Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 394 (26.2.1920)
- Date
- 1920-02-26
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 894 Men. Donnerstag Internationaler wirtfchaftspoliti^cher Kon- §retz in Frankfurt a. M. , Berlin. 25. Februar. Am 80 Avnl nnd 1. Mai 192) findet in foinf'it"t a. >))t. intern 'tionaler w rllck rsksvol'tifck r Ko nareß statt. De E.nlcrdungcn Xeil'Obnu gehn von den Bei 0 eiern der Stadt »»rd der Handelskammer sowie den Vorsitzenden der WirtichoftSverhände Deutschlanda»S Auf. der Ta nsoidnuttst des Kongressestchm zunächst die brennenden internationalen Wirtschastsiragen. Zur Wirtschaftslage in der Trchecho-Slowakel. Der Londoner »Econon»st* schreckt unter anderem: Die Tendenz der Ausfuhr wird mehr nach dem Osten als nach dem Westen sein, obgleich verschiedene Erzeugnisse. besonder» Zucker. Gerste und Hopfen rin ziemlich weites Absatzgebiet in allen Staaten finden werden. Größere Möglichkeiten aber bietest sich für die Ausfuhr nach Osten, da die Lander kort alle kaum eine Fn'mstrie haben und daher gerne Dinge kaufen würde« wie: Glas und Tonwaren, Porzellangeräte. Schmuckgrgenstände» Gablonzer Waren. Tuch. Lernen, fertige Anzüge. Säcke, landwirtschaftliche Geräte, Maschinen aller Art. Bier n. s. w. Der wichtig'» Aussuhrarttkel rst Zucker; mau darf btc normale Zuckervrodul-ion des Landeaus 1*/, br» 3 Millionen Tonnen schätzen, wovon eine Million au-geführt werden kann. Zurz'ert ist die tschecko - slowakische Republik das einzrge Land Europas, das imstande ist, an anderen Länder» irgendwie bctiächtl'cheZuckermengcn abzugeben. In Zukunft chrrd es iür dieRrublil möglich lein, außer den schon erwähnten Erzeu'gnisten noch solche jener GewerbSzweige auSzuführcn, die zurzeit wegen Mangels an Rohstoffen und Kohle mehr oder weniger stagnieren. ES bandelt stch dabei hauptsächlich um Erpugmffe der Textilindustrie und Kleidun gsst ü ck e n. nach denen vor dem Kriege aus den Balkanstaaten die größte Nach'rage kam. ferner um Schuhwerk, Euenwaren. Maschrrncn, Chcrurkalien uiw. Der Aufgabe der Organrste ung brS tschecho-slowakirchen Ein- und AuSfuhrbandrlS gebt nicht nur die Pi lvatimtiative nach, sie ist auch in die Hände von Syndikaten gelegt, die besonderzu diesem Zwecke von der Regierung erstaunt sind. Arrangement-Gkntottrmg an der Wiener Börse. Die Arrangement-Einteilung sssr den Monat Marz 1920 (erste Hälfte) wird ffstg letzt wre folgt: 1 Mä z. Kaffa und Aufgabe: 3. März, Ml^ungen: 4 März. Efftkteneinretchnng: B. März. Kaffa und Ausgabe; P. Marz. Meldungen: kl. Mär'. Estektenernrerchnng; 15. Murr. Kaffa und Ausgabe. Nächste Kaffa «nd Ausgabe: Montag den 22. März i:>20. Lossagung Fra^krekchs von der lakeinifchen Mlinzvereinigung. . Mashifgton. 85 Februar. ^Ctneago News* meldr« auS Parrs. daß stch Frank'«ich gänzlich von der latcrmscben Münrvernn'gu.ig loSs >gen werde, weil die S »l b r r m ii« z t n bedeutend böhrrirü Kurst st hen als ihr Nennwert ist und Frank, »rch durch den Schmuggel de,er Münzm ungeheuren Dchndcn erleide. Vor dem Kr-ege fei das K loaram«?t!bfr sk' Fran7«n Mt gewesen nnd algeprägte Münze auf dem p?cr» von S00 Fronten erhilren worden. Nun koste das .Kilogramm Silber 60 Franken, so daß der Ncnnwert der Münznur nn Dii.tel des S-lbcrwerles betrage, weshalb das Silbe, geld fast känzl'ch rns Ausland adgeströutt fei. llm den Silbe,»ranken auf den Met rllwerr zu bringen, sei die Kündigung der Münzvereim» lung Notw ndrg. England habe schon vor längerer Zeit angc- »rtnet. daß der Sllberlchrll'rta nur «och 50°/» Silber enthalt» »ürle, wodurch der Meiallivrrt von emcm Schiümg am acht Pence veriin-'rert worden ser. Frankreich w-rde daS ge'amte Srlberjlkld aus tritt Ve,lebr z ehen »nd ein neues Klein g ld prägen,, sias 22% Nickel, 60% Silber und lb% Kupfer enthalten werbt. KapiLalserhöhungeu. Die A k t i e n g e l e l l s ch a f t derTevPich-nnd Möbel st offabriken vormals Philipp HaaS üS 8 hne ve.mehrt ihr Akrienk pital um L0 000 neue. vom 1 Juli 1920 an d vidcndenber chtrate Akien z« X 200.—, von 8 auf l0 Millionen Konen. Auf 19.331 dreier neuen Aktie« wird bis e nschließl'ch 2. Marz 1920 ein Bezug-recht, und zwir nach je drei alten Aktien zu K 150.— auf e ne neue zu 8 200.-* »um Prelle von K 700.— für das Stück, em^ckliesrl'ch Zinsen, angeboten. Auf weniger als drei alte Akr'en ent'ällt kein Be ugSrecht. — De Gebrüder Enderlrn Drucklabrrk Wkewer Morge«zittu«f und Mechanische Weberei Aktiengesellschaft e höbt ihr A t'i'nkäprtak tun 5000 Neue Ak ren zu 8 4<H\— mit Drvidendenberechtignng pro 1919/20 von S auf 4 Millionen Kronen. Aus 2500 deser nenen Akte« wird di- 28. d. M ein Bezur'-r'-cht. «nd zwar nach je wci alte« auf eme neue Att»e zum Preise von 8 625.— tel q*i**l gewährt. . 4®/J§e Sstemeekchlfche Lvonnkekhe 1220. Staatssekretär Dr. Reisch bat die Subifrvton auf dre 4%'ge österreichische Losanl-'h» 1920 durch Zeichnung erner ge'chlassenen Ser» von "0 Lost« erö'met, die er der der Allgememc« O sterreichischen Boden« Credit-Anstalt dnrchgetührt bat. Keine MSbelanSknhe an» de» TschechoSlvmnkrel «ach Oeftereetch und Deutschland. Wie da- .Prager Tagblati" erfährt, ist d» An-subr von Möbeln nach Oesterrech rmd Deutschland wegen Gefahr de- Reexportnicht gestattet. Dke SSdbadu-Berhaadluüse». .Darre«? Wochenschrift* berichtet: Die V rbandsunge« der Siidbahn mit b''« Nationalstaaten «chmen ihre« Fortgang, obgleich dageringe Entgegenkommen, welches die italrcnrsche Regier«ng bisher bin» stchtl'ch derAnnuktätenzahlnnge» zeigt, vermuten ^äßt, daß stch schlreßlrch bei der Regelung de- Verkehrenoch große Schwierigkeiten ergeben werden. Einstweilen kommt der Südbahn dir Tatsache w'sentlich znstatte«, daß sie für alle Länder, die ste durchzieht, große Wichtigkeit besitzt und dir Einstellung ihre- Beirrebelehr unangenehm empfunden würde. Sämtliche Ratronalstamen hiden dagrößte Zntereffe daran, so ra^ch a!S möglich zu einer Verständigung zu gelangen» rin Ziel, daauch Italien schon wegen de- Triester Verkehranstreben muß. ES »st nicht anSgr'chloffen. daß dre R e p a t a 11» n 11 o m w t f f e « feilender französischen Obligatronäre derSüdbahn um Inter» v e n t i o n ersucht werden wird, tn welchem Falle die Ve» tretet der Entente den Weg zeige» müßien. der eingeschlagen werden soll. E nsiweile« bleibe« die sinanz'ellen Verhältnisse der Südbah» die denkbarschlechtesten. Dagroße Tran-Port« unternehmen steht wach'ende« Taste» gegenüber, während anderer» fettder Mangel an Kohle de« Verkehr beernträchsigt. Noch bevor ein definitives Abkomme» ermöglicht w»id, wird sich für die Südbahnges.llschast die Notwendigkeit ergeben, bei de« Nnionalstaaten um neue Vorschüße a:^us»che«, weil sie onderS selbst die dringendste« Auslagen nicht z« befriedigen vermag. Vom HSHmifcheu BraunAohlenmarkte berichtet das Teplrtzer Fachblmt »Der Kobleninte»effent* r Der Elbrverkebr, der zu Anfang deS Monats wreder eröffnet werden sollte^ mußte wegen neuerlichen HochwifferS gle ch wieder unterbrochen werden nnd wurd erst in den letzten Tagen ausgenommen. Diebat im Verein m t de« andauernd schwrerig n Lokomoiivverhältniffen den Wagenmangel wreder hervorreten lassen, so daß die Verlarungen gegenüber der zwrr en Häl'te Jänner zurückgingen. In der Zeck vom 1. brll. Feb'Nar wurden in dm Revieren Tet'k'tz, Brüx nnd Komota« Li 537 Wagen verladen, dastnd >m Durchschnitt 2392 Wagen an jedem ArbettSiaae. Da. wie »n den vvrang-inqenmBerichren w eder bol» bemerkt, dieLagerbestände ans dm Grub « zur Ergänznvg der Förderung nicht vrehr herange« zogen «erden können, so detnbt die Mögl.chkert, nach Verbesserung der Wagensttuation größere Mengen ans de« Weg zu bringen, einzig »nd allein a«k der Erhöh««« der Förderung, al'v auf t'nrr Bermrtmmg der ArbeüSle stung. Die Aussichten kierfür sind sehr senmz. — In den tetz'en Tagen wnrvm Anstalten gem.rchi. dre Ausfuhr nach dem Deutschen Reick, dre in den * letzen Wockm ans mehrfach erwähnten Gründm wesentlich mrückgeblieden war, wieder zn verstärken, um dre Rückstände nicht allzusehr anw.ichsen r« laffe«. Valntenflurse. Im gestrrgm freien Verkehr warm fremde Zahlung-m'ttelnur w e n r g verändert. Lediglick Mark« n ote« wurer« brll'ger abgrgebcn, wogegen lür Rnbelnoteu gesteigerte Nachfrage bestand. Es not,men Marknvten grün 8 8.32, M a r k« o t e n rot 8 8 45, Rudeln o t e n 8 818, L i r e 8 16.20, D o l lar 8 288.— mü> A u S z a d l u n g De rl in 8 3.15. Prinatverkehr. Im gestr gen Pr»vatv«Mr w» das Geschält äußerst gerkng ber vo»herrschender Reserve. Alprne-Aktim warm vorübergehend schwacher big 8 40.80. erholten sich fet# 4120 —; so daß de» Rückgang gegen den letztgemeldetc» Stand 8 40.— betrug. Lombarden waren 8 645.—, Südbahn« Priorrta m 8 132).— und Kcuppaltie» 8 1760.—. Interessengemeinschaft zweier Verflchernng«- institnte. Wre wir erfahren, wurde zw-rchm der R » n « » v « e Ad rratlea diSteurta. Trrest. nnd der Fon eiere, Bester V e rsichernna-anstalt eine Inler'ssm- Lippen gehört, daß der Zylinder ein Geschäft lm Kaükasus hak; doch wle, wo, was — das weiß er ebensowenig, wi>: er von Schlechtem etwas wissen will! Kurz und gut. wir wollen der Sache auf den Grund^kommen, woher das Geschäft stammt und wer es anfgrbra^t hat; doch einer hat es auf den andere« geschoben, der auf den und Onev auf jenen, so länge und so breit, bis es dabei gebliebeü ist. daß an allem ich schuld bi»t ich habe schon so ein Glück, meiner Seel', baß ich immer und überall das Opferlamm bin! . . . Mißt Du bennl teure Gattin/ was ich ausgestandeu' habe? W.nn man ke n Glück hat, soll man sich lieber gleich leben'ig begraben lassen! Was ich ünpacke, ist aüfang), wie es airs,i.ht, gut und schön; es sch.'int, als ob ich jetzt und jetzt das Glück zu fassen kri.'gte und jetzt habe ich es in der Tasche — und zum Schluß dreht sich das Rad und alles toird zu nichts. Es' ist mir an,chtinend n'.cht bestimmt, bei der Maklev^i emporzukommen, einen fetten Bissen zu fassen und auf und davon zu gehen! Es ist nicht bestimmt, daß Mena«' chem Mensel vorwärtskommen soll wre andere Makler in Jehu).ez! Alle machen ihr Glück, nur ich allein stehe da, muß züsehen, wie die Leute Geschäfte «rachen und Geld verdienen und stehe dabei, als war' ich fremd. Ich sehe vor mir Millionen und Millionen und kann sie n'chi fassen ... Ich bleibe imm.'r irgendwie draußen... Habe ich vielleicht doch nicht den richtige« Weg v-er- . . Kein Mensch weiß, wo sein Glück zu finden ist. . . Man muh es lange such m, und wer sucht, der findet. . . Doch tra ich sehr nirdergefchiaaerr bin, fasse ich mich kurz. S) Goit wi.l, werde ich im nächsten Brief a^les grn.ru berlch en. Grüß' Sch vieler, ater und Sch^uiegermutter und schrribe mir, wie eS mit Deiner Gesundheit steht und kü,se die Kinder, sie sollen leben und gesund sein, und schreibe mir, was es bei Euch in Kasritiwke Neues gibt. Dein Gemahl Menachem Mendel. Richtig, daS Wichtigste: Wenn man das Unglück der an'eren keieachiet, wird «S einem etwas ^e'chter ums Herz. Ta nimm zum Tei,pirl den Gast» ve ch:r mit mir im selben Zimmer wohnt. Er war einmal Rendar, sagte er, ein reicher Mann, Herr über Häuser und Läden, auch eigene; heute labet er „Frachten". Er hofft, damit viel Geld eiuzunehmen, viel Gew. Da er aber jetzt keinen Groschen im Beutel hat, hält er sich bei mir a»rf. Bis er, so Gott will, sein Geld aufladen wird, wird er mich, wie er sagt, nicht vergessen. . . Noch einer nwhnt mit mir z'.sammen, der ist nrch ärmer als der erst«: er ist Schr'f st^'llsr. Er schLeibt in Zeitungen und verfaßt ein Buch! Jnzwischrn, bis sein Buch fertig wird, hält er sich bei uns auf und aus Mitleid gibt ihm die Wirtin manchmal ein Glas Tee. Noch einer wohnt bei uns im Gasthof, das ist ein bssonders kostbares Stück; gegen ihn ist. der Schreiber ein Hund! Wer und was der ist, weiß ich selber nicht recht: Ein wenig Agent, ein wenig Schadchen, ein wenig Schreiber, er singt auch Lieder und fängt Natten, — ein sehr lustiger Jude; er hat kein H:md auf dem Leib und für ein Stück Bwt springt er ins Feuer! Kurz und gut, man sieht soviel Unglück auf der Welt, daß man das eigene vergißt! . . . Vergiß nicht, um Himmcl. willen, mir über Dein Befinden zu schreiben und von den Kindern (sie sollen leben) und vom Schwiegervater rmd der Sch-vi-ojcrmutfrt und von jedem extra. Der Obige. r,Fvruevuus Mau %8.gctmmt82Q_ gjBtl «ttttf'ttMmft erzielt. Zum Konzern brr Riunione Adriass« br Srcurta geboren außer einigen französischen »nd rtaliOilsche« G'sellichaften die Elkmen'ar-VersichernNstSaeffÜschaft Pdon«, diß Internairviiale Unsallversichrnmp-'Grskllfchrit «nd dw Inltv« «at »net« Rück« und MnversichernngStzesellschast. « ««»gleich. Vom LandeSgerichte Vien wurd da- Nn-gkeiAst» verfahren über da- Vermögen des gewesenen, Ratenböndler- H.rmiinn Rrr'chcleS. Ul.. Löwengasse 53. eingckeitet. An-glrich-» lommissär Oberlande-gericht-rat Dr. Lndw g Land, Ausgleich-- Verwalter Samuel Bernhard, XV., Marrahiif rsiraße 144, Anmeldefrist 22. März. AuSglcichstagsayuntz 30. März, 12 Uh». AuegleichObeftLtkgnns. Der zwischen der Finna K«k Jnhauser» Gtmischtwartnhändler in Wien. IX., B rggaffe 21^ und ,hre« Gläubigern angcstrebte Ausgleich erlangte die ge», fevl'che Mäjorriat «nd wurde vom Wiener Handels» als An-»- gleich-gericht bestätigt. Die Gtärrb g r erhalle» eine Quote Vo» 10'/» start ursprünglich angedotener d«/». VSrfe für landwirtschaftliche Produkte. Men, 25. Februar. (Okrg-Ber.> Die Tendenz der trän-- atlantischen Märkte 'st größeren Schwankungen unterworfen, doch ist dre grschattlrche Tätigkeit stark zusammenge'chrumpst,, nachde« die Farnikranlrrsktungrn angesichts deS verstellen Prei-niveaugeringer sind. Ganz unerwartet kommt die Meldung über Ev» lasinng eines Getreideausfuhr Verbotes m A'gentrnim. Eine Bd» stätrgung dieser über Zürich eingelangten Mitteilung liegt bis nun nicht vor. Sowerl man die landwirtschaftliche Sttua'ion in Argentinien zu bevrterlen in der Lage ist. lreyt die Vermutung nahe, daß «ine derar ige Maßnahme vielle'cht nur administrativ vvr* beugende« Zweck hat. um eine w lde. nicht systematische AvSMhr M v-rhi«dern, berrehungSwerfr den Wcltichleichhandel m t argentinischen Enrrrgnlffm zn beliefern. Dre letzte» Meldungen au- Argrntinien sprechen von e nem guten Forlschreiten der Ernteardeiten infolge günstigen Wet'ers. Der Werzenpreriss allerdings gegenüber dem Vormonat auf 14.25 Pesos grstzegea. D,e Wctterverhältnisse rn Argentinien haben noch immer keine Befferung «rwhren. Mit einer austral'schen Getreideausfuhr wird beuer nm bedingt zrr rechnen sein, was im Jntereffe erner le'chtere» Welwerjorgung mehr als bedauerlich ist.zrmial auch die rwsiiche» Verhältnisse noch immer nicht geklart sind. Im hermrschen Verkehr sind dre Verhältnisse unerqn ckl ch. Die Warenavlieferunpen bleche« weiter m»-ureichend, insbesondere ,st dirm Furterstossm und Futterfurr»garen der Fall, nachdem die Anfbringung im Inland« ungenügend ist und ieuender Tschecho-Slowaker eine neuerliche Grcnzkperre verfügt wnrtr. In Klresaaten rst der Verkehr glerch« falls belanglos, der Verbrauch i,t stetnm ,« der Lage sich «mt bescheidenen Mengen emvecken zu tonnen. Eine relativ bessere Betätigung, ermöglicht«« Zmchusse r« rmgarischem He», daS brS z» 8 865.— vro 100 Kilogramm durchsetzte. Stroh wurde an der heutigen Mrltwochbörse mit 8 180.— pro 100 Kilogramm bewertet. Innsbrucker Warenbörse. Innobrntss, 25. Februar. An der heutigen Warenbvrs» war:» angcdoten: Garne, Schwerneicit, Corned-Beef. Sojaöl» Kaffee. Gewürze. Mohn, Sei am- und Le'nol. gedorrte KasianteNi Kartoffel«. Honigbutter, Zwirbcln, Mcr'fingscharniere und Werkzeuge. Nachfrage bestand nach Tcxt-lwaren, Zwirn, Eereii«, Stearin «ud Paraffin. Prager Dürfe. Praß. 25. Februar. (Esiektenbörse.) Die Haltung de« heutigen Effrktenl örse war unregelmäßig. Es notierten (Geldkurse)r 4*/. Freiheitsanleihe 97.25, 41/**/# mähr. LandrSanlerhe 100.50, dieselbe &•/• 10850, 5*/, Aul. der Stadt Prag 105.75. 4'/,*/. Anl. der Stadt Pillen 97.-, 4*/, Zchuldveisckr. der Z'vnostenska Banka 97.—, dieselbe 4*/**/# 102.25, 4•/• Prioritäten der Buschtehrader Eisenbahn 96.—, 2*/«Sr»h. Prum enanl: 385.—, Türkenlv'e 825.—. — Bankaktie«: Bohemrnbank 970.—, CrSka Banka 645.—; Böbnt. Unronbänk 615.—, Bvdm. Eskomptedank 639.50, Böhmische Jlndustnalbauk 709.—, Mährische Arnar» nnd Jndnstrialbank 990.—. Mahr. Eökomvtrdank 685.—» Bodendant 714 —» Prag« Kreditbank 1185.—. Nor'rnberger Kreditbank 555.—» ZrvnostenSka Banka 620.—, Böbm sche Agrarbank 800.-, Bank für Bauunternchmungen 670.—. Mähr.-kchlefrsche Bank 820.—. Kroatische LanteSdank 480.—. — Industrie-Aktie«: Kolm« Kvnstdützaer 2520.—, Ksl ner Kaffeesurrogate lit. A. 4160.—, Böhm. Aktie«'Brauerei BudweiS 2^40.—, Podol« Zement 8L<5.—, Prager Papier 1220.—, I. Böhm.-mähr. Maschinenfabrck 6100.—, Danek 975.—, Lamm 1640.—, Ruft»» 1100.—, WAtbräu Pstsen 2320.-. _ Die Devisenkurse. Wien, 25. Februar. Krn.se der österr. Devffenzentrale.1 Amsterdam 9100.- 0~\ Berlin 293.- 298.—), ZSriäe 4250.- 4250.—), Kopenhagen 3900.— '8900.-). Stockholm 5000.- (5000.-). Marl-Noten 292.- v292.-). Lei-Roten 840.— >340.—), Leva-Noten 830.— '830.—). Schwerz« Noten 4285.— •4225.—), Französische Noten 1820.— (1850.-). Italien,sche Note« 1425.- 1425 -Englrsche Noten 900.- (900.-1, Dollar-Noten 250.- 250.—). Rubel-Noten (Romanows) 26».— <060.—\ OBieit« 25. Februar. (Kurfe i « freien Dev kehr): Agram?08.- bis 218.-, Budapest Postspgeld 96.— b-r 106.-7. Budapest 1^.000er 10.-— l\i 110.— Budapest ICOOet K2.— bi« 112—. Krakau 136.— br- 136.-. Prag 298.- diS 812.—, Tschrchv-ilvw. Kronennoten 5000er 800.-- dis 820.—. kleinere 300.— bis 320.—, S. H. S.-Krone«noten 150.— «s 180.-. Beng» 25. Februar, cKurie der Devifenzentrale.) Amsterdam 345850 >815850'. Berlin 10075 (100.75* Bukarest 12850 128.50), Sosia 133 60 >13350), Zimch 1488.50 <1483.50, Kopenbagen 1348.50 (134>< bO, Stockholm 1718.50 (1718 50. Mailand 517.50 ,51750), Pari« 648.50 668.50. London 818 50 k318 50V Rew-Porl 92-50 (92 50). Wien 88.— (33.-1, B üffel 688.50 (688.50). Mark-Nvttn 97.75' 97.75., Rumänische Noten 1'8.50 (11350), Bnlgarische Roten 118.50 '118.50, Schweizer tffolen 1485 50 (1185 50-, Dänische Noten 1844.50 <1814 50, Schwedische Noten 17t450 (1714.50), 'ktalrenrsche Noten 512.60 51250 . Französische Note« 614.50 664/0-, Enalische Roter. 815 50 (315.50>. Amerikanische Rottn 89.50 89 50. Oesterrerchn'che gestempelte Kronen 80.— V80.- , Holländische 8448.50(8448.50), Belgische 684.50 (684JWV Berlin, 25. Februar. Kurw der Devise «zentrale.) Amsterdam 3596.— (3578.—). Brüssel Antwerpen 718.78 (T0980, Cbustiama 1673 25 (1678.25), Kopenhagen 1448.50 (1443/0), Stockholm 18l3.— <1813 —Hrliingfor- 899 60 394.60), Stilen 524.50 (522.-). London 831 15 (328.65V Nein York 97 90(97.90^. Paris 690.80 <691.30), Schweiz 1568.28 (1573.25,, Spanien 1678 25 -1668.25'. Wien alte- 39.4« '39.46^ Wien abgrstkmpelt 86.86 (86.46), Prag 99.90 (99.40), Budapest 84.21 <34.21>. . Zürich, 25. Februar. (Devisenkmse.) Berlm 6.40 6.40, Wien 8L5 2.40t. Prag 6.80 6.50.. Holland 229 50 230.50. Rerv-Yor 623.- 624.-,. London 8107 2" 92 . P.»rr« 44.10 43 80 , Ma.land 93.50 (8&.50), Brüssel 46.— (45.50), Kovenhagnr 93— 93.50, Stockholm 11650 115.-). Kronennoten. österr. grftempAUr 2.50 Krouvmotrr. tmtzchrm-äre 2.50 <2.50).