Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 393 (25.2.1920)
- Date
- 1920-02-25
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Gelte 8 _Wien. Mittwoch_ Politische^rmdschau. WlnstonCbnrchllrsAnfchauun^ ü^er Ve geistigpotttncke A ttgabe doH Zionismus. Der eng'ichc K iev'mii'str Winst n Churchill hat im „Sun ay Herald" uue;dem Titel „Zionismus gegen Bolschewismus" dien Ac'ilel veröffentlich:, welcher i l England groseb Jnl r;s S hrrvorgerufen hat. Er unt:rsch;idet in seinem Aussatz drei Haupwich urigen ter pv't ksch n B; r fs; uner den Juden, zwel aufbauende und «inen zerstörenden. und zwar die „nationalen" Ju^ en (worun er Churchill die staat'lna.ional orisnt.er.cn Juden all"r Länder versteht); ihnen scheibt er eine nützliche Bedeutung für die Siaalen. unter denen sie leben, zu. Ferner saht er rrnt r dem Beg i f „internation al" Jud n zusammen ne.'che, von Spir akns-Weiöh.iupt beginnend, über Marx bis zum An eil der Juden am Bolschewismus fi.h cn. dessen.5c.fi t.'nbe Nolle.Churchill,eing h nd schi dert. Es sei klar, daß die Juden dadurch in ein sch'efes Licht gerann und als Ge'-mthdt beschuldigt werlen. Daun fährt Churchill wörtlich fort: „Das ist ein Unrecht gegen Millionen hilfloser M nsch n, rol we'chen tie meisten se b't shrecklih unter der revv u ionären. Bewegung zu l. tden haben. Es ist daher von grö'ter Wichtigkeit, jede starke jüdische B wegung in ihrer Entwicklung zu förhern, welche mit dieser falaV'n Verbindung gänzlich bricht. Da steht in erster Linie der Zionismus, der,im gegenwärtigen Augenblick eine so hohe Bedeutung für die gan-^e Welt hat. D r Zionismus stellt die dritte Sphäre unter den po.i iiche.i Begriffen der jü'.ichrir Nasse dar. In stürmischem Gegen,atz zum internationalen Kommunismus schafft er für den Juden eine rein nationale Idee von vorherrschendem Charakter. Es ist der bd i,ch n Regierung bdchi'den, nachdem wir Palästina erobert latten, di: Möglichkeit und die Verantwort ichk i zu übernchwe'„durch w'lche de:'ü i,ch n Rasse in d.r ganzen Welt ein Heim und ein Zentrum na io raten Lebens grttch rl wird. Der staatsmänr.i.che und hysterische Blick Mr. Balfours erfaßte schnell die Gelegenheit. Es entstanden jene Deklarationen, welche für immer die Politik Großbritanniens festgelegt haben. Die feurige Energie Dr. Weiznramis, des Führers der praktischen Arbeit in den zionistischen Plänen, welcher von den angesehend''ten .enilischen Juden unt rstützt wt.d und eine feste Stütze an General Allenby hat, ist mit voller Kraft daraus gerich'el, der Bewegung vollen Erfolg zu schaffen. Es ist selbstverständlich, daß Palä'ina viel zu klein ist, um mehr als ein n Teil der jüdischen Rasse in sich aufiunehmen. Die Maj.ritLt der „Nitoialjuden" beabsichtigt/ auch, nicht, sich dort anzusiedcln. Aber wenn in unserer Zdt unter dem Schutz der britischen Krone an den Ufern des Jordan ein jü'iichec Staat g'schassen wird, welcher drei oder vi r Millionen Ju'en umfaßt, so wäre das ein weltgeschicht.ich's Ereignis, welches in jeder Hi, sicht nützlich wäre und besonders mit den wahren Interessen des bri.ifchen Reiches harmonier» würde. Der Zionismus ist bereits zu einem, wichtigen Faktor t.i den heu igen Konvulsionen Rußlands geworden, als mächtig konkur i rrnder Einfluß in den kommunistischen Reihen gegen das int rnationale fottt* munistiich; System. N'chts ist dan'-r so be,»eichneud, wir der Haß, mit welchen Trotzki die Zionist;» im al'gemeinrn und Dr. Weidmann im besonderen angreift. Sin tru aler, durchdringende; V rstand läßt ihn nicht tm Zw i el. daß se'ne P äne eines weltumspannenden Kommunlst.nstaates zunichte gemacht und verhindert werden durch das neue Ideal, welches die Energien und die Hoffnungen der Juden aller Länder auf ein klar.ces, wahrha.teres und ecrdchba.e.es Zi;l wendet. Ro^hsch'ld und der Krieg. Wir lesen tm Berliner „Vorwärts": Rach Behauptung der Antisemiten haben die- Juden nicht nur Schuld an dem unglücklichen Ausgang des Krieges, an der Revolution, an unserer heutigen Wir shastslage usw., sondern si; haben — was für die Fähigkett der Antisemiten, logisch zu denkrn, spricht — auch Schuld an der Entstehung dessckben Krieges, aus dessen Verlust sie nachher hingearbeitet haben. Wiederholt wurde von der antisemitischen Presse mit unverhohlener Freude die Behauptung ausgestellt, die in dem Münchener ,Sayer. Vaterland" ausgestellt wurde: „Der LondonerRothschtld ist einer der Hauptbeteiligten an der englische» Eintreisungspolil.it und dem Ausbruch der entsetzlich;» Volle.'schlüchtekei, bei der die Christen sich grgenttnaitdec abmurksten im Interesse von — ja von wem glttch?" Dies; antisemi.ische Lüge erfährt jetzt durch einen Brief, der sich unt:r den von Karl Kantsky über die Vorgeschichte d«S Welt'r'egeZ aus den amtlichen Archiven herauSgegebenen Äktenstückm lesindet, ihre bündigste Widerlegung. Dieser Brief, den der Baron A l s r e d d e Rothschild ani l. August 1914 an Kaiser Wilhelm richtete, hat folgenden Wortlaut: „Sr. kaiferl. Majestät dem deulshen Kaiser/ Berlin., Ich Lin mir bewußt, daß Euere Majestät jeden Nerv zugunsten des Friedens anstrengen, und weil ich dies weiß, und weil ich immer ein Bewunderer der Politik Euerer Majestät war, wage ich Euere Ma'eftät in diesem britischen Augenblicke anzureden, da die Segnungen des 7,'nedcns und die Schrecken de) Krieges wie daS Zünglein einer Wag« balancieren. Wollen Euere Majestät tttlt daher r-i,lsn Vorschlag senden, den ich josort meinen Freunden /»orlegen könnte und der geeignet wäre, sowohl in Peterspunw wie in Wien aüristio ausgenoinmen zu werden, Wiener Morgenzektrm- Die Kämpfe im Osten. Rottruppen gegen Japaner. Moskau» 21. >V brnnt. (Fant pnich) In R ch una O n e g a w ileie Fo t'chrme. Än der Westfront öniiche Krim' fe bet M 0 i y r. An der KaukasnÄront dau'N der Kamps südl ch von R 0 st 0 w und am Many 1sch an. Nich Meidun en von ter Ostiront haben tevolut.onnre Rotl'urven zusrmmen mit Clnnr'en d>e von Japanern ln'rtr e F stunq Rik 0 lajcwst am Amur anaegtlffen und sich n den Besitz der W-ike gesetzt. Die Raumer Knd utr Nederaabe an'aekord rt wmd-n. Berlin, 24. Februar. (Korr.-Vur.) Dem «Lokalanzeiger* zufolge wird auS Warschau gemeldet: Der seit langem von den Bolschewiken v-rbereitete Angriff ist nunmehr im Abschmtt Bolcgda (?) zur Wirklichkeit geworden. Den ganzen Tag über entspann sich eine erbitterte Schlacht. Der Angriff wurde trotz der zahlentnäbigen Ueberlegenheit der Bolschewik;» abgewiesen. Der ,Daily Mail", wurde aus Odessa gemeldet» daß Denikiu in der Gegend der Kosakenhauptstadt Rostow am Dou zum Angriff übergegangen sei und zu einem furchtbaren Schlag ausgeholt habe. Berlin, 24. Februar. (Korr.-Vur.) Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Bafel: Aus London wird berichtet, der britische Kriegsminis^r habe die ^.ttteiluvg gemacht, ^ah in Südrutziand die Frciwilli^-narm«'«' Rostow wi^-r eingenommen habe. Die Bolschewilen hätten 1900 Mann an Gefangenen, 22 Geschütze sowie beträchtliches Kriegsmaterial verirren. Warschau, 24. Februar. (Privat.) Wie verlautet, wird sich Minister Patek in allernächster Zeit neuerlich nach Paris und London begeben, um dort die polnischen Friedensbedingungen vor.zulegen und mit den Negierungen der Westmächte die Angelegenheit zu besprechen. unterstützt von meinen Freunden? Ich wag« ernstlich, zu hoffen, daß Euere Majestät mir gütigft antworten werden." Auf dieses Schriftstück schrieb Wilhelm ll. eine seiner bekannt;» Randbemerkungen: „Eine meiner alten und sehr achtenswerten Bekanntschaften, ung'-fähr 75 bis 8CT Jahre alt", während das Auswärtige- Arstt das Telegramm mit der Notiz versah, daß die Antwort nicht abgehen konnte, weil das Kabel mit England bereits uit te rbrochen war. Natürlich macht diese einwandfreie Feststellung keinen Eindruck auf die Antisemiten, denen es bekanntlich weniger um die Wahrheit, als um die agitatorische Ausnutzung ihrer Verleumdungen zu tun ist. Wenn aber schon ein e n g l i s ch e s Bankhaus als eineder treibendeu.Kräfte in der Kriegshetze s.ezeh Deutschland gelten fpll, so ist «S keineswegs dajüdische Haus Rothschild, sondern bas WelthauS Gebrüder Baring, de'sm Begründer ebenfalls ei» Deutscher war: er stammte aus Bremen und war der Sohn einedortigen P a st 0 r s, Dieser ursprünglich deutschen Famtlie Baring entstammte auch der bekannte Lord Cromer, der als einer der einflußreichsten britischen Staatsmänner viel« Jahre vor dem Weltlriege unabläsflg zum Kriege gegen Deutschland öffentlich gehetzt, der jede seiner Reden gleich dem altrömtschen Cato mit einer Aufforderung zur Bernichtung Deutschlands geschlossen und dev auch einen weitgehenden Einfluß auf iNs Finanzpolitik bicfeS englischen Bankhauses auSgeübt hat. CS war bei Ausbruch des Weltkrieges ein öffentliches Geheimnis, baß daS Bankhaus Gebrüder Baring, seitdem eS in Südamerika mit dem deutschen Mettbewerb schwer zu kämpfen hatte, unab^läsfig auf Rach« gegen Deutschland gesonnen hat. Gerade in der Zeit seiner schweren finanziellen Bedrängnis kam Lord Cromer aus Aegypten zurück und begann s ine politische Hetztätigleit gegen Deutschland. Rach Ausbruch de- Krieges bezeichnet« die „Tgl. R." ihn samt der mit ihm verbundenen Füwnzgruppe als in dem Nicht ungerechtferligten Verdacht stehend, „alleihnen nur Mögli.l,e zur Herauf.e^chivö ung l«3 Le tkrieges ge.an zu haben". Der rumänische Ministerpräsident über die Der rumänische Ministerpräsident Baida-Boevod der sich gegenwärtig in Paris aufhält, hatte mit dem jüdischen Politiker E. F. B r a u n st e i n eine längere Unterredung über die rumänische Judenfrage, über die Rechte der nationalen Minderheiten und die Anwendung des Friedens- Vertrages von Saint-Germain. Herr Braunstein legte dem Minister verschiedene Dokumente vor, weiche dm judenfetndlichen Geist beweisen, der bei den Behörden und der Bureaukratie herrscht und der Ausführung der beschlossenen Naturalisierung der Juden hinderlich ist. Der Ministerpräsident versprach, sein Möglichstes zur Verbesserung dieser Verhältnisse zu tun und beklagte, daß die Juden üuS Altrunlänien keine einheitliche und starke Organisation haben,'mit der die Regierung ständige Berührung Hab«:» konnte. Zum Schlüsse versprach der rumänische Ministerpräsident, daß seine Regierung sich derbürgen werbe, daß die rumänisch-jüdischen Gefangenen, die sich noch in Frankreich befinden, ohne jede Besorgnis oder Repleffalten nach Hause zurückkehren können. Das Schicksal der Lürckek. Die Zd'ling" läßp sich aus Basel schreiben: Die f;an ö,i chr. Prcs.'e brfchäf tgt s'ch anläßlich der Lvn o.e; B.ra??ngen wieder viel mit der türkischen F age. Der T mp " be on immer .. sf;u?r den fte en-!«■’» zw: ch n F>l?.nk eich rn > Eng an; in d r Türkei und wirft Cng.aud ün.er aruerün vor. es habe vor und 25 Februar l92st Nt. T893 nach dem Wet k iege versch'eden'lich ver'ucht, einen überwiegenden Einfluß auf die tück sch; Negierung zü erlangen. Des? Versuch:, die mit dem Namen Kiamil Pa,ch.r verknüpft seien, hätten sich noch letziüs Jahr un'er dem Grvßwesir Damad Ferid wi'derholt. Sie hätten, wenn sie erfolgreich ge'.ve'en wärm, sagt der „Temps", F anl e'ch in den vri:«'al',schnr Ängel-rgenheilen auf die zweite S uf; herabgedrückt und die Türkei zu einem S aate vom Range Aegyptens g macht. „Es ist n'cht sch rer," erklärt der „TempZ", „in Paris oder Lvn on flammen e Ld artikel g;gen dir tückschen Nacirnalistrn zu sch.erden, ab^r es ist praktisch sinnlos. Man kann damit weder die Armenier schützen» noch durch e'n;u F^er^rirg gegen die Nationa iften die türkisch n Sol'a en verhin'e n. auf die Fran'ofen -u ichieß'n." Ein anderer V r cidiger sr vächst der Türkei in Pierre Lo t i, dcr während des Kr egeZ s,ine türkische Freun'schüft ausge;eben zu haben schien, nun aber in einem Lei artilel im „Oeuvre" darauf zurückkommt und erk ärt, «3 seien 'chnützlich n'cht die Ti'.rk-m, die in Franii.e'ch mi; Waf,en und Munition gelandet wären, son ern die Franzosen, die nach der Türkei gekommen se'en. Die Franzosen hätten also keinen Grund, über Verrat zu schrricn. ___ Der Kampf um die St'phanskrone. Bon unserem Budavefter Berichterstatter. Tie inne-polittsche Sitnat'on in Ungarn will sich noch immer nicht klärrn. Was sich schon bisher in den wenigen Sitzungen der Nationalversammlung gezeigt hat, kann zur Genüge als Beweis dafür di men, dast die reaktionäre christlichnitiona'e Grupp;, die für dir Agrardemokra i; e'n'retenden cklcin;n Land.d;« zur Mino iiät des Pariamrnts heraüdrücken will. Die Landwi tr müfsrn fih jetzt davon Überzeugen lassen, daß ein; Nei'ie von G v^ag"ariern, di; mit dem Land», wi t Programm am' ahl a ps tet'geno men h bcn.nur um der Mandats,ich:rung wti.'en dies gerap hab«Ni während si; von vornherein die Absicht hatten, nach Eröffnung der Nationalversammlung sich aus jene Sttte zu stellen, bi; ihnen eine Gewähr für die Erhaltung der Lacksundi'U zu bieten scheint. Allerdings haben sich di; Landwi t; von den offenbar unzuverlässigen Kan' idalcn d :«n Revers unterzeichnen lassen, daß di s' ih; Mandat zu ücklegen wrden, falls sie küNsti-hin am Wahlprogramm nicht fest »halten gedenb;n. ES hi ß; jedoch. d;m ch istlichen Block zu viel politische Moral zumut'N. wollte man etwa annohmen, daß der erwähnt R'vers di; G.oßag a i r bei dcr AussÜhruttg thr.r Abiicht n hindern kön tte. Daß sich der christlich; B'ock so sehr um die Erlangung der Mehrl)«it bemüht, ist auch aus dem Verhalt.n di.«kr Gruphe gsgLNüber d'er KöntgSfrags ) zu erklären. Ein großer D;il der ChristlichnationaleN' trägt sich bcr i.s jetzt mit der Absicht, möglichst bald di; KönigSs.age auf die DageZor'.nung beS Parlaments' zu bringen. Damit soll der Rückkehr des Exkönigs Karl natürlich Vorschub gelristct werden. Die Partrt der kleinen Landwirte will' sich j.doch vo läu'ig midies;r Frage Überhaupt nicht befass n. In den K'dsen bi ser Gruppe t:itt ein; ofsenkundig; Feind, chaft gegen die Rückkehr der Habsburger zutage. Man spricht brreitS davon, daß d;r künftig; Reichsverwefor aus Anlaß seiner Wahl ein; Botschaft an di; Nationalversammlung erlassen werde, worin er die Unterlassung der Propaganda; für einen bestimm en Thrrnkandida'en anoronrn wi d. Di s;s Verbot soll m-indestens ein Jahr lang in G.ltUng blci-en. Die Karlistm dürften sich damit schwrr.ich abflnde« wollen, so daß man sich auf heftige pa.lamcntari,ch; Kämpfe schon jetzt g .faßt machen Kirnt In der Thronkaridi^attufrage ist übrigens eine int-'r. s.'ante Wendung zu v r'.cichnen. Ein Kandidat, der nachweislich von König ArpLd abstamMi — es ist ein Angehö.i^er der grüsllch « Familie Ers-.EHrmel — ist auf den Plan g;t;eten. Er dürfte, da er auch ein Verfechter der Bodenreform ist, bei den an alt» h rgebrachtsn Ueberli;'ecungen festhalten e r Ba s n ein ernster Rioale geg-müber allen a ide en Kandioaten fein Die E oys. l i e'n überaus be,chddenes Leben führen und alle einen bürger.ichen Beruf ausüben, befinden sich im ^^sitze von echten Dokumenten, auS denen hervorgehrn soll, daß st; ungarische Prinzen sind. In den Krei,en der Kar ist;n steht man dieser neuen Wen«' düng 1.1 der üngarti ch n König s frage ziemlich ratlos g;g:nüber. Daß man den Kampf ernst nehmen will, beweist die Tatsache, bah die Negierung durch ein strenges Zensurverbot die Presse selbst an der B jprechung der F a m i l i e n g e s ch t ch r e der C r 0 y s vrrhittbert hat. Die Karltsten befürchten, daß ihren B strebungkn gänzlich der Boden genommen wird» falls die Entrnte. vor allem jedoch die Nachbarstaaten von dem auf l,istori,che R chte sich stützend;» Thronckandidaten erfahren werden. KadineltSkrise 1« Rumänien. Pari», 24. Februar. (Wolff.) Nach dem .Matin" hat die Frage der Räumung Ungarns durch die rumänischen Truppen . innerhalb des rumänischen Kabinetts eine Spaltung heroorgerufen. Der Kriegs- und der Handelsminister sind zurückgeireten. Die Mehrheit der Minister sei für eine rasche Räumung; die MUitaristen hätten sich dagegen ausgesprochen