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Wiener Morgenzeitung · 1920-02-28 · Heft 397 (29.2.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 397 (29.2.1920)
Date
1920-02-28
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr 887 mm, «onnra^ Die Ernährung. , Der Marktbericht. De» $?ft?cfir war gcfletn auf den Märkte« trotz beS knapp imorst-hendm Ultimos Lnircrst lebhaft Die Ausgabe deS bllligm Rindsse'sckPS hatte eine außero,dcntlicke Zugkraft ausgrübt. Auch Znbußcnfletsch — amerikanischer Rouckflmch zu X 70.— — vor stürmisch beoehrt und um Vj9 Uhr boi mittags bere is samltd) ausverkauft. Auch daß für den gestrgm Berkehr vorbereitete Ntndfleisch wurde zu wenig. Die übrige» Märkte waren lehr ungünstig beschickt. Ans den Fischmarkten gab eS nur geräucherte Fische. <$ t f l ft o 11 fehlte gänzlich. Don den Grünware «Märkte« war nur der Naschmarkt etwabesser beschickt. Dort gab eS neben den übliche» Rübensortcn auch etwamehr Gärtnergemüse, Rotkram und Kobl. Aepsel waren gestern gleichfalls auf dem Na,chmarkt nr haben. Mitteilungen der „Rohö". Montag. Warenzentrale, V»!., Piaristengaffe IS: Portu- Jiesische Oelsardinen, Rum für Mitgl eder, die «och keine« eralten haben. Honrgbulter. Corned-Beef.WeinIresterrssig, Puddingpulver. Banille und Schokolade von 8 BtS 12 Uhr und von V,3 b,8 5 Uhr. — Verkaufsstelle, Nibelungengaffe 7: OelmrdiMn, Eorned-Dees, Zwiebel. Schweizer Bohnen, Hausvastele, Loilctteseise und Kleinigkeiten von 8 bis 12 Uhr. — 1L, UI., und snil. Bezirk: Oelsardmcn, Hon'gbutier. Cornrd-Bees. Toilettcseise. Schweizer Ra'otto und Bohnen, Kleinigkeiten von 8 bis 12 Uhr: — X. Bezirk. Oelsardinen, Homgbutter» Corned-Bees. Rum. Obstcreme. Puddingpulver. Banille. Schokolade. Zwiebel, Ntgl. Feinsoda, Toiletteserfe von 8 blS 18 Uhr. — XVII., XVHI., and XIX Bezirk: Oelsardinen. Honigbutter, Corned-Bees, Weinkesteressig, Kleinigkeiten von 8 beS 12 Uhr. Konsnmverel» der Dankaugestellte«. Montag Rr. 1 biS 1000. Dienstag bis 8600, Mittwoch blS 8000, Donnerstag biß. 4000, Freitag über 4000. —- In Verkaufsstelle Rockhsiasse: Engl. Zwieback. Rum, Himbeersaft. Corned- Beef.Maimelade, prima Epserge», Schokolade. Schokoladebonbons, Rosinen. Senfgurken, Sens, Kümmel, Pfeffer, Pavrrka. Dörrzwrebel, frische Zwiebel. Grass Suppenwürfel und Tabletten, kosmetische Artikel der Ioma-Werke. Rasterseife. — In der Verkaufsstelle Schottenbastei: Mebl. Margarine nach Einlangen, Jänn'rzucker lRcst), Saccharin, Kartoffeln. -7 Gcwerkichsftsmdußen können von jenen, die an ihrem vrrlambarte» BezugStag nicht bezogen haben, ab Mttwoch in der Verkaufsstelle Schottenbaste; während der üdlichr» Geschäftsstunden übernommen werde». Petrole««- «nd KerzemauSgabe 1« MLrz. An der ersten Hälfte März werde» wöchentlich folgende Petroleumquoten auSgegebeu: Für Wohnungen % Liter, für Untermieter 8 ter> ^r Heimarbeiter '/»Liier, für GeschLftSlokale '/»Liter, für Stiege» und Gänge */» Liter. Ab 10. Marz erfolgt eine einmalige höhere Zuweisung von Kerzen .und zwar r Für die aus Petroleumbeleuchttmg angewiesenen Wohnungen vier Stück, für Untermieter zwer Stüch für Heimarbeiter vier Stück und für Geschästslokale sechs Stück. Ein Liier Petroleum kostet X 5L2, er» Stück Kerze zu */» Kilogramm K IM. HülsenfrLchta fjir SM»b«ftb««rttette. In der 183. Ukffonßwoche erhalten alle Besitzer der rosafatbenen Einkauf» scheine sür Wohlsahrffleisch '/» Kilogramm Hülsenfrüchte pro Person de- Haushaltes zum Preise von X 2.— gegen Abtrennung deS Buchstabens ,H" in de» Geschäften der Großschlächterer an folgenden Tagen: Dienstag den S. März tärA—F, Donnerstag den 4. März für 6—K Samstag de» 6. März für b—Kunb Montag den 8. Marz für 8—2. Lkartoffelabgabe. Montag bis Freitag werde» im XVI. Bezirke holländische Kartoffeln zum Preise, von X 6;— pro Kilogramm, und zwar 1 Kilogramm pro Kopf gegen Abtrennung der Abschnitte WP* und „Q° der Kartvffelkarte abgegeben. Schwedische Liebesgabe» für de« IV. Bezirk. Die Ausgabe von schwedische« LtebeSgabe» »m IV. Bezirk stndet für Familien m»t 3 Kindern Mittwoch, für Familien mit S Kinder» Donnerstag und für Familien mit 1 Krnd am Freitag von 2 bis 5 Uhr nachmittags in der Knabenbürgerschule in der Preßgasse, Turnsaal, statt. Mitznbringen sind Meldezettel, Heimatschem und Fürsorgevlatt der Kinder. Regrebeitrag für jede Familie L 2.—. Schwedische Liebesgabe« fste den XVIII. Bezirk. Für Familien mit ein diS drei Kindern, die weder deutsche noch schwedische 8 ebesgade« erhalten baben, werden Dienstag von 8 biS 6 Uhr im Amtshause, Martmsstraße 100, L Stock, schwedische Liebesgaben verteilt. Zewiveeda. Dom l. bis 8. März an Rayonierts pro Kopf */» Kilogramm Gleichmrhl zu X 4.20, ISiDekagramm Margarine zu X 12760, 1 Tube Saccharm (Abschnitt 28 des EmkausscheineSf zu X 2.50, V. Kilogramm Salz lMehlbrzugschein b), 7* Kilogramm Kartoffeln zu X 3.— gegen Abschnitt Q. An alle Kunden pro Karte 1 Stück X. f .-Selfe za X 1.80 oder L. Vk.-Seife zu jj K 3.20 (Seifenkartenabschnitt 1, 2, 3 oder 4s außerdem verschiedene Lebensmittel, Gebrauchs- und Haushaltungsgegenstände. In der Abgabestelle Schlestngerplatz die bereits angekstndigten Artikel. EIN HEUER mEDA! Soeben erschienen: ECCE EGO! Gedichte Preis 3 Merk im R.LÖWIT VERLAG, WIEN, IFLEISCHMARKTt Bühne und Kunst. Nene Wiener Bühne. (Zum ersten Male: „Tödliche Jugend. Tragödie t» drei Akten von Bela B a l a z S.) y 1 : Die Heldin dieses DrgmaS nimmt die Liebe nych viel schwerer, als. ihre, ältere angenehmere Schwester Christine aus Schnitzlers! „Liebelei". Das kommt . daher, weil' sie - eine, sogenannte komplizierte Natur und Künstlerin, ist. Sie denkt , beider Liebe fortwährend nach. : Nämlich: an die Folse^. Als modernes Mädchen natürlich nicht ‘ an jene, vor denen Gretchen bangte, sondem an andere. Sie will sich nicht an einen. Mann verlieren. Trifft es auch nicht so, wie die Lilk, die Bubcpester Schlager>Mizzi dieses Stückes:. BiLckLn. ftunih hitzcherz Liehe. Cnttveder das. eine oder daS Wiener Moegenzefttrng i. ........ andere. Den Komponisten Tibor lieben, heißt das Klavier schließen, bedeutet aber auch für sie. Hörige eines anderen Mensche« werden, mit sich spielen lassen, etwa wie ein Knabe mit Maikäfrrn grausam spielt. Für sie ist die Jugend eine furchtbare Last- und sie sehnt sich nach dem ahnungslosen Glück der Kindheit zurück. Aber der Geliebte, den sie von sich 'stößt, ist auch einer, der die Liebe ernst nimmik. Den freiwilligen Verzicht auf ihn hätte sie verwunden, ihn leiden zu sehen, ist ihr unerträglich. Sie nimmt Gift, wobei der wunderschöne Donauwellen-Walzer sperettenhast mißbraucht wird. Nicht die einzige Geschmacklosigkeit des Stückes und nicht die ärgste. . Diese Agnes spricht entsetzlich tziel, zerquätt sich und die Zuhörer mit Selbstbetrachtungen und ist schon zu Begrün beS zweite« Aktes reif für- Sanatorium. Ein unausstehliches Frauenzimmer! Man begreift die zahlreiche Männlichkeit nicht, die ihr den Hof macht. Der Geliebte ist arg verzeichnet. Nach der Exposition wäre ein genialischer, egoistischer Weiberbändig« zu erwarte». Indessen stellt sich ein liebebedürftigeS Künstlerkind vor. Mau entnimmt aus seine» ersten Szene», daß er sich auf eine» angenehmen Ausgleich einlafse» möchte: Drei Wochen will er seine Agnes gründlich genießen,, dann ist sie frei und kann ihre Tournee antrelen. Später aber entpuppt sich ein „Unbedingter"^, der untergehe» muß, wen» er Agnes nicht hat. Die Aufführung war der Dichtung, der trotz aller Mängel Qualitäten nicht abzusprechen sind, nicht gerade förderlich. Marie EiS scheint ja über Eigenart zn verfügen, war aber alS Agnes zu herb und kopfhängerisch und hysterisch und zänkisch — kurz, eine arge „Z'wiberwurz'n". Leo R e u ß als ihr Gegenspieler schlug um sich und schrie, daß einem Hören und Sehe» verging. Auch gelegentliche Ausflüge in die beliebte Moissi-Modulatio» sind für ihn nicht empfehlend. Irene Zawadzka spricht (ober vielmehr fingt) ei» schlechtes Deutsch. Trefflich Nikolaus Lov r ie, der einen mit sich und der Welt längst fertigen Baron nnd Globetrotter gibt. (Anmerkung: Wie die Lili der Schlager- Mizzi, so sieht dieser Lubloh dem Baron Sala. aus Schnitzlers „Einsamem 25cg" verflucht ähnlich.) Anmutig de» schwerfällig kriechenden Abend belebend Willi Hendrichs in der gelungenen Rolle einer Art Naturburschen mit Bügelfalte. Der Beifall war stark, schien aber von befreundeter Seite zu kommen. Für den Autor, der sich nicht zeigte, dankte Herr Direktor Geher. _ O. A. Kammerspiele. Dieb reih ändert Tage. Schwan? m drei Men von G a v a » l t und L h a r v r v. Dieser dem Wiener Publikum nicht unbekannte Schwank, den die Kammerspiele in ihr Repertoire ausgenommen habe«, ist echte Pariser Marke,»'^ ©te ^*rob - Art»- wir hier die Emdentigkelt abgehandelt wird, daß innerhalb von 300 Tagen der LebeuSerbe eines Verdorbene« herbeigefchafft werde» muß, eme Mion, die erst nach ueberwmduvg einer Fülle von Hinderniffe» eingelritet werdc« kann, entbehrt des Humors Nicht und schafft eine Reihe von Sitnatione«, bei denen anspruchsloses HelterkrttsbedÜrfnis mtf volle Koste» kommt. Das Stück führt Herr H o m m a zum Erfolg, der in der Rolle eineger,ebene« HelserS aus stets neuen Höhen einen natürlichen Humor von sehr rgötzl'cher Bonhomie entfaltet. Ihm sekundierten Lüra W o i w o d a und Mar-anne R u b mit Wch und Laune. Eine komische Figm stellt Herr K i r ch »e r ans die Beine. Bon den übrigen übte , Herr L i e b 1 als Detektiv gut« Wirkung. . — ä. - Aus de» Lheaier». " Die B erwaltnng deSHosärarS gibt bekannt. daß d,e Abonnemeut-Rückvergiitungc» pro 1918 mt Lause des, MonatrS März stattfindrn werde«. Als nächste Premiere der R r« a i s s a n e t 6 üh » e wird ,D i e P f a r r b a u s k o m 5 d i r" von Hermich Lautensack vorbereitet, die gegenwärtig daS Rrperwirestück des Berliner Kiemen Theaters b ld'rt. Repertoire der Renaissance -B üb« e. Montag d« 1. bis Sonntag den 7. März, Attsireteu Harry W a 1 d.e »S ch ö n e F r au e «*. Anfang ü Uhr. Sonntag de» 7. März, ncichmlitagZ '/,8 Uhr. Auftreten Harry Walde«, »M t n n av o n Barnhel m*. IKdischerltklbend. (Egon Bre ch e r, I. Deuts ch. Professor W o l s s o h n.) SamStag den 6. Diärz findet im m i t t 1 er e n K o « z er t h a u s s a a l e ein Jüdischer Abend statt, an welchem Herr Oberregrssenr Ego» Brecher «Mer anderem Bialiks »Das letzte Warf in j 8 d i t ch e r Sprache lesen wird. Außerdem spricht der Künstler Stellen anS der Bibel wid a«8 de» Dtchtnngen Bcer-HosmannS. Es wirken ferner mit: Herr Professor W o 1 f s o h n. der durchaus eigene Kompositionen, darunter seine/„Jüdische Rhapsodie-, zum Bortrage bringt und das MttgUed der Jüdsicken Bühne, Herr I. D e u t s ch, welch« ansgewühlte jüdisch.: Volkslieder singt. P«i» Gütersloh, d« brs vor kurzem noch BÜHnen- Bilb« fürs Burgtheater malte, hat sich in daS Dommika»e,kloster Ettal bet Oderammrrgau zurückgezogen. Sein Szenmbild für »Heirat wider Willen" nnd für «rne« Tolstoi-Einakter, das tm Schönbrunner Schloßiheatrr gesvielt wurde (.Der Fremde und der Bauer") waren kigenmtige Kunstwerke, die fteilich nicht das nötige Verständnis fanden. DaS Burgtheater verliert eine mrcrsehliche Kraft. . Literatur «. Wissenschaft. Preuttee Mulford, DaS Ende des ttn f a ß k StnS« Stwähtte Essays. Aus dem Errgksche» von Srr Galahad. LKbert Langen-Berlag, Mirnchen. Zage, Schwache. Grdrückte — greifet zu diesem Buch des Amerkaners Mulford! Es wird euch tausend Quellen -er Kraft und neue Lebrrißenergini erschlieHrn, wird euch aus den« Labvrint des Zweifels führen rmd. wieder hoffend machen. Multord ist Amerika — Zuversicht, Erweckung und fnfcher Sinn, gehen von ihm auS und erinnert er auch manchmal an die Gesundbeter seines Landes, den« Cnggestrvapparat er übcittöntmcft hat, so vermindert daS keineswegs den B^erl und die Wirkung seiner Lehre. Lasset btt ästhetischen Schöngeister beifeil« und leset, leset M«u wieder Mulford, den weifen Prediger... kgm. 29. Februar 1620 mmx •mnimimvn aufl ZIGARETTENPAPIERC ZIGARETTENHÜISEN Sie Vk^ ^Ospekklea »elbaf di« böt bwiHun)» das Reuehdps» »»»»»»»«»»»»»»»»«» 4»if tft«. 8et|«| •di Joses Grvbs Gesammelte H i ck l, Wie« ISIS. Die hier vereinigten Silhouetten. HtttmnmgSbild» Kultur'kizze« verdienen beim Wiener Publikum besonders Ausnahme. BrS auf einige Fugendermnernnge« de- , bedaudeln sie nämlich Wien« Zu- oder besser Mißstande, diesen gall'gen Geißelreden spricht ein wnndeS Herz, dag sich an den lausend Kanten und Spitzen des Wiener Leben- Wir erwarten von G r a b, daß er sein a«Sgesproch«neg satmsi Talent noch weiter fruchtlos dam antbiete» diese«ephistis«r - " sphärr zu durchleuchte» und zu desinfiziere«. M, Roms«. Edward Gtllgebaner, Bürgers« L«sse. Dergrr-Berlag, Berk». Du üeber Gott, hat Stilgebaner ein_ schlafen? Da ,st er ja wieder — der sentrmemab..^ Roman «ach dem Müblbachsche» Akzept, der wre Lrndendmtenkeschmeckk, obgleich von Blut und Schafott die Rede ist. BerstiNchtss Äreatralrk, Doulevardrevoluzzerei und TräuendrösrnspmLat»« ergeben de« neuesten Strlgebau«. Literatuvttsatz sßr wb? dchkotheke«. *3®*. Herbert Emleuberg. De« Banker o t t E «r o d a Erzählungen aus unserer Zeit. Fr>tz Gmlrtt Verlag, Bnlm, EulenbergS Skizzensammluna ist eine Anklage geg» Krieg und dennoch von blasser Wirkung» Spätere» Generot» tritfg das Buch etwas zu sagen haben — wir habe» de» 3 und sem Leid schmerzlich erlebt und es vrrlangt «nS kamn psychologische» Analyse« unserer Martyriums. Es. fehtt ds große Zorn, der befreit und das Schaue» m dre Znmnft. Erzählungen sind fem, ttug und sprnhlich schön, doch »ntrrfcht sie sich n»r »nmerllich von dem, was andere Luge v« . Literaten auS Krtegserlebnisim geformt habe». H*- cisdgi Wittel “ an Welt-Wirtscha-tsbaud. DaS letzte und Erregung der Zivilisation. Bo» De. Hugo bri Dr.> Gustav Gruna», Bern 1320. Preis 1 Der Antor führt ans, daß die VoikSwietschaftk» Länder und die sie tragenden Schicht« der städtisch« Bo» völkernng zu Grunde gehe« müssen, wenn nicht in leMer das Gegeneinander der Staaten sich tn ei» Mitrmd Fm verwandelt, wenn nicht «in W r l t w i r t f <& ktSr ft V er aus der Reparatious-Kommllsion des BolkndnnlwS b« sichen könnte, die Versorgung, aller Länder mrt Rohstosien Betriebsmltttlrr überrnmmt. Es scheint, daß dre Broschüre die Leitsätze emer geplanten Aktion gibt, der man m Jlttmesstz der leidenden Menschheit de« raschesten Erfolg wünsch«», «Rßtz»' Es so »roch bemerk, daß dir rer« Wirtschaftlern Vorschläge Mff BerfaffeiS olle nationalen Kulturen vollständig «trsngdBk^ lassen. , _ . ,”'-V ■’ ein9 «.Haawsva.« Das 3. Heft d« .Haswoda^ »st erschienen. ES entbätt unter anderen solaetrde Arinel:,B. B» bäum: Die Rolle der hebräische« Fugend m Golokz D. I. Sil b er bus ch: Errnnernnaen, ll. Da wl««L Krisis. Dr. Ernst Müller: In dm Spure« dB Sozialismus, II. Dr. N. M. G elb e r:,Ein MKntt «rg den inneren Kamvfe« der jüdischen Gemeinden m Vokn Ausgang des 18. Jahrhunderts. Ch. T.: Ueber, dm Tod drÄ ersten Sckomec Michael Heckper» nt Palästina; sowie eme reichhaltige Chronik. ' - ..H Die Gknudlage bet jstbische» Ethik. M GcrchL feiner langsähriom Sammelarbert gibt der »Be t d an d dev d e u t s ch e u I v d e n" ein systematisch «rgelrgtrS Wer? «l« dem Titel .D i e L e h r e« d e S I u d e« 1« « Der erste Teil dieleS Werkes »Dir Grundlage d« tudrsche* Ethik" :st von Dr. Beimseld unter Mitwirkung von Rabbirw» Dr, Leo Baeck, Prof. Dr. I-mar Elsiogen, Rabbiner DvMtz Samiom Hockfeld. Direktor Dr. Michael Holzmavn, .R^diM Dr. Abraham Lsewemhal zasammengrstellt. — Das Buch euch«« im Berlage von Schwetschke & Sohn, Berlin. . Fürsorge für erholungsbedürftige Lehrlinge flü« jugendliche Arbeiter in Oesterreich unter FSrde«MD des BolksgesunbhettSumtes im Etaatsumt für §ozi«« BerlvMltuntz. Bericht, versaßt von August Maria«« k Die durch de« langen Krieg körperlich hart mitgenommmt Rrbeiteijugend bedarf dringender Fürsorge. Ä» ti»tw «uS vor^ kegmdm. mit vielen Bilder» hübfck ausgestattetm Bache. fÄssderi die „LelnlingSsüisvrgeaktion" ihre Tätigkeit aus dem Gebiete dÄ UnterbrmgMq erholungsbedürftiger Jugendlicher i« vergangMÄt EvMner. Der Bericht und dte staltstrschm Äufzeichmmge» üb« dtexGe'undheitSverhältnrsse von 4000 ernes «envöchiam «oi bolmigsurlaudes terlbaftig gewordene« Jugendlichen beweisen. .WU furchtbar WrenS Jugend unter den Folgen des Krieges zu l«dch hat< Das Buch, das ein klares Büo von der Rot weiter DvM> schichten g,bt, ist zum Preise von K 6.— (mit Porto K 5JK>) fcs der »Lehiltussstiisorgeaktivn*. I., Hosgartmgasse S. sn hmehm. Sport Die hssttige« FußhaAlwettspsele. . Nach berr amleibenden Dleifterschasiskämpssn b^l ■ vorigen Sonntags wird heute der Betrieb in vlle«:- Klassen in vollem Umsange misgenommen. Das Jnkepi esse des Publikums an der Konkurrenz ist ganz gr.waltrA und dürfte im Laufe der Saison noch, eine beSrutsridtzs S^'ig^rung erfahren. j In der ersten Klasse stehen sechs. Spiele auf denk Programm. Das wichtigste Spiel kommt in Floridsdoti 'zur Austragung, wo die in der Konkurrenz führend« Amateure dem an sechster Stelle stehenden F.A.T. gegenübertreten. Die bisherigen Leistungen der Meister-» schaftsanwärter waren nicht dazu angetan, um zu ihn«' besorcheres Bertrauen zu haben. — In Hütieldorf hall- Rapid den Wiener Sportklub zu Gaste-, der bep' Haush -rrcn immer einen gefährlichen Gegner abgegebe» hat .— Ein Kampf um Sein oder Nichtsein wird ta$ Treffen Admira gegen GimMerinsex

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