Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 259 (9.10.1919)
- Date
- 1919-10-09
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Wien, Donnerstag_ 9. Oktober 191N Nr. 238 Erntefest. r " ' Die JiioCtf)'-« Feste hak«» das -Volk durch die jahr-^ Hunderte lange Berbarmung begleitet und sind die hellste Erinnerung au das ursprüngliche natürliche Volksleben '• ikl eigenen Lande gedNeben. Sie io.ireu edemasK die Feste eines Bauerunolkes, das int Frühjabr die günstige Ein- Wirkung der Natur aus die Fruchtbarkeit der Erde herab-- steht, später danibar und frenaia die Erstlinge dardrittgt Und rm Herbst, wenn die weiten Lpsichrr nrit den Gaben'der Ernte sich iüLen, sröh.icb nud zufrieden Wen.Abschluß der Erntearbeit üstert und Gott jitr die gesegneten Früchte bankt. Sukroth, das Hüttenfest, har diesrn seinen. Charakter . M ' deutlichsten bewahr!. Das Volk, dsZ, durch ein grausames Geschick von seinem Boden lo^-gerissest, jrden Zusammenhang mit der Natur, mit den: Rhhtmns der Jahreszeiten verloren hat. das;m dumpfen Laden der Judengasse des Ghetto, und in der dusteren Stirdierstube über staubigen Folianten, physisch crtastinte und beinahe das 'Gefühl seiner körperlichen Existenz einbüssteMtzat denitvch alljährlich in der LaübhüM den Segen der Baum Pacht gepriesen und so' dämmerhast eine Ermu.'rn ng an vo.'kliches Bolle best: bewahrt. Für die neue Generation des jüdische «Volkes, dis vor ber^Wisdergeöürc im eigenen Lands steht, wo wieder' jüdische Bauer sä.'n, - pflanzen, ernte.: uub feiern wird/wird auch dieses Fest seinen echten Sinn AUri'rckgewinrrsU. Dann wird es nicht mehr die ErinnerunAan die Wanderüng sein,, deren drängende Hast nur die Errichtung loser Hütten als Wohnstätten zuläßt, die jederzeit, abgebrochen' werdest können, di: Eriiinernug an das Wunder, daß auch über dem schwanken Dach dieser Hütten die schützende Hand gewaltet hat, sondern es wird Gegenwart sein, lebendige Gegenwart und nicht mehr ferne Erinnerung daß die Früchte des Landes . jedem Juden als Ertrag seiner Arbeit zu fallen- Die jüdischen Feste sind religiös nüd weltlich zugleich. Ihre - weltliche Bedeutung mußte:: sie tut Gallith verlieren Und damitwurde auch die religiöse .geschwächt. Im eigene«. Lands werben-sic wieder -ganze Wirklichkeit werden; damit erst werbeir sie wieder ihr jüdisches Wesen -nrnäbekommsn. - Trr ncmii EinschranKungeu. VollzrrgSüitweisrrrtg der Lirrtdesregierrtttg. , Die voll uns geperlt veröffentlichten radikale» Vorschläge des EtaptratLs bezüglich b?t S Parmas, nahmen find von: ScaQtönmw für.Ärbciien Myhl nicht rn der u: s/r."./zLich-.'ir Form znm Beschluß erlpbW' worden:, eo bleibt aber iu der gestern her-ausgegebenen ' Vollzugsanwe.'»'.t!tq brc Landesregierung von den .geplanten Ern-'chräukunZerr so viel zurück, daß unsere ganze Lebend'äbruna, die Haushalte, das Verkehrs rve se n. daS wirtschaftliche Leben sowohl als die S chn n l Io ln U* und Be rguügnn gS'- st ötte nin '-empfindlichster Weise in Milleidcnfchast gezogen w'eroen. : - - . s . ' E'.ne Fülle .tie fei -n f ch n e i den der S p. a.r.nr -ä:ßjnahmen teilt schon vom 1-2. Qkt.ob.e r> also vom in ä ch st e:: S o un.tag ab, in Geltung.' Die/ Ueberwachung . de' .Bor'Äriften nckrd rcuss geführt und jede Ueberschreitmlg mit der Ab.steltung .der '<£ t r v m lief e' r u n g .u n b v.e r E n. t Zie h:U tz'g der Gas- und . Elektriz.it ä ts zählet vorg^' jgangeu i..':.w:u. ' Die neuen'Bestitilin.mgnt'eüihnltpn foWn^e tzriltige Maßnahmen: ' j '' . ^'^7 i - - Z'm Hs^hÄtt. '• 'DaS B o rbot der N -a u nr'b •: h < i: ü-n g . iftit jG-'as und eirttrircher Energie.' Gleichzeitig wich Äs jBerbot 'der Errichtung neuer - Berbranchsstelton ct.ÜDi- ^esprochen. Xt Bei Hrns-Haltungen o h n e Roch Herd darf, wie Bisher, -eirr Gasverbrauch von ' d rer Kubikmeter^ bei .Haushaltungen m i t 5k o ch h e r d ein Gasverbrauch/ vvn e i i: c tu K it b 11 tu e t c r statisinden. Ji« Stromverbrauch dürfen bis jum io. .crw.ulwer - .»etrowaltisrnnden, vom.1.5. Mvenibrr bis LI. Jänner 2,7 Hekio^ wattstund-r-. und ab 1.. Februar wieder 2 Hektowattstnnden verbraucht werden. Dir-Z entspricht der Beleuchtutig von zwei Lampen zu l!0 Watt zu je. 'p/2 Stunden. . - - Aerztan, Apolholern und "Heimerheitern -kannin sunabtocislichon Fällen eine Erhöhung des Stromverbrauches van der Behörde zugeftansen werden. > Ander?. AuSnalpn-en sind. unbedingt nnckerfagt.... - , BLschränknngeu nn Berkeyrswescn. / i Bei der Straßenbahn wird der Per;om'.uverkehv klar Wochentagen von 6 Uhr früh vis Uhr -abends, an Sonn- N7ld Norinatagen für ^eit von i-^8 I-frÜH bis Uhr abends beskdrar'.ft. Unr-.-r '. . rinästagen versteht man die Staats feiert« ge. Fabriken und gewerbliche Betriebe. ' . Bei dieser 'Gruppe wird keine Reduzierung der ArbritL/e-'t bestimmt, sondern der Strom- und GäS'- -verbranch' um 25 Prozent r duz'.ert, dmrrit dip normale Arbeitszeit anfrechterhalten werden kann. Der inonatgliche Stromverbrauch an Gas und Elektrizität darf s75' Prozent des Verbrauches im September nicht überschreiten. Die Beleuchtung in den Arbeitsräumen und Merkstätten muß auf das tunlichste Mindestmaß eingeschränkt werden. . , \ In der Zeit von 5 Uhr nachmittags bis 7 Uhr ffrüh ist jede Beleuchtung - außer der zu Sicherheits- Zwecken unumgänglich nötigen untersagt. Ausgenommen hon diesen Bestimmungen sind die Appvovisionierungsnnd sonstigen wichtigen Betriebe, die ihrer Natur nach '^ür Nachtzeit betrieben werden müssen. Urber die Not» Wendigkeit dieser Ausnahmen entscheidet in Men die Polizeidirektion, in Niederösterreich die politische Landes» Vehördc erster Instanz. . Ladengeschäft!', 'Verkanft'lomle und Magazme^dürfen nach 5. Uhr naM... mittags weder vssest gehalten, noch beleuchtet, noch beheizt werden. Nn-r 'bei Lebenstnittelbetrieben und Zeitungsverschleißen sowie bei den Friseuren (bei diesen nur Samstag) darf bis 7 Uhr abends offen gehalten, beleuchtet, aber nicht geheizt werden. Dasselbe gilt für Konsumvereine, Verkehrs- und WirtschaftsgeMssenschaften ufiö. Bei allen diesen angeführten Betrieben darf der r^onatliche Gesamtverbräuch an Srr-om 75 Prozent des Septembervcrbrauches. 1919 nicht überschreiten. .Jede Neklame- Mid Schaufensterbeleuchtung ist vollkommen, nn-tetsagt. In K a n z l e n e n und Kontoren einschließlich der öffentlichen Anstalten dürfen M Gas und Elektrizität nur. 50 Prpz e. n t der gleichen Berbrauchsmenge im betreffenden Monat des Borjahres verbraucht , werden. Gasttvietfchaften vM DergnügnngsstätteM , Gast- und Schanklokalriäten, AutomatenbüfcttS, Cäfss usw. dürfen Gas und Elektrizität nur bis 8Üyr abends mit einem Höchstverbrauch von 5 0 Prozent des bisherigen Konsunrs verwenden. Ab 8 Uhr hat als Ersatzbeleuchtnug ausschließlich Azetylen zu dienen, dessen Gebrauch nach Maßgabe der bestehenden Vorschriften .gestattet wird. Bis halb 10 Uhr abends müssen alle Gast- und Schanklokalitäten, bis halb 11 Uhr abends alle Kaffeehäuser, Bars - usw. von den Besuchern verlassen und von den Besitzern geschlossen werden. , Für Konzerte, - Theater, Kin os. Bar re Lös' usw. hat wie bisher eine 50prozentige Stromersparnis zu gelten. Die Spielzeit wird-täglich mit drei Stunden bemessen, wobei der Schluß der Aufführung spätestens um halb 11 Uhr abends stattfinden darf, doch darf, um die normale Äbtvickiltng. des abendlichen Straßenbahnverkehrs nicht zu stören, der Schluß der Aufführungen nicht in die Zeit zwischen 8 und breiv'ierkl 9 Uhr abends fallen. Die Veranstaltung von je zwei Nachmittagsp ö r st e l l u n g e n in der WoÄ)-e M gestattete Für die Kinos ist'.die' Spielzert^ an Wochentagen für die' Zeit von 5 bis halb 1,0, an Sonn-, und Feiertagen für die Zeit von 4 bis. halb 10 Uhr festgssützt/ < . Volksbildungsanst.alten haben längstens bis 10 Uhr abends geschlossen zu werden. Die Brratlmg des Strchtrates über die neuen Spirr« watzMhmsn. > In der gestrigen Sitzung berichtete Bürgermeister Reumann über dir vom Siaatsamte für öffentliche Arbeiten verfügtrü Maßnahmen und legte sie, nächdenr ec eine Mersichtlich'e Darstellung, der total nngenngenden Kohlenlies-erung gegeben hatte, dem Stadtrate zur Henntntsnahme vor. In der .DLbattL erklärt«!.StR. Dan-, g bin, Der» nach seinen Mpormairvnan ottr outiy cni . Sparmaßnahmen angestrebte Minderverbrauch von Kahle höchstens sieben MaggonZ täglich in sich schließe. Gegen-- -über diesen Ersparnissen seien die Sparmaßnahmen allzu drückend. . . 1 Auch die StadLräbe D'r. Kienbv ck, R um me l-. Harb t und tz a i b e r äußerten Bedenken- 'Sie'. fifiben, daß die Reduzierung auf 50 Prozent des' vorlnonailichen Konsums in Haushalten durchaus keüre klare Bestimmung ..sei, worauf die Städträte Jsep .chrd, Täubler entgegenhielten, daß^der Stadtrat .aufdie. Verordnung keine Jngerenz ansüben könne, da sie vpm Staatsamt im Wege der Landesregierung erlassen ivird. Stadtrat 'Biber regt an, daß ein neuer Weg ‘ gefunden werde, nm Uederschreitnngen des Verbrauches zu. verhindern. Es sollten im fortschreitenden Mäße di« Ueberschreitungen rin Stromverbrauch, dadurch gestraft werden, daß zum Beispiel bei einer Aeberschreitung bis zu 10 Prozent das Doppelte des Tarifes und so fort bis zunr Zehnfachen des Tarifes bei einer Ueberschreitnng von 100 Pvozent eingehoben werden. Umgekehrt sollten auch Prämien für den geringeren Verbrauch ausgesetzt werden. . Der Bericht des Bürgermeisters wurde schließlich zur Kenntnis genommen und die Anregung des Stadtrates Biber der geschäftsordnnitgs maßt gen Behandlung zugewiescn. Jüdische Kmdercmsfporsmlg. Grvfsnmng dritten riltuellen ÄinVerkücho. Im Liwfe des Monates Oktober. wird die dritte rituelle Kinderausspeisung der amerikanischen Kinderhilss»' a k t i 0 it in der Rotzauerkaserne eröffnet. Nur bedürftige unterernährte schulpslichtige Kinder im Alter vorr 6 bis 14 Jahren werdm nach vorheriger ärztlicher Untersuchung ausgenommen. Anmeldungen werden beim American Joint Distribution Committee, II., Praterstratze 17, eiügegengenommen. Dortselbst werden auch für die schon bestehenden Msspeiftmgen, N, V 0 r g a r t e n st r a tz e, Wilh elmsKaserne und XX.,D enisgasse Nr. 93, Anmeldungen entgegengenommen. Die AusschaUung Wiens vom iuternationaien Verkehr. Eine Aboedchmß S-S GMeindrrNt« beim Sttrato- Ka»zler. Nach. veMtälmw Miiteilnvven, die m den letzten Tagm in die OrMMchteit drangen, soll Wien «uS dem tutenmtionalrn Wlltvnkeyr daontch ansgefchaltet werden, daß. die großen ErPreßgKge nicht mehr über Wien u c It it r der gestrigen Stodtr-nsützung Wer diese Angeleaenheit m>d tä wurde wlgender A-irkicw angenonmun: Der Gcmeruderat der Stadl Wien ersucht «tue Regierung, mit allem Nachdruck dahm zu Wicken, daß die Stadt Wien nicht aus dem mtcrnalwnälrn Mmvab-idntch'.ugsvrckeliv o'nsgeschattet werde. Der Beschluß ist diwch eitle Abor'ommtz des GmuindcrateS dem Stac>t-?fauzlrr und dem St^tssekretarfür Verkehrswesen zn üderreichrn. Dev Verkauf von Kuufttverten. ■ . Die Nachricht, daß die -ChefS der kanzösischerl mtd .' italienischen-Missioneine a-e m 11 n s a m e D e-m a rch e.: - bei' umeree Regtetung ur der Ängil Aenheü des Vetkawes von Kausts a^gtniiänden imlelnommert!;abm, destäri.gt sich. Diese Demarche stnirl sich auf die Befkimmunacn des FnedenSvew.'wrs, die nach Ansicht der auständlichen Missionendurch den öro''- sichNgtm Verkauf der Gobelins 0 f f e n t> rt r täNgi te-v 4 ( w e r d e n. Eine Einigung zwischen dm Auffassungen rmfn« -- Negierung und den ausländischen Missionen ist b i s b e rn-v-ch! u t ch t erzielt. Der K n n st b e i r a t hat gestertt sein« ' Demission gegeben. _ ____ - - ' AnerbrttÜche Ne^ubülrarrer. -Die Klemgekbnxt ist zu einer wahren KalamitLk.?- ausgLwachsen. Man hilft-sich, wie man kann, Markdü ' haben sich als allgemeines Zahlungsmittel eingebürgert mrö., wo.es nicht ausgrht, kauft man eine Kleinigköit - dazu,- nm den Betrag abzurunden. Nur der republikanische Männerstolz der StraßsübahnbAndukteure blsiSt! unerbittlich. In den Trambahnwagen äst feit gera.nmer Zeit «me'Verlautbarung angebracht, die in s^in ah-. tvägender Weise das Publikum in. aller Höflichkeit öiireL- 'vM-''Miükgeldgeb>en absehen zu wollen und gleichzeitig' beMtstglbt,. daß den Kondukteuren die, Ettigegennahw?. vorp Kr Wildern strenge verboten sei. Doppelt genaht- - hält-dstr.1.'Man bittet höflichft nichts zu . geben, dM - Neh'chöh-ist-strengstens verboten. CMr rrnserzr.Mitp arberM ' be'kcrm' gestern eine tüchtige _ Lektion,; die' seMp IlcHerzeugting, daß Im Staate D-eütschöMreichnochs n.icht'alles faul sei, erheblich bestärkt hat. Der?lermsts -' hatte; kein' Kleingeld. Alle seine. Bitten, --.ebch-..- Krone' annepinen und den Rest nach BeliebenDetwa-.'zür''Wr«? ktemerung des Defizits verwenden zu tvolleu>. prallten , an ibgr'.stahlharLsn Brnst -des Kondukteurs ab,' , er . mußte, endlich trotz seiner Weigerung den Wagen i-pM . lassen/' weil--der wackere Schaffner drohte, einen Wäch- - ' männU"' herbeizuholen. Die MmulültälderwaiLüttE, HM > die EinfühLung von -Notgeld-, versprocheh^. aber..-es-AM'i: toie alles, zu längeauf sich wäxten. Oder steht es Etri? -Ende nicht für die Kosten, da die Herstellung dengegsBfp' wärtigLN Wert dM Krone übersteigen dürfte? ' Denr/Staatssekretärfür Unterricht.-über, der gegenwartig mit der „Reinigung" der Schulbücher befchäf-< tigt ist, ernpfehi-n wir die Geschichte für ein murS ' Lesebuch als Muster repnbliianischLr Tugend. - . ^- Eittladun.g«n amerikanischer Journalisten n&Q folgenden DrinoMkitsantrag: Die bei der Frirdensronlere»; vonp Versailles oistüell beglaubigt gewesenen a m e nUn r f -ch en I-omrn äl t ft t it befinde« -fick gegenwärtig auf «nee-RmrdrLie.- dlwä Europa. Sie waren kürzlich n: P.r a g^ und ballen sich? tu v'b arschau auf. Es wäre von großer Wtmii«fctt, daß sie auch- W i e « besuchen und sich von d e r f Vt-t a st r 0p v a l e n E r n äh r un g su 11 b K 0 b l enl a g t u «'s e r'e r S t a d t aus eigener Kpchavün'ä-ü b e r z e »gen.' Es wird daher der Antrag gestellt, der Stadi'-rt wolle Le-, »chließen/ diese- Abordnung a m e r i I ft, n i s'ch i c I 0 ur.u al iste»durchBerinittlnng des-miierikannchmKinder-- bilfswrrkrs n a ch W t e n e i u z n 1 a d e n. * Hebräische Schule tut* L. Bezirk. „fe* schreibnngenin die - hebräische Schule für Kivter von 6'vjs/ . 14 Jahren--werden täglich von 6 biö 7 Uhr abends vntöeM» . genonimrN.' X., Favoritenstrftße. 106, int -Bereini „A-.:iche EmeS''.> » iUttfttdt Fvauce fozialiftischev Ksudidnt.. Per ..Mat in" Meldet, daß als Kandidaten drr soüal-ßnchen Parlsi wt Baris wabrschemlich Ana 1 0 l France t:nd ' S n! d 0 >t l werden ausgestellt werden. .: 5- Der Schuelkugoverkeh« ous der Güdboh«.£i<n ' BetriebSdirellion der Ssidbahn teilt mit, daß d-e Aachp'chsiM- ' 'z!ige:.A-Lüd'k von heute an nicht une von und b-$ Vc-Mdb, sondern Ins -tmd von Triest verkehren. - > ' * Schnellzug Wien-Bregenz. Die Rachrschnellztioe Wim^WWftl»Nbof---Brra«'m, dir bis Dkitrr dlugnst ge'nh'.-t wmdtz", - wrrdklt -zweimal ru der Woche wieder m Dwkchr oürtzt. und zty-ir^ SchMzng Wien-Bregem: . Wirn-Westbahnhos ' ad '6' Uhr 40 Mini abends jede». Montag und Hrertag.' zur» erst t'-w- ' M d l e Ist. O kt 0 der: FnnSbrwk-Hdüvtbakinluü m» sriih; '-'Bregenz an 1 llhr ü8 Min. noch'.Maos. - Sctstel^iy' Bregenz-^-Wim: Bregenz ab 2 Ahr 30 Min.- nachnütrags -sevH iNontächtckd Freitag, zum ersten Male 13.0.k t 0 H': rf Innsöruck-Hamübabulws ad S Uhr 15 Min. alütrds: Wi'N-' SiZeskbaynhvs. au 9 Nhr M Min vormittags. Diese ’&üw.irMt fMrn . dmchlausettde Wagen rrstri.-, zwestrt and dnuer Kläsir 'Wirn-^Bregcnz, erster und zweiter Klasse WlM-ii^ftrnSbtt'ck^-. Brenner—Italien und einen Schlafwagen erster vnb ' rweucr Klaffe-WtenT-InnSdmck. .Für Fahrten nd Men--WrMfthnhof. bi: die - FfthrkarlMftNsgaLe nach Maßgabe der vers iigbatm- Ptsitz r - bchchrimktl Zählkarten, entfallen nunmehr. . ' " Motznuugeir für die Znuimer Erfeubohner'. Eirit v diesige Korresvondenv meldet: Das Staatsümt iiir £)tcMy*yx)ct\ , bat in-einem Erlasse an alle Organe bekanntgeben, dich mr' ^.mdrrtma der WohnringSnat der auSg-wieietun Eisrnkchner e ne tkmsanürrlchL- AdhÜseMglert im Hroe ist. Es Wirde» - ff! v l-,- w 0 h « u n ä c n Eftestellt, destcyende Gebäude angekmist und c.lerchzeitjg ständige Wohngebäude für Eisenbahner, rrnchrrp Zu--, gleich wurden die Staatsbabndireküonen an'zewinen. m geeitMs-w Weise dafür-zu sorge», daß jene -Wohmmgen^ -;d/e b«rch,-.-dyr. Abgang, von Bediensteten nichtdeutsch>'r.DöttsztrgchSnsterl^.m-.chi-o c Nationälstaaten irei wurden, für d»e Benützung arr-ffchltMich d»l'ch E-ismdahyer gesichert werden. Zu diesem .Zwecke wrrd es M. empfehlm, nicht nur das Einvernehmen mit .den chettchmdm- Hausbesitzern, sondern auch m» den zur Mitarbeit hrrarrprzichmdcn Menbahnnorgamsaiivnen zu pflege». «> 80,000 Änmt» gestohlen. Der IlljahrigMontanst Mchard Woll, mletzt in Budapest wohnhaft, wurde gestern hier, verhaftet.. Er hat Aämlich snnem in Boldoganzanh rm Miei'eb bürget -Komitat wohnhaften Großvater Salonum Stern - Betras von ki M.VVY gestohlen und dann d:e Flucht ergriffen. Sriner Angabe nach ist ihm aber daS Geld von dtt-nnsarffLcn- Srmzpolizet'm Nrustedel abgenommm worden. Er wardr heni'! ^rm rZaadtSgmchre^ttqaelliefeti.