Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 345 (7.1.1920)
- Date
- 1920-01-07
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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äic äbieu, 'JiuutuüdJ 7, ^yUiÜlv’c L'JiuO Seur 5 Bühne und Kunst. Wiener Stadttheater. (Zum erstenmal: ..Die lustigen Weiber von Wirrdsor*, i'ustwiel in vsir Akten von Sb a kes p eare.l Man darf annehmen, daß viele Besucher dieser Premiere die Dichtung vorher nochmals (oder zum erstenmal) gelesen und vielleicht auch daran gedacht haken, wie viel Energie, Kunstverstand, Begeisterung und Geduld dazu gehört, ohne Vorbild (btc gleichnamige Oper ist natürlich keines) das Werk zu inszenieren, das in Wien lange, lange Jahre nicht gegeben wurde. Alle diese nachdenkenhen Gäste des Abends werden Hans Marr, den schöpferischen Spielleiter, mit uns beglückwünschen. Er hat ganz Ungewöhnliches geleistet und seine Arbeit regt zur Aussprache an. Das Stück trägt zu Unrecht die Marke «Lustspiel". Es ist ein volkstümlicher, toller Schwank, eine ausgelassene Posse. Falstaff ist nur zu Beginn der „Lustigen Weiber' der alte Haudegen, als den man ihn kennt, der „Wanst von hundert Pfund", der mit seiner versoffenen Philosophie und der frechen Landsknechtschnauze die Spießer ärgert, gängelt und schröpft. Dem „flämischen Trunkenbold" passiert dar Malheur, an witzige Weibsbilder zu geraten und? sr wird ein Ritter von der traurigen Gestalt, ein possierlicher Toll, patsch, ein asthmatischer Onkel, dessen „Eingeweide aus lauter Pudding zusammengesetzt ist", ein schwerfälliger ..Walfisch, mit soviel Tonnen Oel im Bauch", dem schließlich sogar der Philister Fluth überlegen ist, ein taugliches Objekt für grausame Max- und Moritzstreiche. Ein Neinfall nach dem andern, ein Wirbel von FastnachtSspässen. Daraus ergibt sich unser Einwand gegen die Marrsche Inszenierung. Es genügt nicht, die Drehbühne in Tätigkeit zu sehen. „Dieses war der erste Streich und der zweite folgt sogleich." Das Possenspiel müßte noch viel kurzweiliger abgehaspelt werden. Ein Augenblick verdunkelte' Bühne und schon muß die Handlung (bis zu den natürlichen Abschnitten) weltergehen. StellaS schöne, malerische, ernstgenommene Bühnenbilder sind überflüssig, ja störend. Die „Lustigen Weiber" gehören auf die stilisierte Bühne! Eine einzige Leinwand, schnurrig und bizarr, wie dieses ergötzliche Kleinstadttreiben, wäre die richtige Folie. Die Art. in welcher jüngst das Burgtheater die »Heirat wider Willen" brachte, müßte diesen naiven Schwänken zuträglich sein. Bemerkungen, welche das Verdienst Marrs nicht verkürzen sollen. Seine ansprechende Inszenierung hat Geist und Stil. Auch die Einwände, die sich aus den angestellten Betrachtungen gegen MarrS Falstaff ergeben, sollen seine ausgezeichnete schauspielerische Leistung nicht herabsetzen. Wir denken uns den Falstaff der „Lustigen Weiber" nur als drolligen, festen, pustenden' Glatzkopf, der sich im Garn spitz, bübischer Frauenzimmer trostlos verfängt. Herr Marr schien uns noch immer zu knorrig und — zu wenig spassig. Aber 'wenn Frau Niese hinter der Szene'lacht und mit Falstaffs Liebesbrief auftritt, werden die „Lustigen Weiber" lebendig. Nebenbei: Einer derart vollsaftigen Künstlernatur, wie die Niese, konnte «Die Försterchristl" oder «Paula macht alles" nicht schaden. Ihre Frau Page ist der Glanzpunkt der Vorstellung und es genügt, zu sagen: Sie spielt sich selbst. Die meisten -er zahlreichen Mitwirkenden waren überraschend gut. Vor allem sind Lilli Fröhlich (Frau Hurtig), Laura Zeller (Frau Gluth), Fritz Fle mm ich (Dr. Cajus, er traf am besten den bizarren Ton) und Viktor Hartberg .(Wirt) zu nennen. ' ' Der Abend, welcher von der „Eoncordka" veranstaltet wurde, war ein Ehrenabend des Stadttheaters. O. A. Im Opernthrater gebt morgen Donnerstag „Lohengrin" in Szene. Beginn 4 Uhr. Im Deutschen Vollstheater gelangt Sonntag um halb 3 Uhr nachmittags, neuer »studiert und teilweise neu besetzt, Grillparzers „Sappho" zur Aufführung. Cs spielen den Phaon Herr Schildkvaut, die Eucharius Fräulein Gerhardt und die Melitte Fräulein Hochwald. Spielleiter: Friedrich Rosenthal. I Aufführung eines Pinski-Drainas. Dia Zionistische Bezirkssektion Alsergrund veranstaltet morgen Donnerstag im Ko m ö b ien h a u S, 9. Bezirk, Nußdorferstraße Nr. 4, im Einvernehmen mit den Sektionen kl und XX eine Aufführung von David Pin Ski- „Gabri und die Frauen". Karten sind in den Lokalen der drei genannten Sektionen (kl., Obere Donaustraße 43, IX., Liechtensteinstraße 11 und XX.. Karl Meißlstraße 5/1) täglich von 3 MS 6 Uhr abenderhältlich. ' _ Schreit Größte Auswahl! \ Billigste Preise! | y <uo - Leopold Steinhart, Wie«, >., Biberstraße 9. i 4073/8 Sport. Düftsp Aus den Theatern. Im Burgtheater wird morgen Donnerstag Bahrs picf „Das Konzert" aufgeführL. Anfang halb.. 6 Uhr. Das Boxen. Der Boxkampf, wie er heute in England und auf dem Kontinent ausgeübt wird, hat seinen Vorläufer im alten griechischen Faustkampf. Dies« Kampsart der antiken Gymnastik bestand darin, daß sich die Kämpfer gegenseitig mit den' Fäusten Schläge beizuLringen suchten. | Schon zu Homers Zeiten wurden die Hände mit weichen Riemen umwiMt, so daß die Finger, fceiblieben. Später wurde der sogenannte Eaestus, ein um Unterarme und Hände gewickelter lederner Schlagriemen, eingeführt, womit sich die Gegner schreckliche Wunden beibrachten. Den Kopf, besonders die Schläfen, schützte man in den Gymnasien durch eine wollene oder lederne Ohrkappe. Für besiegt erklärte man sich durch Emporheben der Hand. In England und auf dem Kontinent wird daS Boxen teils zum persönlichen Schutz, teils als Leibesübung gepflegt. Der Ernstkampf ist polizeilich untersagt; nur Boxkämpfe mit Handschuhe:: sind gestattet. DaS Boxen geht nach bestimmten Regeln vor sich. Die Bekleidung der Kämpfer, selbst ihr Gewicht, die Art zu schlagen, der Gebrauch der Arme und Fäuste und dergleichen ist alles genau geregelt. Die einzelnen Schlage und Deckungen haben ihre besonderen Kunstnamen. Den gefallenen oder knienden Feind darf man nicht mehr schlagen. Das Boxen steht, was körperliche Ausbildung betrifft, auf höherer Stufe als Ringen und Fechten. Gi« Satfttd Groß Eountrq. D>e Pariser Sportnitrma »L'Anto" hat den Beschluß gefaßt, nächstes Jahr ei« Croy Conntrh-Neuncn ütc die TvuristrntankS auS-uschreibm. Wre man we ß, sind duse schon verschiedentlich als Transvorlnnttrl m ungangbaren gebirgigen Gebieten Verwender worden. Nun soll durch diese Be.anstalkung deren Brauchbarkeilsgiad dcS weitern erprobt, und daran anschließend Verbesserungen geschaffen werden. Bäche. Gräben, Hecken, kleine Mauern usw. sollen auf der Strecke nicht fehlen. Hakoah. FeHtsektiott. "Am Donnerstag den 8. d. M. findet um V*« Uhr abends im Cas6 Industriellen erne wichtige Plenarversammlung statte zu her alle Mitglieder zu erscheinen baden. Die Lrainrngsstunden werden wre folgt abgeändert: Für Damen: Montag und DvnnrrStag von ^6 bis ^«7 Uhr abendS; für Herren an denselben Tagen von l{t7 drS V28 Uhr abends. Der Volkswirt. j Börsenbericht aus Prag. ( Bo« unserem Berichterstatter. . Prag. 3* Jänner.; Die Prager Börse setzte auch im neuen Jahre mit . fester Tendenz ein. Es tauchten Papiere aus, die die meist.» Börsenbesucher gar nicht dem Namen nach . kannten; so wurden mehrere Porzellanfabriken, i die erst veraktionrert wurden, auf den Markt gebracht, Eine Studentin. Von H. D. Nomberg. Aus dem Jüdischen übertragen von Siegfried Schmitz: (6. Fortsetzung.) „Du bist bei uns wie ein Fremder! Du weißt gar nicht, daß Jesim (ihr Mann) den Prozeß gegen Grzopwvka gewonnen hat, 7800 Rubel samt den Kosten? Er hat versprochen, mir diesen Stein zu kaufen, wenn er den v.czeß gewinnt. Dich interessiert gar nichts, was Lei uns im Hause vergeht; ein schöner Bruder." „Du siehst, djaß ich nM doch interessiere" — witzelte er uw) strickte ihr den Ring wieder an den Finger „ich bemerkte bei Sonja sofort den neuen Ring. Wie Viel Ringe hast dü schon? Laß mal zählen! Bald, glaube ich, werden .mehr Ringe da sein als Fil'.grr" Hör auf mit den Witzen, Alexander. Ich weiß, du bist ein geborner Sozialist und deine „Liebe" ist auch eine Sozialistin. Du siehst, ich weiß alles, alles!" „Warum fragst du dann, wenn du alles weißt?" — fragte Weinstmn, rauh, fast zornig. Sonja lachte plötzlich kokett: „Aha! Dev Zorn hat dich verraten! Du glaubst, es sei ein Geheimnis. Alte aber wissen es schon. Wo. ich gehe und stehe, fragt man muh darüber" , Dr. Weinstein war starr vor Verwunderung. Cr hatte gar keine bekannten Familien in Warschau und konnte nicht verstehen, woher das Gerede über ihn komme. , „Wer sind .Alle'?" fragte er ernst und streng. »Wer hat dir die Geschichte in den Kopf gesetzt? Wer st so beso.gt um mein Wohl und Wehe? Ich kenne wch hirr niemanden, außer dich und meinen Bruder." „Wenn du auch die Leute nicht kennst. D i ch kennt vKü" — antwortete .Sonja auch in ernstem Ton und selbstverständlich zum Standardkurse von 800. Auck Boska-Aktien, die innerhalb einer halben Stund« um nicht weniger als 400 Kronen stiegen, um allen bings dann 800 Kronen tiefer aus geboten zu sein Interessant ist bei diesen Papieren, daß bei Gründun, die Tendenz obwaltete, im Interesse fce3 tschechische, Staates für den Export und Import zu sorgen. Et scheint ja dies geschehen zu sein, allerdings hat dd Boska-A.-G. hierbei nicht an sich selbst vergessen, den, es werden phantastische Summen genannt, welche die,'« Gruppe verdient haben soll. Allerdings ist damit nich gesagt, daß der letzte Kurs von 1200 nach 1350 eü richtiger ist. Auch P r i m a v e s i-Aktien wurden . gs handelt. Am Donnerstag kamen Brünner Maschine, auf den Markt, die doch schon ein länger kotierte» Papier ist, weshalb statt 300 875 als EinsührungK kurs gewählt wurde. Am selben Tag schloß das Papis 900, Freitag wurde es mit wenigen Schlüssen auf 122t emporgewirbelt. Eine Spezialhausse leistete sich bß Kulisse in Knpferwerken, einst Kupferwerke Oestev reichs. Das Gerücht, daß eine Kapitalserhöhung in Zuge sei, genügte, um mit etwa hundert Aktien der Kurs von 950 auf 1450 hinaufzutreiben. In Wier notierten die Kupferwerke zu gleicher Zeit 2620. Die tschechischen Banken, die eine Zeitlang Schön prresener und Nestomitzer um jeden Preis kauften, Haber sich von diesen Geschäften zurückgezogen. Auch die Zünd holzwerte sind weniger begehrt, dagegen besteht reget Interesse für Spirituswerte und speziek Aussig er Chemische. Nicht uninteressant mag dtz Tatsache sein, daß „eingeweihte" Kreise das Jnteresß an Aussiger Chemischen damit motivieren, daß dies» Fabrik mit der tschechischen Fabrik Amylon fusionier werden sollte. In Wirklichkeit wird an einer Jntev essengemeinschast aller chemischen Fabriken in dv Tschecho-Sbowakei seitens der Zivnostenska Banka gearbeitet, wobei die Aussiger Chemische naturgemäß all Weltunternehmen am meisten profitieren würbe. Dtz Lieblinc-spapiere der Prager Börse, Koliner Dünger Petrolenm, Bergmann Leder, Deli, Kolben undKrizik stiegen stark, letztere auf ein Gerücht einer Neuernrich tung oder Fusionierung der großen Unternehmung i, Jungbunzlau. Die einzigen Werte, welche einen schäv seren Rückschlag erfuhren, sind die bulgarische, Zucker, bei welchen die Angst vor dem BolschewiK mus in Bulgarien einen Angstdruck erzeugte, uni Cupria, welche angeblich erst saniert werden sollen, dil in wenigen Tagen um 400 Kronen fielen und kurs vorher als Spezialtyp von Ohr zu Ohr geflüstert wurden. Die Prager Börse ist nicht viel anders wn die Wiener, alles schüttelt die Köpfe, aber kauft unk schweigt. _ Die Wirtschaftsbeziehungen Oesterreichs z« Lfchecho-Slowakei. \ Mit diesem Thema veranstaltete am 5. d. M. int Haick 1 der Wrener Kaufmannschaft der Verband der Industrieller Kaufleute und Gewerbetreibenden Demschöstermchs eineDlS lussivn. an der außer einem Vertreter der tschecho-slowakische» GescmdtschaN die Repräsentanten zahlreicher wmschMrche Korporauonen sowie rm großer Teil der Mitgliedschaft des der anstaltenden Verbandes teilnahmen. , Emgeleitet wurde die Diskussion durch Herrn Bize! Präsidenten F r a n z S ü ß. der aus dem Entgegentomme» uni nannte ihm etliche Familien, wo man von ihm gesprochen und ihr als verbürgte Tatsache erzählt hatte, er. Dr. Weinstein, Habe eine Braut. Er konnte sich nicht genug wundern, .woher seine Schwägerin alles ganz genau wußte, .wie sie ausjehe, dyH sie eine Studentin sei, eine Revolutionärin. Sonja wußte sogar dir Tage, wann.sie mit ihm in der Philharmonie, im Theater gewesen, wann und wo er mit ihr gegangen sei. „Ei, ei!" — .schüttelte er den Kopf — „ich wußte bis jetzt nicht, daß ich hier so populär bin. Das muß man anerkennen: Spioniert wird hier vortrefflich. Ich habe mir das .nicht vorgestellt." Das Gespräch stockte ein wenig. Sonja blickte ihren Schtvager schelmisch lächelnd an, als wollte sie sagen: „Jetzt mußt du doch mit der Sprache heraus!" „Nein, Schwägerin," begann Dr. Weinstein, „glaube dem Gerede nicht; ich habe keine Braut. Und was das Mädchen anlangt, die ist wirklich eine sehr sympathische Person, eine gute Bekannte und ich plaudere gern mit ihr." „Nicht lügen. Alexander!" drohte sie ihm mit dem schönen, weißen Finger. „Mein Wort darauf, ich habe keinerlei ernste Absichten!" Er erschrak über das Wort, das er gerade verpfändet. „Keine ernsten Absichten?" fragte er sich. Er versank in Gedanken und runzelte die Stirn. Ihm stieg ein Gedanke aus. Er wußte, daß Ljuba in Geldverlegenheit fei. Er war aber nie so dreist gewesen. ihr welches anzubieten. Er wußte, daß sie beleidigt wäre, in welcher Art immer er es ihr böte. Einmal hatte sie ihm nun gesagt, sie suche Lektionen und da wollte er jetzt die Gelegenheit be.lutzen, um Sonja wegen einer Lektion zu frage«. „Da fällt es mir gerade ein," sagte er, „wenn » Sonja wilC kann sie die Wrkanntlchaft des. Mädchens machen. Fräulein Fiedler sucht Lektionen. Weißt di vielleicht von einer?" „Das trifft sich ansgezeichnet" — Sonja sprang oui — „ich suche gerade eine Lehrerin, die meinen Borii im Russischen unterrichten würde." „Bisher , hast du nichts von der Msicht erzählt/ ging es Weinstein durch den Kopf, doch er sprach eS nicht aus.- Jesim, Dr. Weinsteins Bruder, trat ins Zimmer, ein hoher, breiter Mann von vierzig Jahren, mit kleine, Augen hinter einer Goldbrille und mit einer ziemlick großen Glatze. Er trug keinen Bart,'nur an der Spitz» des Kinns ließ er kurze Haare wachsen. Wahrscheinlick machte es ihm Vergnügen, mit de., Haaren seme Finger zu bürsten, wenn er angestrengt ncchdachte. Er trat wie gewöhnlich lautlos und unbemerkt ein, grüßte nie« mand und setzte sich zu Tisch, zog eine Zeitung aus d« Tasche und begann zu le,X:n. Die Zeitung war ihw eine Art Erholung von seinen vielen Geschäften, vov den ewigen Gedanken an Käufe, Schlüsse, Wechsel, Termine und Spekulationen, die sich auch ohne sein Zutuv unaufhörlich in seinem Kopfe drehten. „Wünschest du schon zu Nacht zu speisen?" fragte .Sonja. „Noch nicht," antwortete er still. Er legte die Zeitung weg, da «r jetzt erst seinen Bruder bemerkte. „Wenn du ins Ausland fährst, sag' es mir. Ich will dir einen billigen Paß verschaffen; ich Hab Konnexionen." wandte er sich an Alexander. „Er fährt noch nicht so rasch!" warf Sonja ein und blickte lächelnd auf ihren Schwager. Jesim antwortete nichts und nahm wieder die Zeitung zur Hand. Doch Sonja nahm ihm die Zeitung weg und sagte:. „Auf eine Minute kommt er heim und nimmt sich' nicht einiral Zeit, ein Wort zu rede«/H