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Wiener Morgenzeitung · 1920-02-26 · Heft 394 (26.2.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 394 (26.2.1920)
Date
1920-02-26
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien. Donnerstag Wiener Morgenzeilnns 26 Februar 1929 mt m IM. ROHATYNl | Bankgeschäft : | Wien,, 8. Maria Theresienstr. 10 l; Telephon 20-3-63 3 empfehlt sfeh zur kulantesten Durchführung aller \ bankmässigen Transaktionen, Belehnung von Waren, | Finanzierungen etc. 3 SpezIaiabteSlung (Br Polen 7c«ü Fra«; Schreker. Da? Heft 1/2 der MusMatttr des A n b r n ck «ft als Sonduheft Fiam S ck r r k t r 9 erichienen imb enthalt Au'sätzk von Paul B e k f e r. Otto Schneider, Paul S t e i a n. Joachim B e ck, Evsim S ch m r tz, Franz Schreker, M u B o o c i i k e » ,S ck o e n. Ernst L e r t. ferner zahlreiche Bühnenbilder. Faksimiles und eme Notenberlage. „Musikalischer Kurier"» Wochenschrift tiir Musik urrd Theater. 1., Himm'lpiortgasse 13. Herausgeber Prozessor Doktor Max Grat. Heft 8 enthält Bearä'ae von Max Gral. Alfred Samara. Joachim B e ck, HanS Ewald Heller, Schatten» rrfte. Over und Konzert, 'iitxVonal'cn, Bermücktrs, Lttraiur, Dtsharmoniiches. Einzelhcft k 2. Abonnement ^jährig K 20. Sport. Die neue Nichtung km ungarischen Sport. Das gestrige »Sporl-Tagblott* schreibt: Der Ungwschx Achletrkverhand scheint vor einer schweren Krne zu stehen. Dem Borstoß des christlichen Blocks fielen beinahe alle wertvollen Bor» kämpfer der Leichtachleüt' zum Opfer, was ■ berechtigtes Befremde» «ntrr zahlreichen Sportvereinen erregte. Insbesondere jener Test -derVereine, die sich mit Schwerathletik belassen, beschäftigen sich mit dem Gedanken, einen eigenen Schwerathletik-Verband zu gründen, und legren einstweilen ihre Forderungen r» einem Memorandum dem Verbandsvorstand vor. Weltmeisterschaften im Ringen und Stemmen. Im Juni d. I. sollen rn Wien Wcltmeistcr'chasleu im Stemmen und Rügen für Amateure in fünf Gew chtsklafsen stattsinden. Die Konkurrenz soll rm Zirkus Schumanngcbäudr zur Durchführung gelangen. Man rechnet auf bcfUmmtc Teilnahme Zahlreicher auswärtiger Konkurrenten. Die siebente Olympiade in Antwerpen findet unter d«t Protektorate des Königs Albert statt. Ehrenpräsident «st der Troniolger Prinz Leopold, Präsident des Ebrenansschufses ist Graf Baillei-Latour, Mitglieder der Erzbischof von Mecheln, Kardinal Mercier, der Fmanzminifier, der Krirgsrnuuster', der Minister sür Wissenschaften und schon? Künste, der Bürgermeister von Brüssel, General Droudbel. der Mlitärgouverneur von Antwerpen und der Bürgermeister der Stadt Antwerpen. Die Schachmeisterschaft der Welt toll' dMnächst zwischen dem Verteidiger des Tafts, Laster, und Cap.tblan.'a um «men Preis von 80' 0 Dollar ausaetrageii werden. Der Kanipt geht über 30 Part'.cn; Id Züge find ur der Stunde zu erledigen. Sportvortraa. Heute pünktlich V36 Uhr spricht Herr Ludwia Mang über Train,ngsragen. Nachdem Herr Mang nicht i nur Bcrufssportlehrrr ist. sondern anck früherer Oesterreich- Meister» und Rekoidinhaber, so verspricht dre'er Dortrap und die j aaschließendr Diskussion «ehr interessant zu werden. Gäste lmzlichsi! wtll'ommen! Ort der Veranstaltung: Festival deS Fußdalivri.- bandes. 1.. Ännagaffe 7. Turnverein Makkabt X. Heute findet vm 7 Uhr I abends «m Cafs Terschele, X., Keplervl «tz 3. eine F e ft r o m r l e e-! Sitzung mit wichtiger Tagesordnung st ftt. tPurtm-Nedoute! am 4. März in den Olympia-Sälen.)! Sportklub Hakoah. Heute findet ab ’Vl Uhr nach- \ mittags aut dem Hvkoehvlay ein obligatorischcS Fu ibalU:a orng! statt, zu dem sämtliche Spieler der ersten und;we:ie» Mannschair > bestimmt zu erscheinen haben. '! Der Volkswirt. Eine Krone --- 2.35 Centimes. Gestern ftcll'e sich in Zürich * die österreichische Krone auf ... . 2.35 (3.40 am 24. Februar dir tschechische Krone auf ..... 6.50 6.',0 am 34. Februatft die Mark aus. ... 6.40 § 40 am 34. Ftbruar) Anr Frage eines wirtschaftlichen A»^ereKNkommens zstüschen Oesterreich und Sowretrußland. Der bevollmächtigte Vertreter Eowielrutzlands in Berlin, Viktor Ko pp, äußerte «ich dem Dnttrier des „Av.wtr" gegenüber Über die Handelsbestrebongen So Wietrustlands. und zwar Oesterreich betreffend folgendermaßen: „Die Rolle Oesterreichs nach der Aufnahme der wirtschaftlichen Beziehungen mit Sowietrußland läßt sich in zw« Richtungen kennzeichnen: 1. als Lieferant und 2. als Berbrancher von Rohstoffen. Als 8 i r f e r a n t kommt Oesterreich vor allem in Betracht ntit seinen'berühmten' Sensen rmd seiner Maschinenindustr'e. Als Verbraucher von Rohstoffen benötigt Oesterreich vor allem für se«ne weit» verrweigte BeredlnngSindustrie Leder jeder Art und Qualität, Textilien und Borsten. Anßerdem natürlich Lebensmittel, die jedoch erst in der nächsten Zukunft lieferbar wären. Bon der Gestaltung dieser Zukunft rst es allerdings abhängig, ob Oesterreich überhaupt seinen Wrederarribau. dre Herstellung der Broduktionsmö^lichkerten wird zu einem gebe hlicheu Ende führen können. Berliner DSrfe. Aut der gestrigen Berliner Borte kam es zu einer st ü r m i s ch e n H a v s s e, wobei Kttrsste-gerungen bis 1800% zu verzeichnen war en. von denen bauptsächlrch Kolonialwerte profitierten. Auck 3 st erreich ischeBahnaktien und Südbahn-Prioritäten etzielten große Avancen. ÄuS Berlrn geht uns hierüber folgender Bericht zu; Dre nach de« Rück'chlaaen vom Freitag schon am, Montag r-nartretcne Befestigung der Börse 'etzle sich deute bei zetwene stürmischer Äufttärtshewegung auf ‘alt alle» Ums rtzgebreten noch nockdiückl'cker durch. Da sachlich« Momente zur Beune'lung dtes-'r sich in der Hanptiache artt die Entweltung der Mark und die Marlslucht stützenden Hausse laum rn Betracht kommen, kann sich die Derichient-rt-ung nur aut das Hervor hebe» der wichtigsten Ku'ssteigerungen beschranken. Die grönien Steigerungen erzielten wieder Kolomalwerte, von denen Kokvnialanteile 801%. Sloman Salveter-Aktun 700%, Pomona-Aknen 18ü00/«, und drr üdrg'"; Kvloniakpav cxc 50 b's 180°/« gewannen. Batutavapitre. wrc Ct'.nada Pacific-, Baltimore-, österreichische. türk-sche und rmlirnsche Bahn» sowie Schan'trngbahn- und Dtu-sch'Uehtrs e-Elektristtär^-Ältren verze:chn>'ten Kursdcsfe, nng-m!'is nr Hemerkensimrt war übr;g(ns daß der starke Ruck chirg vom Montag und Freitcra beinahe all-remein wieder eing-holt werden konnte. D es gilt namentlich auch für oderschlesiiche Montau wer re. P?estde>«tsche und «hem ich-weftsäli'che Patfiere' 'ogrn bis nm '*■% tnc Kurse,an. Th. Goldschmidt- und Kal^Nktreu^sowie btt anderen gltzchartigrn Pan,er e konnten nickt, nur. rlsten leiden Verlust «v^eder wei'.mackcn. sondern da'über hinaus noch kräftig im Kluse anziehcir. Das Geschäft nahm «m allgemeinen einen großen Umfang an. Bank- und Sch'.fiahrt-Äk!«eu batten si'.llerkn Bert ehr. Bon be'-mi'ch n Renten erhöhten fick Schatzanweisunaen we'.ttr. während die Kurstewegrmg der alten preußischen Konsols und der deutschen Anleihen keine errrhrril che war. Oester reichliche und rtngarische Vav""» lagen reckt test. Namentlich Südbahn» Prioritäten und M x lauer erzirlirn neue Hvchstlmsc. Berlin, 35. Februar. Schlußkurte.! Schamm.gbahn 665.— Große Berlins Straßenbahn 14.5. Oesterreichrsche Traa:öb.chn «40.—, Vomdarden 50.—, Prmz Hemrrch»Bahn 800-•, Cvuiiibab» 307.5o. Hanihnra-w Paketfahrr 153.12. H'wa 336.—, Rordo Lloyd 175.35, Bereinigte El''e- '.cknstahrt 385.—. Berliner' Haudetsoriellschaft 227.—. .rdavimer.;- und Dtskontvank 178.—, Durmstädter Baut u>3.-, Deutsche Bank 8«''.-^-. Drekvnto^Kotnmandre 285».—, T'.Kdnrw Bank 193.—, tft'.rNonalöank ^ür Deutschland t54.-, O'st»rr. Kred't 18',. -, Lündrrvank 120.—. Rerchsbank 153 50. Brasil'ichrBank türDeutschland 43475, Allg-nneme Nettrrzträts» mammmsmummtm Menachem Mendsl. (gilt Briefwechsel. HerauSgegeben von Scholem-Akefchem. Äus d"m I ä d : s ch e n übertragen von Siegfried S ch m i y. Das dritte Bündel Briete. „Millionen." ''' n t.Jcr, Makler und Spekulanten? (8*2. Fo.1 ez'.iNj'.) Mendfl. di' Dzt für mich kaufen willst,, für die danke ich Dir sehr h'rzlich. Mö,;e G)tc denJehupezerK>ru:Ku..en nur vicle solche Kunden bescheren wie Du und Deine KomvagnonS, diose Er^lü.iner, welche Millionen und Milliarden verdienen una für einen'Groschen krepieren. Gebe es Got-. nur fürderhin und nichts Schlimmeres; so wünscht Dir viel Gnies und dauerndes Glück Deine wahrhaft treue Frau Scheine S6)eindel. 22. Brief. Schein^-Sch i drl aus Kas il w?e o« ihre» Ga ten Mcnach tn Mrnlwl in Ich:p z. Dem hochgeehrten edlen und mächtigen Herrn, dem weisen Kenner der Thora, dem hochgelehrten Neb Menachem Mendel ehrsürch igen Gruß. Erstens vermelde ich Dir. daß wir alle, Gott sei Dank, beim besten Wohlsein sind, gebe Gott uns, das Gleiche von Dir zu hären und nie Ckhckinmeres. Zweitens teile ich Dir mit, daß Du nicht weit entfernt vom Wahnsinn bist; es fehlt Dir nur noch eines — mit einem Stock durch die Straßen lausen) was für großartige Vrrrückthei.en: er spritzt Gas, fliegt nach Paris, wirft mit Millionen herum! Er vergleicht sich mit den Jehupezer Millionären. Sie haben lein Geld und e r hat — erst recht keines; wie sagt die Mutter: „Also bin ich auch ein Vieh und darf rauch im Stall krepieren. Denk' an meine Worte, Mendel. Man wird Dich nach Hause bringen entweder in Ketten oder im Leintuch, nach allem, was Du wert bckst. Denn Du sollst doch endlich daran denken, daß Du eine Frau hast (bis hutidrrt!lnd".v.an-,tg Iah.es, welche mehr versteht als Du: und für Deine Ge,ch«nke, Ich will ebenso von einem Unglück in meinem Leben wissen, wie ich von der Dreysusgeschichte, di» Du mir erzählt hast, auch nur ein Wort verstehe! Wie kommt ein Jrtde dazu, ein Kapitän zu sein und was ist das für eine „Vorder o", die einer auf den anderen schiebt? Wozu hat der Zola durchgehen müssen und warum hat mau ihm erschießen wolle» und warum gerade von hinten und nicht von vorn? . . . Me sagt die Mutter: „Ziegen mögen so von fremden Gästen wissen, wie er was mit ihm geschieht" - . . 23. Brief. Mtnachem Mendcl auö Jehuhez «m feint F an Sche'n ^Sch. i^del in Kasriliwke. Der teuren, edlen, tugendhaften und klugen Ehekratt Scheine-Scheindel meinen Gruß! Lum ersten fei Dir kundaetan. daß ick — dsrnk Se'nem lieben Namen! — aeiund bin und mein Leben das ei Friedens; der Herr, getobt sei er, möge helfen, daß e ue4 vom anderen nur GuleL höre iu guter Botschaft zu Trost und Heit — Amen. Zum 'weit n uii'e- D >' K -kasus hätte die Erde verichlinacn sollen, ehe ich »och von ihm ettvaS Gesellschaft 430 BlSmarckhütte 450.-. Bockmmer stakst 424.87; Gebrüder Böhler 865 —, Corstoltdanon , Deutich-vuremburger 386.-. Deutsckösterr. Bergwerk ~v-> Deutsch-Uebcr'ee 1040.—, Dnttiche Erdvl-Gkfillrctiaft 830.— Gasplüblich' 5'»60.-, Wasten mtb Mumnon 463 —, DormerSmarckhütte 880. -, Dynamik Nabel 329.75. Elektrische Hnttt» ncbmuna —, Gclsmkrrckener 408 Harvener 4ch6 Hösch Eisenwerk 450.—. Hohenlohe 379.-. Laura-Hutte S68.-, Lothringer Hütte 363.-. Mann-smannröhren 411 Oren» stern L Kovvek 360.50. Pböna 58.).—. Rdnmscke MetastwareT —. Ahetniiche Stahlwerke 465.-. Nornbacher Hütte 420.—, Schuckert 251.-> Siemens L Halste —, Telephor Berliner 840.—. Tabak 1400.— Berlin, 25. Februar. (Festverzinsliche Werte? 5°/« deutsche!. Reichs-Sch. 1914 99.90, L*,. deutsche Neicbsanl^he 3»/« deutsche NeichSuvleche Ü?.—. vrenstische KvnfvlS 76.-, 4 V/o öüe ' SlaatSick. 1911 56.—, 4°,. östcrr. Goldrente 54.75. 40i' öfter-'. Ä onemente 3740. 4°/, üfl&r. konv. Rente (Jänner. Iulr) §8 0, dieselbe (Mar-November^ 3850, i"2°U ostcrr. Silbenntc —4'2°-, östcrr. Paptcrrcntc TM 40s».Fn^.-Lvse (XD-. 4'/,°lo unaar. StaatSreme 56.60. 4«/« unpar. Gvldrmte 78.50, 4e> unpar. Kionententc 4525. 8»/, östcrr ' Unjvn. ^i.-Eb.-Obl.. alte 100.-, 2'6<V, alte SüdbaHn- OMf 1/V ft-, — r71.25. Die ReichenSerger Messe. Reichenberg wird vom 14. bis 88. August 1920 eine groß angelegte internationale Mustermesse abhallen Unter dem Protettorare der Stadt Reichmberg. von der sichecho» slowakischen Remerung anerkannt und gefördert, hat der Vereiv Rcichenberger Messe, an besten Spitze der Großwdustriell« Theodor 8 i e b l e g steht, großes Interesse gefunden. Hundert» von Produzenten haben sich b retts als MesstauSsttllrr ange» meldet. D e hervorragendsten Repräfeutavten der böhmische« Textil-, Glas-. k-ramrickert. chemischen. Maschinen-. E sen» und Holzindustrie haben die aktive Beteiligung an de» Mrste Mgeiagt. Exporteure nnd Händler haben in großer Anzahl. thr Ei scheinen als Einkäufer angrmcldet. Der Messe wird all Sonderabtcrlmig ein« LandwirtschLftsmesie, rin« Baumeste, ein» Sonderalisstcllung des neügegründeten Buch- und Druckern». verbandes des tschecha-slowakttckeu Staates ang^schlvsten werde«! eme Musikwoche. Sportfeste, Akademie« und Kongreße bewerbe«; sich um dre Tcrlnahme an dxr Mestewoche. Für die Btschaffuvz > von Unirrkunik und Deipflcgung, raschen Berdiudunge«, Be» günftigungen beim Zu- und Abtransport, abgabefreier Edr- und AitSfichr ist der Berern Rcichenberger Mestc rührig tätig. Aufklärungen und Auskünfte erkält das Mrßamt de» ' Relchenbrrger M sse, Reichenbcrg. Gablonzerstraße 33, Fernruf Nr. 687. (Postschrckkonto 303.513.) Wirtschaftliche Nachrichte«. (Origm.ilbtrichte drr »Wr. Morgenztg."', Die Londoner Konferenz hat gestern beschlossen, eine Konferenz von JinanzsachverstLudigen einzuberufen, die übtt die hoh?n LkbenSnrittelpreiss nnd die Festigung der Kurse beraten soll. Vorgestern fand rn Romanshorn ein« Berkehrskonfere«z, statt, au der Vertreter der österreichischen und bayrische« Staa!teis-nbahnverwalturlg«n, der schweizerischen Bundesbahnen und eine Anzahl württembergischer, bayrischer, vorarlbergischer nnd schweizerischer Jnteressentenverbänbe, des BerkehrswesenS > und der' Handelskammern teilnahmen. Die Konierenz befaßt« > ssij) mit der Frage der Berbiudung München—Zürich. / / Dig. 'vorgestern..vom. amerikanischen Senat angenommen« , Eisenbahnbill w.ird an den Obersten Staatsanwalt Palmer gesendet werden zwecks Einholung eines Gutachtens über di«! Gesetzlichkeit der Rückgabe der 'Eisenbahnen an die Besitzer. Die Vertreter der Deeeiuigung der Eisenbahner haben ein« geheilne Sitzung abgehalten. als deren Ergebnis der Beschluß. verössentttcht wurde, den Präsidenten zu ersuchen, die Bill nicht zu .genehmigen. Man erwartet, daß der Präsident noch vor dem 1. März, an welchem Tage die Bahne« wieder in den Prioatbcsitz übergehen sollen, hierzu Stellung nehmen werde. Der Beschluß der Londoner Konferenz über die Wiederauftrahine der Hmrdelsbeziehungen zu Rußland besagt, datz es sowohl sür die wirtschaftlichen Verhältnisse Rußlands als auch der übrigen Welt notwendig sei, daß der Handel zwischen Rußland und dem übrigen Europa wieder ans» , genommen werde. WWyWjttjHMI« wus^e! Ich bars mich gar nicht auf der Börse blicken lassen; was ist geschehen? Die Sache ist sehr einf-rchr Gestern komme ich auf die Börse, da kommt mir Tod res entgegen und sagt: „Hört, mein lieber Herr, wo ist eigentlich Euer Kaukasus?" „Kaukasus" — antworte ich — „ist im L^aukasus; was gibt e3 denn?" „Ich— sagt er mir — „auf der Landkarte gesucht, wo Euer Geschäft eigentlich liegt und da ergibt sich!,. daß hie Stadt, die Ihr genannt habt, überhaupt ntchi existiert!" „Was heißt das" — sage ich — „nicht existiert?" „Das heißt" — sagt er — „daß es eine solch« Stadt auf der ganzen Welt nicht gibt: Das ist ein! Namen aus dem Märchenland . . . Wie kann ein an« ständige^. Jude" — sagt er — „jemandem ein Geschäft. antragey, das galtt erfunden ist? Und dazu wem?! Rothschild! Wißt Ihr" — sagt er — „wer Rothschild, ist?!" „Warum" — sage ich — „sollte ich nicht wissen« wer Rothschild ist? Ich weiß sehr gut" — sage ich — „wer Roth schild ift, aber was kann ich dafür?^ s sage ich — „Man hat es mir so gesagt und ichjhaLsies!' Euch weitergesagt." Ich bin sofort gerannt, um desi Zylinder aufzusuchcn und habe i'n im „Jüdischen Zlaffeehaus" gefunden, wo alle Juden sitzen, natürlich, habe ich mir ihn sofort vorgenontmen: „Sagt einmal, Z y l i n d e r, mein Herzchen, wo liegt eigentlich '^uscr Geschäft?" „Sonderbare Frage" — antwortet er — , „das ist doch Euer Geschäft, Ihr habt doch den Käufer!" „Nein" — sage ich — „ich meine die Sache selbst: ws liegt das, an welchem Ort, wie kommt man hin, durch welche Stadt fährt matt?" „Das freilich" — fängt er an — „weiß ich nicht ganz genau, das weiß mein Kompagnon." Also sind wir zusammen den Kompagnon suchen gegangen; der Kompagnon aber sagt, daß ihm das der mit der roten Nas e gesagt habe. Die rote Nase wieder sagt^ daß er nicht) geträumt und erkunden bade. Er hat von dem Wlaltet mir den dicke«

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