Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 261 (11.10.1919)
- Date
- 1919-10-11
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4 SÖieit, Samsta- <1. OLLoött 1SLS NL. M; - - ■■■■-* -- --■' -» ----- D'ArrrmrrZio rcirrmt Fiume? Paris, 10. Oktober. (Korr.-Bur.) *§ fi t,c ago Dr ib n n t' berichtet aus Fiume: Hier erhält sich daS Gerücht,?aß d'Amnmzio mit ' dem hier anwesenden Herzog von Al o st a rbgemacht hübe, daß d'A ittiunjU s i ch ansFiume; u r ü ck z r c h e und italienische Truppen au seine Stelle * ft Cf jC Jt. . Sie habe« sich gesunde«. Budapest, 10. Oktober.- Das Ungarische Telegraphen- Lorrcjpvndenzbureau meldet: Graf Stephan Bethlrn hat zu wiederholrenmalen mit der Regierung- Verhandlungen gepflogen. Im Laufe dieser Verhandlungen kam zwischen der Regierung und dem Grasen Bethlen nach ieder Richtung eine.^vollkommene Einigung zustande, so daß Graf Bethlen m Aussicht stellt, die öiegierung mit seiner ganzen Kraft zu unterstützen. Es ist dies im so bedeutungsvoller, als . wahrend der Prolelarierdiktatur Graf Ltephan Bethlen -der stillschweigend anerkannte Führer des BürgeMinis war, als solcher an der volitischcn Tätigkeit der ^zepcdiner Negicnmg - teilnahm und in Wien als Vertreter -der Szegedinec Regierung tätig ävar. Ärsf 2Lppo«yr uuaarrfcher Fried ensüutsrh Sudler. . Budapest» 10. Oktober. Das Ung. Tel.-Korr.-Bur. erfährt tzn komvetenter Stelle, die Regierung behalte dem Grysen Hilbert Appvuyr ejnen sehr hervorragenden Platz m der Friedensoclegallon vor, zn welchem ihn rucht nur sein großer.Patriotismus. sondern .auch der Umstand prüdest mere, daß 'er sich m ' politischen Kreisen der ganzen Welt allgemeiner Wertschätzung . erfreue. Wenn Gtaf Apponhi die Steckung eines Fried.ensdelegicrten annehme, werde er beim ZustandekonMen des FriedeusomträgeZ emc leitende Nolle spielen. '. Die RumLnen räumen Angaru. Budapest, 10. Oktober. (Tel.-Komp.l Die Agentur Dacia Meldet : Die Nachricht, das; die rumänischen Truppen, die bekanntlich bis Raab vorgeiückt waren, tatsächlich im Zurkickgehen begrmea sind, brstäri nt sich. Bis nun baden sie bereits das Gebiet zwischen Naab und Komv'.n ohne reden Zwischenfall geräumt. Die T'.uppeu der neuen ungarischen Armeehaben daraufhin ihren E-n'ug in diese Orte gehalten. ' Das denLfch-Polnische Amneftieabkommen. Berkirr, 10. Oktober. (Korr.-Bur.) Nach den Mitteilungen kes deutschen Kommissärs für die Ausführung des dcntschpolnrschcn Amestieabkommens hat daS polnische Oberkommando am 9. d. M. die no!wendigen Weisungen mm Abtransport der deutschen Gefangenen erteilt. Demnach :st d e Entlassung der etwa 1260 deutschen Gefangenen in den allernächsten Tagenzu eiwartikri. . - . - Die Verhandlungen zwifchsn Deutschland und Zer Tfchscho-SLorvaker. Prag, iö. Oktober. kPrivallÜ # Der Staatssekretär np HaudetsmiurstLrinm, Dr. Schuster, der jetzt die Verhandlungen'in Berlin toller, erklärte dem Berliner Korrr-pondenten des „Prager Laschlat-". er sei von dem bisherigen Ergebnis seiner V.crhand» Iitnocit sehr befriedigt, bse gezeigt Härten, wie lebhaft künftig der Verkehr zwischen Deutschland und der Tschecho-Slowakei ' sich gestalten werde. Als Resultate könne er berells verzeichnen die gegenseitige allgemeine und unbedingte Durchfuhr aller Waren, Nus genommen Monopole und NüsLungsqegenftäNde, die freie Durchfuhr der Bilin-r, Karlsbader und Maricribader Heilwässer nach Deutschland,/die garantiert sei. ferner werde mir. günstigem Resultate-über brc Durchfuhr schwedischer Erze für die mährischschlesischen Eisenwerke und über die Beistellung von Eisiuhahn- ^arcrial verhandelt. . . Keine tschechisch-^eutschsu DLrhündLungsru. Peag, 10. Oktober. (Tel.-Koirip.) Auf die Anfrage des Abgeordneten Hasm und Genossen, welcher Art die Verhandlungen seien, di: der Ministerpräsident in der letzten Zeit mit dm Besttretcrn des demschcir Volkes gepflogen hatte, erklärte Tusar, er habe mehre/ xhcmalige deutsche Abgeordnete. und zwar''. Lodgeman, Tr. Urban- und Galt, die sich bei ihm angemeldet hatten eiupsarlaen und mit ihnen wie mit icbcnt anderen Bürger gesprochen. Bon cnrnu osnstelleu"Verhandeln^ könnte schon deshalb leine Rede senr. weit hstrfür' keinerlei Unterlagen vorhanden seien. . '• _• Das u?ns Lschechische SLeutzr^rogramm. - . Prag» , 10. '.Oll ober. /)ürrodni-Nsth" meldet, daß die Regierung m ibreui neuen Dkenervrogiammnue Vcrmvgenssteuev, eine Kricgsgewinnfteuer für 1919, eine Erhöhung der Mfchläge zu den dstellen Steuern, eine Erhöhung der Verzugszinsen für zu spät bezahlte Stenern sowie nur bevorzugte Behandlimg. jener Steuerzahler vorgesehen habe, d,c ihre Steuern vor dein Zahlungstermin bezahlen. . „LaffeL bie Wiener frieren." Prag, 10. Oktober. (Prwatt) Die tschechischen Abendblätter fordern die Regierung auf. ihre Passivität gegenüber dem Schulstreik dev Wiener tschechischeil Schulkinder endlich aujzugeden Md den Tschechen in Wien zu ihren im Friedcusvertrag garantierten Rechten zu verhelfen. „Ceske Slovo* schreibt: „Die Regierung darf nicht länger schweigen. Sie ist verpflichtet, die Rechte, die-der Friedensvertrag dm Wiener Tschechen gewährt, zu verteidigen?' „Benkov" sagt: „Lasser die Wiener frieren! Solange der Schulst reit dauert, darf keine tschechische Kohle nach Oesterreich? Wie Karl von HLbsburg «rls König von Angarn abÄankte. Ein Budapests r Blatt dringt eine Darstellung über die cm 13. Roveirrüer v. I. erfolgte Abdankung König Karls vom ungarischen Thron. Darnach hätten Fürst ^cikolans Esterhazy, Bawou Julius Wlassic,Graf jEmil S z e ch e n y i mrd. Graf Emil D esse w f f y vor der Auhieuz. beim König im .Zimmer des Ob-erHofmeisters de-u Eirtivurf des zu erlasfLudLn Marrifests, has die Abdankung enthalten sollte, k-imzipöert. 'Um {12 Uhr ließ 'der. .König Baron Wlassie ju sich bitten. Die Audienz' dcruerte sehr lange. Wl-assic teilte'. fern' König die Ereignisse in Budapest mit) nrch erklärte, daß die Änsrufung der Republik irc- Budapest rnunmehr die Frage fxhr kurzer Zeit, ja nur mechr pon Stunden fei. Er bat den König, der Enttoiülüng' der Ereignisse nicht im Wege zu stehen. Der König I-)öi:te mit. gesteigerter Ergriffenheit den Ausführungen Masfie'-zu und rvieherholte mehrmals, daß er getreu {seinem Krönungseid das Wohl des »n-garischen Volkes swünscho und daher infolge dieses Eides 'nicht i M - ^stände sei, sich zum Verlassen des Königs- Wrp ne s z u vn 11«7 Sonntag den IL.OKtoder» 6 Ahr abends, im Großen Mufikvereins-Saale, l. Gtselastratze BWaMWBH&JM MUUWNB Referenten: Abg. Arrg. Stricker. Adolf BSHm, Dr. Leon Reich «. Gsmeinderat Dr. L.Plafchkes Inden erscheint in Massen! drllullrcher seine Bitte und gewann aus der Antwort des Königs den Eindruck, daß seine Aufforderung auf den Thronverzicht v>on Erfolg begleitet sein werde. Er überreichte dem König den mit Bleistift abgefaßten Entwurf des Manifests. Der König las ihn zweimal durch. „Wie soll ich," meinte König Karl, ,^>en Vorschlag annehmen, der im Widerspruch zur ungarischen Verfassung' steht? Die österreichische Kaiserkrone und. die ungarische Königskvone sind nicht dasselbe. Aus diesem Grunde habe -ich nach meinem Regierungsantrittt die Krönung in Ungarn beschleunigt." Bezüglich des letzten Punktes des Mamfests schlug Karl eine Aeudernng Vor, deren Inhalt der sein sollte, daß er einstweilen,.'bis die Verhältnisse in* ein ruhigeres Bett zurückgekehrt seien, auf seine Herrscherrechte verzichte. Wlassie bat um. Annahme des Manifestes. Der König antwortete, daß er mit allen Herren der Deputation sprechen wolle. Eine halbe Stnrche lang unterhielt er sich, mit dem Grafen Esterhazy. Er hielt das Blatt des Manifestes in der Hand, der letzte Punkt war mit Bleistift durchgestrichen. Dann sprach er nochmals mit Müsste. Hierauf erschien 'Graf S zechen hi bei ihm,'der ausführte, ev fühle, wie tragisch dieser Augenblick für den König sei. Seiner aufrichtigen Ueberzeugung nach könne er jedoch dem König nichts anderes als die Unterfertigung des Manifests empfehlen. König Karl dächte eine zeitlang. nach. Vor zwei Wochen glaubte er noch, daß er sein Reich vergrößern werde, daß die Krone von fünf Ländern: Oesterreich, .Ungarn, Polen, Böhmen und Gvoßkroatien sein Haupt schmücken werden. 'Nun verliert er auch Ungarn. Er warf die Möglichkeit eines Aufschubes auf, erhielt aber eine verneinende Antwort." Inzwischen ist es V«5. Uhr geworden. Der König läßt alle vier Herren zugleich zu sich bitten. Die "Audienz - dauert kaum einige Minuten. Der König überreichte. . das Blatt Wlassic und erklärte, er werde die ihrn unterbreitete Bitte erfüllen und die Deklaration unterfertigen. Wlassic be'gab sich hieraüs zunr' Obersthoftneister. Man brauchte zwei Bo gen Papier,, fand sie jedoch nirgends. Man schickte ins Dorf '(Gödöllö), wo^ der Bote mit einem Bogen linierten Geschäftspüpiers zurückkehrte. Ein zweiter Bogen, der-' gebracht wurde, war voll vo» Fettflecken. Die Urkunde-.mußte schließlich auf gewöhnlichem Schreibpapier geschrieben werden. Ein Exemplarbehielt der König, eines war für die ungarische Regierung' bestimmt. Da auch weder ein Kalligraph noch - ein Maschmschreiber zu haben waren, diktierte Wlassic dem Grafen Szechenyi, der von allen hie beste Handschrift hatte, die Mdankungsurkunde. Nach Fertigstellung des Diktats gingen die Herren, zum König. Jetzt brauchten.sie ihn nicht weiter zu überreden. Ohne Zögern -unterschrieb Karl die beiden Ur-- funden. Der König drückte den Herren rasch die Hand und entfernte sich bann. Bloß Hunyady blieb bei ihm. Der König sank aus einen Dityan nieder >rnd schluchzte lange. ' Tagesbericht. Der Schieber. Wir entnehmen der - „Frankfurter Zeitung" folgende zeitgemäße „moralische Erzählung" des italienischen Quatiroverrto, die Francesco Mag gini iu der Zeitschrift „Rassegnä" soeben veröffentlicht hat. Es iit eine „Meichnis" des sienisischen Einsiedlers Fra Filippo degii Agazzari, bas in einer Handschrift der Floreutiner Natioualbioliothek erhalten ist. Fra Fillpfto war ern berühmter Versasser solcher „Gleichnisse", in denen dem Volk eine gute Lehre aus anschauliche Weise gegeben wurde. . -/ . : , . .. Der Schieber in dieser nerl veröffentlichten Probe mittel-, alterlicher Dichtung' ist ein ehemaliger , Wucherer, der .sich . — belehrt hat. Da man ihm die Sünden des Wuchers eindringlich vorgestE hatte, beschloß, er, etwas anderes" zu. wnternehnn'.n, und ex hat nun ihn Anbetracht der schlechten.. Zeihen fciu ganzes Vermögen in Getreide.angelegt. Er Hai. es . gekauft, das Maß zuzwei Saldi und beschließt,., es weiter zu verkaufen, rvrun das Matz acht Stzldi kostet. Das..Getreide steigt auf -sechs Saldiman. bittet ihn, Getreide zu" verkaufen, wenn er welches habe, , aber da er seine Vorräte korgsältig versteckt hat, so behauptet er," er habe nichts. Schließlich ist-das Getreide auf Vh SMdi das Maß gestiegen, und nun beschließt er, das. Geschäft zumachen. „Avec es gefiel Gott" .'so heißt es. in dem Gleichnis, „daß' zwei gute' und edelmütige Kaufleute -um die Not der Bewohner zu lindern, zwei Getreideschisfr schickten. Und befahlen, daß man das Maß zu Si/* Saldi verkaufe. Sobald es ange« kommen war, wurde eL zum Verkauf abgegeben. Der Wucherer steht'aus der Straße große Mengen Getreide, und er sagt: „Woher kommt dieses Getreide?" Man antwortet ihm: ,Bom Hafen und es kostet 31/2 Soldi daS Maß." Als er bas hört, ruft der Wucherer mit lauter Stimme ouS: „Unglück über Unglück.. 3Va SoldU" Dcr Zügel entfällt seiner Land, und.M, strrkO MM JVvSA Atzr biS^ Stadtmauer. AlZ er ün haS Stadttor kommt, grüßen -ihw die Wächter und sagen ihm: „Seid willkommen!" Ec antwortet:'„3^/2 Soldilll Er kommt nach Hause. .Sein« Fra» Und 5kinder begrüßen ihn, er antwortet:, Göldi!". uftcir. bringt ihn zu Bett, und seine Frau, fragt ihm: „Meiw armer Freund, hm du krank?" Unb ec antwortet: 3^z Soldi.'^ Diener laufen zum Arzt; dieser kömmt, fühlt ihr» den. Puls l«nd fragt ihn: ,Mo hast Du Schmerzen."'Ec ani^ wortet: 3yZ Saldi." „Was hast Dü gegessen?" „M/s Saldi" „Wo bist. Du gewesen?" „31/3 Saldi.". „Was willst 7Dü essend „31/2 Saldi." Und da er,mit seinen Zi/z. Saldi zu essen und . zu trinke:; vergaß, s» starb er «nb verfiel dev ewigen Verdammnis. - ■ Die Judenhetze iu Oberöfterreich. Forderuugeu der schrsarze« Maffia. Linz» 10. Oktober. Die Abgeordneten E nz e l sb er ge fl. M a y erd 0 f e r und Geuoffcn haben im Landtage einen ttag emgchräÄt, worin sie. auSgchend vom.Prozeutsatz der iubrscher Bevölkerchkg Oberösterreichs, inn d a s L a u d vordem A m z« g d er Jude» zusch ü tz e n, mtsprechende g e k etz l ich« M a ß nah men namentlich bezüglich der, A d 0 0 l a t * tt. Notare und Aerzte verlangen.. Erkennungen bei der Wiener PoNzef. ' Im Stande der Wiener Polizeibeamten ist gestem elyt - CAnzahl von Ernennungen erfolgt. Zu wir k l i ch e n H o fräten wurden ernannt: der bisherige Oberpolizeirat Dr.. Ludwig Fronz, der verdienstvolle Kommrndarck der Sicherheitswache Oberpolizeirat D'r. Ignaz Panier, der Bezirkleiter des Kommissariates Prater, Otto Roth sowie der Bezirksleiter, des Kommissariats Alsergrund, Emil Brü ck.. > De'c'dem Polizeipräsidium, zugetellte Chef des Referats für Organisation und Kontrolle, De. Heinrich Dehmal, wurde zum Regierungsrat ernannt. Ferner wurden zu wirk- .sichen -Rrgierungsräten ernannt: Der Borstand des Kriegs, Wucheramtes, Dr. Anton Bau mgarten, der Bezirksleiter deS. Kommissariats Innere Stadt, Theodor Spiel- Rat krS, der Chef des Korrespostdenzbureaus, De. Georg. Säte et und der Chef des AdministrationsbureaLs, Dr.- Karl'Kl-e nert. ' ' - - --/s Der langjährige Leiter beS Sicherheitsbureaus, Polizerrat Dr.- Bruno Schultz wurde zum wirklichen Ober- . pol izeirat mit dem Titel und Charakter eineK Regiorungsrrtes ernannt. . Dem Polizetrrte Dr. Franz Brands, Dorftanb des StaatsPolizeireferateS im Polizeipräsidiuin, wurde der Tihel und Charakter eines RegierungsrateS vevkieheru^Wegittungsrat Dr. Brandt ist in dem schwierigen und Wüf^- tigen' Amte, das seiner Führung anvertraur ist, der unmiiMbare Nachfolger des jetzigen Polizeipräfll>enten Schöbe r,' neben dem er schon als' Vorstandstsllvertretsc bei bet Durchs führung der schwierigsten Agenden mitzuwirfen hatte. . Ztt O berp0 l izeträt«n mit dem Titel und Charakter eines Regierungsrates tvurben fernernoch ernannt: der Leiter des Verkehrsamtes D'r. Rudolf Wag n er, der Vorstand des ErtennungSamteS Dr. Franz E ich be cg, der Vorstand des Preßbureaus D'r. Arnold Jab. ison und der Vorstand beS Evidenzbureaus Dr. Anton K l 0 f e. Demorstand deS Polizeiagenteninstituts, Polizeirat Dr. Heinrich. Tandler und dem Perfonalreserrnten des Polizeipräsidiums, Dolizeirat Otmar Schubert wurde der Titel und'Charakter eines Regierungsrates verliehen. EknschrLrrkmrg des StratzenbahuverkehreS. Ab morgen treten folgendeEinschränkrmgeu üy S t raßenbahnv erkphr in Kraft. - ' ,7 :, . ■» Es-werden 100 H alte st eklen a ü f g e k rf.s e«. A«. W 0 ch e n.t a g e« wird der Betrieb zwischen 6 Md V«7 Uhr ab Ring ausgenommen. Die l e tz t e «M-a g e u verlassen um V-9 u h r a b e« d § den Ring nach de« Außenstationen. . An S 0 n uu n d F e r e r t a g e u wird, der Betrieb m folgender'Wesse eingeschränkt: Die ersten Wagen ' befahrrv den Rmg zwischen ll$ und V.8 Uhr früh, die l e tz k t -n Kge fahren '/»8 U h r abends vom Ring nach den Nutzen- .stativnkn ab. - . .! > U. Ferner werden an Sonn- und Feiertagen folgende Lime» v 0 Nstan d i g ein g est ell t: 6, 6, 8. J8, M, V. S, 4. 13, 15, 16, 17, 24. 32, 34, 37. 39, 40. H A, 50, 51, SK, 60, 61, 65, 72. 73, 80, 117, 118, 138, 158 und 167.. . Gekürzt werden an'Sonntagen die Linien A und ß in btt AnSsiellrmgOräße ab Praterstem, in der Thallasilraße äi Blindcnaäsie, Ux und ll m der Wittklsbachrraasse ab Sophien-- drücke, 31in. der Brünncrstraße ab PeitclgaNe,. 38 .durch du Llechtcnstrinstraße zum Börseplatz und Birrotplatz - mtz -in.-der . Heüigeüfiädl'erstraße verkürzt ab Sickenberggassr, 38 .in..her Gnuzmger Allee ob Betriebsbahnhof GrwMg. 4! in der Oerft> haser-maße-und Pötzlrmsdorferstraße ab Stadtbahnsiulioü Ge'tftbof. 48.i in, der Herncü'er Hauptstraße und.DorüvachersiraHe.«b Betriebsbahnhof Hernals, 49 m der Hütteidorferstraße atz Stadb bahnstaüM Breckensee, 52 m der Linzerstraße ab Baückgaickne» Kasino, i 57 und 58 nr der Hietzinger Hauptstraße ab Rene Welt. 62 in: der Feldkellergasse und Speisingerstraße --ab Bettiebtz-- dahuhof/Sveisiug, 66 in dei-Laxrnbmgersiraße ab -Gnbrunstraße > Die Bahnhof - Rund li nie verkebrt ni der %\p > von Sonntag auf Montag n i ch t, da auch der Personenverkehr ans den Bahnen eingestellt ist. - , Die Dämpfstraßenbahnlinie Maue r—M ö d l i» s und die .Däwpfsträßenbahnlinie K a g r a n—G r r n-. - E u zrr §- d 0 r f werden , an Sonntagen gänzlich e i n a e si e l l t . Die Autobuslinie P ö tzleinsd 0 r s—S ä k-w ä n n'§-- d 0 rf - wird an Sonn- und Feiertagen vollständig ein»- g est e ttt. Beleuchtung und Beheizung Die Sparmatzuahmeu. - 'Me' von rmS bereits gemeldete BMgnrtg i:,-r-7L- E i n s ch r ä n k u n g e u beim Verbrauche von ($M, El.'klt zitä< und Brennstoffen tritt .m orgeu iu-Kraft, : ' Zustellgebühr fnr Kohlen. 'Mt einer üu Landesgesetzülatte ecschemendeu Be.mdimstybat-die mederöstrrreichische Landesregierung für das vom KtzhicL-. llembändler.übernommene Zu t r.a gen vor: Kohle. KokS.«bei. Briketts . zum rayomerten Kohlenkartenbesitzereine G n-b uhr v 0 n 6 0'H e! l e e s ü r j e 5 0 K i l 0 % t a ui ut * festgesetzt Bei Berechnung der Zustellgebühr ist die dem Empsvngv: für du' gauzr Woche-gelieferte Kühtenmeuae 'ohne Rücksicht am die Zahl der Züstellgänge zugrunde zu - legen; für Rellmerrgm. untn 50 K'loSsgmm. ist dw volle Zustellgebühr von Sy Heller -zo drzqhl.m. Komrmmiften segsn Renner. Vine stürmische Versammlung Benuets, . /Ich einer masscnhast besuchten Versammlung deö Wähler. vereinds^H'e e tz i n g im großen Saale „zmnLudwigShossprach gestern Staatskanzler Dr. Nenner über den Fnedeu »mo tu« Zuklsnjt - Oesterreichs. ..Während schür, mebr. em--, MttMn .NM Wrdr . rr lwn^kWMMfsischrr Srssr tor$.