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Wiener Morgenzeitung · 1919-10-12 · Heft 262 (12.10.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 262 (12.10.1919)
Date
1919-10-12
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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iSBSSBS8!aSB%Sgif5Sfi5;s5 Nr. 262 sibien, tsowuag >12. O«.ioöer 1^19 |i- -^seue ü< Telegmmme. Natifizierung des FrieLensvertrsges mit allen Stimme«. Pari V». 11. Oktober. (Korr.-Bur.) Des Zcmt Hst heute die §L a tifizi er n n g des Friedensvertrages von Versailles mit 217 Grimmen, bei einer Stimmenthaltung, g e n e h m L g t. Gegen die Natisizierung stimmte n i e m a u d. Die Blockade der Ostsee. Brrlitt, 11. Oktober. (Wolsi.) Bei der deutschen Regierung tft heute nachmittags ein Telegramm der interalliierten Marmekommisslon.eingegangen..welches lautet: Infolge deS Angriffes auf Riga werden alle F r e i f a ki r i e r l a u b n r s s e T ii r b e u t f ch e S ch i ff e i y d e r O st s e e v o rü b ergeh e n d anßerWir k un g gesetzt. Schiffe, die sich th der Ostsee befinden, sind Mückzuberufen Md keinen anderen Schiffen ist Erlaqbnjs zu geben, m See « fahren, solange diese Außerkraftsetzung andauert. Dentsche Schiffe, die in der Ostsee Vesindlich angetrvffen werden, sind dtr Beschlagnahme 'durch dre Mllrrrrten unterworfen. M i n i n r 5 u m u it ß s d o o l e sind Mrückzubervfen. General von der Goltz bestehlt die RLrrwnng des Baltikums. Berlin, 11. Oktober. (Tel.-Komp.) General y o n d e r Goltz hat den Truppen iw B a 111L um £5in kurzfristiges U l Liwatum gestellt, in dem er sie aufsordert» dem Räumungsbesehl der deutschen Regierung Folge zu leisten. Eine neue SntentenoLs an Rnmanis«. Paris» 11. Oktober. (Korr.-Bur.) Die Blätter melden: Der Oberste Rat billigte eine ,an Rumänien zu s e nd,ende Note,, worin dieverschiedenen strittigen, Punkte zwischen der Entente und Rumänien' besprochen werden, und dre Hoffnung auSgcdrückt wird, daß die Schwrer.r g k e i t e n bald bergelegt sein werden, und daß Rumänien in voller Uebereinstimmung mü den Verbündeten .handeln werde. Die Rumänen haben das Gebiet westlich der Donan geräumt. Budapest» 11. Oktober. (Urig. Tel.-Korr.-Bur.) Das Budapester rumänische Militärkommando terlt mit, daß die rumänischen Truvpen,- die w e st l i Ä d e r D o n a u besetzten Grmete Ungarns geräumt und der ungarischen Armee überleben haben. '' •» Dem Korrespondenz Expreß wird ans Steinamanger tzgneldet: Da sich die rumänischen Truppen in das Banat Mückziehen, konnte die weiße Armee im Envcrnchmen Mit den. Rumänen und der Entente den Vormarsch gegen- Budapest antreten. Sie hat Narb, Stuhlweißenburg und Vcswrem bssetzt. Sonntag verließen dre rumänischen Truppen auch B»cske. doch kamen sie Dienstag morgens unerwartet wieder zurück und halten jetzt den westlichen Teil Transdanubiens bis Ösen besetzt. Die weißen Truppen stehen auf der L r n i e B r c s k e - S z e n 1 Hhörgh-Barpatak. Gestern abends zogen in St e i n- « m anger westungarische Truvpen ein, die heute früh die von den Rumänen aut ihrem Planmäßigen Rückurge geräumten Städte Gran und E § z t e r g v m besetzt Haben.? ' Kiew von den Bolschewiken genommen? r Flucht der Denikinschen Bande«. - Bern. 11. Oktober. (Korr.-Bur.) Die „Gazette d e Lausanne" erfährt aus ukrainischer Quelle, ein in Lemberg eingelangtes Telegramm aus Kamenetz- Vodolsk melde die W i e d e r e i n n a h m e von Hrew durch die russischen Bolschewiken Die freiwillige Armee D e n i k i n s ziehe W in voller Auflösung nach Süden Ärrück. ' - Sonderschnellzug Prag—Paris., 8 Pvag» 11. Oktober. (Privat.) Das ElsrnbahntttMlsterinrn drrhandrlt über die Einführung emes S o n d e r s ch y e! ,l- S'ü g e s vonPragnach Paris über Oesterreich.und die Schweiz »nt Durchgangswagen erster und zweiter Klaffe Pxag—Paris._.; - ,, ... f^in. Wer während des Krieges fnit Beduinen aus der Rpfud gesprochen hat, wird diese Auffassung oft genug Hshört haben. Der Gedanke der Befreiung des Islams üftn der europäischen Fremdherrschaft, der in nicht allzu ferner Zeit ausbrechende Ruf „Asien den Asiaten llltvftd bje scheinbare Ruhe des nahen und des fernen Orients H furchtbarer Weise aufrühren. Die Forinen, ist der die Idee Tat werden wird, sind heute nicht erkennbare Daß Pe langsamer, aber sicher wirkenden Ausstrahlungen Huer Asien umfassenden geistigen Bewegung -^- die heute Ä Rabindranath Tagore ihren hervorragendsten Vertreter findet — nicht durch Machtexzesse, wie in Ästatölien, Indien, Afghanistan, unterbrochen werden sollten, isi kaum unglaublich und als Reaktionserscheinung des Tpges wohl zu erwarten. Bajonette europäischer Mächte werden sie wohl so lange niederwerfen, bis Japan die Organisation Asiens gegen Europa durchgeführt haben Wirb; die Tendenz aber zur Unabhängigkeit—^ di^'chit «stzrvpäischem Imperialismus nichts gemein hat, auch i4 Japan nicht — diese Tendenz wächst stündlich; Nstd täglich kann ein neuer Weg gefunden, werden, aiff den Europa nicht vorbereitet ist, und dann muß das vollkommene Debakle Europas in Asien heteiübrechen. Und dann wird es — es sei von uns- Juden nun die Rede — für uns zu spät sein. Wenn wir in diesem Äugenblick uns nicht längst schon entschieden haben Mjerden für Asien, wird das erwachende - Asien über uns zur Ordnung seines Tages hinwegsihreiten. — Was ist zu tun? Wir sollen uns erkennen; wir Men begreifen, daß die Orientierung nach dem Westen für uns unheildrohend ist, nicht allein, weil sie uns tn eine Position der Gegnerschaft zu Asien drängt, sondern weil sie uns auch die letzten Reste unseres ia&foiä. m&mat ,«ck.zmLjM Bswn,#>ä Unsere Ernährung vor dem ZnsammenLMch. Eine jErklärung des StaatssekretLrs Dr. Laewenfeld-Nuh im Erniihrmrgs-i «msfchutz. •;$. In der gestrigen Sitzung des ErnShnlngsausschusses der NÄionalvsrsammltzng gab Staatssekretär Dr. L o e w e,ti« feld-Ruß ein ungemein trostloses Bild unserer Ernährungslage. Er führte unter anderem aus: Die Ernährüngssituation ist gegenwärtig zu einer gefahrdrohenden geworden. SBi?« stehen vor der Gefahr deS unmittelbavc» Zusammenbruches mrseeer ganz« Ernährung - und die Behauptung, daß wir den nächsten Monaten tttto* Wochen speziell in Wien mit der größten Besorgnis gegenüberstehen müssest, ist kei «e UebertreiVung. Die ErnährstngSfrage ist heute eine Finanzsrage, eine Transportfrag« «std eine Frage der Ssfentluhen Verwaltung Wenn in diesen Richtungen, ein Versagen eintritt, ist eS unmöglich, daß das Staatsamt für Dolksernährung etwa allein für den Znsammenbruch verantwortlich gemacht würde. Der Staatssekretär kSnne heute kein Programm für die Zukunft entwickeln. DaS Rückgrat ber Ernährung ist die Mehl- Und Brotversorgung. Mer gerade aus diee.n N^iete fitb die Schwierigtkl.en die allergrößten. Gegenwärtig ist di« Aufbringung noch eure sehr schechte, denn von 180.090 Tonnen wurden vorgestern '36.000 aufgebracht, wovon auf Niederösterreich 29.-000 enifallen. Oberösierreich beispielsweise — außer Niederösterreich das produktionsreichste Gebiet — brachte Heuer erst 7000 Tonnen auf gegenüber fast 14.000 Donnen in der gleichen Zeit des Vorjahres. Di« Einläufe '«Äs dem Auskaud. Was die gegenwärtige Lage änlangt, so beläuft sich der Tagesbedarf ans 1557. Tonnen. Aus dem Ausland müssen davon 1040 Tonnen beschafft werden. Aber—>ie El« gsgenrevolutionarer Putsch in Petersburg. Kovevhagen, 11. Oktober. (Korr.°Bm.) »Berlingske Tidende" meldet aus H e! s i n g f o r s: Hier eingegangene russische Zeitungen berichten, daß alle Zeichen darauf hindeuten, daß es in P e t e r sburg zu heftig enKämpfen zwischen Bolschewiken und der Weißen Garde gekommen sei. Die Blätter melden» daß es den G e g e n r e v o l u t i onären gelungen sei, sich in den Besitz mehrerer Regierungsgebaude zu setzen. & Die Washingtoner Arbetterkonfereuz. Berlin, 11. Oktober. (Tel.-Komp.) Zu den Besprechungen, die im Haag über die Teilnahme deülschec und deutschostetreichischer Arbetterdclcgierten an der Washingtoner Arbeiterkonferenz siattgesunden haben, bemerkt der ^Vorwärts" daß es bei dem gefaßten Beschlüße bleibe, daß die deutschen und deutschösteerelchischen Acbeitervertctter n i ch t nach Washington gehen. Der Aufstand in Kletnasien. Amsterdam» 10, Oktober. Das Reutersche Bureau meldet, daß die , L a g e i n^ K l e r' n st i i e n sich veMlechtert habe. Mustavha Khemal Pascha gwinne schnell an Einfluß. Dre rü, koche Armeen sei wegen ihrer Bcrmmdemng gemäß den Waffenstlllstandsbedmgungen nicht mehr stark genug, um die anatolffche Bahn sicher zu stellen. LchttibuHim k« allen Vreiriaqen. Redaratnren nnrer Garantie. Farbbänder. fflg. alle Systeme. erKklaNige» Matexirl. Leop. Kurzer, Wien, VH., Westbahnstraße 23. Telehpon 31537. 383 MWMM-MMif tterrevv. Vsmenvüte werden nach neuest, r M0dc prompt nnd billigst modernisiert * XVin., W&hTtngor Gürtel 91 und VH., KariahUl'eTstraase 86 geschobenen, hebräisch sprechenden Teil des europäischen Völkergemenges machen wird. Unsere Orientierung nach dem Osten muß sosspt einfetzen. Nicht durch Konferenzenaber, nicht durch indirekte Verhandlungen, sondern durch Beweise unseres aufrichtigen Willens, mit den islamitischen Völkern als Brüder zu leben. Die Psyche des europäischen Juden war schon zu europäisch, um mit den ihm so fernen asiatischen Bewegungen zu rechnen, ja sie überhaupt werten zu können. Ihm waren die Tendenzen der asiatischen — Palästina benachbarten — Völker unbekannt oder nichtig, er betmchtete sie als Quantil« negleaHle, wie schier alle Europäer mit ihm, nicht aber, ohne sich den Rücken zu decken, nicht ohne gegebenenfalls an die eigene kleine oder an die fremde große Macht zu appellieren, wenn es etwa dem Palästina nahen Arabien einsallen würde, selbständige Politik zu treiben. Dieser unwürdige Zustand muß endlich ein Ende nehmen. Ungeheuer viel ist noch zu retten, wenn noch rechtzeitig alle nur menschenmöglichen Versuche angesetzt werden, eine Lntvnitz umioule nicht nur mit Arabien, sondern mit der ganzen islamitischen Welt zu schließen. Das palästinensische Judentum sitzt zwischen Anatolien und Arabien. Es kann zerschmettÄt werden, wenn einmal die beiden Nachbarn gemeinsam sich aufrecken gegen Europa. Von der'ethischen Notwendigkeit dieses Blutbündnisses hier zu sprechen, verwehrt die Perspektive dieser Betrachtung, von der unbedingten und ungeheuren politischen Notwendigkeit wird die Zeit sprechen. Für uns oder gegen uns. Jetzt wie noch nie liegt unsere ZüKlnst in unserer Hand. Wenn der Ruf „Asien den Asiaten!^ losbrichtx werden wir uns /ntWed-en Hüben müssen. . EiMufüv aus btnt Auslands Huben ut den letzten Woche?« täglich kaum 300 Tonnen betragen- Die Ber- -örgung Wiens 'ist von einem Tag auf den andeyr gestellt und - die Mehlgiwte für di« «Lchste Wach« haben wiv «Ms ttgj Hälft« kürzen müssen und heute können wir noch nicht sagen, wie es' i ttfce&j ü.b e rnachften Woche mit der Brot- und MehlversorgungZ sein wird. ' *! Noch traurig« als um die Getreideversorgung ist tM um die Kartofselversorgung bestellt. ■ ’ü Auf die Preisbildung übergehend', erklärt der Staatssekretär : - -7 Der Versuch, die Preise ab zusiufen, ist nicht um: technisch schwer, sondern würde bei der sozialen Schichtung! in Oesterreich zu keinem Resultat führen. > Es wird ja doch zu einer gewissen Abstufung d« Preise kommen müssen, aber eine erträgliche Preislerstellung für die Mindestbemittelten wirb daraus nicht evfölgen, weil die Preise nie so hoch gestellt werden könner^- daß daraus für die paar tausend Menschen —^■ sagen wir/ wenn sie für ein Kilo Zucker 1000 Kronen zahlen jollteni, rrgendlvelch:r Elstraa rewltie""« würos. osr m - ein«: Verbilligung der Lebensmittel für die anderen Schichten? führen könnte. « 7 '•? Der Staatssekretär wandte sich sodann gegen die Absperrungsmaßnahmen - der Länder,, wodurch eine einheitliche Ernährungswirtschaft ausgeschlossen erscheint. Für! seine Person müsse er erklären, daß er die V e r a n t w o r-i tung für die Führung des Staatsamtes fü« Vol tZitnahrung nicht mehr übernehmen könne,) wenn nicht Ordnung im Staate gemacht werde. AebertrsgAAg des palLstinenstschen Mandats! mr Italien? > Eine zweifelhafte Meldung. Amsterdam, 10. Oktober. (Kork-Bur.) Hiesigen! Blätiem wird aus Nom gemeldet: Von maßgebender Seite verlautet, daß die Friedensk'vnferenz beschlossen habe, dass Mandat über Palästina dem Könicp vort Italien an zu v e r tr a u e n. (Diese! Meldung scheint -völlig aus der Lust gegriffen zw sein. Ihre Herkunft ist wohl in jenen römischen: Kreisen zu suchen, die nach dem Vatikan gravitieret und mit der Idee eines katholischen Palästina lieb»! äugeln, Die maßgebende politische Welt in Italien! hat bisher ein völliges Desinteressement in dieser; Frage bewiesen, umso mehr, als Italien kaum in dev Lage sein dürfte, sich in weiteren Unternehmungen M engagieren. Die Red.) «j Krawalle in Brest. Paris» 11. Oktober. (Korr.-Bur) „Petit Puristen" meldÄ ops B'r e st: Gestern kam es beim Arsenal zu einem heftiges Z u i 'a mmenstoß zwischen Streikenden und Streikbrechern^ Die emschreüende Polizei wurde umzingelt, machte sich jedoch durch blinde Schüsse wieder frei. Die Offiziere wurden beschimpft upd mißhandelt. s Der letzte deutsche Kolomalmimfter. l - Berlin» 11. Oktober. (Korr.-Bur.) Bei Verhandlung deÄ Etats des R e i ch s! o l o n i a l m i n i st e r i u m s berichtet Abgeordneler Nacken (Zentrum) über die Ausschuß-! Verhandlungen und gibt dem Schmerz und Bedauern des Au§< schuffes über den B e r l u si dcrKolonren Ausdruck Minister Dr. B ell führt aus: Als voraussichtlich auf < längere Zeit letzter Kolonialmrnifter vertrete ev seinen Etat mit büteren Empsindungen. Dir gewaltsame Weg? nähme unserer Kolonien erfolgte, well wir angeblich mcht fähig gewesen, wären, kolonlsatorffche Arbeit zu leistem. Dagegen pro? resiicren wir. (Bclfall.) Die Eingeborenen ftnb%n§ brs zum,r letzten'Augenblick treu geblieben. Der Minister dankt den Scbutz-; truppen, den Beamten, den Kolonräl-Dentschrn und den Ein-! geborenen. Die deutsche Kulturarbeit werde sich nicht vernichten! lasten. (Beifall.) v« Nach kurzer Debatte wird der Kolonialhaushalt angenommen. - '~‘ Hwangsanlerhe in Italien. Berlin» 11. Oktober. (Korr.-Bur.) Die „Vossische Zciilmg^ nieldft aus Marl and: Der Mmsterrat hat über die , Zwangsanleihe entschieden. Der Zinsfuß soll 1°/« betragend Anlnhepsiichtig sind alleBermögenüber 20.000 Lire! auf Grund des Bestandes vom 91. Dezember 1918. Die erste Rate tysid am 1. Jauner 1920 emgezogen. . Arbeitszwarrg in der Tschecho-SloVakei. Prag» 11. Oktober. (Privat.) Die Regierung hat sich eÄ schloffen, gegen die Arbeitslosen energisch vorzugehem Der Minister für sozale Fürsorge arbeitet einen G e s e tz e n t -- tv u r f auS, wonach dre Gemeinden für notwendige Arbeiten die Arbeitslosen heianzreheu sollen, und zwar unter Bedingungen, die einem Arberlszwang gleich kommen. Der Prozeß gegen Mnna. Prag, 11. Oktober. (Privat.) Die Anklageichäst gegen M u n a und süns Genoffrn ist bereits f e r t i g g e st e t l t. Sechs Kommunisten, die zugleich mit Muna verhaftet wurden,' sind bereits entlassen worden. Kein Provisorium in Oftgalizien. Aus Warf ch a « wird den ^Polnischen Stimmen" tetc4 graphirrt: Wie hiesige Blätter aus Paris berichten, rst zwar bis. zur Stunde noch keine Entscheidung über das Schicksal Ostgaliziens gefallen, doch darf man beinahe uttt Sicherheit auf einen Sielt des polnischen Standpunktes rechnen. Bon einem Provisorium scheint keine Rede mehr zu tein. Oltgalizien soll einen untrennbaren Teil des polnischen Staates bilden. Kleine Nachrichten. PirrW, 11. Oktober. (Kdrr.-Bur.) Die Blätier n>üdens Die Kammer hat in der gestrigen Sitzung auf Antrag des Abgeordneten Renaudel d»e Veröffentlichung aller Berichte über die geheimen Sltzungeu während des Krieges beschlosien. , Berlin» 11. Oktober. Der „Lokalonzeiger" meldet ans Rotterdam: Der berühmte Jmust und Bölkerrcchtslehrer an de» Universität Cambridge, FrauciL LaMLÄtce. £y> peuhel t

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