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Wiener Morgenzeitung · 1920-01-06 · Heft 344 (6.1.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 344 (6.1.1920)
Date
1920-01-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr 344 Wien. Dienstag Wiener Morgen^eitung 6. Jänner 192Ö Seite 5 KomiMmles. Die Kohlennot. f'-? 2,crc,,**nfl »v 1920. Der - Stadtrat hielt . gestern eine außerordentliche Sitzung, in weicheren sehr eingehender Weise die Kohlennot anb bfc Maßnahmen zu ihrer Behebung besprochen wurden. An der Sitzung nahmen sämtliche Referenten und Direktoren »er in Betracht kommenden städtischen Unternehmungen teil. Bürgermeister'R euma n n' erstattete zunächst einen »schöpfenden Bericht ‘ scher die prekäre Kohlenlage, welchen Direktor. K a.r pl. vom städtischen Elektrizitätswerk durch tzchüische Detailsergänzte. Beide Berichte betonen die derstitige äußerst triste Kohlensituation. Nach Ansicht Direktors kkarels werden.ahei; die städtischen- Ele kirizitätswer ke bis Endr des Wahres 1920 mehr als die Hälfte des gegenwärtigen )Stromkonsüws auS werkseigenen Bergbau- »etrieben und Kleinwafferkraftanlagsn zu. byftpeiten in Her Lage^-sein. Die'-sonstigen Wässerkraftfxagen' sindtechnisch bereits-böllständigsgelöst, die Ausführung selbst nur eine Finanz, wage '■ ';'//; vr-' -! '..Direktor Karel schilderte nun die Lage des Elektrizi. tätSwerkeS in' den letzten Tagen-, welche die .Abschaltung- )er Großbetriebe nötig machte, bis das Gleichgewicht wieder hergestellt sein wird. Dev Straßenbahnbetr'ieb sei aus Rücksicht für das. Publiukm und wegen des Einnahmeausfäües »ichtz.. eingestellt worden» Die .-Abschaltung der industriellen Betriebe-', -hat bereits am'Samstag! eine. Ersparnis von 83 HZaSÜONs ergeben. Wenn die Kohlenzuschübe -regelmäßig könne mit der Einschaltung der Betriebes wieder, aber, l-a n g s a m begonnen werden, In der-Debatte verwies Stadtrat -V a u.g o i n -aufs die irostlose Loche des - Gaswerkes hin. -- In dieser Beziehung) sei' vielleicht.noch/die Reise Dr. Nenners nach Präg abzuwartqn. dann aber; müsse man zu energischen . Maßnahmen schreiten. -'Hierauf-- erstattete Bürgermeister Reumann eiffett Bericht über/die" Holz Versorgung Wiens und/ schilderte-hierher die Schwierigkeiten, welche sich einer geordneten und aüsgiebigen Versorgung in den Weg stellen, obvohl alles Menschenmögliche vocgekehrt worden sei. -- Vizebürgermeister Hoß trat dafür ein, daß beim Holzzeschäfte der Holzhandel nicht gänzlich auSgcfchalt'et werde.' ' Stadtrat Sirotek (Tscheche) meinte, die Kohlennot müsse international gelöst"- werden./ Es wäre vielleicht gut, Denn- Man - überhaupt mehr V e ü st ä n d i g u n g als bisber m i t d 'i tt angrenzenden Staaten sowohl in dieser Frage, als auch rn änderen Fragen pflegen und nicht bei lebffc' H^entzen und unpassenden Gelegenheit den Anschluß rnr sDerrtschländ. an den Vordergrund stellen würde. Schließlich beschloß der Stadtrat die Ausrechthältung ^eMStLaßvübohnbetriebes am heutigen'Tage, und"den Staats- ' ,taüMe'Dr. /zw ersuchen, daß den Verhandlungen M MrGf der Gemeinde Wien, besgezogc.n werden./! ";;:-V , V - FleischauSgabe in Wien. In der Woche vom 8. bis zum 14. Jänner wird Rindfleisch an jene Haushaltungen in Wien abgegeben werden, die bei Fleischhauern rayoniert sind, deren Name (Firma) mit den Anfangsbuchstaben L bis Z beginnt. Die Quote ist mit 10 Dekagramm pro Kopf festgesetzt, die Abgabe erfolgt gegen Mtrennung der mit Ziffer 0 bezerch. netcn Abschnitte deS Rindfleischeinkaufscheines. Der Klcinverlaufspreis beträgt K 65.— pro Kilogramm Vorderes, X 69.— pro Kilogramm hinteres und X 88.— pro Kilogramm Dratenfleisch. Ab Montag den 12. Jänner dürfen die Rindfleischabgabestellen das erübrigte Rindfleisch an die bei ihnen rationierten Kunden verkaufen. Die Kopfquote beträgt auch in diesem, Falle 10 Dekagramm. Marme»odtu-- - «ic. om!0 l-s bl. d M. ssudet d:e' rwecke Auß>m!'k von Mr mclede statt. Es erhält jde Person I Kilogramm Mumelade g-gen Aduennmm dcr 2 > dS Einkaussche nes. Prelle: Feimna'.melade. Sorte >. ll 31.58 b s >< 42.54. Arllemarmrl.ide, Sorte. U 2>i.2ä, M lanaemaunclade. Sorte HI, K 23 13.. Konsumstclle des'Jüdischen Hochschulansschusses. Infolge der wegen der F-irlog i Vebenem'ttelv rkebr kingeueienen Swckung erwlgr die nächste Warenausgabe erst m d>r Woche vom 12. bs 17. Jnnne' LebensnritLelabgobestclle „llbtaina“, VIIT., St'vzrgaste 32. Von u b S 12 Uhr uu-> von Vs3 bis 5 Ubr.) Zur Abgabe getanen: Bohnen (we:6/ lik-anllche Erbsm. tat. ^w-eb ln. voniig. Oelsardmer», mneuk Sardnn nvd Fuchkons-rvcn, Marmelade, Kunsthon g, prina holländ. Kakao. Schokolade, Paradeikmark, Fergen u w. „Stafa" StaatsanpeftellLenHürsorge-An statt reg. Gen. m. b. H. Die „italienischen" Waren weiten vom 12. bis enschlrrßlich 17. d. M. abgegeben, wie folgt: Gelbe Anw e r' n n g e n täglich 170 Nnmmern iortlarüend von 4001 bis 5000.— G r a u e Anwe , s u ngen Montag und Dienstag je 150 Nummern M tsaufend von 3'>.',0 b>s 42.'0. dann iäglich 600 Nummern, Samstag aber nur 300 Nummern bis einschließlich 6350. Maschinen Größte Auswahl! Billigste Preise j r sm Äopold Stciiifjnrt, Wien,!.,Biüerstraße 9. / L/!!,,?/ -Dyr. Mapktbericht. " Der Verkehr auf deu Märkicn war gestern gering. In der G r^o. ß.m a r k t halle wurde der Verkaui des ratzonrerten Fleisches rsörsgesetzt. Die angeboteuen Konserven wurden wenig, beachtet. Bon'/Gcflugel. begegneten st t \ r .j s ch e. P o u l a r d s «egen des hqbe» Preises -7' e r n K r l 0 fl r a m m kostet & 1,10. — bi« K L20.7- — nur leb' geringer Nachfrage. Heute finhct in.dcr.Gr oßmarkthalle k e r n.B e r k a u f v 0 n F l e r s ch-; u.b tt.ll e n .statt.. _/. , •/ / ,.... G e m li sema rkt 'hätte qualrlativ eine chestcre Auswahl auiruweisen, in den letzte« Tagen. , Neben l'lAl'fi'kiUVtH AflAtt*" dliftf ..'-..U Au V*.. .<_'.f. - i tf.f ... __ Echer Äepfel. tr^c .. s/ 'Das teure Dror. - "Arrkiisste der. Me hlu n.dG e t r r d e jg,.K t ait-5 dem ^Snüen bewegen sich anhaltend in de' ...JP' HWierramd' reichen gerade h'n. um für die Änsgäbe der ü is-z kw 'n B r ft tu n d M e h l r a t j 0 n das . AiMiMM'ztz' glitzrn. In absehbarer Ze's ist deshalb rmt e i n e r E r h ö/h'ri,-n'!g '.dr. B r altwn d'M e h'l q u 0 t e n r.ch t u x.e.P-Ü/e n. .- / . ' ---'-'Mik -beiü. gestrigen Tchre llst d e r- ' neue erhöhte 58 tch-r e'r s. derdrr schwerste m Belastung' für d>e br.'iten SchiehM.der/Bevölkerttrig 'darstellt.- in Kraft getreten. Ein Laib BGew'chie-, vov'-lstoo Grämst» kostet von g'stern an K 8M'. ' Die -O ü ä'l r t ä t des .B oies, hat sich <t w ä 8 ,fl eh esse r \J. Der Ma'smeblzrllav beträgt' aber immerhin noch 15 b's 20 Pro reut. In Bäckerkrersell ist man darauf gefaßt, daß der Maiömchlrusatz noch lange Zen uoiwendra win wird, da ein großer Teil der uns von der Entente überlassenen Mchlmcrrgcn a'M M-rus'mehl besteht. __ - * Mitteilungen der „Rohö". ' Heute den 6. Jänner Zentralmagazm und. fäwtliche UirgabeslellLN geschlossen. — Miirwoch den 7. d- M. Warrnzentrale, VNl., Piar-st«'ngasse 19: Abgabe von Obstcreme in fester Form» Pfeffer. Corircd Bcef, Marmelade, Dörr rwredel, Schokolade. ParadeiSnnrk, Weinessig, Waschrcrie, Franülaffee, Echweirer Rr-oito und Bohnen in K iodosen und Hauspastcte Pott 8 brs 12-Uhr Md von 3 dis 5 Uhr. — VerkauMelle. l.» Nchklun'^'ngaffe 7: Obstcreme. Schokolade,-Piesser. Cornch-Beet. Schweizer Rrfoiw'stnd Dohnen. Dörrzwiebkl. Waschseife, Haüsvostete -Und diver'e'Klciniokellen-von 8-bis 12 Uhr und von 8 b>s 5 Uhr. — TI:, iy.; Xlll, XVII., XVUl.. XlX.Demk: Abgabe von Obst, creme an. fester Form/ Marmllade, 'Waichserst und diverse Kleimgkeireh von 8 brs 12-Uhr ustd von 2 brS-ö Uhr. " W. 2^ W. Mittwoch den 7. d. M.' von 9 bis 11 Uhr Fleifchocrkauf lssr die Nahonierien. , Reichöwirtschaftsbund der Festangestellten. Herne und morgen kommt an die mrt Fleisch ''ahonierten Mitglieder Rindfleisch ium Verkauf. . ^nr^ea^ev.. Treßlers Rückkehr wurde mit unzähligen Hervorrufen gefeiert. Er hat-sie diesmal verdient. Seinem Fedja habendie Ausflüge ins Variete nicht geschadet. Ob er auch sonst noch.als..ernster Künstler , zu werten ist, wird sich erst erweisen. Während seiner Wirksamkeit im Stadttheater sah man manchmal seine blauen Wunder ... Viel Erfreuliches bot. diese Aufführung des' „Lebenden Leichnam". Vor. allem ist das Stück selbst eine geistige Erholung von der Sintflut verschämt oder unverschämt „russelnder" Dramen, von diesen erheiternd plumpen oder betrübend fmgerfertigen soziaüstischen, kommunistischen, anarchistischen Revolutionstragödien und -Komödien empörter Zeitgenossen, von der „Sorina" angefangen über -den „Gottsucher" bis zur „Tanja". Aus dem schlichten, kargen, klaren Dialog mit dem Untersuchungsrichter schießt. mehr heiliges, glühendes Rebellentum auf, als aus allen dew-Gefangenhaus-, Bordell- und NchMtionsszenen der Präger)Wiener uird Berliner Autoren zn° sämmengenommen, trotz der gehäuften roten Fahnen und der vielen,, dielen, schmückenden Beiworte. Dann das Spiel der verevrüngswürdigen Frau W i l b r a n d l. Si» adelt ihre Partner und in der Zwiesprache mit der Medelskh (sie ist auch sonst als Lisa vortrefflich) wird bei dem nicht ganz verstockten Zuhörer jene seltene, befreiende Rührung auSgclöst, die den Abend zu einem Erlebnis machte zum Gottesdlenst im, Sinne Leo Tolstois. Von den vielen Darstellern glücklich besetzter .Episodenfiguren sind die Herren F 0 r e st, ZeSka und Moser besonders zu nennen. O. A. KammermuMabend Hedwig Kanner-Moriz Ro^e"^al. Das seltene Vergnügen, Mariz Rosenthal im intimeren Kreise musizieren zu hören, hatte man Frau Hedwig K a n n e r zu danken, die für eine Kammermusikveranstaltung die Mitwirkung des Meisters gewonnen hatte. Mit der Bescheidenheit des Großen beschränkte er sich darauf, in Schumanns Variationen für zwei Klaviere und Fr. X. Schar» benkaS Scherzo <n,8 dem Klavierkonzert B-moll den zweiten Klavierpart zu übernehmen. Von dieser strahlenden Folie bob sich das Sprel der Konzertgeberin nicht unwürdig ab. Man kennt sie wohl als Gesangsbegleiterin von glänzenden Qualitäten, aber daß sie auch im Scheinwerferlicht des Ruhmes ihres Partners die Probe auf den Erfolg so leicht bestehen konnte, wirkte als Ucberraschung. Auch im Trio mit Paul Fischer und dem diskreten Cellisten Anton Walter wußte Frau Kann er die geistige Führung am Klavier zu be» haupten und ihr tiefes. musikalisches Verständnis wie ihr technisches Können aufs günstigste zu exponieren, Das Publikum spendete der erfolgreichen Künstlerin und ihrem illustren Gast stärksten Beifall und würde anscheinend einen Ausbau des musikalischen Bündnisses freudig begrüßen. Dr. K. M. Nur.Pic"o'5ominis Festsaal im vierten Aufzug und sein Zimme: im fünften, in die Unendlichkeit vertieft, diestzK durch Leuchter, die nur noch schwach aus der Ferlw ler.ch et?n, jenes durch eine drei e, gewaltige Treppe, die sich in der Höhe verlor. Das Wort regierte die 'Stünde, Schitkers gewaltiges Wort. Wenn der> „Död" 'vosl-- en'^et, was „Lager" und „Piccolomini" begannen, dannkann'man von einem Wiedererwecken Wallensteins" für' die deutsche Bühne sprechen, wie es zukunftsreicher nicht vollbracht werden, konnte." .* Aus Äerr Theatern. In der Neuen Wiener Bühne werden (« 86« anhetung des Repertoires heute Dienstag um halb 3 Uhr nachmittags. „Die Schiffbrüchigen" gegeben, da wegen ^Erkrankung eines Hauptdarstellers „Der Pfarrer von,Äirchfeld" auf Sonntag den 11 Jänner, nachmittags, verschoben werden muß. .... .. In der Renaissance b ü h n e gelangt.heute.Disnstag l ^Wall-nstertt^-auf der StMühne. Dem „B. B. C." wird aus Düsseldorf, über eine Aufführung von „Wallensteins Lager" am dortigen Schausp'e hruze gesch.i'b. n: I . Wer hätte noch vor zehn Jahren gewagt, das „Lager" vor zwei Hügeln, ini Hintergrund drei Spitzen von Papie'rdüten mit Fähnchen darauf, zu spielen? Wer hätte gewagt, die Bühne in den Zuschauerraum hineinzustauen und durch alte, rostige Laternen zu erleuchten?' Wer Hätte aus Wallensteins Söloateska abgerissene, ‘ abgehetz t Gestalten mit heiseren Kehlen und - verstrüppten Haaren zu machen gewagt? Nun, das Schauspielhaus hat so gehandelt. Wie ein Lavastrom glühte und gloste nur das Wort; hinreißend p-ylterten die Worte. Die Darstellung sprengte den Bühnenrahmen, bewe e sich auf dem Bor.bau des Theaters. Die „Piceolomin." dann vor verschiedensarbigen Vorhängen und ein paar gotischen Spitzbogen. Sonst keinerlei Ablenkung vom Wqrt. ro das König des Lebens" kann nur mehr viermal, gegeben.werden, danächste Woche Premiere -des neuen Lustspiels von.Franz. H e r e z e g „Die Perlen der Kleopatra" gegeben wir^. , - j " Wie verlautet, wild das Schauspiel „D e g x«- f) e i m nisv 0 lle Schleie iiX von Georges C Vtjf m 1 rt C'C a a in nächster Zeit an einer hiesigen Bühm zür Aufiühmng gelangen. . - .--- - - - --- Äufsührrlng eines Pinskt-Dramss. Die Zionistische Bezirkssektion Alsergrund veranstaltet Donnerstag d'en'S'.HtM. im Komödien Haus, 9. Bezirk/ Nritzdorserstraße'Nr/-4, im Einvernehnlen mit den Sektionen II und XX eine Ausführüng von David Pinskis „Gabri Und die Frauen",' Karten sind in den Lokalen der drei genannten Sektionen^ (II., Obere Donaustraße 43, IX., Liechlensteinstraße ,11 und. XX., Karl Meißlstraße 5/1) täglich üon 3 bis 6 Uhr, aberidK erhältlich. - ' Siegfried Wagner hat eine Oper, »Der FriedenLengel",' vollendet. , Dentfche Mnsik in Nom. Der Korrespondent der „Bo'sisthcn Z'üung" meldet aus Rom: Im Augusteum kam am Montag wwder dewsche Musik mit Snauß („Tod und Verklärung") und'Schubert (sinlonis, in eomplete) glänzend zu Ehren. Das Publikum war völlig hingerrsscn. Endloser Beifall erscholl am Schluß. . Nationale Verständigung. T 0 s,e a n i u-i,der, berühmte italreim'che' Dirigent an, der ptew-Uorker Metropolitan« Oper, kommt als Gast nach Berlin. Es finden gegenwärtig Berhandkungcn statt, um dieses Gastspiel zustande zu bringen,' daS bemagen soll, dre Beziehungen zwischen Jialren und Deutschland sreundschastlicher zu gestalten. Das prmziprcüe Einverständnis Toscanmls kann als sicher gelten. In der StaatSvprr würdri Toscanmi eine deutsche Over und eine rtaliemsche dirigieren . DaS „Teatro sociale" in Ndine abgebrannt. Ans- U .d i.n e wird uns gemeldet: Das „Tea'ro sociale" rst'niedergebrannt. Da das Minervatheater schon während der Besetzung durch Oesterreich-Ungarn abgebrannt war, ist Udrne jetzt vhpe> Theater. _________ Sport. Napid in Basel neuerlich siegreich. Der Sporiklub Rapid konnte kein Tournee mit einM äußerst eindrucksvollen Siege abschließcn. Die Wiener schlüge» eme aus den Vereinen Nordstern und Basel konibmierte Mannschaft 7:1 itz : 0^. Dem Metispiele, das in Basel statterhalten. Ihr Äbschueiden gereicht dein Wiener Sport zur Ehre. Ein Futzball-Länderbampf Deutschland gegen Ungarn rst für den 25. Marz ut Budapest geplant. Süddeutschland hat mit Ungarn, ein Spiel für den 13. Mai m München vereinbart, drei Tage später wollen die Budaprster m Berlin spielen. Dev Städtebamys Wien-Stuttgart im Ringe« sind et am 10 Jänner in Stuttgart statt. Wien wird durch nachsteh-mde Ringer vertreten sein. Fede>gewicht: Dvuko.l (Erdberger Athl. Kl. Heran-. Leichtgewicht: Uhlar iErdberger Athl. Kl. Heran). Leichtes Mittelgewicht: Dachran ^Arb. Athl. Kl. Wren). Schweres Mittelgewicht: Pangratz (Arb. Athl. Kl.' Wien). Schwergewicht: Höltl tOttakrmger Äthl. Kl. Cherusker)/ Der S. C. Donaustadt erhielt eine Geldstrafe von K 250. weil er beim Wettsprel Hakoah—Donanstadt nicht gruLgend Vorsorge für den Schiedsrichter getroffen hatte. Der Spielen Weißendöck. dessen Ausschluß den unmittelbaren Anlaß zum Abbruch deS Wettspieles gab, wurde bis 15. April biSqualifistert. Von der Haboah. Heute sindrt um '/<2 Uhr nachmittags rm Temvel,Seitenffeitengasse, die Trauung des vev° dienten AuSschußnutaliedes Hermann Adler mit FrLüler» Valerie Mäher statt. Die Leichtathletiksektion der Hakoah trainiert heute Dienstag und Donnerstag ab ^',8 Uhr abends im Jüdische« Turnvere n. IX . L>echtenstemst,aße 20. Sonntag um 10 Uhr vormttlags Outifcldcinlauf vom Hakoahplntz weg. Schach-Abteilung der Hakoah. Diejenigen Mitglieder, die der Schach-Abteilung beilrctcn wollen, werden ersucht, Namen und Adresse mittels Korresvondenzkarle an E. W. Katz».^ Stubenring 18. bckanntzugeben. Der Vorsitzende des Hechawer, Viktor M u ch. hat in dm letzten Tagen feine Demission gegeben. Seme Tatkräfr,-' unermüdliche Energie und Zähigkeit haben Leitungsmitglieder« und Svielern in den verzweffel'sten Lagen neuen'Mut zm Weiterarbeit -gegeben. Dre Gründe seines. Rücktrittes sind iir> Krankheit und Arbeitsmüdigkett zu tuchen. Es steht zu -erwarte», daß er serne Arbeitskraft früher oder später dem Vereine wiedn zur Vcvügung stellen wird. SbisebLian der Hakoah. HeuteUebrmgSlausrn im Wieuc^ wald. Treffpunkt 8 Uhr voimi tags Schoucn'ot oder 10 Uhr vormittars Cafö-Restaurant Kobenzl. Ski können am Kobenz) »- sgeü^eu werden. Führer Will» Ehrenreich.

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