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Wiener Morgenzeitung · 1920-02-14 · Heft 382 (14.2.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 382 (14.2.1920)
Date
1920-02-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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(Sette 5 Wien. Samslüff Wiener Morgertzekrm^ 14. Februar 1920 Ke 382 Zionist. Betifltiselttiott u’ccoldsiadt Sonntag de» 19. Februar 1930 um 6 Nhv abends inr Nrftanrant „König Tawid",!!., Untere Augartenstraße 8" Grosse Kulinswäbler* UcrsamilHitg Neferente»; die Gemeiuderate De. Ehrlich Dr. PlaschkeS und Frau Nnitta Müller. Reite in die Mädckrnzcit* f'/s^ Uh'X — Sonntag den 22. r »Daß Band". ,Vo»m Tode" (Vr6 Uhr). — Montag den SS.: «Macbeth" (5 Uhr). Op rrntbeater. Insvla? der Abändernntz der Bor» Heilung des OvcrnthmterS dadm die sin M nwoch dcn 18. d. M. avi Gumd des Siinnmsitzb^ngs'.echtcs yclöstm Ein<üttsfarrcn keine Gültigkeit und weiden b'S e'nschlrctzl'ck Eomnaa dc» 15. d. M.. mitweS 12 Ulir. an dcr Kasse, l., Bröuncrstratze 1t, röckgezahlt, respektive nmgctauscht. Heute findet in den K a m m e r s v i e l e n deS Deut» scheu Bolkslheaiers eine von der Selmlaememde der Ne'ormnuttelichulr .Eliernoereln auna"veranstiili'ie K ü n st l e r a ka d em ie Halt. Ihre ge'ällige Mtlwirkung haben brr-Lirs mcie'a^t: Herr Rudolf B a n d l e r (Botksover^, F.äulein Ma.tha T rrb it sch tTeursches Volkörheater^. Herr Fritz Blum (Bnrgthralcr > Fräulein Vuise W a n d l lP.orijstin'. Neare: Paul Krüger und Fred Steinkost. Karten find am Tage der Borficllung an dcr Tageskasse der Kammer viele m hal t«. Das RtiNcurägUls fließt pnn Teil dem Verein .Kindersreunde" zu. Beginn präzise */i8 Uhr. Es verlautet, daß Anton E d t h o f e r aus dem Der« band« desDeutschenVolkst he a t e r s auStnü. m In der Neuen Wiener Bühne wird an allen Abenden der kommenden Woche «Doktor Stieglitz" «foult. Morgen. Sonntag, nachmittags */,2 Uhr, gehr „D e r ktoende Leichnam" m Szene. . Die Freie jüdische Volksbühne büngt h e o t e. SamSiaa. im Wiener Büraertheater zm» dritten Male Lco Kobrrns »Der Dorssjittg" per Austübrung. Begum 2 Uhr. Backhaus \n Nom. Nsm, 13. Februar. (Tel.-Komp.) Der berühmte deutsche Pianist Wilhelm Backhaus hat gestern im Augusteum ein Konzert gegeben, das von der römischen Presse begeistert besprochen wird. Namentlich seine Interpretation von Brahms fand stärksten Beifall. Maler Ednard Lüttich gestorben.! Dorgestein ist in Töilmg der Malcr Edimrd .Lüttich. Än Schüler Führichs, im Alter von 75 Jahnn geür/rbcn. Znhixeiche sriner Werke, in denen fich eine Wcsrnsvcrwairdt'chast Mit Schwind ausdrückt, befinden sich in der Licchtensieinaaleru, rm Besitze des früheren kaiserlichen Haus s sowie m der Galerie der bildenden Künste und im Städtischen Museum. Bsrlesung hebräischerDichtungett. Morgen Soüntag, ) kt Uhr vormi'tafls, im Kleinen Musikv e r e i n s i a a l Herr Ioies S ch i l d k r a » t und Fräulein Minam Schnabel cusaewählre he'räi'che Dichtungen des . Mittelalters m deutscher Uebertragurrg. Dein Publikum wird das erstemal Geleamh it geboren, fick nut die'er Dchumg. dre Herr Dr. Ernst M ü l l e r in nnleiiendcn Worten cka'. aller isieren wud. bekannt, zu machen. Die Matinee wird »n der Lese- und Rede-; balle lüdücber Hochschüler veranstaltet. Lianen sind an der? Musilvrreinslaste und ber R. Löivit, l., Notenturmstraßk 23, } «haltlich. i S»rnuet Rzeschewsbt in Hannover. Aus Einladung des Hannoverschen SchachllubS trat der 8jährige WnNderknabd. Samuel Rzesckcwskr am Mittwoch abends in einem Simnltanspicl gegen' 20, zum Teil reckt starke Schachspieler auf. Nach knapv 17s Stunden war die erste Partie zugunsten bcS jungen Schackkünstlers entschieden, andere folgten bald. Das Ergebnis des Abends war ein voller Erfolg des kleinen Me>ster§. Bon 20 gespielten Partien wurden 18 von dem 8jährigen Jungen gewonnen. eine winde rem>s, e>ne zwe te, die von dem Gegner ab* gebrochen war, wurde nach der Stellung der Steine jür remis erklärt. - Bavnstey» die bekannte zwettllüsstge englische Ligamannschast, die sich m Cupspiclett und gerade den besten erstklaifigen Ligallubs gegenüber bewährte (sie schlug auch in der Cupvorründe die derzeit folclstcnkste britische Mannschaft Westbromw'ch Älbion 1:0', unterlag in der zweiten Runde gegen daS keineswegs berühmte sirdenglischc Plymouth Arghle d:4. Die LattwTennlS Weltmeisterschaft«» finden Heuer in der Zeit vom 82. b.S 30. Mar in Paris statt. Hakoah-HockeyfekLion. Sönn'aa den 15. d. M. um ‘/lö lltu früh Drrin ng der Damen, V,10 Uhr Trainmgwet.spul erste gegen zweite Mannschaft. . SportM«b Hakooh. Heute findet um 6 llhr abends im Cafs Clip, l., Werd»rl0rgasie "3. d e I a h r e ö v o l l Versammlung der F ü vba Ilse kt i on mit aufchlitßcuden Neuwahlen statt. " AvttaS. Heut^ s Uhr abends. Spirlerversammlung im Cats Prilckel Dalelbst Mannschastsaulstelluna fih* d'.S Sonntta auf dem Hakoalivlatz statlfindende Wettspiel gkern Karl Marx. Spie'beg'nn ^t U!w. '/«3 libr und V-3 llhr. Nachher Tanzunlerhallung. Gäste willkommen. Erscheinen Pflicht. Gerichtssaal. :Leskmtft RtdeWe ifiMiificr HMsiliiilcr iit Wim.? Sonntag den 15.d.M.. li Nhr vorm., im Kleinen MnsikvereinSsaal 5 Vortrags-Matinee MtW j>kS MklsllttS": g»N). tzäti__ . Schiidkrant, Mirp ilitt «. t» Wenn man die Vahnvermattnng lrritlstekt. Zu den Leuten, welche die Vitternisss unsres heutigen Berkrhrseleudes am eigenen-Leibe zu verspüren hatten, gehörte auch der Wiener Kausrtzann Max Selka. Er wollte am 11. Jäkner vorigen JahreS nach Innsbruck reisen. Als die Pcrrontüren geöffnet würben,. war luv vollbesetzt. Passagiere, die sich die notwendige Protektion zn verschaffen gewußt, hatten schon früher. Einlaß erhalten und alle Abteilungen besetzt. Darüber aufgebracht, lies; sich Herr Selka, gegenüber dem Stationsvorftanb zu den Aeußerungen > verleiten: „Hier herrscht eine Schweinerei» eine Sauerei; das ist eine bodenlose Niederträchtigkeit, man kommt auf den Perron und der ganze Zug ist besetzt! Wie, das' ist eine Bahn?" ' Wegen dieser Sähe wurde gegen de« Kaufmünn eine Änttage wegen ÄmtsehreUbeleidigung erhoben, dir mit der^ Verurteilung Selkas zu fünfzig Kronen Geldstrafe endete. s Gegen dieses Urteil wurde dir Berufung eingebracht, über welche gestern ein Appellsrnai des Diener Landesgerichtrs unter dem Vorsitze des Dberlandesgerichtsrates Doktor PS ch müller verhandelte. Für die Abweisung der Bei rufung trat Staatsanwalt Dr. Herde gen ein, als Verteidiger fungierte Dr. Paul Engel. Er erklärte, daß der Berusungswerüee weder den Stationsborstand, noch die Vahnverwältung als ösfrutliches Anrt beleidigt hgbe oder beleidigen wollte. Er übte nur eine schärfe, aber berechtigte (in detttschen Itedertrügungen) oiöfe Hilft weltliche Lyrik tzätirmMd «plqrMwr. 2 - Sr. Ernst Müller: SivtrlNtva. - S»s«t; Schnavtl: Kezttatioil. * 2 Karl«, an der MUslkvereinSraffa. bei Si. Lüwit, 1» Dez.. «otenLutnigrali« sr. * *••*»**»»•»*»•*»*»•***••**•■*■••*'• Kritik. Der Gerichtshof sprach den Kaufmann Max Selkst frei, weil bei den Bahnen heut« iatsächttch Mlßständ« Lr» stehen, di« zu rügen und zu kritisiere» jeder StaatsbÜrget das Siecht habe. > Es wird geschossen. Dok efoiger Zeit wnrtse" gemeldtt. daß ci» Hausbe'oig^. gegrn K'Ndtr lvrarn Diebstahls emr» »Schitckschn;;" nbgab» der: die brabstchim'e Wirkung. Sckrrck n zu erregen, derart erfüllte» vüW ein kltinrS Mädchen aus Schreck zu Boden stürzte und sich eine schwere Berlcyunst Gestern belchäsliate de» Jugendrichter des Bemlsgeuchits ^osesstadt ein Fall, m welche» em Bolkswehrmann gegen zwei 14 i 8 h r i g * K 0 h 1 e n d i e b e. welche flüchten wollten, .eine« Schrecks ck, N tz abgab. Dte^e Schiesrerri. augenngfugige« Anlässen rst offenbar e ne der Krieg^nachwirlnnaen. Angellage erschien der lijährige Gera K. wegen versuchten DiebfiahlS vv« 18 bis 20 K lofliamm Kable am Franz IMSb'abndüf m menischüft mit einem anderen Knaben, der trotz des Schreckschüssedes Boliswetnmannes d'.vonluf, während der heutige ÄngrklNgtL stehen büeb und sich festnehmen ließ. Er gab^an. er habe dre Kohle nach Ham'r tragen wollen, W-il dt« Wohnung seiner Ellcin bish r nicht gehe zt wmde. Der Richter, LandeSaerichtsrat: 'Dr.,F lala, vertagte dir BerHandlung zur, Bvrladung des ^schußbereiten DolkSwehrMaMes» der trotz gehSriger Zeagru^ lahung Nicht erschient» war. Der Volkswirt. Eine Krone « 190 Centimes. Gestern sttll'e sich in Zürich die österreichischt Kione auf.. 1*9^ die, tschechische Krone auf die Mark auf 1 Englands Bereitschaft. Ein Kredit von höchstens 10 ÄlillioneN Pfund. An anderer Stelle veröffentlichen wir die Gr» klarungen Valfours und Chamberlarns, daß Grotzbritamnen bereit ist» Mitteleuropa eine Anleihe von höchstens 10 Millionen Pfund Sterling einzuwiLmen. Dcch hängt diese Bereitwilligkeit Englands von der Haltung Washingtons ab und. weiter davon, welchen Betrag die Bereinigten Staaten den Ländern Mlttekeucopoö.vorzustrecken bereit sind. Großbritannien will die Hälfte des von Amerika bewilligten Betrages, jedoch nicht nrehr als 10 Millionen Pfund Sterling, bewilligen« Es hat berelts 12,6 Millionen vorgestreckt, in denen sein Anteil an dem i8-Millionen-Dollarkredit des Jahres 1919 enthalten ist. Rach den bisherigen Meldim^m will Anrertka Oesterreich, Polen und Armenien 60 Millionen Dollar vorschießen. So lange nicht seststeht, lnit « lvelcher Quote wir daran beteiligt sein werden, laßt sich nicht abschätzen, wie hoch die Hilfe Englands ^ür uns bemessen sein wird. - Jedenfalls handelt eS sich uni eine ll»Wll»laMIM-.TIBWBWI UM Menachene Mendel. Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Scholem-Alejchem. ^8 trm I ü d i s rh e n Übrrtrage» von Siegfried Schmiß Das dritte Bündel Brief«. „Millionen." ^Händler, Maller und Spekulanten.) (83. Fortsetzung.) 1. Brief. Mtnachem Mendcl aus Jehutz.-z an feine Frau Sche u >Sch k..dcl in KaSrilttoke. Der teuren, edlen, tugendhaften und klugen Ebekrau Scheine-Scheindet meinen Gruß!?.u m ersten sei Dir kundaetau, daß ick dank Seinem lieben Namen! — aeiund bin und mein Leben bas U3 Frizens; der Herr, geiobt sei er, möge helfen, baß t'.mä vom anderen nur Gules höre in guter Botschaft zu Trost und .Heil — Amen. Zum zweite n wisse: Das Geldgeschäft ist ein Arme.'eutgeschäft. Darlehen sind wohl keine üble Sache, aber nur, wenn Gott mit eigenem Geld hilft, nicht mit fremdem; da läuft uno läuft man, und alle Mühe ist umsonst! Ach und Weh über den, welcher mit den hiesigen Geldverleihern zu tun haben muß, mit all' den Berdüschewer und Wiznitzer Wucherern, die empiorwachsen ohne Regen wie Unkraut . . . Unb gar die Großen, die Battiiers! Eh' zu dienen gehen, ist besser, zu Hause zu sitzen und „Kupons" zü schneiden . . .» Kurz und gut, ich pseise aus das Gelbgeschäst Und habe mich auf Häuser verlegt. Unb warum gerade auf Häuser? Weil hier in Jehupez eine neue „Spiegulation" »ufgekommen ist — Häuser. Du glaubst vielleicht, daß man hier in Jehupez ein Wohnhaus kauft genau sy wie bei Euch in Kasrlliwke? Da bist Du im Irrtum. Wenn KanneS verliebt sich in den Mann jenes Weibes dieses Mannes, Ich meine: den Mann jenes W.'ibeS — es verdrehe« sich einem die Beziehungen, hex und hin«, man hier in Jehupuz ein Wohnhaus kauft, so trägt man eS sofort in eitt; Bank Und nimmt dafür Geld, dann versetzt man es und nimmt noch einmal Gelb. Kurz und gut, man kauft ein Wohnhaus ohn: einen Gvoschen und wirb zu Glück und Segen Hausherr. Da wirst Du fragen: .Mnn das so geht, kann doch jeder Haurhetr sein? Da ist die Antwort: Poher nimmt man . das Geld auf die Zinsen? .. . Frettich, wLnn Gott mir hilft-und ich das Geschäft zustande bringe, um das ich mich jetzt bemühe (ich bin gerade dabei^ ein paar Häuser abzuschlitßen), so kaufe ich mir selbst ein Häuschen (auf Deinen Namen), für ungefähr zwanzrgtau,end und lege darin keinen zerbrochenen Heller an; denn da hast Du die Nechnung von Grund auf: 16.060 gibt mir feie Bank, 6000 nchme ich als zweite Hypothek auf, also bleiben mir Nicht 'noch rund 1000 Rubel? Go habe ich schön Reisezuschuß; abgesehen bvtt MietzinS und Wertfteitzerung. Woher, glaubst Du, wird man reich in Jchupez? Doch da ich stark beschäftigt bin unb keine. Zeit habe, fass« jch mich kurz; so Gott will, werde ich Dlr im nächsten Brief alles genau berichten. Jetzt gebe Gott stur Gesundheit und Glück. Grüß' die Kinder und jeden besonders gar Mzltch vsn Deinem.Gemahl Menach.'M Mendel. Nichtig: düs Wichtigste! Die S-che vonLevi, Mojsche-Arous Sohn, die Du mir berlchiest, daß er selbst sich verlobt hat mit Libes Tochter, ist für mich n'chtS Drsvuderes. Hier in Johupez-ist eine Liebschaft eine ganz gewöhnliche Erscheinung. Bräutigam und Braut müssest vorher eine Liebschaft gehabt haben, sonst ist die Heirat keine ordentliche Heirat. Hier kommt es oft vor, daß ein Mann seiner Frau den Laufpaß gibt und sich in die Frau eines anderen verliebt, oder ein: Frau gibt Ihrem Mann den Laufpaß und verliebt sich in den Mann einer andern, und bas Weiddieses und hin und her . . . 's ist eben nicht KarriÜwke, es ist Jehuprz. Dev Obige. -6. Brief. ScheiurnSch lndel «us Kasril'wke m ihren Gsttzcht , Mcnachem Mentzel!« Jehntzez. Dem hochgeehrten, edlen und mächtigen Herrrktz denr weisen Kenner -der Thora, dem hochgelehrten R«^ Menachcm Mcn^el ehrfürchtigen Gruß. \ Erstens vermelde ich, baß wir alle, Gott sei Dank, beim brstcn Wohlsein sind; gebe Gott uns, das Gleiche von Dir zu Horen fürderhin und nie Schlimmer Ls. Zwe itens teile ich Dir mit: wo hat inan daß gehört, auf der Welt, baß ein junger Mann Weib und 5tind, Schwiegervaler und Schwiegermutter sitzen läßt und in eine fremde Stadt geht unb sich dort jeden Last mit einem anderen Geschäft befaßt: bald ist er Zucker« macher, bald Geldverleiher und jetzt wird er gar Hausherr eines eigenen gemauerten Hauses ohne «inen Groschen Geld. Ein schöner Lebensunterhalt, so wahV ich lebe! Statt ein Wohnhaus zu haben und darauf mehr Schulden zu haben, als es weiß ist, ist «S ge« schriter, es verbrennt zu Asche samt allen Häusern in Jehupez. Ein Glück für mich: wenn der Mann ein Geschäft machen und Gelb verdienen wird, da wird er mir ein Häuschen auf Meinen Namen kaufen! Wozu brauche ich Häuser? Du schick mir lieber Gelb; ich werde schon wissen, was ich mir davon kaufen soll;! wie sagt die Mutter, sie soll leben u.ttd -gesund sein: „Gib^ mir nur das Brot, ein Messer werde ich dazu schon finden .. Doch daS ist -ein SöseS Mißgeschick; es muß rein einer ein böses Auge auf mich gSWorserü haben! Ich meine, ich bin genau so eine jüdische Frau wie Blime-Zlate und. genau so schSn wie sie und so gescheit und so fähig wie sie doch gewiß, warum, um Hintntels willen, trifft es mich, daß ich ciu so schreckliches, finsteres Los habe und Blime« Jlate wird Tag nin Tag mehr breit als lang (eintrockiren und ausdörren soll sie, lieber Gott!). Dochj w-nn i'Vi? r cht überleg: was habe ich eigentlich ae,.en B.l'.r.s-Z a.e? Leb. sie nicht aus derselben Erbe? Möge.

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