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Wiener Morgenzeitung · 1919-12-16 · Heft 324 (16.12.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 324 (16.12.1919)
Date
1919-12-16
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Btttfy SBfeit, Mmstas * Verhafteter Tascherrdieb. Am IS. d. .M. ncck'ts um »13 Ubr wmde dem Dr. Rudolf S ck> r L b l e, IV., Johann 'trauß-Gaffe 38 wohnhaft»- aus der Faytt in einekü Straßenihnzug nach Ottakring dir B ri e ft a s checkit L-40.0V0 Sohlen. Als Täler wurde der 26jähnhe Installateur Fraüz 8 e h b e r 1, XVI., Fiöbelgasse 7 wohnhaft, festgenommm. Die Brieftasche mit Inhalt hätte er bei seiner Dcr Haltung weggewovlen; Ifc wurde gefunden unb dem Geschädigten ausgefolgt. Seybert Vurde dem Landcsgenchte eingeliesett. i * Bahndiebstahl. Am $. d. W. würde auf, dein Wdstfahnhose rin Waggon erbröcktn. GefivmM wurden oaräus eine rroße Anzahl Säcke mit Röffnm. Das Poliftikämmiffariat Favoriten hat Erhcküngen eingeleitet Und ftffüestklli, Laß drei Säcke mit Rannen rm Gewichte von idü Äilügramck und ick Werte von X io.oft) am 9. d. M. abends vöü dem 34jährigen Kaufmann Kart Tyn, X., LarenbtnMMßeot^ wöbsthäst. nck t 6600 gekückk worden sind.. Verkäufer war der 22jäl,rige HW-- sibeiftr Karl Mischanskh, dir tzön wehrrren.Vancheii bereitet war. MifchanSky wurde am 13. d. M. verhaftet tckd deck kaird^gerrchte eingeliefert. > L * Tin mysteriöser Dorfall im Grand Hotel. , Im VraUd Hotel erregte aestern abends eine Szene großes Aussehen. Man körte nämlich deutlich die Detonation eines Schusses, d'e aus jineck Paßagrerzimmer zu kommen schien. Das Hotelpersonal Me der Schußrichtung nach und fand vor , einem Zimmer den kört wohnindrn Gast, einen Bankier ästs Buk a r e st, in g'ößter Ausregung. Er teilte in stiegendec Hast mit, daß ihn M Nachmittag in srinün Zimmer eine j« ngöDäckr, d i i T o chktrein es hiesigen Arztes, denn er selbst kenne, iüfgesucht habe und ihm ckitgeteilt habe» daß sie lebeMberdrüffig fei. Es habe zwischen ihm mid ded Dante Line lebhafte Ausnnandersetzung staltgestmden, da er sie von ihrem Lebensüberdruß WbtiNgiN wollte. Dte Dame habe ihn ersucht, für kitten Augenblick däsZimmete zu verlassen, ka sti sich an dem Kleide 11 tö ö § je i dj t c tt w ö l l t Kaum habe ei das Zimmer verlassen, als ir hörte, wie der Schlüsse! ickgrdredt wurde; daun sei der Schuß gefallen, Die Türe war geschlossen und» im Z mmcr regle sich nichts. Man kah der Losung der Geschichte nicht ohne Bangen entgegen. Ein Schlosser wwcde geholt, er sperrte die Tiirt auf und man fand tatsächlich die junge Dacke mit geschlösimtrr AügeN äuf deck Boden liegen, einen Revolver in der Hand. Sie wurde nntersücht, doch war k r i n e B e r l e tz.rr n g wahrznnehmen. Räch längen Bemühungen gelang es, die Dame zum Bewußtsein za bringt». Sit gab an» fte habe nur aus Verzweiflung iü die Lust geschossen. Die Däcke wurde ihren ElterU übergebe«. * Ein ÄaubLberfall iür ÄaffethMs. In ein Cafe lick ,SchottenriÜg kack gestern abends tin junger Mann, der rn dem zu b eler Zeit sehr stark freaUeNtiekieU Lükül imeck Herrn brr Brieftasche ziehen wollte, .Der Astgesallene fttzft sich zur Wehr, worauf der jungt Mann äii$ tiUem Rev-lver mehrere Schüße abgab. Dir Gäste ststrztin stch nun am ihn und mißhandelten ihn, bis dii insütge des Lärckrs gusckerksack gewordene Polizei den äuS Mehreren Wunden blckrnden Mann den Lecken entriß und obj Hilft. . Jüdische Gemeinde. Turbulente Szenen beim Empfang einer Deputation dev Wiener Kultusgemeindebeamten. . ( Die Wiener Külrusgtznirindebeamien hieltest gestern lttt Sitzungssaal dieser .Gemeinde eine Versammlung HL, ück bert von ihnen erhobenen Forderungen Nach einer Erhöhung brr OeamteUgähstlier Nachdruck zü verleihen. Sie steltbön an tzäs PtäsibiüM der Kultusjgerneinde das Erfstchen» es möge eine von der %t> sammlüng gewählte -Dehukätrött in der zstfälliß zu gleicher Zeit äbgehälftnen DlsnävsitzliNg des Kultus- Vorstand 1% empfangen werdet D'.eseJ.Attstzchsst wurde vom Präsidium zNnüchst ahgelehnt. Der Kultusöorstand beschloß jedoch übsr Antttrg des Dr. Ehrlich, der hock ÄftKokdEeni St ticke k üttd Dt. P lei sch kt s UNd ernigeü andern MitgkMeM dss KültüsSökstandes unterstützt wurde» die Deputation zu empfangn. Dies führte zunächst zur Demission ötr beißen Bizes Präsidenten HofraL Dt. Rappapvki und Dt. Püp» P e N h e i m, Elch« Demission Moch zutÜckgeftöNtMtt wurde, nachdem bit Kültusvo.stüttd mit AUsttähme öer zionistischen KuÜusvSrsteher Len Vizepräsidenten sein Vertrauen völiert hatte. Hießauf fastd vbr dem versaMMlteit KulMsVStstaUbSr'.EinpfäNg eiE Scht» tzliebrißeu DsputativN stäkt, dsktzn S P t e ch e r dev Ärnts- Diter Jawb Ktairs tväß. Et schildsrck mit ükgttissnr den Worten das Uend der AttgesWlltSn, VSrläügie unter Hinweis auf die von ■ dev BeaiNteNschäft Kösäßte Re» solütton die Erhöhung dev Bezüge UM SV" Prozent Und. die Genehmigung dieser Forderung his 21. d. M. Wm erwidem zunächst VizeptLsideut tzofmt Rappaport, der erklärte, vast schon sät heute eine Sitzung des Ainünzkömitees eiNbemfett 'gewesen sei» es sei jedoch nicht Möglich, die Gehältsregülftrung bis zum genannten Termin durchzUführen. Dättn sprach der zweite Vi^ptäsident Dr' Wilhelm Pappe uh« IM. Er machte sich über die ^SireikdtöhUug dev BeaMWttlustig tlNd vethöhNw schließlich dtN Sprecher der BealnteNschask.^Dtss kies, in der Deputation devartige Entrüstung hervor» daß sich die Mitglveder der Abordnung in stärlM Etrrgung gtzgUn diesen sonderbaren Vizepräsidenten wättdckn und nur mit Mühe von Gewalitäligkiiwn äSMhottött Mrdßtt WNNLM. AbLL Auch des anwesenden Äuljusvorstrhers »bämächttgte sich eine gro'^e Erregung, Die Zionisten rtefen dem DoktÄL Pappenheim zu, er sei nicht würdig, die Stell« eines Vizepräsidenten zu ÜekleideN, Und verftrngten stürmisch feine sofortige Demisston. Auch dt« Pükteigenossrn Dr. Pap^enheiM rückten sichtlich von ihrsm Wor Ührer ldd, und die Sitzung muhw ge.chlossöU werden. Es ist janzunehmen, daß Dr. Pappenheim, der.von dem-famosen Wahlkonütee der „n i ch t-jüdisch-NüLio nalett Parteien" als Listeusührer für die bevorstehenden Kultusgemeittbe- Mhlewvusersehen war, endgültig üus dem össeutlichen Leben der Wiener Juden,chast verschwinden wird/ die es nicht dulden kann, daß ein jedes sozialen Empfindens jbarer Mann wetber an der Spitze einer der arötzten Milch Ln - Gemeinden verbleibt. Wiener MorgenzettunF Jüdisirtiiifeni. ' ’ ' j „Berzlu reränstaltet öloutöx den 32. Dezembeir 1919 um 4 tliir nachm« iü den Otj-mpia-Prachtsiilen, I.4 Rothgasse 5, eihe gtosse Fest«Akademie mit anschliessender Tanxunierhaliungk Der Reinertrag ist für unbemittelte jQdische Hqchschiiler und jüdische . . Mensa Academici bestimmt. . . P R O O R.A M M :. BläsercBör des TonkünstlerorcHesteTs „HatiltirÄh*,l Fri. Rena Pfiffer, Völksöper, Frt. Marie Kotjän, Klaviervirtuosin,' Frl. Lönkä Wolf, Konzertsängerin, Frl. Erha Haudek, Violinvirtuosin. Herr Karl Neumhnft,Volksoper, Herlr Ernst Täuber, Völlcsbper,Herr Rudi Merstallihger, - '_ .Volksoper. _• ■■■,.. Kärtenvorverkhuf: Wr. STorgetizeituäg, II.;TaborttrJ,R LöWit. I , Rditn» turmstr. 22, Kartetiburean „Aida“, ll., Taborstr. 5, und Jüd. HoehachulatissHDiss, IX., Alserür. 28. «ösl BereiRsriachrrchten. (Nkachrichten v,o n Vereinen erscheinen ävsnahmslosnuramTagederVera n st ältung.) Heute: I u g e n d v e r e i n A h a w a t b Zion, lk., Stuwer' straße 46. Tür,3. Der Beginn der Hcbräischkurse wuide aus heute präzise Vst Uhr abends verschoben. N.-naNkneldungen Werden noch entgeaenqenockMen. —.Kulturamt oesJüdrschen HochschülausschnsseS. Die Vorlesungen über Bibel von Nabbiner Dt. e ü ch t w a n g und über I. ü d i s ch e s Recht von Dr. R U b i N.tMsaÜrN diese Woche. — Die Vorlesungen des HeriN H. Margülies . finden tnselge. dessen Abreise nickt ckrht stali. — Die erste Vor» l-suna über Degeneratton uNd virgencration vo« Prickati.us Dr. S. K o r n f e l d findet Mittwoch den 17. d. M. um 7 Uhr abends im BoitragSzimmrr deS Hochschalausschusjes statt. — Organisation der jüdischen Staatsb e d i e u st e t e n D e ü t s ck ö st e r r e i ch s. Morgen dön 17» d. M. «m f> Uhr üachckittags ick Venen Heicke, 1U.» uhtcrc Braduktstliake Ist lPartrtre links), könstitulerckde Hauplvet» sämmlnNg-. Sprechstunden der Organisatiött fortab in deck gc- UäNnten Lokale jeden MoUtag vön 5 bis '/-l Uhr üdetids. Der Marktbericht. Dir Montagmärkte verliefen wie gewöhnlich' sehr ruhig. Das Angebot auf den verschiedenen Märkten war sehr gering. In der Großckarkthall« kam nur bas räyonime Rindfleisch» etwas Würste und beick Äpprvvifionle» rüngsveveiN Äänse und Enten» geputzt, zum Preise von K. 88.-«- pro Kilograwck, zum Dekkaufe. Der Kerzeit geltende Höchstpreis beträgt aber nur bis K. Hü.** pro Kilögrackin. i Die chrünwarenmär kte boten wie gewöhnliE nur Kräüt Md Rüben Und etwas Oäetttergecküse. Billige Obst' sotten fthlftn, da NtaN bemüht ist, die hier etnläMubeN Rengeu für den W«ih,iachtsbedarf zü sichern. Höute wird ss auf einzelnen Märkten Zwiebeln geben. / Kartosselabgnde. Dienstag bis Freitag werden ick IV. Nftd V. Bezirke polnische Katteffeln zum Preise von R 8.60 prü Kilöckamckr Und zw ab i KilograNick v»v Kovfi gcgeN'Abtrenuung der Abschnitte v und L der Karleffeikarte abgegeben» Rudolf Feldfchuh» II.« Pratetstritße 54; Zucktt» abgabe für September, Schokolade. Tee, Kakao,, Tischmeine. Saidmcn usw. Gtösftüi vöü 8 bis 12 und 8 bis 7 Uhr abends. iii liNeii Drei?k»aeo. cketmtninren .ittttet OdraHUh frarb&gilBrr süL alle Ltzsteml» rrsiliqssigtt Material. Levp. Kurzer, Wien, U, Wesibahnstraße 23. LrlWön 81537« dck r.,; f , ‘it.i l rf ' I ' ' i.i'i »■"* Dis Äi^evenztztt Mischrü den DivlkLürdn nnv Schauspielern. . In .einet gestern mittägS äbtztzhöftüntw MhkstüNblgen, von' erreg den Debatten begleiteten Sitzung des Direltaren« Verbandes wurden bezüglich der strittigen Punkte die nach« stehendr« Beschlüsse tzefaßt: Dsck Verlangen bet BkrinckMgelKigen nach &m Wsihnachtsüßckuneration von öot> Kronen wurde ick vollen umfange entsprochen.' Der Urlaubspäragtäph wird daym äbgtzäNdäkk-. dätz den Bühneninitgliedern Agtz'stänben wird, wahteüb ihres Urlaubes Gastspiele zu absolvieren, .jedoch ckit der LinschrStikUNg. daßwenn solche Gastspiele ick ENgageMrtsort stattsiUkieN, dem Direktor däs Recht zustehe» für dis DÄlttzt des MaULes Mne Gage M vszahttü. Brcküngen der Schaufstielsr, wo)küch die Ktes-koreü die^ Verpflichtung.Hütten, bei. Vertragsbrüchen^ihrerseits deck äüsscheidetibtzn Mitglied dls Gage ö!S zum ÄbläUs des Btzr» tbäües zu Mahlsn. wirb nicht stttlprochsn. Die Direkwten MMN jchöch zur Ueverbtücckng .dieses Mgensatzes einen Gesendötschlag machen. IerNer machen die Birestören die Ännahcke folgender Förderung zur - Bedingung: Jedes engagierte Mitglied ist verpflichtet, wenn der Direktor seintck Theater ein zweites anglredert, auch an denc neuün Unternehmen ohne Separatvergütung aufzutreftu. v Dls Beschlüsse iws Dittkkorenvervsnbss würden deck Bühnenvemn . undecMlich üSsrmUtölt, g l e i ch z t i i i wurde beschlossen, daß Eie Theättv ick Fakl eine s S chalrspielerstretks gesperrt würben. Hebräisches Konzert. Für das hebräische Konzert, welches, Me Bereit* mitgeteilt, VViN Kreis -Oefterteich^ der jüdischen Turn- und SPörtverelne Und der hebräischen ÄrbeitSzentcale am 88, h. M. al* Makkabäers Li e r ick großen Mnsikvereinssaal veranstaltet wirb, gibt sich ein. lel»l-afte« Interesse kund. Der Abend bringt zum ersten Male Kompositiotftn synagogalen Charakters des ütttaiüdischeu Tvttdjchtets. Sal0tN,on Aras« iS. Dezember ISIS' SleM lavsity, der dem Publikum aus früheren Aufführungen eigener Symphonien bekannt ist. Die Kompositionen, die alt-t trfceibitioncuett ChaMka-Liödtzrn urtb Psalmen entnommen sind» filgen sich stilvoll 'in den Rahmen eines ChanUkä-Abends^ Es wirken hierbei mit: Las Symphonieorche st er, eine ans B e r ü f s j'ä n g e r n zusammengesetzte Chorvereinigung, Jaköb K o st r p v (Gesang) und Professor Louis Diso 7Orgel)i; Die Festrede hält Dt. Otto Abel es uich eine hebräische Ansprache D^.' David, Roth bl um. Karten bei N. Löwit; Aüs den Thecktertt. ... .Am Wir.üer Komödienhstü§ Mt.Hecke Dienstag, VS Uhr abends, die ec solareiche Operette „Der Liebcs-i teckel" von Leopold Jacobson und Robert Bvdanzky, Musik von Julius Blstcom zück k>0. Male mit bet Pcamtenbesetzung in Szene. . . , . j Hans Marr hat seine Gastspirlvervslichtungck ltt Deutschland ans gütlichem! Wege gelöst, um weiter am Wiener S t a d t t h tatet leine Repetioirrvllen darstellen ck köiinett. Ec wird .in nächster Zeit den Konsul Berntk in t Ü tz e st der Gesellschaft", Wehihähti in „B j b e r p z"^ Grenzjäger in e i b 8te u f ei" und den Stceckmann in „Rose Bc r n d" geben. Anfangs Jänner sp'elt der Künstler Vas erste Mal ck Wien den Fallstaff in Shakespeares Suftftuct i k lü st ig e n W e i b e r v o n W i n d s ö r". "■ Stic Sicherung der Gelstesfreiheit, Jn der Mitgli'Kder^ Versammlung der Becliner Ortsgruppe des SchutzverbandeS deutscher Schriftsteller am Dienstag den 9» d. M. würde die nachstehende Entschließung angenommen: „Der Schutzvecband deutscher Schriftsteller verwirft» rückschauend aus die EreitzNiffe dieses Jahres/ jeden Eingriff in die verfassungsmäßige freie Meinungsäußerung in Schrift und Bild durch Ausnahmegesetze und Gewalt." Strind-ergs „Ädvent" wurde am B e r l i n e $ KammerspielhanS mit starker Wirkung ausgeführt. Dieses phantastisch e Weihnachrsspirl, Luzifers Sendbote Peitscht ein sündiges Paar durchs Fegefeuer, bis es mm Weihnachtsabend auf seiner ' Büßcrsahrt rasten darf. Paul W e g e n e r, Rösa B er t t ti S und insbesondere Werner Krauß boten aüsgezeichuete Letstungtrst ' Dübners Aursnlon der Stsdt Mlen Dost»! iironzert Domsnsk? K«in. Aachs «' Hakoah gegen Germania. Eine jüdische Fußballmarinschaft ist vorgestern ritte*! beutscheü geg-enübergetreten ünb hak eitteü schönest Sftg ous eisteck Felde gefeleri, wo allein besseres Können, technische Üeberlegeüheit unb stärkere Disziplin entscheidet. Hler»s.wS niSinals die körperliche Kraft» sonberit lediglich die Mistige Beherrschung des Kampfes in ^Fräge kömmt, gibt es, weW Jstgestd gegen Jugend steht, stür Sieg öder Niederlage. Dis Hälvah hat gesiegt und sie wirb ihrtzn Sieg» dessen sind wiö sicher» festzuhalten wissen, bis zut Erringung ustd .Sicherstng der Meisterschaft. ' ' J , Der Sport ist» Gott sei Dank» unpolitisch', , so wie dU Kunst. Er ist das Äüsproben üstd Äbmesfen der körperlichen,^ geistig gelenkten Tüchtigkeit Und Äeiveglichkeit. Daß am Sonn« tag eine jütische Müstnschvft eine deutsche im ernstest Messest hinter sich gelassen hat, war nach bet zielbewuszien {AÄÄ bildung der Hakoah zu erwarten» beweist aber nichts Ist dem Verhältnis der beiden Rätiötten'zlieiilastdet. Nicht wir sistö es gewesen, die diesem nstr sportlich jzst wertenden .EktzWiA .eisten politischen Charakter angebichtei habeü. Hie HieM,. antisemitische Presse hat seit Wochen bie Pärole ,»Juden gegen Deutsche" ansgegsben und tvenst sie hestte die Niederlage der deutschest > Mctnnschaft fesistellest ckütz^ sch cküßtq sie logischerweise die Unterlegenheit des Deutschtucks föttstatftreu. Sie wird 'bas nicht tun» weil sie nicht logisch denkest kastst. Wir tun es sticht» weil die Logik auf unserer Sektst ist und tveil wir bei aller Wertschätzüng Unserer Kraft! und der Erziehung unserer Jugend vom Kraftmeiertum weit -entsernt sind. > | Natürlich bärf bei der BeMMüttg böS süWWgeri Matchs bas nativstäle' Agens nicht antzer Bektstcht gslässest werden» Die jüdische Jugend ist duechaus nütkönak erzöge^ Sw setzt sich mit jede« ihrer ÄenßeMntz» ob nun im HSrskar der Hochschule, ob aus dem grünest Rasen oder t» der Schreibsticke des Kastsmannes für die Höherführüstg ihrer van Feindest sttitstellteu» von Haß und Neid umschwirrten Nativn eiw Und es ist deshalb kein Zufall, daß die jüdische Jugend überall ihren Mann stellt und überall über das Mittelmaß an Leistung tzttaustritt. MUß sie doch, Um als.gleichwertig gelten zü könnest» das Zehnfache ast Kraft ustd Schstlstngf Meton Das Streben unserer Jstgestd gilt aüsschließlichbckst Volk ustd ihre sportliche Arbeit ist ststr in diesem höhekestj Sinn zst werten. Ustd deshalb wirb der schön« Sieg best Hakoah für blö änderest Mischen Sportorganisatiostest aüswvs halb DesterreichS eist lebendiger Ansporn stist, es ihr •'Hc#» au tim ustd uck bie Palme zst ringest.. ' \\ ' Die gtzsstmte Gpprtpresfe htzschüftigi sich ist «llS» fähttichen Artikeln mit dem ÄettspW Haloah^GertttAftiff. Fast überall wirb hervorgehM«, daß. dsttz knappe Sieg dev Hakoah ein beedientev war., j. Wie nunmehr fesisteht, haben dem denktvÜrdiM Kürnpfe bei lö.Ovi) Zsischauer belgcwphttt. Fast sämtliche leitendest Persönlichkeltett des Sportes waren anwesend. Ho sah man Kapitän Arvay vom Staatsami für Bolksgesündheit» Dr. AbeleS^, den Präsidenten des österreichischest FußballverbastdeS, DoMt Doktor Haudek, den Präsidenten des SchkedIrichker-Kolle» ginins u. v. a. Von den tausenden GesiiiMtngSgenossen, , die dem Spiele, ihrer Man u sche flen bei>vohntcn, seien 5155

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