Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 272 (22.10.1919)
- Date
- 1919-10-22
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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*' Heite -4' , - Wien, Mittwoch Wienev Morgei^ertun- 22. Oktober wlgi_/Nr. 27? Telegramme. ÄEchtmrg einer tschechischen AniversttSt in Mähren. Prä-, 21'. Oktober. (Tel.-Konrp.) Das Legat des ehemaligen Olmützer Erzbischofs Kohn, der zur Errichtung einer tschechischen Universität in Mähren seinerzeit 1,800.000 Kronen testiert hatte, wird jetzt end- Mltig seinem Zwecke zugeführt werden. Die alte öfteritteichische Regierung hatte die Auszahlung des Legats flrerhindert, nunmehr hat die steirische Gerichtsbehörde ibie Angelegenheit, die in Steiermark anhängig war. ftett mährischen Gerichten abgetreten, so daß nunmehr Hegat zur Auszahlung gelangen wich. m § tschechische Agitation in der Slowakei. Pro-, 21. Oktober. (Del.-Komp.) Professor Doktor e n e s, der die Slowakei bereist, schreibt im „Venkov" Äber die dort herrschende Unzufriedenheit unh sagt innter anderem: Die Slowaken werfen den Tschechen -namentlich ungerechte und schwere Requisitionen und Ibie Beschlagnahme geistiger Getränke vor. Während -Deutsche und Magyaren vom Militärdienste ausgeschlossen werden, werden die Slowaken assentiert. Dazü sbsmmen noch viele Uebergrifse, die das Volk sehr er-' teegen. Die Magyawnen glauben noch immer nicht an Lte definitive Verbindung der Slowakei mit der tschecho- Mwakischen Republik und agitieren mit allen Mitteln Kai der slowakischen Bevölkerung für eine LoZteemmng wom tschechischen Staat. , 1 . Die Affäre Hlknka. Pros, 21. Oktober. ^Privat.) Aus Rvsenberg!wird gemeldet: Die Aufregung, die Hlinkas Verhaftung Äeryontef, wachst täglich. Die katholischen Schüler des Gymnasiums traten in den Streik und überreichten dem Direkter her Anstalt eine Denkschrift, in der sie die Entfernung aller evangelischen Schüler, die Entlassung teller tschechischen Lehrkräfte und bi« Enthaftung HlinkaS -verlange«. In einer Klaffe wurde daS Bildnis Masa- Schks herabgerissen. Kreiseinteilrrrrg In der Slowakei. PreHbulg, 21. Oktober. lPrivat.) Entsprechmd der von tschechischen Regierung vortbereiteten K r e t s einte ilung swird auch die Slowakei unierBedachtnahmeanf dieKomitatS- » t ei l n u g in neue Kreise zerlegt werden. Mn jugoslawisches Moratorium. - tySmffittt, 21. Oktober. (Korr.-Bur.) Das jugvslawische JustiMinisterium bereitet nach der „Frankfurter Zeitung" die Ausarbeitung eines Mqratoriumtzesetzes vor, nach welchem nur die materiellen Schuldner Ähre Schulden zahlen sollen. Für die KriegSzeit werden Kleine Zinsen berechnet. Der Staat tritt als Zahler aller - Drivatwechfelschulden ein, für welche er bär oder mit Dtaatsbvns bezahlt. Zu diesem Zwecke wird ein eigems Ärtegsliquidationsamt errichtet. Die franzö fischen Kammerwahlen. Paris, 21. Oktober. (Korr.-Bur.) Den Blättern Zufolge beabsichtigt Clemenecau, die Wahlperiode durch eine große Rede einzuleiterr^ in der er seine Anschauung Wer die in Zukunft zu befolgende Politik, also gleichsam daS Wahlprogramm der Regierung, Mitteilen wird. Lkemenceau wird diese. Rede in Meß oder in Slraß- -durg hatzyr. , r V? % < t PadrrrwsM amtsmüde. Skrzy»skr wahrscheinlicher Nachfolger. r, Rtährisch Sftrau» 21. Oktober. (Korr.-Bur.) Wir der onitc KrakowSki^ aus Abgeordnetenkrrisen erfährt, 'wird Ministerpräsident PaderewSki wahrscheinlich sein Amt als Minister deS Auswärtigen niederleaen; sein Nachfolger in diesem Amte soll Unterstaalssrkretär SkrzynS kl werden. [ PaderewSki wird itt dm nächsten Tagen aus Paris uach Warschau zurückkehrerr, worauf er dem Parlament über '«me Tätigkeit in Paris und London Bericht erstatten wud. Tagesbericht. 'Wie heben wir den Fremdenverkehr? f Der niederösterreichische Landesverband für iKremdenverkehr versendet einen Bericht, der von der '-„staatlichen Borsorga für den Wiederaufbau des Fremdenverkehrs" handelt. Die neuen ^staatlichen Verhältnisse haben, so heißt es, den langst gehegten Wunsch Nach Zusammenfassung aller interiessierten Faktoren in eine Organisation und Vereiniltzung aller Fremdenverkehrsagenden im Staatsamt für lBerkehrswesen zur Reife gebracht. Die verschiedenen ^Vereinigungen versammelten sich am 16. d. M. im Dtaatsamk für Verkehrswesen unter dem Vorsitz deS ^Staatssekretärs Dr. Paul zur Konstituierung des 'deutschösterreichischen Verkehrsverbandes. Der Staatssekretär gab der obligaten „besonderen Befriedigung" Ausdruck, man müsse jene Stimmung Hervorrufen, welche der Bedeutung des Fremdenverkehrs gerecht wird, ÄMd ein Berichterstatter beleuchtete die Schäden, die dem Fremdenverkehr auder Absperrungspolitik er* >ryachsen. Landeshauptmannstellvertreter Steiner .tyiube zr»m Vorsitzenden gewählt, hielt seine Antrittsrede und sagte, daß trotz der Kohlen- und Lebensimittelnot entschlossen an die Arbeit gegangen werden ^nüsse, um cm dem Fundament für den Wiederaufbau istd teL&xsaabw. verkehr fei berufen, einen der ertragfähigsten Pfeiler hierzu zu bilden. Wie man weiß, hat man hierzulande an plätschernden Reden nie Mangel gelitten. Das Communiqus der Fremdenverkehrsleute erinnert an jene besseren Vorkriegszeiten,. wo man von der „Fremdenindustrie", wie das schöne Wort heißt, Wunder erhoffte und sie als Helfer in allen Wirtschaftsnöten ansah, die doch nur eine Folge des Mangels an produktivem Sinn und des Ueberflusses an Verschlammung waren. Heul«, da wir wirklich auf dem Hund sind und uns jedes AuskunftSmittel willkommen sein muß, erinnert man sich wicher des Rothelsers. Der Staatssekretär für Verkehr beleuchtet die Wichtigkeit und der christlichsoziate Ge'.r Steimr sieht darin gar einen der Tra gpfeiler uns« er künftigen Wirtschaft. Was soll man aher zu elner Gesellschaft sagen, dl«, während sie dte Fremden aus Wien hlnau-jagt, neue Vereinigungen gründet, um die Fremden hsrbeizulockcn? Man muß eben die richtige Stimmung Hervorrufen! , . - Kekiro Kohlen, keine Bahnen, keine Schnlen. Die gestrigen' Kohlenzufuhren waren so gering, daß sie kaum genügen, um den Betrieb dev Gas- und Elektrizi^ä!s>v«rlenot7Ü;f>igaufrechtzuMalten. Die Kälte steigt, der Kohtenvorrat ist fast auf den Nullpunkt gesunken . und die Kohlermot hat entsetzliche Dimensionen angenommen- Wie uns von wohlinformierter Seite versichert wird, besteht, wenn die Kohlonzuschübe sich nicht bessern, auch nicht bte geringste Hoffnung, die Bevölkerung mit Kohle zu versorgen. Auf ein« Umfrage bei zahlreichen Kleinvcrschleißern wurde uns mitgeteilt, daß sie schon seit Tagen kein Stäubchen Kohle besitzen und auch nicht Voraussagen können, wann sie Kohle geliefert bekommen werden. Bon schwerer Wirkung ist aber die Kohlennot aus die Schulen. Wie nämlich von zuverlässigster Sette Mitgeteilt wird, sollen alle Meiner Schukn in der Zeit vom IS. November ISIS bis LS. Februar 1V20 geschlossen bleiben. Allerdings gibt man sich in maßgebenden Kreisen der wenn auch geringen Hoffnung hin. daß eS dem energischen Einschreiten der Neparationskommission gelingen wird, Eisenbahnwaggons zur Verfügung zu .stellen, um die Zufuhren nach Wien zu steigern. Auf einzelnen Bahnen reicht der Kohlenvorrat über einen Tag nicht hinaus. In den Spitälern, wo die Kälte doppelt Litte? empfunden wird, beginnt man bereits einzelneAbteilung'e'n zusammen zu legen, um dadurch die Zahl der zu heizenden Zimmer zu verringern. E'A« unsere Leser 1 Dir Kohlrrmot hat unter anderen traurigen Folgen auch die gebracht, daß die Erzeugung von Rotationspapier für die Zeitungen stark eingeschränkt würde. Es muß infolgrdesscn der Umfang der Zeitungen reduziert werden. Wir müssen dieser Verordnung der Papier vertcilungSstelle Rechnung wagen und bitten unsere Leser für dir hoffentlich bald vorübergehende Verringerung deS Textes um Geduld. * Dr. Ludwig Stricker gestorben. Die Familie des Abgeordneten Robert S t r l ck e r ist von einem schweren Schlag betroffen worden. Montag abends ist hier sein Bruder, der bekannte Frauenarzt Primarius Dr. Ludwig Stricker, im bo. Lebensjahre nach kurzem, schmerzvollem Leiden gestorben. Der Verblichene gehörte verschiedenen ärztlichen StandeSvertretungen an, war Mitglied des Vorstandes der Aerztekammer und leitete im Kriege ein von chm selbst inS Leben gerufenes Spital. Er hat sich auch um die Gründung des zionistischen Armen-AmbulatoriumS große Verdienste erworben und dort eine segensreiche Tätigkeit entsaftet. Im ,politischen Leben trat Stricker, eine kräftige, imvulsive Persönlichkeit. stark hervor und gehörte in der wirtschaitlich-kulturellen Gesellschaft dem Exekutivkomrtee an. In Kunstkreisen genoß Dr. Stricker vermöge seiner tiefen Kenntnisse' einen ausgezeichneten Ruf und seme wertvolle Bildersammlung war in Wien sehr bekannt. Dr. Stricker hinterläßt zwei Töchter, denen die allgemeine Teilnahme ein Trost in ihrem Leide sei. — DaS Leichenbegängnis, findet heute mittags vom Zentralfriedhof aus statt. * Der KVnslg vvin GpMten kr PMS. Der König von Spanten ist gestern inkognito unter dem Namen eines Herzogs von Toledo in Paris eingetroffen. Er wurde im D'Orsay-Bahnhof vom Minister des Aeutzern P i ch o n erwartet. .Abends fand im Palais Elysee ein Diner statt. { * MaffenübertriLt zu* altkathollschen Kirche in Wien. Die „Fr. K. St." melden: Eiyen' Massenbeitritt hat unsere Wiener alikathollsche Gemeinde in den letzten Monaten aus Anlaß der rückschrittlichen Lösung der Ehefrage ,m Parlament zu verzrrchnm. Bisher beträgt der dadurch entstandene Seelenzuwachs lbvv Seelen und die Bewegung hält noch ungemindert an. Zahlreiche Eden werden in der altkacholischen Salvatorkirche täglich abgrschloffen und erfolgten zum Beffpul am' letzten Sonntag allein 110 Eheaulgebote. * Gin dentsche» Flngzrug mit AriMoue» an Bord abgeschoffen. AuS Teschen wird gemeldet: Ein deutsches Flugzeug, welcher auf dem Wege nach derUtraine wrr, wurde von den Polen a b g e s ch o fke n. DaS Flugzeug sollte einige Millionen in Berlm gedruckte ukrainische Geldscheine nach der Ukraine bringen. Bon den Jnfaffen, unter denen sich ein dentscher-Ofstzier befand, wurden drei getötet, zwei s chw er v erl e tzt. * Verband drr^kl«gestellten der südifchen Organisationen. Anfangs November werden unter Leitung vorzüglicher Pädagogen für die Mitglieder des Verbandes unrnkgeltliche Sprach- und Lchrlnrsr eröffnet.' Vorläufig werden Bonnerkungen für -re englische Sprache und Stenographie (für AniZnger) entargenacnvmmrn. Schriftliche Anmeldungen find an da- Sttretariat, Zltkusgaffe L5. zu richten. * TholerafÜllr in Pol»«. Re forma" mlolge Cholerafälle aut Der Krakauer „R o w a snd m dm letzte« Taam einige 8.4tzL Ä»v.rl md Garwo- * Gemeprderq.t Dr. Jakob Ehrlich spricht heute, um 6 Uhr abends in i>«r Generalversammlung der zisniMMev ÄeziekSsektion Innere Stadt (Cafö PrÄckl). * 2Vre gehetzt wird. Im Brietkasten, der ^Wiener: Stimmen", des Abendblattes der „NrichSvöst^. finden wir folgende Bmnnenvergis-ung : „M a r i a n n e G. Ob eseinen Ritealmoit) gibt? Ob eS in dem A«gcM,ck Ihrer. Frag« euren .gibt', können wir nicht wissen; daß es aber solche Nüuakmmdg gegeben bat. ist kein Zweckel. Cmr Anzahl chrMlcher Mävvner (hie Heiligen Ander! Von Rum. Stmon vo« Tr»ent, RuÜolk und andere) find Opstr solcher Morde idnmrMiLAhatzveriten."' M.>ch/ dcrunter aunvneim das Pelzhmck D.Go sf,e.r seine FüE und Pelnnäntel. jüdische Tchulvevei« Mm beruft Mu DonMvshtag den SS. Oktober um 6 Uhr Ml das Burran r^eK Jüdischen Ratlonakrates, r, Bszirk, WtzLOMa Mo. eA-- Hörsammlung der Vertreter alter zd)«WM»: Organlfatlonen (Ptz'.irlSsMonsn) ein,,. In dsr Mr - hi», yrgantsation der Wertarbeit s«r da» MuKitz-rshL Sorgten, worden fytt, Hu Anktetrachtz h»r MchdttzM Md. Dinglichtelt der Sache ersucht der SchMWtzM Groß P». WiLM um zuverlässiges und pünktliches My * Eme Uazzia hei da« IuwelrnhMl<nw wurde. gastM» von der Mtzei vorgenommen. Es twstett emiA Leute beanständet, die des Handels m fremden PÄnten tzeMchM schienen. Es wurde such Geld. hejchl»Mahutt> , - Gn angehaltsnev SparteW^ Vorgestern wurde, de» Schweizer Kommunist Pauk Rnepp, tzey unter falschem Rainen bet dem Kommunisten Dr. wohm^ apgehalten. * Die P-rtinng-geMschnft tzor tm TwsMnW tyve$ SScttkbcä. Die Wiener freiwillige RettungsgesM» schaft teilt mit, daß sie gezwungen sein wird, ihrer« Betrieb ab Neujahr «inzuftette«. weil ihr d^ie Geldmittel zur weiteren Existenz Es U. wirklich, beschämend, daß es svwett kommen mußte., und daß die Kommune, welche bekanntlich schon im. Februav d. den Plan einer Verstadtlichung iw Angriff nahm,, seihher in dieser Sache nichts mehr untermNNten * Der Fkeifchwucher. Ate meldet tzatz tze» Fleischhauer Wenzel Firn sek. PMdenOtzlMrWM der Verwaltungsktommissiou für Handei mid Wch Fleisch in Prag, durch Einfuhr von Metz ans M.^ slawien innerhalb sechs Wochen MMd» vnen Kronen verdient. . ' * Moholverbot in drr Tfchech»*MME. Aus. Prag wird gemeldet; Noch einer Waldung des, Lidu" beabsichtigen Minister Srobar urch CMMNWDminister Nondek, die Er^uWNg und den Verkauft alter geistigen Gettänte in der TschechElawaM nach oyMr rikänischem Beisptek gesetzlich zu verbieten. l * Die Gefangener, tm K-nkg«iche S. H. W. Mv, bte noch Angehörige ^Kriegsgefangene >odsH Ziviltzntevnierte) iM Königreiche S. H. S. haben, werden ausgeferder», M»rk Zu- und Vorname, Lager, Charge, früheren Truppenkörper, beiläusigen Tag der Gesansenahme, hetzte Nachricht, Heimatszuständigkeit und HeimatSaoreste an das Kriegsgefangenem und Zivilinterniertenamt.. Wien. 6. Bezirk. Gnmpstersrwv straße 1, 'bekanntzugeben, damit die Ausforschung veraylaßt u«d die rascheste Heimstndüng hetrieben werde, * großer Brmrnvten'chmnggsL in die Schweiz. läßlich einer vom Krtegswucheramte brrrchgeführtenr Revision in. Quartier des sich vorübergehend hte« aufhaltenden Privatangestellten Edgar Nemoth wurde ein Betrag von K. 473.000 in abgestempeltew deutschösterreichrschen Banknoten vorgesunden. Wte diK Amtshandlung ergab, handelt es sich nur einen versuchten Banknotenschwindel», welchen Nemath inr &«{*- trage seiner Firma Erwin Wallfisch u- Kom in Zürich durchführen wollte. Diese Firma, wakcha eine in Deutschösterreich bestehende Zweigniederlassung liquidiert, hat, den Erhebungen zufolge, bersits gegenj zweieinhalb Millionen Kronen nach der Schwei) geschmuggelt. Dieser Tatbestand wurde her Finanz^ bezirksdirektion Vekanntgegeben. * Fleischausgabe in Wien I« der wv«-v . vom 23. bis 29. Oktober. Die rlugelanglen «nd avi-stmen Mengen an Gefrierrindfieisch reichen für eine allgemeino, Rindsteisch, ausgabe noch nicht aus« Es wüd daher in Wien in der Wache vom 23. bis 29. d. M. ott die Haushaltungen au Stelle, vap Rindfieisch gesalzenes amerikanisches S chw eine-» f l e i s cd ausgegeben. Der Verkauf erfolgt durch die Rmdflmchabgabefiellen. Dir Kopfquote beträgt 1Ü Dekagramm, der Nein« Verkaufspreis K 48.— pro Kilogramm., Beim Bezüge werden du mit Nr. 2 bezeichnetm Abschnitte deS EinkauffcheineS für Rrndfleisch abgctrcnnt. Jene Verbraucher, die auf die garantierte OupN reflektieren, haben daS Fleisch dis Montag 10 Uhr vormittags abzuholen. ' * Die Wiener Großküche. Am 19. d. M. fand dieKow sirtuierung der W i e n e r G r v ß k ü ch r n G. m-b. H statt Nachdem stch die »Hcgea*, wie berichtet, von der Großküchew aktion zurückgezogen hat, haben b*c Übrigen Proponenten der Gesellschaft allein gegründet. Das Programm der Neuen Gesellschaft ist das gleiche, wie cs vor einiger Zeit der Oeffentlickkeit bekannt .gegeben wurde. Es werden nach den Mitteilungen be§ Direktoriums die vollständigen Tagesmcnüs, bestehend ans Frühstück, Mittag- und Nachtmahl tatsächlich um K 8.80 Mrfeit werden, Die erste dieser Küchen wird am 3. N o v e m b e r rm Xlll. Bezirke eröffnet werden. Bon der dortigen Küche aus werden bis zm Eröffnung der anderen Küchen in jedem der Wiener Gemeindebezirke einige Abgabrstellcn beliefert werden. Anmeldungen werden bis auf weiteres im Zentralbureau, Wien, VU„ Schonenfeldgossi Nr. 24, angenommen. | BereinSnachrrchten. (Nachrichten vonBereinen erscheinenauS« nahmSlos nur amTage der Veranstaltung^ Heute: hionistifche Bezirkssektivn Innert Stav t. Heute findet pünfllich um 6 Uhr abends «m Cate PUickl i®owteitalntotal) die 'erste ordentliche Generalversammstmtz statt. TmteSordmmg: 1. fifechenschaflsbericht. 2, Neuwahlen. 8, Gememderat Dr. Jakob Ehrlrch: Bedeutung der devvv stehenden KultuSwahlen." Gäste willkommen! — G a l t t i s ch t A d i t« r i e« 11», deren Gesuche um Aufnahme in die Hochschule für Bodcmuliur abgewiesen wuideu, melden Üch heM ^Willbeu JQ-ll Ä.iSÜÄiÜfcii'