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Wiener Morgenzeitung · 1919-10-10 · Heft 260 (10.10.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 260 (10.10.1919)
Date
1919-10-10
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wien. Freitaff 10 Oktober 1919 <l>r Z'i'O Aus dM ungarischen Surnpf Garami über die PMLische^Rundschau. Die Lage in der Türkei. Neber dis Lag« in der T ü r t c i bringt der „Mefsqtzgevs^- einen Bericht, der, wenn er nicht nur dir Begründung eines - vielleicht beabsichtigten weiteren Vormarsches der Eierten Truppen tut Orient sein will, höchste Beachtung verdient. Bekanntlich hat sich Mustapha Kenia! Pascha an dl« Spii,'« einer gegen die Zentralregierung van Konstantinopel gerichteten Bewegung gestellt. Nun sott auch Enver Pascha aus dem Umweg über den Kaukasus in Erzerum angelangt sein. Nach der Zusammenkunft von Erzerum sei ein neuer i?on groß der Aufständischen in Sivas^ abgehalten worden, dessen Beschlüsse der Korrespondent in Händen haben will. Darin werde verlangt: Ausrechterhaltung dös türkischen Neiches einschließlich Armeniens; Vertreibung der Alliierten aus den besetzten Gebieten; Absetzung der Zentralregierung; Schaffung einer neuen Regierung aus Mit» gliedern des Kongresses; Verweigerung der Steuerzahlung an ^oustantinopel; Schaffung von neuem Geld; Verstärkung dct. Heeres durch nette Mobilisationen; Bewaffnung der k»rdtscheu Banden; Unterbrechung aller Verbindungen mit Kon* Anerkennung Mustaphas als einzigen rechtmäßigen Vertreters' des türkischen Volkes; Zusammenwirken des tüv» lisch.m Heeres mit tatarischen Kräften. — Diesen Absichten entsprechen bisher folgende Tatsache«: Das 30. Armeekorps uuwr Fuad Pascha ist j« den Aufständischen übergegangen; in Brussa sind schwere Unruhen ausgebrochen; S'>00 Mann befinden sich im Anmarsch gegen Armenien. 6090 gegen Eskischehir, wo blutige Zusammenstöße mit eng* lischen. Sireitkrästen stattfanden. Der Korrespondent meint, dhne sofortiges Eingreifen könne die Lage verzweifelt werden. „Matin" richtet in einer seiner letzten Nummern einen Angriff gegen den englischen Einfluß tu der Türkei. Das FlqtL fordert, daß man der Türkei schleunigst den jri eben gebe, den die andern drei Mächte deS Vier» Bundes bereits hatten. Unter dem jetzt neun Monate dauernden Waffenstillstände sei die Lage des türkischen Reiches immer semitleidenswerter geworben. Der.Wirrwarr in Kon- Lantinopel fei unbeschreiblich. Es gebe dort einen englischen, einen amerikanischen, einen französischen und einen italienischen Oberkommissar, «nd die Soldaten alfep Piep Nachte üben in Konstantinopel die Polizeigtzwalt aus, wozu aoch außerdem die türkische Polizei aufrecht erhalten worden ei. Daraus geht hervor, sagt der „Matin", daß es in Konsauriuopel nicht eine Regierung, sondern fünf Regierungen nüt und daß die türkische Regierung in diesem Chaos ihre Autorität immer mehr verliert. Da die Türkei sich allein.nicht Helsen kann, so müsse man sie unter eine Schutz Herrschaft stellen, und es frage sich nur, wem man dieses Randat anvertrauen solle. „Frankreich allein", schreibt der „Matin", „farm e3 richt übernehmen. Unser Einfluß in der Türkei ist heute iweifellos viel geringer als jemals vorher. Der englische Imperialismus hat uns im Orient beträchtlichen Schaden zugefügt. Er scheute vor nichts zurück, um unser Ansehen fu verringern, und feine Propaganda hat uns ungeheuren tlbbruch getan." Der „Matin" zieht daraus den Schluß, daß man in Konstantinopel den Sultan belassen und jedem Ministerium einen europäischen Kontrolleur beigeben soll, Das Mandat Lber die Türkei solle man der Gesellschaft der Nationen rrrvertrauen, die sehr heilsam wirken könnte, wenn sie rasch sie Grundlage für die Regeneration des türkischen Orients schüfe. Alles, was sie tun Würden wäre besser, als den gegenwärtigen Wirrwarr verewigen lassen. Akrainssch-polnische Verhandlungen. Der Ukrainische Pressedienst meldet: W,e die Zeitung .Ukraine," halbamtlich berichtet, ist zum Zwecke von Bersandlnngen mit der polnischen Dolksrepublrt eine große ukrainische »iplomatische Mission «ach Warschau abgeretst. Der außer- »rdrntlichm Mission gehören an: als Führer der Leiter des Ministeriums des Aeußrrn A. M. Lewickyj und als dessen Stell Vertreter Staatssekretär Dr. Stefan Witwhekyj. Der gewesene Hanbelsmimster Ernst Garami, der sich mit dem Ärbeittrführar Äuching-k in Wien auMlt, äußerte sich heuhe ein<m Redakteur der „Korrespondenz Expr-etz" gegenüber über die jetzt tz-n Friedrich entrierte angloPhile Politik folgendermaßen? Friedrich versucht den Anschein zu erwecken, als vb die Engländer ihre Zustimmung z» seiner Politik gäben und als ab er sich auf England stützen könnte. Die englische Richtung wird von Friedrich nur eingeschlagen, um der Welt ein Einvernehmen mit England horzuLäuschen- DaS Gespräch kam auch auf bitz Äeußerungen Friedrichs, daß er mit den Sozialdemokraten abgebrochen habe. Als ich, sagte Garami, aus der Schweiz tzurstckkam. empfing mich Erzherzog Josef, der mich bat, mit der Regierung Friedrich in Verhandlungen einzntreten. Ich habe dies glatt ab ge wiesen und erklärt, daß ich mit einem Politiker von der Art Friedrichs niemals verhandeln könne. Seitdem ist die Negierung Friedrich an die sozialdemokratische Partei mit verschiedenen Anträgen herangelrote». Die Sozialdemokraten haben di? unnützen Bemühungen immer abgewiefen. Der Mut eines Abenteurers gehört dazu, diesen Tatsachen die schamlos Behauptung entgegenzustellen, daß Friedrich, nicht mit uns verhandeln wollte. Friedrich erklärte auch auf seiner Reise, er wolle die Revolution in Gegenrevolution umstellen. Miner Meinung nach müsse sich Friedrich zuerst selbst einstellen. Er war her größte Revolmiontzr, der unter dem Regime Aarolyi nicht genug radikaler Republikaner sein konnte und uns vnh hem Grgfen Karrlyi immer wieder vorwarf, daß wir nicht rasch genug hie Republik ausrufen. Ex war auch derjenige, der die blutigen Zusammenstöße bei der Kettenbrücke aus dem Gewissen hat, als er auf eigene Faust die Menge über diese Brücke führen wollte, um gegen den Erzherzog Josef zu demonstrieren. Er war dann später -der eifrigste G e g e n r e v o l u t i o n ö r, kurz er ist ein Mann dev größten Unruhe und Unüberlegtheit. Graf Julius Andraflh Mer die Jude» in Angarn. „Uj Nemzsbek" veröffentlicht ein« Unterredung mit dem Grafen Julius Andrgssh Über die politische Lage. Graf Andrassy bezeichnet« die Blockbildungen als erfreulich, denn «S gebe viel zu viel P..nt>:'.en. Bei der gegenwärtigen Lage sei der Kampf um die Macht -auf parteipolitischer Grundlage besonders verfehlt- Auch die Regierung müsse sich womöglich ent- -halten, große Politik zu treiben, denn, eigentlich habe Ungarn keine Regierung, sondern bloß Männer, welche die Macht ausüden, weil die Oesfentlichkeit es duldet. Es gebe kein verfassungsmäßiges Politik Friedrichs. Forum und kaum einen anderen Weg, um die fe* gierung zu stürzen, als sie b e i d e r E n t e n t e a n z uklagen. Dies sei aber des ungarischen Volkes nicht würdig. Die Verschiedenheit der Prinzipien und der zukünftigen Ziele könne kein Hindernis sein, um irr den Fragen, welche die Negierung jetzt lösen muß. e i n t r ä ch t i g vorzugehen. Hierzu gehört in erster Linie die Juden frage, denn es ist eine zweifellose Tatsache, daß sich ein großer Teil der Nation von den Juden abgewendet hat, seitdem man gesehen hat, welche Kraft die antinationalen und umstürzleris chen Strömungen aus hem Judentum geschöpft haben. Dies hat um so größere Empörung hervorgerufen, als die Ration im Hinblick auf.die Behandlung, der die Juden von ihrer Seite tetl§aftig waren, mit Recht hätte erwarten können, daß ein viel größerer Teil des Judentums den nationalen Ideen treu bleibe. Mit dieser Frage sich zu befassen, wird jedoch nur die Nationalvexs a m m l u n g berechtigt sein. Die heutige Regierungsgewalt möge es als ihre oberste Pflicht betrachten^ Garantien zu schaffen, daß der juhenfeindliche Geist nicht zu Pogromen und zur Verfolgung Unschuldiger führ«. , 7! Die ungarischen Juden haben nun ihren Lohn. Sie, die chauvinistischer waren als die Kernmagyaren, fast exzessiv in ihrem magyarischen Ueberpatriotismus, müssen nun hören, baß man von ihrem Verhaltes enttäuscht ist und daß man zum Dank für ihre liberale Behandlung erwartet hätte, daß ein viel größerer Teil von ihnen ,-den nationalen Ideen treu bleibe". Der Herr Graf weiß nicht, wie sehr gerade die Juden unter dem Druck des Kunschen Bolschewismus gelitten haben, es genügt, daß etliche Führer des Kommunismus Juden waren, um das gesamte ungarische Judentum, zu bezeigen. Die Juden in Ungarn aber werden durch die Ereignisse belehrt werden, welchen Wert ihre magyarische Assimilationspolitik hatte, die den Zusammenhang mit ih.'em Volke zu lösen bemüht war. Es liegt an 'ihnen, zu erkennen, wohin sie gehören und aus dieser Erkenntnis die entsprechenden Folgerungen m ziehen. Fusion der bürgerlichen Parteien. Budapest, Y. Oktober. (Korr.-Vur.) „Budapest! Hirlap" meldet: Der Block der bürgerlichen Parteien wich baldigst zustandekommen. Die nationalliberale Partei und die demokratische Partei haben gestern dir Fusionausgesprochen und den Namen „nationaldemokratische Bürger Partei" angenommen. Im Interesse der Fusion her übrigen bürgerlichen Parteien sind Noland H e g e d ü s, M artin L o v a s z y und andere Personen eifrig am Perke. Revolte der Sozialrevolutionäre in Moskau. Rotterdam, 9. Oktober. (Korr.-Bur.) Einem Telegramm aus Reval zufolgv haken sich die Sozialrevolutionären gegen die Volschemiken in Moskau erhoben. Aus Pole«, ithe. aus London nach Warschau berichtet wnd. hüb«« dft Lerhandlungen zwischen Pahenwsk und Llovd George,einen für siol-ni ginistmen Verlauf genommen. Der Abschluß dieser Der' zandlimoen ist schon in ewigen Tagen zu erwarten; hierauf w>rd padercwski nach Warschau zurgckkehrm und dem Reichstag dl« Argebnrsse Vorlegern Wie aus Warschau gemeldet wird, laufen in den 5oulvüs des Reichstages Gerüchte um, wonach bte Regierung?.owi-irusilauds sich von neuem an die polnische Regierung mit rem Bon'chlag gewandt halte, Waffenstillstand zu schließen Mid Zrr>:dmsv:rhaudlunüefl zu beginnen. * Ter polnische Mimsterrat hat beschlossen, zu der am!f>. d. M. in Washington stattstndcndm mternauonalen Arbeits, Dnserenz zwei Rcglerungsvmrrter ynp je einen Verweser der?l'/Vetter und der Unternehmer, welche von den detressendm ^rsiaüis^moncn vorgcschlaoen wurden, zu entsenden. Ditz Dkl« i eues» Oul’tu bereits rhre Rerse nach Ammla avvetttte«. u jjiUJtivwan R'nnänisn als Inftu^t^ar Mische PoApym- Aus H aas wird grmldtt; Die Vertrete^ drx Evltvte oer Großrahbiner psvAlschipew haben N : in ä Nische Regierung ersucht, dm Juden aus Giaj'MN mb >üiV:ustland. die aus Angst por PogrpwM dir-rumänische;Y,.cme uderschreiten. Zuflucht zu MähM, Die VMGx Hcflimtnn hat diesem Ersuchen spfprt MfM-. (Wenn diese Nachricht richtig ist, sp hWeist sie, hgß ftzggr ikuiliäuicu mehr Sinn für Mpschllchfeit hat als DestetxM» >as d-e Attckttmste in die Läntzer der Pogrom» MWagktt A.archi» In der Ukraine, Le.nbrrg» % Oktober. (Privat.) In bex Ustain« tztzft-'schen tueder anarchisch e Z u st st n d *, Hywyh! d,k PasichttVistn. ils auch dir Truppen 'D e n i k i n s «pH P e t l) \\ x 0 0 kt u n b e r n schonungslos in den Dyrstm herum. Wililtittvagm icfahren die Felder und requirirrep das ganze Geirritze. In v>esin L,uichaiteu kommt es zu blutigen Zu s a m M SN st ß si Ml, io b;c Bauern bewaffneten Widerstand leisten. Deutsche Nationalversammlung. Berlin» Ä. Oktober, kKorr.-°Bur.l In Fortfiihrunq der zweiten Beratung des HauShasis setzt daS Haus pre poklti'che Besprechung. die gestern wegen des Attentats auf den Abgeordneten Hgqse abgebrochrn worden war, hkwe fort, Abgeordneter E y h n tun'bhäng'grr Spüa1dkMl>stat) erttßrj, solche Mprdanschlttge, wie der gm den Abgeordneten Haast, grvelben nur zu leicht in einer Atmotphär». wo gefäst,ge Oistziere der Reichswehr Mßcder «nt Auslandspässen versehen. Di« Mehrhctchsyz'alisten habcn am Y. Noyupbetz und später die Politik der zwo Wstn im Feuer gepjshcn. Herr Ebktt hat schon seinen Lohn davon. Wenn die Entwicklung so wei:crgeht, wird er du wste und der letzt« tattafißtfrä« ReichsvMdent s»m. Er wird so viele Gpuren seines Mrlens hmtrrlassen, wie rm GchsttzeniStug Die Vorgänge im Baltikum besprechend, rtkläN Redner, di« Werbung?» m Berlin ftien unttr dtn Augen bks Reichswehr- M'ttisterS h,s in den Sommer hinein amngen. RetchsM'Nlster Soli sti in k'N» Kttelnna emctz angeblichen westrussifchen M'MlGejijcht^^Zuruf«,tkW» Me^war;§ dmn lanh .,.. , „ . die dkS Volkes, siur^it arbe tep wu; den enaltfchen Mpktigslsten Md dcm englischen KaM m di? Hand. Es .ist Ge'ahr vorbaiidcn, daß uns noch Ostvrrnßen verloren SM. Dre Regimrng nmst c uc positive flkchm-. Die PvlUit dnr zwei Erst» im Ncuer führt tzghty, schließlich zwischen SstlchsmehrmiMer R v S X % erfliirt t ßnt KM, SR mix l henst bis bündigste Akllsiuns nhsegehkn, dgß d« Pmie,Vorstand ' der Deulskjmal onalrn dem Fnhqlt des grstern xMutsfl Pamphlets fernstsht. Ich vchmr davon KenutN'S. Gegen gepredigte GttvaltMake ftn hat die Regimmg sich M Wehr zu setzen. Darum sind Wyiss, Schrüstn vktbottn worhep. mm ei,m peuen Blirgnstieg must di? Negieruna Sichrrungsmatzregkl« ,reffen, M ist z"iug?b?u, hast in Pftlin bklBkMmmllMlrsverhpten Mistsrisse vM'skstlNMkn stud, aber unanaern ldete Pe,st ats m Vttlin bk( „ . stud, aber unanaern ldete Peisqmwluuam und wMu. Ml sieduskift werden, Daß Pemgizen de fißgrisse vm'fkstmmk Id werdm. n dmf N'cht sntente (II.- .. .. . ... (litt Kosten d«8 eisrnm rni J'lnsrn. hl? LiWpcn Ratistfteiupg loyal ballen. pN »erdvflWPM f?ine Arme abßanen. ipluilo •« n» nrcht velzSgeu. Die Rlgltinng lrnitt haii>'in.d, Wft weidest meht. Dkiit'chland bat hl» w.rd dm ÄMwa In Deutschland befinden stch noch Elche Bolschewiken» Einige von ebnen fitzen noch. Das ist auch gut» denn ihre Be« tüugung irr München war sp. daß wir sie nicht frei herumlaust» lassen dütiea. (Beifall.) Gegenüber den pnbolmätzigen Soldaten in Kurland dre Sperrung der VebenSMittel anzmvenden, geht nicht an. dre Leute würden sonst « Lettland plündern und wrr müssen daS Land unversthrl verlassen. (Beifall.) - Rüchsmmister deS Aeußern Müller erklärt: Es ist uns durch Vermittlung des amerikanischen StaaiS,ekret8rs >n Paris er» Schnipen zugeaangcu, wonach die Zulassung her deutsch«» und öfimkichlschcn GeweMOky m Oashington pan der dortigen Konferenz selbst abhängs. Die Regierung und hie Vertreter der Acbeftgeder werden ebenso wie di« Grwkptschafttn sehr gern an der Konferenz tetsnebmen, vorausgesetzt, daß ww gleichberechtigte M'tgliedrr derselben sein sollen. Diesbezügliche VnhandlMge» sind rm Zuge. Zurzeit könne« wir kein« vevtrfige mit der rusfischn Regierung schließen, denn das ist uns vor der RatifizietMip verboten- Cfäl Hank, daß wir später emnial mit Rußland in WirtschMiche Ok»lch»ngkn kommen, ab» Mzeit dürfte dort nicht viel zu hol«» sein. t Nach Polen ist von «nF fei» & *«r 10 « w t verkauft worden, wohl ad»? nach der T s ck«ch o»G l v w a k s i mit BrwMWg der Ententr. Die sttttsche Negmupg steht ggf dem StgnbpMt. daß der B»siag bezüglich deß GlnbürneiungSrechtes flitz dkmsch« T' uppen deßhalh hinfällig st», weil em Teil der doujschm Ttuvvkn sich an d«m SlaatSstreich beteiligt habe. Ich hoffe, daß unm« Mt nnnm hx. mrsicktelnrn und sich nicht schuldig mache» an dem Mord d«r Greis« und Knidrr, du dt« Blockade zur Wg« habtzN wssthe, General von der G 0 l tz hat erklärt, dass er an fß!n» Gegenrevstlntion tkiln?hm«n würde. Gr soll ab» doch abgelöst werden wegen des Mißtranenß, das nun «tnmal Men,hn besteht, und weil, er nicht der rechte Mann zu Verhandlungen zu sein scheint. Zitfluß^ z» den Truppen »m Balt,k»m kommt Po» ghentruerlustigkn veuten. di« ei» WallenstrinscheS Lager fsthi,» flchs-n. Die AM« der w «st r u s s i s ch e n m«9 1«x w » g Mkp amtlich nAr bekannt. Ich weiß auch n»cht. was j» der phuung des trühkNN Olaatsseflftäts Sols pMe« ist. Jrdmsalls eftrnpc» ipw kewe n-rdodetz llidwchftMche Remerung qn. Ich Haffe, daß Pk« Truppe« >m Baliistrm ihre nihige Ueberlegung Wiede,g«Wi„nen w-'iden. UlgS wir dy« oben «rleb§», ist Iiofsentl ch das letzte siufflackM des milit iristifchkn Genies. Wir aber »tt.sscn tag««; Heraus aus dem Baltikum. (Belfall.) f

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