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Wiener Morgenzeitung · 1920-01-30 · Heft 368 (30.1.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 368 (30.1.1920)
Date
1920-01-30
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Beite 4 .. Wen, Freitag Telegramme. , v Die Lage in Syrien. Paris, 29. Jänner. (Funkspruch.) „Temps" bemeirlifert die Meldung der „Times", daß die Lage in Syrien wirtschaftlich und militärisch ernst sei und es zu Zwsa .rmenstößen zwischen/den französischen Truppen und den Eingeborenen gekommen wäre. „Temps" erklärt, daß es sich hier nur um vereinzelte Angriffe von Geleits Zügen handle und daß das Einvernehmen der franjzösisch^n'/ mitden einheimischen Behörden, besonders mit der Geistlichkeit, das herzlichste sei. Es sei verwund derlich, daß die französische Arbeit in Syrien fort»«' gesetzt in falsches Licht gesetzt tverde. - BolfcheryiKrscher Kampfbericht. Moskau, 29. Jänner. (Funkspruch.) An der Nordiront Grschötzfeim. An der Westfront Kämpfe beiRrezic a. An der Südsiwut »Vormarsch g;gen: Westen. Bei P rrrkop Fortdauer der Känchfe. .An der kaukasischen Frönt wurde nach zweitägigen KämMn: der M a n y t s ch 40 Werst oberhalb der Mündung ubcrschntteu und hierbei 5ov0 Gefangene nebst viel Kriegsbeute angebracht. An der Ostkront sind die Rotlruppen 170 Werst ost!EvÄn»K 0 us k.. - Die Furcht vor den Bolschewiken. Berlin, 29. Jänner. Das ,,8-UhL-Abendblatt" stneldet aus Bukarest: Die Blätter wenden dem Vor-. .Marschder bolschewikischen Armee die größte. Aufmerksamkeit zu, und stellen fest, daß an einend erfolg- . reichen Vordringen der Röten Truppen nicht zu zweifeln sei, da ihnen keine geschlossene Front gegenüberstehe. ' Berlin, 29. Jänner. Das „8-Uhr-Abendblatt" Meldet ans Zürich: Die Botschafterkonferenz beschäf-!tigt Mj seit einigen Tagen rnit dem Vormarsch der Bolschewiken und den zu ergreifenden Abwehrmaß- 8nahmen,> wobei eine Reihe polnischer Anträge m Ver- Handlung steht. Die hervorragendsten militärischen Kapazitäten der Entente wurden erngeladen, ihr.» Gutachten in dieser Angelegenheit übzugeben. . ' - Bombenattentat in Kairo. Kairo., 29. Jänner/Havas.) Auf den Minister für öffentliche Arbeiten S i r r y P a s ch a ist rm Bomdrnattentat verübt worden. Der Minister wurde nickt verletzt, wiewohl sein Automobil zertrümmert wurde. Der Täter wurde verhaftet. Pichon Chefredakteur des Petit Journal. . Paris, 29, Jänner. Dir Rückkehr des gewesenen Ministers des Aeußern Pichon tn die Leitung des „Petit Journal" ist eine vollzogene Tatsache. Der Verwaüüngsrat dieses Blattes hat Pichon gestern wieder zum Vorsitzenden -und politischen Leiter bestem. ... Ende des Eisenbahnerstreiks in Italien. Mam, 29. Jänner. (Stefan:.) Die Streikleitung hat beschlossen, den Streik der Eisenbahner für beendigt zu erklären und die Arbeit Freitag wieder aufzunehmrn. Wie der „Seeolo" meldet, haben die Streikenden die zu Beginn des Ausstandes aufgestellten Forderungen falten gelassen und verhandeln nur noch über die Streik« folgen. Die mit der Regierung, getroffene Vereinbarung beinhaltet' die Gewährung des Achtstundentages, der bereits vor dem Streik zugestanden worden war, die Auszahlung von 100 Millionen Lire als Teuerungszulagen, die ebenfalls bereits gewährt worden waren, die Revision der Lohntabellen und die Vertretung der Eisenbahner in den Berwaltungsräten. Der Auszahlung der Löhne /für dir Streiktage widersetzt sich die Regierung. S;e ist dagegen bereit, einen Beitrag an dir Fürsvrg-ekasse der Eisenbahner zu leisten. „Avanti" hebt hervor, der Sieg der Eisenbahner bestehein der Gewährung des Streikrechtrs. Abgeordneter Stapinski gegen die polnische Regierung. Krakau, 29. Jänner. (Privat.) Der polnische Abgeordnete Siävinski greift im „Przyaciel Ludu" die/polnische Regierung heftig an, weil sie Galizien bei der Regelung der Valuta verraten haben soll. Es wird der Regierung zum Vorwurf gemacht, daß sie die Hexr'chaft der Ba".?ri und Arbeiter im Landtage wahrend '• des R7gimrs Morac. zewSki gesprengt hätte, w .il diese .Vertreter die nre'orm ankündigten -uhb» die Herrschaft des Volkes Die neue Regierung des Asels und der Bischöfe mit der Nationaldemokratie z usammen, brachte Galizien einen Schcchön von vielen Milliarden bei und schwächte die Einheit zwischen' den galizischen und den anderen polnischen Abgeordneten. Es ist doch die höchste Zeit, daß der Laüdtag ausg-^löst und Neuwahlen ausgeschrieben werden,. Durch die Valutaregelung erleide Galizien einen Schaden von ly* Milliarden und die galizische Arbeiterschaft einen solch, n von über einer halben M i l l i a r d e Kronen. Drahtverhaue vor dem Berliner Parlament. Berlin, 29. Jänner. In der heutiflen Sitzung der preußischen LandcLvnsammlung wurde dre förmliche Anfrage der Mehihcuspaueicn über die Ausrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und der lebenswichtigen Betriebe verhandelt.. Da Mittags Lei der Militärbehörde und bn'm Polizeipräsidium Meldungen einlresen, daß im Laufe des Nachmittags ousaefperriL Eisenbahnarbctter und Kriegsbeschädigte den Versuch machen wurden, mu Gewalt ins Abgeordnetenhaus einzudrrngen, wurden sofort die nötigen Abwchrmaßrrgeln eingeleitek und dre zum Abgeordnetenhaus führenden Straßen durch Drahtverhaue gesperrt. Admiral Reuter freigelaffen. < ßonbost, 29. Jänner. „Glode" meldet, daß Admiral Reuicr sre:ge!affen wordm sei und sich bereits auf dem Wege ssck. DLuLübkaod MSxhSr.,., Wiener MorgenzertunK Eisenbahauaglück auf der Strecke Königsberg—Berlin. Berlin, 29. Jänner. Wie das Wolfffche Bureau von zuständiger Seite erfahrt, ist heute früh der D-Zug Nr. 4 Königsberg—Berlin bei Czersk unweit von Könitz auf einen Militär- IranSportzug aufgefahren. Drei Personen wurde» g et ö t et und iS s ch w e r v erl etz t. Frankswahrung in der Tschecho-Skowakei. Paris, 30. Jänner. Der Regierungsentwurf für die Errichtung einer Zettelbank in Form einer Aktiembank ist heute der. Nationalversammlung -«gegangen. In dem Antrag heißt es unter anderem, daß es für die Ausarbeitung der Statuten der Bank notwendig sein werde, die Einführung der Franks--Währung zu antizipieren. ■ Die Besetzung des Hnltfchiner Gebietes durch die Tschechen. Troppan, 29: Jänner.' Nach aus Ratibor ein gelangten Meldungen haben die Ententemissionen . die R'äumung des Hu lisch in er Gebietes seitens der deutschen Regierung Vis zum 4. Februar, 7 Uhr früh, angeordnet. Eine Stunde; nach der Räumung werden in dieses zugespwchene Gebiet tschecho-slowakische Truppen einziehen. Die Zivilämter werken die einzelnen Ressorts der Zivilverwaltung übernehmen. , Sperrung von elf Deutschen Volksschulen in Brünn. Prag, 29. Jauner. (Tel.-Komp.) Dir Schulkommission deS B r ü « n 11 Stadlrates hat m ihrer Sitzung vom 26.d.M. unter Protest der Deutschen den Beschluß gefaßt, c1 f deutsche Volksschulen z u sperren, zwei deutsche Bürgerschulen aufzulaffen «nd siebzehn Parallelklassen an deutschen Bürgerschulen aukzuheben. Das ungarische Wahlresuttat. Budapest, 29. Jänner. Nunmehr sind die W a h lr e s u k t a t e auS 163 Bezirken bekannt. Gewählt sind: 69 Anhänger der christlichnationalen Vereinigung, darunter 7 Kandidaten der deutschen christlichsozialen Wirtschaitspartei, 60 Mitglieder der Partei der Keinen Landwirte, 4 Demokraten, 1 Christlichsozialer und 2 Parteilose. In 27 Bezirken sind Stichwahlen erforderlich. Tagesbericht. Eine Krone 2 Centimes. Gestern stellte sich in Zürich . . . die österreichische Krone auf . .. ... . . . . 2.— die tschechische Krone auf . S.50 dre Mark ans « . , . . * . . * . .. « » ... 7.— Beraubung und Ermordung jüdischer Reisender in Ungarn. Wie der „Abend* berichtet, ist auf der ungarischen Strecke Budapest—Naab ein förmliches System zur Beraubung vnd Ermordung j ü d i s ch e r R e i s e n d e r in Uebung. Dre Leute werden von Militär unter irgendeinem Vorwand zum Verlaßen deS Zuges gezwungen, dann beraubt und eingesperrt. Zahlreiche Personen sind verschwunden. Es muß also dringend gewarnt werden, die Eisenbahn zwischen Budapest und Raab zu benützen. So steht das neue Regime in Ungarn aus, das Ministerpräsident H u s z a r vorgestern als eine Aera der Nächstenliebe gefriert hat. - .;••• ., Die weibliche Mittelfchuljngend. In der Sitzung des Unten ichtsausschusses wurde die Frage der Zulassung weiblicherSchüler zu denUnierrichtsanst alten aller Kategorien sowie der Errichtung und Ausgestaltung der M ä d ch e n m i t t e l s ch u l e n in einer längeren Debatte nach allen Richtungen eingehend erörtert. Infolge des großen Materials, welches dre Debatte zutage förderte, kam der Aus'chuß noch. m keinem endgültigen Ergebnis über dre Grundsätze der künftigen Mädchenbrldung. Es gelangten nur einige Anträge zur Annahme, und zwar er« Antrag Hafner, wonach die Regierung aufgefordert wird, emen ausführlichen Plan über die Nengestaltung des M ü d ch e n b i l d u n g s w e s e n s vorzulegen nnd darüber Vorschläge zu erstatten, wie dem in Not geratenen Mädchenschulbetriebe staatliche Hlsie zuteil werden könnte; ferner ein Antrag Svonner, worin von der Regierung die Zulassung btt Staunt zum Studium a n btr Sinter Kunstakademie verlangt wird; schließlich ein Antrag B u r i a n, wonach die Regierung aufgefordert wird, ehestens zwei Ncferentinnenstellen in der entsprechenden RangsNaffe der Staarsbeamtm im Staatsamt für Inneres und Nnterrtcht für das weibliche Bildungswrsrn 'zu schaffen und die Mittel hierfür verfaffungSmäßlg anzusprechen. Nachschau «nd Beschlagnahme bei Wiener Spediteuren. Am 26. d. M. wurde bei einer großen Anzahl von Spediteuren in Wien eine Revision vorgenommen und festgestellt, daß Bedarfsartikel in großen Mengen durch längeres Lagern dem Verbrauche entzogen wurden und daß dadurch die Preise der Eingesendet. SGOLD BRILLAhi ENS «Platin, Mfinzen, Perlen, Uhreu, falsche Zähne, alle Sllbergegenntände M| verkaufen Sie am beeten direkt dem Juwelier u. Qoldarbolter 8. Holzapfel, SW 9 Wien, VI. Rarlahllferelrasee 73, oder Werkstätte: I. Weltalls (7/13, Mg Zahlt häohste Preise, da für eigene Verarbeitung. 004 wB Ich annonciere mit den kleinsten Buchstaben radle aber die grössten Preise für schöne grosse und k "ine Brillanten, Perlen, Dosen, Tassen, Kannen, altes Porzellan, Bronzen, Uhren, antike Möbel, Bilder und alte Zähne. Juwelier*, und KunatsSLon Politzer. J^ AiiÄiifitüieistrajßo lS.. W 90. Jänner 1V2S Ad Mf Waren in die Höhe getrieben wnrdm.' Der dies« L«1S Handlung, welche von mehr als achtzig Organe« de Kriegswucheramtes «nt« Zuziehung ein« Anzahl von Arbeit« raten vorgenommen wurde, wurden beschlagnahmt drei Ballei «nd SOS Kilogramm Led«. IS Säcke Lederabfälle. 104 Krst« und 886 Paar Schuhe. 885 Kisten Zwirn, 205b Pakete Pöchi« gewebe und 852 Ballen Papier aus Mischgewebe. 1900 Kilt gramm Wagenplackrn. S6O0 Pelz- und Militärwesten, 4 Kiste Knabenkleider, 8 Kisten Hanjsvagat, 10 Kisten PcchierlPaaS 10.000 Meter Schuhsiruvsen, ,1175 Stück verschiedene Pferdi geschirrbesiandteile, 101 Kiste« Militärriemenzeug, Pferdezstge 2 Kisten Gummiwaren, 12 Autoreifen. 8 Kisten Sardinen, 2 E8ä Kriftallzucker.zusammen187Kilogramm.7 Kisten PfeffenninzMckrla zusammen 210 Kilogramm. 79 Kisten Arzneimittel, 8000 Kilogramu Parafsin, 2 Fäffer Wernstein /eremore tar(are), 720 KilogwÄ» Karbid, 4 Kisten Magnesium, 207 Kisten Schuhcreme, 19 Kistp Schusterwachs, 2639 Kilogramm Leim, 10.996 Kllogramtz RotationSvapl«, 120 Ballen Packpapier, 17 Kisten Metauwar« (Eßbestecke), ei« Wagen Porzellanteller. 48 Kiste« Bvhn» um Reiskonserden. 12 Kiste» Nägel beschlagnahmt. Ueb« die Darei wird nach Feststellung des Grundeder Einlagerung voet Kriegswucheramte in d« Weise verfügt w«de», daß die alS b» denklich erklärten Waren eventuell de» in Betracht kommendes Zentralstellen oder d« Magistratsadtrllrmg IX zur Ansocherunt angeboten werden. Der Perfi«merma«tel trat 550 Krs«««. W«e vlcktsch« MensttNRAd. Am 86. b. M. nahm Frau Elfe LSwlrr-»^ 1. Bez., Salztorgasse 1, eine Magd auf. SHe ei öftetz Schaden von iya Milliarden und die galizische Bauer»»» vorkommt, unterließ sie es. im Dienstbotenbuch genas den Nainen anzusehen. Als nun die neu« Magd «ach kurzer Zeit mit einem Per sianermant«l im DertE von 100.000 Kronen und zwei Paar Schuhen im Werts von 1000 Kronen verschwunden war, konnte gsrar^ Löwinger nicht einmal den Namen angeben, unter deaß die Mägb in den Dienst getreten war. DjaS Polizeikommissariat Innere Stadt hat erhoben, da? sich die diebische Magd unter dem Nan»«t Franziska. Badrina in einer Dienstver^ mittlung hatte / eintragen lassen. Eine Frans« ziska Badrina war nun auf der Landstraße, Haup^» straße polizeilich gemeldet. An der Adresse wurde auch wirMch eine Magd Franziska Bavrina, 81 Jahre alL /angetroffen, doch war sie, wie sich herausstellte, «ich» die Täterin. .Hingegen hatte sie eine Bekannt^, die 18jährige Jda Schneider, die ebendort wohndt und auf die die Personsbeschreibung der Diebin des! Persianermantels vollkomme« paßte. Sie wurde denul auch tatsächlich als die Diebin erkannt. Jda Schneider« die wegen Diebstahls mit 13 Monate« Kerkerabge^ straft ist, hatte mit ihrer Freundin Bavrina den Dieb^ stahl verabredet und hatte sich, um den Posten bei Fraq Löwinger anzutreten, des Dienstbuches der Vavrtna da» dient. Den Pelzmantel hatte auch die Bavrina am 87!> . einer Kleiderhändlerin um bare 65 0 (!) Krone« * verkauft. Die Schuhe hatte die Jda Schneider noch bei sich. Franziska Bavrina und Jda Schneider wur^ den gestern dem Landesgerichte eingettefert. Die Kleide« Händlerin Pauline Uch, Landstraße, Hauptstraße 47 wohnhaft, die den Mantel im Werte von lOO.OOOKronms um 550 Kvorren gekauft hat, wurde der Staatsanwalt schaft angezeigt. _, . Der Raubmord in der Preßgaffe. Im gerichtlich-mediz'nischen UniversitLtsinstitut has gestern Professor Dr. Haberda die gerichtliche Öeffnunz der Leiche der am 26. d. M. ermordeten und beraubte« Frau Angelika Stefanska-Weingart vorgenommen. Des Befund ergab alle typischen Merkmale des Todes durch Erwürgung mit den bloßen Händen. j Indessen schreitet die schwierige Untersuchung schrittweise vor. Erhebungen und Einvernahmen, Peä lustrierungen und Revisionen bauern an. Eine Festi stellung, die vielleicht von großem Werte sein dürste^ wurde im Laufe des gestrigen Tages gemacht. Es wurde nämlich eine Zeugin ermittelt, eine Frau, die im erst«! Stock des Hauses Preßgasse 17 wohnt; sie hat bes kündet, daß sie am Abend des Mordtages, am 26. d. M, um etwa s/i7 Uhr abends, im Hause einen Mann die Stiege von einem oberen Stockwerk herabkomme« gesehen hat. Sie kann den Mann annähernd genast beschreiben. Nach ihrer Schilderung war er etwa dreißig Jahre alt, mehr als mittelgroß, schlank. Er hat läng» liches, schmales Gesicht, dunkle- Haar, kleinen — unt es schien der Frau schwarzen — Schnurrbart. Der Mann hatte intelligentes Aussehen, hielt Lew Blick , zu Boden gesenkt und schien es sehr eilig zu haben, Er war bekleidet mit langem, schwarzem Wintervock mii Samtkragen und schwarzem, wie die Frau sich zu er< innern glaubt, steifem Hute. Eine Umfrage im Haust ergab, daß ein Mann dieses Aussehens am 26. b. M abends bei keiner einzigen Partei zu Besuch war. Wen« man in Erwägung zieht, daß sich ein junger Mann^ der im Hause wohnt und am 26. d. M., als er uw Ve7/Uhr abends um die Zeitung in die Tabaktrafil ging, sich eriiurerte, daß um Vs? Uhr noch im Zimme». der Ermordeten Licht zu sehen war, kann es ganz guj möglich sein, daß der Mann, der das Haus so eilig verlassen hat und um 347 Uhr gesehen worden ist. de» Täter ist. Sollte die Vermutung nicht zutreffen und sollte der Mann ein harmloser Besucher gewesen sein, wird er ersucht, sich im Sicherheitsbureau zu melden Ei« Heilmittel geaen die Influenza. Paris» 29. Jänner. (Funkspruch.) Dr. Charles F 0 11 <*V frklartr. er bade die Entdeckung gemacht, daß das im Paürau Institut Irergestcült P c st s e r u m rin Heilmittel tu? I n f luen 1 a sowie für die jstnast in Europa au getcenni. Faun der Schlafkrankheit vEncephalitis lethargieaj darstellr.

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