Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1919-10-09 · Heft 259 (9.10.1919) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 259 (9.10.1919)
Date
1919-10-09
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
79% known words query
IRI
…/2979076-2979077-2979336--02319-2987819
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr.253 Wien, Dönnerstast 9^'Oktober ISIS ,SeUe &' ■:;:r:L Kommunales.;:! Me EorLchLmrs von tschechischen.^Schnle«. '' ' '- Bürgermeister Reumann erstatt«« in-der gestrigsn Vitzung dei- Stüdtrates eiuetr^ Bericht, dsrn.nifolge der Vers Die EwUMUMK. \if i [ u; v. it öv b «v *•' v >uw vfcfc' ‘•'Vit. v.'V'*1’ tsbäuden, uüd zwar 12 an der Zahl. -.erfuch^'.-Zur: MtzUttg dieses Ansuchens erschien eine Äüordnul'rg sdeö ischccho^ WwchsisK^n- .Natwyalausschusses• am 1.2. upd/ 20., September. bei-.dem Bürgermeister,^ der öi-: Herren .daraus aufmerksam machte/best imgegentvartigen Zeitpunktdem Ansüchen nicht entsprochen werben könne,, um nicht./dem Mtikel 6^ des MchenSvertrages vorzugreifen. Der Bürgerineister gab brr Minung dahin -Ausdruck, daß es sich nicht: um eine An- -MSgeuyeit ,fiiu Wien.' uyll.die. tschechische' Minderheit ^allein. handeLt, sondern daß. seittzrts.dev .österreichischen Regierung in Ausführuttg des Friedensvertrages Verfügungen genereller MLur vorerst erfolgen müßten. Er wies daher die Abordnung an den Herrn Staatskanzler -und erklärts sich bereK, an einer von den Regierungsstellen zur Einberufung'gelangenden Konsequenz -teilzunehnttzn. Diese Konferenz, wurde tatsächlich für..den- 25.., September im- Staatsamt-für: Untyr-. rrcht in. Anwrsenhieit des Unt-erstaatssekretä:'-? Möckel und, des StaatskanzlerS Dr. Renner abgehaltün! Die Vertreiehdes tschecho-slomalischen - Nationalausschusses gaben'-.steuerlich /. ihre Wünsch« .bekannt, welche darin gipfeln., daß in -.Ätew > Bezirken ,-Schulgebäude oder ilAebäudetrakte -überlassen -werden Ml«st,..in welche» für die Kinder der tschecho-slowMschen Nationalität Schulen errichtet werden können. Diese, schulen sollten rnit dem Q e f s e n-t l i ch k r i ts r echt ausgestattet vstd für - die- Schuleinrichtung.Uuterrichtsbehelse.-fHsheizung Und Beleuchtung beigestpllt werden. .Demgegenüber :machte iW..Bürgermeister aufmerksam, daß. wir nicht 'in der ,Sage find,- ohnetociters ganze Schulen oder Mb8üdetraM«HltWt» lassen, da wir rnit allen Mitteln - undseitlänger- Zeit - sHoM darnach trachten, endlich die vom-Militär belegt , .gewesenen. Schulen bekommen und für Unterrichtszwecke,wieder , . . iststgndsehen zu können, Hamit endlich der' - so „schÄliche I . 1 «l v *VC *<! vz~~ C „*>(; qn;,« HechsÄunterricht• beseitigt und Einrichtungen der Schulsiigendi-.l -M Ausgabe, da die ^endung^u ^mhumlicker. fst »der nach «S, Mrgtz geschaffene zu^ Behebung-der IrnteMchschMsW - aum mnnmswsct sind. Es Werder > **■ .KptzgSjnhrS dis -Kinderzahl'ln-.hest. Klassen cherüngchst,,.ÄW«k > ö fr n e r,ohne NnstM'.ed. ob ue bisher nut-Extremster ch , , Paris, 8. Oktober. l^unkspruck.) Der Oberste Rat hat sich in seiner Heu!,gen Sitzung unt'dtt Lebe n-s m r t t e 1v e rs ^0 r g n nfi. Deut f ch S sterrei ch S beschäftigt und m dieicrn Zmauimeubanst die'Einsetzung einer b r s o n bn reu Ä'-b t c 11 u u g des OrganisaüonskomitreZ-.l-escklosteu, das d:e Aufgabe bat. die Bildung der Rrvarallünsköminis-sion .vorzns. -.bereiten. -Weilers .wurde die Emsktzung cmcr, Kommission,, Pesch losssn, die - nnt der vorläufigen A u f t e i 1 um fl - d e S ir o 11 e u d o« Materials der' ehemaligen österteMnchimga .lst'i'ir Monarchie unter die Erbstaatm ^betraut sein wird. . Der Msrktbericht? Die Beschickung der Märkte war gestern verhältnismäßig -günstig. Die G r ü n wäre ii in ä 111 e waren... obwohl b:c Sendungen von den Sammelmärkten in Kaiserebcrsdorf schwach .aussielen, Wsisichend beschickt. Spinat das Kilogramm zuls'2.---, Weißkraut W K 1.00 und K,2.~Baradeisävftl zu K 4.60 und K 5.--,. sowie Kostst KockMat und KohlMeu waren in vollkommen bevarsdeckendrr Menge vertreten.. , . -.. / - -- Aist den-O b. st märt reu standen reichliche Mengen an Atpsrltt. Brrnen, We nlraubcn und Züroven zur -Berfüchurg. Die Fis ch m ä r k t r boten der Hanpstache nach nur gewäsime-Stockstiche.-daS Kilogramm zu K '11,50. Bloß auf dem Zrutrolstschmarkte und m vcr Grochnackihaste waren lebende und rote Karpfen -m K 26.—, bczichnngsweise K 18.—- das Kilogramm erhältlich. . . >ÄV% Geflügel war nur in verschwindend kleinen Mengen angeboten. _ Eier kamen nur auf dem Nafchmarkte zur Verteilung. Die zur Ausgabe gelangte Menge betrug neun halbe Kisten. Die Mridfleischarrsgabe. Kain Gittsieilsfleisch. - Das AuslandZuiEeLsch um 1V uutz 14 Kroneu im Prrrfe erhöht. In der beute beainnmden Fleischbeznaswoche : gelangt nur ausl Lu bischer... Jroö:cntnu K t)c! Scht^ibmasdxificnttn&t&ittien Tül&gihan Hp. 4073/8 inftopisrfcAn. 611 «m MspkriLtt« Wr ^«SiameLrirvnik u» i r li-SÄ r4«»LkSK«KdSr.t; -.»ÄrdS-LirKLsS Md KmO. kkstNSN. .. , / sL)ie Konferenz einigte, sich, dahin, daß eigene Erhel'UstgskhmmWorlSi,, 'bestehend aus' Vertretern der SchulbeMrdLn u»tz. 'BerirauLilsinLnuev der deutschen und der . tsche'chifchen Parteien -errichtet--., werden' sollen,-welche festZUMlen .haben werden, ob di» Möglichkeit der - Unterbringung .tschechischer Kürd« in der geforderten Werse bestehe.' , ' 'schließlich teilte der BürgernrÄstsr'ntti> daß bei diesen Veratungsr: ausdrücklich festgestdllt wurde, baß.-bas U n'be'rulch'tShoheitsrecht in keiner.-Weise beeinträchtigt'wei> . dSivedarf und daß^.ebenso-festgesetzt, wurde, daß die ^UnternchtßLehSrbe. Iei nt S-f alt 8 .^e teil-t ...ive;tt vbnr fe, ttwa in c-t.te deutsche.und tschechische, svndOru daß siedbutsch ol-erben müsst, und daß der'Unterricht,«inzig-'-Uttd:.-alle.rn--- um - durch UN fers Lchulbshörde durchgcführt 'werdestchürfe. TS -sollalso jetzt -eine Kommission eingesetzt werden, welche sich... den Schulgebäuden, - -zu-./ befassen -Habenwird,-- die , für be*, Unterricht der tschechischen Kinder", hernngüzögchl chörden sollen ün'L dann/soll eine "ständige- Kchmnisstyngemchet werden, welcher die weitere Erledigung der'Frage .zu« - kW.- '•'Jx&ioiiiw- S-i..r v Le i[ Wche'Kch sstUNst ' KbriutWopeU - t /Stadtrat 9i u m mel ha.rb L schristlichsozial) betont, , kS: bet Friedensdertrag noch nicht rWfizievt sei Und vor - dösstU Ratifizierung könne in'. der - Sache nichts gemäE werden. Er/Leantrage deshalb die Rü-ckverw11fung des al8 Mittel .'Verschleppung aufsaßt. Auch-ich habe bei den Beratungen chrf-'den Artikel 66de? Friebensvertra-ges verwiesen Md kySbesondere auch hervorgehoben, daß der FriedenZversrag Mch nicht, ratifiziert ist. Er wird wahrscheinlich ,un Lause Hers, stachjben Woche ratifiziert werben'.-'Unsere Haltung .zür Fräße der tschechischen Schulen muß- '«atürliH'..ents^«cheud Sm Friedcnsvertragö sein. Wir kommen also ümtr die Ftage, Witz wir uns zu den-Kommissionen »sw. zu stellen yäben', Nicht herum: Werden diese Komrnissionen heute -nicht.,ge- Mhlt< so werden sie wahrscheinlich nächste Woche gewählt Eden müssen. - - Bei der Abstimmung wird der Bericht des BürgerMsters Kenntnis' und der Rück verweisun g 8 an trag des tahtrat<fZ Rnmmelhardt angenommen. . Einheiisflklsch beliefert wurden, n u r d a s a uZ l ä n dusche G e s ri e r.f l < i s ch erhalten, das überdies infolge der fort* schreiteiiden Verschlechierung Unserer Valuta neu'etTic^im Preiserhäht werden mußte. .'Vorderes Rindfleisch wild von nun ab K 4(1.— (bisher k ' 36.7-), bmteres geltenden S ch te i ch b a n d e l sr e i s e n. stz: Fletsch ,hiesiger Schlachtnng ergibt, daß zwischen, diesen Preisen k e r n 'wesentlich c..r - Unter.schi e b bestcht. - AuZgegeben werden 10 D e k a g r a in «t pro Person ' ernschließli ch Z uw ä g e. AbgLbs ton KorrÄensmiLch. Vöin Staatsamte für Boltsernälmmfl wird uutgE-tt: Zur b,s zum vollendeten sechsten Lebensjahre Kdndens'milch abgegeben. Jedes Kind vorn ersten bis zum zweiten Lebensjäbre bat Anspruch auf drei, jedes Kmp,chom smeiten bis sechsten Lebensjahre auf emo "^^'EleMMbe^er entfallwden Quote, dir auch inTeilmeugen bezogen werden kann, erfolgt gegen Voiweimug der Milchkarte zum amllick festgesetzten Preise von K 5.— für eine Dost. Die Milchabgabestellen - ftub verpfl.chtet, bei jeder Ausgabe von Kondensmilch -eine , der Zahl der verkauften Dosen entsprechende Anzqhl derTage§abschn«ite,der 188. und 140. Woche — beginnend mrt dem Moutagsabschnitte der 139. Woche — von 'bet Milchkarte abzutrennen. Audolf Feldschuh» ll.» PLaLerstrasie. 54.^ Znckerabgabe 'ür August, Schokolade, Tee, Kakao, Tischwcinc, Surdmett usw. Geöffnet von 8 bis 12 und */,3 bis 8 Uhr abends. Wl-Lne« LebettSmittLllagtzvbeLrieb. Die Zentralbiteftk'-.: des Winur Lrbenömiitellagerbrtriebes, Gruppe für Staa t-bchienstcke, befrudet sich im t Bezirke, Schillerplatz Nr. 4, Telephon Nr. 3111 und 3470. Ausgabe stLdttschen Notgeldes. f --. ZN Dtadtr-te berichtets gestern Stadtrat B r sa-tnst. r Kher die Arbgaüe von städtischem PtipreEotgeld. zur Be- V,t'tL.ck. 20 Hehler-Kas.se.nscherste« mit einer Mung- LitSbantzr bis 31. Dezember . 1919. Ded Bericht des. Rest- Mt«w würde genehmigt mit der' Erganzüng, - baß in dringender Weist Vorbehrwigen für die Ausgabe van. $#» jgvch. zu, 10 und. LO Heller gLtrofsen werden, wobei auf die gefüllrgere künstlerische AirSstatiung. zu achten ist. > -iStadtrat Dr. Kienböck, stellte die Frage, waÄm nicht auch . 10 Heller-Scheine auSgegeben werdest. Vizevürgermeuter E m inerling bemerkte, daß die vlusgabe von 10 Keller-ScLein . btHe ivÄbeii, v _^_ Nichelstücke auswärtigen Daluten gleichgewertet werdend das Mt, daß. man für 1 Krone. 10 Heller-Nickelstücke b?n vollen Wert einer Krone bekomme. Stadtrat. Fosef MAl ler trat tzjvienfallS für die Ausgabe von 1.0 Heller-Schpinen ei«. Scheidemünze«' in BorbereiMttg.".! y- \ 9lcfctcttt Stadtrat Breitner erklärte» daß er gegen dis Wögtrbe von 10 Heller-Scheinan iratürlich nichts einzu^- wvioeu habe. Man habe^ diese- Ausgabe - ohnehin' schon in Erwägung gezogen, aber in Hinblick darauf vorläufig davon Wtand genommen, da von seiten derRegierUng' erklärt wurde, baß die Aur gabe/neuer Scheidemünzen bexeiis vor bereitet sei und schon.in den nächsten Wochen erfolgen werde. Bi-tzbürgermeister Emmerling wies noch darauf ym» daß in Deutschland auch durchwegs 50 Pfennig-Scheine ouZgegeben worden feien und bah man mit dieser Geldsorte,?E-b«en praktischen Wert anlange, gute Erfahrungen gemacht habe.;,Bei der Abstimmung wurden bst Anträge des Referenten angenommen» MrtterLNrigen der „Nsh§". . . Die Verleguug der Abgübestellm erfolgt nickt, wie gestern irrtümlich angegeben wurde, vom lb m den IV. Bezirk, sondern vom Hl. in den IV. Bezirk. — Zentralmagastn, VIU., Piarrsiengafse 19: Abgabe von roten und gelben Rüben, Franck-Kaffee, Äo-So-Kaffee-Ersatz, WasÄstcirke, Marmelade, Bari, Reibt ücher, Kartoffelwalzgneß und Einsiedrgläser von 6 bis 12 Uhr und von 8 bis 5 Uhr. — Maflazin, Nibeluugengasst 7: Abgabe von Haselnüssen, Kartoffelwalzgrieß. Sardellenpasta, Senf, Masol nnd chm. Tee von 9 bis 12 Ubr und von 3 brs 5 Uhr. - «., IV., V., XIII., XVII., XVIII. und XIX. Bezirk: Kleinigkeiten von 8 bis 12 Uhr und von 3 bis 5 Uhr. Erster Wiener Kvns«mvereiu. Die Abgabe der eingeteilten Waren findet in dieser Woche für die erste Gruppe der Mitglieder Mittwoch, für d:e zweue Gruppe Donnerstag und für die dritte Gruppe Freitag und Samstag statt. Zur Abgabe gelangen: Mehl, Speck. Solz. Die Abgabe der. Krnderzubußen sowie des Zuckers und Saccharins findet infolge verspäteter Zuweisnngen erst in der nächsten Woche statt. , - In allen Verschleißstellen: Je nach Eintreffen frisches Gemüse imd Obst, ferner verschiedene Bäckereien, Feigeukaffee, Kaffeezusatz „So-So", Honig und Fleischlonserven. W. I. W. Freitag den 10. d. M. von 9 bis ^/«12 Uhr, rot.' gerade Nummern, von 3 bis 5 Ubr, rot. ungerade Nummern; Samstag den 11. d. M. von 9 bis ^12 Uhr. blau, gerade Nummern, von 3 bis 5 Uhr, blau, ungerade Nummern; Montag den 13. d. M. von 9 bis 7u12 Uhr, grün, gerade Nummern, von S bis 5 Uhrgrün, ungerade Nummern; Dienstag den 14. d. M. von S bis Vr12 Uhr. gelb, gerade Nummern, von 3 bis b Uhr, gelb, ungerade Nummern. Die Farbeneinteilung sowie die Nummern sind auf das genaueste ernzuhalten! Eingesendet. S- ETMÜYÄ-TAKiWE Med. SAX.O B.RmRE Ssobobycs «'.m »felileÄ «IcSi als VerA&M*. Wie». Im OMtbur 1919, 1*04 ■ G:?)ZnSrunrrer Schloßtheatsr. - ... H- (Zum ersten Male: ..(5 a n d i d a", ein Mysterium in drei Miekfvon Bcrnard S h a w.) Shaws „Caudidä", dieses feine Gespinst aus Geist. Witz mid Poefie — das ist ja immer das Ueberraschende bei Shaw, daß plötzlich der Ndisontttür,' der - Prediger, der Satiriker schweigt und ein/ edler Dlchtermund' zu reden beflinm — kommt in oem lleincst RaiirnL des "Schlositbeaters so recht zur. Geltung. Schade, das; eure der wichtigsten Rollen fehl bcsttzt ist. HwnrT h icnei g» der in Blci's?ck'glk des Herzens" als Irischer Acktersknabe so ersreui:. härte mau den Marchbanrs wirklich nicht zuinuten dutsen. Nicht immer -k.um e u Achtzehnjähriger just von einem gleiehältecchrn Iünglmg gemimt werden, zumal iuenn es sich, wie der dieser Gestalt, um einen Dichterknaben handelt, der bei aller, Zaüheir des Wesens und Schüchternheit ein Rebell ist, mit kindliche» Lippen verblüffende Wahrheiten sagt - und neben dem herkulischen Pastor Morcll plötzlich dasteht. wie der sieghaste biblische David neben dem gefällten Riesen. Es ist schade, daß der begabte. junge Mann vor •fciefe für ihn unmögliche Aufgabe gestellt wurde. Sonst umr die Besetzung üuSgezcrchnet. Frau W o h l g e m n 1 b als Candida von süßer Huld und ttuger, reifer Weiblichkeit. (Nur bri Gckksrich K e l l er irissr"man noch solche Frauen, wie diese S^Esche Pastorsgattin). Hoch zu - loben auch Frau Rosa Älbach-^ettp , fijr die herbe, dabei maßvoll pointierte Ärt, die sie sich für das amüsante Tippsräulem Proserpina -zurecht gelegt hat, von em frischender, geistvoller Komik Herr Forest als Bürgest. Herr P a n l s e it (er bat das Stück auch instewert) als Pasicky , Morell und Äcrr. S ch o -t t ließen nichls zu wünschen < Nbrig. Nach den Aktschlüficu dankte Herr Reimers als diensttücn^rr- Spielleiter namens des Autors sijr den Deisall, der nicht so, reichlich" war,, gls es die Dichtung imd die Änfführung vetöiplj HWen. * - '■ _ l). A, : V'V -' vA«S derr.TheaLerrr.- ,„'st . - Im D e u t -s ck e n B o l k s t h e a t e r gelanUSi'e'Pbau Z wer g L dromNische Dichruvg „I e r e m i ü s", deren Erstauffülnung als BeransMnng des Iouriialisten- Uild Schr^t-!ttllervere'.ues-..Concordia" Donnerstag uml!S UhrMttfindet. - Samstag zur ersten Wiederholung. Der Kartenverkauf für diese Borstellung 'bat. perdirs degvvuen^ . In den K a m m e r s p r e l e n ist,das Lchispicl „FrmiuL". für Freitag, Samstag und Sonntag angesetzt. . „ ose B c r,{i i-a s, die für - die, heurige Saison eilen kreieren. Für „LuckesteM", deffen Premiere tut den 17. b. M. vorgesehen ist, sind-die Proben im vollsten Gange. - Die Direktion des L u-st-s p i e l t h e a't e k s. Mdir breiaktige Operette „Das Llebesfigna!" von OÄär Friedm a n n und Erwin Weil l, Musik von Robert,S t o l z. zm Aufführung erworben. - Im Burgtheatrr gelangt Freitag den ttz'.d.M. das Lust'picl c r.fRauB der S a b ine rinne ii" von' Franz und Paul von Schöuthan zur Aufführung. Änsant Vs? itbr. -- M onta g den 13. d. M. witd Schilleks Drairer^ spiel ,.D i e B r a re t v o n M e s s i n a" aüsgesührt. Anfang 3: Uhr. Im S -ch 8 n b r-n n n e r S ch l o ß t h k a t e r wird Freu b den 10. d. „d a it ö t b a . ein MysteeiW.von Bernar'o Shaw, deutsch von Siegfried Trebitsch gezemn. Äüfävg K^NHr. — M o n t a g den 13. d. M. wird tbeüfalls „E a n d r d a" ausgeführt. Anfang 6 Uhr. , Jyr . Wiener K. o rn ö d i eri h a u s e wird die Opertttr ,.L i e b e S t e u f e l" mit Rosa W e r g i n z als Gast Frellag den 17. d. M. zum ersten Male gegebrü. Die Wiener 2u^kn (1760—1000) schildert Sigmund Mäher in feinem Werke, das soeben in zweiter vermchttet und vcr-- besserter Anstage^ dem Buchhandel überleben wird. Das Buch bietet mehr als es dem Titel nack verspricht, es >st in Wahrdeit eine großzügige Wirtschafts- und Kulrurgeichichre der letzten Iahrhundttte. Vereinsnachrichten. lN a ch r r ch t e n von Vereinen e r s ch e i n e n ausnah rnsloSnur anrTageder Beranstaltung.) Heute: , - S e m i n -a r i em b c r 8 t f und Red e h a Uc j ,ü dis ch er H o ch s ch ü l e r. IX., Lürkenstraße K. In, Rahmen der zu errichtenden HochschuLlffe veranftallet die Lrse-- und.Rcdehallefolgende Seminarien: 1. Dr. W ü H st r i n: „Anfänge des jüdischen Wien." 2. Dr. ZachanaZ Schwarz: .Die jüdisch-arabische Epoche in der Phllosophi" 3. Doz.Dtzktor Kornfeld: Regeneraiiou und Deaciieration mit besondere.: Bcrückstchiiguny des jüdisehen Volles. Dir Kurse sind allßerNefu zugänglich. Die. Termine werden spater angeküttdigl. — H e b r ä i s ch - K u r-4 e. Die von Ut Rede- und Lesehalle veranstalteten Hebräisch-Kilrse werden völlig neu nm-efiülrrt und organisiert, mn möglichst weiten Krell rn das Stitoium de: hebräischen Sprache zu ermöglicheir. Anmeldungen bis. 18. Oktober. r~ Zionistische B ez i r k - s e k t i o u .8 i btt ist t» che e kt io n f Ü r die w e st l r ck e n B ezrrke Wiens, Vi., Amerlmflstraße 19 sMükiMstisttafie 75, Hosstlege, Mezzrmrn). Heute entfallt der wöchentliche Berrinsvortrag wegen des Laubhüttenfestes. — G l r tzi ch ä s t-S- }-e r b a n d h e r m g.e k e h r t e r . \ it b i f,cb * < «t i t * ischer Mai^urante«, Wien. Auussllüllän ictout .und MM Diensiag und Donnerstag zwischen S und na-- mittags. AuSschußsitzungest werden wie grwähnllch je!kfl «nMgg nm 4 Uhr nachmittags stallfinden. Kollegen, die au!' fei* karten für die Mens;* at&draiea deS I. H.'A , .ff.-. , stch täglich im Berbaudslokale melden. . ' '

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.