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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-03 · Heft 400 (3.3.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 400 (3.3.1920)
Date
1920-03-03
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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4 rÖ«te 6 /Wien, Mittwoch Wiener MorgenzeitünA f Im Deutschen VolkStheater wird grgryfoSrtin ein Schnrtzl-r'Abend fcotbcveret. Die Aisifülinmü der drei E'nckter.Der Pupvcnspieler", .Der prii>'< Kakadu" und „Komtesse Miw" tst für den 13. d. M. geplant. SpuUriltr: Friedrich Rosrnttzal. In dcn Kammerspielen wird, aegenwkrrtia da§ künfaktiae Scha'ksp'kl „Die Mn'.qitise von Ar«is" nach Diderot, oearbcret von Karl Slcrnkieirn. a!s nächste Neuheit vorbereitet. Spiell?i!cr: Tr. Heinz Schulbaur. Im WrrnerStadttheater verbleibt daS Stück .Das Lkeib und der Hampelmann" tn t Leovold'ne Konstantin als Gast infolge der außer- »rdenilichen Zuakraft die ctanze Woche allabendlich auf. dem Gviclplan. — Sonntag gehl als Nachmittagsvorstellung bei er- Stißiaren Greifen .Der Hüttendefltzer in Szme. cgiun 3 Uhr. Im KomLdienhauS gelangt Mpntag den 8. d. M. zum erstennial zur AuMbrnng .Die Gabe Gottes", komische Tragödie in bret Akicn von Moritz Goldstern. Die Hauptrolle spult Egon Brecher, der auch das Stück in Sren? tetzt. Wie wir berichteten, erzielte daZ Stück bet der tlraussülirunq in Berlin einen sta> kru Erfolg. Im Wiener K o m ö d t e u h a u s fpielt beute kSit-wsch^ fträulem N o d e T b u m e, von den Remhardt- Büdnkn wegen Plötzlich« r Ertrankung der Frau Grete Wiesentdal d'e Rekle der.Phantasie" in Ferdinand Na mundS ^Gejestelte Phav^asie". . H '.rry W a l d e n spielt in der Renaissance- B 8 tz « e Sonntag den 7. d. M. um J/,9 Uht ,nachssrtlat* de« Rccaut de la Marlmirre ,» .M tnna von Ä « r n tz e lrn". Halbe Preise. Donistigclie Bezirkssektion Leopoldstadt, Makkabi II. Mittwoch, (Jen 3. März 1. J«, 6 Uhr abends, in den Olympiasälen, I., Rotgasse Nr. 1 grosse Pis ri mieier der Leopoldstädter Juden, o Akademie, Turnerische Vorführungen, -Tanz, Mitwirkung hervorragendster KUnstler. Q Kein Jude bleibe fern! tom Restliche* Kaden erhältlich: Zionistisches Landeskomilce, Jud. Nationalrat Buchhandlung Löwit und Bibliothek Zion HUTREPARATUR-AUST ALT Herrenn. Damenhflte werden nach neuest. Mode prompt und billigst modernisiert XVni., Wfthtlntr®! Oflrtel 2t und VZI., tHnrlahllferfitrasn* 8« stärken der Wiener und Prager Fußballer zu ziehen. Das Wettspiel findet auf dem Prater Sportplatz statt, vorher tragen W. A. C. und Wt. Zl. F. Ihr Mcisttzrtschasts spiel aus. _•! Der Sportklub Hnkoah trügt Sonntag sein fällige- MkisierichasiS p!el g gen den NußdorserA. C. auf dem Hakoaplüy in Floridtdors aus. Dte Nußdotter, die in der Metstetschaft an dritter Stelle sieben, sind bci|«U in hoher Form, so daß ern schwerer Kampf zu erwarten ist. Hugo Kauns phantastische Over' r r Fremde", daß zweite Bülinenweik des Tondichters, wmde bei der Dresdener Uransinhiuna mrt starkem Bilall anfgenommen. Der Tcrk der Over stammt von Franz R auch und ist dem Grimmüchcn Märchen vom Gevatter Tod entlehnt. Für den Mangel an dramatischer Giöüe entschükigen lyrische Stellen von großer Iartbkir und süßem Wohllaut. ErstesHrchesLerlronzert dkrHaboah. Die Kulturabteilung der Hakoab tritt mrt ihrer jüngsten Schöpiung Donnerstag den 1. Avrrl d. I im großen Konzerlhaus'aal vor d'e Oesfentltchkeit. Zur Aufiüh'.uua clanaen: Onvertüte Brae-lavSkm, Schottische Cymvbonie (Mendelssohn). VivlimKonzert V-Dur (MdzUttl, Btok'.ne Kon-tertmeister I. Zimbler, Luvenüre: Entführung aus dem Serail Mozart). . , Sport. KaiserinMerrer A.-C.—Hechawer 5:1 (2r1) f Trotz der hohen Tordifferenz kann man mit der Hecha'.ver - M.'.nnschaft nicht unzufrieden sein. Wenn Duldig (Tor) und Heller (Verteidigung) nicht einen so schlech en Tag gehabt hätten, dann wäre das Resultat tv-ohl anders auZgefallen. Ausgezeichnet war der Der^ Leidiger W'nter. Die Deckung gefiel besser als in den letzten Spielen. Auch der Sturm war im Felde recht gut und kombinierte hübsch, vor dem Tore war er weich und schußunsähig' Kaisermühlen stellte eine körperlich überlegene, harte Mannschaft, deren bester Teil die Deckung war. — Gleich zu Beginn wird Hechawer durch einen Elfer sehr deprimiert und als fünf Minuten später der Ball das zweitemal die Torlinie passierte, schien eine hohe Niederlage unvermeidlich. Doch die Mannschaft raffte sich auf, bedrängte und Flußinann konnte mit schönem Schuß ausholen. Gleich nach der Pause fällt der dritte Treffer. Dann bedrängt Hechawer erfolglos; die schönsten. Chancen werden vergeben; kurz vor Schluß fällt die Mannschaft zusammen und muß nach groben Fehlern Duldigs noch zwei Treffer in Kauf nehmen. Reserven 3:0 für K. A. C. Dis Prager Slavia in Wie«. In Wiener Sportkreisen sieht man dem fonn- ILgigen Gastspiel der Prager Slavia mit großem Interesse entgegen. Die tschechische Meistermannschaft wird, obwohl sie einem konnationalen Gegner gegenübersteht, bestrebt sein, ihr Bestes zu geben. Man wird dadurch in die Lage kommen, eine Parallele zwischen den Spiel- ... inBoPawoggonsc—raiiMf'urnflfflrmiiwygMBfc——flaaBRasw—bw—miw Amerikanische Aviattksatson 1020. Dir kommend« amerikanische Äviatikiatson sieht neben zahlreichen kleineren Flug. Veranstaltungen ittit Preisen von MKK) 6t4 25 0Ö0 Dollar drei bedeutende Frruflüge vor. Der größte von ihnen ist das als interttauonaler Wettbewerb anSpeschticbene Lusrderby. das im Laufe der Monate Juni oder Juli entschieden wtrd, quer-hurch Amerika führt und mit Preisen von insaesamt 100 O'^O Dollar cniSflestattrt rst. Eine» 5s).v00-Dollar-Preis offeriert, ferner der Aeroklub von Amerika demjenigen Flieger, der den Siillen Ozean überstiegt. 45.000 Dollar, sind vorgesehen für eine« Flug New- 8)ort—Paris oder PariS-^New'Dvrk. Nordischer Vntomodcltrongrcß in Kopenhagen. In Kopenhagen haben dreier Tage zwischen Bertretern der Auiomobililubs von Schweden, Norwegen und Dänemark Be« ratungen statigeiundro. wobei beschlossen wurde, im Zum in der dänischen Hnupstadt «inen skandtnaviichen Automobilkongreß adzuhalren. Wie m Schweden, nimmt neuerdings auch -rn Dünemark und Norwegen das Autonrob lwrien einen lrbhaflen Ausschwung, der es den Aulomobilk'eilen dieser Länder wünschenswert erscheinen läßt, rn engere Fühlung miteinander zu treten. Internationale Sportwoche in Marienbad. Die Marteubader Sportvereinigung veranstaltet von Ende Jul, b>S Antang August eme Sportwoche, tue einen inrernanonalrn Charakter haben soll und sich aus Fußballwetlspnlen, Tennis« touinrcrrn, Golitournirr. Tontaubcnschreßrn, leichlarhletuchrn und FlugmectingS sonne gesellschasUlchen Unterhaltungen aller Art zusammenseyen wird. Makkabi X. Heute sindct am 7 Uhr abends m drr Bezirksscltron eine wtchttge Komnersttzung statt. Hcchawer. Heute stude» um 6 Uhr im Jndnstriellen-Cass eine lürtungssitzung statt. Um '/,8 Uhr treffen sich die Vorstands» milgheder. . Gerichtssaal. S chwurgerlchtS-Reperlotte. In diesem Monate finden vor dem Schwurgerichte folgende Verhandlungen statt: Ordentliche Session. Am 4. Wilhelm S p r e g l und Ludwig M a i ß, Diebstahl. Am 6. Leopold M a r e s ch k a und vier Mitangeklagte, Veruntreuung. Am 6. O t t ö Röttig gegen Maximilian Schreier, Ehrende! eidigung. Am 8. Leopold H r b e n st r e i t und fünf Mitangeklagte, Diebstahl. Am 10» Johann Mayerhofer und drei Mitangeklagte, Diebstahl' Am 11. Heinrich W s o l e k und zwei Mitangeklagte, Diebstahl. Am 12. Arina Mahnt und drei Mitangeklagte, Diebstahl. Am 18. Wilhelm E ß l e r, Betrug; Jose! Hofer, Mlßbiauch der Amtsgewalt; Lcopoldine Jura, Diebstahl. Am 15. »> ■'■'■^■™=*^lliiii;iiw.gwm|;j1n,» , HrlM?'i!lgl,g,*gg^agWg8g!*,*Wg Menachem Mendel. Ein Brreswechfel. Htiaustzegebrn von Scholem-Älefchem, 4lüs dem Jüdischen übertragen von Sltgsrted Schmitz' Das vierte Bünde! Briefe. Ein vornehmer Beruf. lMcnachem Mendel als Schrrststeller.) (87. Fortsetzung.) 6. Brief. Gch^».-S ■) t -del «ms KaS il wkr ost ihre« Gatten Minach-M Mendel ln Jch ip z. Dem hochgeehrten, edlen und mächtigen Herrn, dem weifen Kenner der Thora, dem hochgelehrten Reb Menachem Mendel ehrfürchtigen Gruß. Erstens vermelde ich Dir, daß wir alle, Gott fti Dank, beim besten Wohlsein sind, gebe Gott uns, das Gleiche von Dir zu hören fürderhin und nichts Ech-immereS. t Zweitens teile ich Dir mit, baß ich meinen Nugett nicht getraut habe, wie ich Deinen Brief gslesen habe. Rein ein böser Traum! Eine wichtige Sache heit sich der Mann zum Beschreiben ausgesucht! Gott hat ihm ein: Witwe beschert mit Kindern, Gott weiß, van «em btt sind ~ und erbarmt sich ihrer und libertztzcht sie mit Honig. Nenn ich an Deiner Stelle dort in gwaitf, »tot, ich hiitde tan Jungen ein« andere Na» WpKdtt«§ ftfttot; und da» Milde! mit Un nackten Mtzhslkmr Mtr ich t-u d^e Küche «af die N^ifch»a«k -tzescht und fte Kardsfsel schälen lass»«, statt thr Rsoal itu Mdigert. M.rulpMiM ist mein Man» geworden,. Dolksredner. Und dafür kriegt er Geld gezahlt. Wie sagt die Mutter, sie soll leben: „Es gibt verschiedene Narren auf der Wel^ ... Ich glaube, statt in fremde Töpfe die Nass hineinzustecken und sich um anderer Leute Kinder zu kümmern, wäre es gescheiter, sich den Kopf um die eigenen zu zerbrechen. Du bist doch schließlich der Vabsr Deiner Kinder. Oder nicht? Du solltest hören, wie gut Mojsche-Herschele schon das Alef-Beth kann, — Deiye Jehupezer Witwe mitsamt der Redaktion mögen für ihn das Sühnopfer sein. Wäre mir leichter umS Herz, fo hätte ich ihn und die anderen Kinder photographieren lassen und Dir ein Bild geschickt, damit Du weuigstens siehst, waS Du weggegeben hast für Witwen und Redaktioninncn. Not Und Plage sowie Dir alles Gute wünscht und dauerndes Glück für heut' und alle Zeit Deine wahrhaft treue Frau Scheiüe-Schrindel. 7. Brief. Mtttaich-m Mendel aus Jrhupez an sein» Kttttt Schelü.-Schrtrrdtt in Kasr>liwke. Der teuren, edlen, tugendhaften und klugen E^ Mu Scheine^cheindel meinen Gruß! Zum ersten sei Dir kundgetan, daß ick -** bank Seinem lieben Namen! — gesund bin und mein Lebe« bas te5 Friedens; der Herr, gelobt sei er, möge helfen, daß «'«'3 vom anderen nur Gute; höre in guter Botschaft zu Trost und Heil — Amen. -um zweite« wisse: tzch bin mit der Wiotin fttäi und habe mich jetzt «uf dte Gäste verlegt, da» heißt, ich bchchvribÄ all y-chv»ü«l, welche mit Mir zusammen butt AuÄvtier Haben..K.ch. kann fügen; Dieser S. März 1S2Y /Nr. 400 ..- -.:..... Stratznoff, Betrug. Am 16.Emonnel Herrschkowitz Verunlrenung; Josef B r a n d n e r, Diebstahl. Am 17. Natmund S ch a n d l und drei Mitangeklagte, Betrug. Am 19. Ernst Palak-Caren und zwei Mitangeklagte, Betiug. Am 311 Marie Kramer, K ndermord. Am 22. Franz K o ch. Ver» untreuung; Adolf N e k a m. Drebstahl. Am 23. Karl Groß» s ch ä d l und sieben Mitangeklagte» Diebstahl. Am 24. Kart H e i S l e r und fünf Mitangeklagte, Diebstahl. Am 28.~ Heinrich Dan e k und drei Mitangeklagte, Diebstahl. Am LS. Wilhelm N u d l o f f und Johann L o e w, Betrug. Erste außerordentliche Session. Am 4. Franz Kremser, Veruntreuung und Diebstahl. Am 5. Karl Stelzer, Diebstahl. Am 6. Rudolf Krupitz und zwei Mitangeklagte. Drebstahl und Todschlag. Am 8. Karl Berger und Hermann Thorwarth, Diebstahl. Am S. Henrich Brandt«er. Betrug. Am 10. Karl Wyhnai und zwei Mitangeklagte, Diebstahl. Am 11. Joses Sch wetz e r^ Veruntreuung. Am 18. Edmund Winkler und -wer Midi angeklagte, Diebstahl. Am 13. Adam Am ad eo, Betrug. Am 15. Sylvester Dywald und Joses Schrämet, Diebstahl. Am 16. Michael Zant uud zwei Mitangeklagte, Drebstahl. Am 17. Julius Z o cd, Diebstahl, Robert S t a n r k, Betrag. Am 18. Johann P a I o c l q, Diebstahl. Am lv. Alois Deningerund Rudoli Stopfe» Diebstahl. Am 20. Karl D r a st i g und zw« MuangeNagte, Drebstahl. Am 22. Hermann Czerny und Georg K i u b a (, Betrug. Am 28. Josef Hauke, Veruntreuung. Am 24. Heinrich R r e M und zwei Mitangeklagte» Diebstahl. Am 2S. Josef K r a s a und Amaüe Schubert, Diebstahl. Am 27. Franz S e i b e r t, Drebstahl, Am 29. Karl H u b e r und zwei Milk angeklagte, Diebstahl. Am 80. Johann Daoidowietz, Betrug. Am 81. Jostzfinr Bayer. Drebstahl. Zweite Antzerordentlicho Session« Am 8. Johann P o r l z. Diebstahl. Am 4. Avion Ficker, Diebstahl. Am b. Karl Bürger, Ehrrnbeleidigun^ Am 6. Johann H 1 e tz i n g r r, Diebstahl, Franz H unzh Dtebstahl. A« 8. Eduard Eichhorn, Betrug. Am S. Solomon. W c i ti ft«i it. Betrug. Am 10. Leopold A d ek<t hoser und Helene H e r d r ck r. Diebstahl. Am N. Map K « h und Karl Schmied, Betrug. Am 12. Ludwig Holub und Franz P r a z a k. Diebstahl. A« 18. Joses S e p f uud Hermann K »- r l - k h. Diebstahl. Am 1b. Franz A u d e r k 4 Veruntreuung. Am 16. Franz Mutterberger, Diebstahl Am 17. Franz D i l t r i ch. Drebstahl, Emrrich Schösser, Betrug« Am 16. Rudolf P t - a!, Berunlrcmrns. Am IS. Karl Pind/» Karl Riemer, Brknntreuung. Am 20. Franz Rappel, Ehrenbeleidrgung. Am 22. Josef B e n d i n k. Betrug. Am 28. Arnold G laug er, Betrüg und Veruntreuung. Am 24. Wilhelm I a c U b e e. Betrug. Am 26. Jvsestne K o u c e l, Diebstahl. Am 27. Sofie Rinkendorfer. Diebstahl. Am 29. Beatrixe Hudrcek, Diebstahl. Am 80. Stefonre Czajlow-ka und Peter Pl otonow, Diebstahl. Am 31. Paul Friedrichs Diebstahl. __^ Der Volkswirt. Eine Krone — 2.40 Eenttme». Gestern stellte sich tu Zürich die ksterreichtfche Krone auf .... .2.40 am 1. Müchf die tschechische Krone aus ...... . 6.80 (6.80 am 1. März! die Marl auf. .6.25 (6.2b am 1. März! Agram ........ . . » . . .4.50 (4.60 am 1. März! Krakau t . . . , ,.»,».»»«3,6b >2.75 am 1» MäkH Budapest .... o ....... . 8.20 (2.80 am 1. Märzz Behebung der Wagg-«misere? Das mitteleuropäische Komitee für da» r» Matertat. DiK^rts mitgeteilt wird, ist der frühere tschechische bahnminister Dr. Z a h r a d n 1 k Mitglied des mittel- Deil ist mir. unberufen, gelungen. Ein Pechvogel ist hier größer als ber andere. Der größte von allen aber ist der, den wir „Glückspilz" nennen. Bon ihm ist fq viel zu schreiben, daß Papier und Tinte nicht ausreichem Der junge Mann ist selber aus Schwanetz; geheiratet! hat er zuerst nach Sadhzyn, bann nach Soroky: seinen Wohnsitz hat er in Jekaterinoölaw gerwurmen und dort hat er sein erstes Geschäft gemacht; er hat begonnen mit Gold zu handeln, das heißt, ein paar Leut« haben ihm einige Säckchen Gold verlaust und ihm dafür sein ganzes Bargeld ab genommen; eS hat sich aber herausgestellt» daß er Gand eingehandelt hak« DaS war bitter. Doch sich, so wie man geht und stehtz, in den Dnjepr werfen, daS hat doch keinen Sinn für einen lebendigen Menschen. Also hat er seinen Stock in die Hand genommen, ist von der Börse fort und Hai sich redlich geplagt, Groschen um Gwschen erarbeitet, bis er ein paar Rubel gemacht hat. Da hat er in dett Zeitungen angekündigt, daß er ein Geschäft mit einem Kompagnon sucht. ES dauert nicht lange und ein Kompagnon ist da mit einem Prachtgeschäft, daS heißth er hat zusammen mit dem Kompagnon ein Grundstück bei Krhtvowg gekauft, eine Goldgrube. Matt wollte ihnen dafür 255.000 Rubel Ablöse geben. Er fag^ aber: „Eine halbe Million oder nichlS." Bei nichts ist es geblieben. Dann hat er sich auf Steinkohlen g»- worstn und dazu mit einvm Ingenieur zusammengetat^ einem Deutschen, das heißt, einem Juden, welch« deutsch spricht; sie haben zusammen auf Halbpart einen Schacht gepachtet. Und wie man begonnen hat. Kohle zu graben, hat sich im Schacht «ine Duell« geiffne^ wehe« weih Sin«. Gin« Gündstutl Sie haben zimh R«schinen «usgestettt, um das Basstr snSzupurnpech. Pb pumpen sie, dort Lommt neue- Wassert htfk

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