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Wiener Morgenzeitung · 1919-10-18 · Heft 268 (18.10.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 268 (18.10.1919)
Date
1919-10-18
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. z<5& Wien. Tamslatz 18 Oktober 1919 Seite 8 Ratifizierung des FriedensserLrages durch die NattonalversamMlung. Die «eue Regierung, Die gMge Mvnq der Nationalversammlung erfedigte zwei wichtige Akte. Vor allem wurde ohne Debatte der Friedensvertrag ratifiziert and eine Stunde später die neue Regierung gewählt, Zn prunkloser Weise geschah her erste Akt. Dpr Präsident Seitz' tat aber, noch ein ühüges, Er erklärte: „Ich weche demgemäß, dem Zwange folgend, den Äerlrgg unterzeichnen . Diese Bemerkung mar zumindest deplaciert. Denn, den P r 8 s i d e n t e n hat niemand gezwungen, zu -unterschreiben, er hätte Za auch demissionieren und seinem Nachfolger dieses Amt überlassen können. Die Großdeutschen stimmten gegen die Ratifizierung. Pies geschah Mau ein Jahr nach dem Vekanntwerden des' kaiserlichen Manifestes . . . Nach der. einstündigen Pause, die für die Beratungen des Hauptausschusses reserviert war, erstattete Präsident S eitz dm Bericht. Von dm früheren Staats-' Mretären scheiden aus: Dr.Schujpveter, Doktor Dratpsch uch Dr. Pflügl. Als yepe Männer traten ein: Dr. ^amek für Fusch. Dr. Eisler als sein Unterstaatssekretär. Pr.Ress ch.für Finanzen, Dr. May-r .als Staatssekretär für Verfassung und Verwaltung kein neu geschasseues Amt mit begrenzter Tlmtsdauer) ynh ftzx die ybtretenden Vorstände hes SyzialisseWNgßMtkS Dr. B a u e r uyd Dr. Seipel, die Abgeordneten Dr. Ellen* b o g e n und H e fK l. Als der Name Dr. R < i f ch ertönte, rief eiy Hr-yßdeutscher Pr. W ah er rief dazwischen: „Wie ylssle Staatssekretäre stoch?" -Was ich mit der Bankerottpölitik?^ Gegenruse bei oen Sozialdemokraten: „Die machen sa Siet" Der Präsident sagte ermahnend: „Wahren Sie die Würde des Hauses!* Mit diesem kleinen Intermezzo war die Wahl beendet ppy Staatskanzler Dr. Renner ik entrvickeste fein Programm, das er schon oft nt}t denselben und Mt .ähnlichen Worten entwichest hat- Schließlich wurde nach kurzer formalen Dfbchte das Heimatsgesetz erledigt. Die Ehristlichsyzialen und Sozialdemokraten haben ficfj in Mafien pro und kontra einiragen lassen. S m i t k a urch Dx. M e i s k i r ch n e r sprachen wenige Minuten für das Gesetz, dann kam Schluß der Debatte, die Generalredner verzichteten aus das Wort und die Abgeordneten Stricher und D w o r z a k die kontra eingetragen waren, kamen nicht. zum Worte. Die Vorlage wurde Zn der Fassung des Ausschusses «wenornUM NaDchech der WuMbexichj; .. Vebuc Antraa his VtMcntm S e i K -MiBt dB Haus, mL e r fte n Aupsi auf die Tagesordnung Dfe Rarifiziexung bps StaatsvertrqAeA von Äaint" „,chn^ ■,***&■ ' ' ' ' . AeMkrstatter Dr. W e 18 f f 1tt < f fe'tet bU Ver-> Handlung Über diesen Gegenstand ein. Gr gedenkt Machst der hervorragende« .Md binachMstSpöÄrp LüliKe'tdrS SwälSlanzlexS Mp seifltz tzprlWrntärWen Md hwmiletch' W tardtcker yr Gämp vmyain und erklärt.. Mstr dem lebhafte Beifall deS Hauke« g da» Vaterland werhe dieser Tätigkeit stets gedenken. Er ernpsiehlt rnäß dem Beschlnffe de» AusschnffeS d j e de da t t t1 o ft nnab w c de» Vertrages, wobei er agf die Dringlichkeit der BatikizierMg Hinweisi, da dadurch auch die Gmnvlggep für Mieren Wiedereintritt in den internationale« Verkehr sowie lkip hie Mederauknöhme' der Handelsvolltische« Br-lchunaen auch mtt den Sukz-ssions'sigaterr geschaffen werden. ■ unter dem Zwange her Verhältnisse müssen wir. erklärt der venchtersiatter, dm Vertrag annehmen. Trauer im Herze«, ssiacn t»ir MS diesem surcknbaren Zwange. Per Nerichterstatter richtet Mneßtich emen Advell an die Ententemächte, die Artikel des FriedensveitrageS Mer hie Heimschaffung der Kriegsgefangenen raschestendmchzusühre«. tBelwll.t Der Tptrag des B-'richterstutterS wird kodav» ohne Deb a tte gegen die Stimmen der Großdcm schon angenvwmm. Prvsidept Seierklärt r 9 chwerde dem gemäß, dem Zwange folgend, de«P ertrag untere zeichne«. Es gklunat sodann di« vom Ausschüsse beschlossene bereits Bnneldete Entschließung sowie' eine Resolution Schürft betreffend ie H e i m b r f v r d r r nng der K r i r g s g r» f a stge«e u zur Annahme. Präsident Seirrtlärt, öS fei ihm vom Staatskanzler eine Mitteilung zugekommen. die es notwendig mache, dir Sitzung zu unterbrechen und den Hauplansichuß ein.iubeMk«. ' Die Siyung wird hierauf u u ter b t o ch e«. Die Wahl der neuen Regierung. W SitzMg wird um VA Uhr abends wieder gvfgwvmmtn. PxW-eyt r . Per Hpcr GtaatSlanffer hat mir fpfort nach Annahme de» yriedenSvertrage» die Mitttikvnggemacht, daß er Oh bas m? föittte Kabinett dre Drm>sston München, Der HauptaMchnß bat beschtoffe». hem Gaule dm Hmn Mgeyrdneten Dr. Kars Renner als StaMfanzler tzormWagep. Herr Tr, Renner bat keine Hitze Mxgelegt «nh her HßpptanßMß hat «ach kurzer Debatte geschloffen, diese Liste m anderen, . Der HgMtansschpß.«MW dst O f IP n LrH Kahlst UettS zur K e n n t nx 8. Der Präsident schlMt yyc, durch Wahl zu berufen: * Zum StaatSkmzler den Abgeordnete Dr, Karl Renner; zum B'zrlanper dm Abgeordneten Aodok F r n k; zum Staatssekretär sch Amürrcs den Mgeprdnetcn Dyktor Karl Renner: , . t znm Staatssekretär für Innert» und Unterricht den Ahge* ordneten Ma,»d,.a» Gidersch; , zu NMstmt-iekrMen jm Ktgatsamte Nst Inneres und ilutk^jcht »if Abge-rhnelen Ptlo 01 »lei NNd Wilhelm DNkja» .. taatssrksttM sjß Kustst hep Abgeordnsten Doktor 8r ün M-k-gWte für Justiz dm Ab* m untyMdMrM un Wsg-k-gWe W Wvz »m ** S ** HttÄs«! dK «hgeochmtm Doftyr . zum lIn#<*tf!aofe§fefi«icir im StgatSamtz für Heerwesen den Abgeordneten Dr E'wm Warst; zmn Ttants'ekreiär für Finanzen den Direktor Doktor Richard Reisch; ' zum St.igt§k''k'etä^ Pr Lmd? und Forstwirtschaft den W> grordneten Josef S t ä ck l e y; zum Staa'S'i'sretär für Kindes ynd Gewerbe, IydMie Md Vau:en den Abakordneken Ing Iohanu Z y r d i k; zum llnte'staa sickletär ,m Staatsamte für föwiM und Dewride. Industiie und Bachen dm Abgeordneten Dr. Wilhelm Ellen b^o a e n: znm Staa's'ekrelär sürVnkchrsw 'sen den ehemaligen Min ster Ludwin Bant; zum <^tnrtl§r«fvptfir für soziale Verwaltung den Abgeordneten Fei dmand G a n n s ch; , zu llnteistaat§kektt8r''n ,m SiaitSamte für konale Vorwaltuna die Abaeordnerm Dr. Josef R e s ch und den Professor Dr. Jul> ns T a n d l e r; MM Ttaätsseklktär ijix VolkSernichrMg' den SektionSches Dr. L o e w e v k «l d-R n ß; kt'ner al^ S'aatSkkkr-tär msf dem bloß perschis'chen Aus? gabek,eike der Mitarbeit an der B-rkaffunas»' nnv Berwatttnigsrefo'm im 3mne d^s Art'kels t t d«^ lÄ:ictz--s vom 14 Man 1919 über die Srat!?regi?nnm h's nn Beribkch,xdung her Perfaffuiigsprkunde den Atmeordneten P okestor Doktor Michael Mayer... Dieser Vorschlag des Haup'ausschuffes wird >n namentlicher Abflimmmia mrt 76 gegen 19 Stimmen a p q e ro m m e n. Dlk Mitglieder der Ukgittunxi brsreten dm SlbungSkaal ^Lehstaner Beifall bp den Sozialdemokraten^ und Ghustlichsozialen) * Präsident: Es obliegt mir rMächst die Pffichi, den abyslretenen Mitlilirde'ri ver Reg'rruria fstr.iftre h ngelmnasvolle und in'pv'krnhe Tüt'okc-it >m Dienste der Republik den Want und' hie Arerf-'MMg anSzysurechen. ' '' Die Gkwähtten er ltären, die Wyhl anziinchmen. Die Pogramincrftlärung Dr. Rcnnero. Stoa'?-km;ler Dr. Renner: Eingek?ht durch da» Volk. ^Wltffch die Ntgrerrn'a als Dechrtraet, des Volkes keilst, feitet ihr? Rechte wie ibre Pff ch'kN ins dem VolkSw llenab und stchtmid lallt mit dem P-rtranm des Volk?'. Die Slüchsregierung tiiN >n das Amt gns G'und .der zwischen den z w e i a r o ß e n V o l k s p a r t e i'e n geschlossenen Vereind a r n n a e n, w^lch? ste kich m eigen m icht, und Welche selbst dis Eraelni-8 mi'ibmmer und griinbl'cher Beratungen toifler Tage find. Diese Bcra'ungkn aber gehen aus von den p o l i t i k ch e n u n d w , r t s eh a k t k i ch e n E r i a b r n n g c n eine- 11 i f e n r e > chen Jahres, Sie baden sich auf affe E null,eiten der Staasverwal'mig erstreckt und die schriftlich N i e d e r g e k e g t e v B o d r n g n n g e n stnh «yp ein kurzer Abrst des Verhaudlungsstosfe». Es galt, zwischen dm A'el'anschainchgcn der zw'i aroßen Parteien and den vielfach abwechendest und selbst gegepsWichen Intereffen der w rtschastlichen Klasse« e r n e B r ü ck e z ä schlagen, die jp Tat führt, , iifit DiSytproyütz zu stnden, um das zpr Zeit praktffch M.vgl'che und NoMendiae ra'ch ynd wirksam zy vollbringen zmb unseren Staat wie rm'er Bosk ans dxr f « r ch t b a r st r n K r r s k. welche jMals ein DkWeinwekrn hunigesriM bat, helansm°!ih,xn. So vereinigen sich zu emcm Nettun g Sw er k Mkrästige und gewPenhaste Meykchl-n, phn.e einander toomft m fragen, woher jeder kommt zrnd welche seine Mniinngen siny. : Ol? tpeffM W.m hcm Wünscht, has, - . MAS der Ugg orfoxtzept» zp rWfieü, Hier kehrt stch da» D chterworl um» hier mlt: West auseinander 'gehen die Gedanken, aber z»r positiven Arbeit vereinigen sich die Arme. Heute ist. nicht .mehr die Frage, w i e wir un^er Leben gestalten. Heute ist die Frage, o b wir leben können. ES ist unserem Volke - Die EKkstenzsteag, selbst gestellt. Nnd dieser F,aie> des nackten DcheinS gegenüber treten^ alle Sonderwessyiigen zurück. Es ergeht uyS nicht anders, glS zwei Touristen, die sonst im M?n GMkr waren und hie zusymmev von einem Schnerstnrrn stberrakcht werden, um., njcht zu ersrieren, grabry sie vereint eine Schneegrubk, hüllen sich >n denk>elven Mantel und harren Le'b gn Leih, sich h?g?nscilch erjväxMnh, Spf hie Micher kehr d;r' Oonne. Erfrieren «nd veehMgern^ Das ist nmt wir Aich die Gefahr, vor der unser Voll steht, lind angrstchts dieser Geiahr haben die sonst gegenlätzlichen Parteien die Hobe Selbstüberwindung gtifgebracht, chie Grgen'ätze Miückzustellen und auf e»n e bestimmt abgemessene Zeis und aus Grnnh bestimmter .Bebt ng «n g r n eine vorübergehende ArbeitSge-- meinsckrast zu schließen, um das Gemeinwesen ans einer-EMmckrise keranszaführeir. Paffen Sie dm Sckmee« sturm vorüber sein, kaffen Sie den warmen Sonnenschein wrederkehren und die beiden Wanderer gehen ihre getrennten Wege. Ich l"N duffen gewiß, Hatz s>ie kommende« Geschlechter, wenn st? dre Gesch chle unseres Mge« Staates yrrd unserer Tage Nachlesen, m dieser Arbeitsgemeinschaft keine Aufovfenmg und keinen Verrat der Prmz'prm, spnyer« fine stolze Tat. der Selhstüberwmdung erkennen werden. lLebhaster Beifall Md HäHeklatschc» hei der Arbeitsgemeinschaft.) ' Hierauf wird nach .Erledigung deS HekmatSgeketzeS die Sitzung geschlossen. Nächste Srtzung Dienstag 3 Uhr nachmittags. Die felerlkche stlngelob,tn« dev NNtgUeder deS neue« Kobinetls. . Rach Schluß der HansstMiig trg? der HMtaustschuß D emer. Sitztmg m'amme,,. . Präsident S % i fc LegrWr dmStaatSkgnzlsrDr.Ren n«x «Nb luh jhn r>«. die ÄNtislobWfl m leisten. Rrch Vs»l?kMtt der AngekohWtiSfplstnel durch den Kanzleidircktox Natioiiülon, jammlMg Sektiopychef Kuvkg und ernir kMW Ansprache de» PrastdentkN Seitz leistete Gtaqtökanzlep Dr. Nspy?r die Wgejobnua enet Hqndkchlag. Hlerünf janh dip feseiljche Kngrlabung her Übrigen Mit? gnedrr des KabineltS im Budgetsaale der NationglyexsgmmsMg statt. Keim Inden in der Ssterreichifihen Armee, Der Abgeordpete Dp. G i m p l und Genossen v^lstnllteis in der gestrigen Sihung der NytionMxsammlung.in einem Antroste, daß dlß Ipdrn nicht in der Künftigen österreichischen Armee d i e n e n. d ü r f e p. Wyn muß wirklich sagen: Gorgen heben unsere christlichsozialen steiermärkischen Abgeordneten! Und dagerade m Tage der RatWenmg des ffriedensverttages. Telegramme. LDie VerUner Streiks^ . Berlin, 17. lyktober. Die technische Nsthilfe wird' alybaP eingrelfen. Dar Moabiter städtische ElektrizitätSwerk, von dem Her gesamt« Strom dex Berliner Straßenbahn adhängt, steht still. Da die Kranlenhätt'er vjhtz Moabst an die technische Nothilse Hie drins' gende Bitte gerichtet haben, Strom weiter zu liefern, damit die Kranken operiert werden können, hat die technische Not's ilfa-so'ort eingegriifen und wird den vollen Betrieb anfnehmey. Honte vormittags haben die lkraftwerke Mtterfeld, - die einen großen Deil B'rZns mit Strom versorgen. Hie Strom?,ufn^r nach'Berlin alige'chnitten. Die Ar-' beiter haben den Be'.r'.eb nicht eingestellt, sondern pur die Fernleitung nach Berlin gesperrt. Berlin 17. Oktober. Heute ' vormittags nähmest big Vertrauensleute dyr Berliner Buchdrucker zum Streik dex Wa'chiuistey und Heiter Stellung. Es wurde b^chlosstzn, .daß keine Druckerei Arbeiten stillgelegt^r Betriebe stbexnehmen dürfe. An Buchdruckereien, für dtz von St-'eikbrechern Strom erzeugt wird, soll bis Samstags vormittags gearbeitet werden, nachdem inzwischen die Fünszehnerbommission und die Gewerk- , schaftskommtssion 'diesbezüglich ' Stellung genommeu Hallen wird. Berlin. 17. OkdobeP. Wekbung des WoWchert Bureaus.) Der Oberbefehlshaber in den Marken, Nöske, verbietet in ein-r Verordnung an die Bevölkerung von Gwst-VerZn auf Grund des Besagerungszustandsgeseßes jedwede weiters Betätigung in Mort, Schrift oder durch andere Maßnahmen, dis darauf gerichtet ist, Lebenswichtige Betriebe zur S fllegung zu bringen. Zuwiderhandelnde st-LU sich einer Bestrafung bis zu einem Jahre Gefängnis und sofortiger Verhaftung aus, soweit, nach den allgemeinen Strafgesehen nicht eine höhere Bestra-ung bewirkt wixd. Berlin, 17. Oktober. Die städtischen Arbeiter Habs» sich bereit erklärt, die Arbeit noch im Laufe HeA heutigen Tages wieder aufzunehmen, ebenso werdest die städtischen Bureauhilsslräfte ihre Tätigest Draus«, sichtlich morgen früh wieder beginnen. , Die Erinnerungen Ezernlnö. Berlin, 17. Oktober. In der ^Vosst'chen Zeilung* beginsti morgen die Bcröffemüchuna eines Auszuges aus dm Ermnei ungt« des ehemaligen östcrre>ck»fci,-ungarischen Ministers des Acußer« Czer «in Englische und amerikanische Blätter ha.hen sich tzas Necht deS gleichrciligen Abdruckegesichert. Ple Natifiziernnz des FriedensyerLrageS. Paris, 17. Oktober. kFunkipruch.) Nach dem «Figgry^ war der Austausch der N a t i s i k a t i o n s u r künde« /für Donnerstag m Aussicht genommen; er wird jedoch W n ä ch st^ W o ch e verschohen werden, weil vöü diesem Zenpunkt an der Fri.edensvertrag in Kraft tritt und für viele Maßnahmendie daun sogleich buxchMihrest schn werde«, poch kein? Pochrreityngen getroffen wyrhen such, Dep DVltzerbnnd. . WersaMeD, 17. -ykwbcy. D?r FilnftE YeWvßau Argentinie,,. Chile, Kolumbien, Dänemark. Spanie^ Nprwegßn, P^raguny, die Niederlande,' Serbien^ Sstkß Scrfvadyr, Schweden, Schwes', und Venezuela durch esn§ eine Einladung znm Eintritt in den Völkerhustd ergehen zu lassen. 'Dcp Füstserrat beschloß wettörK, syfopt nach Inkrafttreten 'des Friedenßvertrages fovr gende Ausschüsse einzusetzen.' Einen deutsch-belgischen Ausschuß süx die Grenzsestlegpng, einen Ausschuß fsix das Dsargebißt und einen Ausschuß zur Festsetzung der deutsch-polnischen und der deutsch-tschecho-slowa-E kischey GrenZey. Die amerikanische Opposition gegen den Fried ensverteag. Amsterdam, 17. Oktober. DaS.Preßbureau Radio meldet anS Apnappl ß: Sen-ttor Shields erklärte »p einer Rede im Senat, er sei, eist Gegner aller Bestimmungen des geplanten FücdenS- und BölkerbundvertkagcS, die auf eine Vergewaltigung der Politik der Vereipigtrp Plaaten, die bisher darin bestand, keine perpstickrenben Bündniffe abzuschliktzen, hinausliefest. Er woste Nicht, daß die Bereinigten Staaten verpstickte: werde«, dje territoriale Unversehrtheit und fr*' politische Unabhängigkeit vvn ungefähr td Nationen in allen Teilen der Erdkugel zu verbürgen. Senator B r a p d o d e sagte, dre amerikanische Delegation hatte sich yon der FrikdenSkonspren; zurückffehep müssen, als die Tatsache zutage itau daß Geheimverträge bestünden, Senator L v d g y erklärte, di? Ve'emiglen Staaken würde« sich niemals mit Nationen Eu^vvas zusninmentun, die keinen der PStschllitzk, du Nmerikg gebracht HM, UtznejMkfl Wlltcn, ' MH EiywpuderrmgHpSffs nach Amerika, Amsterdam, 17. Of^bep, Depr Preßbureau NahfrMsstz Hst' das aMpsianfiche KktzMsMtgfltrMtts hg-. Gßletzs hßwWfolge hje KrjKgsheMmmst.ng8.st bezstgM' der Etnwanderungspässe noch «in tzghx ist KRsfi bkihKV» angenommen. Mp GchaatMgfrago, Washrngton, 17. Oktober. (Neutef.) D.er Schanümg betreffende Abänderungsantrag zum ylriedepSvertrag ist vom Senat mit VS gegen 88 stimmen -erwyrse« worden. Neaer GebietSzaVachs für Polrn, Prag, 17. Oktober. lTkchrcho.styw. Pr esil'tN'.) Die »Tr,Luna" meldet au» Warschau, daß der Oh«ste. RS Polen mcht um Ostgaliz'ep. kopdein auch eine« GebietS? st p e »f e« n » r d »k llsichderBstkowivg znerkanyt dat. Da« m angeblich im Tmvcrnehmm mit der runiänischea ynedensdrlrgation geschehen, »m hiß y s s e n b « h n « a ch

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