Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 370 (1.2.1920)
- Date
- 1920-02-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Sk. 870 Wien. Sonntag Wiener WörgenzeilnnA % Februar 1920 heben, hewlß. Die' Amateure tretenin Dornbach gegen den Wiener Sportklub an, den sie dank der Mitwirkung ihrer ungarischen Grasten Konrad und Kertesz aller Wahr» kcheinlick'keit nach beqwingen werden. Mit den Greinen Hertha und Simmering treffen zwei gleich starke Gegner zusammen, die zähe um den Sieg kämpfe« werden. W a ck e rist ln Favorite« zu Gaste und wird Rudolfsßügcl einen äußerst spielstarken Gegner abgeben. . Admira wird im Spiele gegen D o n a u st a d t zu be» ioeisen haben, daß sie nicht nur auf dem Papier erst» Lässig ist. Einige minder wichtige Spiele vervollständigen da» SonntagSprogramm. Am Montäg werde« die Spiele W. A. T. gegen F. A.E. «mb Germania gegen Simmering am meisten interessieren. Während im ersten Spiele zwei gleichwertige erstklassige Vereine Zusammentreffen, stößt im zweiten der vor» letzte der ersten Klasse auf den zweitbesten der zweiten. In derben Spiesen lästt sich nichts Vorhersagen. , Ansonsten spielen noch V i e n n a—N. A. C. lNußdorft, die sich ein nnontschiedenes Treffen liefern könnten, und Wacker gegen Slovan. Die übrigen Spiele dürften nur LrainingScharalter zeigen. Propst wegen Steuerhinterziehung 1« D8«e« inaek. Auch Dänemark bat seine Sponss'-uer, und «vor ist fn tort schon in Krott. Cvortbche Beranstaltnnaen, wie Doyen «r«r« weiten wlt Vegnü-nngen. wie Kmo. Varitt« \v ■ sieichgestellk und mit 40 Wo*,ent Steuer belasset. An Snonkrr ss - staubt man. dass diese Brüstung alle svvrtllchen Beranssaltungeu inmogl ch machen wud. Die dänische Svo'ivere nignng versuchte «aber, das Gesetz m umgaben und lnß nnr Mrtgl eder zu den veranssaltunaen zu. Die Mitakirdcnahl bctiägt zirka iV.DOO Personen. Nunmehr hat bt«' Steuerbehörde den Rechtsweg legen die Dereiinglmg wegen Gtemihinlerziphnng beschrit'k». Ran siebt dem Ausgang des Prozessenatürlich Mit großem ßrneresse entgegen. Di« Stadt Prag hat dem Deutschen Fußball'Klub Prag anen Sportplatz zur unentgeltlichen Benützung Überlassen. Das große Automobil-Meeting von Indianopvlis vird infolge der N'lchimrstiaqnng des sranzö'scheu 6r»nä krix ine ganz besonders starke Bcte,lrgung .von englischen. französischen ind «tal-enjichen A-ar«'« erfahren. Für die auf Ende Mai an» »elevre Beraussaltung sind mehr als bOv.vOO Franken an Preisen ungesehen, .Norwegen» Borbercitnngen für Antwerpen. Die reiwillige Lamwlnng znr Bcstleitung der Neil kostn, bat b'Sher ,e Summe von K fiu.OO.— ergeben. Meist alle- Beitrag von 1000.- bis L 50-0.-. Svortdlub m Taft AtlaSbof, Sss nur für Mitglieder und für von Mnaliedern em'geMrte äste. — Klubleitung. Die Sitzung der Klubleiumg ludet nicht Montag, sondern DienSaa um 7 Uhr abends statt. Hecharver. Heute findet kein grilliger Aben>> statt. Die stkitglieder trrssn, sich bei der Tanzveranstaltung des M a k k a b « XVII", XVII., Nöhergasse tt (TuinballeV - Non tag nachm« llags. 1 und *48, Wetssvicl «tt zwei Mann» chatten -eaen U n i 1 a s aul dem Hakoal,platz. — Nachher um iUdr Kom teesitzung im Klubheim iLrfö Industriellen; an» chließend Tanz. Der Ausgang des interessanten Spiele» ist völlig ua» altien in deyt voraeschlagenen Maste würde zunächst unsere Industrie dem Zusammenbruche nahebringen, anderer» seits würde auch im Auslande wieder der berechtigte Ein» druck hervorgerüfen werden, daß in Oesterreich die Soziali» sierUNgZabsschten itt veränderter Form doch zur Durch», st sührung kommen. i ' Hab nah. Heute. - Wir abends. Klubabend S! . Wlcstngkistraße. Tan« und Borträge. Ein» Der Volkswirt. Die große Vermögensabgabe. Ad't^ägr de« Aba. De. yn der gestrigen Sitzung des vom FinanzvttSschtttz tttr Beratung der Regierungsvorlage über die große Vermögensabgabe eingesetzten Unterausschusses stellte lbgeordneter Dr. Bauer folgenden Antrag: «Die StaatSregierung wird ersticht, die Umarbeitung der Gesetzesvorlage gemäß folgenden Grundsätzen vorzubereiten: r. Die Abgabe ist zur Gänze in zwei Halb» jahresraten zu leisten. 2. Aktiengesellschaften leisten die Abgabe in Form von Gratisaktien. 3. Die Abgabe von dem Besitz anderer Großnnter» nehmungen kann in der Weise geleistet werden, daß die Unternehmungen in Aktiengesellschaften verwandelt werden und Gratisaktien an den Staat abgeben; die auf diese Weife geleistete Abgabe wird den Eigentümern (Gesellschaftern) der Unternehmungen nach dem gemeinen Wert der an die Aktiengesellschaft übertragenen Unter» nehmungen angerechnet. . 4. Die Abgabe von Grundbesitz wird durch Ein» ' tmimimn einer Hypothek an den Staat geleistet; diese Bestimmung findet keine Anwendung, wenn die auf der Liegenschaft am 1. Jänner 1920 aushaftenden Hypo»; theken mit der Abgabehypothek gufarnmen mehr als 30 Prozent des der Bemessung der Vermögensabgabe zugrundegelegten Schätzwerteder Liegenschaft betrage» ■ würde. 6. In Form einer langfristigen Tilguri re nie kann nur der verhältnismäßig auf folgende mögensobjelte entfallende Lei! der Ab, werden: a) Auf mittlere und kleine Erwerbsnnternehmungen. von denen ihrer Größe' nach die Abgabe nicht in der unter Punkt 8 angeführten Form geleitet werben kann; b) auf Liegenschaften, von denen der Höhe ihrer hypothekarischen Belastung Nach die Abgabe nicht in der unter Punkt 4 erwähnten Form zu leisten ist; c) der Staatssekretär für Finanzen kann die Leistung der Abgabe vorn Besitz von Unternehmungen, deren BetriebSstaltc« ganz oder zum überwiegenden Teile »m AuSlanbe liege«, in Form einer langfristigen Rente gestatten. * Die gemäß den Punkten 8 und 8 dem Staat übertragenen Gratisaktien sotbie die öiif Grund der gemäß Punkt 4 dem Staate rmgeräumten Hypotheken ausztr» gebenden Pf andbriofe sind zur Beschaff u n g ausländischer Zahlungsmittel zu verwenden und, soweit dies müglch ist, im Jnlande zu verkaufen oder zu verpfänden. Der Unterausschuß hat Über diesen Antrag die Debatte eröffnet. - In bet Debatte wurden von den christlichsozialen und zroßdentswen Mitgliedern deS Unterane-schusse» die Bauerschen Anträge bekämpft, dir sich ut ihrer vorliegenden Fassung unmöglich verwirklichen ließen. ' Die Abgabe von Gratisv •- ■" n 1,v tt«»» Bet» geleistet Aktien, Weg,!--- _u_ hinausschieben würde." Es müßte alS Voransetzung ein handlichere» Gesetz für die Errichtung von Aktiengesellschaften geschaffen werden. Auch die Belastung der Liegenschaften mit Zw an«»» Hypotheken scheine unmöglich. Schließlich vereinbarte der Nnteransschuß, daß sich die Negierung bereit» am kommenden Mittwoch über die Anträge Bauer änßere und daß erst nach diesen Mitteilungen de» StaatSamte» für Finattzen die Generaldebatte fortgesetzt werde. » Der StaatssekretSr Dr. Reisch hatte bereits bet Einbr'mgtmg der Vorlage über die Vermögensabgabe darauf hingewiesen, daß schon im Kabinettsrat selbst von zwei Seiten, van den Sozialdemokraten und den LandwirtschaftSvertreteni, Einwendungen erhoben worden waren, so daß die Vorlage nur im Wege eineS Kompromisses gesetzliche Kraft werde erhalten können. Die Staatsregierrmg übernehnw nur die Verantwortung' für die Einbringung der Vorlage; für die Detailtrage der Staatssekretär der Finanzen die Verant» wortnng. ° Run tritt im UnterailSschutz Abgeordneter Dr. B a u e r mit einem Antrag hervor, der eine gründliche Umstülpung der Vorlage verlangt. Der Antrag geht zwar nicht so weit wie der Vorschlag deS Soziologen G o l d s ch e i d. der sich überhaupt auf den Standpunkt der vollen objektiven Methode bei der DemessllNg und Erfassung der Vermögensabgabe stellt, während die Vorlage Dr. Reisch' auf der subjektiven Metbode beruht. Doch nähert sich Dr. Bauer sehr stark Goldsche'.dS!Fdee und bringt eine wesentliche Radikalisierung der Vorlage. Er geht geradewegs auf den Zweck des Gesetzes zu, den Staat möglichst rasch und möglichst weitgreisend in den Besitz der zum Wieder» ausbau der Staats» und Finanzwirtschaft notwendigen Mittel zu setzen und verzichtet auf die von dell Steuertechnikern deS Finanzamtes vorgeschlagenen psychologischen Lockmittel und materiellen Vorteile (Annahme der Kriegsanleihe usw.). Den angestrebtcn Zweck will tt durch den Verkauf von Gratisaktien und der auf Grund von Hypotheken zu begebenden Pfandbriefe an das Ausland erreichen, um ausländische Zahlungsmittel zu erhalten. Das wäre also die Kodifizierung der von Doktor Schumpeter bei dem Verkauf bet Aktien der Alpinen Montan-Gesellschaft eingeführten Methode. Der Antrag Bauers wäre, in die Praxis nmgesetzt. gleichbedetitend mit eintt starken Vermehrung des Aktienmaterials, wobei der EmifstonSgewinn für die jnngen Aktien nicht mehr den Aktionären, sondern dem Staate zufallen würde; gleichzeitig aber bringt er eine fiktive Vermehrung des Kapitals. Das Aktien» nnternebmen wird unter feinen Passivposten das ursprünglich eingezahlte Aktienkapital, vermehrt um den Betrag der GxatiSaktiest, attSzuweisen bähen, der nach der Skala deS Gesetzes der Vermögensabgabe entspricht. Auf diese Weise sichert sich der Staat einen Anteil an dem Wertzuwachs der Aktien, der — abgesehen von den Restkltaten der Spekulation aus der Entwertung deS Geldes entsteht. Ebenso verhält es sich mit den Hypo» theken, wobei der Staat die Möglichkeit erhalt, unadabhängig von auswärtigen Krediten sich selbst ausländische Zahlungsmittel zu versorgen. Ern0 itotttmtHmU WLHrrmsMsnLLMAz. In Kürze soN in der^britischen Hauptstadt eine inbernationale Konser.N'i statt'i:iden, um über die günstigsten Mittel zur Hebung der Weltvaluta zu berasen. Das Problem einer beispiellosen Geldentwertung harrt nicht nur tu den total zerrütteten Ländern M'tp.lsUropa» einer dringenden Lösung; auch in den Staaten der Sieger greift eine stets verhecr-nber wirk nde Inflation Um sich, die, wenn sie anch in keinem B.'rhültniS zu der Wätzrungsderoute bei uns stcht. dort doch die erttsteste Besorgnis auslöst. Einzig und allein der Do llar hat sich behauptet, er ist zurS ia n dar dmünze geworden, an der alle übrigen Geldgattungen gmnesseu werben. Während vor dem Kriege Londv.n als Weltregulawr beö Geldes galt, hat nunmehr R e lv- Uvrk diese Funktion übernommen. In England wird die Entwertung deS PsuNd Sterling um etwa ein Viertel als schweres Hemmnis im wirtschaftlichen Leben und besonders im G.'schLftSvcrkehL mit den DereinigtLN Staaten empfunden. Im Jnselreich, wo früher Bar« Zahlungen fast nur in Gold und Silber erfolgten, herrscht jetzt durchweg- Papiergeldwirtschaft; Gold ist beinahe um die Hälfte mehr wert als die Roten btt Bank von England. Die englische Rote repräsentiert alsjü nicht mehr den B trag, auf welchen sie lautet daher kann London nicht mehr als internationaktt MrLregusator des Ge des» wie noch vor wenigen Jahren funftionieren. Mit ärger liegen dtze Dlnie in Frattkr e i ch» wo die Währung um etwa 67. Prozent bevalviert ist; dieser Staat hat bekanntlich unter den Lasten des Krieges unsäglich gelitten, bedeutend mehr als Gros,bri'.annien. und trägt such unvergleichlich schwerer an seinen Folgen. In den Staaten der Gwgör empfindet ttiau allgemein, daß so nicht weitergewirtschaftet werden könne. Schon lange ist der einzige Ausiveg klar: Än.irika, deck fast ganz Europa verschuldet ist, kann m ii | (Hüten Größte «uswatzrr Billissie Preise.! sw Aovvld Stcinhatt,WIm,I.,Diberstraße 9. .4Qv»>a ..-i..<n.. die alte Welt nur durch die Gewährung neuer Anleihen vor dem Zusammenbruch retten. Die lnter-» nationale Besprechung zur Bekämpfung der Inflation und H bung der zerrütte en WähruugSverhältnisse dürfte in ei .em Appell an die Bereinigten Staaten ausmündr». OS an dieser Konferenz auch Oestervrich und Deutsch», fattb werden teilttehmen könne», läßt sich im Auge'w» bltck noch nicht mit Gewißheit sagen- * Der fran'S'iW Finanzminister hat dem Minister-. rate den prinzipiellen Vorschlag unterbreitet, ein* int^rn-sii^nale W chselkurskon'erenz emzuberufe«. « „Libertö" meldet aus Brüssel, «S sei beinahe sicher, daß sich an die internationale parlamenbarischtz HanbelSkonftrenz, die vom 4. bis 7. Mai im fratt» zösischen Senat stattsiuden werde, noch eine inksr»' natwnale Daluiakonferenz an'chließen werde. Die Alliierten seien entschlossen, die Jnitiälioe zu ergreifen, Umdas valutarische Chaos zu ordnen. t * * Nach Brüsseler Meldungen erklärt die „Jndependance", daß in den nächskn Tagen eine königlich^! Bu-ordnung erscheinen wird, die alle Manöver, wtwurch die Wertschwankungen des Franken herbeigeführt ««&' ftvmbt Gold'eichen an gekauft werden, bei sehr schtverett Strafen untcr^agen wird. Die A rfteilung des Ds«a«schUstarks» Prag, 8l.Jänner. Die össerreichisch-tschechi» schrn Berdandlungen wnrdm hevtt aus der ganz» An>e an^rnvnmrn. Es wurde sesspessell:. daß bei dem söüechtea Znssünd der Batznm in beiden Reichen die Wiederausnabme dtt Donauschlssahrt sehr wünschenswert wä»r. Dn vev» sch'.edenen M8gl'chkei«en. wie die berden Staate« sich hierbei «ntz«» stützen könnren, wurde« erwogen. Bor allem wü die fcüfc teilung des DonaofchiffparkS vvrgenommr« werde«. Der Schisspark w>rd «ach den Bestimmungen dcö Frieden-» vertrage» von einem anreukanischen Delegreuen unter die Ration«» staatcn an^ekeilt werden. Damrt aber der Schlsspark nicht w zwlkcherr unauSgenüyl bleibe, fall etne oorläufigrAust 11 i l a n ß stattfindk«. WkrtfchsftNche Nachrichten. ^Rarodni Listy" meldet, daß zwischen den Porzellan» fabriken in Tschechien und Deutschland ein Einverständnis zustande gekommen ist, das einen gemeinsamen Marktschutz und eine Aufteilung der Absatzgebiete betrifft. Da ,die Porzellanpreise itt Deutschland höher sind, wird demnächst eine Kommission in Dresden zusamm^ntreten, um einheitliche Preise festzusetzen. — Wie die Prager Blätter melden, sinken fssschen der tschecho-slowarischen Republik und talien Verhandlungen über einen prodisorischett ollvertraz statt auf Grund de» Standes vom 1.Juli 1614 mit Anwendung de» Zusätze» über die beider» seitige Meistbegünstigung nach dem heutige« Stände und mit Anwendung des autonome« tschechoslowakischen Tarifs für die Waren italienischen Ursprung». m jenen Fällen, wo er für Italien günstiger ist. — D« ^Tribuna" berichtet: Bet den gestern unter Vorsitz de» Handelsministers stattgefundenen Beratungen de» tschechoslowakischen Baumwollsyndikats wurde unter anderem beschlossen, monatlich 80.060 Bällen Daumwoll» einzukaufen, falls die einlaufenden Offerte eine« neun» bis zwölfmonatigen Kredit verbürgen. Die Hälfte de» einge» führten Material» soll für den einheimischen Bedarf, die andere Hälfte für den Export verarbeitet werde«. — Der Handelsvertrag zwischen Frankreich und dtt Tschecho-Slowakei wird in den ersten Tage« de» Februar unterzeichnet werden. -- Ein vorläufiger Erlaß de» jugoslawischen stinaazminister» Über die Einziehung der Kronennoten besagt, daß die Kronen Noten I« kürzester Zeit aus dem Verkehr genommen werden. De» Beginn der Umwechslung wird rechtzeitig bekanntgegebe« werden. Die Frist wird nicht verlängert und nachträgliche Gesuche werden nicht berücksichtigt. Die Auszahlungen finde« zum vollen Werte statt. Sofort nach der Nwwechstung beginnt die Liquidierung der LOdrvzentigen Staatsbons. — Aus London wird gemeldet: Die Erfüllung der Forderund des amenkanischen FinanMinisters Glatz nach Aufhebung der Ausfuhrverbote für Gold seitens Europas erklärte Bankdirektor Eülwyn für unmagüch. Er führte au», die Handelsbilanz sei gegenwärtig. für die europäischen Länder 8 u ß e r st ungünstig. Alles Gold würde wegflietzen, wenn das Ausfuhrverbot mcht auftecht erhalten bleibt. Nur wenn e» der Regierung gelange, neue An-, werde es möglich fein, die Dank» erringern, daß sich die Kurse er«. x a. k; xr & x :h ■ rK,aa.a“M®Kr CüDÖ ^Slgu.’tüÄVorvoyiLa'Uis 2iCi'C)iBb'U3.'ea.\A XJC*. Umertta Übernimmt ftefrio Finanzierüng Europas. stväshlngioNt Kl. Jänner. Der amerikanische Finanz» mimster hat in einem Btitf an den Borsshenden deS Berband» der amerikanische» Handelssamme:« d,e Fnranzpolitik Amerikas gegenüber Enrova «tSeinandergesetzt. Er weist darin die Bor» würfe Von «tt-vvässcher Seite zmäch daß Amerika an den schlrehren KuNen Schuld fei und eiflatb, dir chaotische Finanzlage Europas fei durch die dortige« R e g i r r N n g e N selbst herbngemhrtf Europa «mbt enttäuscht sein, wenn es hasse, daß die arnerikan.sche Regierung diese» Chav» durch Attlkihrn be't'tigen werde. Sogar wen« Ämenka »Nlechen qewalne« würde, würde sich das iür vnvöug trw sittt» den« Amerika hat kia«ne Probleme, Schulden und Bürdrv. Europa könne sofort »w Kurse vkrdessern» wen« e8 die Au-» f« - rvar b o te tttr G ol d rückg ä n a ia mache, wie e- Ämcrika bereits getan hat. Außerdem könne fick Europa re ttew indem eSa brüste und feine , n d ust r > e t l e TL tigkeir t« v o l l e'm U w s a n g e wieder amnehme, -me G t r u r rv t'NMhre «nv awsse innere Anleihen alisaehme. AmtttlA könne auch deshalb die F t n a n z i e r ü n g <L » r » p a S nrckt Übernehmen, weil es keinerlei Macht über die Financkvlckk der europäischen Länder habe. } A r äs " r> o-NMsr B h s T A q- *n T3 N 4, M A R 2 { P n a i m ) aäat» E&Erm'BSBÄ. m gH-'B «fiiJ.aei’b.trÄsa» 5oi© (dud&a H—uxvd bei des. *X ursusd;qü