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Wiener Morgenzeitung · 1919-12-17 · Heft 325 (17.12.1919) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 325 (17.12.1919)
Date
1919-12-17
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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, GtSt 10' r SKen, WüwoG )fcmi++nm. wi'Wmru-i wiMfciTrtllTiin .irilTiVm ... I ■ i linumm'i r*n »Frei e iß d is ch e B o l k Sb ü h rr e". Samstag den 20. und 87. d. M. wird im Bürantheater vom Vere,ne „Freie jüdische Volksbühne* L. Kobrins Drama »Der Dorssjrns* auf», geführt. Beginn 2 Uhr. Freitag den IS. Dezember. 6 Nljr abends, gelangt im S^t d ck - im - Eisen - Saal, I., Karntnerstr aße 4, P1 aro wS „G a st m a h l", für die Bühne bearbeitet von Franz Kob l e r und Ernst Müller, zur Vorlesung. Am Borlesetrsch: Franz Kodier, am Klavier: Gertrud Ferner. Zwischenaktsmusik r Vorspiel: Bach, Präludium Es-moll; Einleitung: Bach. Präludium B-moIl; l. Zwischenakt: Glrick-Brahms. Gavotte; U. Zwischenakt: Bach, Präludium und Fugt ü-wdll. ' Zugunsten des Orchesterpersonals des Ca r.l th e a t e r s findet am Samstag dm 29. d. M., nachmittags 2 Uhr, eine Vorstellung statt, wobei der Nestroy'>'che Einakter »F r Übe r e B e r h a l t-n t N e" unter getälliger Mitwirkung von FrauHanfi' N i es r und Willy T h a l l e r sow'e Frau Pia Arno l dund Ernst R o l l 6, dann der erste Akt der Operette i e i ch ö n e> H e l e n a* mit Fr au Dora K e v l r n g c x in der Titelrolle, Ernst Taurenhavn als Mrnrlaus und Karl Psann als Paris.- Zwischen den beiden Stücken findet eine Konzereakademie statt, wobei Frau Gisela Werbezir k. die Tänzerin Binnh E l s n e r rmd Rudolf K u m p a ihre Mitwirkung in liebenswürdiger Werse zugesagt haben. Karten an beiden Kaffen des Carlthcalrrs. In der R e n a i s s a n c e - B u h n e (Direktion Harry W a l d e n) erzählt Harrst W a l d e n Sonntag den 21. d. M. nachmittags mit lebenden Bildern Märchen für Große und Kleine. Das Abendrepcrtoire dieser Woche rst derart, daß an aüeu Tagen, mit Ausnahme Donnerstag rind Sonntag, mit Harrst W a l d e n in der männlichen Haupirokle „D er Kön ig des Lebens" «Oskar Wilde) gegeben wnd, während Donnerstag rmd Sonntag abends mit Harry Walde» »Der d ri t t;e G at t e* zur Äuiführung gelangt. In der N e u e n WienerBilhne geht Donnerstag den 18. d. M. die Erstaufführung des Lustspieles „Doktor r e g l r von Armin Friedmann undLudwg Nerz m:t den DamenFörster, Neustädler, Pauli, Viera, Ernst und den Herren: Stark, Jensen, Hendnchs, Lovrx, Schrecker, Schily mrd Ueberacker m den Hauptrollen in Szene. Regie: Eugen Jensen. . < Sine W o h l t ä t i g k eits v o r st e l lu n gfür das B l r n d e n i n st i t u r Hobe Warte findet am Montag den 22.d. M., abends nm 5 Uhr, ute Carltheater ftett nab gelangt die Straußsche Operette „Der Z-gmnerbaron mrteraefälliger Mitwirkung der Kammersängern Marie Jrritza, der Opernsängcrinnen Bella P a h l e n und Lotte Schön e. ferner der Damen Pollh K o ß und Esthy Hügel sowie der Kammersänger William Müller und Fritz S ch r ö t t e r, der Opernsänger Hermann G a l 1 o s unv Gera Brandt mrd der Herren Bruno Hardt, Eugen G ü n t h e r und Heinnch % i r k zur Aufführung. Dirigent der Vorstellung ist der Kapellmeister der Staatsover Bernhard T i t t e l, die Atszenrerung gleitet Direktor Mrksa P r 4 g e r. Die noch restlrchen Karten find au den beiden Kaffen des Carltheaters erhältlich. Albert Ehronstern liest am 21. d. M. für den Gens ffenichastZveriag im großen Saal des Ingenieur- und Archirrkienvereines, I.. Eschcnbachgaffe 9. Karten von K 5.— mbegriffe« die Sammlung „Die Nacht wird* von Albert Ehrenskein, find bei Kehlendorler, Lanyi und beim Portier' des Ingenieur- und Archttektenverernes erhälllrch. . „Kubische Bühne. Montag den 22. d. M. findet in der Jüdischen Bühne, II., Taborstraße 12, eine Chanukafeier statt. Die Festteve HM Herr Dr. Meier G e y e r. Zur Ausführung gelangt der erste Akt des Dramas „Gott, Men sch und T e rr f e l" von Forint, ferner ,.A geu t e n" von Schalom Alejchem. Außerdem Gesangsvor träge der Damen Wernrraub-Graf, Glücksmann pnd der Herren Deutsch mrd Streng. Beginn 6 Uhr abends. Kutten im Vorverkauf an der Theaterkasse und im Kartenbureau „Mda", H., Taborstraße 5. Güchereßnlarrf. Hildebrandr Hans: Expressionismus,n -er Malerei. Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart. — Kobald Karl: Allwiener Mufikstätten. Amaltheaverlag, Wien. — Klinger Max: Malerei und Zeichnung. Jnselverlag, Leipzig. 36bische Gescherrkducher. A g n o n: Und das Krumme «nd gerade. Erzählung aus dem Hebräischen von Max Strauß. Gebunden Mark 5,.25. — G. Eliot: Daniel Deronda. Roman. Bearbeitet von A. Eliasberg. Gew. Ausgabe' gebunden Mark 9.^. vorzugSausgabe (Lernen, Goldschnitt ustv.) Matt 14.—. — d r a e tz: Geschichte der Juden. BoPtümliche Ausgabe 8 Bünde, gebunden K 80.—. — Theodor Herzl: Altnenland. Gebunden L 81.69.-- Theodor Herz!: Philosophische Erzäblungen. Gemnden Mark 8.50. — M o auszur. Ein Channkabuch. Illustriert Mark 5.—. — C. N a w r a b f i: Das neue jüdische Palastrna. Gebundm Mark 8.—. — Ostjlidrsche Novellen. Ausgewähit und übertragen öon Alexander Eliasberg. 'Gebunden Mark 15.—. — I. L.Perez: Adam und Eva. Novellen. Gebunden Mark 18.—. — I. L. P e r e z: Jüdische Geschichten. (Jnsclbücherei.) Kartoniert Mark 1.35. — Morris N o s e n f el d : Lieder des Ghetto. Illustriert von Lilien. Prachtband Mark 20.—. — Ä ü d r s ch e s Dh e a t e r. Eine iiramatische Anthologw oscjüdischer Dichter. 2 Bände, gebunden Mark 2V.-7-. Zu beziehen durch R. Lö wit, Buchhandlung, Wien, l, Rotenturmstraße 22. Gerichlssaal. Gegen die RechtsgAltigkreit von SchiedsgerichLssprüchen. Eine Beschwerde vor dem Derfassmrgsgerichtshofe. Der Berfassungsgerichtshof hat sich gestern mit der Beschwerde des Seifenfabrikanten Bela Rosenthal beschäftigt, der vom .Schiedsgerichte der Oel^ und Fettindustrie wegen vier verschiedener Verfehlungen, die bei der Firma Isidor Rosenthal in Ncu-Erlaa, dessen Inhaber der Beschwerdeführer ist, vorgekommen sind, zur Verantwortung gezogen worden war. Das schiedsgerichtliche Verfahren endete mit Schiedsspruch vom 7. Mai 1.919 mit leinrr Verurteilung zu einer Ordnungsstrafe von 80.000 Kronen. Der Verurteilte erhob beim Verfassungsgerichtshose die Beschwerde ge^en den deutschösterreichischen Staat wegen Verletzung des Art- 2. St.-G.-G., über die richterliche Gewalt und tz 11 vom 21. Dezember 1867. Die Beschwerde steht' auf dem.Standpunkte, daß das genannte Schiedsgericht u n z u st ä n b i g war, da es auf Grurrd einer, u n g ü ltigen Verordnung in ungültiger Weise einqesttri wurde; daß daher der Schiedsspruch nichtig sei, da ec nichi. das Urteil eines deM Staatsgrundgesetze \ Wiener MorgenzekkrmK iüm ...—— ... —... entsprechenden Gerichtes sei. Das Handelsministerium hat nämlich im Einvernehmen mit Len beteiligten Ministerien und. dem Kriegsministerium mit Verordnung vom 8. April 1916« die Angehörigen der OelunL Fettindüstrie (also, auch die Seifenfabrikanten) einem neu gegründeten Kriegs verban d der Oel- und Fettindustrie zwangsweise unterstellt. Mittels der genannten Be o 'dnung seien die Angehö i 'en dieses Verban' es einem ganz neuen Gerichte, dem Schiedsgerichte bes KriegsverbandG 'unterworfen und diesem Schiedsgerichie das Recht eingeräumt worden, wegen Verletzung gewisser gewerbepolizeilicher Vorschriften Geldstrafen bis zu 20.000 Kronen in jedem Fall zu verhangen. Es. sei sonach mittels Ministerialvewrdnuttg ein neues Gericht ausgestellt und organisiert, cin K o m P e t e n zbereich für dieses Gericht geschlossen und ein Personentreis bestimmt worden, der ihm unterworfen sein sollte. All dies bedeutet einen groben Bruch des Grundgesetzes über die richterliche Gewalt vom.21. Dezember 1867. Gegen Sprüche dieser Rech^seinrichlung, bei der^ der Betroffene Bettler gemacht werden bann, sei kein Rechtsmittel vorgesehen, während Ln einem Zivilprozesse, in ° dem es sich um einem Betrag von 200 Kronen - handelt, die Tätigkeit dreier gerichtlichsr Instanzen in Anspruch genoinmen werden .kann- — Der Antrag des Beschwerdeführers geht dahin, der VerfassungsgerichLshof möge erkennen, daß durch die vom Handelsministerium genehmigten Statuten des Schiedsgerichtes des Kriegsverbandes der Del- und Fettindustrie sowie durch den Schiedsspruch des Schiedsgerichtes selbst das Staatsgrundgesetz über die richterliche Gewalt im Art. 2 und das Grundgesetz im ß 11, lit. K., vom 21.. Dezember .1867 verletzt worden ist. .-. . Diebstahl in der Silvesternacht. Bor dem Schwurgericht' hatten sich yestern der Aasleger Johann N o w a f; dessen Bruder, der Cpedrlwnsarbriter Leopold Nowak und der Kutscher Ferdinand K o r a n d a wegen Diebstahls zu veramwonen. Sre hatten m der letzte» Silvesternacht drei Pferde aus dem Stall des FuhnverkSbcsryers Lcovold B e r g e r m der Br'gittcnau gest ohlen. Dam't das Fori führen der Pierde nicht oehött werde, bestreuten die Diebe vorher den Hof mit Stroh. Die geständigen Angeklagten wurden von den Geschwornen schuldig erkannt; das Urteil lautete lür Ferdinand K o r a'u d a auf d r e r I a h r e, für Johann Nowak aus zwei Jahre . und für Leopold Nowak auf acht MonareschwereuKerker. Banksnd Wechseltiesckäit Wien,ll.,Ta!ion{ra8se 8&, All« bBBkm&ssigea und börseflgeschäftlictien Trsns&ktionen im lnnnd Auslände. Geldeinlagen in laafender Rcclmunj. Kostenlose Verwaianmg von Depots, YenaßsonsTervraltutigen, Loereviaioaen. 5S2SLeWarenabteiliings 'SfuSSa,' MAYER Kulanteste Bedingungen.. W InfÖrniatiorren kostenlos. Tfcle^amm-Adresse: „Bankmayer Wien“. 5083 Der VolksWirt. Wirtschaftliche Nachrichten. . Mit Unterstützung der Banca Commerciale Jtaliarro ist eine rtalrenisch-bu lgarische Bant mit einem Grundkapital von 12 Millionen Lire gegründet worden. — "Lloyd George gab im Unterhause bekannt, daß bei den Londoner Verhandlungen Frankreich die Ausschreibung einer Anleihe in England zugestanden worden sei. Der Betrag und die Bedingungen würden in Verhandlungen zwischen den beiden Regierungen festgesetzt werden. — Der „Times^-Korrespondent in New-Aork kommt auf Grund eines Gedankenaustausches - mit führenden amerikanischen Finanzmännern zu der Schlußfolgerung, daß der, Rückgang der britischen.Valuta noch ziemlich lange andauern werde. Wie er erfährt, ist'die amerikanische Ausfuhr durch den Umstand erheblich mitgenommen, daß Europa den jetzigen Kursen in Amerika fast gar nichts ei.nkaufen kann. Es herrscht in Londoner Finanzkreisen die Meinung, Europa werde in den nächsten zwölf Monaten Kredite von ungefähr 400 Millionen Pfund brauchen. — Die Zentralbank der böhmischen . Sparkasseu in Prag hielt eine außerordentliche General- Versammlung ab, in der ein Antrag des Berwaltungsrates auf Erhöhung des Aktienkapitals von 35 Millionen auf 70 Millionen Kronen angenommen und der Vollzugsausschuß ermächtigt wurde, den Beschluß bei der nächsten Gelegenheit ganz oder teilweise durch Ausgabe von 87.600 Stück Aktien hum Nominalwerte von 400 Kronen und zu einem von ihm zu bestimmenden Tageskurse auszuführen, — Aus Warschau wird berichtet: Die Galizischcn Petroleum- . Raffinerien schaffen eine neue industrielle Handelsorganisation zwecks llebernahme der Tätigkeit der Firma Gebrüder Nobel. Die Firma besitzt, einen Transport-Park,Zisternen in den einzelnen Eisenbahnstationen und befaßte sich mit der Ausfuhr von Petroleum nach den Nachbartälloer». - — Das polnische Amtsblatt „Monitor Polski" veröffentlicht eine Berprdnung des Ernährungsmintsteriums, welche die Getreide- Preise für daZ Wirtschaftsjahr in Klein-Polen (Galizien) folgendermaßen festsetzt: für je 100 Kilogramm Roggen, Gerste und Hafer 80, '110 und 140 Mark. Für je 100 Kilogramm Weizen .80, 120 und 150 Mark. Die Notenbank» Wir entnehmen Marrens Wochenschrift": U-nter anderen wichtigen Finanzplänert hat der Staatskanzler Dr. Renner auch, die Vorschläge nach Parts mitgenommen, welche bisher der Regierung in Ungelegenheit der Errichtung einer öfter- , reichischen Rotenbanl unterbreitet wurden. Die meiste Aussicht besitzt angeblich der Plan einer aus Dchwet'zer und Pariser Firmen bestehenden Gruppe, wonach Oesterreich ein großes Darlehen gewährt würde, das aber als Hrundlgg'? für .Aip^am-pl'KUT'nMr frMn müßte. 17. Dezember S91SF Rr. m Die neue Notenbank sollte zweierlei Banknote» auSgeverf nnd zwar Geldzeichen, die nur für daS Inland bestimm! find und Noten, die nur im Ans lande Derwendnus finden. ES ist bekannt, daß eine d:r Länder bank nah« stehende.Pariser Bank gleichfalls die Errichtung SsteWichifchen Notenbank anstrebe. Die Vertreter dieser Paris«) Bank werden -Gelegenheit finden, nunmehr mit dem Sbaaü sekretär für Finanzen, Dr. Petsch, direkte Verhandlungen M führen. Unter Umständenwird die Regierung ihr Verhaltei gegenüber den Bankvorschlägen von den in Paris, stattsindy« den Auseinandersetzungen mit dem Großen Rate abhängig machen. Eine Doraussehnng für die Errichtung der Noten bank b.ttdet die Verständigung mit den Nationalstaaten hi«i sichtlidh. der Liquidation der Oesterreichisch-ungarischen Bans die durch das Entgegenkommen, welches die tschecho-slowakislü Negirrung neueste ns zeigt, erleichtert wird. Die Krtegsanlekhe in der Tschechs-SlorvaLeh Prag, 16. Dezember. Nach einer Meldung des „Pravj Lidu" hat die tschecho-slowakische Regutung beichlosien, den chß rechtl-ten Znteresien der Inhaber von Kriegsanleihen, insbefvndeß. den w.rtschafil'ch Schwachen eMegen-ukommen. ES soll kem Lösung dieser Frage peg n den Willen der Bürger vorgenommsi weiden und auch daS Parlament befragt werden. Gestern fans e,nr Versammlung des Verbandes der tschechischen Spakkassck statt. Den Vo sitz hatte der ehemalige Finanzmimster Dr. Horacel Nach dem Berichte des Natronaldemokratef Dr. P o s p i s ch i l, Direktor der Prager städtischen Sparkasse wmde die Direktion des Verbandes beauftragt, sich mit alle» Mitteln dafür ein,usetzen, daß bei der Losung der Frage der Kriegs!, anleiben der Verband bc,gezogen werde und die Jnterrffeu d« tscheDchen Sparkasfm nicht bedroht werden. Innsbrucker Warenbörse. Innsbruck, 16. Dezember. An der heutigen Wareub8rs' Warenangeboten: Garne, Hanf, Sardinen. Oele, Fette. Sütt Stearin, Kerzen. Oelkuchrn. Steigeisen. Nächstage bestand nack Vollgattern. Preffen für Teigwaren. Bandsägen. HöbelmaichiniÄ Drebdanken, Fräsmaschinen, F chtmbrettern, Telegraphenstangq, airs Lärchen nnd Lärchenschwellm. Valutensturse. Im gestrigen freim Verkehr erfuhren bl fremden Zahlungsmittel nur geringe Verschiebungen. Es wurdet bezahlt für L e r n o t e n 5.05, Marknoten & 4.1& R u b e l n o t e n L 2.9t nach K 8.—, Lire K 13,20f Dol lar L iV4.— und Aus zahlrrng B erliH L 3.93. ' . i Eine östeereichifch« Bankgriiirdrrng in Rumänieul „Lgsnes Leovowiguo ot kloaaeikUs" berichtet: Die Angloba» beädsichligt gemeinsam mit der Länderbank die Gründung emef n e n e n B a n k rn B u k a r e st. - Wiener KommerzialbanK. Die Wiener Kommerzla^ bank, W>en, beruft für den 20. d. M., V,11 Uhr vörmrttaa^ eine außerordentliche Generalversammlung our^ welcher der Antrag auf Erhöhung des A k t teuf k api totes von K 45/00.000 auf K 100.O00.0CO vorgeleg werde» soll.' Eiden Teil der neuzur Emission gelangender^ Akjirn übernimmt eine Gruppe hervorragender f r a n z ik f t scher Industrieller. Im Zusammenhänge mit der Erhöhung; des Äktienkavrtüles wird, der Generalversammlung auch vorach schlagen, werden, dir Firma der Bank in fran Snscher, englitchy-' und . italienischer Sprache zu protokollieren, die Zahl der Mm '> glieder des Präsidiums, des Berwalrungs- und DirekrionsratÄ' m vermehren. Endlich soll durch eine Aenderung der dlesbezüs>> licheNj " Stalutenbestimmuug auch 'die BerrretungsbesugNis vo< weiblichen Personen bei der. Grneralversammlnng hstgttegs* ' werden, - . ' •' j Zulassung tschecho-slowabischer Gesellschaft^ m. b„H. irr Deutschösterreich.-Morpen gelangt folgende Voll» zugSanweisungdes Staatsamtes für Justiz über die Zulassunlschecho-stowakischer Gesellschastest m. b. H. zum Geschättsbeluebs 'in der Republik Oesterreich zur Verlautbarung. Gesell'chajteir mü beschränkter Haltung, die ihren Srtz im tschecko-slbwakischtt Staate haben, stellen sich nach ihrer gesetzlichen Grundlage aü Gesellschasten der im Gesetze vom 6. Marz 1806, R.-G.-Bh Nr. 58, brzeichneten Art dar. Oesterrerchische Gesellschaften uns beschränkter Haftung sind in dem tschecho-slomakischcn Staate zum Betriebe ihrer Grschäf e durch Niederlaffrmgen aus Grundlage dr, Gegeuseitigkeit zugelasicn. Mitteilungen de» Kreditoreuvereiues von 187®i Da S gerichtliche Ausgleichs versah reif wurde e. r ö s f n e t: Hersch Josef Apotowsky. HaudelK angestellter, Wien, H., Große Spcrlpaffe 15; Karl Ehrenpreis HarrdelSangestelltcr, Wren, H.. Große Sperlgasie 40: Cäcstü Ehrenpreis. Wien, ll., Große Spcilgaffe 40; David Löbes, aew. Gesellschafter der Firma David Lobel & Co. in Naghszeberi», jetzt W-en.!X., Berggaffe 29; Margit Kohn, ge»v. Gesellschafterin der Firma David Lobel L Co. m Nagyszeben, jetzt Wien,. lX., Berggasie 29; Karl Fichtinger, früher Bauumer^ nebme^ jetzt Privater, Wren, XV., Krirmhildplatz 2: Ludwig Lustig, Uhrmacher. Wien, I., Hclferstörfferstiksre 2; Bmzenz Miillauer, gew. Anftrelchermeister, Wren, . XVII, RolnaMh-t! aaste 45; Josef Hermann, "gew. Baumeister, Reinowitz. -7 Ko u kurse: H. E. Fröhlich, fabuksmäß'ge Erzeugung voy Chinäsilber- und Metallwaren. Wien, VH., Zieglergaffe 2^.; Brigitta Pölzer, gew. Wirtin, Graz, Peterspaffe 88; Ferdinanv tc!ry, Kaufmann, Saaz. — Außerdem tu e l b c t d e r e rb andderGläubigerschutzvereineOesievt reich s : Konkurse: Erwin Härtmann, Manufaltur^ warnigeschäflslnh'aber, Chemnitz. Gartenstraße 12; Traugotl Natter^ Handlung, Appenzell; Paul Lichti & Co., mechanisch«! Werlstatttz, Bastersdorf; I. Hoffmann Sohn & Co.. Metallwarenfabrik. Fällanden; Walter Köhler & Cie., Sololhumi;. Gnillaume Grostenbachrr. Fabrikant nnd Schreiner, Trauirlau; Olbrist & Co , galvanische Anstalt. Zürich; Bruno Svdesiröml^ LCo«,Bankfiima,Stockholm. — Die Eröffnung d.es Konkurses wurde n a ch tz 73 A b s. 3 K.-O. a «- g e w i e s e n: Ernst FurdeS, Zahntechniker, WRn, VIII., Alberta gaste 11. — A u f g e h 0 b e n e G e s ch a.f t s a u f f r ch tr Papad Vinzenz & Hedwig, . Gastwirte und Hausbesitzer, Bnchä baum.-(Weiz:) ■ p Bon den Geteei-emÜebte».' Die Tendenz an deck amerikanischen Märkten unterlag der Wirkung des gvnstigeii RegierungSbkiichleS. D,e Preise gaben in mäßigem Umfange rneft,- zumal auch bessere Z»«zttge zu ver^rrckinen waren. Dre «tßiifdK« Märkte sind in der Bo»wochc im Vergleiche zur korrrspondierendejr Woche des Vorjahres recht gut versorgt geMiev« Dre erzielten-Preise sind /im Einklänge mit der Weltparltöt entsprechend hoch. In Argentinien haben Regeniälle die Erute-- arbelten in elnrgen Distrikten gestört. Die Stimmung der Märkte ist nicht gle chiiiäfsig. neigte aber zum Schluffe: der schwächeres Richtüng zu. Das heimische Geschäft leidet wieder stark unter der ungünstigen Wliterrmg. welche dir ohnedies vorhandknm Schwierigkeiten bei der Beiladung von Futterstoffen ^noch vergrößert. Aus den Nachbmst-)qten sind nuv s v ll 7 l r ch e P> n* 1 lchühc zu verzeichnen.

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