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Wiener Morgenzeitung · 1920-01-27 · Heft 365 (27.1.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 365 (27.1.1920)
Date
1920-01-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Netze 4 Men, ZiensW . ui. .nr- -r n .. —- ■ 1 ■ '■■■>*' "-111 r 11 Die Wahlen in Troppan. Ein ALdischnationaler gewählt. * v die Korrespondenz Herzog meldet, tzutsielen hü den Gemcinderatswahlen in Troppau von 14.837 abgegebenen Stimmen 12.213 auf die deutschen Wahlbewerber. Es erhielten die deutschnationalen Sozia-, listen (Gelbe) 11 Mandate, die deutschen Sozialdemokraten 9. Mandate, die deutschnationale Partei 8 Mandate, die Christlichsozialen 5 Mandate, die Jüdischnationalen 1 Mandat. Auf die vereinigten tschechischen . bürgerlichen Parteien entfielen 6 Mandate stnd auf. die tschechischen Sozialdemokraten 2 Mandate. Die deutschen Parteien verfügen demnach über mehr als drei Viertel der 42 Mandate.! Der gewählte Kandidat der Jüdischnätiomllen ist der Adbotat Dr. Theodor Sonnenschein. Aus dem Ostrauer Revier. ' Alähr^Ostrau,' 26. Jänner.^, (Tschecho-slow. Preßbur.) 8er der Nackimittcgsschicht stellten sich 79-rProzent der ganzen BeleÄckaft im OsimmKarwiner Revier z«r Arbeit, ein.. Bis ans den Schacht «Josef" der Nordbahn, wo nur 54 Prozent, und.auf den Schacht „Pokrok" der Berg- und Hiittengcscll'ckiast, wo die Belegschaft weder bei der Vormittagsnoch bri der Nachmittags-- kchicht zur Arbeit kam, wird sonst überall normal gearbeitet. Die Auslieferung Kaiser Wilhelms. . London, 26. Jänner. lTel.-Komp.l Reuter beuchtet, daß die Angelegeukmt der Auslieferung des Ex-Kaisers nach Ansicht informierter Kreise durch die Antwort der niederländischen Regierung auf die Note der Alliierten nicht als abgeschlossen zu betrachten ist. Die Antwort werde dem Obersten Rate, in Paris vorMgt und geprüft werden. Tagesbericht. Die „Großpreffs". Sie Bat 25 Jahre jüdischer Entwicklung freventlich Unterschlagen. Die neue Bewegung, welche der Rettung und Reinigung des jüdischen Volkes gilt, der Befreiung dom. GHettofblch, von der Schande des „Geduldetseins". Don der' Lüge der fremdvölkischen Ungleichung, aber auch der „Erlösung der zivilisierten Welt von der Judenfrage die zionistische Bewegung, welche die Judenheit der ganzen Erde und die größten Köpfe aller Völker zur Stellungnahme gezwungen hat — für diese Presse ist sie Luft geblieben. Theodor Herzl, der im Joche dieser Presseherren schuften, mußte, wurde totgeschwiegen, sein zionistisches Lebenswerk den durchaus jüdischen Lesern dieser Zeitungenvorenthalten.. Diese Handvoll jüdischer Pressekönrge und Bankregenten, welche die jüdische Bewegung einfach ausr'adieren wollten, weil' ihnen alles daran lag', nicht ßfö1' Juden erkannt zu. werden, haben nicht: bloß die JMnheit, sondern die gesamte. Oeffentlichkeit .schwer geschädigte Wo waren wir Juden schon, wenn diese Presse -die. nötige Unsklärungsarheit.nicht. geflissentlich unterdrückt hätte, und wie" weit wäre schon die Verständigupg von Volk zu Volk gediehen! Ein'Betrug an allen war dieses Totschweigen und niemand zog Gewinn daraus als sie selbst und die Machthaber der jüdischen Kultusgemeinde, die sich, auch Herste noch hinter ihnen verschanzen. Welcher unerhörte Frevel-war doch die Kühnheit, mit der diese , „Weltblätter" hen Aufschwung des politischen Zionismus vorn Tage der Erklärung Valfours verschwiegen. Die gewaltige Bewegung in der Judenheit Rußlands, Galiziens, das unausgesetzte .jüdische Versammlungsleben in den Jahren 1918 und 1919. das auch in Wien von einer noch nicht dagewesenen Intensität war, wurde in den Spalten der Benedikt- und Sieghartpresse . nicht einer Silbe ge- Würdigt, während über weltenferne Insulaner geleitartikelt wurde. Aber die Wahrheit läßt sich auch von der papierenerr Großmacht nicht vergewaltigen,. die jüdische nationale Bewegung rang sich durch, schuf sich dieses Organ, trat in den Wahlkamvf, ihr Wortführer zog in die Nationalversammlung ein — und. nun haben sie die von ihnen so lange niedergehaltene Wahrheit endlich unverbli'unt zu hören bekommen. Gestellt Hot sie der Abgeordnete Stricher,.. wie noch keiner, weil eben noch keiner', die Schädigung der Oeftentlichkeit durch diesen Prefserrng so gespürt hat. wie das nationale Judentum. Die Zeit ist reif geworden. Herzls Aufsätze gegen Mansche! und das. Börsenelend konnten von den Totschweigern belächelt werden. Aber Strickers Rede gegen die Großpresse erscholl'von der. Rednerbühne des Parlaments, und alle Welt horcht auf. Benedikt und Sieghard aber lächeln nicht mehr, sondern winden sich in Krämpfen und — verleumden. Wir werden es leichter ertragen als sie die Parlamentsrede des jüdischnationaten Abgeordneten. Bevorstehende Tariferhöhung der ftäLtifchen „ Unternehmungen. Um 100 Prozent bei der Straßenbahn, um 70 bis 80 Prozent beim Gas- und Elektrizitätswerk. Ms vor etwa drei Monaten infolge des neugeschaffenen Kollektivvertrages mit denstädtischen Bediensteten der Straßenbahntarif von 60 Heller auf eine Krone und auch. die Gebühren für den SLrom- und Gasbezug bedeutend erhöht wurden, gab es genug Skeptiker, welche-der Ansicht waren, daß es Lei dieser Erhöhung nicht sein Bewenden haben werde. S^e haben leider Recht behalten. Wie wir nämlich von unter-, richteter Seite erfahren, wird der Gemeinderat schon M der nächsten Woche eine neuerliche, Lanz bedeutende Mener" Mörgenzeitttnss Tariferhöhung dieser städtischen Unternehmungen wieder in Beratung ziehen'und — beschließen. Die städtischen Bediensteten anerkennen nämlich nicht-mehr den vor drei Monaten geschlossenen Kollektivvertrag, sondern verlangen eine Gleichstellung mit den Metallarbeitern, derzufolge ein Straßenbahnkondukteur dann wöchentlich einen Lohn,von 600 Kronen erhalten würde. Die Verhandlungen mit den Arbeitern aller drei Betriebe werden schon seit, Wochen geführt, ohne daß dieselben bisher zu einem endgültigen Resultat geführt hätten. Wenn diese neuen Forderungen der 54.000 Personen zählenden Bediensteten erfüllt werden — und.es ist daran kaum zu zweifeln ~ so steht die Bevölkerung neuerlich vor' einer folgenschweren Belastung, da ja die Erfüllung nicht anders als durch eine Ueberwälzung auf das Publikum vor sich gehen kann. Die Tarife, auf der Straßenbahn sollen,, wie wir erfahren, um 100 Prozents jene des Gas- und ElektrizN tätswerkes um 70 bis 80 Prozent erhöht werden. Noch in dieser Woche dürfte der Stadtvat und in der nächster: Wocheder Gemeinderat die ganze Angelegenheit in - Beratung ziehen. Rnsere AUttelschuljugend. An: Sonntag hat im Älten Rathaus eine Versammlung „christlich-deutscher" Mittelschüler stattgefunden, in der die Studenten Farda und Ürsin Referate über die Juden frage an den Mittelschulen erstatteten. Die Buben verlangen den Mmerus clausus. Der Abg. Sch ön st ein er versicherte die Versammelten, daß.seine Partei mit' ihnen durch die Dreiheit des Ideals des Glaubens, des Volkes und des Antisemitismus verbunden stzi. Eine angenommene Resolution wendet sichgegen die unsittlichen Kinoplakate,, verlangt die Einführung der Zeits chriftenzens ur' .(so wird unsere Jugend erz-ogsen!) und fährt dann-fort: Gleichzeitig liegt die bodenständige deutsche Mittelschuljugend energisch dagegen Verwahrung ein, daß durch - die Ueberflütung der Mittelschulen mit volksfremden Elementen die zukünftige Existenz der bodenständigen Jntelligenzjugend auf das schwerste gefährdet wird. Sie fordert die' zuständigen Behörden auf, die Rechte der deutschen Jugend zu schützen und dafür Sorge zu tragen, daß den jüdischen Mittelschülern nur im Verhältnis zu ihrer Bevöikerungsziffer das Studium an den deutschösterreichischen Mittelschulen gestattet werde. Die Mittelschuljugend hofft dadurch gleichzeitig einer w.iteren Uebörfüllung.der Mittelschulen Einhalt zu gebieten-. Sie verlangt die Einführung eines Numerus clausus, welcher nur dem entsprechenden Prozentsätze jüdischer Mittelschüler das Recht, einräumt, deutschösterreichische - Mittelschulen zu frequentieren. , *'' ' % rlrT~ , -, Ein Notschrei jüdischer- Kriegsgefangener in Sibirren. \ Aus London wird uns berichtet: In der am 17. Dezember v. I. abgehaltenen Sitzung der Kommission für auswärtige Angelegenheiten Joint Foreign Committee der Angla Jewish Association berichtete der Vorsitzende, Sir Stuart Samuel, daß fünfLaustemd ö st e r r e i ch i sch - j ü d i s ch e Kriegsgefangene in Sibirien sich mit einem herzzerreißenden Notschrei an die Kommission gewandt haben, in dem diese unglücklichen Menschen nach Schilderung der trostlosen Lage die inständige Bitte aussprechen, alles aufzubieten, um sie durch schleunige Heimbeförderung aus ihrer schrecklichen Situation zu befreien.. Das Joint Foreign Committee hat diesen Notschrei dem britischen Auswärtigen Amt mit dem Ersuchen übermittelt, den Appell der österreichischen jüdischen Kriegsgefangenen an die interalliierte Kommission weiterzuleiten, d.ie sich gegenwärtig mit dem ganzen Komplex der , Frage . der Repatriierung der Kriegsgefangenen in Sibirien. befaßt. - Die Chvisteumassakers in der Türkei und die Judenpogrome in Rußland und Polen. Ein interessanter Briefwechsel. In der Neujahrswoche fand in Liverpool ein Massenmeeting statt, .in welchem gegen die Christen-, Massakers in der Türkei protestiert wurde. Als Redner, für diese öffentliche Versammlung waren schon vorher Lord Russell und der geistliche Führer der Nonkorsor-. misten in Liverpool, Rev. A. Connell, angekündigt. Dies veranlaßte Rev. S. Frarnpton» an die beiden Hauptredner der Versammlung das folgende Schreiben zu richten: Eingesendrt. sGOLD brillanten: {ggjg Platin, Münzen. Parlea, Uhren, falsche Ziihne, alle Silbergego&stände WM verkaufen Sie am besten direkt dem Juwelier u. Goldarbeiter 8. Holzapfel, BH Wien, VI. Karlahllferstrasse 79, oder Workstätte: I. Vfollzelle 17/13, 8JBB Zahlt höchste Preise, da für eigene Verarbeitung. 004 jHB Ich annonciere mit den kleinsten Buchstaben zahle aber die grössten Preise für schöne grosse und kleine Brillanten, Perlen, Dosen, Tassen, Kannen, altes Porzellan, Bronzen, Uhren, antike Möbel, Bilder und alte Zahne. Juwelier- und Kunstsalon Politzer, I., Augustinerstrasse 12. , 4L» Juwelier Setter V*I,, aSariahllfprstraas« 08, — T«l«phon*8a038, BiasrÄ-Ä.'criF vebkattp Tlgll.b 0,1t,.Ab.lt.kft.!,! AL ..r27. I8nn-k"E ,. Ht SW „Ich bemerke soeben, baß Sie am Donnerstag Ut * einer Versammlung in der Central Hall über die Christenmassakers in der Türkei das Wort ergreifen werden. Ich empfinde die.tiefste Teilnahme an dem. Schicksal der unglücklichen Märtyrer des türkischen Barbarismus und hoffe, daß die Versammlung mit öaz« beitragen werde, den Schutz der religiösen Minderheiten unter türkischer Herrschaft in höherem Maße herbeizuführen. Obgleich ich mir der Schwierigkeit bewußt bi«,, in einer für einen bestimmten Zweck einberufenen Versammlung einen anderen Gegenstand zur Sprache zu bringen, wird es Ihnen vielleicht doch möglich sein, in Ihrer Rede auch einen verwandten Gegenstand, nämlich die unun erbrochenen Massakers und Ausschreitungen gegen die Juden in verschiedenen Teilen ' von Rußland und Polen zu behandeln. 1 Ich kenne die Einwände, daß die Elemente, bi>si in Rußlandfür die unbeschreiblichen Grausamkeiten . dortselbst verantwortlich sind, können nicht als von der christlichen Lehre geleitet, angesehen werden. Dies gilt aber sicherlich nicht von Polen, das als christlicher Staat angesehen wird und als solcher gelten will. Jch habe die Empfindung, daß ein Entrüstungsausdruck einer christlichen Massenversammlung en Liverpool tu dieser Richtung nicht ganz ohne heilsame Wirkung auf die polnische Regierung und andere christliche Behörde bleiben würde, die gleichfalls Schutt» haben an ähnlichen Ausschreitungen. > ' Lord Russell antwortet kurz, daß er die Anregung dankend zur Kenntnis genommen habe und sie im, Auge behalten werde. Rev. Connell beantwortrie das Schreiben ausführlicher. Er sagt unter anderem: „Ich. teile Ihren Abscheu vor diesen unmenschlichen /Ausschreitungen gegen das jüdische Volk. Fürj. diejenigen unter uns, die im ch.istlichen Glauben etwas besseres finden als Rassenhaß welcher Art immer, ' gibt es nichts schmerzlicheres und erniedrigenderes alsi die Erinnerung an die tragische Geschichte der Mißhandlung Ihres Volkes durch sogenannte christliche Fürsten. Sie können mir glauben, baß solch wilde.. „ Haßausorüche die Verleugnung all dessen ist, was, nach, unserer Auffassung, das Christentum darstellt.. Ich wundere mich nicht, daß Ihr Herz gekränkt ist und'ich teile Ihr Mitgefühl und Ihre Entrüstung. Sollte Lord Rnssell, der wahrscheinlich vor mir das Wort ergreifen wird, die Angelegenheit nicht zur Sprache bringen, so will ich es versuchen, eS zu tun, obgleich sie nicht auf der Tagesordnung dev Versammlung steht." _. . 'J * Aufschub der vstjüdlsche« Konsereuz dt Berlin. Die vom Verbände der Ostjüden in Deutschland vorbereitet« Konferenz ist infolge der Verkchrsschwierigkeiten aus Ersuche^ s sernliegender, Ortsgruppen für-einige Zeit ausgeschoben worbe«.i Der neue Konferenztermin wird noch bekannt gegeben werden. * Im Zeichen der Assimilation. Das Gemeindeblatt der . Berliner Jüdischen Gemeinde verzeichnet im. Monat Oktober . 113 Austritte (ohne die Unmündigen) auS dem Judentum.' Das ist die größte Zahl von Austritten, die bisher vontz Gemeindeblatt verzeichnet worden ist, ..; * Tie Einnahmen des Jüdischen Rattonalfonds. Deö Jüdische Nationalfonds, Zentralstelle Oesterreich»! Wien, 3. Bezirk, ZirkuSgasse Nr. 33, hat in der Zeit vom. 17. bis 24. Jänner 1920 K. 11.682.72 vereinnahmte (Hiervon sind K. 4537.— für den Adolf Stand-Hain - der Aussorstungsaktüin Palästinas bestimmt.) ES partizipiert die Provinz mit K. 1253.71, der Rest entfällt aus Wien. V Die .Spendensumme Betrug 1920 bisher K. 41.923.44, t * Die Grippeepidemie in Budapest. AuS D » d a- Ht .il wird gemeldet: Die Grippe nimmt an Ausdehnung zu. Gestern wurden 142 Erkrankte in daS Spital gebracht. Die Zahl. der TodrsMe betrug gestern 12. * Die Rechtspvakttranten vor de« Streik. In einer.' Sonntag vormittags im kleinen Festsaale der Universität', abgehaltenen Versammlung der Wiener Rechtspraktikante» erstattete der Referent Dr. Keller den Bericht über die . Verhandlungen mit dem Staatsamte für Justiz. Es wurde -, beschlossen, durch eine Vollversammlung — falls bis Mittwoch die Forderungen nicht erfüllt werden — den Streik aller Wiener Rechtspraktikanten zu erkläre».; * Vom Kaukasus nach Palästina zu Fuß. I« Jerusalem ist vor zwet Wochen ein kaukasischer Jude namens Äron G a w r i e l o w angekommen, der den Weg aus seiner kaulasischen Hümat nach Palästina zu Fuß zurücklegte und auf, der ganzen Reise sich niemals eines Vehikels bediente. Er brauchte - zur Absolvierung dieser Fußvartte genau ein Jahr, wobei die Sabbat und jüdischen Fewage m Abrechnung kommen. Gawrflow, der die Reise in Erfüllung eines Gelübdes unternommen hat, nahm seinen Weg über Persien, Bagdad, Ieru a'''m. * Der Streik der Debütantinnen. In der Londoner Gesellschaft hat sich eine Bewegung angekündigt, die als eine „Revolution im Ballsaal" bezeichnet wird. Bisher herrschte dort der Brauch, daß jede junge Dame selbst für einen Partner zu sorgen hatte. Bitte bringen Sie Ihren Partner mit", stand auf den Einladungskarten vermerkt. Dagegenlehnen sich nun die. jungen Damen, die in diesem Winter. zum erstennial ausgehen, die „Debütantinnen", mit bemerkenswerter Energie auf. Und bte Hausfrauen sind in Verzweiflung. Sie erhalten auf. alle Einladungen, die jenen , Vermerk tragen, eine schroffe Absage» und eine Reihe von Festlichkeiten mutzte deshalb in letzter Stunde abbestellt werden. Gerade wte bei einem richtigen Streik haben die Parteien sich schlietzlich zu Verhandlungen gemeinsam niedergesetzt und die Streikenden legen eine genaue Formel ihrer Wünsche vor. „Wir sind der Ansicht", erklärte eine der. „Streikführerinnen", eine junge Dame aus den ersten gesell-, schaftlichen Kreisen, daß eS nicht „fair" von den Itzaüs«. Wirtinnen ist, uns zwingen zu wollen, selbst unsere Tänzer zu beschaffen und damit eine der schwierigsten ihrer Aufgaben auf unsere Schultern abwälzen zu wollen. Und wir haben beschlossen, keinen Ball zu besuchen, bevor unsere Wünscho nicht befriedigt sind." * Flug London—-Kapstadt. AuS London wird telegraphiert: Die Fliegerhauptleute Broome und Cockeritt habe» auf einem Zweischrauben-BickerslugzeUg den Flug Lp.ndpn—Kpüstadt (über töniw} ameLnte».. ...

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