Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 328 (20.12.1919)
- Date
- 1919-12-20
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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* Setze 4 'Me». Samstag - L« Dolkszusammengehörigöeit immer stärker als das der sozialen Zuiamnun hänge und jetzt, da Oesterreich zerfallen ist, geht cs'wiedel: los gegen die Juden! Sie durften bluten rmd kämpfen, aber beim Bauen sollen sie nicht fein dürfen. Wir äLör, die wir bauen wollen, wissen, daß wir bauen Müssen,hier und, dort, ans eigenem Grund und. Boden. Aber wir wollen schaffen und arbeiten als geeinigtes Äolk. Das ist keine Hilfe, die materiell hilft und moralisch schädigt. Die Rednerin verwies ans das-Elend der Mischen Mnder und rühmte dasjüdische Hilfswerk in den neutralen Ländern. Sie schloß, mit. einem eindringlichen tzlppell zur helfenden.Tat, die vom Volke kommen müsse, denn unsere Stärke ließe nicht bei den Reichen und* beendete ihre Ausführungen unter stürmischer Zustimmung mit dem schönen Worte: „Was Palästina uns verspricht, das müssen wir dem Land« halten." - Hoffentlich hat der schöne Abend den „Jüdischen Kinderfreunden" neue Förderer zugeführt. Für die Geangene» in Sibirierr. Dreckte Äil.Tge AHrbe für unsere Kriegsgefangenen in Sibirien, Wien. 6. Bez., Gumpeüdorferstraße V per.'chrtzet'ein^ K Alnsrus.ckn dem es he.ßt: Kriegsgefangen in ^rbkrirn! 'Wv-ie von erschüttern:er Tragik. Begriffe, die uris. mit ewigen Fingern ans Herz greifen- Zu crtberet Zeit Mtde dies mehr als eine Mahnung an unser Gewissen bedeutet. Aber die schweren Jahre haben unser Empfinden - abgestumpft und es fehlt uns der Maßstab für -, fremdes Leid,- für fremdes Schicksal. — Zweifel und Cnt'agung klingen aus den Briefen und harten.- Worte, wie: ,Mir . haben die Hoffnung auf gegeben, Euch und die Heimat wiederzusehen" bilden den resignierten Unterron. Solchen' Ausbrüchen der Verzweiftung'. gegenüber.bürgen wir nicht länger tcilnahms'os. bleiben.-Es muß und wird alles ausgeboten, um unseren Kriegsgefangenen zu helfen. Jeder soll und muß- Ms-'-'Se'i'ne^ öazubeilragen. Es soll eine Art freiwillige--Abgabe für unsere Kriegsgefangenen sein. Jede Spende, jede Abgabe, wenn auch noch so-befcheiden, verhilft züm Zwecke. Aus - Eins wird Tausend, aus Kaufend Millionen. Gebet rasch und gleicht/Denn die Hilfe ist mehr als dringend. Denket, jede Stunde, jeder Tag Verrö-ge.ung kann für ein Men'chenschlckfal eine Kgiaft obhe bedcuten. Wenn jeder sich bestimmt an ber'Aöckon beteiligt, dann gibt eben ein jeder, der von diefem Ru e Kenntnis erhält, dann geben Hunderttau'en.de und die Mrilionenmittel zur Mithilfe d«r Kosten des Heimtranspories sina unter der tatkräftigsten Milwirstung des Slaates gesichert und. unsere Brüder -gerettet. Das Aktionskomitee der -„Sibirien- Hilfe" und Dr H. -P. Cch a j c s, O'errabi;inec, Ho rat Dr. B. Äavpaport, 1. Vizeprä.i'rettt der KuUusgemeinde, Oberfani aisrat Dr. Lamberger, Sanitätschef -'dche.'-Desterrv Gesellschaft vom Noten Kreuze, S. Führst. Nabbiner des Adaß Jiiwoel, 'Universi'.äts- 'tzrofeffor Dr. S. E^rmann, namens des Verbandes I'ncck B'.ith, Dr. A. Ei si nger. namens des Humaniiä svereines „Wien" B nai-B'riih, Dr. Siegsried Ä o x e r) namens des Human! ätsvereines „EinlrachWB'nai B'rich. Eirro geplante jüdische Amversitat im Mittel- ’ ■ ■.0He3\ Zu den inlcreffantesten Kapiteln der jüdischen Geschichte tn dtn Zcnfcn des Mittelalters gehört die Geschichte der Indien, in SiMen,'die in wechselnden Bildern Glanz uub Elend z^igt. I» einer der zahlreichenlichteren Epochen wandte "sich die sizillanische J.-lhenschaft an den König Johann von Aragon und Sizilien mit dem Anträge, ihr die Errichtung einer „Hohen Schule" zu gestatten. Am 17. Jänner 1406 hat König Johann seinen treuen Judengemeinden m Sizilien sie Konzession erteilt, in einer tm Einverständnis mit dem sizckianischen Vizekönig - zuwählenden Stadt Siziliens eine. Universität zu errichten. Eine rechte uub wirkliche Universität mit Professoren. Magistern, und allen anderen Lehrer» für Jurisprudenz und andere Wissenschaften, mit dem Rechte, akademische Grade zu verleihen und alles andere zu tun, was bei' einer Universität - üblich ist. Im Eingang der Süftungsurkunde legi der König die Ursachen dar,'ditz'ihn ZU dieser, für damalige Zeiten ganz unerhörten Konzession bewogen haben: „Die Hoheit des Königs bewilligt gerne alles, was zur Erfüllung des Willens Gottes, gut Erkenntnis, der Wahrheit und zur Verbreitung guter Sitten die -Menschen pnleiten und führen kann." Am'Schlüsse der Wniglichen Urkunde wird erklärt,, .daß die -Universität, deren Professoren, Magister und Studenten unter besonderem Schutze des Königs stehen. Jede Verletzung des Universitäts. Privilegs soll mit einer Strafe von 10.000 Goldunzen (50.00b Mar!) geahndet werden. Leider läßt sich in den Urkunden Siziliens nichts über die Wirksamkeit dieser - jüdischen Universität finden. Sie scheint überhaupt garnicht ins Leven getreten, Indern von klerikalen Einflüssen erstickt worden zu sein. . ' _ Sie gestohlenen Briefe Edmond RoftanÄs. Vor e-.nigw Zeck wurde, wie Par.scr Blätter berichten, an der Schwefle!: des berühmten Dichters E,d m o n d Rostand cin verwegener Raub, verübt, von welchem die französische Ltterrn.u.r harr betmsseu w-'.d. Als Mdme. Lours Maude-Aostaud nämlich mm Quar des Lyoner Bahnholes fuhr, wurde ihr em kleiner.Koffer geraubt, der die gesamte Korrespondenz dks großen Dichters ch's .seiner Jugendzeit enthielt. Eingeweihte Kreise wußten, daß diese Briese demnächst d:m Drucke Hallen ührrgeb-v. .werden sollen. Trotz aller Nachforschungen konnte der Tw er bisher nicht ermnt werden. Die Pariser Preise warnt m'.n'-i'hr dir französischen und die ausländ.schcn Verleger und Arnvp mheusasmiler vor Ankauf dieses gestohlenen liier arischen Schotzrlt. Wiener Morgenzektung . Das Paradies der Raucher. Die armen Prager sind sehr zu bedauern! Man höre nur: In der gest.igen Sitzung der tschecho-slowakischen Nationalversammlung stellten f Abg. Joha niS und Genofsen an den Finanzminister eine. Anfrage wegen ungenügender Zu lei nng von Raüchwareit. In der Anfrage wird darauf hin.-ewiefen, daß dir auf die ein'.elne Perfon ent allen''en Zufci'ungen ge.ing sind. wäü'.ond auf der audevn S.'ite in Hotels und Restaurants dev freie Handel mit Zinäeren und Zigaretten — allerdings zu höchsten Pieren — blüht. Es wurde sichrnestellt, daß ,Luba" zu 2 K onen (Originalpreis.32 Heller),. „Virginia" zu 3 Kronen (36 Heller), ,Dur^" zu 1 Krone (14 Heller), „Sport" zu 60 Hehler (8 Hellem). „Damen" zu 70 Heller (10 H-'ller), „Ungarische" zu 50 Heller (3 Heller), „A gypkische" zu 80 Heller. (24 Heller), verkauft werden. Jeden Raucher muß der Umstand ülerrüfch'eri,. daß Rauchwa 'en zu Äet.enhäudlerpreisen in jeder beliebigen Menge zu haben sind, während zu Originalp ei en nur eine unbedeutende Zuteilung zu erhalten ist. Wie ist dies, möglich? Ja, wie ist dies nu.r möglich — näm.ich, daß eine ,Luha" ün Prager Schleichhandel 2 K oncn kostet, in W'.en aber 8 bis 10 Kronen, „Aegyptijche" 80 Heller und in Wien Eingesendet. Klm Wpm Josef Igln Cholojov ' Sambor Verlobte. Wien im Dczcnlber 1919. Verein „Ahawath Zion" veranstaltet heute SnmStag den 20. Dezember 1010, in den Prachtsälrn des „PHSnix-Patnftcs", 11., Prater 26 lneben dem Lnstspielthealrr) eine Programm: Llchtanzünden: »antyr2l.F.Jener mitverftärttew Ctzor, Fest,ede:De.Meter Geier. EHoNnv°itrAt,e:Non,,rim.isterZin,bler. VeiaiiMorir^e: Mttgllrder der Jftdischcu Bühne, Rezitation: Dr. Daviv TU-erschet». «ns< Netzend.TUN Z. Mustk besorgt eine 24 Mann starke Kapelle. Entree im Vorvci kauf 5 Klonen. Beginn 6 Uhr abends. Karlen im Borverkauf bei Löwlt, k , Rotenknnnhkatze »iid ab li Nhr abcndb im Dkreiit-Hcii», li,, SruwelsNatze iG/S. ~y rTvM''***** DUZ MM MM mm ffl&F -AM von Co Sy, Houbl^sant, Rogisr-Oalleft FransSsIsche Seifen von Roger-Gailei, Houblgant Parfümerie FIORIS \ Wien, l , Craben 29. «o! ißOLD BRILLANTEN! H* Platin.Miln es Ptrlo i, Uhraa, laische Zähno, nIIs Silbcrgegenstände *]&$ verkaufen Sie am besten direkt dem Juwelier u OoldarbbKerS. Holzapfel, (03 Wien, VI. HarlahiUers ra-se 79, cder^Werlut<e: I. Wollzelle 17/13, SBB «fiaS Zahlt höchste Preise, da fOr e gen» Verarbeitung. 804 DA . Kein Händler ' sondern der Erzeuger untIQo.darbettir Juwelier Loriuger I. Graben 28, 2. Stiege^ I. Stock, Tör (0 (bet Anton 1. QrQnwald) zahlt die höchsten Preise fiir ^Brillanten Perlen» jede Art Gold» Siliber und Platin etc. 9U7 Separierter £inca«g mit Sprechzimmer — Telephon 14411 20. Dezember WO Nr. 328 . 2 Kronen das S ück? Die Präger Schlcichh ndelZpreis» decken sich fast mit'den'Wiener Regieprekftn, wobei sich noch der Raucher mit jeder belisbigen. M.'nge versehen kann. welches.Verzügen in Wien den Kriegs- . gewinnern Vorbehalten ist. . . Prozentnorm an den nrrgarrschenHochfchttle«. Aus B a d av e st wird nnS brrrhtet: Am Dienstag fand der Parteitag des BerbandeS der christlichsozialen Hochschüle, st -nt, auf weichem KnituSnunksin Stefan Haller seinen in der' ^Wiener Morarn'.eitung" bereits belanntgegebenm Standpunkt bechgllch 8er Etnschränkung der Zahl dev jüdischen HochschAet genauer m äzisterte. Was er sagte, ist eigentsich mchrs wen-ger att d,e Eittführüng der Prozenworm getzen die Juden, wie sie vnter dem Zansmüs m Rußland praktuucrt wurde. Minister Haller fühlte nämlich unter anderem aus: ..Wir behauvtc» nicht, daß der Jude nicht zur Univetstkät zugelasten' werde,, bivaegen beftchen. w>r. darauf, > daß nur der vom Slandvunkte 'der Rauon vcrläßl'che Ten der Juden und. auch . dieser n u r t n b t m * & e c b ä 11 # t f 1 e ben Aatr'tt er-altk ‘ als, die Jude« an der T.agung der Lasten des Landes re'lnchmen»-. Es ist ja Nar, daß gegen dieses. Bestreben alle jene Ellmeuts ‘ ankämpsen werden, dmen rS nicht paßt, daß i« nächsten . Semester beifpiklsweise. an der wednintschen Fakultät nicht mehr wie bisher 50 bis 70 Prozent jüdische Hörer kem soll«. Dies m fordern und m erreichen, sei ei» Recht der Ratio« ward. wenn sie leben will, ist eS auch Mlcht der Rationalverfannnknstj, es durch ein Gesetz zum Ausdruck zu brtvgen. Eine Verfügung des Generals Hennvqne. Der franMsche Kommandant der tschechischen Trupp« dg . karpatho-russtschcn Gebiet, Gmeral Hennoque» mit destcu aNti» ' semitischen Allüren wir unS schon einmal beschäftigt haben, hetz ' / eme Bersügung erlassen, in weicher er die OffenhaltWg all« LcdenSmittclgeschäfte sowie der Handlungen» die »bie wichtigstm Warm des allgemeinen Bedarfes fMietm, o h «e R stckf i ch t auf d e n G1 a u b e n oder dre KonfcksionE an Sonntagm und an dm Feiert age« d er Einzetne« von 7 dis 10 Uh« . vormittags anordnet. Die Verordnung, die sich auf die Statt Uncvar (Uzhorod) besteht, ist am 1. November m Kraft -üretm. Es braucht nicht erst gesagt zu werdm, daß hrer eine grobe Bchleyung de^ Rechtes der Krim R ilg,o«Sübu«g vorbegt und eS steht bei dm Anschauungen deS GmeralS Hmnoqae zu befürchtm» daß er seine antisemitlschm Prakrikm z« einem System ausbaue« wird. — Hmte wird amtlich gemeldet, daß Hennoque semeS Posten enthoben und durch General Parts ersetzt wurde. ' » Tumultszene« aus deu Bahnhöfe«. Rach dem Bekanntnwlden der Einstrllling dcS E smdabnverkehres « der WeiKnachtSwoche kam eS am dm Bahnhofen zu schreckliche» Tnmultszmen. Me sogar zu mehrfachen Verwund» n gen undOhnmachisanfalle« führten. Aus dem Westbihndol^ und aut dem Franz JosrfS-Bahnhof versuchten alle S ch l e r ch h ä n d l e r, d>e noch vor der Einstellung des ZygS- Verkehres von ihren Hamsterfahrten zurückkebtm wollten, die Fer«-' züge zu stürmen. Sovald. dre Kasten geschlossen mordm war«, wurden die Perrontürcn eingedrückt, die Lmte erzwangm sich Mit vor gehaltenem Revolver und mit hochg>. h o b e n e n S t ö ck e n de« Z u t r i t t zu dm Waggons, wo sich neuerlich die wüsteste« Szenen abspielt«. * Der Ttratzenbahnverbehr i« dev Weihuachtomache. An dm Soun- und Felertagm. das rst am 31-, 35., 26. und 28. d. M. wnd der Personenverkehr auf dm städtisches -. Straßenbahnen m dems-lben Ausmaß durchgeMrr.wie an dm h'sh r'oen Sonntagen: das ist Betr>edsbesnnn llt9 Ubr srG mid E nstellung der brkannimLimen emschlirßl ch des Dampfbetriebes.^ An Werktagen-wird aM dm rlektrstch bett.rbmen Lmün der Brr-» - kehr norm ck durchgrfüht t.' Der nächtliche Bahnhos-Rundverkehr > der elellnschm Straßenbahn wnd vom 31. bls .rmschließ!tch . 36. d. M. gänzlich emgelldür. * Besseres Brot i« Ver Weihuachtswoche. Die Beschaffenheit des BrokeS wird, wie verlautet, r« der kommmdm Woche wesentlich bester sei» als m der laufenden. * Die Weihuachtsferie« itt den Schulen. Amtlich w'rd mitgeteilt: Mit Rücksicht aus de in Aussicht stehende Emü llung des Pcrsonevv.rkkhrrS aui den Eisenbahnm um die Wriknachtswck hat das UnterrichtSamt angeotdntt, daß die Weihnachtsserien an allen MiNclschulen. Lehrer-und LchininnmbüdungSansialten und kawmänn'ichm Lehtanstalte« bereits am Samstag dm 30. d. M. beginnen. . * Die Lohnbewegung im Gast- und Schankgewerbe. Die Geh'l'micha't drvbt mit 'Rücksicht auf die Wegerung der Krffccsiedrr und Gastwirte» dieLobnwrderungen zu bewilligen, mit dem Streik. welcher vermuckich daraus ge° richtet fein dListe, zu dm Werhnachtss'eiertüge« eine S per rung der Bet ri eb e deS Gastu nd Schanöa e werbes herb eizukührrn. Diese könnte aber unter Umständen nur eme teilweisk sein, da d'e Gewerbonhaber Mt» schlvsten sind, >m In zeste der Bevölkerung ihre Betriebe nach , Möglichkeit trotzdem aufrechtzuhalten und nur zwangsweise zn schließen. * EhauuKafeler Int jüdische« Kinderheim. Heute Samstag findet «m Kinderheim des American Joint Distribution Commickee. Abteilung W»m. XUl., Linzcrstratze 399. Batacke 30. Straßenbihnlmte 51 mid 52 Um 5 Uhr nachmittags eme Ehanukafeier statt. * Bon Max Bode« sind soeben im Berlage Ed. Sttache. - Wien, ..Anrufung" lein lytischer Zhilus) und ^Zwischen den Stimmen" ldtamat»sche Minmturm) evchienrn. i * Die »Erdhörer" im Bergbau.' Eine Bomchtung, die im Schützengrabens,iege Ane große Rolle gespielt hat. das An fängen untemdischer Geiautche, w e sie durch feindliche Miniera, beiten bervorgcrusen wurden, hat in einem von dm Amerikanern konstnnrrten ^Erdhörer" eine' praktische Ämvcndtnrg. besondets für dey Bet gba». gefunden. Der Appargt, drr m dtt „Um'chau" btschucben w'rd, ermöglicht es. die WellenbewMng, d e durch Klov^n oder Hämmrtn auf Gestein eulstM und dt? 1 sich durch die Etde sortsctzt, ohne immer vom mmschlicheu Ohr wchrgeuommen werden zu tvyuen, durch e nm Horchfastm ^z böte». Es wetdcn dabei rwet Erdhörer, einer für i;l>3 Ohr, gleichzeitig gebraucht. Dicke werden auf der W.md so l:- i r' * dm und her bewegt, bis eine Stelle arfnndm wird, an der t Geräusche für be'de Ohren gleich stark sind. D>-r Scholl ko muck dann aus einer R'ch'.uug, die, senk,echt zu der Berd'Udnngsl ntrbelver Ho,Mosten sieh». Am dick'e Wene lüß! sich zum Berfv'.ck \n Bergwerken bei Berschst tungen d>e A,ch «ng. m der das wer! e nzUsetzen bat. l-ich, best mmm. Min kanv r-.nch di« Ursachen, d e die in der Horchvorv ediung bemerkdarm €>4^««» fom» 'treu, feststell n «nd genau uvter'chechen. »b ti sich um Kioysin, Hämmern, Erplosiouen, Neuer oder WaÜawwdrLhe tzoudett.