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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-13 · Heft 293 (13.11.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 293 (13.11.1919)
Date
1919-11-13
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seile 2 Men. Donnersksg Wiener Morgenzettung 13 .November lSIS- Nr. 293 Helfferich vor der Unterfuchrmgs komMission, weise auch Mersch, denn daS können die ländlichen Preistreiber nicht eknrnagazmieren. DaS Verhältnis der Franzosen zu den Polen ist rätselhaft. Die Herzlichkeit, die die Franzosen aus jedem Schritt den Polen gegenüber zur Schau tragen, scheint ,auf irgend einen Plan hinzudeuten. In allen polnisch» Städten wimmelt es von französischen Offizieren. In Z^rakau, Lemberg» Warschau usw. gibt es deren' hunderte und aber hunderte. Eine stille Okkupation Polens, ein Tunifieren, eine Penetration päcisique des Weichselreiches vollzieht, sich vor unseren Augea. Polen wird sachlich, wenn auch nicht formell, in ein ftnnqösischeS Generalgouvernement umgewandelt, dessen Zweck es ist. Deutschland in Schach zu halten. Präsident von Polen ist P i l s u d S k i, der ehemalige. ^eIionäriomnrandant» der in den ersten AriegSjahren' auf Oesterreichs Seite kämpfte. Seiner Parteiangehörigkeit nach iit er Sozialdeniokrat. Dies hat jedoch wenig zu besagen. Er .fit bloß vorgeschoben, um die Arbeiterschaft in Ruhe zu wiegen. D>er r.firlliche Herrscher Polens ist Paderewski, der Mnksirrpräsident, mit seinem nationaldemokratischen Anhang. Die^ kommunistische Bewegung ist in Polen schwach, jede Regung des Bolschewismus wird strenge geahndet. Bolsche» wilennester sind in Kongretzpolen, das ja Nußland in vieler Beziehung nahesteht, bereits wiederholt ausgehoben wptden. Juden waren keine darunter. Nichtsdestoweniger werden die Hudtn tn der polnischen Presse alö Bolschewiken verschrien und iur diele Organe sind Juden und Bolschewiken identisch. Dre LagederJudcn rn Polen hm sich m der letzten Zeit gebessert, nisoiern eS keine Pom »me mehr gibt und der Krmziug gegen die Bärte auihStte Der planmäßige Bsdkotr dauert jedoch m den meisten Orfiel-asten noch immer tort. Indische Kausteute bekomuren infiehr zahlreichen Ortschaften kerne BedarkSartikrl, wir Zucker, Mehl, Pen oleum. EaK M v r g e n t h a u. mrt keinem Buiällo-Vill-Gepränge und seinem Eingehen am die polnischen Einschme chclungen. sem Ber-' halten t« MrnSk, seine Erttärung rn Krakau d e B<-chwerde der jüdischnarwnalen Ossizrere, die aus dem polnischen Heere ausgestoßen wurden, haben bei dm Juden ernen brneren Rach geschmack zmuckgelasir«. D fi sachlicher und auch ergelunsreichcr arbeitet Sir Samuel rn Begleitung d'S C.v^ain G r > g h f, , dre inr Namen der englischen Regierung die jiidi'chen Vcrbäftnifse in Polen studieren. England, das für Ostrn ov<r besondere Pläne hat, Milk m der Judensache — wie es den Anschein hat — etwas Prinzipielles Irrsten. Drr Hetze der polnischen Presse gegen die Juden will nicht ermatten. Der «Kurier Jllustrowanh", der „Glos Narokn", das «Slowo Polskre" leisten sich daber recht Hübsches, werden aber auch «och um ein Beträchtliches übertrumpft von den psychopathischen ,HaSla PolSkre*, «Tryluna* und ähnlichen. / Dielen Organen gegenüber ist daS Blatt Bergani's e-n zahmes, frommes Schäfchen. De, Vertreter Englands, der Jude Sir, Samuel wird von Niemojewskr nicht anders als Re!» Samuel titulrert. Eme schöne internationale Esurtv'.sk. Der bekannte füdikch-polnrsche Schriftsteller Wilhelm Feld, «ann stard vor zirka zwer Wochen. Erließ sich aus dem Totenbette taufen — sthr wahrjche nlich bei schon getrübtem Serisorinm. unter dem Einfluß christlicher Freunde. Die polnischen Orgatie^ die ihn immer! bei Leb/eitcn aufs skandalöseste zu beschimpfen pflegten, sahen die Taust als Sühne an und nahmen m dm Nekrologen eine lobende Haltung rin. Tie monominnftliantlsenMifche «HaSla Pvkskie* e, blickten in der Taust deS Fortchrittlrrs und Freigeistes Feldmavn eine Kapitulation er jüdischen Fortschrittes vor dem L h r i st r n t u m. Eine unliebsame Angelegenheit ist die Verfolgung der jü.dischenDfadsinder in Polen. E'.rr wahrer Kreuzzug gegen Kmder vollzieht sich h-en Den Anfang machte noch rm Jäunrr Lemberg mit der Sperrung de- Lokals und der Berhostung vieler Mitglieder, dre allerd ngs dann freigelassen wurden. Änimtgr Julr übersiel beim Durchmarsch durch den südöstlichen Wmkrl Galiz r«S die Division ZeligowStiS, dre aus Odrsia nach Polen deimstbrle. die iüdisch n P^adMder. d e in drr gS»5l!!-!«<!!!' J..j >«>» «. . ■■■'■»■.»in.» die zu dir-ser Linre peependikular steht, sie durchschneidetr Aus der Frernde hinaus, aus der Galuth hinaus! Heute jedoch heißt, mancher einfachen Leuten gegenüber einfach Hersch, «feinen" aber gegenüber Hermann. Das Gegenteil, jedoch wäre vernünftig. Wenn schon derlei Rücksicht^ nähme in Betracht kommt, so müßte, wer im Alltag Hermann heißt, einem guten oder gar besseren Menschen gegenüber sich als Hersch vorstellen. DaS kommt allen Indifferenten und Assiimlanten, den bewußten und fühllosen Mauscheln nicht zum Bewußtsein: Daß uns unter' den Völkern wohl zu mmicher Zeit manchenorts upd rnancherseitS teilweise oder ganze Gleichberechtigung und Gewährenlassen zuteil wurde, nirgends aber allseitige, offene und selbstverständliche Würde zugebillisrt worden ist. Trotz aller nivellierenden Einflüsse sozial-internationaler Bewegungen und Arbeitsgemeinfamkeiten (diese Nivellierungen umfassen, abgesehen von dm Höchstgeistigen, eben meist di? Primitive Gaste und ihre Menschen) wirb also jetzt pnstreitig die Empfindung. für di« Widerlichkeit des gegen, wärtigcn chaotischest jüdisch-arischen Durcheinanders des modernen Europa in den Seelentiefen differenzierter Menschen beider Seiten immer schärfer: eS haben sich durch die wach, sende Atomisierung der Westjuden und ihre Verteilung in den Poren der «Anderen- sowie durch dafortschreitende Eindringen deS relativ kleinen, aber agilen astimilationS. süchtigen Elements unter den Ostjuden in die westeuropäischen, »ultnrkreise die ReibungSflächen ungeheuer vergrößert; es hat sich «vgemein der Blick für kleine Unterschiede, daS» Hhr für feinere Dissonanzen geschärft und über allein haben sich au« ’ der historischen israelitlschene AnpqstungSsucht vieler Jnkfizehute neue Fehler, Defekte und ekle Unausstehlichkeiten entwickelt. Aber die wachsende, tief verankerte Abneigung der fuhtileren nrjsche» Kreise gegen die Jsraelttm, gegen! den 12. November. In der heutigen Sitzung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses .wurde die in Dernehmlurg des ehemaligen Vizekanzlers Dr. von H>e l f f e r i ch eingeganqen. Er führte, aus: Die Frage des nneingeschränkten U-Boviktieges durste keine prinzipielle sein, sündern sie war eine Frage der> militärischen u n d der politischen K r i e g f ü h r u n q; sie war keine Frage irgendeines dogmatischen Glaudeys, sondern . des zweckmäßigen Handelns. Wir mußten uns der Situation'anpassen. - So schwer die unneutrale Haltung Amerikas schon auf untz lastete, so wür sich doch die Reichsleftung völlig darüber klar, was das Eintreten der Vereinigten Staaten in bnt Krieg für uns bedeuten würde. Wir daben getagt, daß. wenn der rücksichtslos e U-B o o t k r i e g ansge^pielt sei und nicht gelingen sollte, wir au fIahr Hunderte oerlorcn roätcn, s Nach der erfolgreichen Durchführung des rumänischen F e l d z u g e s hat ieder gefühlt, daß nun entweder zu Weihnachten die Friedenpglo'cken läuten würden oder, daß das Völkerrinaen eine entsetzlrcheSteigerung erfahren müßte, daß alle Miltel galten, selbst auf - die - G e s a h r des Unterganges der europäischen Kultur hin. Äm 31. Oktober erstattete der Kanter dem Kaiser Bericht 'über'die Laae. Darauf antwortete d e r K a i s e r mit folgendem Brief: Wer will bestreiten, daß wir den Willen zum Frieden hatten? Es wäre zum Frieden gekommen, unter allen Umständen, .wenn ein Funke dieses ehrlichen Willens bei unseren Feinden vorhanden ge< welen ^väre. Die Kricgsziese dhx Entente bedeuteten nichts als die Niederwersung Deutschlands, die A u flö sung der v st'erreichisch-ungarischen Monarchie und die Zertrümmerung der Türkei, ein Broqraum, dos den Friedmsbedingungen von Versailles gleicht wie ein Ei dem anderen. Die B v t s ch a f t W i l s o n s vom 22. Jänner cm den Kongreß enthielt nach Anücht des Grafen Bernslorsf fticht nur keine Zurückweisung -der Ktirgsziele der Entente, fonoern eine Zen s'u r i eru ng der Frredensziel^ der Mittelmächte, zugunsten der Entente. Diese Wenung der Wilsonschen Botschaft war für meine Hallung am 31. Jänner ausschlaggebend.' Ans diesen Vorgängen erklärt es sich, daß sich schließlich bei uns das Gesühl durchsetzte: Danket Gott, der uns vor diesem Friedensv Ermittler bewahrt hat. Hinter der Botschaft Wilsons vom 22. Jänner zeigte sich bereits das Gesicht des Wilso^ von Versailles. 1 ( ' . Farin der «Ica" m Stobodka Arbeiteten, um sieh für Palästina vormbcmtm' — drei wurden auf der Stelle ohnejrdeNniersuchunaniederge macht, die meisten verwllndet. Die B ldrr dieser K ndermärlsircr sind in der ersten, Nummer dcZ Halchomer Lemberg (ScptMbcr 1919) zu schm. Am 30. September land gegen 13 jild'lche Pladstnder in- Wadoioice. eine Bechardlung statt. Auf drr Anll igebcmk saßen 15- bis l^jllnigen Bmschlein. Es ww.den ihnen M'l'tär0He Ziele .voigewofien. Al8 Beweis diente der Bezug zionistischer Zerlscht iften. Nnläneist wurden in Tarnopol acht silbische Pfadstnder wegen «politischer Geiäbrl chteü" ringrsperrt. AnS der hedraftchen Schule wurden dort d,e Bänke «requiriert". In Iaröslau. Tarnow. C.ortkow fandm in der letzten Zeit Berbaftunam jüdischer P^aestnder stcitt, d,e aber dinn nnkne- Erich und den Kurt, gibt fiich, eben weil e» die Sphären der Gebildeten und Feineren sind, natürlich nicht in solch groben Zeichen kund, wie der Widerwille des Gassenbuben gegen den Leibisch und den Jtzig. DaS bewirkt Lei vielen Israeliten eine arge verderbliche Täuschung. Wie einerseits die Pogrome im Osten viele weiterblickende hochwertige Westjuden zu ihrevr Volke zurückgebracht haben, so babon sie andererseits manchem^ engherzigen und kurzsichtigen Jrrden einen falschen Maßsiai» und eine schädliche Beruhigung geliefert: «Bei uns im Westen sind Pogrome eine Unmöglichkeit, bei unS gibt eS keine Juden frage.- — ES gilt daher, die Empfindlichkeit der Israeliten, jbie in guten und sicheren Behältnissen leben, zu steigern, auf daß sie wissen, daß «der Mensch nicht vom Brot allein lebe" und daß nicht schon alles in Ordnung und darum schnalzende Zufriedenheit gestattet ist, wenn man nicht masta, friert wird. Sind die Schläge seichter, so sollen sie feiner Fühlende treffen; emuß angestrebt werden, daß Schlag mal Empfindlichleit gleich einer Konstante, einer konstanten Schmerzlichkeit bleibe. Mehr Schmerzlichkeit eben Mt unnot! Und wehe uns, wenn wir im Westen nur von dem bißchen Zivilisiertscin der „Anderen" äußerlich und innerlich erträglich leben. Wir schämen unleider nicht, daß wir Europastolzen unim^Grun'de maskieren müsten, um unbehelligt über die Große gehen zu können. Zögen sich nur die mondänen, von der Evolution oder ssteholution hypnotisierten Westjuden Kaftane an, ließen sie sich Peje» wachsen und versuchten sie so, in ihren arischen Gesellschaften «ktwazu gelten! Wie vor Jahrhunderten verstecken wir un-, trotz allen dröhnenden und stillen Fortschritts, auch heute noch in Krlletn, Lochern usw., die da sind: Kleider,, Frisuren, der Hände Bewegungen, vkarnen u. dergl., damit wir Ruhe Hatzen. — — Mehr Empfindlichkeit tut unnot, mehr Gchmerzlichkeitk hoben wmden. Traurig ist eS, daß bei vielen dieser Buben« , Verfolgungen chnstl che Kollegen' aus polnischen Piadfindev» organfiauonrn die Rolle von Angebern svieltrn, so nachgewiesenermaßen m Tarnow und FaroSla«. In P r z e m p S l wurden auf Wunsch der Kollegen sämtliche Juden aus dev Oberklassen beider Gymnasien ausgewiesen; Grund: die Juden melden sich nicht freiwillig zur polnischen Armee. ' An der Lemberger Hochschule wird ebenso keine Inskription Von jüdischen Hörer» angenoinmen. die sich nicht fteumfltg zun» Heere metden. ,; Die Lage der Juden in Pole» ist schwer, «ber trotz allem N'cht hoffnungslos. Mit den llkrainern haben dee Juden nid boiere Erfahrungen gemacht. Die Überaus dünne Schicht« der ukrainischen Intelligenz ist zwar aus polirsi^en Gründen iudäophil. dre BolfSmaffen jedoch ungeheuerlich, roh und brutal. Unter ukramsicher Herrschaft batten die Juden, e>»gtln ' viel m br gls unter der dann in Ostgal z'en folgenden Polenherrschait zu lechen. Es genligt ein Blick auf die ehemals russische Ukraine -n wer'en, um sich davon zu überzeugen. WaS seit einem halben Jahre dort vorgeht, übertrifst alle-, maS fi rm stnstern MlNelaliet an Iudenmetzele-en vorging. D e Metzrlerm vvn-ProSkmvw ulw. haben ihre BorVilder in den Mgsienichlach'ungen der llkrame deS 17. und 13. Jahrhunderts unter Chmelntck«, woder Himderttausende Jubeo um ihr Lebe« kamen. Eme gebildete Natwn, wie eS die Polen sind, wnd trotz aller Heyer und verbrecherischer Agitatoren um bedingt früher oder lvater zu einer vernünftigen Dcrständlgmw mit den Juden kommen. __ (Sitte DL're^mgsfeler in Aus Palästina wird uns geschrieben: Die Jahresfeier der Befreiung Galiläas ist in mehreren Städten festlich begarr^eir worden. Besonders feierlich gestaltete sich. o:e Kundg'chuna ft Haifa. Um das Rathaus versammelte sich eine große Menschenmenge, die zu Ehren der englischen Okkupationsmacht eine Deinonstratton veranstaltete.^ Der Mi irnr Gotlrerneur, dessen Erscheinen mit großem Jubel bei rtiijjt wurde, befahl dem Orchester, die jüdisch« National Hymne zu^pirlen. MS eS sich herau?stellte, daß das Orchester die betreffenden Noten nicht besaß, befahl tt, diese un» , ver'üglich zu beschaffen. Als die Hatikwah erscholl, veranstaltet;» die Juden Hegeisterke Kundgebungen. Die Hatikwah mußte eini'S Male wiederholt werden. Abends veranstaltete der Wand Harr im Hotel „Herzliah" ein Festbankett, an dem der Militä'-Gouverneur und sein Gefolge sowie die' Bertrc^c aller Gemeinden teilnahmen. Herr Kaisermanw sprach hebräisch. H-'rr Lewin englisch und Herr Äsriel. ar^bi'ch. Oer Mi'ittzr-Gouverlleur oanlte Herrn Kaisernrann und dem Waad Hair. der die Jnitmtive zur Veranstaltung' te: Feier ergriffen hatte, und erklärte, daß er in dieser Feier den festen Willen der Inden erblicke, in Frieden und i» guten Bene "'«»gen mit den anderen Bevölkernngsschichten zu leben. Er fügte hinzu, daß er die Notwendigkeit dieser Einigkeit zum Aufbau deS Landes voll einfeh«, und ^aö feiner 'Ueber^engui'.g Ausdruck, daß die Juden auf dies« Weise ihre Zukunft im Lande sichem können. Der TtaatSfeieriag. Dk« Festversammlrmg Im AathauS. Im Fcstlaale deS NathauleS. der feit dem Weltkri'epe pm» erstenmal wieder emer Feier peösinet war, versammelten sich' gesicry uaebmiliagS die Bertieter der SmatsundLardesbebördev m.t den Funktionären der Gemeinde zu emer Fesiverfammlung. Erschienen waren unter anderen: der Präsident der Nation rlversammluna S e > h. die Siaatssekreräre E l d e r s ch, P a »U, Hanujck. die UnterstaatSsekretäre Glocke! und Dr. T a n d! t v, drr Rektor der Universität Pros. Schwind, LandeShauntmann S e^v e r, Hofrat Walldorf in Vertreiung des PolizechläsibenleN. zahlreiche Mitglieder der Nationalversammlung und der LtindeSversammlung. Stadt- und Ge- M'indecäte und Mitglieder der Bezirksvertretunyen, die leiiendeu Beamten des Mag sira'es und her städtischen.Äem'er und der Untcrnehmuugkn^ Die Festrede hjelt Bürgermeister Re«manw Die Feier an der Universität. An der Universität wurde der Jahrestag der Republik durch >°me Fesioer'ammlmia im großen Fest aal begangen, der die Untetstaatsffirttäre G l 8 ck e X und Ptotesior Tandler, dn akademische Senat, die Prolesioren sowie Studenten aller 'Parteirichtunaen beiwodnten. In .allen Ka'emen der BolkSwehr wurde gestern vormittags die,Feier der Erkläruny der Republik Deutschösterrerch festlich begany«-!,. In der Nostauetkaserne wohnte der LaudeSbejehlöhaber Oberst HaaS der Fenr ber. Ei« Hochamt für die Republik. Salzburg 12. November. (Korr.-Bm.) Der Gedenktag der Republik wurde in S a 1 z b u r g durch eine militärische Tvgwache eingeleitet. Um 8' Uhr vormittags zelebrierte in der DomkircheFürsterzbischof Dr.^ Rieder ein f'eierliches Hochamt, dem Vertreter der Zivil- und Militärbehörden beiwohnten. Aus dem Do nt»: platz hatte ein Bolkswehrbatvillon Ausstellung genommen, das bei den H a u p t m o m e n t e n des Gottesdienstes Dech argen ab gab. tzolliinbrsche Medikamente für Wie« und Budapest. Amsterdam. 12 November. „Allgemeen Handelsblad* erfährt, es werde beabsichtigt, Mitte November' zwölf Waggons Arzneimittel, Kinderkleider und Lebensmittel für die Wiener «nb Budapest er Spitäler abzuschicken. Aus dem ganzen Lande wird über die Gründung neuer Hilfskomitees berichtet. LuftUerbindunzMünchen-^Wien. Mluchenp 12. Nopember. Die Korrespondenz Hoffmann teilt mit, daß der bayrische Luft-Lloyd von Mittwoch den 12. d. M.> ab eine Lustverbindung aus der Strecke M ü n ch e n—W i e n durchführen werde,, die nur der Personenbeförderung dienen.' wird. Die Fahrten werden mit Großflugzeugen - für sechs bis acht Personen ausgefuhrt. iw»WH<W«WI,D«

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