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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-03 · Heft 400 (3.3.1920) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 400 (3.3.1920)
Date
1920-03-03
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 400 umaiosef ruropäischen Komitees für daS.rollende Material. Der Vorsitzende des Konritee-, Ingenieur 3 e f e v r e, ist vor kur;em hier angrlangt. Für unsere Kohlenvtrsorgüng auS den Natronalsiaaten und auch ArdieLebknsmittelzusuhr dürften die Arbeiten des Komitees» die sofort beginnen sollen» von großer Bedeutung sein. Die Industrie in Lodz. Lodz, SS. Februar. (Privat.) Der industrielle Wiederwfbau des Lodzer Platzes fchreltet^nur langsam vorwärts und bisher ist noch keine Stabilisierung der Verhältnisse zu merken. 3aut d(M Bericht des polnischen Handelsministeriums hat die svlnische Negierung für die Lodz« Industrie in Amerika 87.720 Ballen Baumwolle, das heißt 5000 Tonnen j385 500 Pud) angekauft. Davon wurden b;5 zum 1. Februar 1020 81.737 Ballen verarbeitet, der Nest kam im Februar zur Ber- »rbeitung. Außerdem befinden sich in Lodz etwa 10.OVO Ballen Baumwolle, welche Privotlansleute für eigene Rechnung Ausland erworben und nach Lodz gebracht haben. Die Reziermig wird nunmehr keine Baumwolle für die Lodzer Industrie sesorgen. Auch die Beschaffung von Wolle wird künftig der Privatinitiative überlassen bleiben. Vor kurzem haben die Lodzer Fabrikanten bei der Firma Alfred H a « ß e r verschiedene Sorten Volle im Gesamtwerte von 200 Millionen Mark bestellt. Die Garantie für diese Transaktion hat die polnische Negierung überzommen; bisher jedoch hat die erwähnte Firma nur einen kleinen keil bcp bedungenen Quantumgeliefert uud dis weiteren Deserungcn eingestellt. Die polnische Regierung hat a«8 Balutarückstchten beschloffen, be« Lodzer Industriellen den Einlauf von Nohstostm im AuSrande nur in begrenztem Maßstabe z« gestatten und dafür einen Warenaustausch zu organlstercn; die Rohstoffe, welche -ach Lodz geliefert werden, sollen Nicht mit Geld, sondern mit Fertigprodukten bezahlt werden. Em amerikanisches Konsortium -at auf dieser Basis Verhandlungen angeknüpfh die jedoch zu keinem Resultat geführt haben. Jetzt projektieren die Lodzer Großindustriellen eine polnisch-amerikanische ExportnndJm Portgesellschaft, welche Lodzer Textilwaren l» Amerika verkaufen rmd nach Polen dafür Rohstoffe liefern soll. Polnische- und amerikanisches Kapital soll sich daran beteiligen. Festm Boden hat die Lodzer Industrie noch nicht gewonnen,!ie wird es auch erst, bis die allgemeinen WirtschafiSvrrhältuiffe stabil sind. Verwertung der Krtessewleihen. ES war kein übler Gedanke, die LoSanleihe, abgesehen von ihren verlockenden ZiehungSchancen, mit einer guten, lohnenden Verzinsung auSzustatten, die den Stücken der Losanleihe auch den Charaltec eines ruhigen AnlagepapiereS verleiht. Die Losanleihe trägt bekanntlich 4 Prozent deS Nennwertes chie halbjährig am 1. März und 1. Sepien,ber rentensteutrfre! auLgezahlt werden. Die faktische Verzinsung für das zur Zeichnung-dev'Prämienanleihe zu verausgabende Kapital stellt sich aber nennensioect" höher. Wer die LoSanleihe erwerben will, muß bekanntlich zur einen Hülste Zweite Kriegsanleihe oder Schahschoine der Vierten bis Achten Kriegsanleihe, zur anderen Halste kann er Dargeld oder Erste Kriegsanleihe erlegen. Nimmt man die heutigen Kurse der kurzfristigen Kriegsanleihen zur Grundlage der Berechnung, so ergibt sich, selbst wenn man gar nicht berücksichtigt, daß die Erste Kriegsanleihe noch immer einige Prozente unter Pari steht, eine Verzinsung der Zeichnung-« summe von beinahe 4,8 Prozent, die bei einem LoSpapier wohl als ganz außerordentlich hoch bezeichnet werden muß. Für den Großkapitalisten aber, fiir die Bank, für die Spavkasse nsw., Stellen, welche (eicht die LoSanleihe in einer oder vielen Serien zeichnen können, steigt die Verzinsung bis zum Jahre 1930 dadurch um ein Volles aus 6,8 Prozent, daß im Juni jeden Jahres in jeder Serie ein Los mit 10OO Kronen gezogen werden muß. Es anzunehmen, daß diese vorteilhaften Verzinsungsbedingungen auch jene Kreise zur Zeichnung ber -LoSanleihe veranlassen werden, welche sonst den Lockungen eines LoSpapiereS nicht zugänglich wären. die Sache hätte so bis in die Ewigkeit dauern können. Da hat er auf den Deutschen gepfiffen und mit einem Juden'Bekanntschaft. geschlossen, welcher "Eier aufgekauft hat, angeschlagene Eier, die nicht mehr frisch sind; aus dem Dotter hat er irgend etwas-gemacht, den Namen hgbe'tch vergessen. Und unser Mann hat Glück: Dje Maschine platzt, der Jude geht durch und läßt ihn, samt den zerschlagenen Eiern zurück. Die Eier haben bald einen solchen Geruch verbreitet, daß man ihn'vor Gericht geladen hat; da hat er einmal, mitten in der Nacht durchs Fenster springen müssen und sich gleich empfehlen auf Nimmerwiedersehen. Die Eier mochte sich JekaterinoSlaw behalten. Etwas Geld hatte er noch. Damit ist er nach Krementschuk gegangen rmd hat dort mit einem anderett zusammen eine Zigarettenhülsen fabrik gegründet. Und gerade mußte er cinen Kompckgnon kriegen, welcher leidenschaftlich gern Schach spielte; er selber war auch ein großer Schachirrund; er konnte, sagt er, Tag und Nacht beim Schach fitzen, ohne, zu essen, ohne zu trinken, ohne zu schlafen. So haben sie beide so lange Schach gespielt, bis ihnen di« leeren Schachteln ohne Hülsen geblieben sind. Do die Hülsen hingeraten sind, das weiß kein Mensch. Indessen hatte er gehört, daß ein Apotheker in. einer leinen Stabt nicht weit von Krementschug seinen ganzen Laden mit allen Waren halb umsonst verkauft. Das war doch gewiß ein gutes Geschäft. Er ist . hin, hat den ganzen Kram mit Gack und Pgck erstanden und hat die Ware verpackt. Ein schönes Stück Geld war daran zu mrti.nen. Zum Unglück, befindet sich unter den Waren ein Füßchen Pulver und das hatte nichtanderes zu tun als auf ber Cifenbahu^ahct in die Luft zu schießen, chat den WaLLvu jLttlAoI&ju dem Kondukteur Lüteu Banknotenumlauf: 27 41 Milliarde». Zuwachs um wehr «lS 4V0 Millionen. Laut deS Ausweises der Oestcrrrichisch-ungarischeN Bank vom 15. Febmar belief sich die Notenzirlulation an diesem Tage auf 67*41 Milliarden Kronen gegen 56'9S1 Milliarden Kronen in der vorangegangenen Woche, wovon 18'39 Milliarden Kronen österreichisch gestempelt waren. Der gesamte Notenumlauf ist um 416*4 Millionen Kronen gewachsen. Verbot des Verkaufes vsn Immobilien an Ausländer in Polen. Warschau» 2. März. (Pnvat.) »Kurjrr PolSki* berichtet, daß der Finanzministcr einen Gesetzentwurf vorbereitet, der ein Verbot deS Verkaufes von Immobilien au AuSlümder ausspricht. Das Verbot wird mit dew Stand der polnijchen Valuta motiviert Wirtschaftliche Nachrichten. (Originalbrrichte der ,Wr. Morgenztst.*) Eine ungarische Regierungsverordnung verfügt, dAß' bie Ausfuhr voll Wein, Trebern und Schaumwein von nun an nur nach Einholung der Bewilligung eines unter Hinzuziehung von Vertretern der Ministerien für Handel und Finanzen zu schossenden Aussichtsorgaus gestattet ist. Für die Ausfuhr ist eine im Verhältnis zu den jeweiligen Marktpreisen festzustellende Gebühr zu entrichten. Die nach den bisher in Geltung gewesene» Bestimmungen' erteilten Ausfuhrbewilligungen für Wein usw. bleiben bis zu der auS dem AuSsuhrschein ersichtlichen Ablauszeit in Kraft. Eine zweite Regierungsverordnung' enthält dle entsprechenden Verfügungen für die Aufstellung des Fachausschusses für die Weinausfuhr, in welchem außer den Vertretern der Ministerien auch Vertreter der Interessenten, letztere jedoch nur mit beratender Stimme, Platz finden. Schließlich regelt eine Verordnung d«S Finanzministeriums die vorläufige Höhe der Ausfnhrgebühr, die für Wein mit 2 Kronen pro Liter, für Trebern mit 60 Heller und für Schaumwein in großen Flaschen mit 10 Kronen, in kleinen Flaschen mit 6 Kronen bemessen ist. Wie „Az Mag" meldet, wurden die Mebenbürger Anlagen deS ungarischen Elektrizitätstrustes von rumänischen Unternehmuilgeu um den Kausschilling von 18 Millionen Lei erworben. Präsident Wilson hat die Dill wegen Uebergabe ber Eisenbahnen an den Pcivatbesitz unterzeichnet. Nach Meldungen auS Ottawa hat baS kanadische Handelsaint die Zuckerbestellungen in Kuba widerrufen. Die Zuckerrassincrien werden den Preis für da- Psmid Zucker um einen Penny erhöhen. AuS London wird gemeldet: Die Friedenskonferenz hat sich gestern Vonnittags mit ber Finanzlage nach dem Kriege und mit der LebenSmittelteuerung beschäftigt. Die in Betracht kommenden Fragen waren von so großer Wichtigkeit, baß Ministerpräsident Nitti seine Abreise nach Italien verschoben hat. Im Unterhaus wurde ein Ausschuß gebildet,' ber sich mit dem sozialistischen Vorschlag auf Einführung einer Kriegs- Vermögenssteuer befassen und darüber berichten soll, ob eine Besteuerung deSim Kriegs erworbenen BermögenSzutvachseS durchführbar sei und in welcher Form sie angcwendet werden könne. Ein weiterer Antrag der Arbeiterpartei, wonach' dieser" Parlamentsausschuß sich auch mit den praktischen Möglichkeiten eirier KapltakSsteuer befassen sott, die zur Mbürdung der immensen Staatsschuld Englands bestimmt wäre, wurde jedoch abgclehnt. Lord C h a m b e r l a i n ist gegen die vvrgeschlagene Kapitalssteuer und erklärte, daß das Parlament, wenn es eine solche Steuer eiusühren sollte, sich einen anderen Schatzkanzlec suchen müßte. Wie „Narvdni Listy" erfährt, wird daö Finanzministerium verfügen, daß die bisher in Wien deponierten Wertpapiere, auf die die einzelnen Geldanstalten BonS ausgeben, an der Prager Börse nicht gehandelt werden dilrsen. Innsbrucker Warenbörse. IrmvSrnül, 2. März An der henligcn Warenbörse wann angeboten: Garne. Fette, Oele. Gewürze, Kaffee. Salzsardcllen, Orlkuchen, Waich-und Toitrtteseckr, Leinöl. Laugcnffcin, Bananenmedl. Edelkastanicnmchl, Manlykgiiev, Bahngeleise, Stadlblech, Kuvfe>kabctdrähie, Schwazbteck. Nuten, Spitz- und Schneidekiamven, landwirtschaftliche Maschinen, Mediziuslaschen, Pferdegeschirr. Nachfrage bestand nach Sardinen., Hülscnsrüchtcn, Textilwaren. Zwirn» Schnurgrlletnwand, Schn,i,grlvapier. Fuß abUschvssen und unser Mann ist kaum mit dem Leben davon. Was sagst Du zu dem „Glückspilz"? Er sagt selbst von sich, daß die Fische krepieren, wenn er einen Blick in den Fluß wirft. Wie Du ihn da siehst, ist er bei all seinem Unglück noch ein Spaßvogel. Da3 ganze Menschlein ist klein und lebhaft, hat leuchtende Augen, der Hut sitzt im Nacken, die Hände stecken in den Taschen und das Gehirn arbeitet — Kombinationen, unendliche Kombinalionen! Er sagt, er müsse „mit einem Schlag" Millionär werden; geht es nicht — so packt er seine sieben Sacher» und fährt nach Amerika. Dort wiyd er, sagt er, sicher sein Glück machen. Mir redet er zu, mit ihm nach Amerika zu fahren. Er sagtr Solche Leute wie wir sütd nirgends verloren. Doch ich wäre total verrückt, wenn ich einen so vornehmen Beruf, wie die Schriftstelleker ausgeben wollte, um eine Fahrt nach dem Glück anzutreten! Doch da ich sehr beschäftigt bin, und keine Zeit habe, fasse ich mich kurz; so Gott will, tverde ich Dir im nächsten Brief alles , genau berichten. Jetzt gebe Gott nur Gesundheit und Glück. Grüß' die Kinder und Schwiegervater und Schwiegermutter» jeden extra sehr herzlich van Deüiem Hemaht. Mnachem Mndek. * vt! chtt.g, dvS Wichtigste: Ich begreife nicht, warum ich von der Redaktion nicht die leiseste Antwort habe auf meine erste Arbeit, die ich ihr gesendet habe. Keine Antwort, kein Geld. Ich habe ihr schon die Briefe geschrieben. Hoffentlich habe ich —> so Gott will ■—> heute ober morgen Antwort von ihr. , -> Dar Obiga. >. .. .. .. ..!., —fr--—-- Di« CisenjflcHifiren fiir die Tabakieinfuhr «8 höht. Durch cme Bollzugsanwcisung des Staatsamtes Finanzen wnd die bei der Einfuhr von Tabak und Tabt fabrifotm ■ über die Zolliwe nebst dem Zolle zu cnnichtent Lizkuzgeblchr wie folgt festgesetzt: für Zigarren mit K 450.--, fi» Zaaretten mit K 400.—, für andere Tabaksabrikale und Nohs stoffe M't K 350.— pro 1 Kilogramm des BerzollungsgewichlM Diese Verordnung tritt sofort in Kraft. Eine englische Handelskammer kn der Schm« Die Vertreter der englischen Kanfleute von Zürich, St. Gal,. ,, Basel. Bern, Grni, Lausanne, Linern. Neuenburg. Montreux unk Cbaux-de-Fonds. die am 10. Jänner in Bern zuiammentratem beschlossen die Gründung einer englischen Handelskammer m ded Schweiz. Als Sitz der Kammer wurde Basel bestimmt; rinß Fil ale für die framöffiche Schweiz wird in L a n s a n n e evi richtet werden. Miigl:edcr der Handelslammer .können rntzlochs Staatsbürger werden, die sich in der Schweiz oder andcrswq nikdergclassett haben und Schweizer, die geschäftliche Dcziehmrgeq mit Englarid haben. Eine «ngarifch-ktalkenische Exportbrmk. „Pestier Lloyd^' meldet, daß demnächst mit Unterstützung der ltälienischertz Negierung ein« ungarisch-italienisch« Valuten-«! und Exportbank gegründet werden wird. Die neuß Bank wird mit mehreren ungarischen Instituten in vevir billdung stehen und Plant unter anderem die N«tieru7»zj ungarischer Aktien an den italienischen Börsen. J Oesterreichischo Waffe nfabrUrs ■ Gesellschaft. Ach Gnmd drr in drr ordnitlichen Geiirralvcrssmmlung vom S. d. I. gefaßten Beschlüße wird den bishi'rigen Lktiovare« BczngSrecht auf die neu zur Ausgabe gclanaenden 52.500 St ab 1. Jükincr 1320 dividendenbei echngtcn Aktien der Gt'eäsch« zum Preise von K 2§00.— t«l que>l per Stück im Verhältnis von 1:1 angeboten. Das BezngSrecht ,st bei sonstigem Bsi^saL der Zeit vom 4. bis rinschliefibch 17. März d. J. bei drr Nllgemei»« österreichischen Boden-Credit-Anstalt, W:en, öiiSjtr üben. Balutenkurse. Mit Rücksicht auf die Deffcvtmg unsen Krone im neutralen Ausland, waren fremde Zahlungsmittel grstilgen freien Verkehr billiger erhältlich» ES notierte»! Leinoten K 8.96, Rubelno 1 en K 8.86, Mar noten grün K 8.17, Marknoten rot K8.S Lire L 15.40, Dollar K 285.-, Pfund L 970.- tschechische Note» K 8.06 und AuSzablu» Berlin L 295. Annahme der deutsche« Mark in Jugoslawien. Gel üb« früheren Meldungen betreffend die Nichtannahme deutschen Mark in gewissen Fällen von Ausfuhr, bericht d« „Jugoslawische Lloyd" neuerdings, daß der Fjuanzminif die Entgegennahme der deutschen Mark bei der AuLfuht von Pflaumen und Pflaumenprodukten bewilligt habe mit der Bestimmung, daß diese Valuta zur Bezahlung aus Deutschland bezogercer Fabrikate Verwendung finden!Smm" Gründung der ersten optls^M Fabrik in Holland. Dü Firma M. A. Groen L Co., Optiker in Amsterdam, dis bish« ihre Gläs« auS Natherrow bezog, hat eine vosst^ ständige maschinelle Einrichtung zur Glasschleiserei aus Amerkka bezogen und wird in Zukunft selbst optische Gläser Hersteller Die Firma ist die «ste optische Fabrik Hollands. Ein HolzauSfuhramt ln Polen. Aus Marschav wird uns gemeldet: Der Ministecrat beschloß, ein Ho ltt auSfuhr/amt beim Finanzministerium ivß Leben zu rufen. _ Wiener Börse. Der bereits vorgestern begonnene AKröSckrmgSproze^ fand an der gestrigen Börse seine Fortsetzung. Es gelangten io den führenden Kulissenwerten vielfach Enilastungsabgaben zchl Ausführung. Verstiminenden Einfluß Übte die sich immer nrehi fühlbar macheirdc Geldknappheit sowie der Umstand, daß de« Markte der Zustrom an neuen Käufern gänzlich fehlte. Das Geschäft bewegte sich wohl in engen Grenzen, doch wäre» dit Rückgänge au? einzelnen Gebieten ziemlich einschneidend. Stärkt, in . Mitleidenschaft gezogen waren Staalsbahn-Aktien, welch, K 270.— billiger erhältlich waren, fcmer Alpine-Aktien, die sich um K 800.— ermäßigten. Der Rückgang der Bankenwerte bv wegte sich zwischen K 27.— bis K 100.—. Auch der Schrank« verkehrte durchwegin matter Haltung und namentlich Petroleum werte waren billiger angeboten. Fanto und Karpathen Petroleum büßten je & 1000.— rin. Von Transporlpapieren würden Aussig' Trplitzer K 420.—, Buschlehrader Ut. B K 180.—, Dampfschif K 570.— und Lembergs Czernöwltzer K 845.— billiger abg» gebe». Die ausgesprochen schwache Haltung erfuhr bis zuch Ende deS GeschüflrS leine Unterbrechung. Auf dem Rentenmarkb war diS 2'///» billiger anzukommen. Kriegsanleihe unverärrdert Im übrigen verwerfen wir aus nachstehende Schlußkursr: Anvustri«-Unternehmungen. Allgemeine Baugesell' schaff —(-Unlvnbau 760.— >— 40.—\ Wern« Baugrsellschrff 790.— (— —KönigShofer Zement 8000.— (— 800.—), Perlmoofer Zement 2980.— (— 40.—), Miencrberg« Z.egcl 2370.— 180.—), Li' sinacr Branerei —(— —\ Sarajevo —.— (— Aujüg Chem. 6H0.— (— 860.—1 Brosche Sp'rrituS —(— —), Carbonrildum 2880.-« (-320.-), Clorhilde2090.—(— HO.-), A. E G. Union Elektr 1610.- (- 95.—\ Vereinigte Elektrische 1250.— (- 65.—) Siemens Schnckerr 1750.- (- 190.-), Awlnr 3660.-(-800.-^ Berg- und Hüttelffvrrke —(— Austria Emm 2720.— (— 80.—), Egydiev —(— —EnzeSlelder 2056.--, (— 215.—). Felten & Guilleaume 5750.— (— UV.—), Gre«« Elsen L6L0.-- l— 180.—), Hutter & Schrany 1650.— (— 60.—) Krupv A.-G. 1620.- (- 183.-), Poldihü'-te 2815.— (— 885.- Prager Eise» 7300 (— RiMamurany —.— (— — Skoda werke 2888.— <— 192.—i, Äaffenfabrik B185*— (- 168.-), Brüxrr Kohlen 6300- (- Gvach SzaSzvarrr 2850.— f— Ätordung. Kohlen Obtvunß. 4E>Htten 4290.— (+ 210.—), Rossitzrr8M>.-> (+ 60—V Salgo Tarjaner 5880.— (— 195.— i, Trisüilv Stöhlen 9400.— (- 100.—), Ung. Allst. Kohlen 6950.- (— —.—), Urikanv —.— (— —) Bertscher Magnesit— (— —Westbohm. 4250.— (— —Danrk Mnichinri 8110.— (— 80/—). Briinner Maschinen 2500.— (+ 80.—) Daimler Motoren 1599.— (— lOl.—). Fialwerke — H (— —), He»d Maschinen lOOO.— (— 90.—), Hoshett 1 Schraub 1185.— (— 13.—), Sigl Lokomotiv 1620.— (— 80.—V Rustori 9145 — (—125.—), Simmcringer 1300.— (—100.—). Elb« Mühl 2300.— <— 45.—'' Leytam-Jvsetsthaler 1840.— (— bO.—f Neusiedler —(— —.—). Apollo 9950.— (— 800»—), Fanttz

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