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Wiener Morgenzeitung · 1920-02-28 · Heft 397 (29.2.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 397 (29.2.1920)
Date
1920-02-28
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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387 Wien. Sonntag —.>-«-»— ..— , >»— *»■ Somoghis Grab. I Budapest, 29. Februar. Der chnstlichnatlonecke Abswrdnrte I Pftpha» S o m o g v i bat heule die Leiche seines ermordete« pünttttsvetierS, des Redakteurs S o m o g y i. in der Nulional- Versammlung beschimpft. In einer Jntervellation regte -rr sich finüber auf« daß Somogyi er« Vertreter jener Richtung, die jurch Jahrzehnte in zielbewußter Arbeit zur Untergrabung des nationalen Bestandes beigerragrn habe, in Üue» Ehrengrabe in der unmittelbaren Nähe der Grüfte dir Heroen der ungarischen Nation beigesetzt worden sei.,Minister beS Innern B en i tz l y stellt fest, daß die Hauptstadt jeinEhrengrab gewidmet habe. Die sozialdemokratische Partei habe die Grabstelle angekaust und dazu hübe sie ein Recht. Das Schicksal der Sürftei. L«ndo», 28. Februar. tFunb'pruch.) In seiner Unterhausrchr über die türk i f ch e F r a g e erklärte Lloyd St o rge des weiteren, daß eS fortan einen, neuen Pförtner zu di» Meerenge« gebe« «erde, und zwar sei dies dem Buchstaben «ch de» Geiste nach aufzufaffen. D-e Dardanellen »Erden r« t e r n a t i o n a l is i er t und n e u t ra» kisiert werden- England sei zu seiner Stellungnahme durch Indien bestimmt worden. Die Flagge der Verbündeten wehe ßber der Hauptstadt der Türkei; diese verfüge weder über eine Armee, noch über eine Flotte und ihr ganzer Einfluß sei geschwunden. England fordere die Freiheit der Meerengen, dir Vrsremng aller nicht türkischen Gemeinden von türkischer Oberherrschaft rmd die Belastung der Erkochen Gemeinden mit Aulo- Ü»«ie unter türkischer Herrschaft. Der Schutz der einst »an den Türke« bedrückten Minderheiten sei erreicht und die Macht der Türken gebrochen, so daß hie einst unter ihrer Herrschaft befindlichen Lander nun wieder pn Kornkammer des MittelmeereS werden können. Alle stestunge» der Meerengen würden geschleift und die Türkei »erde keine Truppen m der Nahe der Meerengen halten dürfen. Die Sowietregierung gegen Polen. <Rook»u, 29. Februar. (Funkspruch.) Die S o w i e tregiernng wendet sich gegen die Anficht der polnischen Presse, daß bei Fortdauer des Krieges die Sowietregierung binnen wenigen Monaten stürzen würde und man daher alles ver» prriden wüste, was die Sowiets stützen könnte. Es wird Einspruch dagegen erhoben, daß Polen die Grenzen von 1773 und die Anerkennung der Unabhängigkeit aller Völker verlangt, die dem rufst'- sche« Reiche angehört haben, wofür Rußland Gaiantien kneten jUüfie. D»e kleinen Nationen, die daS Joch des zaristischen Jnwe- ÜalismuS abgrworfen Hab m, werden nicht wünschen^ unter den hol» schen Imperialismus zu geraten. Die Diplomatie der politischen Regierung beweise, daß ihre Haltung eine Finte und nur der Auftakt zum Angriffskrieg b>S zum äußer sten gegen Sowietrußland ist. Die Massen deS russischen Volkes bereiten sich vor, diesen Angriff abzuwehren, ohne von ihrer Haltung gegen jtzden Angriffskrieg ahzygehcn. . . Das Sprachsnrecht kn der Tschecho-Slowakek. Prag» 27. Februar. (Dchecho-llov- Preßlur.) In der. Nationalversammlung führte Abgeordneter Dr. H n i d e k in seinem Referate über den Gesetzenlwmf betreffend.dre Grundsätze des SprachmrecktrS in der tschechoslowakischen Republik aus: Wir geben den Deutschen mehr, als der FriedenSvertraa für sie fordert und als sie nach ihrer Haliung gegen unsere Republik oerdienen und wir geben rS ihnen freiwillig. Hierein» wurde der Bericht über den Gesetzentwurf betreffend die Zusammensetzung deS S e n a t e s und dessen Rechte angenommen. Dr. K r a m a r s ch führt auS: Die großen Wahlbezirke sind eine Folge deS Prinzips, daß die Abgeordneten von den Wählern getrennt und bloß zu», Werkzeug der Partei gemacht werden sollen. Nach meiner Ansicht rst dies eine Vergewaltigung des ganzen denkenden Volkes und eine Degradierung der fielen Bürger zu einem Stimmunc-Smaterial. Musiker bezeichnet, der von den Irrwegen der Vayrelrther Idee zum erstenmal scharf abschwenke, wenn er seine Tragödien rein aus dem Geiste des Musikalischen entstehen lasse und der Musik nicht nur eine dienende Rolle im Gesamtkunstwerk zuteile. Schreker selbst hat wiederholt den Klang als das Primäre seines schöpferischen Empfangens bezeichnet. Dennoch wäre es verfehlt, anzunehmen, daß diese Partitur, wie Debussy es tat, „mit gegen Wagner geballter Faust" geschrieben wurde. Eine fleißige Analyse würde in der Art, wie Schreker seine Themen verwendet, Leitmotivfunktionen auffinden, die durchaus nicht unwagnerisch sind. Dieses lm Grunde unwesentliche Detail ist scheinbar durch das Massenschlagwort „Entwicklung über Wagner hinaus" in den Vordergrund der Betrachtungen gerückt worden, um das jetzt bei Besprechungen der Schrekerschcn Opern heftig gekämpft wird. Wesentlicher erscheint die Art der Melodiebilbung, der Harmonik und Instrumentation. Man kann dieser Oper unmöglich Melodielosigkeit vorwerfen, es sei denn, man verstehe darunter nur eine im Puccinischen Orchesterunisono erklingende Kantilene. Auch dieser Forderung wird ja häufig genug Rechnung getragen. Aber auch sonst wird dieses Orchester von Melodien genährt, die Träger der farbigen Reflexe werden, aus denen sich das vielfältig leuchtende, schillernde und oszillierende Mosaik der Musik zusammenseht. Schon das Vorspiel mit dem neuartigen Effekt der Harmoniefremden Oberstimmen ist rein melodisch in seiner Schilderung der drei Hauptcharaktere der Oper. Auch andere Stellen des Werkes zeigen die breiter gesponnene Gesangömelodie, wie die Erzählung CarlottaS vom Sonnenaufgang, die Beichte Tantares und die schöne Atelierszene im zweiten Aufzug, wo sich der leichte Unterhaltungston jählings in die Sprache des Herzens wandelt, und endlich die bvmmlche Lobpreisung der Wiener Morgenzettuns Tagesbericht. Streik der städtischen Angestellten? Gefahr einer Stilleguna der städtischen Betriebe «nd der Wasserleitung. Mit dem gestrigen Tag lief die Frist ab, die die Angestellten der Stadt Wien zur Erfüllung ihrer Forderungen stellten. Die in der Gemeinderatssitzung beschlossenen Zuwendungen haben n i ch t .befriedigt und es steht zu erwarten, daß. wenn nicht in letzter Stunde die Forderungen erfüllt werden, am Montag der Streik ausbricht. Gestern vormittags haben sich der Bürgermeister und Stadtrat B r e i t n e r als Finanzreferent neuerdings zum Staatskanzler begeben, um ihm den Emst der Situation mitzuteilen. * - > ■■ Nach der Rückkehr des Bürgermeisters wird sich das Prä. sidium deS Verbandes zu ihm beg den, um die endgüluge Ant» wort ent7egenz>,nehmen. Wenn sie nicht befriedigend rst. so werden sich die Vertrauensmänner versammeln, um den Streck zu beschließen. Sollte es die Gemeinderatsmehrheit daraus ankommen taffen, so stehen der Bevölkerung unübersehbare Folgen bevor, da nicht nur bte siädtrschen Betriebe stillesiehen sondtrn auch eine Lahmlegung der Wasserleitung, der HumanüätSanstalren usw. emtreten wird. Palästina als Weltkurort. ES ist beschlossene Tatsache, daß Palästina in kürzerer oder längerer. Zeit - eine Heimstätte für das jütische-Volk wird- Schon hört man von vorbereitenden ' Arbeiten für den Bau von ganzen Städten und großen wissenschaftlichen Instituten im heiligen Lande. Die g schä't ich? Ausnützung des Freu d.'nverkehres da'esbst, der bisher von jüdischer Seite stark vernachlässigt wurde, hat cin: neugegründete Palestine Expreß Company, Limited in ihr' Hände genommen wobei alle Ansprüche der jüdischen Reifenden Berücksichtigung finden sollen. Denn sötald sich die politische Weltlage im allgemeinen günstiger gestalten wird, wird ein ungeheurer Strom von Bergnügungsreisenden nach dem heiligen Lande einsetzen. Es ist nun das Verdienst der Aerztegruppe des Palästina Auts. endtitz mit Tatkraft an die Gründung von Sanatorien in der künftigen Heimstä.te zu schreiten, wie nachfolgender Au^uf zeigh um die Ausnützung der wunderbaren Heilk.ästeder eigenartigen Besonnungsult j Demp ra urverhältui s: Palästinas jüdisch n Kranken zu ermöglichen. In einem jüngst gehaltenen aüssührlichm Referate wies Drr Rosen eld auf die Verzüge hin/ dieVKodern' eingerichtete- Heilanstalten in der Umgebung von Safsed auf den Höhen des Karmel in Metula am Fuße des Hermon auszei hncn würden. So lönnte der Gründste n ,ür eine jüdische medizinifchr Schweiz gelegt w.rden. Tausende knoch n.ü'er.uiöfe Kinder sänöen in der Sonnenglut des urväterlichen Landes Heilung von ihrem Krüppeltum und während d r langen Behänd iungsdauer durch Schulung und den Anblick der alten gehei.igten Stätten die Rückkehr zum verg.ssenen Judentum. Abgesehen von Privatkapital, sollt n sich jüdische Gemeind.n an dem - grölen P.oeite durch S.iftung n, Freiplätzen, betei.igen Hiermit wäre der Anfang zur Entwicklung ri.ies jüdi,chen Bade- und K.rlebens in Palästina gegeben und viele mittel- und osteuropäische Juden, die sich durch die oft feindliche Umgebung der europäi,chen Kurorte bedrückt fühlen, werden künftig ihr Reiseziel nach Erez Jisroel ver- /29. Februar 1920 -Sette I legen, genau so wke Kranke etwa vor dem Kriegs - A'gypten aufsuchten. Zu diesem Zwecke zusammerp-j g stellte Bahnzüge würden die Patienten aus Verschiß denen Teilen Europas in Triest sammeln, von wo f« bereitgestellte Spitalschiffe an die Küste Palästinas brächt7n. Zur Leitung solch"« Heilanstalten kann geradq Wi n li' bestaub gebildeten Aerzte zur Verfügung stellem Ein Herr ich er P an, dem jüdischen Volke nützliche tom der eifrigsten Unterstützung aller Kreiset t Aufruf. Das unterfertigte Komitee der A-rztegruppe beD Winr Palästi ra Amtes wendet sich an alle Indens inichesondece an die Aerzte und Fürforgestellen der Welt, s'ch an der Gründung von Sanatorien in Palästina zu be ei igen. Geplant ist der sofortige Bau! zwri.r Sanatorien, und zwar für Nierenkranke und Tuberkulöse. Für beide Erkrankungen in Palästino infolge seiner geographischen Lage, seiner kräftigen, h ilip n'eiid.'N Srnue bei kühlen Pafsatw'nden ein Kurort ersten Ranges. Durch den Bau von Sanatorisni würde in erster Liine den Kranken gedient, jedoch auch dem.Lan-e, das auf diese Weise Tausende von Menschen? beschäftigen könnte. Während Länder mit zahlungSkräf.iger Valuta die Geb ä u d e errichten würden,, kön rten Län.er mit schwacher Valuta die erforderlichen Ein ich ungen in ihren Staaten besorgen, so daß auch diese ihr Karital nutzbringend anlegen könnten. Dr. Hermann Mayer, Dr. Leopo'd Sofer, Doktor Wihelm Rosen selb, Dr. Sanel Beer. Zujch.if en werden an die „Acr^tegruppe des PaM stina-Amtes, Wien, 2. Bezirk. Zirkusgasse 33, erbeten/ von wo auch Ansküaf.e gerne erfolgen werden. Das Ergebnis der Volkszählung. Das von der Voikszahlungszentralsektion errechne^ vorläufige Ergebnis der Volkszählung nach dem Stande vom 31. Jänner 1920 weist folgende Ziffern auf: In den 21 Eemeindebezirken wuröen 1,838.708 Per^ sonen gezählt, wovon 851.694 männliche und 987.01^ weibliche sind. Im Jahre 1910 wurden im ganzen in Wien 2,031.498 Personen, davon 973.661 mänw^ liche undtl',057.837 weibliche Personen gezählt. f Der Abfall be.rägt gegrnüber dem Jahre 1910 192.790 Personen, davon 121.967 männliche un8 70.823 weirtiche. Währrnd in den Bezirke» 1$ 15, 19 und 21 eine Vermehrung der Bevölkerung z« verzeichnen ist, ist in allen anderen Bezirken die Be? völkerungZzif,er gesunken, -und zwar relativ aiw stäcksten im 1. und 14. Bezirk. . . t . Während die Bevö.kerungözahl der Stadt gesunken, ist, ist die Zahl der Haushaltungen gestiegen. Bei dee^ Volkszählung im Jahre 1910 wurden 480.476 Wohn^ Parteien, bei der letzten Volkszählung 520.372 abH gegeb-cnr Wohnungsbogen gezahlt. Aus dieser größeren) Zahl der Haushaltungen, trotz der Verminderung detz Beoö.kecungszahl, folgt d-er Schluß, daß die einzelnes Wohnungen im allgemeinen weniger dicht betz völkert sind, woraus sich auch wenigstens teilweise dbr bestehen.e Wohnungsnot erklärt. Die angesührlen Ziffern sind nur das Ergebnis de« vorläufigen Zählung der Bevölkerung, zeigen aber, baß die Bevöikerungszahl der Stadt Wien durch die Kriegst verhällnisfe uno durch die große Sterblichkeit beträchU lich gesunken ist. / Eine abermalige Erhöhung des Vvvtprsisrsk» Reue Lohnforderungen der BÄckergehttfe«. j Die „Korrespondenz Herzog" mclvrt: in dm Brotfabriken befchäfiigtcn Bäckcrgehck'm haben «eneB liebe Lohnto^deinngrn gestellt und ihrei Liebesnacht auf dem Eiland „Elysium". Diese Melodien tragen die Kennzeichen der neuen Harmonik, aus der sie geboren sind. Sie sind von dem gleichen artistischen Geiste geformt, der die neuartigen Akkorde ersann, diese funkelnden, irisierenden, magisch leuchtenden Klangkombinationen, die einer Palette von bisher unbekanntem Reichtum entstammen. Eine Harmonik, die zwischen Konsonanz und Dissonanz schwebende Uebergänge schafft, ist in ihren feinen Nuancierungen, in ihrem Wechselspiel zwischen sonst fremden Tonarten recht geschaffen, das unbestimmt Schleierhafte, in Schrekers problematischen Naturen zu illustrieren; sie liefert aber auch die Grundlage für die kühnen Steigerungen der Orchesterzwischenspiele, deren glühender Atem die Gestaltungskraft eines großen Könners zeigt; sie ist es eigentlich, die dem Ohr zunächst ein Rätsel schafft oder vielmehr eine Summe von Rätseln, bis das Neue vom Hörer apperzepiert und als Plus an ästhetischem Reiz empfunden wird. Die Meisterschaft in der Behandlung des Orchesters ist bei Schreker, der mehr Studien am Schreibtisch als am Dirigentenpulte machte, verblüffend. Wenn manches Orchestrierungsdetail auch noch experimentellen Charakter zeigt, hat er doch die Orchestersprache um ein ungeheures Gebiet bleibend bereichert. Bei Schreker und nicht mehr, bei Strauß werden die Neuerer fortan in die Schule zu gehen haben, wenn sie die letztmodernen Errungenschaften der Technik beherrschen wollen. * Das Orchester der Philharmöniker war für diese Klangvisionen das richtige Instrument. In der! Premierenstimmung war alles im Feuer der Erregung! züsammengeschtvcißt, was sich so langenicht ' -"n wollte,! und selbst Direktor Schalk schien etwas wie lliebe für * das schwere Amt zu empfinden. Die anfeuernde Kwft über ging von der Bühne aus, wo Herr Ziegler det die Rolle schon in Frankfurt kreiert hatte, den buckligen Helden mit voller Hingebung mimte und sang, Frau Jeritza, die Carlotta mit allen erotischen SatanSkünsten ausstattete, die je auf einer Opernbübne verlangt wurden und Herr Duhan, ein kühl-stolzer Don J'.'.rn, sich im Liebesfeuer an ihr entzündete. Herren 8ec und Manowarda gaben genuesischen Würdentragern lebenswahre Darstellung, Herr Breuer un8 Frau Kittel hatten die undankbare Aufgabe, ein^ wenig schlagkräftige' komische Episode darzustellen undlösten sie beklommenen Herzens. Die Regie sollte z.o^ehen Schrekers phantastischen Bühnenforderungen und der' Not an Mann und Material einen billigen Ausgleich schaffen, was Herrn Wymetal leidl' ) . ing. Er sparte sich die Erfindungsgabe für den letzten Akt. wo er' dann Gelegenheit genug fand, bewegte Statistsnmaffen^ Ballettfragmente, Festzüge, bacchantisches Rasen, ber^ hüllte und unverhüllte Erotik stets wechselnd zur Schau zu bringen. Ob die schwüle Sommernachtömnsik ' iescß Bildes jemals ihr völliges Korrelat auf der Bühnet finden wird, ist kaum zu entscheiden. Diesmal sah doch noch zu realistisch da droben auS. " Die Oper wurde trotz ihres diffizilen Inhalts unL .der nicht leicht zu fassenden ntusikalischen Anlage mit einmütiger Anerkennung anfoenommen. Sie ist'kein Werk für 'bs und richtet sich an die Theaterinstinkir des großen Publikums. Das brachte ihr den von 8flft zu steigenden Erfolg. Man ließ Schreker der für zahlreiche Hervorrufe zu danken hatte, gerne kühlen, datz die Vernachlässigung seines Schaffens nicht am Publikum gelegen war. Er genoß endlich auch die Wärnre deS Wiener Erfolges, der ihm so lange rmbill''gerweise vor», enthalten geblieben war. Dr.Konrad Maril. j

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