Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 328 (20.12.1919)
- Date
- 1919-12-20
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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r WM "—TT* iart«L< jj. i'rv.'v ivsi»jr^jJ&-ft,i/.A:»r\'/f*»-'' r/l.'.-T' I \ *•., 32S _ Wien. Samstag ~y 1 »,»>» »»„» Telegramme. Der Fried erisv ertrag tritt am 1. Jänner in Kraft. Amsterdams 18. Dezeniber. „Morning Poft^ sichtet,' Hatz es jetzt so gut wie sicher sei. daß der Bertrag von DersaLlles am 1. Jänner in aller Form ratifiziert fein und der Völkerbund infolgedessen automatisch in Kraft treten werde. Der Rat des BMerbundes werde vermutlich am 7. oderd. Jänner iy Potis zusammentreteir und sich nebst der Saarfrage mit der Ernennung eines Oberkommissärs für Danzig befassen; wahrscheinlich werde Sir Reginald Tower in dieser Würde bestätigt werden.. Die ^merikanische OppostLiou. Amsterdam, 19. Dezember. Preßbureau Radio meldet aus Mnapolls, daß der Vorschlag des Senators Kno^, den 'Friedensvertrag ohne den Völkerbund zu ratifizieren und den Krieg für beendet zu erklären, an den Ausschuß für auswärtige Ängelegedheiten verwiesen wurde. - Pichon vor dem RÜksttritt. - Pari«, 19 Dezember. Minister dcS Äußeren Pichon ist noch, immer sehr leidend und wird auch in der nächsten Zeit d« AMt nicht äusnchmen tonnen. -< «Echo de Paus" meldet, daß Pichon jedenfalls entschlossen sch gch «n absehbarer Zen mückzuzichen. Wenn dem Ministerium tzleMmrean tut Kabinett M,llcrand folpcn sollte, sei zu erwarten, daß Millcrand daS Portefeuille deS Äußeren selbst übernehmen werde.; '; GiuAraberaufftaud in Mesopotamien. - .Amsterdam, ly. Dezember. Der *,Trlegraaff meldet aus. London: Die,englischen Blatter berichten über einen ernsten Äufstdnb der. Ara b e t in Mesopotamien. 'Dre Stadt Bhozez;« (?) wnrde von arabischen Truppen genommen, wobei dre dortigen RegiertMstsgedäude-vollkominen eingeÄchert wurden. Sine größere türk rsch-a.ra bisch «Bewegung rstim Gange. Türkische Streukräfte rücken den Euphrat entlang m der Richtung auf Bagdad vor. Etz besteht ine Gefahr, daß ein Zusammbnstötz nut dkn britischen Truppen erfolgt. Die Lage »st »ehr ernst. Bergarbetterstrett in {Belgiern Brüssel, 18. Dezember. ' «Independence Belg^ berichtet, daß in dem Kohlenbecken von Charleroi und dem Bovinage der Streik der Bergleute an Ausdehnung gewinne und die belgische Industrie gefährde. Das gleiche Blatt meldet, daß die Walzwerke und die Hochöfen von Louvain wegen Kohlenmangels Lie Oefen ausgehen lassen. DerMins Btniherrschast. Moskau, >19^ "Dezember.' sFunksptuch.) ,Der Sohn des Generals Brussilo w, der in der Roten Armee als Reitern Wer diente und seinerzeit bei den Kämpfen um Tula. von den Truppen DenMnsgefangen genommen worden war, ist laut Rachricht der Zeitung »La Die he Kiew" von einem K r i e g s g e r i ch t D e n i «ins zum Tode o'erlitt eilt und erschossen worden. Mirgorod, Sokolow und Nowo-Eftaterino- . slaw dorr den Volfcheivlken genommen, t MoSka«, 19. Dezember. sFunkspruch.> Westfront. Der N a r w a s l u ß wurde überschritten, zahlreiche Gegangene ein« gebracht. An der Südsront Vorrückung westlich von Kew, M rr g o r v d wurde besetzt und der Gegner weiter gegen Süden verfolgt. OcMrch Polkawa wurde 'der' Gegner znrückgedröngt. 2b Werst südlich m Cbarkow wurde die Stadt S o k o l o w besetzt. SO Werst sstdösttich von KupranSk eroberten hie Rostrnppen R o w o - E k a t er i n o s l äw. An der Ostfront rückten wir Men Tomsk vor. Kei« Ergebnis in Dorpat. SkEerdam» 19. Dezember. Kriegsminister C h u r ch i l t emSrtf im Unterhaus in Beantwortung erner Anfrage .Kennwort h s, daß die Konferenz in Dorpat zwischen der Sowiet- Sierun« und den Regierungen der Ostseestaaten bisher -zu k e in e r t s ch eid « ng geführt habe.,. LyphnS in Podokke«. ■' Lemberg, iS.'Dezember. (Privat.^ Laut Mekbnng deS Lemderaer ukramischm OrganS «Wpcred* herrscht in Podolren «me furchtbare T v v h u s e p r d e m i e. . In Kamenetz- -Pobolsk liegen SS.stvi) ThphuSkranke Kn^Gzmerlnka sterben täglich zirka 600 Militürperfonkn am Typhus. Umer anderem ist der Krankhe-t der Cdef deS rusitschrn Noten KreirM ferner der mralntsche Gesundhrrtsministcr Dr. O r d r n a erlegen. Eine ÄMMstönstderWo«. Laibach. 19. Dezember. (Tel.-Komp.) Der griechische Ministerpräsident VeiWlos wird ist den nächsten Tagen in Belgrad. eintreffen. Seine BMräder Reise hängt tnit her. Bkünditng' iistet BulhünKom foderütiün zusammen. Hon Belgrad begibt sich Vmizelos nach Paris. , " V < Das kugoflaivrfche DefiM Belgrad.' 19. Dezember. Rach der »Politika" beträgt das tägliche Defizit im. jugoslawischen Staat 2 Millionen Kronen; demnach würde sich ein Jahresh'efizit von 760 Millionen Dinar ergeben. Dies sei auch der Grund,- weshalb Jugoslawien in. Anierika Keine Anleihe erhalten könne. Angara bemüht sich um eine Anleihe. Budapest, 19. Dezember. (Tel.-Komv) Der Leiter der Weinbauabteilung im Ackerbauministerimn teilte einem Mitarbeiter des »Az Est" mit, die Regierung fei bemüht, für den Cxportwein eine Balütaanleihe zu erhalten. Es feien in dieser Richtung bereits Derhand^ langen im Gange. Im Tokayer Gebiet seien von den .MHMuutt otfimufc Sckkideo mrmlackt wordefl. Wiener ÄptorgerrLsrmnK" ßü, DezeWer' rNY (. t\:t v -r Pittteivorstande? gegebenen Asrröguntz sNtsprech«' ü o, wirrdc' beschlossen, daß das Präsidium des DcrrLeivorPn»d>> Für den freie« Kandel. Budapest» 19. Dezember. Ackerbaummister R u b \ n 11 erMrle emrm Mitarbeiter des. «Mradctt" gegenüber r Es ist ein wichtiges Interesse Ungarns, den wirtfchastiichen Verkehr mit den Nachbarstaaten so schnell als möglich aufzuuehMn, und zwar womöglich auf Grundlage des freien Handels, jedenfalls aber so, daß der Warenverkehr bei der Zollbehandlung keine sonstigen Einschränkungen erleide. Einstellung des Personenverkehrs in Ungar«. Budapest, 19. Dezember. (UNg. Tel.»Korr.-Bür.) Infolge der durch die Aeiertage eintretenden Verminderung her -Kohlenprodukiion wird auf sämtlichen Linien der Ungarischen Staatsbahnen, und zwar sowohl auf den Fernlinien wie ans den Lokalstrecken der Personenverkehr vom' 24. Dezember bis einschließlich 1. Jänner vollständig ruhen. Vudapester Tobesvrterle. Budapest, 19. Dezember. Im Prozesse gegen Dr. L a s z l o und Genossen wogen Hinrichtung, beziehungsweise Ermordung mehrer Gegenrevolutionäre, zahlreicher Fälle von Raub, Erpressung usw. wurden heute fünf Angeklagte zum Tode durch den Strang vemrteilt, und zwar Dt. Eugen L a s z l o, Karl Dögei, Korwin Klein, Karl Horvath und Franz G o m b o s. Die übrigen neun Angeklagten wurden zu Zuchthaus, beziehungsweise Gefägnis von 2 bis 15 Jahren verurteilt. Die Grenzen zwischen Galizien And der Bukowina. PariS, IS. Dezember. lKorr.Bnr.l Der Oberste Rat bat sich heute umer dem Vorssy C a m b o n S versammelt und bte Grenzen |t toi scheu Ga! i, ien und der Bukowina bestimmt, die den interefflerten Staaten Witgcteilt werden. ' . Die üsterreichisch - polnischen Verhandlungen. Mähr.-Ostrau» iS. Dezember. (Tschecho-slow. PreßSur.) .Goniec Klakowkki^ meldet aus Warschau, daß die Besprechungen Über ei« AuLtauschÜberemkommen zwischen den Berttetern der polnischen Regierung und der Ssterrcich «scheu Republik arS technischen Gründen auf zwei Wochen uuterbrochen worden sind. Die Schaffung eines deutschen Einheitsstaates. Schvosfe Ablebnung ir» Bayern «nd Württemberg. . München, 19. Dezember. Der Beschluß des preußischen Landtages wegen S ch a f f u n g d e 8 d e u t s ch e n Ei n h e i t s st a a t e 8 hat hier lebhafte Erörterungen hervorgerufen. Die bayrische Regierung hat, wie die „Mün° chener Post" erfährt, bei der Reichsregiemng eine Besprechung aller deutschen Länder angeregt, an welcher Vertreter der politischen Parteien teilnebmen sollen. Der große ^anbesausschutz der deutschdemokratischen Partei hat für Sonntag eine besondere Versammlung für diese Angelegenheit nach München einberufen. , Die »Süddeutsche demokratische Korrespondenz" nimmt in "einem längeren Artikel gegen diesen Beschluß des preußischen Landtage8 Stellung und meint, daß er nur die separatistischen Bestrebungen, die tat. sächlich in Bayernvorhanden seien und eine »zeitweise" Trennung Bayerns vom Reiche anstreben, fördern werde. Dis sozialdemokratische „Münchener Post" nimmt mit Vorbehalten, welche die Sicherung der Selbstver° waltung Bayerns verlangen, eine für den Beschluß des preußischen Landtages günstige Haltung ein. Dagegen tritt das Organ der bayrischen Volkspartei, der „Bayrische Kurier", in. schärfster Heise gegen diesen Beschluß auf und verlangt eine Volksabstimmung in Bayern. Wie aus Württemberg gemeldet wird, scheint der Beschluß des preußischen Landtages auch dort auf Schwierigkeiten zu-'stoßen. In der württembergischen Kammer gab der sozialdemokratische Abgeordnete Ulrich die Erklärung ab, daß seine Patei der organischen Herbeiführung des Einheitsstaates sympathisch gegenübetstehs, doch dürfe die fortgeschrittene süddeutsche Kultur nicht durch preußische Rückständigkeit unterdrückt werden. Eine ähnliche Erklärung gab auch der Vertreter der deutschdemokratischen Partei, Haußmann, ab. Staatspräsident Bloß schloß sich den von' den Sozialdemokraten und den Deutschdenlokrdten gemachten Ausführungen mit den genannten Vorbehalten an^ Mast dürfe, sagte er, in Preußen nicht glauben, daß Württemberg ohneweiters sein ganzes Historisches Dasein ustd alles,' was damit.zusammenhängt, beiseite schaffen lasse. Dieses Vorgehen könnte in Württemberg unheilvolle Wirkungen haben. s s Die Praytzr .-/'Hräs,-Ist.^Dezember. sÄorr.-Bur.) 'DaS ^Prager Tag» btatt" meldet, daß die morgen beim Minisierprästd^u-m. Tusar ungesagten Berhanblungen mit den Vertretern det deutschen sozialdemokratischen Partei. hauptsächlich wirtschaftliche, namentlich ErnährungSfragen betreffen werde«. Für Montag sind die bürgerlichen Parteien unter Führung deS Abgeordneten Lodgman beim Ministerpräsidenten angemeldet. Uober den Gegenstand der Verhandlungen ist bisher nichts bekannt. i Prag, iS. Dezember. (Kcrr.-Aur.) Die sozialdemokratische Tepliher .Freiheit" meldet: Der BollzugSauSsch'iß deS Parteivorstandes hielt rn Gemeinschaft mit Vertretern der GewerkschaftSkotmnission und des BerbandeS deutscher WirtschaftSgenosssnschaften an» Montag in Teplitz eiuü Sitzung ab m der die derzeitige wirtschaftliche und politische Lage > der deutschen Arbeiterschaft und die augenblicklichen nationalen Verhältnisse im tfchecho.slowakischen Staat 6fal« MM 9Smm «.»Mw. m der letzten Atzung, best sa;n mit den Vertretern der Gewerkschaftskommifsiltt'. und des Verbandes deutscher Wirtschaftsgenossenschaften in ■ Nächsten Tagen in einer Vorsprache bei der Negierung diese 'Verhältnisse zur Sprache bringen und ein cktiSführlichöS Memorandum darüber unterbreiten sollen. Prag, 19. Dezember. (Tel.-Komp.) »Wie die „Bo - hemia" erfahrt, werden sich die morgen.begiunendeu Verhandlungen der deutschm Sozialdemokraten mit den- Ministerpräsidenten Tusar ausschließlich auf Wirtschaft liche Fragen beziehen und Im Beisein der F-achnüttister ftattfinden. Wegen der Verhandlungsgegenstänbe mit den Vertretern der deutschbürgerlichen die Montag beginnen, ist bisher noch nichts bekannt geworden. Dr. Lodgman wird Sonntag in Prag crntreffe.n Und der Regierung die zur Verhandlung bestirnmün^ Fragen, vorlegen. G Dr. Kramarsch nach Prag abgersift. Pari». 19. Dezember. fFugkspruch.) In Bügleitnng des Ministers Dmesch ist auch,.Dr. Kramnrsch mit de«! Worschaittr Schnellzug nach Prag abgereist. LagesbtzrichL. Einführung LSrr Schöffengerichten für Preistreib ereffachen» Die Staatsregierung hat der NLti'sMverskMmrlnug beit Entwurf eiyes Gesetzes vorgelegt, durch vas das Strafverfahren gegen Wucherer und Schleichhändler abgekürzt und energisch gestaltet werden soll. Das gerichtliche Verf-ahren bietet dem Beschuldigten gegenwärtig allzuviel Handhabest, das Urteil und die Vollstreckung der Strafe hinauszuschieöün. Eine , Verzögerung verursacht anch die Vorschrift der Preistretbeveiverordnung, daß die Ger chke. in Strafsachen wegen übermäßiger Preisfoxderung stets das Guschien einer Preisprüfungsstelle einzuhown haben. Der Entwurf sucht deshalb einerseits die Mitwirkung der! Preisprüfungsstelle» für die Mehrzahl der Preistreibeveifälle dadurch entbehrlich zu nracheu, daß / . '(_ er dem Berufsrichter zwei mit den'wirtschaftlichen Beohältnissen vertraute Schöffen an die Seite gibt, und» will andererseits durch standrechtsähnliche Vorschriften. ■' das Verfahren beschleunigen und dem Schuldigen die .Hoffnung rwhmen, daß es ihm gelingen werde, der Strafe zu entgehen oder sie doch ins Endlose hinauszuschieben. f ’ - Der Entwurf schlägt vor, Über alle nach der Prels- , Lrsibereiverordnung gerichtlich strafbaren" Handlungen Sch äffen ge richte urteilen zu lassen. Sie sollen t» " erster Instanz aus -einem Berufsrichter und zwei - Schöffen bestehen, die mündliche BerufungsveryaUdlung ' . aber soll vor einem Senat aus zwei Berufsrichterst und zwei Schöffen stattfinden. Bön den SchöffenMiUÜ nach dem Entwurf der eine «in Erzeuger oder der andere ein Verbraucher sein. Die Chanukafeier der ^Jüdischen Jrrgendfeeunde." ' Eine schöne Chanukastier veranstaltete, die so verdfLns^. volle und der allseitigsten Unterstützung würdige Vereinigung ' im großen KonzerthauSsaal. Der künstlerische Teil des Pbcnds bol ein interessantes und wertvolles Programm. Mit einer .,*•* Ouvertüre von S. B raslawsky, einem begabten Schüler Graedeners, wurde di« Feier eingeleitet. Bvaslawsky zeigte i hier das reiche musikalische Können, das er seinen gründe v lichm Studien verband und das ihn befähigt, als Komponist wie als Dirigent feine Arbeit erfolgreich in den Dienst der jüdischen Musirpflege zu stellen. Er versuchte insbesondere mV dem an diesem Abend zum ersten Mate cmsgeführtsn 118. Psalm eine Neue SEattung Lu schaffen, dir et eine literarische nennt, weil sie Elemente des Liturgiegesantzes unverändert anfgenommen hat. An eine Aufführung im v jüdischen Tempel ist aber dabei kaum gedacht, denn die Berwendung eines Fraue»chors und des Orchesters stünber ' einer solchen Absicht im Wege. Dieser Psalm ist für Golr. Chor, Orchester und Orgel geschrieben und gibt eine dramatisch lebendige Illustration des Bibellextes.. Jüdischen Charaln, trägt vornehmlich^das Tenorsol» (Herr ObeckantorKosteowd tvährend die Chorftimmen bald in choralmäßtgen, bald irj fugieriert Sätzen respo »Vieren. Das Werk Übte ausgezeichnet« ' WirÜmg, doch wäre für das Ganze «in« geschlossenere cui-* hrllliche Form erwünscht. Die BeherrschMg drr Klang' Wirkungen von Chor und OrchOer durch den Komponisten verdient gleichwohl Bewunderung. > Scitte Kompofttiv nen fand«« ebenso tBichenMifalk, tMe dst Ouvertüre zum Sakuntala von Goldmark, die er mit traft' vöikrr Beherrschung der Orchestermafsen und fturigent Tsmperamcnt leitete. Fräulein Alice Lach erfreute mit dem geistvollen Äortrng eines Gedichtes von Heine und der Rezitation deS „Krauten Knaben" von Wrez, de! der sie * ■ innige Äerseukung in daS Gemüt des Kindes an de.! Tag legte. > Herr Ignaz Kö rn e e sang, mit dem stkahlendep Glanz seines schönen Tenors^ die Arie auÄ „Eiiak" und fand reichen Beifajl. Hervvrgehoben fei der Gesang Herr,' Oberkantors Koftirow» der überfeine große, strahlende Sirmnt«: von trefflichster Schulung verfügt. , , Bon stäristek Wirlitttg war die Fsstvebr der Frau Anitt>> Müller, deren schlicht«, energische und fvaullch-warme Art ihren Eindruck auf nirmand dersehlt. hrüu Müller lührtungefähr das Folgeude aus: Der Krieg hat uns eine!) Frieden ohne Frieden gebracht, einen, der fchwarre stege-, oas BölkerwSen wütete als «inst der Krieg. Für uns Ander-, die wir mttgekämpft und mitgelittcu, für uns nmr erß- Iabr de- Friedens rtxi schweres Jakr des Krieges, ttn-, heir^» da wir der Makkabäer gedenken, gedenken wir allce jener, die wir verloren, der Jugend, die anszog auchfür JübaS' Ehce, der Driider « rd Schwestern, all.der Tanfrudc,. die «üiitts.r». weil sie.Hilden tvaeen, die von HauS und HvgeWhSlt find vor neuem Hatz und menen Versoinungeu. Abse auch de» tzeoiftn Geschenke« von Balüstina, ein GaWen! fü«. all» jen«, die nicht n:r bSS Dol^- y^irböitvi haben, aber nicht ein Gesi-henl für daS Volk, dessen Führer iür bfcfe» BkA Mm« 2iL