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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-06 · Heft 286 (6.11.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 286 (6.11.1919)
Date
1919-11-06
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wien. Donnerstag •v...... . ...... Politische^rmdschau. Die islamitische Bewegung.! Die „Times" vom g7. Oktober brrngt @iif'.cltjc;tcn zu der Meldung aus Bomba y. daß am , 17. JÖftofcct die Mohammedaner in I n d i e n für die Aetbehaliung der weltlichen Macht d e £ Kalifen stimmten. Darnach wurde in Bombay nach dkm G bet in der Hattptmoschee eine öffentliche Versammlung der Mohammedaner abgeh'alten. wobei die Besorgnis und Entrüstung ' über die drohende Zerstückelung der T ü r k e i und über die Be'ertigung der Kontrolle des. Kalifen über die heiligen Plätze des Islams "«^gedrückt wmde. Wie die „Times" weiterhin meldet, wurde die Gelegenheit von den H i n d u s ergriffen, um das Band, das die Möham' «evaner und Hindus verbindet, noch e n g e r zu knüpfen. Die Hindus wurden ausgefordert, zu fasten und zu beten, um-so ein „heiliges Siegel" auf den Hindu- und Mohammedaner-Bund zu feyen. Wie die „Timeö" ferner ans K a i t o meldet^ dclliern die Kundgebungen gegen die M i l n e r k o m m i s s i o n m Aegypten fort. In Alexandrien mußte wieder die Polizei einschrcitcn. nm die Demonstranten, die nach. Ankunft der Kommission Kundgebungen in den Hauptstraßen veranstalteten, zu verstreuen. . Amerika und Sowietrußland. Der stellvertretende Staatssekretär P hrlipps .hat die Anfrage des Senators Wadsworth Über die Hakung der Bereinigten Staaten gegen Sow:etrrrßland mit einem Br'^e beantwortet, der gestern vom Staatsdepartement veröffentlicht wurde. Philipps legt dar. daß die Bereinigten Staaten.nicht an der Blockade Sowrctrußlands teilnehmen, jedoch de Ausfuhr amerikanischer Waren nach Sowietrußlcmd und die Ausstellung von Schifsspapieren nach dem emz'gcn Ha'en Sowietrttßlands. Petersburg, verweigern. Nach der Nalisizrcrung des Friedens konnten diese Maßregeln mehr auH:cht erhallen bleiben, es wäre denn, daß eine neue Gesetzgebung eingcsührt würde. Im heurigen Frühjahre hätten die Vereinigten Staaten die Unterstützung Rußlands mit Nahrungsmstteln beabstcht gt Dieses Projekt, daS von Neutralen unter Leitung Dr. Haukens hätte durchgcführt werden sollen, sei an der ablehnmden Haltung der Sowretreg erring gescheitert, welche die Fe nd el-gleiten nicht einstellen wollte. Das Auswäit'ge Amt der Vereinigten Staaten habe seit dieser Zeit einige Pläne lür die Verpflegung Rußlands geprüft, doch keinen durchführbaren gefunden. Keine Kabinettskrise in Pülen. . Den „Polnischen Stimmen" wird aus W a r s ch a u berichtet: Entgegen den von einigen re chsdeulschrn Blältein verbreiteten Nachrichten kann mit aller Bestimnilhe t versichert werden, daß von emer-Kabinettskrise in Polen keine Rede ein kann. Es ist wohl richtig, daß sich zwischen der Regierung und der Versorgrmgskomm ision des Landtags Gegensätze in der Frage der Gelreidebewirtichgslung ergeben, da die Kommission den Regier»,ig-?- entwurf über die Zwangsbeschlagnabme abgelehnt hat, aber es besteht begründete Aussicht, daß ein Kompromiß zustande kommen wird, da diese Ablehnung duichans nicht als ein c-rrsus dsIU zwischen Negierung und Lindtag gelten kann. Jedenfalls ist es ousgefchlonen. daß die Ernährrmrsiiage zu einet Kabinettskrise führen könnte. Aenderungen im Kab net! sind freilich nicht nur möglich, sondein auch wahrscheinlich, da ja bekanntlich die Rekonstruktion des Kabinetts noch nicht abgeschlossen ist und da andererseits die im Zuge betindl'che Akuon ent<,i* Mehrhertsbildung im Landtag die Notwendigkeit gewisser Verschiebungen in der Regierung nach sich ziehen kann. Die Volksabstimmung in den strittigen Gebieten. Der Oberste Rat bat beschlossen, die Gebiete, in denen eme Volksabstimmung siatifinden soll, den cm einen Alliierten zur Aussicht folgende, maßen zuznwesten: Krns Meristem — England, Kreis Marienweider — Italien, Oberseblesien — Frankreich und Te'chen — Amerika. Bis zur Ratifizierung des FriedensvertiaaeS dmch Amerika wird Frankreich provisorisch das Teschencr Gebiet übernehmen. Inland. An die Arbeit! General Mauelöre über Notwendigkeit der Selbsthilfe. Der Wiener Korrespondent des «T e m p s" hatte m t M a u c l ö r e vor dessen Abreise nach Paris eme Unterredung, i« der dieser seine persönlichen Eindrücke folgendermaßen usammenfahte. Was d r r M a ß r e g e l n betrifft, um Oesterreich aus seiner gegenwärtigen Notlage zu befreien und in die Möglichkeit zu versetzen, sväler seinen Vcrpstichtungen nachzukommen, unterscheidet der Delegierte der Reparanonskommission zwei v e r s ch i e d e n e S t a d r en. die man auseinanderhalten müsse. D>e ersten Maßnahmen, die zu treffen seien, trügen den Charakter erner Hilfsaktion, die sofort einjetzen, aber von möglichst kurzer Dauer sein müsse, denn ein ganzes Volk könne nicht auf d i r Dauer von A u s h i l r e n leben Während bei Heit, die man durch die vorläufige Notstandsatt ou gcrvmne. müßten die Großmächte rm Einvernehmen Mit der vstennchischen Regierung eine endgültigeLösung suchen, das heißt di« Sicherung des w r r t s ch a l t l i ch e n Lebens der neuen Republik ans daue-Hallen Grundlagen und unter Anpassung an die wirrschaftlichen Gesetze. Die Natu,schätze Oesterreichs seien nur mangelhaft ausgcnützr. Die Industrie, die ernst blühend war, müsse neu ausittbaut und entwickelt werden. ■ Du junge Republik müsse selbst das Ihrige t u n, um zu wirtschaftlicher Oidnung und Wohlstand zu gelangen. Die Enbntemächie seien durchaus bereit, ihr tabei zu beiten und vor allem ihr den nötigen Kreditzu gewahren, um die Aibeit beginnen zu können, natürlich unter den entsprechenden Sichrrhertcri. Die Reparationskommission. Die Reparativnskommüsion Hut am gestrigen Tag«, keine Sitzungen abgehalt.'n. Für heute vormittags ist eine Vollsitzung der Kommission geplant. Im Lause dieser Woche bfuite b:e R Parat onSkvmmcksion nochmals eine Einladung an die Industriellen sowie gegen Ende der Worbe an die V e r l r e l e r d e S K a u sm « n n S ft a n d e - ergeben laben. Mit dem heutigen Tage ,st däS Bureau der eigentlichen Repaialrouslomuiiislott in der Hofburg in Tätigkeit getreten. Wiener Morgenzeitung Die Amnestievorküste. Bei der gesirmkN BsicktiMa des AntNEstikgcketzrs im Justizansschllsse stellte Abgeordneter Ringer (Sozialdemokiat) den Antrag, n n ch gemeine Verbreche r, die ansichlleßlich aus p o l i t i s ch e n . Beweggründen und zu politischen Zwecken eine strafbare H ü n d l u tt g bega'nsttn haben. >n die Amnestie tinznbeztebcN. Da die MchrrM der btt p'rlickien Mitaliedtk des AuS-, lchum's fehlten, wv'üus sich d>e Mögliebk st erga''^daß dee Antrag '»lieftcr angenommen wird, schloß dcr.OvMann Dr. M üt ajä die Sitzung. .. ~ ■; Die Snbuftrieftonferettff, ■? ■ Inder Jndustr'.ekon'erenz ist gestern dis Generaldebatte zu Ende geführt werden. Es wurden fünf Kommissionen gewählt, in denen die eigeniliche Ulbert geleistet werden soll, und zwar: 1. eine Konuni.sion für Produ^ion, N hstosf- und Kreditbeschaffung, ' 8. eine Kommission /für .Handel und Verkehr, 3. eine Kvn.mi fron für Lebensmittel und Löh e, 4. eine Kouimpsion für Liquidation und Sachr.era.obilijleruttg, 5. eine Kön mi'ston für bk" Angestellten des Staates, der Länder und der Gemeinden. Die Kommissionen beginnen morgen mit ihrer Arbeit. , . Abg. Spalowskh erklärte, die ch r i st l i ch e n Arbeiter lassen sich ihre selbständigen Organisationen u! *jt N"hmen, sind aber bereit, zusammen mit den übrigen Ar-eiterörganisationen die Interessen der Arbei'dr'chaft zu vertreten. Als zweiter Redner sprach Comploy (Vorarlberg). Er forderte, daß die Industrie frei eins Uhren und a us führen könne. Die Industrie müsse auch die freie Verfügung über die Valuta erhaben. Redner erklärte sich Mil der Ach tu ndvierzig stunden-Woche einverstanden, verlangte aber, daß die F a^e int r rational geregelt werde.' Ing. Seidl vom „Bund der Jndustrieangestellten" verwahrte sich gegen die Vorwürfe, daß die Arbeiter und Angestellten Arbeitsun'ust «zeigen. Wenn man nicht einmal so viel habe, um leben zu können, so könne man keine Arbeit slust be'itzen. Uelri etts zeigen auch die Unternehmer große Arbeitsunlust, da sie sich vor der Sv'iali'ierung fürchten. Abg. Pick erklärt, man sehe in den Gewerkschaften und Arbeiterräten immer nur die klassenbewußten Organisationen und vergesse dabei, daß 95 Pro'ent der Bevölkerung DeutschösterreichS chittter diesen Organisationen stehen. Sich gegen deren Jütez-essen zu kehren, bedeute den staatlichen Un e.'gaug. Dr. W eiben ho fer, Selre är des I .dustriellenverbandes Steiermark, erklärt, daß aus der gegenwärtigen Lage nur die Entente Helsen könne. Wir müssen Vorbedingungenschaffen,! damit diesa Hilfe wtrksam werde! Die wichtigste F^age wäre die Gewährung einer Valutaanleihe. Das - setzte aber voraus/ daß das Ausland wieder Vertrauen zu uns hegt. Redner kommt dann auf den Finanzp lan Dr. Bauers zu sprechen und erklärt, daß der Fina.nzplan nichts als ein verschleierter Sozialisierungsversuch sei. Man wolle die Soziali'ierung auf dem Wege der Vermögensabgabe durch'üsren. Als nächster Redner spricht dann Staats ekretär Hemusch. Zunächst verteidigte er sich gegen verschiedene Vorwürfe, die m'an seinem Amte gemacht hat. Er. stellt bann fest, daß in den anderen Ländern dieselben sozialen Gesetze beschlossen wurden wie bei uns, nur das einzige Arbeiterurlaubsgesetz besteht in den anderen Ländern nicht. Auch die Frage der E i n st e l l u n g der Arbeitslosen habe man ihm zum Vorwurf geniacht, doch müsse er bemerken, daß diese Verordnung ja eigentlich nicht durchgeführt worden sei. Er habe damit gerechnet, daß durch die Vewrdnung 60.000 Arbeiter in die Betriebe eingestellt we,ret, tatsächlich seien nur 10.000 eingestellt worden. Er mache den Industriellen allein nicht den Vorwurf, denn die Durchführung der Verordnung sei von den Unternehmern und 'den Arbeitern in gleicher Weise Untergraben worden. Er leugne nicht, daß die Industrie durch einige Gesetzentwürfe' st a r k belastet worden sei, „aber", sagt er, „glauben Sie, daß es möglich gewesen wäre, die Ruhe hier aufrecht zu erhalten, wenn wir nicht den Arbeitern wieder das Vertrauen in unsere soziale Gesetzgebung gegeben hätten?" Es wurden hirr-iuf die Wahlen irr die vorgeschlazerien Unterausschüsse vorgenommem Kleine Nachrichten. Prag, 5. November. (Tickiecho-slow. Preßbärs Arbe rsnrnisier H a m v l bcue> slir gest-rn eiml Beratung d v an der Kohlenvivduktion mieie sicrten Kieise ein. Der Minister kanstaliate, daß stir bic I n b u ft r t e von der gesamten Földrmna bloß 17 Prozent Kohle übug Heben Rack längerer Debatte wu.d' be'chlosien, einen beratrndrn KohlrnverteilungS-AuSschl^ß zu grUnben. Helstngfors, 5. Nvv"inber. Nach einer Warschauer Meldung hat di« Entente Polen ansgetoidcit. mit den Rankstaaten nne g nt insiune Front g egen Die BoIschetviken ui bilde». Die Pol n e»floitf-n sich li erm bereit, woiern die drut'chcn Tnivprn die O'tsee-P ovinzrn ve»lasten. München, 5>. Navemher. In der Zeit der Ve kelns'vene der EHi'I'abnen mud. wie ans Anasbn g. n»mrjetw >d. bet ^>ninr>el-L»>lv rkehr mifter an' ker L nie Be l» Le p »z nnd B rl n ÄngSburg—München auch noch aus ankeren Slecckei> crivtgm. 6 November i91S Nr. 286 Telegramme. Ein Vslksaufftand in Aegypten. Basel, b. November. Die „Dailp Mail" meldet; Ist britischen R.'g erttt'gskre'sm wird feie Laae <Vt Aeriypren mtk gebiilnktid.m Ernst betrachtet... Man veiheblt sich in politisch litt ker? lichteten Krisen niebt. düß M tlN es argen w.n r.t i g m i’t einemVolksa ui st an d i nAegyvten zu tüü kn t. lieber Alexandrien und K a i r o ist vom butt» schen öl*e< befebt^h ibcr-, das S t a n d r c ch t . e r r l ft r t worden. 3Mf-butifdjen Rech.eiunaöaebände steltm unt>'r mckiläri? icher' Bewael'ung. Aus der Ptov nz werben zablreiehe Ä nschlüge gegen englische Siedlungen Und Nledcrlatlungcn g-mcdclt. ' ' ' Äre Ärbeitskonferenz. >. Washington» 5. November. (FUnksviuch.') In ihrer 6. Sitzung hat die Kollsercm über den Aetusiun.dentaa und die 48-Siundenivoche beraten. Der britische Dclegurle B a 'r n e's btnebte den Antrag aus Achtstundentag und d>e 4l-Slundenwoche ein. Das OrginisationsköMitee fbrarf) fl.fi f ift b t e- 44 - S t u n d c « w o ch e. ,g e a e n d.e.n A ch t st u n d e ntagaus, da sie eint größere, Elastizität trt der. Bert erlang der Arbeitsstunden ermögliche,! besönd'rs' hmsielitltch! des Wochenendes. Jndustlltn Nnt nnnntcrblocheNcr Tkitigkeit töumen bic ötz-Sluuden-r aibettswoche erhalten. Dev amerikanische Brvgavbeiterstkelk. Washington, t), November. lFrmkspnich Nach, dktz ..New Wrk Times" verbreitet n sich gestern Gerüchte, wdnach Anstalten getroffen woiden wären, den Streik inner Voraus-" setzimgen zu b e enden, die beiden De len genelrm wären.Die Führer der Bergarbeiter weigern sich jedoch, den Befehl zue. Emstellung des Streiks zu geben. . Ern Sieg Wilsons. Washington, 6. November.' (Reuterl Der Senat'hat ohne Debatte mit 4ll gegen 43 Stimmen, dm Aut qg Lodge aus Ctre!chrrng der Best mrNung brzügllch Sch a n t .u n g s v** Frirdensoeetrag a b g e l c h n t. Völschewikischer Kampfbericht. Moskau» 5. November. lFunffP uch.) Frontbericht pdA 4. November: An der Westfront weicht der Feind weitex .zurück und wird von unseren Truppen vertolgt.' Auch im Gcbiett von P s k o w und 'G d o w w>rd unser A n g r i f f vor - getragen. Auf allen Fronten dauert der Vormar'ch an; ait der Ostfront sind unsere Truppcn35 Wcrst Lber P es r vp a w l o w s k h.nrmsgelaygt. - . Moskau, 6. November 'Funkspruch.) 'Bericht über td'ry Lage vor Petersburg: Die Verfolgung des Feindes, dauert .än^. die Rottruppen stehen 20 Werst westlrch von Gatschina. Der Rückzug des Feindes über die Iambrrrger Ebene wird durch schl-chtrs Wetter erschwert. Zahlreiche erschöpfre Nachzügler fallen, rn unsere Hände. Die Berliner Streiks. f Berlin, 5. November. Angesichts der.siarken Propaganda: für einen G n ralstrcik in Großberlin vcrlautbart Oberbefehls^ Haber N Ske, daß der,unyr d^m' t?. Osttz^er'^ö^en^iEte^hk^ des Oberkommandos tyreder in.Kraft tritt, wonach jede Betätigung' durch Wort, Schrill oder andere Maßnahmen, die darauf ger chtet sind, lebensitz chhge Betriebe zur Stillegung zu bringen,, mit Gefängnlssirase bis einem Jahre geahndet wird, soyert nicht noch dem aflgemernrn Strafgesetz eine,höhere Strafe verwirkt wnd. Die Wahlen in die Prager Nakionalver» - sammlung. Prag, 8 November. lPrivat.) Die Meldungen von einer anqeblichen Bcschlerrn gung her Parlonieniswnhlcn .bewahrheiten sich N'cht. Der Veisassungsairssehuß der Nürionalver'nminlung hat die Wahlordnung yoelr nicht endaüllig erledigt. Wie .,E'ske Slovo" miiteckt. rst man noch nicht em>g darüber, wer dre KosttN litt den Druck der Kandidatenlisten decken soll, ob zur Gänze der Siaat oder nur zum g'ößcren Test, während den Rest die polnischen Parte en zu zahlen hänen. Die Uebernahme der Gktam kosten Mirltc dein Staat eure Ausgabe von 40 MillivMU Kronen verursachen. Komitatseinteiluvg in der Tschecho-Slowakei. Prag, 5. Nonembeu (Tel -Komp.) Der Klub der tschechischen sozial ftlschen Parteien hielt unrer Vorsitz, Dr. Vrbenskys eine Sitzung ab. m der dre Vrrwallnngsresorm in der-Tschechp- Slowaker beraten wurde. Die Komitatseintestung soll^ rn^per Rwublrk küntt>ghln die-Giuudlage der Verwaltung bilden. Die Begriffe: Kronland. LandesarrSichuß und dergleichen sollen vei.- lellw nden und an ihre Sttlle werden Komitale und Bezirke ntrt Kom tatslandtagm. und. ^Komuaisarissehüsscn . sowie 'Bezirksausschüsse tietcu. Der Klrw stehl aut dem Slandpnnky, daß'die Ge'vane von der Reglerrmg. ernannt werden sollen. In ner Slowakei sollen rnsgesaml 8 Komitate errichiet werden. Die tschechischen Staatsfarben. Prag, b. November. In der heungen Sitzung der Nationalv'rsamtrilnng hat die Regierung einen Gesetzen wurs vorgetegt, womit die Skaaistarben und die Ctaatsstägoe festgesetzt weiden, ts t lautet: Als Siaatsfarben der licheehoutowaklschen Republik ,verd^n roi-weiß-blan. ertlärt. t; 2 bestimmt: Die Staats- Naiional-Flagge beßpht aus utm F ldern. fuvm umeren roten und emem oberen weißen, zwischen dmcn sich cm blauer Kerl befindet. Endlich ein Schritt qeqen die writzen Mörder in Ungarn. , Budapest, 6. November. Das Mili'ärkommiudo von Siofok hat gegen den Husa' enrUtine'lstcr Baron Alex ns Ät o v o c s a einen Hanbriehl erlassen. Nopocia war berriis nn Seplentbcr veri'cittct und int M!li!ärgefätlgrr>s von Srofok in Gewahrsam gehalten, jevock später rvredcr in Frestreit gesetzt worden. Nrmmchr ist neu-rl chcS Beweiematl'"al aegen ihn zutage geircten. Er wnd beschuldigt, daß er den Gü'^'direltor Steian Maßp>ar rn S i o f o k h a b e h r n r i ch l e n l a s s. e n. Amerika und die Pogrom?. W>f,das Londo»-> jüdi'eh.' Koneipopdensttt ean-auS New- V?0’ f er sä Hit. bar Pumfint .B' > l > o n e»n Tslegignnri des a w c r r k a n ' s ckr e u B o t s eh a f r r r S , >r K o u st rt sl-' 11 n o t* e t erhall n. m welchem der G 'andte de» 'Piäsideiiten itbri die 'st ,e il che der Juden in der lluomc »ijotniicit s und um ichlerm gr Hst,e bi'ter. ~SB J'r-jZrx&sr.. A.-jiU "»■wiiWfti

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