Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 258 (8.10.1919)
- Date
- 1919-10-08
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Men, Mittwoch 8. Oktober 1919 Jtt 253 L, i .. Der Volkswirt. ,i Sinken der Krone — Vertenernng der Devise«. - Die Preise der ausländischen ZahLyngSchiL t e l.dis schon seit Monaten eine sprunghaft steigende Tendenz aufweisen, haben sich in den letzten Wochen und ganz besonders in den letzten Tagen wieder erheblich gesteigert. Wenn wir nach den Gründen fragen, «Nuß,vor allem a uf die immer mehr schwindende Enu s Lra f t de r Kr o ne im In- und Ausland hingewiesen werden. Unmittelbar nach Wiederaufnahme der friedlichen Verkehrsbeziehungen zeig!« sich das Ausland in einzelnen Fällen bereit, Waren gegen Kronen vtzsr sogar gegen Langfristige Aronenverpslichtungen herzüge-en. In mehr aber der Auslandsbedarf Deutschü'stervrichS sich steigerte, ohne daß ihm ein entsprechendes Angebot an österreichischen Exportwaren an die Auslandsmärkte gegenüberttat, desto geringer .wurde für hie ausländischen Verkäufer die Aussicht, die aus Oesterreich hereingenommenen Kronen wieder in Ware umzuwanbeln. Die Folg« war, daß die Ausländer weitere BeMufe gegen Kronen ab lehnten und versucht-zn. hie. voy ihnen übernommenen Krvnmbestände so rasch wie möglich wieder loszuschlagen. Hierdurch Mt selbstverständlich ein Sinken des Kronenkurses im Ausland ein, das die einmal begonnene Abwärtsbewegung panikartig verstärkt«. Natürlich beginnt auch das Jnla nd kopfscheu zu werden. Leider tragen einhtzln« Fageöblatter durch die sensationelle Aufmachung, in der sie das Sinken des Kronenkurses täglich an der Spitze d«S Blattes verkünden, nicht wenig dazu bei, das Mißtrauen in die Krone auch in solche Kreise des Inlandes zu tragen, welche bisher von der Angsttzstzchose sceigeblieben waren. Eine Verbreitung des Mißtrauens gegen hie Krone im Inland ist außerordentlich gefährlich. Wohin würde es kommen, wenn man auch im Inland anfangen würde, die Annahme htzv Krone abzEhnen? Dann wäre der Zusammenbruch da, der vermieden werden mutz und vermieden werden kann, wenn j>ie Faktoren, denen die Leitung unseres Wirtschaftslebens anv er traut ist, ihre Pflicht tun. ' Eine Besserung in der Bewertung der Krone wird rücht früher eintreten, bis das Ausland nicht mb* weder für seine Krönende stände Verwertung durch Bezahlung von ösberrerchischen Exportwaren findet, oder bereit ist, Oesterreich Kredite zu gewähren, welche das weitere Abftrümen von tonen nach dem Ausland als unnötig erscheinen Lassen. In gewissen Kreisen ist man geneigt, einen Teil her Verschlechterung der Währung aus. den Schleichhandel zu schieben. Bei Beurteilung dieser Frag« dass nicht übersehen werden, daß es einen 'eigentliche»- Schleichhandel in Devisen nicht gibt. Das, was man unter diesem Namen bezeichnet, ist der e lg entliche Handel, denn das, was die kaufmännisch ganz unzulänglich geleitete Devisenzentrale im Devisenverkehr leistet.(sie ist bekanntlich selbst jederzeit geneigt, Devisen zum Schleichhandelskurs anzunehmen «nd abzugeben), reicht weitaus nicht hin, die Bedürfnisse des legitimen Verkehrs in ausländischen.Zahlungsmitteln zu befriedigen. Infolgedessen stellt der Schleichhandelsmarkt den eigentlichen Devisenmarkt dar. Es muß immer luicher betont werden, daß eine jede Spekulation —< und ohne eine solche kann kein Markt funktionieren — keines falls die vorhandene, durch die wirtschaftlichen Tatsachen gegebene Tendenz auf di« Dauer vblettken oder gar in'das Gegenteil umkehren kann? für ist vielmehr nur imstande, bestehende Tendenzen zu stärken oder abzuschwächen. Es muß Häher die Behauptung zurückgewiesen tverden. daß di« Bewegungen der letzten Lage eine Folge des Schleichhandels in Devisen waren. Sollt« die Devisenspekulation die Kurs« etwas zu stark in die Höhe getrieben haben, so wird sjch die Korrektur in absehbarer Zeit von selbst ergeben. Wirtschaftsleben in dyr Türkei. Wir entnehmen dem „Wiener Handelsmuseum": Als bemerkenswerteste Erscheinung in Konstant!t«opel ist der große Wettbewerb zu erwähnen, der zwischen den Ententeländern hinsichtlich der Befriedigung des türkischen Bedarfes in Jndustrieartikeln entbrannt ist. Her Platz hat in den letzten Monaten hauptsächlich in Textilwaren und Lebensmitteln Aufnahmefähigkeit gezeigt. Während der Bedarf an Lebensmitteln, mit Ausnahme des von den Vereinigten Staate»» gelieferten Mehles, Fette «nd gewisser Fischkonserven, sticht zu annehmbaren Preisen befriedigt werden könnt«, tvar der Zufluß von Textilwaren sehr bedeutend und hat sogar bie Aufnahmefähigkeit des Konstantinopler Platzes überschritten. Nach den Italienern, bie als erste erschienen sind, folgten bald die Engländer, Franzosen, Spanier und Nordamerikaner und schließlich sogar die Japaner. Die Pre ise haben infolgedessen im Verhältnis zu den Wucherpreisen während deS Weltkrieges einen Rückgang um die Hälfte, manchmal sogar um. zwei Drittel erfahren. Die europäischen Preise stellten sich jedoch mindestens auf das Doppelte «nd Dreifache, mitunter sogar auf daS Sechs- und Achtfache im Vergleich zur Vorkriegszeit. ES ergeben sich daher infolge dys auf «in Viertel herabgesunkensn Kaufwertes des türkischen Geldes oft 1öbiS LOmal höhere Preise als vor dem Weltkriege. Daß die Aufnahmefähigkeit des Konstantinopler Marktes. infolge dieser Preise sich auf einen Bruchteil deS Verbrauches der Vorkriegszeit ermäßigen mußte, liegt auf der Hand. Die Erwerbsmöglichkeiten für die große Masse haben sich bei wetzem »licht entsprechend erhöht und die bedeutende Steigerung der Ernährungskosten hat die Vorhandellen Mehreinnahmen gän.lich verschlungen- Die Absatzmöglichkeiten sind daher sehr begrenzt und eine Aenderung ist nicht früher zu erwarten, bis die Frag« der türkischen Währung gelöst sein wird. Das Beispiel Konstantinopels beweist treffend die Nichtigkeit der von den Deutschen auf der Friedenskonferenz vertretenen Auffassung, daß es für die großen Entente staaten,nur von Nutzen wäre, auf eine schleunige Besserung der Währungsverhältn.isse überall dort hinzuqrbeiten, wo eine gwße Geldentwertung ein^etreten ist. Die Erwartung, daß durch die Anwesenheit großer Truppenkontingente der Entente, deren Unterhaltung eine starke Nachfrage nach türkischem Gelds bedingt, eine Besserung in der türkischen Valuta herbeiführen würde, hat sich nicht erfüllt, da die türkische fstgierung nicht mehr die geringste Macht besitzt, um re Wareneinfuhr nur auf dringende Bedarfsgegenstände zu beschränken. Auch hier das gleiche Bild: Luxuswaren und überhaupt alle Erzeugnisse können unbehindert eingeführt werden. Dagegen war die Ausfuhr von Rohstoffen aus der Türkei, wie Tabak, Seide. Opium und Südfrüchte bisher nur unbedeutend. Dies ist in erster Linie darauf zurückzuführen, daß in den meisten Ländern bis vor kurzem noch Einfuhrverbote bestanden. Die Vorräte, mit Ausnahme von Tabak, sind daneben nicht so bedeutend, daß durch ihre Ausfuhr die türkische Währung gestützt werden könnte. Die Handelskammern der Entente — es bestehen in Konstantinopel bereits, eine englische, französische, italienische und amerikanische — entfalten die größte Rührigkeit, um die Handelsbeziehungen ihrer Länder zur Türkei zu fördern. Bemerkenswert ist, daß bei den meisten die Neigung besteht, die Handelsvermittlung stets in die Hände von Vertretern einiger Staatsangehörigen zu legen. Die Nordamerikaner zeigen sich auf diesem Gebiete noch am wenigsten chauvinistisch. Die Inhaber der großen deutschen KommissionSsirmen und viele österreichische sind aus gewiesen worden. Nur wenige, etwa fünf bis sechs österreichische Vertreterfirmen haben unter der Bedingung ln Konstantinopel verbleiben/können, häß lich deren Inhaber runter italienischen Schutz stylten. Diese Firmen klagen darüber, wie kleinlich manche Fabriken Vorgehen, die von ihnen schon jahrzehnteAng vertreten wurden. Viele Unternehmen entziehen Hjifn Vertretern kurzerhand die Vertretung, andere verlangen sogar Zeugnisse dafür, daß die Firma deutschfeindlich gesinnt ist. Allgemein hört man, daß di» Ententestaaten der Eigenart des Konstantinopler Marktes hei. weitem nicht jenes Verständnis entgegenbringen, welches die deutschen und österreichischen Kaufleute entgegengebracht haben. Anfang Juni hat der frühere Oesterreichische Lloyd als „Lloyd Triestino" seinen Passagier- und Frachtenverkehr mit Triest wieder ausgenommen; die Linie ist die gleiche wie in der Vorkriegszeit; sie berührt Syrien. Aegypten und Italien bis Triest. Der Ausbau des Verkehrs soll angeblich im alten Schema vor sich gehen und eS sollen sogar binnen kurze»» direkte Dampferlinien zwischen Konstantinopel und Triest eingerichtet werden. Von österreichischen Interesse »»Vertretungen arbeiten in Konstantinopel nur noch die Versicherungsgesellschaften. Englisch«, französische und italienische Zlvilpostanstaltcn sind eingerichtet worden, die vorerst unter militärischer Leitung stehen. HUTREPARATUR-ANSTALT Herrenu. D&menhfltc werden nach neuest. Mode prompt und billigst modernisiert «VnZ„TVi»)ringr«raanel 21 und VII,, K»ariahllf»rntra»se 8e Die Valutenpreise im freien Verkehr. Im freien Verkehr waren gestern Dollar um K 80.—, Pfund Sterling um K 825,**, französische Frank» um K 910.-, Lire yu» K 880.— und 8 e in o t e n tun K 438.— erhältlich. Die Kriegsanleihe in der Tlchecho-Slolvakei. Krise im Prager Finanzministerium. Prägt 7. Okiober. Die Krise rm FmanMinifirrium ist noch immer nicht gelöst. Der Prrsonmwechse! wird, wie daS »Prager Tagblalt* meldet, auch mit einem Systemwrchsrl zu» wmmenhängen. dessen Grundlage ein dem Präsidenten der Republik gegenwärtig, vorliegender Vorschlag eines durchgreifenden FinanzvrograMmS bildet. DiefcS Finanzviogramm enthält neben den selbstverständlichen Steucrvorsckilägen auch etnen besonders bemerkenswerten, der sich aus die Kriegsanleihe bezieht. Darnach soll die Kriegsanleihe nicht individuell, sondern allgemein übernommen werden. Dieser grundsätzliche Entschluß scheint sesizr.st hen. Strittig sind nur noch die Einzelheiten der Durchführung. ES bestehen hierüber mehrere Varianten, über bie noch verhandelt wird. Nach einer derselben soll daS N o m i n a l e der Kriegsanleihen herabgesetzt werden, wobei die Abstempelung sich dem für die Liquidalionsbilanzen vorgesehenen Kurse von 60 b»S 61*/» cmvasien, kemcSwegs aber mehr als bVV» ausmachen würde. Nach einer anderen Variante soll die B e r z, n s g eine Herabsetzung erfahren, man spricht von 8°/o. tfcbcnfot(3 scheint es aber beabsichtigt zu sein, die M ü.n d e l s i ch e r h e i t der Kriegsanleihe a u s z u h e b e n. Im allgemeinen herrscht die Tendenz vor, die Kriegsanleihe so zu gestalten, daß sie an Interesse für dir Kapitalisten hinter der Staatsanleihe zu rücksteht. Seite 7' . - —/ Amerikanische Finanziers in Lodz. , Vor kurzem Kaken in L o d z als Vertreter amerikanisch«! Finanzkreise die Herren R e n 1 o n und Ing. W i t m a u rm^ D'e Gäste beteiligten stch an einer speziellen Sitzung de» Magistrats, an der auch der Delegierte des ApprovckationSmimsteriums» Inspektor S i u t c, der den Amerikanern assistiert^ kk'lnahm. Die Gäste erklärten, daß sie gekommen seien, um sich über hie Finanzlage und die Röte der Sradt m erkundigen. SH eiklAiten sich vereit. die Einführung der städtischen Kanalisation, und Wasserleitung zu stnanrierrn, eventuell auch den Bau eirre^ städtischen Hospitals. Die Vertreter der Stadt erteilten den Gästen diesbezügliche ausführliche Anformattonen. Wetter berichteten die Amerikaner, daft sich ein« polnsich-amerckanische Gesellschaft mit 100 M'Üionen Dollar Anlagekapital bilde, die die Finanzierung der kommunalen Bauten und Anlagen der polnischen Städte' bezweckt. DaS Kapital der Gesellschaft wird sich zm Hälfte aus vvlnstchem und amerikanischem msammensetzen. Die Gesellschaft intciefflcve flcfj speziell für den Bau von Kanalisationen, Wasserleitungen und Arbeitshäusern. Präsident Ruwski erstattete im Namen der Bevölkerung won Lodz seinen Dank für das Interesse der Amerikaner und sprach die Ueberzeuyung aus. daß die wirksame Hille der Amerikaner viele tapsende von Kindern vor dem Tode retten werde. Er hoffe, daß diese Bera'ung zur Anknüpfung etneS engen Kontakts mit Amerika führen und dieser sich in Qüm teilung finanztrller und technucher Hille äußern werde. DerDaicknotenumlauf um weitere 577'S Millionen gewachsen. In der letzten Septemberwoche hat sich der Bank-- nvrenümlaus um weitere 577'5 Millionen erhöht «nd betrug am 3v. September 45*78 Milliarden Kronen. Gegen die Dalutaspekulatton ln Polen. AuK Warschau wird den „Polnischen Stimmen" telegraphiert: Di« neu gegründete Devisenzentrale gibt bekannt, daß von mm ört alle Transaktionen mit ausländischen Valuten und Devisen alle« Kategörien auSichlresilich unter Vermittlung der staatlichen Devisen^ zentrale erfolgen dürfen. Diese Bestimmung betrifft auch die deutsche Mark. Ungestempelte öfterreichrsch-ungarrsckre Kronennotm und russisch« Rubel gelten nicht als ausländische Valuten. i Allgemeine österreichische Boden-Credit-Anstalt^ Infolge größerer Rückrahlungen, insbesondere aus der Tschechow Slowakei, hat sich die Boden-Eredit-Anstalt zur Bornahme einer! wett über das norma'e Ausmaß hinausgehrvden, Nominale K 5,000.000.— unpassenden Verlosung ihrer 4«/o Kommunal-" Schuldveischreibungen, Emission 1911, veranlaßt gesehen. Dia Ziehung ist am 1. Oktober 191 l pro 1. Jänner 1920 durchaeführt worden; die Ziehungslisten sind in der ^Wiener Zeitung vom 5. d. M. veröfsrntlicht und bei den Kasten der Anstalt kostenlos, erhältlich.; Sehr günstige Zuckerrübe«ernte in Rumänien. Aus Bukarest wird gemeldet: Das Rumänische Prcßbureau meldet: Die Zuckerrübenernte in Rumänien läßt ein derartig günstiges Ergebnis erwarten, daß für das Jabr 1919/20 mit einer A u s t u h r von 4 M t l l i o n e n Meterzentnern gerechnet wird. i Aus der galizischen Raphthaindustrie. Wie den ^Polnischen Stimmen" gemeldet wird, sollen die im Jahre 1910' von der Deutschen Erdöi-A.-G. gegründeten 'Gesellschaften? P remierOil und Pipeline liqnidiert werden« An deren Stelle wird eine neue Gesellschaft gebildet, an dev polnisch-englisches uud Schweizer Kapitals beteiligt ist. \ Bon den GetreidemLrLten. Die landwirtschaftlichen' Berichte ans Innerösterreich lauten günstig. Der Winteranbau fchemt m normalem Umfange vollendet zu sein und das Heransnehmen der Hackfrüchte wird vom Wetter um* gemein begünstigt. Der Geschäftsverkehr gestaltet sich weiter u nbefriedigend. Aus den betmischen Zuschußgebieten langt wenigWare an und die Bezüge aus dem Auslande haben zuivlae verschlechterten BalulastandeS eine weitere Emschränknncx erfahren. Insbesondere m Futterstoffen aller Art! herrscht empirndliLster Mangel. Alle möglichen Surrogate müssen herangezogen werden, doch kann der Bedarf noch immer nrcht volle Drsiiedigung finden. Die Auslands--! Notierungen lauten wenig verändert. j Ausgleich. Vom Wiener Handelsgerichte wmde die AuZaleichsiagsatzung >m Ausole'chsversahren der Finna Allgemein^ Cellulose-Verwrrtung-tzisellschaft m. b. H., VI., Capistrangasse 2; auf den 30. Oktober vormittags 10 Uhr, Zimmer 98, erstreckt. Die ArrsgleichHschuldnerm verbesserte ihren Antrag dahin, daß die angebotene 7°/oige Quote sofort nach Rechlskraftbestätigung deL Ausgleiches zahlbar fern soll. Wiener Börse. Der R ü ck g a n g d e r K r o n e in Zürich 7.2$ und die fortschreitende Entwertung unserer' Wahrung in den Nationalstaaten hatte eine Fortsetzung des H a u s s e t a u m e l s an der gestrigen Börse zur .Folge. Auf die Gerüchte hin, daß iüParis Entschlüsse von Wichtigkeit wegen einer U m g e st a l t u n g )er Länderbank gefaßt worden seien, erhöhten ich die Aktien dieser Bank um K 182.—. Die tschechi» chen Papiere profitieren von dem Kurse von K 250.— ür die tschechische Krone im Privatoerkehc; Skoda- Aktien besserten sich um K 147.—. Türkenlose und Io/gige Südbahnpriorität-n erlitten eine Einbuße, erstere um K 45.—, letztere um K 43.—. In Schrankenwerten kam es zu namhaften Erhöhungen: T r i f a i l e r gewannen K 50.—* Austro-Amerinana K 65.—, Lember g—- Czernowitzer Bahn K110.—, Westböhnv. Kyhlen-Aktien L 150.—, Adria K 280.—. Dagegen lagen mehrere Petroleum- und Montangapiere schwächer. Dtt Anlagemarkt blieb fest. Im brtgen verweisen wir auf die nachfolgenden wichtigen Schlußkurse: Invustrie-Unternetzmungen. Allgem. BaugeseUchä 630.— (4- 10—), Nlmonbau 408.— (— 2.—), Wien» Baugesellschaft 406.— ^4- 10.—), Wienerberger Ziegel 1248.- •f 8 —), Lrefinger 725.— (+ 15.—), Sarajevo Akt.-Brauerl 1130.— (+ 7.—), Aussig Chem. 8400.— (+ 90.—), Brosch ©Ointuß 1549.75 (+ 1.75',Karborundum 1488.-— (+ 12.—),Hob liandelsgeselllchast 1190.— \+ 40.—), A. E. G. Union Elckti SIS.— t+3I.—), SremenS Schuckert 675.— (+ 107.—), Alpin 1478.— --.—). Ausirra Ematl 1400.— (-1- 10.-), Berg r Hütten 8820.- (4- 160.-), Poldihütte—(-Prag« Etsen 40N0.—t-s-40.—), Rimamuranp 1515.—- k—5.—),Skoda werke 1450.- (-!-147.-), Wasienfabrik 1050.— f+ 50.-), Salg intianct 1540.— v— 40.-). Trrsatler Kohlen 1285.- (-!- 55.- ilng.Allaem.Kohlen 3000.-(+ 10.—)..Urrkarw 1645—(+47.—