Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 385 (17.2.1920)
- Date
- 1920-02-17
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979463--03397-2989022- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
\ Tette 4 _ Wien, Dtenstaß Jitn, bim. Vater, wollen mich schießen, Achtung, Ansatz 6000, bim bim." Arnold Mann war wahnsinnig geworden Dnd brüllte ununterbrochen jene Worte so laut durch ]>ie Straßen von Bochnia, daß die Leute zusammenstefen, weil das Schreien bis ins obere Stockwerk bet Wohnungen drang und die Gassenjungen unseren Schlitten nachlirfen. In der Kaserne verlas Auditor Blumenblatt LaZ Urteil, das wir kaum hörten, weil der Delinquent dazwischen seine sechs Worte heruntersprudelte, so daß ihm die Eskorte' den Mund zu halten mußte. Dann gingen die Herren weg and ich blieb mit dem Verurteilten durch die vorge- . schriebenen zwei Stunden in der Armensünderzellr. Es war ausgeschlossen, ein vernünftiges Wort grit ihm zu reden. Ich versuchte'ihn zu trösten, 13 sei alles nicht wahr, er werde im letzten Augenblicke begnadigt, rief die Estzrrte herein, die ihm sagte: „Komm, wir fahren zurück nach Hause." Alles ivar vergeblich. Der Delinquent raste von einer Wand zur anderen toll, mit stieven Äugen, Schaum um 'die Lippen, durch zwri volle Stunden, die eine grauenhafte Ewigkeit schienen, immer und immer die Worte: ^Dater, wollen mich schießen, Achtung. Aufsatz 6000, him, bim" ausftoßend. Der eine Mann der Eskorte, tm Leipziger jüdischer Kaufmann, weinte. Endlich war es IO Uhr. Der Profoß band dem Delinquenten die Hände. Der Oberst und der Auditor fernen uns holen. Ich sagte zum Oberst: „Ich bitte, ich bin überflüssig. Ich fahre als Zuschauer zu einer Hinrichtung, das ist nicht meines Amtes, wir haben es mit einem Verrückten zu tun. Der Mann weiß nicht, wer ich bin, und ist somit der Wohltat des Gesetzes, einen Seelsorger bei sich zu haben, nicht teilhäft." Darauf Blumenblatt: „Es ist ein Glück für ihn, daß er verrückt ist, dem Gesetze muß entsprochen werden, in- -oferne, als Sie dabei sein müssen." So fuhr ich, ^vie angeordnet, neben dem Delmtzuenten im Schlitten mit dem Profoß sitzend, zur Justifizierung. Der arme Junge stammelte und hauchte schon ziemlich erschöpft immer und immer nur seine sechs Worte. Der Hinrichtungsplatz befand sich auf einer mäßigen Anhöhe. Eine Menge Offiziere stand oben. Und ein Riesenaufgebot von Mannschaft bildete das Spalier. Dahinter drängte sich neugierige Zivilbevölkerung. Es war ein farbenprächtiges, schauerliches Inyuisitionstribunal mit ganz faszinierendem mittelalterlichem Pomp. Arnold Mann ließ sich zum Pflock führen, immer seine Worte ohne Pause wiederholend, wurde auf die Knie gedrückt. Der Feldsüperior, der ihn kommen sah, sagte: „Ah, der ist fertig." Die Äugen wurden ihm * verbunden. Das Urteil wurde nochmals verlesen, immer von dem Ausruf des Delinouenten gestört. Lautlos traten die acht Mann in zwei Reihen zum Schuß vor. der Mann rief fortwährend: „Vater, wollen mich schießen, Achtung, Aufsatz 6000, bim, bim. . Zwei Man« verloren den Mut und traten zurück. Zwei andere traten an ihre Stelle. „Bimb" war daS letzte, vom Schuß abgebrochene Wort, des unzähligemale gestammelten Satzes, dessen Anhören die Nerven marterte, daß das Krachen des Schusses wie eine erlösende Melodie erschien. Vorschriftsgemäß hielt der Oberst seine Rede, dann sprach der Feldsüperior mit einer seltenen Verve von der Versündigung gegen Gott, die Arnold Mann begangen, und dann redete der Auditor. Ich blieb noch eine Weile am Richtplah, der sich allmählich leerte, Juden von Bochnia kamen, luden die Leiche in den Gemeindesarg aus ein Fuhrwerk und brachten einen Topf, in dem sie mittels Schaufel das vergossene Blut einlöffelten, um es zu begraben . . . Einer reichte mir mitleidsvoll und stumm eine Zigarre ... Ich fuhr mit Auditor Blumenblatt heim. Er rauchte befriedigt seine Virginier, weil er alle Protokolle richtig erledigt hatte. Ich bemerkte^ daß ich nicht gedacht hätte, daß ich den heutigen Dag überleben werde. Aber der Auditor tröstete mich: „Bei der nächsten Hinrichtung werden Sie schon ruhiger sein. Ich staune, wie kalt mich die Sache gelassen hat." In der Passantenstells des Bahnhofkomm-andos in Krakau, wo ich die Marschroute bestätigen ließ, kam ich ins Gespräch mit dem diensthabenden Ossifter, einem Budapester Advokaten. „Was," rief dieser. „Der Delinquent war verrückt? Einen Verrückten darf man doch nicht h'mrichten!" Ich war cntietzt. Ich dichie, d.c Decke siür.;e übet mich zusammen. Ich wollte doch den Verurteilten rri:eu und konnte nicht. Das Gesetz bot eine Handhabe und ich haue sie nicht pelannt. Meine Seelenvcin war unbrschreibllch und ste gcrte sich, als mir olle Auditoren, die ich beckagre, bestätigten. der Mann hättewenn er verrückt war, nicht hmgcrichtet werden dürfen. Ich beriet mit ihnen und mit Ossizmen. ob rch die Anzeige erstatten soll. Jeder r-et m>r ab. Der Tote werde nicht wehr lebendig werden und das Militär werde das'mcht aus sich sitzen lasten. Iniwischen redete sich du Sache in Krakau und Bachwu herum. Ich enischloß m ch. die Aineiye zu rrüaue», denn sch taub btc Ruhe zum Ver'chwergm nicht. Ich verständigt^ auch Blnnwublatt, der mich zum Oberstleutnant Izrrrski, eurem ge uufun Juden und Lener des Feldgerichtes 'checkte. Dort erh ell ich r§ auch besängt, was urr an^dculec Worden war, daß mir Blumenblatt zuvor» - r t v m me» war und a e u e v m r ch Wiener MorqenzettrmK 17. Februar 1826 . - in .. .. Mt 385 .. Eingesendet. SALOMEA ADLERBLUM JULIUS MESUSE Verlobte* Wien, im Februar 1980. SSM Brillanten. Platin» Münxen, Perlen Uhren, falsche Zähne, alle Silbergegenstände verkaufen Sie am besten direkt dem Juwelier und Goldarbeiter 8. Holzapfel Wien, VI., Mariahilferstrassc 79 oder Werkstätte: L, WollzeUe 17/13. 9*t SahlthSohste Prsin0,da fRrelgcnoTerarbettnnff JUwelier Better TO, BtauriabllferstraM« SS. — TeUphon 39000. BINKAOT VEBKAITP T&fftlob 6.1.,*.b.lt.kllf»l ü die Anzeige «ege» Verbreitung falscher Gerächte und Schürung einer feindseligen Stimmung gegen das Feldgericht Erstattet hätte. X Oberstleutnant Jzierski fiel mit schnaubender Wut Über ülich her. Ich hätte überall erzählt, man habe in Bochnia einen Irrsinnigen hingerichtet, seinen bravsten, emsigsten Beamten einer schweren Gesetzesverletzung geziehen, die Judenschaft ganz Galiziens sei aufgewirbelt, er hätte dm Arzt aus Bochnia kommen lasten und der hätte Arnold Mann für hysterisch, aber nicht geisteskrank erklärt; auch habe er.Se. Exzellenz, dm Herr» Militärkommandantm speziell gebeten, mit den allerstrengsten Mitteln gegen mich vorzugehe». Ich konnte ihm entgegenhaltm, daß ja Oberleutnant Blumenblatt vor der Hinrichtung auf meinen früher erwähnten Einwand selbst gesagt habe, es sei für de« Deliqueute« ei« Glück, daßerverrückt sei. Es war gerade um die Zeit, wo ich für die. Osterversorgung der fast 600» jüdischm Mannschaft zählenden Festung viel zu tun batte, als diese Tage des Hangcns und BangenS kamen, während welcher ich unendlich viel der Freundschaft Dr. Th onS zu verdanken hatte. . > Ich konnie nicht mit Sicherheit daS'Ende voraussehen, da ja also auch der Militärkommandant gegen mich mobilisiert worden war vnd Offiziere, die von ihm abhängig waren, als Zeugen aufzutrctm hattm. V elle'cht war r8 auch ein Glück für mich, daß ich dem Festungskommando zugeteilt war, welches dem Militärkommando gleickgeordnet war/ so daß ich mich vor dem FestungSieldgerickt und nicht vor dem Oberstleutnant JzierSki zu verantworten hatte. Auch der Auditor Dr.Lan'dauer, rin Advokat aus Lemberg, der die Borerhebungm gegen micht leitete, war ein Man« von vornehmer Gesinnung. Die .Zeugen, fast durchwegs aktive Oifiziere, darunter der MibtäranwaU des Militärkommandos, Aud toren, die Eskortemanuschast, der Profoß, der Regimentskommandant von Bochnia sagten die volle Wahrheit. Insbesondere waren die Aussagen des letzteren, der in Bochnia Obmann der Hinrichtungskommissio« war, von Wichtigkeit. Er gab rückhaltlos zu« daß er auch de» Delinquenten für geistesgestört gehalten habe, aber leider von eurem Gesetze, daß in einem solchen Falle die Hinrichtung verbiete, nichts gewußt, sonst hätte er Weisungen emgeholt. Nun schien das Blatt sich zu wenden. . Der Militärkommandant schien beunruhigt zu fern, denn er urgierte mehreremals den Akt. Natürlich durfte ein schweres Justüvergehen nicht eingrstandcn werden. Der als Zeuge vorgrkadme Arz^von welchem mir bereits vor dem gerichtlichen Verfahren der Gerichtsleiter Jzierski gesagt hatte, daß er ihn sich hätte kommen lasten, war der Retter aus der Not. Er sagte aus, er halte dm Zusiaud des Hingerichteten nicht für eine Geistesst 8 r,un^, sonder» für einen.Jrrausch", allerdings habeerihn ui ch tunte r sucht, sondern nur wie alle anderen Zuschauer bei der Hinrichtung bloß gesehen, da er bloß als Totcnbcschauer zu fungieren harte und, übrigens sei er kein Psychiater. Auf Grund dieleS Gutachtens wurde geurteilt, daß Arnold Mann »also nicht verrückt gewesen ist, ab^r auch gegen mich wurde das Verfahren. das nicht über die Borerhebungen gediehen war. emgcsiellt. Irgendeine Genugtuung mußten aber die hohen Herren, die - mit so viel Säbelgerastel gegm mich das Verfahren eingeleitet hartcu, habm. Und so wurde gefunden, daß' ich nicht mllitäri'ch gehandelt hätte, indem ich in Änwesenhett des Dr. Thon, also einer Z-vilverson, emcnAuditor gefragt hätte, ab man erneu Geistes-- kranken hinrichten dürfe, statt über die vermrint» liche Gtsehesvcrlktzung die Anzeige zu.erstatten, obwohl ich dem Richter das Konzept einer Anzeige vorgelkgt hatte, zu der es nicht kam. weil nrr Dr. Blumenblatt zuvorgekommen war. Dafür wurde mir nicht vom Gerichte, sondern vom Kommando der einfache schriftliche Verweis erteilt. Es war eru Derlegenheitsakt, denn rr hmdertr nicht eine Belobung, die am selben Tage aus anderen Gründen rm Mrlckärlommandobkfehle er schien. So kavrtutterte bte Gerechtigkeit vor der militärischen Gewalt. Den Militärkommandanten mag die Angelegenheit virllk'cht noch manchen Augenblick der Beunruhigung g lostet haben, denn der Bert: «tcr für Tarnow. Abgeordneter T e r 111, streikt.: sie ohne sein Hrvzutnn nnrer lebhaften ,H5rt! Hon!"-- Ruftn rm Varlamertte. Dieses 6:ufe aber.. viel wichngere Dm ge zu ruu, als sich nm A>iwld Mann, der einer von B'elm, war zu kümmern. Oteierreich eckte seinem Ende entgegen CkihX'jriü Tr. Blumenblatt war aber moralsich geuchttt und mae oSvSj gemieden. Jteer. -er die Geschick) r börie uns der sic noch heute hört, ruft befremdet: „Ein Indo und io «uÄUlaiö!* Tagesbericht. Dsr Stand der Grippe-Epidemie fassten» Da in verschiedenen Tagesblättern wiederholt Nachrichte» über den Stand der Grippe-Epidemie in Wien erschimru siüd^ die u » g e n a u waren und eine unnötige Beunruhigung dm Bevölkerung hervorzurufm geeignet sind, stellt das BoM gesundhettsantt fest: J Bon einer Katastrophe kann überhaupt nicht gesprochen * werden. Die Annahme einer Zahl von 40.000 Grippekranken ist vollkommen aus der Luft gegriffen. Einen grwiffen Einblick Ä' die Zahl der Grippefälle gibt die Statistik deS DerbandeS GenoffenschaftSkrankeukasien Wiens mst 200.000 Mitglieder»^ also einem Zehntel der Wiener Bevölkerung. Unter diese« Mit-s gliedern waren im Jänner 1185 als grippekrank angemeldet; dm Februar vom 1. bis 8. 155, vom 4. biS 11. 851 nutz! vom IS. bis 15. 515, zusammen also 1521 Erkrankungen.? Selbst wenn man ««nehmen würde, daß die Erkrandmgi an Grippe für alle Schichte« der Bevölkerung «nd fJw alle Altersklassen eine gleichmäßige ist, was ja mch^ richtig ist, wäre die Zahl aller Grippefälle feit 1. d.M. fÜrWien mit 15.000 anzusehen. Man ersieht daraus, mit welcher Leicht- . fcrtigkert Angaben über Erkrankungszahlen gemacht werde«. Die Epidemie scheint im allgemeine« keine besonders schwere zu seim wenigstenist die Zahl der Grippetodesiälle vom 1, bis 7. d. M.I mit 85 angegeben. Auch in den Grippeabtecknngrn sind «ach A«S-i. sage der behandelnde» Aerzte schwere Forme« der! Grippe verhältnismäßig seltener. Ebenso ist daS Gk«' rücht über das maffruhafte Auftreten der Lnesphuliti, l»th,r-t gie» übertrieben. Man kann wohl sagen, daß der größte TM aller einschlägigen Fälle in daS Allgemeine Krankenhaus kommt; «$ diesem Spital befinden sich augenblicklich 40 Fälle in Behaudlnngi Die »everr Straßeubahnpreise. Don morgen ab in'Kraft. Bon morgen ab trete« die vom Gemerirderat a« V. Februar beschlossenen neuen Fahrpreise auf bet!: städtischen Straßenbahn in Kraft und beträgt der, Kinderfahrpreis und der Sonderfahrpreis zum Steins Hof 80 Heller, der Fahrpreis für die übrigen Sonders tarifstrecken K. 1.50, der Fahrpreis für beliebig vielei Teilstrecken innerhalb der Zonengrenze 4/5 oder füH 4 Teilstrecken, von denen wenigstens eine außerhalbder Zonengrenze 4/5 liegt, K- 5.—, der TagesfahrpreiSj ohne Berücksichtigung der Zonengrenze 4/5 A. und der Nachtfahrpreis $. 4.—. Für die Zeit vom Betriebsbeginn 'bis '8 WV morgens an allen Tagen, mit Ausnahme der Sonn^? und Feiertage, werden Frühfahrscheine aber nur iuy Vorverkauf in Päckchenzu 10 Stück zum Preise vow K. 14.— aus ges. eben. Ebenso werden nur im Vorverkauf die Hin- und Rücksahrscheine in Päckchen zn 10StÄk zum Preise von K. 27.— ausgegeben. Sie gelten au allen Tagen, mit Ausnahme der Sonn- und Feier^ tage, für die Hinfahrt so wie die Frühfahrscheine, fftq die Rückfahrt bereits von 2 Uhr nachmittags an bisk 9 Uhr abends, an Samstagen jedoch schon ab 12 IW mittags. Den Inhabern der Karten, die sie bis zum 16. MLrx bei der Kartenausgabekasse der städt. Straßenbahn^ in Wien, 6. Bezirk, Rahlgasse 3, abliefern, wird der halbe Kaufpreis mit dem Betrage von K. 425.— zurück^ erstattet. Bei späterer Ablieferung behält die Direktion der städtischen Straßenbahnen sich vor, eine«, etwaigen Teilbetrag, entsprechend dem restlichen Teis der sonstigen Geltungsdauer, zu vergüten. Für Karten, die nach Mlauf der darauf bezeichneten Geltungsdauer einlangen, wird grundsätzlich keine Vergütung geleistete Den Inhabern der gekündigten Karten wird aber bte, Möglickk it geboten werden, durch den Bezug einer Zusai'wrrtnlarke für drei Monate ihre Karten für die ft«** stige Geltungsdauer gültig zu machen. . .. Die Brüder Kunz als LebenSmitterverfeueree. Die bekannte Kaffeefirma Brüder Kunz wurde vom Kriegswucheramte einer eingehenden Ueberprüsung unterzogen, die zu folgenden Beanständungen führte. Die Firma hat Kaffeezusatz in Vtertelftlogramm-Paketeu verkauft und die auf den Paketen befindlichen Preise mehrmals überklebt, so daß schließlich der Preis von K. 1.80 auf K. 2.70 hinaufnumeriert wurde. Ferner hatte die Firma Corned-Beef, daS sie von der „Wileg" in Dosen zn K. 330.-N. bezogen hatte, mit eirwm Nutzen von 15,3 Prozent beim Verkaufe pro ganze Dose und mit einem Nutzen von 19,7 Prozent beim dekagrammweisen Verkaufe veräußert. Da den Händlern bei der rayonierten Abgabe dieser Wate bloß ein Bruttonutzen von 8 Prozent zugestanden wird',, mußte der von der Firma gezogene Gewinn als übermäßig angesehen werden. In der Filiale im 12. Bezirke verkaufte die Firma Pralinös zum Preise von K. 120.— pro -Kilogramm, während dies« Ware in allen übrigen Bezirkssilialen zum Preise von D. 100.— erhältlich war. Ein« Waggonladung Z tv i eü e l n, die von der Firma zum Preise von K. 6.50 pro Äcklogramm bezogen worden war, wurde zum Preise von K. 9.— pro Kilogramm abgegeben. Das gesamte, durch die eingehenden Nevisionen gewonnene Material, das sich auch auf die Kalkulation des Sardinenverkaufspreises erstreckte, wurde der Staatsanwaltschaft übergeben. ■ * Deerdigungerr am heutigen Tage. Alter Er i e L h o f: 9 Uhr 30 Mm. CH'Nlotte Tandler. 10 Ubr Rosa old, 10 Uhr 80 M«n. Mathilde Bertel- 11 Uhr Hcrnrich tjichlknsiern, 11 Uhr 30 Mm. Joivb B ncdrtL N r u e r F , < e dy o s: 10 Uhr Franska Kohl>tz, 10 Uhr 40 M«n. Otto Römer. * Das Ende der alten LV-HellerfchrLno. Es wird «surrlich i>.rmgrnd:i batonte ou'nicvsiöm qmmch:. d'ckr der E nlö ui'gÄttnmn der ölten '^0-Hellerüftftnschnnc Gmrcmde Wun h me imroifccrtuflictj ir End: g ut * WLhnpngaaLrr^^^-u'Fküvfte. W<e bte Polizeidirekt'on verlauibarr, bcteaft der Pitrs der An'rrgezettel und Doppcteorri'spovdcrixkartm kür Wohyung^odresicuauslünftt vo« 1, Piarr. an SO Hellte. '