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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-19 · Heft 298 (19.11.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 298 (19.11.1919)
Date
1919-11-19
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Ar. 298 /Wien, Mittwoch F '—.- — - - ,.,'fgrrar.-.- p—I—JBM————1^————— —»IJ' ■ II Bankgeschäft M. RQHATYN Wien, I.. Maria theresienstrasse 10 Telephon 20-8-68, Kulanteste Durchführung yon Transaktionen jeder Art, Warenlombardierung, Auszahlungen, Ueberweisungen. Spezlalnbtellnng für Polen. cois Der Volkswirt. Börferchauffe und Valutaanleihe. Zur jetzigen Börsenhausse mutz man eigentlich bemerken, daß angesichts der katastrophalen Entwertung der Krone keine Hausse berechtigter ist, als die gegenwärtige, da 'ie einfach die Anschauung zum Ausdruck bringt, datz^die in Aktien usw.! verkörperten realen Werte unabhängig vom Kurssturz der Krone ihren Wert bewahren. Bedenklich an dieser Hausse; jedoch ist der Kreis der Personen, die augenblicklich an der Börse interessiert sind. Cs gehören dazu Leute, die nie etwas * mit der Börse zu tun gehabt haben und daher nicht wissen, datz Kurse auch zuruckgchen können. Diese Leute unterliegen leicht einer Panikstimmung, in diesen Kreisen finden die unwahrscheinlichsten Gerüchte Glauben, und so kann es passieren, datz ein ganz nebensächlicher Anlatz eine Baissebewegung aus-- W, hie alle kleinen Spekulanten aus dem Sattel wirft. Augenblicklich ist die Börse von der fixen Idee der Valutaanleihe beherrscht. Jedermann glaubt, datz eine Valutaanleihe den gefürchteten Kurssturz zur Folge haben werde. Nun kann als höchstwahrscheinlich angenommen werden, datz in nächster Zeit eine kleine Valutaanleihe perfekt wird, die uns gestattet, die uns vor dem Verhungern schützenden dringendsten Lebensmittelimporte für eine kurze Zeit zu bezahlen. Die Valuten sind aber zum Teil schon verbraucht, zum Teil ist ihr Verbrauch genau bestimmt, so datz von einem solchen Kredit irgendeine Verbesserung unserer Währung nicht zu erwarten ist. Es bleibt dann noch der sogenannte grohe Valutakredil, den unser Staatssekretär der Finanzen im Zusammenhänge mit der Gründung einer Notenbank zu erlangen hofft. Wer jedoch die Schwierigkeiten verfolgt, mit denen auch die siegreichen Staaten bei Aufnahme von Ausländsanleihen zu kämpfen haben, kann diesen Optimismus Dr. Reisch' nicht teilen. Aber selbst wenn wir in absehbarer Zeit eine größere Valutaanleihe bekommen sollten, kann sie im besten Falle nur dazu ausreichen, den Wert der Krone zu stabilisieren. Irgendeine namhafte Erhöhung mutz wohl als ausgeschlossen gelten. Damit soll natürlich nicht gesagt sein, datz die Spekulanten nicht bei der ersten Nachricht von einer Valutaanleihe die Flinte ins Korn werfen und sich ihrer Papiere entledigen werden. Dies ist das Bedenkliche an der gegenwärtigen Börsesituation. Wirtschaftliche Nachrichten. Man berichtet uns aus Prag: „Narodni Lisch" meldet, durch die Schneewehen erleide dieZuckerindrrsirir große Verluste. Wegen Mangels an Zuckerrüben haben in Böhme» 50, in Mähren 10 Fabriken die Erzeugung eingestellt. 25 Prozent der Rüben seien noch unter der Erde, das sind 10 Millionen Meterzentner Zuckerrüben oder 1% Millionen Meterzentner Zucker- Für den tschecho-slowalischrn Staat ergibt das einen Verlust von 1‘/* Milliarden Kronen. Ferner meldet man ans Prag: Der Finanzministec erklärte gegenüber einer Deputation des Verbandes der tschccho-slowallschen Industriellen, daß die Negierung die Forderungen der tschechoslowakischen Industriellen an das rheinalige österreichische Wiener Morgenzettmrg A e r a t anerkenne. Die Deputation möge ihm konkrete Daten vorlegen, damit die Hohe des bewilligten Betrages festgesetzt werden könne. Forderungen für Lieferungen, welche vom alten Staate vor dem 28. Oktober 1918 bestellt, aber von der tschechoslowakischen Regierung in Anspruch genommen wurden, werden sofort zur Auszahlung gelangen. Auf Forderungen an daS ehemalige Aerar werden Vorschüsse gewährt werden. Die Industriekonferenz. Die zweite Jndustriekonferenz trat gestern zusammen, um die Berichte der Subkomitees entgegenzunehmen. Gewerkschaftssekretär Huppert referierte über die Liquidierung und Sachdemobilisiernng. Die liquidierenden Zentralstellen sollen in eine einzige österreichische liquidierende Stelle umgewandelt werden, wenn die Nationalstaaten hierzu ihre Zustimmung erteilen. Generalsekretär Ingenieur Taussig kenn'.ragt,' daß die Versorgung mit Brennmaterial an erster Stelle betrieben werden müsse. Die Regierung müsse auf die Einhaltung der Verträge seitens der Nationalstaaten bestehen, müsse ferner aus Deutschland mehr Kohle zu erlangen trachten. Aus Polen und Rumänien kann Erdöl beschafft werden. Hierzu ergriff Abgeordneter Pick namens der Gruppe der Arbeitnehmer das Wort. Er führte aus, daß selbst bei intensivster Arbeit und voller Kraftentfaltung die Hilfe der Entente für Oesterreich notwendig wäre. Unter dem lebhaftesten Widerspruch eines Teiles der Versammlung setzte Abgeordneter Pick auseinander, daß es gelungen sei/ in dieser Snbttomnrissivn die Anwürse gegen die Arbeiterräte zurückznweisen und die Teilnehmer an den Kommissionen von der Notwendigkeit der Arbeiterräte zu überzeugen. Er finde es unverständlich, weshalb bei der Entente und auch im neutralen Ausland ein solches Mißtrauen gegen die Arbeiterräte bestehe. (Von seiten der Industriellen wird darauf in Zwischenrufen erklärt, daß sie dieses Mißtrauen gegen die Arbeiterräte erklärlich finden.) Kammerrat Mendel tritt den Ausführungen des Gewerkschaftssekvetärs Hueber und des Abgeordneten Pick entgegen. Er erklärt daS Mißtrauen der Entente gegen die Arbeiterräte für begründet. Mit erhobener Stimme und unter starkem Beifall der Arbeitgeber erklärt Kammerrat Mendel: Es wäre für uns viel besser gewesen, wenn der Bolschewismus auch hier durch gedrungen wäre. Denn dann wäre das Aergste überstanden und wir könnten mit dem Aufbau beginnen. So aber müssen wir mitansehen, wie es noch immer schlechter wird und können mit dem Wiederaufbau in absehbarer Zeit nicht beginnen. Präsident Hamburger schloß die Versammlung mit der Erklärung, daß die nächste Sitzung in zehn bis vierzehn Tagen werde einberufen werden. Valutenkurse. Die Preise für fremd« Valuten haben im gestrigen freien Verkehr neuerlich angezogen. Bezahlt wurden für L e i n o t e n 4.40. Marknoten 3.70, R u b e l« o t e n 8.07, Lire 10.30 und Dollar 119.5Y. Allgemeine österreichische Bodenkreditanstalt, linier dem Vorsitze deS Gouverneurs Dr. Karl Leih fand eine außerordentliche Generalversammlung der Bodenkreditanstalt statt. Die Anträge des BerwaldmgsrateS auf Aenlerung der Statuten 19. November 1919 Seite T wurden mit Stimmeneinhelligkeit zum Beschlüsse erhoben. Der Staatökommifsär, Ministerialrat Dr. Karl P o l l a k, gab namens der Regierung die Zustimmung zu den gefaßten Beschlüssen kund. — In der darauffolgenden Sitzung des VrrwaliungSrates wurde der bisherige Gouverneur Herr Dr. Karl L e t h zum Präsidenten, der bisherige Direktor Herr Alfred Herzfrld zum Vizepräsidenten des VcrwaltungSratrS gewählt und Here Alexander Weiner zum Generaldirektor bestellt. Mitteilungen des Kreditorenvereines vom 1879:. Das gerichtliche Ausgleichsverfahren w u rde eröffnet: Kunz Heinrich, gew. Kaufmann, Mariazell; Iahnke Eyril. gew. Cafetrer. Wien. 1., Börsegasie 14 (Verl.): Roari'm Oskar, Handelsangesteliter, Wien, IV.. Weyringevgasse 87; Gorda Peter. Fleischhauer. Komotau. — Konkurs er Teichtner Fritz. Kaufmann, Wien, IX., Scrvitengasie 21} Kragl Karo! & Sohn, prot. Firma, Vrefiburg. — Außerdem meldet der Verband der Glänbigerschutzvereine Oesterreichs: Konkurse: Zoller Eduard, Schuhwaren Händler, Creleld; Hans Wolf L Cie., Handelsgesellschaft» Hamburg, Dammwrsiraße 7/H; Otto Rogner & Co.. Ferneres, Arbon; Bischoff & Knochenhauer, Ingenieur und Ärchitekturburean, Bauunternehmungrn, Aarau und Luzern; Ed. Hünteler, Bahnhosrestaurant. Arih; Huguenin Inlien-Paul, Ingenieur, Genf; 8ooi'6t6 d'Exploitation Fornstteres „Epica“, Brlgue; Scheidegger Leon, Haute Couture, Lausanne; Ingvld Ludwig, Knochenmehlfabrik und Nohproduktenhandel. Langenthal; Bloch Sallv. Zigmren und Zigaretten -n pro«, Luzern: Berlassenschast des Torelli Gennarv, Korallrnhändler, Luzern; Ulrich Spalmger, Hoteller. Montreur; Hauser Beno. Handel mit Lebensmitteln und chem.-1echnüchen Produkten, Zürich. I., Usterisiraße 14; A. Kaßlin & Co.. Möbelhandlung, Zürich. 1.. Strehlgasie 9; Alph. Thoma & Co., Kartonagenfabrik, Zürich, IV., Schöntalstraße 19/21; Union Import A.--G., Zürich; A.-G. vorm. E. Rößler-Moser m Liquid.. Buchbindcrer m Zürich. — Die Eröffnung deS Konkurses wurde nach 8 79, Abs. 3, K.-O., afr gewiesen: Walluch Wilhelm. Kaufmann, Brünn, Zeile! 21. —- Aufgehobene Geschäftsaufsicht: E. Szücz Nächst., Backergewerbe, Wien, Schottenring 9. LankunS Wechselpsc&äft BERNHARD MAYER Wien, II., Taborstrasse 8 b, Alle bankmässigen und börsengeschäftlichen Transaktionen im In* nnd Anslahde. Geldeinlagen in laufender Rechnung. Kostenlose Verwahrung ro» Depots, Vermögensverwaltungen, Losrevisioaen. SSS^Warenabteilttngs TÄ^".'Ä Kulanteste Bedingungen. Mr Informationen kostenlos. Wiener Börse. Die gestrige Börse war wieder von einer setzen Toudctiz getragen, was dem neuerlichen Rückgang der Krone uu Ausland zuzufchreiben war. Auf einzelnen Gebieten war wieder wildes Hausietreiben zu verzeichnen. Diesmal waren es nicht Staats« bahn'Altien. sondern Alpine-Aktien, welche willkürlich in die Höhe getrieben wurden. Sie setzten gleich zu 2600.— um Li 3iv.— höher ein, stiegen bei lebhaften Umsätzen und größeren Deckungstäufen bis K 2850.—, waren an der Nachborse K 8000,— und schlossen zu 297h.—. Die Gesamtsteigerung betrug somit gegen den letztgemeldeken Stand K 680.—. Staaisbahn-Aktien und deren Genußscheine litten unter Gewinnsicherstellungen und büßten je K 200.— im Kurs ein. Banken blieben auch gestern vernachlässigt, bis auf Oesterreich ische Kredit, welche eine Steigerung von K 26.— aufzuweisen hatten. Im Schranken war, bei wesentlich geringeren Umsätzen, eure geteilte Tendenz vorwaltend, die allgemeine Stimmung jedoch fest. Petroleumwerte waren abermals gefragt und höher, wogegen Veitscher Magnesit Li 240.— im Kurs embüßtm. Renten waren wenig verändert. Nachstehend die wichtigen Schlußkurse: Industrie-Unternehmungen. Allg. Ballgesellschaft 829.— (—16.—', Unionbau 479.50 (-Wiener Baugts-l'clft Meine erste Liebe. Aus dem Hebräischen von Moscheh Smilanski. > (8. Fortsetzung.) Wir wuschen uns, aßen nnd erhoben uns wie ein Mann: zu Salomo stellte sich, als ob sie ihm Par nichts anginge und es ihm nur auf ihn ankäme; »aber erstens hatte ja auch er Ailgen und diese Augen verrieten das Geheimnis seiner Seele, und zweitens sahen wir ihn ja nur einmal ln der Zeit, und in der letzten Zeit hatte er sich ganz von uns ferngehalten und war alle Abende sest . ingesperrt in seinem Zimmer tzesessrn, und trotzdem eilte Salonw ebenso zu ihr wie wir.!’ In Haus pflegten wir bis Mitternacht zu fitzen. Im Krcise saßen wir um sie herum. Meist saßen wir draußen und die Dämmerung der Nacht sank auf uns herab, iitib nur an regnerischen, stürmischen oder kalten Abend-en waren wir gezwungen, im Haus zu bleiben. Da fluchte ich in: Innern dem Regen und dem Wind. Ich fühlte mich auch im Freien beengt, wie sehr erst im Hanse. Und hätte nicht ihre weiche Stimme .nach Mitternacht sich vernehmen lassen: „Meine Herren, gehen Sie schlafen, morgen ist ein Arbeitstag" — lohne diese Mahnung wären wir bei ihr sitzen geblieben bis zum Helfichten Tag. Aber dieser Stimme vermochten wir den Gehorsam nicht zu versagen. Wenn sie mit dieser tiefen, weichen Stimme zu uns gesagt hätte: .„Meine Herren, gehen sie und springen sie in beit tiefen Brunnen der Kolonie" — ich bin überzeugt, daß wir alle ohne Zögern gegangen und in den Brunnen der Kolonie gesprungen wären. f Womit wir uns befaßt haben all diese Abende, < wir geredet haben? ... Ich weiß es nicht mehr, vielleicht wußte ich es gleich damals nicht. Was konnte ^ch denn reden in diesen Tagen außer von ihr! Sie isaß in unstzM Mitte. Ihr weiter Schal lag immer auf ihrer Schulter, und hinter dem Schal wallten und flössen ihre vollen Flechten herab. Ihre schwarzen, guten, abgrundtiefen Augen schauten uns, uns alle, mit Liebe, Treue, Teilnahme an. Was brauchten wir mehr? Wen brauchten wir mehr? Eine tiefe Wärme strömte aus diesen Augen, erfüllte unserß Seele und gab uns Glück, Ruhe, Zuversicht und die Kraft, alles, alles zu tun. Und so leicht, so wohl war uns zn Mute unter dem Schuh dieses warmen Blickes! Wie liebten wir einander alle in solchen Augenblicken! Wenn sie etwas erzählte ober wenn sie über etwas urteilte, hörten wir ihr andächtig zu. Was sie erzählte? Worüber sie urteilte? Ich weiß auch nicht ein Wort mehr. Ich bin überzeugt, baß, wenn wir nur ihre Stimme gehört hätten, ohne Worte, wir mit derselben tiefen Aufmerksamkeit zuge- 'hört hätten, mit der wir auf ihre Worte achteten. Denn ihre Stimme war es, die zu uns redete, ungeachtet aller Worte, und vielleicht ist dies der Grund, warum ich mich an ihre Worte nicht erinnere, und an ihte Stimme erinnere ich mich so genau, als ob' ich sie erst gestern gehört hätte, und ich werde sie ewig im Gedächtnis behalten. „Wollen Sie ein bißchen spazi-er-en gehen, meine Herren?" Die Worte waren kaum ausgesprochen und wir standen schon fertig und marschbereit. Wir gingen vor die Kolonie, streiften durch die Weingärten, stiegen auf die Hügel und in die Täler, gingen fort und fort und unsere Füße wurden nicht milde. Nur bei Nacht gingen wir so. Und da geschah es, daß sie auf einem hohen Hügel stehen blieb und ihre Augen zu den gegenüber ragenden Schatten der Berge von Juda erhob; ihr Blick verweilte lange Zeit darauf, ohne daß sie ein Wort redete. Das matte Licht des Mondes fiel auf ihr weißes Antlitz vmb üvergaß es mit zauberhafter Anmut. Wir schauten sie an wie eine Göttin. Sie sagte nichts, und nur ihre fernschweisenden,träumerischen^ MmerzerMlien Augen verMten die groß«; Bewegung in ihrem Herzen. Und einmal, als sie so auf dem Hügel stand, wandte sie sich plötzlich zu mir: „Dort find die Makkabäer gezogen ... Haben Sie nicht so gesagt...?" Und um ihre Mienen spielte ein leichtes Lächeln, voll Freundschaft und Wvhlgefühl. Und ich ... gibt eS auf der ganzen Welt ein Glück wie das, welches! mich in diesem Augenblick erfüllte.. .? Und einmal^ es war schon in den letzten Tagen, sagte sie zu uns: „Ich liebe dieses Land, seinen Himmel und seine Berge. Als Fremde bin ich zn ihnen gekommen, und' nah verwandt bin "ich ihnen geworden ... Ich glaube, daß sie etwas von mir genommen haben, das mir nie wieder zurückkehren wird .. Ihre Stimme war dunkel und voll Schmerz, tief wie das Mer. Ich fühlte, wie mein Herz u Tuie sprang. „Und er findet das nicht ..." Plötzlich erschrak sie vor ihren eigem-a ^nut'it- und hielt mitten im Satz inne. „Gehen wir, wir wollen nach Hause zurückkehren. Hier draußen ist es schön, allzu schön ..." Wir folgten ihr. Schweigend gingen wir. und eö ward uns hange. Was hatte sie nur.,.? XI. Im Hause unserer Bekannten ging etwas Verstecktes und Seltsames vor. Ihn hatten wir schon' mehrere Wochen nicht gesehen, und wenn wir ihn sahen, war. sein Gesicht sehr verstört, und er tat, als ob ev, uns nicht sehe. Es kam so weit, daß sogar Salomvi! gegen ihn zu murren begann. Und sie — ihr Antlitz! wurde von Woche zu Woche blässer, und ein tiefeSj! Weh lag in ihrem Blick. Mein Herz blutete, so oft ichj! sie ansah. WaS hatte sie? Was war es, das zwischen ihnen vorgefallen war? Die ganzen Tage dachte W darüber nach, aber ich wagte nicht, sie zn ftagewp (Fortsetzung folflt) '

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