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Wiener Morgenzeitung · 1919-10-17 · Heft 267 (17.10.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 267 (17.10.1919)
Date
1919-10-17
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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I Rr. 267 Wien, Frettag 17. mtober IMS- <5?eT»*> - j reine Antwort. Nun glaubten sie, Frau Herzfeld sei schwer erkrankt und verständigten den Hausbesorger, der die Schaludek aüfforderte. einen Arzt zu holen. Erst nach langem Zögern ging das Mädchen fort und «ach einiger Zeit erschien Dr. Eugen Wolf, der bei oberflächlicher Besichtigung der Leiche nur den bereits eingetreienen Tod feftstellen konnte. Bald darauf erschien Dr. Hermann Köstenbaunr, der die Bervehunaen Um Gesichte der Ermordeten wahrnahm und die Polizei verständigte. Nach anfänglichem Leugnen schritt Marie Schaküdek zu einem Geständnis und gab an, baß sie sch in einige Zeit vor der Tat den Entschluß gefaßt habe, tdie Herzfeld umzubringen. Erst bei späteren Verhören schwächte die Angeklagte da- Geständnis ab und sagte, es sei nicht ihre Absicht gewesen, die, Frau zu -töten. Als. die Angeklagte das Schlafzimmer' betrat, habe Krau Herzfeld sofort zu schimpfen begonnen und im höchsten Zorn schlug sie mit der Flasche auf die Frau los und hielt ihr, da sie noch irümer weiter schimpfte, den Mund zu. Nach den Festste,'tungen der Aerzee hat Hermine Herzfeld durch Würgen und durch kräftigen Druck auf Mund und Nase den Tod gesunden. D>e Psyclialer crklär'en, bb AnisklLgie sei psychopathi'ch veranlagt, von nervöser reizbarer Schwäche, st« Verlrschen geneigt, hemmungslos gegen verbrccheri'che/An ^iebe, weni"7v wi^erstandSsä''ii. Für Geistesstörung oder Schwachsinn haben sich keine Anhaltspunkte ergeben. Die Geschwornen verneinten mit zwölf Stimmen die Schuld,'.age äUf M r> u.,d bejahten mit demselben SiimmenverhällntZ die Tot'chsagssrage. Die Eventualfrage auf SinneZverwirrung wurde mit drei „Ja" und :.eun Stimmen „Nein" beantwortet. Die Schuldfra^e, ob der Totschlag! in einem besonderen BerpfiichLungsverh'Lltni'se begangen wurde, per einten die G'eschwornen ebenfalls mi^ zwölf Stimmen. AufGru id dieses Wahrfpruches verurteile der Gecich'sbof Marie Scha7ndek zu vier Jahren schweren Kerkers. Der BEsMrt. HandeLsnachrickten aus der T^echo-Älswak?. , .Die Kreditbank und die Böhmische Union- Vank'haben sich einen Kredit 5/m 25 Millionen Dollar' rum Ankauf von Rohstoffen vtzr schafft. ch' ' . Im Finanzausschuß kündigte Ackerbaum iuister Präschek die Vorlage eines Gesetzes an. das dem Staat ein Beaufsichtigungsrecht über die Wälder gebe, so daß man fast von einer Verstaatlichung der Wälder sprechen könne. ^^MaatSsek-.'etLr Gchust et erk'ä te nach seiner Rückkehr aus Berlin ein.'in Mitarbeiter des „Prager Tagblatt" gegenüber, daß dem abgeschlossenen Vertrage gemäß noch vor der Ratifikation des Friedensvertrages sowohl in Deutschland als auch in der tschecho-slowakischen Republik allgemeine und bedinguugsloseDur chfuhrbewilligu»gen werden erteilt - werden. Peatscherseits wurde die Einfuhr von Karlsbader, Marienbader und Biliner Mineralwasser ohne Einschränkung freigegeben. Demgegenüber wurden gewisse Erleichterungen bei der Einfuhr von Pforzhrimer Waren gewährt. Die Ausfuhr von Glaswaren aus der Tfchecho-Slowakei wurde gänzlich freigegeben; .Kristallglas darf "nicht ausgeführt werden. In Berlin wurde auch Über den Ankauf von 1009 bis 2000 Waggons verhandelt. Die deutsche Regierung verlangt für die Lieferung dieser Waggrns gewisse Kompensationen. Weiters wurde über Erleichterungen für den Durchtrnnsport schwedischer Erze d.n Stettin nach Witkowitz verhandelt. Mit Hamburger Kreisen wurdewegen Beschaffung von Tonnage für die tsch.cho-slvwakische Republik ein Einvernehmen gepflogen und ein grundsätzliches Versprechen erzielt. (Siehe auch Nr. 264. 14. Oktober.) « 9m Sinne des von der Dan5ell,o„ des Fmauzm rilster umgestellten AntrngeZ bat derFinanzaus'chllß m der heutigen Sitzung dt'chtosten. die E i n l a g e n von Be lägen in tschechoslowakischen Kronen a»f Nechnnttch fremder Staatsangehöriger, lerncr die ireie Bersü, nug öder diele Einlagen im Inlande z» g e st a t n. Beifügungen Über diese Beträge ins Verkehr nach dem AnSlande foüen von der üuüimmung der Banksekt'vn abhängig armncht werden. DaS F'Nmnmnlüelium wartet in bmer Angelegenheit daS Gutachten d« Bank nstiime und der Bankkammer ab. . Die Regie»una der Republik Oesterreich hat MaWahmen betreuend dre BeimLgensbesteuenmg ihrer StaatSanvebor gen ge- «offen. In den ikchrcho-slowakilchen Handels- und Finarzkrenen waren deshalb BrsÜrchiunpesi »vegen derS » cherhett der in der Revubk k Oesterreich deponier teil Wertpapiere aMfaucht. Minister des Auswärtigen Bensch hak dm Wiener Delcgierlen. welche zn den Kvhlcnnr'Handlungen nach Prag mmen, den Siandvuukt der Prager Regierung und den Wunsch verglich Aufklärung und raschester E'ledivnn) dieser Frage «ar und eindringlich da,gelegt. Der Bevollmächtigte der vtevuM Oesterreich in P»ag Dr. Marek, erklärte be, dufer Gelegenheit, daß dre Bcsibchunffen der ifchecho-slowakckchet» Oeffentlichkeit unbegründet sind und daß seine Regierung M sofortigen Verhandlung mit den Delegierti'n deS Mechowwak'fchen .F,nan;M'Ntsterii,iitS -mm Zwecke diesbezüglicher Maßnahmen bevr»t ist. k»»» AuZa behung In Preßbnrg wird eine . mit l35.»W Dollar Aktienlgpital gemündet, welche nck mit der sabrrkmion von Möbeln und ähnltcheu Gegeu- R o ii b c n belchöftigm wird. Cngttfcke Waren fllr Deutschöfterreich. Dem „World Markes wird mzS London berichtet: Am vorigen Samstag ist hier ein Konsortium von Exporteuren zusammengetreten, das sich bereit erklärte, Waren im Werde von zehn Millionen Pfund Sterling nach Deutscl, österrefch zu importieren und die Zahlung in Kronen anzunehmen. wenn von Seite der Devisenzentrale leine Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden. Die seinerzeit gemeldete Wiedererr'.chtnng von Filialen österreichischer Banken (Anglobank und Lände bank) in London wurde von der Reparationskommission in die Hand genommen. .(Wir geben diese Nachricht unter Vorbehalt wieder. Daß englische Kaufleute Kronen annehnren wollen, wäre zwar recht wünschenswert, bleibt sed'ch abznwarten. Im Augenblick nehmen ausländische Exporteure bestenfalls Mark. Die Red.) Die Belehnung dsr Krresscmleihe keine Verpflichtung mehr. Wir, te ichtelcn lemeizeit über dre Klage des Dcmkhiiffes Friede nsteinLCie. geg.u de O e ft < r r f, rb i f cb* » n a a r i l ch e B a n k w gen B l lnmng dcr Ki'.egsoulclhe. D e Roicnb'ink batte das (gintrJ'cu um ^nmbavbimuifl von vier Millionen Kr-eaSanlx:!,e m>> 7 >% nbocl'tl'if. urb uvn mtt 6cv- Begrünbnna. sie tttiUic voche» Garan i n iifict dn Bon 'ä' nyd -ichS'beit der aenannten Bankstnna haben. Wie ennn^tirb., ln'tdas Handckkgei'chk d!e Kt iae abg w csen F> irdenstem & (Sic tnact'ten Be>uiuna rin. Daö Oberl^ndrs?er'kln bat nunmehr .unter Boisiv des Hosiat^s Dr P a in! i k das ltvi-rt! der ersten In stau» v v l l i n h a l t l > eh bestätigt. Da sted die B'rhältn ße von Grund äuS geändert hatten und der fu'ihere östeirriehn'che Lwat n rht mehr enniere. sei auch die Insage dcr Lombardürung nicht mehr als rechisverb.udlcch auzu chen. Aufhebung der Ztvan^Swlrtschaft in Jugoslawien. Belgrad, 1\ Oktober. In cnüocn Tagen wird die Frage d-r Ausfuhr gneg lt w^den. Die mabaebeudm Kreise mcmm, eaß der siolloe»trag 30a Million''n T>na^ traien wi,d. In kurzem w rd der i r e s e §> o n d e l ringciührt und die Ausgab: von Allssubischonen eingesteltt weiden. Belgrad, 15, Oktober. DaS Be'k-bvsministerinm chat e nen Entwurf beties'end die Errichtung eines Save- Hat e nS nnSgea, beiter.' Heute wurde der reg-lmäü'ie Eisenbahnverkehr zwischen Belgrad und o c m 11 n «öffnet. Die KluflZsikflS l>er Devifenzenlralie. ^WarrmS Wrch'nsch'ii," berichiet: Wie wir ve>nehmen, ist die Auslösung der deunchosttireichischcN Devum cn'rale nur mchr eine Frage der kürzesten Je, t. Du>ch den B schlu''>, b.iö d>e Mitokilder der ^eniralr m freien Be, kelne Devisen und Balutku ant.nifen dürt-n, allerdinos nut de, Ei»schlänknnei. diese fremden tiahlungsm-itel, bevor sie sie wntelveiwendcn, der Devisen-;enkrale annrb'rten. war die Dev stnientmle in ihrer Wnkfamke't ohnehin bereits wcsenit ch eingeschränit. Der Tevi'eUhandck wickelt sich b's m dem annlichen Pcidoie obuc jeden osstpellen Charalter au der Bör'e ab. Je »ascher die Dcvu'en'rn'mle ihre Tätigkeit bcschtieyt nnd der st eie Handel in seine Rechne e ntntt. nm so le chter'wt'den die tt belstände beseitigt werden können, die gegen» mä'.lig exist eren. Am nnangenelimsten wird die Spesul-irion enw'undrn. die ale chivik im Akt'ei,Handel, jedes ttiel nnd Maß verloien bat, doch kann es nicht lange dauern, bis d'e>e nicht zu vermeidende Beate te^chernung des freien Brrkepics von selbst w'edrr veiichwindet. Im freien Handel, wenn er anch an dcr Bö'ie verboten ist. werden größere Mengen von sremdländ kchcn 8ahluna§m«it ln herbei^eschafft werden, als auf dem bisherigen Wege dcr Zeniralisteiung. Alumlnknm kn England. Prager Blättermckdnngrn m'vlge bat »me Jndnstrieltengruppe in England 3'DTonnen 11 n in i ni u m angrlauit, welches umec 10 Firmen üctletU wird. '; Die Deutsche Kolonkalgeseklschaft für Siidrvcstasrkka. Aas B e r l i Ü wird gemeldet: r er Aufiichtsrat der Dcn'kchen Kolonialgelellichaft tür Südwestastika hat beick'loffen. dm Abschluß iür die Iah>e Istlt/ll» bis einschließ! ch l9i<) der ans den 3. November rm ubeirümdkn ordeutlichen Hauptversginmlung vormlegen und di>se> die Berieilung einer Dividende von Ult das Geschäftsjahr 1911/15 nnd einer solch n von ie V*V9 füi dre Jahre 1915/16 bis 1917/18 in Vorichlag zu bringen. Der amerkstanksche Handelslrommkssär kn Wien. AuS dem H a a g wrd a melket: tt nk o n wmde zum a m e r l» kan« i che« HandelStommisfar in Wien ernannt. Norman geht »n gleicher E'genschast nach Polen. BufheLung des MUltärliommandoS im galkzkschen Petroleum gebiet. AuS Warschau wird den .Polnischen El mmen" telegraphint i Aus Bclehl dcS KncgSiu>nmrrs wurde die Miliiäiverwaltung in dm aitliuschcn Rohötaebieten auf» a e h ö b e n. Im CinNe dieses Bttchles wurden die sogenannten Naphtha Kommandos angewiesen.^ aste >hrr Agenden mit Ans» nähme der Beuoigiing der Arm« mit Rohöiprohutlen dem Flnanzministenum zu übergeben. KapktalserhShvirg der Drpofitendank. Auf der T'ae.etvldnimg der für den 3l.d. M. rmb>'rusrnen attßr,v'deni1'chen Gcnktalvrrsanimtuug 'der Depost cudank steht die Beschlußfassung über die E r h 8 h u n g dcS Aktienkapital» von 80 aus 159 MillionenKronen. Der Srvcktgang der ArdektSlekstungen kn dev englischen Industrie. Auch in Euglaud stnd die Arbenölcistungen in den iiivnstrirsten Beiricbrn stark zurückgegangen. Es wi.d unS herüber berchiet: Großbritannien bat se-ne indnstneste Boirang» stellung verloren» nicht sowohl infolge natürlicher Urkachcn, als durch daS Handeln von Menschen. Die B e r e i n i a t e n Staaten haben England im Weulauf um den Erfolg überholt, nicht wegen ihrer natürlichen Hilfsmittel, sondern weil die amerikanikchm A'beiter mit den modernsten Verfahren so viel als möglich herstesten, während d-e englckchm Arbeiter dem Fortschritt und der tüch igcn Produkiron feindlich geworden sind und sich bestreben, so wenig als mögt ch herzustesten. Das unglaubliche Fortschreiten gster amei'kunifchrn Industriezweige ist der lehr hohen und dauernd steigeudeu Arbe-iSleistnug deS einzelnen Mct'ineS mm'chrriben. dre mit der stagnierenden od'r gar zmückgehenden Leisti»ng auf den Kopf in England zu vergle chen ist. Der Breksfall des Frank wird in Enoland mit Be» IorgniS verfolgt» um so mehr, als Fiaulreich von England neue Kredite verlangt und diesem bcreuS 400 bis Ü00 Mrstioueu Pfund Sterling schuldet. Durch die Ligutviernng der Oesterreichisch-nngmeb« scheu Dank werden, ^Narodnr' L'sty" zufolge, die Iuteresfen des Auslandes erheblrm betroffen, denn von ihren 150.000 Ameu sind 52.000 im Auslande, davon zirka 55.000 irr Holland. Die Frankfurter KKeffe beendigt. Aus Berlin^ wird uns gemeldet: Die Frankfurter Einstchrmeffe wmde grstttm beendigt. Nach dem allgemeinen Urteil war daS Geschüst b efriedigend. , i Angarifcher SVeknexport. AuS Budapest wird gemeldet: SeU längerer^ Zeit schweben zwischen dem Ackerbau- Ministerium und dkiilfchösterie chifchen. schrvcrzerischen und deutsche^ Firmen sowie mt dem t'checho-flowakischen Staate Verhandlungen über den W e, n e x v o r t a ms Ungarn. Mit Dmt'rl'tand nnd der T'checho-Slowaker haben dre Verhandlungc» nunnt'ht' zu emem vosttiven Abschluß geführt. Deutschland, ei hält 200.000 Hcltol ter Süstwem zum Preise von 12 Mark pro Hektol ter, die Lieferung muß innerhalb zwei Jahren effektuierk, sein. Jur Erlerchternna des D anspones vervsl chtrt stch Deulschlaud. Kohlen nnd Lokomotiven zur Versiioung zu stesten. Da der Werl des zu l-eiernden Weines zirka 200 Mist'vnen Mark reprä» senil'r-, beträgt dreies Exportgeschäft in Kronenvaluta?it*fa 1 Milliarde. Der T s ch e ch o . S t o w a k e i sollen gegen em. sprechende Kompensationen i<:0 0t 0 Hektoluiex Wrin geliefert werdm Die Bei Handlungen mit der S ch w e rz ffnd brsher nickt abgeschlossen Der Wcmexporl nach D e u t s ch 8 st e r r e i ch hae bere ts begonnen, von Promonler werdm täglich 40 bis, .'0 ^Waggons Wein verladen. ErSffnunft der Budapester Börse. AuS Dud avest w0d gemele»': Da? Börienprästdrum hat Geschloffen, dir Börse am 20 d. M. zu crSänen. Große Industrie» und Warenmeffe in Londs«, Nack emer Mut-ilung aus Bukarest wird >nr KristallPalast m London vom 5. Februar bis 5. März 1980 eme g r o ß e Industrie» nndWarenmeise staitstuderr.Abteilungeu der Messe werden sich in Glasgow und D i r m i n g h a m befinden. Die Goldausbeute inr Transvaal. AuS London W“rt> gemelde': Nach der „T i m t.§u betrug bt'e Goldausbeute der in der Transvaal Cbamder of Mmes verrinigim Minen im September d. I. 698.550 Unzen lm Werte Pa«» 2,967.287 Pfund Sterling. Wiener Börse. Die gestriqe Börse zeigte wieder eine feste Haltung. Größere Käufe von Seite des Budapefter und Prager Marktes warön für die Bewegung in Aktien maßgebend. Ungarische und tschechische Werte blieben stark gefragt. Zionostenska Banka erhöhten sich um K 20.—f Ruston um K 83.—, . Ungarische Kreditbank um K 72.—, Rim amuranyi mnK 97.—. Ungarische Goldrente besserte sich um weitere 2%» Von Schrankenpapieren fielen besonders die Avancen einiger Schifffahrt- und Petroleumwerte auf. G a l i z i a stiegen um K 215.—, Adria um K 200.—. Hervorzuheben sind ferner B r ü x e r K o h l e n, die. um K 250.— profitierten. Viel besprochen war die Steigerung der in letzter Zeit für polnische Rechnung gekauften B e r gunb H ü t t e n - 2l>k t i e n, deren Avance sich auf K 500.— belief. Die Südbahnpapiere lagen schwächer. Staatsbahn-Aklien stiegen um K 53.—. Von Anlagewerten erhöhte sich M a i r e n t e um LVs°/«. österreichische Goldrente um 7%. Diese wilden Steigerungen sind wieder auf das Mißtraue» des Publikums zu unserer Krone zurückzuführen, ma» stand unter dem Eindruck des Rückganges der Züricher Notiz auf 6. Im übrigen verweisen wir auf die nachfolgenden wichtigen Kurse. Imvuftrie-Untevnehmunffen. Allgem. BaugeseMaft 629.—-\ ttmonbau 479 75 l— 8.95), Wiener üiumcfeflicbaft 490.— + 4.—). Wrenerber-er Ziegel 1800.— -l- 50.—). Liestngn 850.— (— 45.—\ Sarajevo Akt.»Brauerei 1485 - - 95 Ausstg Chcm. 2550.- /-i- 50.-). Brosche 2pirim?1975.—-s» 25.—), Karbomndum 1500. — (+ 8.—), K»lp> handelSgeteüschast 1898.— l-l- 18—), A. E. G. ttnivv Glektr« —(-—.—), Siemens Schuckerr 665,50 (— 18.60), Alpine 1460.— y— 10.—), Austria Email 1598.— l— --.—), tu Hütten 4r00.—), Poldiliülte 1652.-— l-l-27.—), Prager Ersen 5^00.— i— 200.—Rrmamuranv 1696.— (-f 97.—),Skodawerke 1410 — f— 12.—V Wasremabrik —f-Salgv Imjanrt 1730.— (-4-121.—»), Trisarler Kohlen 1650.—(— — ttna. Allgem. Kohlen 3430.— '—20.—), Nrikarrv 1649.— (— t.—), Westbähm. 2190.— (+ 15.—), Brünner Maschinen 1560.-» — —.—), Heidt —<— —.—), Lokomotrv Sral — —.—). Srmmmnger 739— (+ 15.—), Elbemiml — -.—). Leykam 945.— 4-30.—>. Karvathen 4520.— (-s- 30.—), Galizia 4025.-^215.—), Fezfabriken 1650.— (-.—)/Sckoeller Sitrfcr 8220.— (— 180.—), Böhm. Zucker —(— —.—)) Vesten. Eisenbahnverkehr 775.— (— —Türk. Tabakregie —.— (— —Dürkenlofe 920.— (— 8.-), Krupp Ä.»G 932.- (4- 87.-). Ruston 1853.- (4- 83..-), Fratwerke 1370 — f+ io.-), Beitscher Maanestt 6250.— (— 50.-). SchSnvriefener. —.— <-.—), Äustro-Amerikanr 4000.— .+ HO.-). Transport-Nnternehmungeni. Adria 8400.— (+ 200.—), Auffig-Teplitzer 28( 0.— (-.—). Duschtirhrader fit A. — >— —.—), Bujchtiebrader fit. B. —‘-.—), Orientbahnen —(-.-—), Donau-Dampf. 8680.— (+ 10.—), FrrdrnandS-Nordbahn. —.— (— —.—), Llopd . — -.—). Navrgazrom 11.500.— (4- 700.—), StaatSeisenbahn 1567.- (+ 53 -). Lombarden 239.50 (— 18.-), %% Südbahn Prior. 770.— (— 60.—), StaatSbahn Genußsch. 869.— + 19.—). «rnten. Maireme 86.- S'/?/,). Februanerrte 88.60 •*- */*•/#). Oesten. Kronenrente 84.— (+ 2°/,), Orsten. Gpldreme 170.— {■+.. 7%>f Ungar. Goldrmte 190.— (+ 2°/«) Ungar. Kronenrentr 97.— i-' Banke«. Angls 518.— (— 6.—), Bankverein 593.— (+ 16.—), Bodenkredrt 1238.— (Hf- 13.-), Kredit-Anstalt 649.- 4* 14.—), Ungar. Kred>> 1146.— (+ 72.—), Devofften 678»— Hh 7.—), Länderbank 772 — (4* 20.—), Unionbank 636.— + 5.—), BerkehrSbank 395.- (+ 6.—), ZivnvstenZka 1550 — (4- 20.—). Innsbrucker Warenbörse. Innsbruck», 16. Oktober. An der heutigen Börse waren angeboren : Reisstärke, Kastanienmehl, leere Säcke, Garne, Strickgarne, Nohlotkone, Wrrkwuge kgeschm edet). Sparherde. Blockkr ei de, Strecke und Sieingrritöpse. Nachfrage bestand nach ^»viebeln. Kerzen und Dexrilrvaren. Abgeschloffen wurden RetS° ttärke zu Frank- 3.35 ab Grenze nnd Schweizer Zwirn, 5l)0-Vard»Sp»rlen zn 7.75 ab Grenze und endlich eme kleinere Partie hier lagernder Terickwareu. «

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