog feine Brieftasche, die etwa 800 Kronen enthielt, hervor und händigte sw dem Manne ein. Dieser zählte das Geld, gab sich aber nichk zufrieden und meinte, der M.ann müsse mehr GeV bei sich haben. Zögernd brachte nun Schott aus dev Revolvertasche die 508.550 Kronen hervor und übergab, sie dem Manne, der ihn nun für verhaftet erklärt« und ihm sagte, er müsse ihn zur Polizeibirektiorrbringen. Er ging mit ihm bis zur Autobusstrecke unU bestieg mit ihm einen Autobus. Er hieß den Kaufmann auf das Verdeck steigen. Auf dem Stephan-Platz stieK der falsche Kriminalbeamte mit dem »verhafteten" aus einen anderen Autobus um und wieder mußte Kaußq mann Schott auk das Verdeck, und der Gauner bliebt unten. Auf dem Schottenring hätten beide aussteige« sollen. Als nun der Autobus an der Endstation «n*t gelangt war und Kaufmann Schott ausstteg und sich nach dem »Kriminalbeamten" umsah, war dieser verschwunden — mit der halben Million! Er war unterwegs auSgestiegen. Der Kaufmann hat die polizeiliche Anzeige erstattet und jetzt wird «ach dem Betrüger gefahndet. Er ist mittelgroß, hat länglich-' Nase, dunkelblondes Haar und fällt dadurch auf, daß er stark schielt, i Einmalige Ausgabe algerischer Zigarre» «ab Zigaretten. DK österrnckische Tabakrepie bringt, wie "wir tat&ftt» richtkt baden, in Kürze em Ouantlnn algerischer Zigarre» und Zigaretten durch dw Trafiken zur Ausgabe. Die Trasikautr» haben dis lörrgstesS 90. März ihre Bestellung au ihre, Valeger zu schien. An Zigarre« werde» auSgegeben: Amstla drl «nwdo BrevsS pro Slüa u 18.50, Diabolo Rita pro Stück K 19.—, Breves elpeciol Pr» Stück K 14 —, BrevaS chica pro Stück K 11.—, DtmokratvS pro Stück Ä 6.—, OpcraS vrs Stück A 4.60, March pro Stück L 6.— uud diverse Zrgarettm pro Stück K L-. Die AttStzade ist nur eine einmalige, somit steh« insgesamt 700.000 Zigarren und 93,000.0 $ Zigaretten rat Vew siiguna. Die AuSgade dieser Sorten erfolgt außer dem Rahm« der Raucherkarte ohncDesckränkung für die em Kunde, soweit der Vorrat in den Trafiken reicht. Im Durchs«! blhiten bei gletchmiiß grr Bestellung auf eine Trafik, vorauf daß das ganze Quantum m Wien adarsetzt 460 Zrgarre» und 13.000 Stück Ztgarettm entfall«»

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