Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 269 (19.10.1919)
- Date
- 1919-10-19
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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*"CübTtf _ '9Bfta. emtrtagf IL vttob« 1919 Jt*. W! Bankgeschäft [ M. Rohatyn Wien, L, Maria Theresienstrasse 10 j Telephon 20-3-83. | Kulanteste Durchführung von Transaktionen jeder Art, | Warenlombardierung, Auszahlungen, Ueberwreisungen. | Spezialabteilung für Polen, «01* Der Volkswirt. Wochenschau. . Der Staatssekretär der Finanzen, Dr. Schumpeter, ist vorgestern von seiner Stelle zurückgetreten. Sein Finanzplan, der — obzwar der breiten Oefsentäichkeit unbekannt si> viel Staub aufgewirbelt hat drnd neben seiner wenig rühmlichen Laufbahn zu seinem Falle führte, wird erst jetzt verlautbart. Er rechnet mit einem Defizit von etwa 20 Milliarden für die -nächsten drei bis vier Jahre. Der.Fehlbetrag müßten nuf dem Wege des Kredits, durch ausländische Guthaben aufgebracht werden. Der Staatsbankerott, die 'Herabsetzung des Nominalwertes der Banknoten und 'Staatsobligationen wären ein kveditvernrchtender WortjbNlch und müßten auf alle Fälle vermieden werden. Die Vermögensabgabe soll ausschließlich zur Abbürdung der Kriegsschuld verwendet werden. Bei der Vermögensabgabe muß den Zeichnern die Annahme der Kriegsanleihe zum Emissionskurs zugesichert werden. Die Abgabe soll bei Vermögen von 30.000 Kronen mit S°/v be- ■gimten und für ganz hohe Vermögen bis 65o/o steigen. Die Valuta müsse durch den Warenexport gehoben werden. (Sehr richtig. Wie aber können wir ohne Kohle produzieren? Wie sollen wir angesichts der überaus geringen Arbeitslust und verschwindend kleinen Arbeitsleistungen für die Ausfuhr Ware schaffen?) DieDevisenzentrale müsse beseitigt werden. Unbedingt erforderlich fei die Gründung einer deutschösterreichischen Notenbank, die außerhalb jedes Zusammenhanges mit den Staatsfinanzen zu stellen wäre. Das Defizit wollte D'r. Schumpeter durch Konfumabgaben, also indirekte Steuern decken. Tabak und geistige Getränke sollten Hoch (letztere bis zu einem Drittel des Verkanfsbetrages)' besteuert werden, Fleisch und Zucker zum Beispiel je 2 Kronen Pro Kilogramm Abgabe zu leisten haben. Es braucht nicht hervorgehoben ZU werden, daß durch diese enorme Besteuerung des Zuckers ganz besonders der Unbemittelte neuerdings getroffen würde, wie sich, allmählich die Preise der staatlwh bewirtschafteten Artikel den Schleich Handels preisen nähern. Der Staat hat eine Reihe der wichtigsten Lebensmittel bisher unter den Gestehungskosten hergegeben und erklärt nunmehr, diese außerordentlich hohe Belastung, zu der noch das unaufhaltsam« Sinken des Krvnenkurses kommt — in der abgelaufenen Woche in Zürich bis ö — nicht länger ertragen zu können. Folge: die Preise für Fleisch, Fett, Reis, Hülsenfrüchte usw. werden bedeutend hinaufgesetzt. Was Mehl und Brot betrifft, scheint man noch zu schwanken, aber auch darin dürfte es zu namhaften Erhöhungen kommen. Es werden keine definitiven Preise festgesetzt, sondern sie werden je nach der Höhe des Einkaufspreises variieren. Wir muten der total zugrunde gerichteten Bevölkerung keine weitere Leistungsfähigkeit zu. Es steht zu befürchten, daß die Arbeiterschaft neu« Lohnforderungen stellen wird. Dann müssen auch alle übrigen Preise rasch emporschnellen und unsere Situation gestaltet sich noch.verzweifelter. Andererseits wird uns von sachkundiger Seite wiederholt versichert, die Finanzverwaltung könnte hohe Summen aus den noch nicht eingezogenen Einkommensteuern usw. herbeisch affen. Die Verhältnisse bei den Steuerbehörden find infolge der unzulänglichen, unterernährten Beamtenschaft die denkbar desolatesten. Zahlkose Leute haben jahrelang keine Steuervarschreibungen erhalten,' dann geschieht es oft, daß sie auf einmal für mehrere Jahre plötzlich zahlen müssen und infolge der gänzlichen finanziellen Erschöpfung nicht dazu imstande find. Kleine Leute werden weit über Gebühr, dr keinerlei Verhältnis zu ihrem kärglichen Einkommen. \ut Steuerleistung herangezogen. In ihrer totalen Kopflosigkeit haben die Steuerbehörden die Brotauslage, Me vor vielen Monaten beschlossen wurde und gewissermaßen als Schutz für die Minder- und Mindesthemittelten gedacht war, aus den Augen verloren. Die dr dieser Zeit besonders aufreizend« Ungerechtigkeit soll Wieder Platz greifen, daß der Millionär und der Pv> Hetarier den gleichen Preis für Brot und Mehl bezahlen. Don dem neuen Finanzsckretär ■ Dr. Richard stk ei s ch erhofft man «ine energischere und gedeihlichere Verwaltung. Er ist ein Mann der Praxis, der ^uch im Ausland Ansehen genießt, und. vlelleicht wird man uns dort, wenn man ihn an der Spitze weiß, etwas ernster nehmen können. Daß uns oie unheilvolle Schumpetersche Aera beispiellosen Schaden xugefügt hat, steht außer jedem Ziveifel. Nur möge man ftch hüten, für den Augenblick von Dr. Reisch Übermäßig viel zu erwarten. Eine der Hauptaufgaben b*£ neyeta MauneS müßt?, zunächst sein, , eine große Valutaanleihe, womöglich mit Anpe ika, zustandezubringen. Es kursieren unau)g«setztGerüchte,die jedoch bisher jedweder Bestätigung entbehren. Dann müßte Dr. Rei'ch seine besondere Aüfmerksamkeit den unerhörten Verhältnissen auf dem Geldmarkt zuwenden und den Börseausschreitungen irgendwie ein Ende machen. Eine geradezu grauenhafte Ironie will «3, daß ungestempelte Noten ein paar Tage lang ein Agio von 20, ja bis 30 Prozent den ungestempelten gegenüber genossen! Soll das der Zweck der Stempelung gewesen sein? Sehr hohe Summen ungestempelten Geldes werden für Zahlungen nach Ungarn und Jugoslawien benötigt, man spricht auch davon, daß das ungestempelte Gell» zu allerhand Fälschungen verwertet werde; kurzum, es herrscht eine . Anarchie, der mit den strengsten Gesetzesmaßnahmen. ja, wenn nötig, mit Gewalt entgegengetreten werden müßte, wenn wir das Vertrauen des Auslandes auch nur im bescheidensten Ausmaß wieder erringen sollen. Was die Börse betrifft, so müssen die Zustände als recht ungesunde bezeichnet werden. Differenzen von 1000 Kronen bei einem Papier von einem Tag zum andern berühren nachgerade grotesk. D;e Kurse vieler Werte stehen in keinem Verhältnisse zu der Güte des betreffenden Unternehmens. Die Sucht nach Auslandswerten (tschechischen, polnischen) in den letzten Tagen, vornehmlich nach ungarischen, ist besonders bemerkenswert. Auch die Zustände im Devisen- und Välutenhandel, abgesehen von der unhaltbaren Relation zwischen gestempelten und ungestempelten Noten, fordern zu scharfer Kritik heraus. Sie müßten zunächst durch ballttge Abschaffung der Dev isenzentrale eine Regelung erfahren. Wenn die Devisenzentrale derart niedere Auslandskurse festsetzt, daß diese mit dem Wert der Wirklichkeit oft nichts zu tun haben, so kann sie kaum erwarten, daß man ihr ausländische Zahlungsmittel eiuliefert. Auf der anderen Seite macht sie sich ausgesprochen lächerlich dadurch, wenn sie — die sich ausländische Zahlungsmittel auf dem gesetzlichen Wege selbst nicht beschaffen kann! — sie im Schleichhandels weg« und zu höheren Kursen erwirbt. Die Devi'enzentrale steht wie «in Symbol der österreichischen Wirtschaft da. Und sie besitzt die spezifisch österreichische Zähigkeit unserer Aemter, nicht verschwinden zu wollen. _ L- L. Allgemeine Depositenbank. Der Verwaltungsrat der Allgemeinen Depositenbank hat sich . gestern mit dem Anträge des Vorstandes beschäftigt, der die E r- Höhung des Aklienkapitales von 80 auf 15« M i l l i o n e n Krauen zum Gegenstände hat. Der Berwaltungsrat hat diesem Anträge seine Zustimmung erteilt und es wurde gleichzeitig der Beschluß gefaßt, der Generalversammlung vorzuschlagen, diese Transaltion in zwei Abschnitten zu vollziehe». Es soll zunächst rin Betrag von 40,Million«n und zu einem späteren Zeitpunkte der Restbetrag von 30 Millionen Kronen zum Kurse von K 600.— mit Divldendniberechtignng ab 1. Jänner 1920 zur Emission gelangen, wobei alle weiteren Modalitäten dem Bor-, stände im eigenen Wirkungskreise überlassen binden. Der Vorstand der Depositenbank war bestrebt, eine Verbindung mit italienische» Finanz- und Jndustriekr eisen herzustelleo, welche cs ermöglichen soll, ausländische SKapital für Oesterreich zu interessieren' Die in dieser Richtung getroffenen Vereinbarungen bieten nunmehr der Leimig der Depositenbank die Gelegenheit, ihre eigenen Mittel in Einklang zu dem wachsenden Umfang ihrer Geschalte zu bringen. Bei dieser Kapitalscrhöhung hat sich em Konsortium, welchem hervorragende italienische Finanzinstitute und ihnen nahestehende Großindustrielle angehören, bereit erklärt, im Wege eines Garantlesyndlkates die Aktien zu übernehmen und über Wunsch der Verwaltung den alten Akiionären die Hälfte der Aktien zum selben K urs e zum Bezüge onzubirteu. Die Kursdifferenzen gegenüber der vergangenen Wvche. Die folgende Me zeigt die wichtigste» Kursdifferenzen gegenüber denSamstagnotrervngender vorige» Woche: 18. Oktober 11. Oktober Differenz (+11W 89.— 95.— Mairente. ...... ebruarrente ....... rsterr. Goldrcnte.— Oesterr. Kronenrente .... 85,— Ungar. Goldrente ..... 207.— Ungar. Kronemente . . . . 105.— Lückenlose . . — 3% Südbahn-Prwritätm. . 806.— Kommerzialbank Pester . . Oefterr, Kredit ...... Prager Kredit....... Ungar. Kredit....... Drvostlcribank....... Eskomptegesellschast niederösterr. Ungar. Hypothekenbank . . . Dötnn. Jndustnalbank . . . Länderdank ........ Lombard- und ESkomptebank Merkur A.-G.. Ocsierr.-ungar. Bank. . . . Umonbank . . ... Böhmische Unionbank ... Verkehrsbank ...... Zivnostensla Banka .... Adria .. Aussig'Tepliyer .. Duschtrehrader Ist. A . . Buschtiedradrr l>t. B. . , . Doncu^Dampsschifsahrt. . . 8180.- 77.50 75.— 158.— 75.— 175.- 93.— 895.— 816.- 537.— 20°/») 10%) 82%) 18%) (- io!-) (4- 3.-) (+ (+ (+ (- 600.— 626.- (+ 74.-) (+ 98.—) 1318.- 1250.— —.— 4350.- (-.-) 852.— 813.- (+ 49.-) C+ 447.-) 1370.’- 923.’- —,— 566.— (- -.-) 920.— 860.— (+ 60.—) —.— 610.- (-7 -.-) 1260.— c—.-) 920.— 736.- (+ 184.-) 250,— (- 618.— 698.- (+ 20.-; 1880.- (— —) 652.- 690.- (+ 62.—) 940.— (— —) . 450.— 878,— (+ 72.—) 1825.— 1420.- (+ 405.-) 390.- 2400.— (+1500.-) 8000.- 2620.— (+ 880.-) (- 1860.- 1450.— (+ 400.—) 8480.— 2220.- (+1260.-) DunDodenbacher . . . Nordbahn ...... Grick-Kösiacher .... Kaschau-Oderberger » . Lemberg-Czernowitzer. . Lloyd . Navigazione ..... Staatsbahn...... Lombarden Staatsbahn-Gennsischeine Allgemeine BauackMchaft BanoeseMchafr Nmon Bangesellschast Wiener Beocsiner Zement . . Komgsliofer Zement » Berlmooser Zement . Wiener Zregelmnke . Wienerberger Zregel . Liesingrr Brauern . » Bis'euer Brauerei . » Sarajevo Brauerei . Aussig chemische . . . Brosche SvirituS . . Karborundum. . ... Clotknlde chemische. » Iungbunckaner SpiritnS Kolmer Spiritus . . Solo Zlmbwaren . . Allgem. Clcktrizitätsgestl Elektrische vereinigte . Siemens & Schlickert Alpine Montan . . . Austria Emml.... Bechert Sckmnben . Berg- und Hüttenwerke Egydyer Stahl ... Enzesfelder ..... selten ch Guilleaume Greinitz Ellen.... Hutter L Schrantz. - Kabeliabrik. Kcamische Eisen. . » Kruvp A.-G. .... Kuvfcrwecke. .... Lampen Ditmar A.-G. . Poldihütte. Präger Ellen ...» Rimamuranher . . . Roihau-Neudeck. . Schrauben Breviüier- Skodawecke. Waagner...... Wasieniabvik .... Henira Eisen .... Bckixer Koblm . . . ©dt*. Montan . . . Gran-Smszvarer . . Oberungar.. Hütten . Rossitzrr Bergbau . . Salgo Kohlen . . . Trlfailer Kohlen. . . Ungar, allgem. Kohle Urikany. Bettscher Magnesit. » Westböhm. Kohlen . Wolfsega ... . Brand ch Lhuillirr. - Breüfeld-Danek . . . Brünner Maschinen . Daimler Fiat-Werke,. Herd Maschinen . . . Hosherr-Schrany . . Lokomotivfabrik Sigl. Manoichek GaS . 7 » Neffcls"orser Waggon Ringhosferwerke . . Ruston.. Simmeringer Maschmm Weiyer Maschinen. . Zeleniewski. Elbemübl Papierfabrik Heinnchsthaler Papierfabrik Leykam-Iosessthaler . . Neusiedler Papierfabrik . Stcyrermühl Papierfabrik Aposlo. Fanto Mineralöl . Karpathen-Petroleum Galizia •».*•• Schodnica .... CoSmanos Textil * Fellabrlken ..... Schastvolle-A.-G. . « Teppich Haas.... Schockier Zuckeraktien Schönpriesener Zucker Böhm. Zucker .... Eisenbahnverkehr, ösierr Eisenbahnverkehr, ungar Elsenbahnwagen-Lrihges Gerngrov A.-G.. . . Semperit Gummi . . Holz-Handelsgesellschait Portois L Fix A.-G.. Rt'sschäl Lriestrr . . Austro-Amenkana , « Rcstonutzer Zucker . . 18. Oktober 11. Oktober 80.— —.— —w— —t^th— ] 8050.— " 6950.— , — 1380«— . 899.50 899.60 , 1850.— 1249.50 » — 4470.- 8600.— . 1675.— 1885.— . 255.— 216.75 . 910.— 738.— . 605.- 615.- . 488.— 411.- . 495.— 459.50 . 1380.— . — 835.— . 489.75 . 1350.— 1150.- . 880.- 789-— , ' — 5400.— . 1603.- 1280.— . SOPO.— 2345.- 2000.— iqoo.— , 1500,— . 910.— 816.— . 8800.- , 1780.- . 1755.— 1660.- ift 900.- —- . 567.— 569.— . 680.— 670.— .1502.— 1825.— , — 1875.— . 1850.— 1688.— . 5600.—' .. 3570.- . 1090.- 986.— . 1080.— 1070.- . 1849.- .1400.- 1199.— . 935.- 78?.- . —. 1060.— . 3400.— 1905.— 967.— 860.— . 1605.— 1390.— — 565,— . — 1490.— . 5600.— 4300.— . 1790.— — . 1600.— 1136.- . 2150.— . 1500,- 1315.— . 1030.- 910.- . 2530.— 1680.— . 1200.— 1070,— — 3000.- . 794.50 785.—: . 1825.— 1460.— .2500.— 2050.— . 2000.— —.— . 1920.— 1515.- . 1800.- ,3980.— 3000.— * 1805.— 1513.— . 6100.— 6400.— . 2425.— 2290;— . —- 710.— .1455.— loso;- . — 1180.- , 1650.— 1825.— .1060.— 930.- . 1400.- 1265.— . 640.— 570.— . 740.— 594*- . 920.- 938.— . — . — . 2900.— 1420.— 1115.- 700.- I 745.- 700!— , 985.— 805.— .2880.- 2575.- . 1825.— 1250.- .3910.— 8830.- . 5500.— 4370.— . 7210.- 8460.— . 2750.— — . 15i)0.— 1500.— . 1820.— 1600.— . 698.- 519.— . 635.— 576.- . 8600.- 9000.— . —.— 1645.— . 793.— 700,- llschaftöiO.- . 655.- . I4f50.— . 1370.- . 57«.— . 2500.— . 3800.— . 8190.— 620.— 612.- 608.— 1850.— 1349.— 519.— Disteroz •Hioa (4* (+ 38.26) (4-172.-| (— 10.—j C-K 77.-1 85.—] (- . (— —«—) («f 200.- (+ 91.-1 (— (4* 878.-) (•f 785*- . (+ 400.-} (— —«-^i ( 4*. 95.—1 95.—j (4* ' (■f 177.—} (♦f 212.-) (-1-2080.—) (+ 104.-) (4- 10.-) (T 201.-) (4- 148.—) (— —) (4-1495.—) (4' 107»—) (+ 21».-) C-K300.- — (— TV—) («4- 464«—j (+ 175.—i (4- 120.—) I4-. 850.—} j(«|» 180*'—} (-1- 9L0) 4- 365,-) E+ 450.—1 — (4* 405.—) (— (4- 980.— <+ 293.—! <+ 700.- c-f iss.-; - (4- 405.-; (T 325*—^ (4" 180«— (-r 185»— (4- 70.— *.—■ - 305,? (4* 45.— (ck- 180.- -s- 805.- (+ 75. (-+• 580.— \ (-4-1X30. (+ 780.—; (+ 230.' {+ 179.- (+ ßO.? (4* 600." MOO.- 2220. (4- 80.- (•f 28.- + 47.- + 100*- M- 2t- (+ 2U- 4oS: 970.? j+ 4öb;-' i— (*r 970.7-, Die Staatsschuld GrotzbritannienS von 13 auf 2VV Milliarden Pfund gestiegen. Bon der Rede Lloyd Georges m Sheksield meldet „Daily Mail" noch folgendes: Die finanziellen Lasten, die England in Zukunft zu trage« habe« werde, wären sehr bedeutend. Di« Staatsschuld, die vor dem Kriege etwa 1» Milli» arden betragen habe, sei a u s 2M M i l l r a r d e n g e st i e g en, was einen jährlichen Schuldendienst von 10 Milliarden nötig mache. ©w NanveisoezieynngTN Oer Tsch<chO< Slowakei zum Ausland. Prag, 18. Oktober. Die Regierung nnterbrcitet eine Gesetzentwurf, welcher sic M provisorische« Reg, lung der Handelsbeziehungen mit hei Auslandeermachtlgi. Da- Gckev lautet - 8 l. D Rechnung rv'td ermächligt. die mi, dem A«sla«de abgeschlosieue HandcksvrlNage provliorisch in Krall neien m la)|cit. \o\tt durch dlkirlben die Handels» uub BerkehrSdeziehungen au? Grün der Mrrstbegüajtr««L «rvwll »«den.