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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-22 · Heft 301 (22.11.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 301 (22.11.1919)
Date
1919-11-22
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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' I Nr. 301 Wien. SamstaK Bericht des SiaaLskranziers Über die Lutzere - La-^s. Heute voruntiagS tritt unur dem Vonütze des Pründeuten Hauser, der Ausschuß für AeußkreS n\ cam* Aummmnt. StaatSkanzlrr Dr. Renner uiurb^oB weiter d?S Äiu ut-amtes für AtzvßereS, im Ausschuß erscheinen und dort einen Bericht «der die äußere politische Lage erstatten. AlllzöS AÜcKrstse nach Wi««. r Aus Paris wird gemeldet: Der Clus der irariMschen Mission, Gesandter Ä l l i z 6, der während seines Pariser Autenthaltewichtige Schritte unternommen hat, ' M die Linderung der Not in Oesterreich, ins» besondere in Wien, zu erreichen, hat d i e R n ck r 'e i s e u ach. Wie« angetreten. _ DieChristUchsoziale« ftir eine „christliche" Arures in Desterrerch. In der letzten Sitzung des Nusschusses für H'.-erwesen stellte der christlichsoziale Mge-yt^nutr Doktor ^impl einen Antrag auf Ausschließung der Fud.e'n ÄAK der n^uen Wehrmacht, der bei der Beratung des .neuen Wehrgesetzes erledigt werden soll. Die Christlich''- sozialen fühlen offenbar durch die Entwicklung in Ungarn ' die Zeit für sie herannahen. Während sie beständig über den fozialistifchen Terror in der Bolkswehr jammern, haben sie es augenscheinlich ans die Schaffung einer „christlichen", lies judenhetzerischen Armer ab^ ^gesehen. Die Reaktion, die sich in Ungarin wie in Deutschland kräftig regt, weiß rocht geschickt die Judenfrage yörzuschieben und glaubt leichter zum Ziel zu kommen, tyeitrt sie vorerst die Instinkte aufsteitscht. Die Herren Chrtstkichfvzialen in Oesterreich werden sich aber wohl noch ein wenig gedulden müssen. .Wir Juden sind gewiß keine Schwärmer für den Militarismus . irrtb 'wünschten das Wort „Wehrgesetz" aus-dem Sprachschatz der Gsgenwart am besten auSgrnrerzt zu sehen, aber Herrn Gimpl wird man doch nicht ans den L^im gehen. .Steiermärkischer Landtag.,, Graz, Si. November. In der heute unter tear SoiFtftc des LaudeshauptmauneK Dr. Rimetrn ab gehaltenen Sitzung des steiermärkischen Landtages gelangte t«t dringlichen Wege «m Antrag des FinanzaMckuss s betreffend Garant im des Landes bchujs . Sicherstellung der Ernährung zur Verhandlung. Nach Erledigung der Tagesordnung beantwortete der Landes- , hauptmanrr r>nc An! rage bezüglich der Nachricht über dir B est r o b u n g e n a u s l ä n d i s ch e r G r u v P « n, im K.o h l e n b e r g b a u Steier mar k S und Obe r» , v oster r e i ch S Fuß zu fasten. Der Landeshauptmann «rtiacke. daß.der Landesregikruna nicht bekannt sei, welche Tatsachen der erwäbtttnr Meldung. zugrunde liegm. Der Angekegmhett-w'nde " jedoch im Einvernehmen mit d;r Wiener Negierung die - to o Ufte Aufmerksamkeit zngewrndet werden, well dlt Schwierlgkeiten nnserer Invilstne und mn'errs Verkehrswesen ins nneruägdche gestrige! t würde, wenn dem Lande der (Kinsluß auf die derhällnrsmLyig arme» Ouellen der eigenen Kohlcnprvdnktian. die doch immer berufen bleiben, den Ginnd* stock der Kokllendedariöbedeäung.zu Mdeu, auch noch, vom AnslaKde entwunden würde, lieber Wmnch der Ariirogestestcr gab der . Landeshauptmann eine Ueberstcht über die Kohlenförderung tu Gteieimark aus Grund des Ergebnisses einer Rundfrage, welche die internationale Kohleitvelteilungskommosion im Sommer veranlaßt hat. Im Sinn« der Apiragesteller eiMt der .Landeshauptmann, daß die. LandeLrchimmg die Berhäktnifse.der Kohlenerzengnttg beim Dern au sn S^-ermark erhoben und sich bei diesem Anlast von den Bedüllmffm der Betriebe ein Bitd vrriäiaffen werde und Hab sie beabsichtige, vor» -urschen, daß dir Deckung des Bcdarirö der Kvhlmbrigbaue an . Betriebs^ und LchrnSmettrln. soweit dies in der Mach^ des Landes steht, mit besonderem So» gjolt erfolge. Sollte es wirklich Zu einer Sequestration der Werse der Graz»Msiach<r Wendatm« Md Bergbauaefellschaft kommen, io werde stch das Land izn Sinnt des gcstcllieu Antrages einen rntschridenden Einfluß aus die Auswahl und dir GesckM§U)rimg Heß Sequesters sichern. Ger Wien?? uu-arfsche OrsantzL«? Lhev das VerhMnis zwischen Oesterreich und Angarn. - Budapest, 21. November, «stlng, Tel.' Kyir-Dnr.)' Der ungarische Gesandte in Wien Dt. Gustav (4 ratz äußerte sich 5» einem Berichlerstotier des ..Pcsti Hnkapüber bie jüngsten Erklärungen bcö StaatSkavzltts. Dr. Renner. Dr. Gratz Magrer Tie Interessen Ungarns nndOestenerchs sind in Zahlreichen Malivnkn gemein,am. Ick bM'chte n cht, daß das Verhältnis zwrsche.u Oesterreich, und Ungarn nachwil^y deeinslustt werden würde, meun .Ungarn für i i d) eine andere S t a a t s f o r m w ü n s ch e n s w e r t b i r l t e als die Mehrheit des äste'.rerchtschen Volkes. D.eS würde nur in dem Kalle Schwierigkeiten verursachen können, werin Ungarn und Oesterrelch irgend ein dauerndes ftaalSrechtlickeS Band zusautmenbringen sollst. Das aber liegt beiden T e i l e n ser n. Trotz der Differenzen in den Auffäffnngen müffen wir trachten, einander zu verstehen. DaS wird um ko kerchter sein, je mehr wir nnS den von» Httrn Kanzler Nenntr richtig her vorgehobenen GesichtSvunkt tw Angen halten, daß w,r uns tn^dkk Angelrgenhenen deS ande,n n i ch t e i n m > s ch e n. ' Schüksilich sagte Dr. Grav: Es sind alle BordediugunM vorhanden, daß Ungarn »nd Ocsierreich ln einen l e h h a t t e n O.gndelü.verkehr wistinandev treten. Für Ungarns 4'ck N d w i r t f ch a f t ck der ö st e r r e i ch i s ch e A b s ayrst.'a r i ^.ebenso wichtig mit stlr d'.e osttrrei chis ch e I y, d.u st r t e d e r u n g a r »t ch e. Bei gegeyskiügeur Wablwollen wird es nicht schwer fern, ans dieser Lag.' du nolMildigcii Schlüffe zu zieh-i'.. __ IttLer«at1»stake Arbe;tsko«fersn^. Schutz der Frau. Washington, 2t. November. lFunkspwch.) Zwei wertere An-schubanstäge wurden »n der Bollsttzung angenommen und dein Redakttoqslvmüer >nr endgültigen Abtassuna zugtwieien. Ply Br, schliiffe belrrsi«»: 1. Das Verbot der Br, schältiaung von Frauen wSlnend der Nachtstunden und 2. das Vnbol der Brkchäilignag von Frauen in gcsnndbeitöschüvlichen Betrieben. Jo den DebaUvN über dre N a ch \ o v b * 11 wurde dir mt yv» iu Uhr abendS bis tz Uhr i'Üb als stur angenommen, »Ährend »rlcher Fra neu nrchr beschäst rar werde »HLrseu. Du ÄMchußarrtraL war für die Zeit m m wa k m» . MppgenzettrtyK. —-;---:---:—10--:-:-! FestsetzrrNg der'Wshlerr.in .AWsrR. BudQpeft, 21. November. (Meldung des Ung. T-el.^t'orr.-Btlr.f Um 4 Uhr nachmittags trat im Ministerium des Innern die vom designierten Miuistertzräfidentsn Karl -.f! uZ zar cinöerulen.:-^Ksrt.'-erenz der Saixuc der. Pa-.ieieu' ^.tsamuk-en. HuSzax eröffnet die ikouscrenz mit einer Ansprache, worin er --unter anderem crftücde: Wir besitzen in diesem Augenblick nicht' die bolle Freiheit des Handelns. Unsere Beschlüsse werden uns sozusagen durch das Gebot der Ente nie vorgafchrieben. Großes Gelvicht müfsv daraus gelegt werden^, daß in der Regirrung alli: Gesellschaftsschichten vertrel-ew seien, daß alle.Parteien von dem Gefühl.idürchdruwjien seien, daß hier kein Partei-.nonopol ansgeübt wird, so.-.dern daß eine gerechte unparteiische Regircung besteht. welche jedem Staatsbürger 'die Sicherheit dar Person und der" EigenturuS sowie die RechtSorduung garantiert. Dies sei-'n sachliche DyvbedingtMZe/ilfür die Bildung riner 5!oNL-nrwati0N§eegierung, welche daS. Land bis s,u feen Wahlen leiten soll. Es handle sich vi,i einen kurzen 'ckebergong bis yd dem Augenblick, wo auf Grund bti Vertrauens der Nation«lversavimlung eine veroniworckiche Regierung ani die Stelle dieser Regierung tritt. Was die Ervichmng der neuen Regierung betrifft, erklärte der Redner, so ckönnen wir unsererseits in der gegenwärtigen Lage uns keine andere Regierung denken, als eine solche, in welcher entsprechend der allgemeinen Stinmrung des L-anbes die ch r i st l ich nationale Richtung dominiert. Im übrigen soll den Anfordexuttgen unserer wirtschaftlichen7 gesellschaftlichen, und i,a'.'.o'.:alen Entwicklung größtes Entgegenkommen bewiesen werden, denn man kann den Zeiger der Uhr nicht znrückftellen und muß die Konsequenzen der beiden .Rirvolntionen ziehen. B-?i allen Parteien zeigt sich die Geneigtheit zur Berfttznoigung. ReÄner erklärt schließlich, daß er niemLjrdes Stroh« mann sein-wolle. Wenn ihm das Vertrauender Parteien Ungarns und die Ansriennung der Entente dazu verhelfen werden, die Stelle des - Ministerpräsidenben im KouzentraLionskabinett einzu.nehmen, so wolle er als Ministerpräsident Ungarns aus seine eigene VeranLtvortung handeln und für alles, was er tue, der Naiionalversaurmlung Rechenschaft aülegen. Er wolle nie-- , r.rÄude? Mandatar sein, als' der des KonzenirationS- . kahinetts und dsr Gemrinschaft der Partei'.' n, „ welche dieses bilden. (Lebhafter Beifall.) Zwei Forderungen, tyeCrije von den nationale n Demokraten und den Sozialdemokr «ten a.s vonäiiiy smo qua uon ausgestellt worden .seien, müsse er unbedingt ablehnen, und dieS' betreffe die Hinausschiebung des Zeitpunktes der Wahlen sowie die Einschränkung der Handlungsfreiheit der Nationalversammlung. Graf Albert Appony,i stimmt vollständig der Anschauung zu. daß man die Entscheidung über die Slaatssorm auf bie Zeit verschiebe, bis der definitive Friedensjchlntz erfolgt sein werde. ' Stephan Ba r-cz h als Vertreter der bürgerlichen Demokraten erkennt wohl an, .daß formell eine Einschränkung ides Wirkungskreises der kammendyn Natio* nalv'srsammlung unuröglich sei, ..wohl aber könnte praktisch garantiert -werden durch Vereinbarung der Parteien, daß die Nackonalverfammlung sich nicht mit anderem, als mit der FriedenSsvage und her t ndgüliigen Feststellung des Wahlrechtes beschäftigen soll. Er nehm^ jedoch auch davon Abstand, um zum Zustandekommonl eines Einvernehmens -zwischen den ^Parteien b4izutregcm. Dagegen bestehe er darauf, daß . der Wahlternrin einigermaßen hinaus geschoben werde, damit, auch jene Gebiete, die heute noch besetzt seien, deren«' Räumung jedoch zu erwarten sei, sich, an den, Wahlen beteiligen können. Nachdem noch R a kv w 8 k h, Geza P olo n y i, Minister Stephan Haller und Stephan Szabo (von Nagystadl zu dieser Frage gesprochen hatten, kam ein" V e r e i n b a r n n g zustande, wonach die Wahlen im Zor^ra'.tme vom llst. bis 31. Jänner 1920 stattfinden sollen "und innerhalb dos bis dahin verstreichenden Zeitraumes der Tag der Wahl bestimmt werden soll. Die Idee eurer Einschränkung des WirkungSkroiseS der künftigen Nationakversanlmlnng wurde letzten Eudes allgemein a b g e l e h n t. Wilhelm Kommt vor ein (Wlifchrs Gericht? L ou d o n, 21. November. (Korr.-Bur.) „D^ily Telegraph^ meldst aus stchever Quelle, datz die engttschrn Geeichtsbehördeu, alle VorbereiLuiigen fLy die hevorftehrnde Mneteilung -MUHe»:ns n, irsffeu.' 1' ^leraeaceau — PrWdrnt ^er AepublM? Paris, 21. November. sKorr.-Bnc.) ^aüt erusp Aeuk^ruufl Brviynis soll Ekemenecau zum PkttjideuLen dev RepudLill gewählt weebcn. Foch Seuatskandidat. f Sl. Noymibcr. ..Presse dr Paris* meldet- Marsch ist atS ÄenmSkandidak ,m Depaunnent Fmiftör e auf- QcflcQt werden. Fach will aber die Kandidatur nUr annehmen, wenn ihn alle Partvm grmeminm aujstellen. Seite 9 22. November 1919 m%sm\ ' sH m fj1*t-y^. vju r>' MMMMWi AblehrmnZ des FrredensyerLrages durch de«! amerLkanifchsn Senat. - \ MLshittgton» 21. November. Bei der endgültigen Ab»! stmrmunfl rm Senat wurde der Antrag L o d a t nnt 6t gegen M Stimmen verworfen. Die vorbchaltlose Ratifizierung des F.reürnsveckwges wurde mit7>8 gecien 28 Stimmen gch aelehnt. Der Senat (mt sich tzierauf ans unbestimmte Zelt vertagt. Berlin, 81. November. Nach hier emgegingenen Nachrichten, d-.e der „Bossischm.Zeunng" zur Verfügung gestellt wurden, Hab Wilson den F r i e d e n s v < r t r a g' z u i ü ck?> eezoge tt. ' Wnshingtan, 8t. November. (Pchkspruch.), Nachdem der Senat m d r e r fruchtlosen A b st i m m n n a « « weder für die A^n n a h m e n o ch f ü r d i e A fr« lehnnng des F v»e d e n s v e r t r a g e 8 vüt und. ohne Vorbehalte die notmenblge Mehrheit aufbringen kountv, hat er sich b,s auf werteres vertagt. Senator Lodgr brachte den Antrag ans Erklärung, d e 8 N r i r d e n 8 z u st a n d e S mit D e u 1 s ch l a n d eim Dieser Antrag wurde dem Ausschüsse für auswärtige An gelegen» i heitrn ^Äewirsen, Wan« Wird Amerika ratifizieren? Vashingtsn, 21. November. «.Tel -Komp.) Trotzdem der' neue. Kongreß schon am 1. Dezember zummmentiitk, ist nach Auf» fassung w'.ormierter Kreise die Bei Handlungdes FriedenSoertrages vor Jiinmr 1920 unwahr!Reinlich. DaS AuSwäitige Amt betont, daß vor Ratifikation des VerrrogeS kein amerikanischer KonW nach Deutschland entsendet wv'deu wird. F^KSsSaWierr unterzeichnet Leu FrieLen.. Anevkennnng h«« NlinüritäLsbeftimmüngett. Belgvsd, 21. November. (Südslaw. Preßbur.) Die Rtz* ßicatttfl har dir jugoslawische Delegation bei der Friedenskonferenz, m Paris enuächtlgt. Len Frtedrnsvcrtrag von Sarn.t-Germam zw unterzeichnen. Die Delegation wirb bezüglich der ottomanischrn Nationalität die vom Obersten Rat verlangte Erklärung ahgrbcu. Sie wird ferner bie Unmöglichkeit neuer Anordnnngen in bezug aus daL Transn-rt- und das HanbelSregime mit Ausnahme der i m B e r t r a g e h i n si ch t lich bt% Minoritätenenthaltenen Anordnv » g e «i betonen. L Die Schkvekz und der Völkerbund. Bern, 21. November. (Schweizer. Depeschen-j Agmiur.) Der Stnnderat hat in namentlicher Ab-- stimmung mit 33 gegen sechs Stimmen befehleIfen, . beit! Eintritt der Schiveiz in den Völkerbund gutzuheißen.^ Dagegen stimmten vier Katholikm, ein Freisinniges und rin Demokrat. ‘ Der umeridamsche Gruhenarbeiterstrew. Washington'. 21. November. EnnksmuM Die $«*} Handlungen zwiichtn den Vertretern der Grubenarbeiter^ und, denen der Grubenbesitzer sind aus einem t»t e« P an ktam! gckangi. . . Die GkgeÄnlsie des. rtalienischs« Wahlsm , Avm, 21. November. Der „Jdea Nazionale^ zufolge sind gewählt: 155 Sozialisten, 102 Katholiken^, 8 Republikaner. und .243 den verschiedenen liberalen! Gruppen angehärende Deputierte. Der Il-Bootkommaudant als Ad evrdueier. Mume, 21. November. (Tel.-Komp.) Det S6)iMentnant Luigi Nizzo, der die ^VinduS unitis" versenkt hatte» wurde in Fiume mit 7000 von fO.OOO abgegebenen Stimmen in die Kammer! gewählt. , Kabiusttskrrfe in ItaSreu? . MaUand, 8l. Nüvember. „Secolo" beuchtet aus Rom daß der Mmrsterrat Leitern neuerdings znsammentrat, um die durch dir Wahlen gkschassene pol:usche i?age zu vrüien. DaS Blatt schre'.bl, sosonige Aendeumgen \m Ojinisteriunl sejew möglich. Das rumÄnische Parkameut. Btttzarest, 21. Nooemder. Die rumänische Konstttnrn« trat gestern zu ihrer ersteu Sitzung nisannnen. Die neügewählteH Adgeordneicn stellten sich dein ' Pu'istdenten der Konstituayttz F e v i D e vor, woraus fie sich zu einer m tim nt Beratung vev>j ntttgien. , Uni 12 Uhr erschien König Ferdinand und verlas W Thronrede, io welcher e» „nt-r euiderem sagte: Wir müffen, bestrebt sein, allen frein^ttaailieben Nationen in Grofrrumämeu! notllomm.ene politische inrd lnt-nleste Frechen zu gewähren. Die Polen sordsru die definitive Zuteilung Ostgalizien». Paris» Ll. November Der Oberste Rat versammelte stch heute unter den« Vorsitze heb Mmistns P ich o u und hörte die 0 o l » i s ch e n Bevolluiäetn'.glvn G r a b 8 t i und P a t ft t welche Dw Gründe auZeinandersetzten. die r?l voüti^Iier nnd>wrrt» schaftlichsr Hmüchl ziigiinsteL eiurr ß e! » u; 11 s e n 3 m teilnng O ft a a.114 i t 8 a » V » i <« ivrrchcu., sssaxm-fu

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