Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 276 (26.10.1919)
- Date
- 1919-10-26
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 276 Wien, Sonntag Wiener Morgenzetlmrg 2k Oktober l»lS Sekten!, I., Sodyttennlng 21 Final«: Karlsbad ‘ 559 Alle banltgeschäftlichen Transaktionen für das In- und Ausland, r.uiiagcu gegen Einlagcfcücher ca den kulantasten Bedingungen. Tele?ramme; late bank, Wien. Telephone: 13478, 13080, 16431, 13008, 16158, 16316. fciiljcr staatliche Beschlagnahmen von Goldg'egenstänben usw. Lbr tlägUche- Resultat ergeben, so wäre bei der jetzigen Ohnmacht der Staatsgewalt ruf ein wirkliches Ergebnis viicht zu hoffen. So hat hie Allgemeinheit von diesen Verkäufen wenigstens den indirekten Vorteil, daß dadurch, pipur auch begreiflicherweise nur in bescheidenstem Maße, Tuj bk' Valuta eingewirkt wird. ' Anders verhält sich die Sache bei Heber- und Galanterie* Prren, kunstgewerblichen Erzeugnissen usw. Hier handelt eS fich nicht bloß um die einmalig« Nealisierung vorhandener ^Lger, sondern um Industriezweige, die durch Qualität und Reschmark schon vor dem Kriege ihren Weg ins Ausland KLstrnden hatten und die durch die valutarischen Verhältnisse, Arie sie auch noch während der nächsten Jahre afthalterr bverden, von höchster Bedeutung für uns sein können. Wir EPexdsn vermutlich auf absehbare Zeit hinaus bedeutend öliger arbeiten als das Ausland, und da bei diesen Waren Arbeitslohn eine entscheidende Nolle spielt, so wird verteuerte Bezug des NohmaterialeS dadurch mehr als ^.citgemacht werden, so daß wir dauernd exportfähig bleiben linnen. Es besteht aber bk Gefahr, daß die Rohstoff- ^rsprgung dieser Spezialindustrien durch die gegenwärtigen ^ulutaverhältniss« und durch das Verhalten der Regierung in der Ein- und Ausfuhrfrag« ernstlich bedroht wird. <§>*« di« gegenwärtigen Devisenvorschriften.aufrecht sind, ikaß ins Ausland nur gegen fremd« Währung verkauft werdeit darf, und solange hie Einfuhr des für diese Dphnslrir nötigen Kohmateriales im wesentlichen auf den KchlcÄ)ha»bel angewiesen ist, weil Devisen zu diesem Zweck« nicht rrlsngbap sinh, solange wird an eine Erneuerung und PerhresterMH dissLr Industrien nicht gedacht werden können. .. Daß durch die Einstellung dieser Industrien auf die NuLsuhr diese Waren im Inland« noch unerschwinglicher I km Preis« fei« werden, ist zuzugeben. Dies ist aber kein KiMtzis, -a HS sich hierbei meist um Waren handelt, die id-.rhr öder weniger LuxuZbedürfnissen dienen. Und von denen daher geradezu wünschenswert ist. daS möglichst wenig Uvn ihnen im Inland konsumiert und möglichst viel ins 'ßinslarch geschickt werden. Der Typus der Leute, di« „es ff4 töfätt können", muß bei uns verschwinde». Denn auch -tie Wohlhabenden werden sich in Zukunft jedes uberflüWen VÜierperhraucheS enthalten müssen, da jedes erspart« iptüct Material, dag dadurch zur Ausfuhr frei wird, der -illlgemeiphelt Nutzen bringt. ' F- Erster jüdischer Kattfleueekrongretz in Warschau. Warschau, ZS. Ottobrr. ^Privat.) In Warschau wurde um 22. d. M. der erste Kongreß der jüdischen iLansWanyschast Polens eröffnet. Dem Kongreß w.rd eine protze Bedcnlung drigemeffen, da zum ersten Mat« die ProbleMe beS Handels in Polen überhaupt' und speziell die ^chwM'igftiten her jirdsichen Kaufmannschaft nöitert werden «'ollen. Her südliche Haudelsstand macht bekanntlich eine schwere sieit durch, W Bpykotldewegung gehl darauf aus, den jüdischen gantet, systematisch anszuschaltcn; insbesondere m der Provinz -reifr d.eft Bewegung immer mehr um sich. Bon den istgkmeldlte« $00 Delegierten lind zur Eröffnung bloß 900 et» fch'eue», Was zpm Teil auf dir schwierigen Neiscvkchällnisjr stilttckzuführey ist. Fast aste grS ßeien Städte Polens sind dertreten, ferner d-e kammänmfchen Organisattonen von Wrstgalizien, Ostgälizierr. Posen und Litauen. Zinn erstenmal steht man auch »urr Anzahl Frauen unter den Delegierten. Nach der Eröffnungsrede des Vorsitzenden des zentralen kau männischen Vereins in Warschau, Narsmann TruSker. und den Begrüßungen er» 'stallet Here Rosen daS erste Reierat Uber den »H a n d e l i u Pole n“. An haö Referat schließt sich eine äußererdeutlich lebhafte DMuistyn. Einführung einer neuen österreichischen Währung? Pta-, Sä. Oktober, sPiival.' Wie die ,D 0 h e m i§* au- Wien meldet, beabstchllgt Staatssekretär Dr. Reisch am i. Jänner 1920 eine neue, der lateinischen Münz- II u i 0 u angcgllederte Währung einzuführen. ' Schgrfe Maßnahmen gegen die Kapitalsflucht in Deutschland. Venlkn, 25. Oktober. Eme gestern erlassene Verordnung dt« Retchssivanzmm stexiumS enthält n«u« einschneidende Bestimmungeit zur Verhütung der Kavualsstucht und zur Be» auisichtigimg der Banken. Sie stellt bie Auszahlung der Hinten *'mcr fcharfeKontrplle derBanken Dm ausländischen Besitzern deutscher We:tpapierk wird die Abgabe einer r-tesstästigrn Erklärung zur Bedingung für die Zinsenauszahlung gemacht. Diese besagt, daß der Zinsengenieß«« auch wirklich Eigentümer der Papiere und in Deutschland nicht steuerpflichtig m. Pie Banken und die sonstigen Kreditinstitute werden der* pttichjet. dem Finanzministerium bis Anfang 1920 Verzeichn,sie sh"r Depotfunden rinzureichen und weitere Zugänge zu melden, ^i-r Banken werden m dieser Tätigkeit durch besondere Beamten Staates konttvstiert. Bei Zuwiderhandlungen kann der Ge» schäfiSbetrikb untersagt weiden. Wer fern Vermögen nicht vollständig angibt, dem wird der hintcrzogene Wert zuguusten de- Rttchcf»r versa llen erklärt. Die Kriegsanleihe in Ungarn. Budapest, SS. Okiober. (Ung. Tel.^Kor».-Bur.) Die Eigentümer von Obligationen der I. K r i g s anlei h e, welche ihre Papiere fünf Jahre hindurch unier Sverre ha ten, waren nach den damaligen Subskriptionsbedingungen bis spätestens 1. November 1918 berechtigt, ihre auf den Obligationen beruhenden Forderungen derart zu kündigen, daß ihnen diese Forderungen innerhalb eines Jahres im /Nominalmcrie zmückgezahlt werden. Das hierbei zu de olgende Verfahren hatte der F«'inzm'nister im Juni 1919 rkgcln '.sollen, was jedoch infolge der Räieh^rrschaft nicht geschehen ist. 2£?tc das. Amtsblatt meldet, teilt der Fmammimster nunmehr Mit, daß' die neue Frist, innerhalb deren die gesperrten Obligationen der l. Kueganleihr gekündigt werden können, sowie das hierbei zn beobachtende Verfahren m einem späteren Zeit- Punkt werden festgestellt werden. Eine tzhpEekenbank für dis Slowakei. Prag» 25. Oktober. „Narodni Llsty" nKtbct, daß in slowakischen Regierung«» und Finanzkitis-n die Errichtung einer besonderen Hypothekenbank fürdie Slowakei erwogen werde, bte hauptsächlich die bäuerlichen Schulden übernebmen soll. Die slowakischen Gildairstalren können diese Geschälte nicht besorgen, da sie nicht über das nötige Kapital verfügen und nicht die Möglichkeit habe», Pfandbriefe auszugeben. Tarlferhühung bei der VrrfchLiehrader und Aufsiger Äahn. Prag, 25. Oktober. Nach einer amtlichen Mitteilung haben d»r V»schtiehr aber und dleAnssig'Teplltzer- Eisenbahn bei der Regielung zim die Bewilligung angesucht, ihre Tarifezuerhöhen. Die Kriegsgewinnsteuer in Ungarn. Ans Budapest wn d gemeldet: Heute erschien die Duräisülnimasverordmmg für däe Kri.egsaewinnsteuei für das Jahr 1919. Kriegsgewinnsteuerpflichtig sind alle In- und Ausländer, die emkommenstenerpstichtrg sind. Im Falle der Reziprozität wird zwecks Vermeidung der Doppeibestcucrung das auS dem Auslande stammende Einkommen u n b e st e n e r t belassen. Steuerfrei ist das Einkommen unter K 10000 oder auch darüber hinaus, wenn das E'inkommenpiuS K 9000 nicht übci steigt. Mehreinnahmen aus Grkäliern und Pensionen sind stenerstei. wenn sie 30X00 nicht übcrsteiacn. Der Einlomm-'nzuwachs' wird im Vergleich zum Iah,-« 1913 oder zum Durchschnitt drr Jahre 1911, 1912 und 1913 festsicsctz». Verluste wäl>"'nd eines der Kricgkjahre können vom Emkommenpius der nächsifolgrnden Jahre abgezogen weiden. Der polnische Zolltarif. Aus Warschau wird den ^Polnischen Stimmen" ber ch'ei: Der eiste pylvische Zolligris ist endl ch icrtiggcstellt. Der neue polnische Zolltarif unterscheidet sich wesenll'ch von dem russischen. Nach dem poltnschcn Tarif sind zum Be spiel jene Rohstoffe« dre Polen nicht bcsttzt. -ollirei. Der Tarif ■ läßt emrcln n Industriezweigen tZcmeni. Meiall'abrikate. landwirtschaftliche Maschinen, Bleistifte, E'ensgbrikate n'w.) besondci«'» Schutz angcdeihen. Papier puh Bücher sind ganz zollfrei. Der gegenwäciige 5£aitf »st übrigens nur provisorisch. Schon scht w>cd an einem ' veucy Zolliarifeniwllrf gemdeitet, der destniiiveu Charakter besitzen wird.- Wiener Messe. Im .großen Fcsisaale drs Bezirksamtes Neuban fand eme Versammlung der JnteieffLittcu der »Wiener McffeE unler dcm Präsidium des Gowinderates Julius Müller und de8 Herrn Theodor S ch 0 r r siait, dre von fämtl chcn in Beircichi kommenden Jndusincllen, Gemcrbrtreibeuden und Kauf- («uie« besucht war und den festen Willen zur ehrten Abhaltung der seit vielen Jahren projektierten Wiener Messe deutlich zum Ausdrucke brachte. Französische WahrnngSschwierrgkreiten. ..N e w- D 0 r k T i m e s" berichte! auö Pari s. daß der Silberfranken mit 1'b Franken in'Papier gezahlt wird und daß die R'g>''ung wegen' gänrl'chem Mangel an Kleingeld btc Ausgabe von Banknoten zu l Frank und 50 Centimes beabsichtigt. ' Einführung der gemischten Wirtschaft in der Oel- und Fettindustrie. In der Oel- und Fe st >'dustr>k wird die gemrichie Wnlschaft emgrfülnt und der deutschöst.'ireichische Verband der Oel- und Fetlmdustne,, dcm bisher die. zentrale Bewirt» schafitmg oblag, hat bereüS die Landes»cgi rungen von der Rrform verständigt. D>« neue Ordnung ist dermaßen gedach'. daß'der genannte Be, band' hinsichtlich drr seiner Obior ge anvertrauien Aiikel. das sind Speisefette imit AuSnchme von Schweinefett. Speck und Butter), Waschmittel, Austrcichmstiel kür östentl'che Bauten und gewerbliche Geiiossen^chafien, Feite kür Gesnndhriltpsikgk und Fette für emzsine Industrien nur mehr die für den Bedarf der BevSlkmmg ev;oiöcilid)cn M ndest« mengen beschaffe« wird, wählend darüber hinaus die Erzeugung und Veiieilttng der in diese Gebiete gehörenden Waren dem freien Derkehr überlassen bleibt. Valutakurse. Die fremden Balnten haben gesiem 'eine Steigerung erfahren und stau en in lebhaner Nachfrage. Es wurden L e i n 0 i e n mir 1.50 igegen 1.10,, Niarkn 0 len mit 4 - (gegen 3.90) bezahlt. Wiener Saldkerungs-Beresn. Die Gesamteinlieserungen seit dem 2. Jänner 1910 benagen K 9,914,002,743 und znacn im Vergleiche m t K 16 437,075.288 der korrespondierenden Peuode des Vorjahres eine Abnahme von K 6 523.672 544. Prager Eisenindustrie. Für den 29. d. M. ist der VerwaltungSrat der Prager Eise»industrieg«sellseha't m einer Sitzung e:*ibetufen, in welcher die Bilanz für das Geschäftsjahr 1918/19 zur Vorlegung gelangt. Die finanzielle Lage Englands. , Ans London wird gemeldet: Kolonialminister M i l n e r ertlärte im Öber» haufe. die sinanzielle Lage Englands fei trotz der bestehenden Unsicherheiten viel weniger ernst als die irgend eines anderen Landes, m't' Ausnahme der Pertinigten Siaaren und vielleicht Japans.' Nichts berechtige j»t der Furcht vor dem Bankerott, ebensowenig sei eS nötig, eme radikule Aenderung im englischen Finanzsystem durchzuführen. Der Handel erhole sich aber schnell, auch auf den anderen Gebieten vollziehe sich die Wiederkehr geordneter Beibältniste rasch. ,Die Lage weide keine Aenderung erfahren, vorausgesetzt, daß keine ernstlichen industriellen Unruherj enistehen. , Südbahn. Infolge der schwierigen finanziellen Lage der Südbahn und her noch nicht erfolgten Klärung hinsichil ch des von der Vertretung der französischen Piiontäre erhobenen Pro» trsieS hat der VerwalinngSrat dieser Grsellschaft bezüglich deS Novembercouponder 4%igen Südbahnobligativneu feine Befchlrißjaffung auf unbestimmte Zeit vertagt. Wien, »..Tahorstmse 8 b, Alle bankmSsaigen and börgeng'08cWUtlichen Transaktionen im Inand Anslands. Geldeinlagen in laafender Rochnung. Kostenlose Verwahrung von Depots, ‘ Vertodgensverwaltangen, Losrevisionon. seSH^Warenabteilung: ^„T^ge^ ÄS Kulantest» Bedingungen, osr Informationen kostenlos. ■ 5038 Börse für landwirtschaftliche Produkte. Wien, 25. Oktober. kOrig.-Bcr.) Durch'die Zunahmen der' Vorräte «st an den Börsen der Uriwn, auch auf den argmunischen Plätzen eine Vcrwohlfeilnng zu verzeichnen, dre sich auf alle Ver» kehrSgebirte in gleicher Llleffe erstreckt. Das geringe Warenoffert bretet' den hiesigen Jntercsscnlen nur bescheidene Geschäitsbetätigung^ Drr Wochcnmarkt zeigte hellte schwächeren Besuch, einerseits deshalb, weil bie Landwirtschaft das noch herrschende, günstige Wetter zu Feldarbeiten benützt, andererseits wegen der nn allgemeinen schwierigen Beförderungsve' hällnisse. Der Geschallsumsatz erstreckte sich nur auf kle neee Akengen von ErsatzsntterstoNen, ferner gelangten einige Pöstchen von heimischen Hülsemruchten zum Verkaufe, wobei die Preise zwischen K 10.— und K 14.—' per Kilogramm schwank!en. Uauhsntter bewahrte feste Tendenz. —. Uebernahyrsvleise pro 1919/20. Für die nachbenantucn rm Jahre 1919 geernteten Frucht- und Futiergattungen sind bei der Äbuese- -rnng an dre -KriegSgeireidcaustalt von dieser.nachstehende Uever» riahmspresse zu rnirichien:. Für den Meierrcntner Weizen oder^ .Spelz L 130.-. Rvagen LIM-, Gerste US.-, Hasep K 113.—, Heu Per 50 Kilogramm (gepreßi) niederösterreichnches ll 45.—, oberösterreichffches K.4-5.—, Noggen-Nitlstroh (gepreßt) K 20.—, Noggenstroh (Bundstroh gepreßi) L 22.50. ' . Innsbruckep Warenbörse. Innsbruck, 25. Oktober. An der heutigen Warenbörse waren angcboten: Sardinen, Teigwaren, Fndustriefeigen, Mar» garinebutier. Kerzen, Trauben, Paradeismark, Haselnüsse, Kar» toffelgrießiiippe, Leinkuchen, Holzwolle, Drahtstiften, Lokomobile,! Schnittholz und LagerfÜsser. Nachfrage bestand nach Tafel-» Most? und MarrMadeobst. Hülsenfrüchten. Reis, Sämereim ,md Karbid. Abge^Wsien wurden Kaffee, Nobusta zu Franks 290 und China-Zimt in Kisten zu Franks 300; Preise pro 100 Kcho^ gramm ttaustlo ab Buchs. Wiener Börse, Unterstützt durch Käufe litt auswärtig« Rechnung und Deckungen anläßlich drs Wochenlchlustes. verkchrie dre gestrig« Börse wieder m ausgesprochen fester Haliung und nebst dm Bankenwerten waren namentlich die Papiere tschechischer uttv. nngarsscher Provenienz 'stärker gefragt und wesentlich hoher ge», halten. Den Bankenwerten kamen die 'Maßnahmen für . dre Sicherung der Kriegsanleihen Matten. Der Bei kehr war recht lebhaft. Im Schranken waren wirLvr ganz ansehnliche Steigerung«« m verzeichnen. Adrra fcknrllie um ll 120.—,'in' btc Hohe, Dampfschiff profitierten £ 390.—^ Llvhd K 80o.t-„ Von de» Jndustiiewntcn gewannen Aussig chemische K 120.—, Brosche. Spiruus L 140.-. Kgtl'vrundum K 21)0.-,’ Austna ' Email K 120.—, Berg- und Hüttenwerke K 400.—, Prager Elsen K ■ 270.—. Betroleumwcrke avancierten um - K 450.—. Die feste Tendenz blieb ungestört bis zum Ende des Verkehres in- Geltung. An der Nachborke waren Alpine, Oest-rrcichifche Kredit und Anglobank abeunals gewagt und wesentlich höher. Rentm lagen ziemlich fest. Im übrigen verweisen wir auf ngchstehmd? Schlußlurse r , Znduftrie-Anlernehmungen. Allgem. Daugesellschalt 600.^ >4-. 10 —), Unionbau —.— l— —Wiener. Baugesellfchaft 468.— 3.—), Wienerberger Ziegel 1480.^ , .+ 60.-), Liefmger 818.- (4- 18.-), Sarajevo M.-Drauery —.(— '—.—>, Aussig Chem. 2910- (+ 120 -I.- Brosche. Spiritus 1740.— -ll 40.7-). Karb 0 ,undum1400.-' + 200.—), Hoh» bandclsgeirHschaft 1320.— (-f 70.-), A- E. G. Union Elektr. 940 — 17!-1-—), Siemens Schuckcrt 689.75 (-f- 20.—), Alpine 1422 - (-s- H5.-). Austna Eincnl 1620.- (+ 120.—), Berg ll. Hünen 7i'00.-. i-f. 400.—). Poldihütte 1450.—(- -.-), Prager Eii'cn 4970.- <+ S70.-).Rimamuiany 1580.- (+ 80.50), Skoda-. werke 1392 —» (+ 42,—), Wafienfabril 2705 — (-.—), Salgo Tarjaner 1798.- z-l- 108.-), Trifailer Kohlen 2550.- (— Nng.Allgem.Kohlen 3430.— (,+ 30.—), Unfallt) 1700.— (+ 40.—)« Wcstböhm. 2250.— (+ 50.—), Brunner ■ Maschinen 1445,— ,+ 56 —), Heidt —(— —.—), Lvkomotiv Srgl 958.-^ i-+ 8 25i. Srmmeringer 795.— (+ 46.—), Elbemühl 905.— — 27-—)# Leykam 875.— < + 25.—). Karpathen Galizra 4550.—(+ 450.—). Fezfabriken 1820.—4 280.—), Schneller Zucker 3380.— (+ 180.—), Böhm. Zucker 4050.— (— —.—•)«, Ocsterr. Eisenbahnverkehr — — (— Türk. Tabak-' regie —(-.—), Türkenlose 915.'— (,+ 5b.—), Krupp A.-G. 895.— <+ 45.-). Rüsten 1410.- <+ 75.-). Fiatwerkt 1300— l+ 50 — v-,Beitscher Magn+>t 6100.— (-.—), Schönvriesener 2100.— (— —Austro-Amerikana 3700.— •(+ 200.—). Transport-Anternehmrrngen. Adria 3320.— (+. 120.—)/, Aussifl-Tepitver —.— Busebtiehvader tit, A. 3200.— vr- 60.—), Buschtichrader tit. B. 1600.— i+ 90.—), Orient-, bahnen-^-.— Donau-Damvi. 3870.— (+ 250.—X FerdmandS-Nordbahn 7840.— (+ 390.—), Lloyd 5900.^-' (+ 300.—), Navigazione —(— —.-r), Staatseiscnbahn. 1588.— s+ 48 —), Lombarden 232.50 (+ 8.75), 3% Siidbahn Prior. 720.50 (— 12.50). Staatsbahn G.rnußsch. 820«— (+ 19.—). Rente«. Mairente 91.59 (+ —.75), Februarrentc 91<6ll + —.50. Ocsterr. Kronenrente 86.50 (+ —.50), Ocsterr. G'sidrente 1?8 50 i+ —.50, Ungar. Goldrentc 224.— Ungar, Kroncnrentc 95.— + 1.40 Banke«. Anglo 608.— (+ 55.—),, Bankverein 601,— (+ 95.-B-), Bodenkredit 1400.—(+ 147.—), Kredit-Ausfall 955.— (+ 25.—), Ungar. Kredo 1184.— (4- 56.—), Depositen' 792.— i+ 34—), Ländcrbank 844.— (+ 10.50), lluionbanf 618.— (+ 25.50), BcrkehrSdank 540.— (+ 47.—), Zivnostcnska 1499,—' (+ 4.—), - Prager Börse. v Pe«S» 25. Oktober. Mchecho-sfow. Preßbur.) Aus den, Aktirmnar sie emwickelte sich an der heutigen Börse ein lebhaster v«r-ai'?runs «Iler d-inkxsueiiltt'tl. I'k-ntt5a1et!<,««n. Ent; gcpctutnliMifr ron eiula^on. Ausgabe ron Kinhigrs* bUcliorn, Uebcrnnlun« von Vermögensverwaltungen« Warenabteiiung. Zentrale Pressbara ° Filiale Wien, I^WlppIIngerstrassa 24-26 ° Teleplion 12358,13296,17408 St-ÄSS'S:'1*