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Wiener Morgenzeitung · 1919-12-09 · Heft 317 (9.12.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 317 (9.12.1919)
Date
1919-12-09
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 317 Wien, Suntci4c< i c n '€ r 2 4.' g c i: j, ci i H « N O.oi)t'.dv-fii(jec 121A 4. /- Seite 5 Die WeLLspielergsbnifse. Die Meisterschaftsspiele des Sonntags zeitigten skandalöse Vorfälle. Auf mehreren Sportplätzen wurden Schiedsrichter und Spieler von Radaubrüdern tätlich insultiert. Vom deN rohesten Instinkten beseelte Rowdies bringen den Fnßballsport in die Gefahr, auch von. den letzten anständigen Elementen gemieden zu werden. Der Futzballverband' trögt viel. Schuld an den sonntägigen Vorfällen, da er sich den schnldtragenden Vereinen gegenüber — die Vereine sind immer für ihre Anhänger verantwortlich zu machen -» immer viel zu lax benommen hat. Hoffentlich wird die Sportbehörde jetzt endlich energisch einfchreiten. Ueberrafchenderweise ergaben vier Meisterschaftsspiele das gleiche Resultat (2:1), das fünfte endete 2:0. Nicht alle Ergebnisse entsprachen den Erwartungen. Die Amateure sicherten sich durch ihren Sieg übet Hertha 2:0 (2:0) den ersten Platz in der Herbstserie der Meisterschaft. Dieses Wettspiel muhte acht Minuten vor Schluß abgebrochen werden, da Hertha-Anhänger ins Spielfeld strömten und den Schiedsrichter Hagler sowie die Amateur-Spieler tät- , lich insultierten. Nur mit Müh« konnte die Wache die Radaubrüder daran hindern, b?rt Sportplatz zu demolieren. Noch ärgere Szenen ereigneten sich' auf dem Admiraplatz, wo der W. A. Cüber Ad mira mit 2:1 (2: 0) einen knappen Sieg bavontrug. Hier wurde Schiedsrichter Weltner nach Beendigung des Spieles . von Plattenbrüdem verprügelt, ebenso Funktionäre des W, A. C-, die tin Unparteiischen schützen wollten. Den Höhepunkt erreichten die skandalösen Vorfälle auf dem Flortdsdorfer A. C.-Platz, auf welchem die Bien Na Über den F. Ä. C. Mit 2:1 (1:0) einen Überraschenden, aber verdienten Sieg davöntrugen. , Schiedsrichter Kalmar und mehrere Vienna-Spieler würden nach Schlußpfiff blutig geschlagen. .< Aus dem Rühmen der sonntägigen Veranstaltungen fielen nur die Spiele Rapid—Simmering mnd R u do l s s h ü g el—W. A. F., die von den erstgenannten .Pereinen 2:1 gewonnen wurden. Die Simmeringer waren bis zur Mitte der zweiten Halbzeit mit 1:0 in der Führung 'und die Hütteldorfer mußten das Letzte jaus sich herausgeben, um zu siegen. Die Favoritner führten zur Halbzeit 2:0. Der W. Tl. F. konnte nach der Pause, obwohl er seinen Tormann durch eine Verletzung verlor, sein Tor rein erhalten; selbst erzielte kt aus einem Elfmeterstoß einen Treffer. In der Meisterschaft der 2. Klasse nahmen die Wettspiele den erwarteten Verlauf. In zwei Spielen ereigneten sich bedaüerlichs Unglücksfälle, bei denen aler kein fremdes Verschulden vorliegt. Im Spiele Germania— Ober-St. Veit, das die Schwechater 3:0 (1:0) gewannen, brach sich der Gerinania-Berteidiger Karbasch den Arm und im Treffen Do Naustadt-^ Vorwärts, 2:0 (1:0), zog sich der Donaustadt- Verteidiger Weißenböck eine arge Kuieverlctzupg zu. — Ha ko ah siegle über Cricket 4:0 (1 :0), Nußdorf übe- Sturm 3:1 s2:0), Slovan, über Bewegung 1:0 (0:0), Blue Star über Ostmark 2:1 (1:1). Das Treffen Red S ta r—O,t ta k r in g endete 2:2 (0". 2) unentschieden. Das einzige erstklassige Freundschaftsspiel deS Tages wurde vom Sportklub gegen Wacker 3:1 (1; 0) gewonnen. Das vorletzte Merftsr schaftsspiel der Hakoah. . Der Sportklub Haloah konnte auch sein.vItletz'eZ Meisterschaftsspiel siegreich" beenden. Dieörpal ' wärön cs die Kricket er, die an die Ueberlegenheit der Hakoahner glauben mußten. Sie unterlagen. 0: 4, bei Halbzeit stand, das Treffen 0:1. x Das Wettspiel fand auf dem Prater-Sportplatz des W. A. C. statt, Dessen protze Arrsmaße der Hakoahinanuschaft nicht zu behagen' schienen. Matt hatte von ihr eine viel bessere, vor allem einheitlichere Leistung erwartet. Sehr enttäuschte, die zahlreichen Anhänger der blau-weißen Farben der Rechtsaußen .Neu fel d, der durch sein egoistisches Spiel die Arbeit der Stürmerreihe sehr beeinträchtigte.' Sein Nebenmann Hättsl e.r wird üoch eine Saison itt der Reservemannschaft spielen müssen, um volle Reist zu. erlangen. Vor allem litt aber bst Mannschaft unm einer' totalen Jndlspostttün des Mittelläufers Grün selb,' drv nur mit MW das Wettspiel zu Ende spieten konnte. Ja hervorragender. Foew waren Jszo Ga-nSh Scheuer und Katz. Die Cricketet stachen wohltneftd von den meisten übrigen zweitklassigen Vereinen ab. 'Die Mannschaft spielte fair, und Spieler und Anhänger sind Sportsleute, die eine Niederlage ohne zu schimpfen Md' ohne Raufhändel zu provozieren hinnehmen. Die Brüder Fried, Stark und Heger waren die Hauptstützen. der Mannschaft. In dem von 'Schiedsrichter S ko p gilt geleitetest Wettspiel errang Gansl schon in der 9. Minute die Führung. In Prächtigem Laufe spielt« er sich von der Mitte durch'und schoß unhaltbar ein. Bis zur Püuse konnten die 'Hakoahner trotz. großer Ueberlegenheit keine weiteren Treffer mehr erzielen. Nach LPiederbeginn stellte sich Gansl in der 5. Minute mit dem zweiten Treffer ein. Dann brachte H äu's ler einen schönen'Kopfstoß im Tore unter (3 :0)\Urib, schließlich stellte Ga n s l in der 40. Minute das Endresultat her. Neu mann, der für den noch rekonvaleszenten Halpern, im Tore spielte, bekam nur wemg Arbeit, die er aber äußerst sicher erledigte. 0 Die H a k o a h spielte in . folgender Aufstellung; Reumann; Schmier, Trümer; Molnar, Grüufelv, ^Zuhn; Katz, Slutzky, Jszö Gansl, Häusler, Neufeld. Wochenpvogramm des Sportklubs Hastoah ln Wien» Leichtathletiksektion: Saaltrainiug: Dienstag %$ Uhr abends, tnt jüdischen Turnverein, lX., tticchlensieinftraße 20. Sonntag «Q u e r f e l d e r n l a u f" um. 10 Uhe vormittags vorn Hakoahplatze weg. > Schwerathletiksektion: Montags Ristgtraming, Mittwoch Ring- und Boxwammg von 6 bis 8 Uhr abends Utt Ktubheim. , Schwimmf«ktion: Schwintmabtnde -itn Brüniildad, Und zwar für D a m e n Donnerslag. von */s7 bis 8 Uhr abends. Sonnrag von 3 bis ty84'UI)V Nachmittags; für H e r r e n Donnerstag von 8 bis */*l0 Uhr abends, Sonntag von Vs4 bis ü Uhr nachmittags. Hvckeysektion: Freitag von 6 biS 8 Uhr abends Saaliraining rm Klubheim. , . Fechtsektion r Training im Klubheim, und. zwar für Damest: Montag von e bis VJ Uhl -abends, Donnerstag von V«6 dis 0 Uhr abends", für H c r r e n: Mvntag von *Ui bis 7 Uhr abends, Donnerstag von 6 bis ^7 Uhr abends. Futzvallfek'tion! Dienstag und DvMcrstafl ab 2 Uhr Training der l. MannsÜiast auf dcltz W. A. C.-Platz im Prater. — Sonntag Meisterschaftsspiel gegen G e r m a n'i « auf dem Pratcrsportplaiz. (3 Uhr die 1, %l Uhr die Nescromianiischast.) Alubleitttng: Heult, 6 Uhr abends, Sitzung. Du Mitglieder, muffen die E ntrlttskactcn für das Ge»mania-M«tch ab Donnerstag ün Sekrrtarlale beheben. Auf dem Sportplätze teme Ausgabe._ NlllMltt»' Größte Auswahl! Billigste Preise! Leopold Steiiihlirt, Wien, I., Biberstraße 9. 4073/8 —i-• . ' ■ —- , Die Holleschauer Unruhen. Im Herbst des Vorjahres kam cs in Hol l e f ch a u zu ernsten Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung. Es kamen aus der Umgebung fremde Personen, darunter sehr viele Soldaten, die einest direkten Näuberzug gegen die jüdischen Läden veranstalteten. Der angenchtete Schaden war bcdmlend. Den ■Hmnom Behörden ist es gelungen, etwa 260 Personen fcstmstellcn, die sich an den PlünderMtgen beteiligten. Ein Teil der Plünderer wurde bereits veru'.tcilt, nunmehr 'wurde gegen 144 Personen der Prozeß zu Ende geführt. Die vom Gerichtshof verhängten Strafen bewegen sich zwischen 14 T a gen und 6 Wochen. Die Strafen sind bedingt veihängt worden.- Ms letzter hatte sich der Hollcschauor Bahnvorstavd Z i .ch ä zu verantworten, der als radikaler. Amisemit die PlÜndmmgcn .geleitet haben soll. Er wurde zu einer Geldstrafe voA 2000, respektive zehn Tagen Haft Verurteilt.- . . ' ,\ Volkswirt. Amerika hat kein Geld für Oesterreich. Ho^andsch NieuwSbureau meldet aus London: Die'' Londoner Presse veröffentlicht ein Washingtoner Telegramm vom .4. d. M., worin gesagt wird, daß es den Büreinigten Staaten -unmöglich sei, sofort siMttzielte Hilfe für den Wiederaufbau Oesterreichs^ , zu gewähren. Die Regierung verfüge nicht mehr über Gelder, für Anleihen än fremde Staaten. Auch habe sie keine Befugnis se» Gelder an andere Staaten als an verbündete Staaten zu verleih>en. Dabei wäre es notwendig, heute einen doppelten Appell an den! Kongreß zu richten: erstens' müsse die Regierung düs Verfügungsrecht über amerikanische Gelder erhaltest "und zweitens müsse eine Sondergenehmigung des Kongresses verbürgt werden, Hilfe-auch ehemaligen Feindest zu gewähren. So wie die Dinge'jetzt stehen, sei esf^ möglich,- daß ' her Kongreß die Anträge ablehne. M sei eine starke StröMMg für Ersparnisse vovh.and en und weiters verlastgte man, daß die Regierung sich künftig' nicht mit ausländischen! F i na n z reg e l ü tt ge n beschäftige. Neben diesen prak4 tischen 'Erwägungen stehe die .öffentliche Meinung, die ein-weitercs Aorrgtzhen amerikanischen Geldes nach dem- AttZlattde. nicht/wünscht. -Man habe jedenfalls absolut keine'-Lust, den ehemaligen Feinden Gelder zst leihen, denn weder Deutschland noch '-Oesterreich könnest Anspruch ans Edelmut machen, besonders nach der Weigerung Deutschlands, die Protokolle zu unt--»- schreibem - ' v ' Wirtschaftliche Nachrichten. Aus Prag wird gcmeldct: ^Tribuna^ erfährt, daß dir Landwi'.tschaftllche Bank iu Prag demnächst ihr Aklitnkapital bedächilich erhöhen wnd, da sie 4amkliche Filialen des Wretter Bankvereines übernimmt. — Dasselbe Blait meldet, daß die Best» staatlichung der B u s ch t i e h r a d e r Bahn demnächst in der.Weise begonnen werden soll, daß der Slaak den Aknonären sin jede Aktie der L nw A Staatsschuldverschrechungen über den Betrag von K' 2060. lüt* hie Aktten der Linie 3 übet kl 1000 gibt. Die Staaisschuldvenchceibungen sind mit 5°/0 verzinst. Wie aus 8,o ndo n berichtet wird, ist Samstag der Franken neuerlich auf' 4l Franken für das Piuad gefallen. Aus der N e w -?) o r r e r Börse ist das Pfund weiter. g.rsallm. Die Natieumg ist 3'85 Dollar, für das Ptund. — In ferner letzten Sitzung in Rom hat sich der Oberste Wwtschaflsrat derAlluerten unler anderem auch mit dem,Verlangen Deutschlands befaßt.' die Zölle an fttncr. Landgrenze sowie an der Küste in Gold zu ethaltcn. Die Alliierten v e r w eu g e r n Deutschland cmen,fo umergleichlichen Vorteil, der unvereinbar sei nnt den Schwierig« kenen, dre DcMchland wegen des Jnkrasttrelens des Vertrages Modche und Rest. , Von Bojta NaküuS. (Einzig berechtigte Ucbersetzuug aus dem Tschechischen von Emil Saudett.) .. . . - , (14. Fortsetzung») „Daß Sie so töricht fragen können! Es versteht sich, daß er nicht spielt und wenn er spielte,. glauben Sie, daß er es Ihnen an dte Nase binden möchte?"! „Da haben wieder Sie recht", bekannte Resi, „nehmen Sie mir's sticht übel. . . Jetzt möchte ich noch gerne einen Punkt berühren, so lange das Mädel nicht da ist. Sie wissen es, Here Fried, und alle wissen es, baß Tont, keine Jugend mehr ist, sie ist ehrlich gerechnet — ihre 31 Jahre alt. Daß ihr also bei Ignaz nicht etwa nach der Hochzeit ihr Alter vop» werfe! Das wolle Gott verhüten!" „Das sind lauter Dunnnheiten", sagte Fried, „was liegt schön daran, ob sie'ein Jahr 'älter oder jünger ist. Der Bruder ist auch keiu Jüngling mehr." „Und kochen wird sie auch nicht," fügte Hermann dazu, „und wenn doch, so soll er ein Scheit Holz mehr nehmen." Resi atmete tief erleichtert ms. „Jetzt ist. alles in Ordnung," sagte^sie mit dem Auödriick voller Zufriedenheit.". , „Sv können wir. ansangen," betnerkte Hermann seierttch, „Frau .Kores, holen Sie die-Braut!" 'Toni war aber schon ohne Aufforderung da» alS hättt; sie geradezu hinter der Tür gehorcht. Sie setzte such Wiedel lieben ihre Mittler nie-der., Und Ui btt Kammer brach nun eine Stille ein, wie vor großen Ereigniisea. Resi gah Modche nur einen!e,sen Wink rmd Modche. der aus das verabredete Zeichen gewartet hatte, erhob sich in seiner ganzen frier;- ^glichen Herr! ich lei!, und berichn., and aus dem Zimmer. Itt M'Äu« or'LLian. er wieder et war oiKWsichtlich furchtbar aufgeregt. In der Hand hielt er in einem schneeweißen Tüchelchen einen Gegenstand ein* gehüllt — die zunt Zerbrechen bestimmte Schale. Eine Weile stand Modche starr in stummer Verlegenheit, dann erhob er den Arm ... „Warten Sie noch, Herr Koref," hielt ihn Hermann auf, „zuerst muß irgendeine Rede gehalten werden." Nach diesen Worten erhob sich Hermann von seinem Platze und in der Kammer trat Grabesstille ein. Keiner wagte auch nur zu atmen und alle harrten der Dinge, die da konimen sollten. Die Frauen zogen die Tüchelchen aus den Taschen. Bisher war nur tschechisch verhandelt worden, jetzt aber, in diesem großen Augenblick, begann Hermann, nachdem er sich mit gewichtigem Ernst im Kreise umgeblickt hatte, feierlich: „Meine Herren!" Eine Kunstpause. Hermann sammelte ofscubar seine Gedanken. „Meine Herren!" wiederholte er noch Einmal etwas Unsicher und.schon weniger feierlich. Entsetzt machte er die Wahrnehmung, daß die übrigen Worte, seiner mühsam erlernten Rede ihm völlig aus dem Gedächtnis entschwunden, waren, ^r schaute verwirrt umher', Angstschlveiß betaute seine Stirne und mit Anspannung aller seiner Kräfte stieß er» da allet guten Dinge drei sind, zum drittenmal aus sich hervor: „Meine Herren!" Aber sonst nichts. Die peinliche Stille uuver- Lrach Frieds gutmütiges Rede: „Aber lassen Sie düs. Herr Hermann, was wollen Sie sich den Lbopf zermartern. Es wird eh niemand satt davon. Und Sie. Herr Kores, zerbrechen Sie schon in Gottes Ätamen die Schale." ' i Hermann« nick: imiia beschämt über Liasta seiner rednerischen Tat, setzte sich nieder, Modche schwang' sodann wild das weiße Bündel in der Luft und schrie laut: „Mazltof!" Wuchtig, mit lautem Gepolter, siel die Schale auf die Türschwelle. „Mazltof! Mazltof!" riefen alle, die Frauen begannen zu weinen und ein allgememes Küssen Und Um-, armen Hub an. - - Fried, der' unterdessen das Tüchel ausgebreitet hatte, sagte: - „Schlecht haben Sitzes zerschlagen, Herr Kores, die Schale ist bloß entzwei- Sie werden das Geschätzt noch einmal besorgen müssen." . Alles schaute unwillkürlich auf die Schale und iit diesem Augenblick entrang sich Rests Munde ein herzzevreißender Schrei, Weinen und Küssen hörte wie mit? einem Schlage auf und alle sahen, zu Tode, erschreck^ Resi an. Diese stürzte wie eine Furie auf den entsetzten» Modche, beui-tlte . ihn uri.anst und schrie, daß es ini ganzen Gebäude widerhallte: „Was für eine Schale hast du da genommen? Wo hast du sie hergenommen? Wass hast du schon wieder angestellt, du Unglücksmensch!" „Ich . . . ich . .stotterte d^r tvtblcichä Modche und seine Augen traten dabei ganj aus ^>en Höhlen, i „Ich . ich . . äffte ihm Rest bissig nach, „habe ich dir nicht gestern ynb heute wenigstens zwairzigmal gesagt,'welche Schale du nehmen sollst? Wav es nicht die blaugeblümte? Und hattest du sie nicht seitwärts vorbereitet?" - „Ich .. . ich habe mich vergrifftn". brachte endlichs Modche aus sich hervor, schon güttz niedetgebl^chew. „Vergriffen. Er hat sich vergvissLit," laMeurrerte. händeringend Resi. , „Regen Sie sich nicht so aus, Frau Kvvrs," säiiftigte sie Fried. „Es könnte Ihnen am Ende noch etwas passieren. Was liegt schließlich daran, aiae.- Schale. wie die andere." \ vü'6uietiuaa iolüjch

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