Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 376 (8.2.1920)
- Date
- 1920-02-08
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. S77f Men, öomitttg Älsner Movsenzeremtg 8. Febmar 1828 arftfiii zeichneten Plan zur Organisierung einer Hllfsarmee hehufs Ä entuellen^ Eingx^f'en )' "6ei. der Wiehe Eroberung rumänischen -GehitzM. ObÄ-uhrcM Lsgtzo/ habe den Kurierdienst -versehen und Spionage getrieben. Der Hauptangek'agte, Ob ^.$ ütn<üi&..Csip^h, leugnet jede lieber hie WyMEd-emn Dokumente desungarischM tzM Estzpetz a'u, er habe sie-"hchr rihy» tz p h % ha ö n H tt betzomMn ryrd fvtzurt kftnt OWM« UpcsMcchtz vMelegt^ dev' sie.NjUf M •#« Bsick Ar Wch und. heU MSekumtW W ÄMt ptzavocatem b-eLrachteh hchhe.- Dsv Oberst habe hie 5D«$*n n«Vtze M sich tzeWtzew, Wt fijc m nächsten Mg siych eWMM MeMüstR MMm MW-niMM M. Mr-. gchsn^ fä a.brr Mch in derMen Macht yerh^stet MrhW. DhUst Cseesi-Mgh satzt iw gleichen Ginne WA. Den "Plan sür die OrgauifWyn hahch' tzv. tz<r«W k^Yl OherMniMnt Birtha, pyrgM^t, d-rr si^ Mr J'Ä-r bHfe ikdisTr. Stadj^ eMmeM Mlte. VW Dberlentnavh Csapo habe' er nur über Privat-- angekegen Heiden gesprochen. - Das Kriegsgericht verurteilte den Oberstleutnant C se re y.' Lsn' "C^e g & den Major den GMwardeimr BezirWichher I anov^ss nvh den Oberleutnant Csapo. tzinstimmig, den OhepHÄztnant B ih h a und den BhMrMiststz-GtslkvÄ?Mkr. y»»^ VWtyaÄiein Lukaes mit StimmenmchrW" %*n % o d e» bm Notar Per letz vsih jGtiwWsneinheWtzM zu tzHjährigen Zwangsarbeit. v Die B?ryrteilhsn haben beim Obersten MilitärvWWW in Bulanest p&m MtzsÄ dm NewrS eingerercht. Die KasapdaffZre deq tzewesenM MnisteeS GtMerytz. 7. Mwar. (Privat.) Das Prager Kr-mMch geht iy- M-kan^ r* MStztz- 7. Hebruar. ^EeSktz Gtetzo" -Wicht «A dtz»- geUlM LertMckcl der »Hmdtti. tzrsth" Welte»"), daß Dr. Kramarsch in einen verhängnisvollen Kv«W W der offiziellen Politik der Republik und der ganzen Nation und auch bWÜs Witz semer Wenen Partei Maten Ui, den« Hz ^Narodm LE rritlSrt in dem tzrtvahyW Aitilü. fie WM --G W« LinitzMit Masarh? nnd Veyesch. ParauS sei zu ersehen« daß fitz fi^ vy» Pr. KramMch tosW.. Hchhalb wM.Wer in ck»W» M-m witzde, W TMand Vor dem Abschlich der Ptragor Brrhan-funsest, i;. '.Gxo-tz 7, WkMr Vtzi den heytige» Berhaydtungen der LsteyttiMchen DMiexte« M Vertretern der Mchv-slowakischen MgirrunA rimgtt Mn sich HMM einiger Miterer Pgnkte« doch bleiben noch, und zwar nicht unwesentliche Fcagen offen, UehUr We letzteM chchmieriKiten hofft W« wWeyd der Hex, tlWW der UhrnMW« hknWgkyWWy» md G M'W E warten, daß die Br;haudlunM viMcht noch wtm ihren Ahschloß finden werden. Die Qfnföfttttft de* Mriögoanlcrhe tn der Tschecho-Glywqkei, Peeng, 7, Febryar. (Del,?stymp,) FistaNMnifttzr Sontag hatte heute dir w'rtsKastlichen Pehaktewe der Prager Presse zy eiM Pesprechtlyg?ing?ladep. yw ihnen Ausklärnngen über die btzvöchchendr Ausgabe der Prämienanleihe $t geben. Bei diesem Anlaffe erWte ey. dqß sich HO F nayWinrsterrmn bereits mit den oppositionellen tschechischen Parteien V?SM der M n l ä \ « n« dex Krieg-« n leide Minigt ^abe. TlM MWstninm Mdd drv MtiWälper'fymmlung in den nächsten Tagen eine Vorlage bavttber unlechreiteNf nach der die Kriegs" aMhtz in der Muhlik tN zwei Gruppen m GnlZsung gebracht w«dev sosi, Die Aegitzrung sei sich dessen bewußt geworden, daß die Frage der Kriegsanleihe nicht vom nationalen und Patteistandpunkt, sondern lediglich von jenem des staatlichen Interesses, also dem wirtschaftlichen'und finanziellen aus gelöstuyrrden müste. Die EWösung der Krieg-anlM w"de schon B den nächsten TWN YSN her Nglisnalverfammlung beschlofftN werden. lPytze-straft qnf Gchkeichhander. Plk«tz, 7, Wnm-. Dem ^Pecer" znsMe wurde im gestrigen Mmisterrat dev Antrag gestellt, de« Schleichhandel mit Lehensmitte!« anss strengste, eventuell mit dem T a d«, zu h »stra s t y In her Dieustagsttzung Nationalversammlung wird Minister''. Präsident Husar -her das Ergrbniß he- Winlstttrates sprechen. Die Rrgmung hat brlchloffm, aste Kräfte «musyannen, «m die Getreideeinfuhr anhem Auslände fichomMru. Mrlitärrequisttione« durchzuslthren und die allgemein« Arbrit-pfiicht in jemn Belangen ttnzu!ilh;eu, die mit der VvtksrrnGrnna zu« ^tiiMcnhängen. Dle franzöfifchen ToziaNsten füy Wien. . Pgrss,?.F?brüar. . .s'!nltNuitperössontlichte fyoute <>u h«? Gpitz? Ms Blattes uinen Ausruf an dm arbettanhe Bell! Gerung Frankreichs zur H ilsrlristuug für Oesterreich. D«v von Alice IouenMgcrcichttebs Ärttlnl bringt ffle pbotogruphi'che WiahorgW der Ms- Mung von Suppen durch die atncnksttttfchs Kinber- WMtiun sind' v/ertyc.ist in erMisiuchG- Wortcn auf dqs furchtbare Elend unter dett Wiener Kinhevtz. Aufruf fordert ffic arbeitenden Gonossv.n auf. Märtyrern h«s Hungers sofort zu Hilfe zu kvtNMN und ihren BeiLrag an das in Paris gebildet« Hilfskomitee zu senden. „Jedes eurer Kinder^ schließt hqx Artikel; „schuldet einen Ssi sin stines Brotes deu Kindern Oesterreichs, dt? ffn^r si7l"st?u ihver dev''M!??lten Mtz t-r ln i st r'?»>. 5'" ost O -ßauisation-'n kaden bereits geschickt oder bilden sich neu. u,n Hilfe zu leisten- Wir müssen bsisss Beispiel uachähmeu, beim wir wären unwürdig, zu wbcy und.Mcksich zu sein, wenn rvir diesem erschütternden E.Md. Legenüher -herzlos blieben- Die Wischen G «meinbttonhU% in Minsk. Warschaus Kebruar. (Pripq>.) Htk - de« am 23. und H^Äkkun« inMmKkstattgeÜMoe'wn>ÄahLen in hitz iühjfchM«mtziM Heu iüdiscbsvzialistlscken Parleren hatten nur dc» vadMl^u Poake^ jiipK M dr« Me-ZzoZ MWMW..«HqMA, Z« d« ,«»«« jüdMeu Gkmruid» mm wmmt d'e ^ryn 1 ste ll %% der M l s r a ck i 8, dce radMley. P o a t«-> «ro n 6, feie A LU d u t % y u «1 ‘"Vk dt« 8 » t -- B t v u 5.. hie Handw rrkertzkrtztz). rs, hi.« Mtn dtt Kausi l e u t e 6, die N n p a r t e k r f ch e n 4. tzrr de rn 0?r a t «sch«' V t v c i n t fl u « g 2, die Lehrer und die 8 j a ck» o w t e r E**HPdu tX jtz X Mrldah. Did zi ouistjsche n bMtwMU YtzrWgeu DsMMtzU WU? 9^ Mandat«. Mp das Mlfckr Mvd, D-N Abteilung Mleu des Amomcay Jomb Dtftrk^ but^yn EvrnMlttee bat mr Nahmen ihrps HrlssWerkes fn; die rmtletdeud? jichbsche B<.völkernng HreuZ. ihr besonderes Augenmerk der Linderung dvA Kwd-rehsnds zügewendet Unttzr anb-rrtzM wnrd? N«k befand re Für soWstM für Gän-lmge und Kmder fywiv Mutter bergtunsiSst^lle ber her AhteiMg Kranb'nMsyrge er riWi Und ein ejgtzWs H-M Ar verwaiste oder Wer lassene Kmder \\\ fünf BarMn ^hemalzgen strzegs spWeI Baumgarftn gegründeb F'MM wurhtz viv rituelle Führung Von dre^ Kisi^rausfpeisnnsten der. Amerjknnrfchen KinherhiffstzWn tzrmögErcht und behufs Unentgeltlicher Verabreichung von warmey Milch an Unterernährter Kmder bis zum vollendeten 14. Lebensjahre Kindermilchtrinkhallen Lrrichket, von denen bereits neun Stillen rm WtzMbo sind, wahrend dl« Eröffnung weiterer - Msichahgabeststlen für dze nächste Zeit bovor, steht. Wiener WoWahrckArMtzutzen, Molche der Psl^ge oder Erziehung von Krndsvn gewrdmet sind, werden namhafte BurssibvWtfvlten nutz HeheMmjtMuWlfen gewährt. EZm Herbste WrWn HahrG wuM eins Wößetze Anzahl von lunMWüben Kindern in einem Sana? torium in DntzsiK nuLeHchrnD. Am WrdeWttF btt vom JMjchW UMmW ® Mutschtzsterrcich M ber Sozialen Hilfsgemeinschastz Anittn Müllsr gerieten Mion;ur'. PersvdNst' 'Wnderim Auslands wich sin KHstsnbeittgsi Ar. jsdes zur. Erholung Bisher wurden dieser Wsiyn fsir W Kindertransporte nach Holland, Dänemark Utch dM Schweiz der Gesamtbetrag . vM zirka K- W0.000 zur Verfügung, gestellt. Wähchyd. feie ßetzwpGWhen - Kin-ertr»«MM dm--Mg ins neutrale Ausland iiahmen, hat die AbLestüng Wien des American Joint Distribution Committee in ihrem eigenen Wi kungskr is eine sie ienaktion für kranke K'nder nach dem Llüstenlatlds vingsleiwt- Dsr Anreger di>;ser Aktion war der Bizepräsidsnt der Wieusr Mtsiluug dez Ameti-M Joint DMWwR CtzmnntLss. ObyrMhirrer Pryf, M. H, PsiC hajes, wslchsr hiß?-, für die MhsftOen GtzMpWesi der HrMer Judenschaft gewonnen Md. in. her Person des Herrn Giuseppe Fanv in Triest einen unernriidlichen Mitarbeiter gefunden hat, Schon E 5, September lsild ist Mterp^rsön-. sicher keitsiug hetz Herrn Oberrabbiner. Prof. DH. H. P. Chajes ein KistdeVtransstort nach hem Mstestkauhe abgsgqntzen, der erste ans Oesterreich ins ehemalige F« indes lau d ge leite ty. Kinder zug, Es handelte sich um smen ausgesprochLllen Kranken? trgnsport, da nur auf Grund einer spezialärztlichen, vorwiegend auf der Kinderklinik des Professor P i r q NS t - VvrSSWMMsiM UnherfuMstsi gstsschsießsich mit Knochentüberfuloss Sehafwty oder von derselben besonders gefähMw Kinder ausgenommen wurden. Von den 201 Kindern wurden Äst bei verschiedenen Triesher Fsimitien, tztz in einer Wn Htzrrn Jpg. Emanuel GL o ck r«r Verfügung gcMten Wst Ms im.S<tzst'iz Valdoltra, teils iur Sanatorium der Arbeiterk tzan ken rg s se Apcar gn o nnwrgebpgchi. DaH Verhalten der itattemschsn Bsväsierung gegenüber den Kindern hat alle Erwartungen stberirofftn. Behörden, Anstalt?si?itungen und BevöMung wethMrton geradezu ist der LiGenswürhigleit gegenüber den kranken Ändern, tyelche aiich von der christnchep bäuerlichen Mwötferung anläßlich: der An-flüge reichlich bewiphst und beschenkt »uurden. Msit« OltoW ist ein Teil der Kinder nach Wien zprückgewhrsi m weisiryr Teil Mitte November, die restlichen Aßhn bösynhcrs schnür prunken wurden bis zur vyllen Geuesung im Geehospiz Valdoltta belassen, wo sie auch gegynchäriig noch in Behandlung stehen. Bei dgn zurWMHrign KiOexn wurden sehr gstnstigs OilungWsusiW seftgksW, .. Am ly. Jänrrev hat hitz Mprilung Wien des Ameriesn Joint Distribution Committee mit dem von den B ürger meistern der vberitglienischen Städte geleiteten Zuge weitere sechzig Kinder nach dem Küstenland« gesendet, wo für fünhig Kranke ein«: sechzigjärige Oehandsung im Seshosyiz Baldasira. für zehn iinlerernährto ojn ebensolange Erhafungsausenthalt bei verschichenen Triests Famisiep Yvrge- «■«■■■■■■■■■■Rnmmvmni ZIGARETTEN PARIERE » ZIGARETTENHÜLSEN . Sie üd^fp^ffen setbsf die hoc tan Erwartung^ de» Rauche«». «1 9 »»«Hq« sehen ist.. Schon in den nächsten. Tagen wird, «in) weiterer Transport von 45 unterernährten Kmderw nach Tri« st abgehen, für welche Herr Ingenieur Stock Neuerlich seine Billa zur Berfüguny ge stellt hat. Um das Gelingen des Hilfswertes hcrhen sich unter anderen besonders verdient 'gemacht: Die Eymmisfione IsraelitiG hi Beneficcnzn irr T^«st, der dortig« Verein dep Kipderfreuiche, Herr Ingenieur Stock, schließlich Herp S. D. Mo di ano. welcher die Kosten der BeharchlüNg^ von zehn-mit dem letzten -Transport abgegMigenepl Kmdem'im Scehofpiz Balöolkra auf sich gvnpmMn Hai. Gin Vortrag des Oberrabbiners Lhasas. .. Jm .MlMicu her yon, der Lese- Mb Rodehalle Mischer gMchülvr. veranstalteten Äo^trgW sprach am 5. Jänner bermbhiner Dr. C Hajos in seiner fesselnden «nd faß«, lichvn Ar« sibev a l t j ü d i s ch? n M Y. st i zi s m u s, hGi-hnug^ w^if»- M? die KoutinuM der mWschsu Teudmzen HW JtthtzyWM .tzs« .tM-älhWÜ AitvF tzis rn die Gegenwart. Ist dem interessanten' msi starkem Beifall ausgenommenen Bortrag wies Dk. Chajes zunächst darauf hin, daß die von C h a asb e i ksi i n mk : nach ihm von dielen vichtjüpifchep sein körrM »veil es ursprünglich rernen Mystizismus (oas übsspfinnliche ''Pertz-khüS- deK./MWch«K'.' zu Matt) - kenne UM Betrachtnüg eix gewisse Berechtrgp« sich die .. . insich : habe. Wenn das o f f i z i ell e S chri ft tu m vtz der Bibel bis zum -Schulchan-Aruch drängt die Mystik bewußt in den Hintergrund und verschiebt sie sozusagen auf ein Neben ge leisesium' zu. verhindern, daß de» MyHiZisinuK dyn ursprünglichen reügiösin Gedanke« Hb-tz den Kopf wachse und ihre Erfassung durch das. fh.ar«s Denken -erschwere. Daß aber das offtztelle Judentum den Mystizismus me abtehnts oder bekämpfte, geht daraus hervor^ daß dis meisten bedeutend^ halachischen- M?ist^e des Judentums auch mystische Werke verfaßten; dqbei haben sstl jedach' and den ^wähnten chfiMlen RestgianSgrundkätz« heraus- .in ihrer»- halachischerr Christen jedes mystische Eltziueptz zurückgedrängt. Sv sühr-ts der Mystizismus in de« normale« $ des Volkslebens ein gewissermaßen uptet i r d isch^s Daseins brach' j?doch in Zeiten n a t i y u a l e r K ri f e n 'sozusagchtz ap djs Oberfläche durch. BersW zur sistzit-feer ersten tzrohe« Mse-ches Judentums, her ersten' TsAPslzerstör'uNL brach sich brr ich BykkslMu (Mosis-', Htjahulegendeu) schpA früher vorhandene, jedoch im offiziellen' Schrifttum zurück Öse Mystizismus Bahn, Damals lebte de? -Prophei ,e k. Lei dem das erstmystisch« System — vom. hiinmüschsn Wagen — zu fmdep ist.In der krjttschmtz Zeit der M a k k a b äe r k a m p s s kam bet Mystizismus « dem Buche Daniel, welcher sagar rm brblrschen Kanon Platz gefunden hgt, und rn der groizen mystr;chen Literatur^ ^on welcher wir Fragments in he« ApokrYphS« besitzechj an die OberfläM. Djs Mtfchua, haS affr?kl«lle Buch der talmudifchyn Mt. enthalt strye mhstrrchen Clements wM Mr her- % gl ttf ü welches eirry fstr' schriftlich? FMWG Uich^heffiMM Sammsüntz harstellt: Me, WS dtznen sch hervargingW« Angechisfon. Di TaMchä jstzM,- H4ß bch. Euistetznya heS Sahar rückdatierwerben^konnte daß chrney d'ch Kirche in der ihrer sthrifs« WA MÜrMg nach jrurgsn Kabhqla Post ä.tignngen der christlichen L^hM finden wallte, dtzr Mstand endlich, baß wir 3m feutq hie im u. JghrhMbert y^faßte Chrymtz dM Achimaaz dyfumentqrifch seststelchn fännen, daß dch Meheir.lichhre von Babylyn über' Palästina stach Jchkrxst (sPäiestM 9. Jkh?HNnds'<t) und yvst dort erst «ach DrutfG lande HMmicht Wh später nach Spanierr ihren Weg m „Vitrinen hat, all daS ry?jst gstf eisten qlten Bestand ast Milcheir mystMeu Kehren hin. welche dann spät in chi System gebracht wrirdsil. Diejo bahnhrechende SystemMunwurde, wiederdurch nattvnale Krisen peranlgßt, durch dje Kreuzzüge.inder deutschen ^heingegenb Wh schon nach der Cnischhlmg des Sohar rn Spanien. > Laria« her Haupiperireter der yrientqlischeir Mhalar in welcher der moderne jüdische Mystizismus des Chassie d i s m u s wurzelt, ist wohl lvahr-scheinlich italienischer Jude, war jebych ganz von den, M umgebenden Milieu HM spanischchvrientalifchen Judentums, in welchem uuteij der Einwivkirng' der spantschtzn Katastrophe hie Mystik nutz ihrer unterirdischen Mirksansieit gns Licht getreten war--, beeinflußt, Mergde Koria und hie Kabbala sind am stärksten den Hinweisen auf m« Abhängigkeit der jndischch, von bei christlichen Mysttk ausgesetzt. Gencum Betrachtung ergibt jedoch, daß hier uralte jüdisch-mystische Strhlynugen, Mlch^ M« das Christerrtunr des Neuen Testamentes befruchtet haben, wieder zum Vorschein loinrucn, wie zunr Beispiel der als christlich angesehem Gedanke der Erbfünde, welcher sich bst Laria fistdet. Dieser Gedanke kommt schon 'in der alt« jühifch'lyystischen Literatur Mt. lstorguf guch im Talmud hiNMieftzst wird, -J Zuletzt ist der Mystizismus M bis Weyhe hes' 17. uns 18. Jahrhunderts itt Osteuropa wiederan -io Oberfläche gelangt, als häs durch big große materielle .Krise de, C h m e l n i ck y p o g r o m e und die seelische des pfeudo» messignischen Frankjsmus erschüttert« Hstjudmrium den Chgss cdismu s hervorbrachtr. Durch alle diesi ^rsch-juum p p sich wie ein roter siahe« die einheitlich, K-ntiuüftäj des Mystizismus im Judentum pan den ältesten MjMk aus er wurde vom offisielten Judentum nie bekämpft, abes Ms ein Neheugekeise verschoben; nur dadurch ist dqs IM«, tum bis heute in der Lage, nicht nur fow «chom MDch fhhsinden, sondern auch von einsm klar denkenden Menschchi verstanden zu werden. Dies ist e,ne der Ursachen siin-tz W Haltung up eins der Möglichkeiten jeinsr freurn aröüen Haltung ut,r Entfaltung. er Möglichkeiten stiusr frrurn strpßeü I '«whg 'hijf