Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 411 (14.3.1920)
- Date
- 1920-03-14
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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te. 41t7 Wien, Somüäst stsM Negierung wird die Note Tfchitsicherlns in den rächsten Tagen beantworten. Wir können bei dem Mutigen Stande des russischen Problems nicht passiv Dkeiben. Unf Men Fakt müssen wir uns in gewisser Beziehung beteiligen, ins svn?ero müssen wir mit Rück-- sicht auf die Becyüimisse in Polen versuchen, genaue Kkfyünatwnen über die dortige Dcnvattung, Den hMdel üM Berkehr sowie die Partei fragen zu erlangen. Pir müssen bestrebt sein, weder zurückzubleiben, noch »er künftigen Entwicklung zu präjudizicren. Wir nlüfsen »ns bemühen, im EinverKehnmi nnt den Verbündeten (» handeln. , AbgeordweLer Dr. Kramarsch wies darauf hin, patz »ie Sache der Berbünjbeten in Rußland verLoren sei. Die Entente haben einen Fehler begangen, rüdem Ke einen Frieden ahne Rußland schloß und die unglückliche polnische Politik unterstützte, die uotwendigrrweisL üne Vereinigung Deutschlands mit Rußland zur Folge ^aben müsse. NeneraLstreiK -s« Eisenbahner in Polen? HNGHrffch-Oftran, 13. März. (Tschrcho-slow. PcrvbUr.) die Erfenbahnangestellten in Polen find gestern in den Streik getretm. Heute ist kein e i u z i g e r Z n g »uS Galizien in Oderberg eingetroffen; ebenso ist «uch der Eutmiezug Warschau-Paris heute «>cht abgegongm. Nach Jnsmmationm des Obmannes der Orlauer VmvaltungSvmmssston. Martmec, der von dm Polen inten,irrt wird, meldet ,Dnch Casu-, daß m Krakau und anderen polnssche« Industrie-- fciietm seit einigen Tagen H u n g e r k r ü w a l l e an- "wer«. Die Krakauer Züge gegen Weste» seien nicht s-getztigt »orde«. Ein arabischer Putsch. London, 13. März. (Funkspruch.) Nach Meldungen gus Beirut hat ein arabischer Kongreß in Damaskus die Unabhängigkeit Syriens auszerufen und Emir F e i f u k am v. Mürz zum König aott Syrien gekrönt. Das syrische Königreich soll Syrien, Palästina, Libanon und Nord« nesopotamien einschließen. Dieser Putsch braucht nicht überschätzt zu werden. Emir Feisul ist licht von der arabischen Nation anerkannt, nicht einmal pp» einem urnnrnswkrtcn Teil. Seme Partei besteht aus seiner nüchsten Umgebung. Das syrische Königreich wird mögliche weis: Gyrun, aber bestimmt nicht Palästina, den Libanon und No»dmesvvotamien emschlirßr». Uebq die Neuordnung in Kleinafirn vich nicht ni Damaskus entschieden werden. Tagesbericht. i. . Das Drama emes Kriegsblinden. Bon der Hand eines jungen Mädchens hat gestern itstchtüitbaM' tim«!»!!';<3' Uhr der 39jährige Kriegsinvalide Josef Keller in ferner Wohnung, Ü. Bezirk, Biquhausgasse 31, den Tod gefunden. Seine Mörderin lW sich dann selbst zu entleiben versucht, ist aber nicht tot, sondern wurde schwer verletzt ins Stzrmk gebracht. . ■; i Wir erfahren über die Sache nachfolgende EiyzelhDeu.- B-ri Frau Anna H. wohnte im Hause, Bräuhgusgafse 31, dev 39jährige Kriegsinvalide Josef Keller, ein Wiener. Bon Beruf Schlossevgehilf«, ist er bss Kriegsbeginn eingerückt und wurde d urch einen Schuß sö'schwer verletzt, daß er in der Folge erblindete. Mlvv wurde von Frau H. aufopfernd gepflegt und es galt als ausgemacht, daß Keller Frau H. heiraten wird. Mn ist oftmals in die Wohnung der Frau H. eine entfernte Bbywandte, die Hilssarbeüerin Kavoline Wächter gekommen- Auch^ sie gewann Keller lieb. Gestern nachmittags war Keller allein in dev Wohnung geblieben. Er lag im Bette. Als gegen 3 Uhr Frau H. heimkehrte, fand sie dis Türe der Wohnung versperrt. Sie klopfte und läutete, ohne baß ihr geöffnet wurde. Als man sich noch Leinühte, die Türe zu öffnen, hörte man im JrMan Her Wohnung eine,: Schuß krachen. Wan verständigte die Sicheryeitswiache und die Türe wurde gewaltsam geöffnet. Die EinLretsnden fanden im Zimmer in seiner» Bette liegend den Keller mit einer Schußwunde an der linken Schläfe; die Kugel war an der rechten Schläfe ausgetreten. Der Mann hatte aber keinen Ptzvotver Bei weiterer Durchsuchung der Wohnung fand mau in einem Bette blutüberströmt die 'Karoline Wächter. Sie hatte sich niit einem Messer Schnittwunden an den beiden Handgelenken und eine leichte Schnittewunde mn, Halse beigebracht und sich überdies aus den, Revolver eine Kugel in die linke Brustseite gejagt. Die ReLtungsgesellscha.fL wurde berufen, konnte aber bei Keller mir den Eintritt des Todes feststellen. Die Wächter wurde verbunden .und ins Sofienfpital gebracht. Aus ihren Aussagen acht hervor, daß sie den Kriegsblinden wegen der Aussichtsosigkeit, ihn heiraten zu können, e r s ch o > > e u und sich dann selbst zu entleiben versucht hat. Nach den Umständen ist zn schließen, daß die Wächter den Keller meu chlin g s. und ohne sein Emverständnis erschossen hat. Für die Mdffchen Kriegsgefangenen »«Sibirien. Eine Aktion Le» Joint DommittoeS. Ueber. das schreckliche Los. der jüdischen Kriegsgefangenen in Sibirien sind in der letzten Zeit mannigfache Berichte durch die Presse gegangen, welche erkennen lassen, daß diese armen Opfer des Krieges, Mlchs für. die KnMWrkn ihre MrilM sropM, haben, auch weiterhin ein Objekt der Politik bleiben. Die kriegerischen Ereignisse, deren Schauplatz fast ununterbrochen Sibirien ist, haben bisher jede Aktion, 'die im In ie re so dieser jüdischen Gefangenen geplant wurde, zum Scheitern ve,urteilt. Besonders traurig ist die Lage der aus der ehemaligen österreichischungarischen Monarchie stammenden Soldaten, welche weder von der jetzigen österreichischen Negierung noch von den -neuen Nationalstaaten übernommen werden. Das amerikanische Jo in t D i strib u t iv n Committee hat sich nun mit der Angelegenheit der jüdischen Kriegsgefangenen itt Sibirien befaßt- Es wurde erir Betrag von 100.009 Dollar für die Repatriierung bestimmt und in der Person des Herrn Dr. Frank F. Rosenblatt ein Vertreter in Sibirien bestellt, dem es gelangen, ist, eine wenigstens annähernde Liste der jüdischen Gefangenen herzust eklen. Die amerikanische Regierung hat ihre Hilfsbereitschaft wiederholt versichert. Sie hat sich erbötig gemacht, für die Heimösfürderung 37 Schiffe zur Verfügung zu stellen, woraus allein schon di« große Anzahl der zu befördernden Personen, zu erkenne« ist. Die Heimsendung würde sich pro Person — es handelt sich um etwa 50.0Q0 bis 109.000 Mann ■-**> auf etwa 300 Dollar stellen, wenn die Befärderuing von San Francisoo aus zu Land erfolgt. Die Route San Francisco — Philippinen — Europa würde 200 Dollar pro Person erfordern. Di« Wiener Abteilung des Joint Distribution Cvmmittees widmat dieser Angelegenheit besondere Aufmerksamkeit- Ihr Leiter, Herr Direktor Wechsler, steht in ständiger Fühlung mit dem in Paris weilenden Generaldirektor des Joint, Herrn Dr. Gold mann, und es wird wahrscheinlich' in Bälde möglich sein, das in Sibiriern bisher ge« sammelte Matevial sowie ein Verzeichnis der Kriegsgefangenen im Wege der Presse mitzuteilen. Die jüdische Oeffanilichkeit, deren Leiden durch das Schicksal der vielem Kriegsgefangenen noch vermehrt tveröen. möge einen, wenn auch geringen Trost in brr Feststellung finden, daß das- American Joint Distribution Committee diese schmerzliche Frage nicht aus den Augen verliert und bemüht ist, hier Hilfe zu bringen. Wenn auch di« internationale Situation eine direkte unmittelbare Aktion zurzeit noch nicht gestattet, so wird doch! alles ausgebohern werden, nur im geeigneten Moment die Lösung diesen: Frage in großzügiger Weise in Angriff zu nehmen. ' : Selbstmordversuch eines ZrvMfjahvige« wegen Unglücklicher Liebe, Jrn Anstandsort des Turnsaales der Bürgerschule« IV., Preßgaffe 24, bat sich heute der zwölfjährige Schüler. Lothar Mull'er aus einem Revolver eine Kugel in die rechte Schläfe gejagt; ne durchquerte-den Kopf und trat an der linken Schläfe ö»S. Die RettungsgesMchs^t brachte den Sterbenden ins Wiedner KrankenhauK. Es heißt, daß der Knabe wegen n n g l \\ ck-! i ch e r L i e b c die Tat verübt hat. 270.900 SH«*** tüglich Gäste der Am?rUrar,er. Bergrvtzerung der AuSspeisrrng durch die amerikanische KiuLsrhrlsaaktion auf S79.0VY Portionen pro Tag. Neue amerikanische Großküche« in Wien. Die Steigerung Lev Ausspeifetätigkeit in Leu Ländern. Die anliukanische Kindkrhilfsüktion hat im Hinblick auf die fast trostlosen Emährungsverhältnisse in Oesterreich die Gesamtzahl der durch Mr. Herbert Hoovrrs Hilsswerk in dankenswerter Weise verköstigten Kinder m Oesterreich erhöht. Zur Durchführung der Cteigerung der Arbeitsleistung der KmderhilfSaktion wurden in den letzten Tagen in Wien folgende neue Großküchen geschaffen und dem Betrieb übergeben: 1!k. Bestrk, Meierei Swdwark. 8 Kobkenkippkeffel zu 55V Mer LeistlmgDsiihigkeit 8vi'v Poniemen. Angelchlossen find ritz Svei'estcklen' rm 0 Bezirke: Navaragafie 50» Augarten Paznurrnteugasse 2§ und Bargattenstrave 19. M. Bezirk, Petrusgosse lv. Schulgebäude. 8 GaSkvchkesse! zu 3vv L'u^'r Leistungsjäbigkeck 6000 Portionen. Angeschlöfsen sind die Sve'.scsteÜen im 1H. Beurke: Petrusgasse 10, Boerhaoeoasse 18, Kokvnitzgasse 15, ParacelsnSgafie 9. . XU. Bezirk, Hoffmannvlatz 17/10, Schulgebäude, 6 Kohlen" kivpMel zir 50V Lrter. Leistuna§Nrhigferk,A000 Portionen ( anae^ schlossen sind die Speisestellen un XU. Bezirk: Hoffmannplatz 17/lü, Heyendorferstraße 57 und Hetzciidorferstraße 60. XVIi Bezirk. Nauseagasse 49. Mädchenvolt'Sschule; 6 Kohlenkippkcsstl zu 550 Liter, Lristmigssähigkeit 5500 Portionen;, angeichtossen sind die Speisestellen im XVl. Bezirk, Nauseaggsse 49, Abelegasie 89. lzwe>). Payergasse 18. Gaickachergaffc 49/51 lztvei), Hasnerstraste 26, Arnrthgasse 50, Ncumayergasse 85, Wurltzergafse 59 ynd Speckbachergasse 48. Ferner wurden die neuen Speisestellen, kk., Aspeiyallee 5 lmd XU., Hostmannp'atz 17/19. errichtet. Der Betrieb wurde in den Küclren tU., Boerhavegasse 13 und XV! l., Klettonhofevgasse 3 eingestellt. Inder amerikanischen Großküche „Neue Safc bürg-, die nun auch als Ersatz für jene durch Brand zerstörte Küche in der Forstharrsgasse dient, ist eine 9e,stungssähigteit von II.<00 Portionen, m der Großküche Schönbrnnn eme solche von 14.000 Portionen erreicht worderr. ] Täglich werden?in?cit 'durch dir amerikanische Bydev- HWaklion rund 125 000 Wiener Kinder verlöftigt. 95.000 Schulkrnvrr und 30.000 Kinder in Anstalten, Horten, Tageshklmstä:ten, Warsenlränscrn und Spitalern. Das Kowm>ssarrat Wien der amerikanischen Kindeilrstfsakt'ton ist am Werke, im raschesten Tempo — die nateit Großküchen waren b nnen acht Tagen emgerrchtet — dre Steigerung des Umfangender Arlsspeuung durchzustihren und die nunmehr bewrllrgte Höchstz>ffer von 147.000 Portionen tür Wren täglich zu errelchen. Gleichzeitig sind die Kommissariate der amerikanischen KinderhrlsSairronen »n den Länden an der Arbeit, um die Zahl der täglichen Ausspe'srmgen zu vergrößern, die von den Ame>»kanem gestattete Erhöhung auf 128.000 Portionen pro Tag durchmtührcn. Die Toralsnmme der durch die amerikanische K>nderhilfS« oknon veiköstigten Kruder soll vov nun an sein: 870.000 Kinder m Oestttrerch. 54. Mrz "LKM" E0Ma»tiiBB«aaRflioaMiiavaiinn| ZIGARETTEWPAP8ERE 5 ZIGARETTENHÜLSEN 5 & Sie uf' '■ptpeffen selbst ■" die hck len Erwaptungap des Rsuclieps. » d 0 Q « » ■ » a a n at» s ei s o a » m n ’ts e « * aww 57 Oj Das Joint Distribution EoiAmiiL§r rn-Angarü^ In der letzten Plenarsitzung des Landesverbandes der ungarischen Juden war, wie aus Budattrst gemeldet wird, auch der Delegierte des Anterieau Joint, Distribution Comrititlrei Kapitän Landesco, anwe'end. Nach seiner Begrüßung durch den Präsidenten Baron P o l n a y errtwalf Kapitän LarrdeSco ein 'B,kd der Tätigkeit des Joint Dis^'ibutron Committee in Pol^n, Wien, Bukarest und Paris.' Das Joint Distribution Commiltee ist das Hilfskomitee der arncrikaurschen Inden, wir denn ...in Amerika die Wohltätigieitsaknonen iibcrhaupt nach Konfessionen gesondert siud. Dg-? Joint Distribution' Committee , ist aber, auch mit einem 'sehr bohvri Beitrag an der Weltaktion der- American Rklres Adnnnislration beteiligt, welche auch in Ungarn dm Kindern Nahrmrg und Kleider bietet und auch Erwackn'ene unterstützt. Eben deshalb setzt er vorans, daß die amerikanische Hilssakrion in Ungarn auch bd der Verteilung der Hilfsmittel keinen konfcsstonellen oder Klassenunterschied machen wird. Er habe die jüdischen Wohlfahrtinstitnte in Budapest besucht und mit großem Bedauern festgestellt, daß die von den Borsohren aufgebauten Jnststulionen völlig verlassen sind. Große Paläste stehen leer; er hoffe, daß dies nur den Kriegsfolgrn znzu'chreibm sei und daß bald der Wiederaufbau kommen werde. Für die Uebergangszrit werde das Joint Äkstribulion Committee den ungarischen Juden gerne entsprechende Hilfe angrdeihen lassen. Hierzu sei es aber notwendig, daß sämtliche jüdischen Wohlfahrtanstalten einheitlich Vorgehen, dirmaßen, dgß sie ihre Wünsche im Wege des Landesverbandes an das amerikanisch« Komitee richten, wo er fw bereitwilligst unterstützen werde. Ans diese Anregung hin wurde die Schaffung ein« Zentralstelle fvx jüdisches Wohlfahrtwesen beschloffen und als Vertreter der ungarischen Juden Dr. Ernst D e u t s ch im Sinn«! des Vorschlages -des Kapi'.äns Landeseo in das. Exekutivkomitee der American Relief Administration delegiert. Hinter den Knlifsen von Monts Carlo. - Ern großangelegtes Betrugsmanöver in der Spiels h'ölle von Monte Carlo will ein Engländer I. Cousins? Lawrence in einem soeben erschienenen Buch „Enthüllungen vom Monte Carlo-Noulette" aufdecken. Er^ behauptet, daß das Roulette kein Zufallsspiel sei, soy-i dern durch gewisse Tricks beeinflußt werde. Diese Tricks werden aber nicht bon den Spielern, sondern von den Angestellten des Spielunternehmens angewendet. Nach! den Beobachtungen von. vielen Monaten ist Lawrence zu dem Ergebnis gelangt, daß die Croupiers in Monte Carlo imstande sind, die rollende Kugel mit einer solchen Bestimmtheit auf eine Stelle zu lenken, daß das Publikum ganz in ihrer Hand ist und sie Gewinn wie Verlust nach ihrem Gutdünken einrichten können. Der Eng^ länder und seine Frau haben lange Zeit als aufmerksame Zuschauer an dem Spiel teilgenomnren und gefunden^ daß die „Chefs", „Inspektoren" und „Croupiers" alle! gemeinsam ein geheimes Spiel spielen, das aber nicht!, das Spiel des Publikums ist, sondern in der- Beemflnssung des Roulettes besteht. Sie sind nach diesep Theorie imstande, durch eine besondere Drehung dei< Scheibe, durch, das Werfen der Kugel auf einen be-. stimmten Punkt oder das Drehen der Kugel in der Hand/, bevor sie hingeworfen wird, den Lauf der Kugel nach ihren Willen zu lenken. Mrs. Lawrence hat diese Tricks, erlernt und setzt sie. in dem Büch ganz genau auseinander. Aher auch die Angestellten selbst sollen ihre Kenntnis ab und zu durch Geständnisse verraten. Sa werden die Erfahrungen. einer jungen Dame angeführt, die-mit den Croupiers gut stand und von ihnen mancherlei Aufklärung erhielt. So sagte zum Beispiel ein Croupier: „Ich fühle in meinen Fingern, daß Zero herauskommt," gerade als er die Kugel drehte. Die Dame setzte darauf und gewann. Ein ander Mal riet er ihr. aus 10 zu setzen, und auch diese Zahl kam heraus. Ein großer Teil des Buches ist der ausführlichen Darstellung ’ und Analyse der Tricks gewidmet, durch die die Croupiers von Monte Carlo nach der Ansicht von Lawrence „datz Glück korrigieren"._ J : Die Stadt mit den zweihnnÄert Ksnsessisnenj Tü »Fwiikünttr Zeitung" berichtet: Homburg war bisher ■ : in, der Wett bekannt wegen s ines nroßm Has>".iö,' seiner fuuci! Küche, vielleicht auch wegen der AnzichnnasvurlNe von Santi Pauli. Jetzt aber wird es wegen einer anderen EifentümLicbkci! einen Namen bekommen. Nom ist jhie Stadt der 100 Kirchen. Hamburg d'e der 9 0 Konstsstaneu, fraglos eine ziemlir^ schöne Leistung aui dem Gebiete des SeNenweseuS. ^Kenner am diesem Gebiet werden zwar erstaunt sein. Aber das soeben veröffentt lichte XXVUI. Hch der Statistik des dambmgischen Staates wird tii cmeS besseren belehren. Dort findet sich die erwähnte üderraschent hohe Zahl von Bekenntnissen. Der Schlüssel lugt nun allerdings in enter etwas verblüffenden Detaillierung. So fi, d:n wir zun Belv-el tjeweils als besondere Kategorie Englische Kirche, Churck os .England, EnMch, Hockkirche, H'gh Cdurch of Euglanj Epü'copale, Pt0testantisch»Episcvpale. Mvenristen und gewndeü Advent steh vom 7. Tage. Christliche Wiffenschakt, Christ-sciencs Chrrttan Scicntlsten; unter der Sammelrnbrik Jsraclnrn findet wir Jltden. Mosaische, Israel,tcn, Portugiesische Juden, Portugiese schtz Jnael'ten. Hebräer. Scmtrn uiw. W,r sürchtcn. daß dq Rubn; HambmgS dir Sätest,jchen Aemler snd.ere? Äcji« i »ub \wm r-ssm« .