Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 312 (3.12.1919)
- Date
- 1919-12-03
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Sektes "Mm, Mkwvvch Wis«e» MaegeazEaF )- -- . - ■■. v^----- - ---■ l^--.v-;r ------- L Dezember 1919 Vnlwrtoiiiij n-B-»— ii .. Rk. 913! ——--i -KSnnrn. Fräulein Camilla PalffH kennt «an als LoUzeck» sängenn von Aulkur und Temperament. Sie bracht« wieder diK von ihr gesammelten und tmtierte» qeokischea Volkslieder in der Vertonung der begabien Als Varia Mayer zum Bortrag. Das gemeinsame Werk d'r Künstlerinnen batte dank der von inniger Beseelung erfüllten Interpretation starken Erfolg. Dr. Ludwig W ü ll n e r. an der G>enze -wischen Lied und Deklamation schwankend, wandte seine Kunst an eine Auswahl von Melodramen, jener Zwitterart von Kunst zugehörig, die im Nahmen des rein musikalischen Werkes oder aber des gesprochenen Dramas durch die Kontrasiempsindnug bessere Wirkung übi. als bei der, diesmal gewählten Aneinanderreihung. Hier war es ein Märchen von Andersen, mit schalkhaftestem Humor vorgerragen, und die rdesschäne »Weise von Liebe und Tod des Korneis Christ. Rilke" (Musik vn» PaSztborh' die das Publikum vor allem entzückten und rührten. Erlesend Geniesten brachke auch der Abend per Frau Weigl-Pazell er. dre, stetder Moderne zugeneigt, eine Reihe von Lieder Hans Ewald Hellerzu erfolgreicher Ausnahme brachte. Im- -Weitenfturz" ließ der weit gespannte Melodieboaen, im »Dlätter» sau die musikalisch glücklich scstgehaltme Herbststimmung und die interessante Harmonik die Begabung deS Künstlererkennen. Man wurde die Möglichkeit, feine An m größeren Arbeit«» kennen zu -Urnen, gerne begrüßen. Dr. K. M. Hafenelever äh er „die Vühwe als Vorftellung". Anläßlich der Eröffnung des Berliner Großen Schauspielhauses erscheint ein Buch, das «inen Aufsatz Hasenclevers über den neuen Theatertypus enthält. Er sagt unter anderem: Der Entschluß, die Gesetze des Dramas und der Bühne zu verändern, gipfelt in der veränderten Anschauung vom Wesen des Menschen. Die bisherige Dramatik und ihre Regie stellten Typen auf, die durch ein besonderes Phänomen für oder gegeneinander bestimmt waren. Do ergab sich ein psychologisches Schachbrett, auf dem die Figuren nach Maßnahme ihrer Einstellung, die man Schicksal nannte, figurierten. Nichts Tragisches war an ihnen außer der Tatsache, daß sie nirgends die Totalität des Lebens erfaßten. Sie waren in sich, nicht außer sich; sie lebten, ,o lange sie lebten und starben, wenn si^starben: sie hätten ebensogut nicht zu leben brauchen, fcxr fic nichts vorstellten als sich* sie waren, wie ' ihre Schöpfer, Maschinen. Jtn Vorwort zur Dresdener Aufführuwg meines Dramas „Der Sohn" habe ich versucht, die Einheit des Menschen aus dtzr Bühne zu rechtfertigen. Ich' "schrieb damals: der Zuschauer, dem es gelänge, auf einem Punkt außerhalb des Theaters zu stehen, würde erkennen, daß alles, was. gcfdyidji, nur verschieden sei als Ausdruck des einen, gküchek Gedankens. Was aber geschehe, sei nicht mehr bas Gegenspiel der Figurerr mit der allgemeinen Rechnung ihre- Typs, es sei „Die Welk des, Zwanzigjährigen ans Hz Seele des Emzigei: gesehen". Wenn bis dahin das Schicksal, der Menschen durch die Willkür der Einzelmechanik bedingt war, so erhalten die Gesetze, zu deren Vorstellung wir verurteilt sind, iM Rahmen des Absoluten ein anderes Bild. ES ist nicht mehr entscheiden!), ob Herr L. Paralyse hat und Frau A. abortiert, obwohl beides als Folge beS Ganzen von größter Tragweite sein kan»; nicht daist tragisch, baß ich ein Schicksal habe, sondern daß mein Schicksal das Schicksal aller ist, so wie alle mein Schicksal werben. Ich sehe das Grauen des H?tsteS, dadiezynisch« Jahrhundert durch Vernunft korrigiert hat. Ich sehe es am Ende der Weisheit, die mich um meine Selbsttäuschung bracht.- So wage ich es, in den Raum befc Fünftausend zu treten,, denn ich weiß: ich. bin ein Mensch! Das ist der Grund, weshalb ich Slüctzr geschrieben habe; von der eigenen Welt des ersten Dramas zur Welt der Lebendigen und der Toten. In dem Schauspiel „Die Menschen" ist diese Welt, wenn nicht erreicht, so doch geahnt; es wird von den Kluge« ebenso mißverstanden toerden, wie von den Dummen bas Stück „Der Sohn". Sagen wir statt Expressionismus lieber Anarchismus, denn der Mansch her Zukunft ist anarchisch wie Buddha. Wie es Herrn Klitsch in Salzburg ergirtg. Im schönen Salzburg wurde Herr Wilhelm Klitsch des Judentums verdächtigt. Die sozialdemokratische „Salzburger Wacht" berichtet darüber: Manche in Salzburg besitzen entschieden die Neigung,-die Salzachstadt zu einem neuen Schilda zu gestalten. Auch die reifende (!) Jugend ist dessen in aufopfernder Weise.' bemüht. Es ist altbekannt, daß sich die Herren Studenten, wenn sie aus Stunden der formet- und vokabelschwangeren Schwüle der Schulstube enthoben sind, Lust machen müsset:. Eie pfeifen. Das Pfeifen aus der Gasse ist aber das unantastbare Privileg der Schusterjungen, daher pfeift man in KonzertsLIen, noch dazu im Dienste der Nation. Der blinde suror teutvnicus hat es bedingt, daß W. Klitsch bei seinem volkstümlichen Vortragsabend für die Festspielhausgemeind^ als Jude ausgepftffeu wurde. Klitsch ist nun zufällig ein stammbaumsicherer Arier, aber das tut ja nichts, es gab doch eine Hetz, und nebenbei konnte man sein Deutschtum erhärten. Wurden auch die ,Herren" Demonstranten an die Lust gesetzt, si) war doch die Stimmung zerstört. Wie konnten auf eine solche Lauöbüberri die erl/abenen Rhythmen von Goethes Ode „Das Göttliche" ein tieferes Gefühl ausiösen? ' Ein Salzburger Freuno unseres Matteschreibt uns zu diesem bezeichnende» Owigitiff» im Taltzbarger Amt stieben r Das den rkchfrstheitliche „-Salzburger Volksblat:" bedauert im Falle Klitsch eigentlich nur He ärgerliche" Verwechslung. — Die klerikale „Chronik" ist «och »s-enherzi^rr. AuS diesem Anlässe mag man füglich fragen, wie es denn mit der Salzburger Festsptelhausgemeinde. bie bei Ausführung ihres Programmes weder die jüdischen Gelder, noch die jüdische» Künstler entbehren kann, steht. Müßte man jüdische Künstler nicht warnen, den „teut scheu" Boden Salzburgs zu detret-enO Ares de« Theater«. JmBurgtheater werden Freitag ben S. d. M. anlässlich des „Concordia"-Jttdllmimö »Die Journalisten" aufgefühtt. Den Schmock spielt Herr % I) i nt i f. In der V o l k S v p e r geht fttfittifl den S. d. M. neu einstndlrtt Beethoven« .ff t b e t \ t* m lotsender Besetzung m Szene: Lwnore — Fräulein Rantzau, Marzelline — Fräulein EiSner. Jlorestmt — Herr R>1terHhcrm, Don Piranv — Herr Fleischer. Rocco — Herr Fnschftr, Don Fernando — Herr Markowslh, Jaauino — Herr PeterS. Musikalische Leitung und Regie Direktor Weingartner. Am W i e n e r K » in Sdienbaus gelangt Donnerstag den 4. d. M., abends um */<6 Uhr, das dreiastige Schauspiel „Notwehr" von I. Ferch und Ä. Amon, von Regisseur Walter Blenke in Stene gesetzt, zur Ausführung. DaS Werk, welches dm MutterschaftStwang behandelt. ist gerade jetzt durch die sich allerseits regende MntlerschaitSdewegung äußerst aktuell. Thomas Manns ..F i»11» ä ä* gelangt - »öit bereits mitgettilt — Samstag dm S. d. M. im Rahmen der Gesellschaft .für dramatische Kunst im Akademie-Theater zur eilten Aufführung und ttrtb. Sonntag den 7. und Moniag den, 8. (Feiertags wiederholt. Erika Wagner spielt dir Fiore, Wilhelm Klitsch den Lorenz» de Med'ci und Ferdinand Onna den Lavomnola. fllcftie Friedrich Rosent h,a l. Der Dichter trifft in den nächsten Tagen vier ein. Ans Mäbrlsch-Ost.ra» wird onö berichtet: Die heurige Theaterkasson erreichte mit der Aufführung von rustieaus" und »Bajazzo* ihren Höhepunkt. Dar vorzüglich: Ovrrner.semble brachte beide Opern zu voller Geltung. Der neue Bariton Atmin W e l t n < r bot insbesondere als Tonio eine chauipielertsch «te gesanglich gletch prächtige Leistung. Artur Skiklsch nach Slom eßngelade«. Au? Berlin, S. d. M.. wird gemeldet; Artur N i ris ch hat auö Rom nur Einladung erhalten, dort hn Winter oder im Frühjahre einige Konzerte zu dirigieren. . Er wtrd der Aufforderung Folge leisten. Zur PalLstlnakunpe. w®i« Israel", Mstteilnngen deS HanptdureauS deS Jüdischen NationalfondS. Heft S, Mt. 5.—. Professor Dr. Hermann Guibee: BibelatlaS rn SV Haupt- und 28 Nebenkarten, mit einem BerzetchnrS der asten und neuen Ortsnamen, Mk. 16 5,0. Hebränche Wandkarte von Palasima. Maßstab 1:200.000, Format 187: 192 auf Stäben. Mk. 90.—. Ntchard Lichtbeim: Der Aufbau d'rS jüdilchrn Palä'tma, SO Pfennig. Dr. Kurt Nawravki: DaS neue jüdltcke Palästina, geh. Mk. 8.—. Dr. Alfred Nolsig: 8ur Lösung deS PalästinavroblemS. jeiite Forderung an dir FnedenSkonferenz und den Völkerbund, n 1,80. Sämtliche Bücher und Karten za beziehen durch R. Löwtt, Buchhandlung, I., Rotenlurmstraße 22. SMkt. Norwegen Siege» im slrandlnavischer, Futzbcrll- Wettstreit. Aus den Faßballsptelen der drei jkandinavtschcn Länder konnte N o r w e g e n als Sieger hervorgrbrn. Nachdem die norwegische Mannschaft ms Frühjahr in Kopenhagen gegen Dänemark m>1 1:4 unterlegen war und in beiden Spielen gegen dir schwedische Mannschaft in Norwegen mit 8; 1 und in Schweden mit 6:2 gewonnen hatte, konnte sie jetzt im Rückspiel über die dänische Mannschaft mit 8:1 siegen. Die norwegische Mannschaft, die bereits seit sechs Jahren rusammenfpielt. ist vorzüglich «tu* gespielt und sehr schnell. GrLndnny ekne» Sportmknrsterkvm« in Italien. Id R o nr soll cm Sportniinistermm eröffnet werden, das die Ausgabe bat. die körperliche Erziehung der Jilgend zu überwachen und. alle UntemehMungeu ans sportlichem Grbrtte zu leiten. Di« Spvrtrvochea von Mvnaeo, hie durch den Krieg eine Unterbrechung erlitten haben, werden im nächsten Jahre in der Heit vom 1. des 25. April abgebalten. AlS Neuheit werde« rin Wasserstiegerwettbewerb Über die Strecke Monaco—Tunis— GadeS—Monaco sowie rme Motorbootsernsahrt von Lyon über Marseille nach Monaco veranstaltet. De» «Agarlsche FutzbaAverband hat in der letzte« Sitzung seinen Unmut darüber zum Ausdruck gebracht, daß der 'Oesterreichische Fußballverband den in Wien weilende» ungarischen Fußballern SpstlerlaubniS «teilt hat. Die Ungarn drohen sogar mit dem Abbruch der freundschaftlichen Beziehungen. AebvngSspiel der Havoah, Gestern fand rin Trainingspiel der Hakoah ans dem Drater'portplatz gegen eine kombinierte W. A. E-Mannschast statt, daS die Hakoah m sehr guter Form zeigte. Das Spitt dauerte zirka 40 3)ciimUn und diente lediglich TraminMwecken. Der Schlirßstand war 2:1 für Hakoah. Auch morgen weiden die Haloahuer ab '/,& Uhr auf dem W. A. C.- Platz traitiienm. Die Wettspiele des Sonntng«. Am kommenden Sonntag sindrn folgende MeisierschanSspiele statt: Navid-Simmering, F. A. C.-B'mna. Amateure—Hertba, Admna—W. A. C.. W. A. F.—Rudolfsbügel. Hakoah - Cricket, Germania—Ober- -St. Beit, Donaustadt—Vorwärts, Blue Star-Ostmark, Slovan --Bewegung, % A. C.—Sturm. Da« Meist«rschast:»spiel H»Koah-W»i«Aet kommt om Sonntag auf dem W. A. C »Platze im Prater zur Austragung, woselbst auch das Treffen gegen die Gernrania am 14. Dezember stalistndet. Prater-Sportplatz des Wr. Athletiksportklubs Endstation des Land M-Wagens M7 Sonntag, 7. Dezember, 2 Uhr nachm. Vorletztes Meisterschaftsspiel Cricket-jtakoah Halb 1 Uhr: Wettspiel der Reserven. Yorviwijj«: ®JSR/dArilA—HAKOAJt, H, öaooauW Gerichtssaal. Die Nufmerksamksit ge^eKllder dütr Kaffee» hauSgWen. Der Oberste Gerichtshof bat -am - 29. v. M..^eine Gn^ scheidung gefällt, wrlche sich als eme Variante der nicht, stltennr Hafwstichtprozesse gegen Kaffeesieder dorstellt. El» KomebauSaM hatte wieder emmal dm Emitter auf Ersatz für )oMtt tttt Kaffeehawe abhanden gekommenen W r n t < r t o <f geklagt. .Die Hait-lpfltcht deS Kaffeehansmbaders wurde diesmal damtt regrAudet.. daö der Kellner dem Klager beim AuSzttden deS , Wiuterrock^ bebilslich gewesen Tet und den Nock auf rinrn Kletdtrhalen aufgehängt habe. Hierdurch sei r'.n si.i lisch « e r g t u d e r o tv* n^a hrungS vertrag zwischen vrm Gaste und dem Caso" uer ptstandegrkommen. Nur dadurch, dast der Cat^tier den Kellner: anweist, dem Gaste beim ArrSziehrv und AnfhilnM deS Uebrr» rvckeS behiltlich zu iem, gab er zuerkevneu, dan er daS Kleidungsstück in die Verrvahrung deS Ä»rffeevauses ubernmine. Ferner wurde em Verschulden des Keüneis, für da§ der Tüfrtier Mste^ darin erblickt, daß er den Wniterrvck trnmrtttldar Neben der Ein^ aangstür aufhäuMe, ohne den Gast darauf aufmerksam zu machtru. Sowohl das Lanvcßgriiiht als aiich das OberlandeK^ericht bavew daS Klagrbcgrbren a b « e w r e k e n und der Oderlie GenchtS»: bof bat drefeS Urttil bestätigt, weil drp HMerstung bn« Ausziehen und Aushängen eines KlerVungSWaeS mMS anderes in alS d t e i n K a t f < e h ä u k e r « y d l i ch e Arider Aufmerksamkeit gegenÄMr den Gastem. Ern stillschwergendec BerwabrungSarnrag k\ lnerdmüt m«tt ju* standegekommen, der Gast hatte die stete VersüguugkmägttchrLtt: über iem Kleidungsstück und es wäre ,u elfter 81:11c seine Sache gewesen, sich um die Aufbrwahrutig seines Rockrö gu kümmern. Es fei daher auch gleichgÄtig, das der Kellner dm tsiock mnuttttt» bar beim Kaffechauöetngange aufgehänzt hat. Samtlvaren vnr 100.VVV Kronen evdsuLrt. Der bereits vorbestrafte, beschästizungslofe Karl P a \ ß hat m der Nacht vom LL. zum 28. Marz d.J. mit drei Genosse« einen Embrachsdiebstahl in dem Samt- und Stickereiwareugrschaft der Firma Bock & Kohn» Salvatorgalse 1, verübt. .Der Bande fielen Waren im Werte von K 100.000 zur Beute. Pajger wurde auf Grund Hinterlaffener Fingerabdrücke ausgesorscht: und trotz seiner LeugnenS gestern vom Schwurgnickte schuldig erkannt und zu fünf Jahren schwereu Kerkers verurteilt. Das SchwargerichtsreperLolre der a«ßer- ' ordentlichen Session. > Bar dem Schwmgerichte der außerordentliche» Sttsio« finbett im Monat Dezember folgende Verhandlungen statt: Am 8.: Friedrich L e i d e n s r 0. st. Diebstahl; am 4.: Ludwig Oberhofer und Genossen, Diebstahl; am 5.: Kack R a a b e r und Genofien, Drebstah!; am «.: Franz Wolf und Karl M u r e n y. Diebstahl; am 9-: Josef Nürnberger und Friedrich Obermayer, Drtlbstayl; am 10. und ll.r Adolf Glanz und Genossen: am 12.: Oskar K « runkq, Totschlag; am 18.: Rudolf M a r g - i t e r, Diebstahl; a» 18.: Fervlnand K 0 r a n d a und Genossen, Diebstahl; am 16.: Franz S p a n g l und Genossen, Diebstahl; am 17. und 13.: Anton W 0 n d r »k ch und Genossen, Dtedsiahl; am IS.: Josef Drexler und Genossen. Diebstahl; nachmittags: Gustav K 0 l a r. Veruntreuung; am 30.:, Franz Da llt tifler und Genossen, Diebstahl und Betrug: am 22.: Jotef S t r e ck und Sophie Prack, Diebstahl; am 28.: Gonsrted und Joses D u d e k. Diebstahl; am 27.: Johann R t e g 11 b a u e t unjb Genossen. Diebstahl; am 28.: Hu;u> Fr» k und Genossen, Dtedsiahl; am 80.: Michael P f t i > f t r, Diebstahl; am SU: Dr. Sieaftied Klausner, Ehrenbelcidtguug. (Kläger r Wilhelm W oll druck.) - MSVMM-Mrm tt«ren>«. vLmendtUe >vrr<te» n»et» neu«r. r i3 Med* prompt und billigst modernisiert - --jvn.,: niVM* VI HllVi l>.|Mtoi> . XVWL« wabTiBser Oöttel 2! und V2X., 3nariahllferBtr<i8«o fie Der VolksMirt. Der ÄmrechnungSkrirS für die irr fremder Währung gutgebrachten Zinsert. Heute gelangt eine VollzugsanVrtMg des Staatsamtes für Finanz«, über die für d i e Z e i t vom 30. S e ptrmber bis eins chließlich 30. Dezember ISIS m a ß g e b e n d e n llm r e ch nu « g S k «r s e für die in fremder Währung gutgebrachte« ZinsenvonGtldrrn, welchednrchgewerbSmaßig Banktergeschäfte betreibende Unternehmungen gegen Berzinsungs- Verpflichtungen emtge^gengenvmmeo wurden. Die TvllmgSanweisung besagt: In Kontoabschlüssen für Rechnungsperiodtn. welche in der Zeit vom öi). September bis einschließlich 80. Dezember 1919 ■ enden, find die in fremder. Wahrung gutgebrachte» Zinsen von Geldern, welche durch gewerbsmäßig Bankiergefchäste betreibende Unternehmungen gegen Brrzinsungsverpstichtung entgegen genommen wttrden, ous Grundlage der nachstehenden Kurse in die hnrländiskhe Währung um» öurechnen: 100 Mark.. . . .K 291.60 100 holländische Gulden.. 2881.— 100 Schweizer Franken.. 1162-— 100 nordische Kronen . . . . . . . . * 1610.75 100 ungestempelte 8sten.-ungar. Kronen „ 100.— 100 §eva ..157.— 100 Rudel (Romanow).. 175.— ICO Sei . ...., 310.75 100 s*ite» » » , » .» « . * > •, 625«— 10 Dollar. 'ßBö.— 1 Pfund Sterling. 270.-- 100 f> anzösischk Fr an len., 770.— 100 slrdslawische Kronen. 125.— 100 tjchrcho-slowakische Kronen . . . . , 940.50 1 i/ Wirtschaftliche Nachrichten. Di» BamnwvNwrderel-Fachgrnpv« brö V«.retneS der tschechischen Texti ltnstuftrtellou belchloss mit Rück- "öht auf dre schwirrkge Situation der' Textilindustrie die laumwvllaewebe, und zwar sowohl rohe als auch bunte War« aus L-id-vrnis. unter ioUicuben Kon d j ti v ue u zu 9t>-