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Wiener Morgenzeitung · 1919-09-27 · Heft 248 (27.9.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 248 (27.9.1919)
Date
1919-09-27
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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; \ t $4 'i ) i 1 igfeite 6 i- Wien/! * Die Brssl-irngsrefoe«. Von der StaatSkanM wird Int&ctciU: DaL^ stuiicfjcnitrtniSiiniifidic Komitee fite die Augii'acnbcitcn bet ift rat “iüiHnnK dkk ‘Keaieanin » l den augeküudigtcu ^orarlieitn) eincv Besoldung reior in irr: mir der- Fertimielluiiü bicfct* fcfjc. fdjnjicvigcw A'.be;t famt i'i Satire des Monaies Oitobrr lurechnet werden. Dak> lediglich nis Fachleute» aus dem Gebiete der drrnstrcchtlcchen Normerr gc« t ideteKormlee ist, wie sich schon ans den ifim von der Regierung Lieiltrn Aufirag erg-.bt, weder berufen, noch in der Lage, irgend dttche Stande-sinteresten zu vertreten. Die Anwürfe, die m letzterer Hinsicht in einer om Sonntag in dn Bvlkshalle abgedrttenen ^ersaininlnng von StoatHaugeflelltm gegen Mitgllkd« »'s Komitees erhoben worden sind, verfehlen ,daher Von vvrneierem ihr Ziel. Die Arbeit des Komitees wird als Grundlage <iner Regierungsvorlage zn dienen haben, die sowohl die Gr- «ldungsordnung als den Besoldungstarif enthalten uüd vor der Einbringung in der Nationalversammlung drri Orgamsativnen rtikgeteilt-werden wird, * Ausgestaltung des Fahrparke» der städtischen pLellwagenunterrrehmnng. Der Stadtrat bat gestern bechlosien, 40 Chassis für Benzimvagrn vnd 80 ElektrochassiS zu öftesten. Weiter wurde dir Bestellung von 45 Wagen in Aussicht rmommen. Der Gesamtanswand für diese Bestellungen beträgt i'! Millionen Kronen. Die Wage» werden im Laufe des Wahres 1920 zur Lieferung gelangen. # Die VergirZgrmaslokctte wieder geästuet. Da.? .lliinistermm für vffmtliche Arbeiten hat gestattet, daß die B e rinügnngslokale bei künstlicher Bereu ch t« u g von 8 bis IS Uhr geöffnet halten dürfen. * Freigabe des SonutagsverKehres der Antslaxi» Nit einer demnächst im LandeSgefehblatte zur Verlautbarung ommmden Verordnung hat die kiederLstrrreichische Landesegirnmg denAutomobrlplatzfnhrwerkeu (Autoan) im Wiener Pokizeirahvn den Verkehr «m Sonn- und Z r i e r t a g e n in der Zeit von ö Ahr frG LiS \ Uhr abends gestattet. Alle Fahrten» welche dem. Vergnügen diene», insbesondere Fahrten von und z« bergnLgnngÄvkaken, Theatern, Rennen und sonstigen Verau- Lattungen, Heurigenschänken und dergleichen sind auch dem Platzuhmerke nach wie vor ausnahmslos Untersagt. M Prrvatcmtvm»b4e bleiben alle «l«ff«ke» BettchkSbefchrankungm mwerLudert amfrecht. 0 9h Forderungen an die ehemalige K. a. ». Heeresverwaltung. Der Magistrat erläßt behufs Schaffung r-mr Uebe^icht.über famtüche gegen die LiquidierungSmaffe der cheuwltyru Heeresverwaltung noch bestehenden Forderungen eine inindmachnug. worin alle, denen materielle Ansprüche gegm die örquibreruugsmaffe der ehemaligen 'SeertSverwaltMg zuflehe», ein- Fladen werden, birst Ansprüche bei der Abteilung 15 deS liqmsrereuden Kriegsministermms, Wien, Ul., Radetzkvplatz. Hotel pungaria, 2. Stock, tunlichst mit 1. Oktober d. I. schrrftlich «nznuttLerr. " Erhöhung der Hoteltarise in der Schweiz. Aus Lasel wird gemeket: Eine vom Schweizer Hotelierverei« ein- ^rufene Vertrauensmännerverscumnlnna beschloß einstimmig mit Rücksicht auf die Lohnerhöhungen, die Verkürzung der Arbeitszeit, sre Kapitalzmssteigerung und die Milchprnscmfschläge eine rllgenreine Erhöhung der Hoteltarife um LOPwMt. Kommunales. Wiener Gemeinderat. Sitzung am 26. September. Dir gestrige Sitzung wäre beinahe ruhig verrufen, wenn es wicht am Schlüsse zn Unerhörten Turnrrttszenen zwischen SozialLttnskraten -und Christlichsozialen gekommen wäre. Minutenlang bauerte der Lärm und es schien jeden Augenblick, als ob die Gegner zu Tätlichleiten Äbergehen wollten. Schon sah man geballt« Fairste schwingen, da gelang es noch in letzter Minute einigen besonnenen Elementen, das Aeußerste. zu verhüten. Hier der Bericht: ^iue A»Ssprach« Mer dir H-Hterrmiseve und deren Bekämpfung. Gemvinderxrt Nun schal (christttchsoziall weist auf bis ÜLinftekluug des Straßenbahnverkehrs hin, die die Stadt in eine Lage gebracht hat, welch« täglich. Unerträgliches wird und zur vollkommenen Lähmung des Lebens der Großstadt führen muH. Die Bevölkerung erwartet einen eingehenden Bericht über die Lage der Kohlenversorgung, über die Möglich Veit, den Straßenbahnverkehr wieder aufs.nnehmen, über die Bereitstellung von Ersatzverkehrsmitteln, dis bisher vollkommen ausgeblieben sind und Über Maßnahmen, welche zur Versorgung der Haushalte mit Brennmaterial getroffen tvo-rden sind. Der Interpellant fragt, ob der Bürgermeister diesen Bericht imgesäumt. erstatten und' eine Anssprache über diese höchst dringliche Angelegenheit/ rm Gernttnderat herbei führen.' wolle. Bürgermeister Reumann: Ich werde denk Wunsche Les Interpellanten Rechnung tragen und auf die Tagesordnung .der nächsten Sitzung einen Punkt betreffend die Ävtzlenversorgung sttzen lassen, so daß darüber auf breitester Grundlage Anssprache gepflogen werden kann. Eine Lücke der W^chwmgsÄnfardervng. Gemeirrderat Her nstein lSotzialdemokratl bemerkt, daß die Verordnung der Landesregierung Über die Wohnungsonforderung eine Lücke enthalte, weil sie nicht die Äw- »<wder»ng von Räumen für gewerblich« Zwecke beinhaltet. Ct fragt den Bürgermeister, ob er bei der Lcmdesregiemmg schritte wegen Erlassung einer Nachtrags Verordnung «nternehmen wolle, welche die Anstvcdernng von Räume» zu Verkaufs- und Betriebszwecke» ermöglicht. Der Bürgermeister erwidert, baß das Wohnungsamt schon vor längerer Zeit diese Nachtragöverordnung an zusiändiK«: SteXe angeregt habe. Er tverde diese Aufrage;.um Anlasse einer Betreibung bei der Regierung in dem rru'ahnten Sinne nehmen. Angeblich geplante Gewalttätigkeit«» gegen tschechische Ktntzer. Gemeinderckt M adpa t (Lschakye) stellt an den Bürg«»- l rueisrer eine Anfrage bstra^orÄ die «»WebÄch gdphlkrten Geweckti&igSeüftit gegenÄe» tKhechW« in WWÄtM/ ui« sich solche Kinder -nsammertsiHden, Mangt für fie M! ötigerc Schulen nicht tzoei gsmacht wer«u. Äemeinderat Unckermklder (ch*tßWsoztal): M 'Äasthäupvrn kommen vuoe Rind« zrchEueuL Ge»nei«derat Kli«»eckch (Tsch«ä»e): Asnu Ihr uns! Väne Schulen gebt, nn'Hfcn sie in Gasthäusern U'llnnnv'"- ^7. HDem§er W9 mmn n*f+- Gemeinderat Rv t te r (christllchsozial): Bel uns wollt Ihr alle möglichen Schnldü.üttd iu-Deulschböhmen sperrt Ihr eine Schule »rach der a,tderen. GLmeiuderat Klim e^ch (Tscheche): Die tschechische Kohle lv>ttten sie brauchen, aber dir tschechischen Schulen sticht. (Lebhastr Zwischenrufe.) Ihr seid Verbrechet! Gemetnderat Gründe >E (christlichsozial): . Ihr Kriegs- Verräter i Gemelnderat Kliruesch (Tscheche): Wr sind stolz darauf, daß wir Oesterreich zerschmettert habett. Wir haben. Euch zur Republik Verhvlsen. Euch find aber die Habsburger lieber. Uememberat Unter »nüIler (Hristlichsozial): Herr Bürgermeister, er hat uns Verbrecher gertanUt! . Bürgermeister Reu in an n : Ich habe nichts gehört. Schließlich erklärt der Bürgermeister, nachoem wieder Ruhe emgeächrt war, baß er die Interpellation dem Polizeipräsidium Übermitteln werde. Dt« N-ruregelung der lairrLtvirtschaftttche» Betriebe der Gemeinde Wiay» Es ge-langt nun das Referat des BÜrgermeistnS über die Neuregelung der landwirtschaftlichen Betriebe der Ge- -nreinde W^n aus der letzten Ge»weinberatssitzung zur Debatte, an welcher sich die Gemetrrderäte Dr. Kumböck, Breitner, Kunfchak, Dr. Schwarz^hrkler und Dr. B^uno Pollal beteÄigten. Bekanntlich bat dev Gemelnderat in der Siimng vvm 36. Mai 1819 der Pachtung der Fondsgüter Orth und Mannersdorf sowie der Dreherschen Güter Schwechat, Rannersdorf^ Marmswörth zugestimmt und di« BettÜLgüng an der Brücker Zuckerfabrik beschlossen. Die vor Finalisierung der Pachtverträge angeott»net« fachmännische ünterstlchung ergab bezüAich der Brücker Zuckerfabrik folgendes: Die im Vertrage der Gemeinde Men aufeckrgte Verpflichtung, auf de» Dveherschen und kaitzerliche» Pachtun-e» S5 PvsMpk «tt Rübe z» bebauen, fft äußerst drückend, raubt die nöüge Brwegwms- und AnpassmrgSfrsihett. Nach der Natur der in Betracht kommende» Böden würde ei« »attoueller Betrieb mrSgefchloffeu fei«. Der Vertrag verpstlchtrt die Gemeinde, auch! fedwedeu Lnstig erworbenen landwirtschaftlichen Rrmch zu einem Mertel der Rübankoltur zu WÄnnen. Heute wt»b der Vertrag alS drückend empfunden. Gemeirckevat Dr. Brun» Pvllak führte Unter großer AuftnerksamNt der Zuhörer a»S, daß er in der Sitzung vom 8V. Mai der Ernzige gegen den Vertrag war und beanständet habe, daß «um keinen Fachnrarm zugezvgen hat, der die Beteiligung an der Zuckerfabrik vom kaufmännischen Standpunkt beurteilt hat. Der Vertrag sei eine Blamage der Gemeinde Wien. Schuld trage allerdings nicht Bürgermeister Rmmann, da der Beschluß am 1. Mat unter dem Bürgermeister Dir. Weisllrchnrr gefaßt w»rbe. Redner verweist darauf, daß die Zuckerfabrik Bruck t» Mai sich von zwei Erwägungen hat leite» lasse», vo» der Angst vor der Sozialisierung und von der Angst, daß ihr die ungarischen gründe Wegfälle« könnte». ES sei z» verwundern, daß tadtrat Breitner der Ansicht fei, daß 60 Proze«t des Ertrages als AufgÄd gezahlt werden müssen. Die Zuckerfabrik sei weit mehr als SO Prozent Agio wert. Der heutige Wert ist 200 bis 300 Prozent. Btt ttnem solchen Geschäfte hätten Kausteute und Industrielle gehört werde» müssen und das Urteil hätte nicht der Mtgistvatsdirektor «Lein fülle» dürfen. UeberdieS werde sich die Sache h» gestalte», daß wir genötigt sei» werden, auch auf unserem Bode» im Laufe der Khre tatsächlich LS Prozeitt Rübe» z» bauen, ko daß wir dann die Rübe» liefern werden, ohne eine Beteittgrng an der Fabrik zu haben. Mn kaufmännischer Experte hätte das sicherlich erkannt und wir hätte» in der Brücker Angelegenheit ttrre Redisüm des Vertrages burchgesetzt, statt jetzt Blamage zu erlebe». Redner erklärt schließlich eS für ungünstig, wenn die Gemeinde den Vertrag jetzt löst. Hi«>cmf werden nach ttnem Schlußworte des Refo« rerktrn die Siadtratsanträge gegen die Stimme» der Christlichsoziale« angenommen. DR Fvrderlmge» de» Aerzle. . Stadtvat Dr. Grün betont t» feinem Schlußworte, baß den Aerzten unter der christttchsoziaten Herrschaft nicht die gerschtesten Wünsche erfüllt worden stten. unter kebhaften Zwischen«tfvn fthtt der Refemnt au», baß die Er- HSHttNgen durchschnittlich 226 Prozent betrage», daß die Kriegsznlage um rund 100 Prozent erhöht wurde und daß diese Forderungen inr Einvernehmen mit de» Aerzten aeoogelt wurden. Jetzt kvmmen <mf einmal Sie (z» de« Uhrisklichsozialen gewendet'» und ttzitieren hincmf. Gemeinderat Untermüller: Sie haben selber gesagt, daß nicht altes bewilligt worden ist. Stadtrat Dr. Grün: Sie können virllttcht btt der Hundesteuer reden, aber nicht bei den Aerzten. Darauf erheben sich btt den Ehristtichsozialen stürmische vs§ bszts MtsI rur propsgsnäs undAuOclärung bildet die Broschüre des Der jüdische Nationalismus. Prato K 2.6V. - 2m bazteban durok .... der „Wiener Morgenzeit-Uflg“, Wfsn,!!. 6ez„ *Faboretra8öe 1~*3 Kur «»gen VcrnlntsndunQ de» Betrages, gegen Nachnahme Wird nicht» versendet Prdtestnife': Da? ist kein Reserent mehr! Sack lasst« Mt uns nicht. bfetStt.; . .; . . . . Gemeinderat Dr. Kienb ö,ck geht zum ReßeüenteMWr Das müssen Sie zurücknehmen 'Herr Referent! In der Mitte des Saales tobt ein großer Mm», dtp Gemeiudsräte geraten hart aneinander, man sieht gedalttk' Fäuste gegeneinander erhebe», Bezirk-Vorsteher Langes Wozialdenrokrat) mckcht besonders erregte. ZwischenrM »W drohende Gebärde» gegen dir Thtistllchsozialen Und wir» üür mit Mühe von seinen Partciaenö ssen' zu rückgehäl t«n. Der. Lürnl.dauert eine gdraüme Weile. ' , 'Bizebürgermeister Äin 1er gibt nnaudgefetzt daS - Glockenzeichen. - Stadtrat Dr. G vÜ n erklärt die während feine? Reftrates getanen erregten Worte nicht getan haben zu Molton.. Gemeinderat Dr. Kienböck (chttstlichsozial): DaS genügt nicht. . Vizebürgern,eister Win ter: Ich habe leider vernehmen müsse», daß von bechen Seiten die parlamentarische» Sttten nicht beachtet worbe» sind und ich bitte die Herren' in Zukunft, derartige Mle möglichst zu vermeiden. Einschreiten kann ich dagegen nicht, da meinem Wunsche o»f Vorlage de3 stenographischen Protokolls nicht Rechnung getragen werden kan». Die Stenographen erkläre» Übttgens» daß sie infolge des großen Lärmes die Zwischenrufe nicht aufneHrne» konnte». Btt der Absttmmunz werden die Referentenanikäge mit den Stimmen der Mehrheit angenommen, die AbÜnderungSanträgä des GemeimderateS Dr. Ohedenal abgelehnt.. Hierauf wird die Sitzung geschloffen. . Das ManneladegeschLft der Gemeinde Wien» In der gestrigen Sitzung des StadtrateS verichiete Stadt-' rat Breitner (Sozialdemokrat) Über feie Aufl-smde- Vertrages mit der Firma Mar Fekete in TriduSwimtt »ege« Marmttadeerzrngma. Dreier Vertrag f« aw 28. April lftt? «e* schleffm Worden und er sei daS unangeuchmstr und »diesetz« Geschäft, welchedie Gemeinde in der Lebensmittrlsache utn Abschlüsse gebracht habe. Sr enthalte lauter drückende Best i m m n n g e n und für die Gemeinde auch uicht eiven Vorteil Zurzeit stehe die Sache so, daß die Gemeinde <mS der letzte« Produktion 200 Waggons Übernehme» wußte, wovon 1» Waggonin einem völlig «»genießbare« Zu st a » d r war«. Aus diese» Grunde, wie auS anderen Grüudm bei rS zu AuSgleichSverhanblungen mit der Firma gekommen, dir schließlich zu ttnem iür die Gemeinde vorteilhaften Uebereinkommeu geWrt hätten. ES ist die Abmachung getroffen worden, daß die vvthandecke Marmelade, 17ö Waggons, pt ttnem rnmehmdar« Preffe übernommen werden könne. Allerdings miiffe sich die Gemeinde verpflichten Zucker und Kohle zu« U «k» ch e n der Marmelade beiz« stelle«. ES fei d«S in der heutigen Zeit eine sehr schwere Bedingung» allein dir MarmHde müsse mvgekocht werdm, west sie sonst gänzlich verlor« sei. AuS dem NebMiukommen resultiere für die Gemeinde kein stnanzieller Schaden, wobl aber habe, wie schon erwähnt, durch die Ber* bmdung das Prestige der Gemeinde eineEipb u ß e «fahre«. — Uud sonst hat daS Prestige tot Gemeinde nicht weiter geritten? _' ) Die Ernährung. Der Marktbericht. Obwohl gestern von dt» Abeudmärtten iu KafferttNerSdvrf nm kaum nennenswerte Menge« mt Gemüse eingetroste« find und auch sonst wenig Gärtnerware zugefühtt wÄde» gab « gestern Gemüse in genügend« Menge, da von auswärts größere Smdmlgru an Weißkraut, Kohl, Karotten, Paradeiser Md Mals am Kolbe« ringettöffe» find. Obst war über Bedarf Vorhand«. Rebst Arpfckn »üd Birnen Tiroler und steirisch« Herkunft waren geftem «ch Traube», das Kilogramm zu ll 14.—, erhältlich. In d« Großmarkthalle wurde» zwei SSlß« detailliert. Sonst gab eö nur rayonirrtes Rmdstrisch uud etwas Würste. Heute gelangtder Großmarkthalle amerikanisches Speckfleisch und Selchfieisch zur Ausgabe. Kalbfleisch und Schweivesteffch wird nicht erhältlich sein, dagegen eine kleine Menge Geflügel und Geflügelfrtt. Arff de« Fisch m «r k 1 e n war« frische Schellfische g«ter QuaMt «yAtlich. Eier war« nicht zu haß«. Die ErnShrmrg im Herbst «nb Winter. Heute md in de» nächst« Tag« find« im StaatSamt für BolkSernährung die Beratungen über dieFeüstellnngdeS ErnährnngsprogrammS für Herbst uud W i» t e r statt. Die bisherige Mehl- Md Brotquote wird jedenfalls bis Mrtte Ottober gesichert sei«. Für die folgend« Monate hat sich die Reglmmg bekanntlich große Vorräte auSArgentiuie« und Jngoftawie» gesichert» bezüglich derer nur die Frage d« Bezahlung Md d« Transporte offen ist. Sämtliche auswärtige Lieferanten »«lang« Bezahlung in auswärtigen Valuten, weshalb eine Erhöhung dir Mrhlpreisez« erwarten ist. Mitteilrmgen der „Rohö". Zentralmagazin, VNl., Piaristmgaffe 19: Abgabe don Prima Meran« Aepfeln, Birnen Md Traubm, Fruchtmarmckade, Franck- Kaffre, So-So-Kaffea-Ersatz, Waschstärke, Mandolatti, Gulaschtabletten, Dari, Sardellen in Oel, Reibtüch«, Paprika, Kartoffel« walMrieß, Einsiedegläs« von 8 bi- 12 Uhr Md 7t8 bi- 5 Uhr. — Magazin, Nlbclungengasie 7, wie gestern. — II. uns XEX. Buir!: Abgabe von Fruchtmmuelade, Savdellm m Oel KarwffrlwalMwß, Reibtüch«, diverse Kleinigleitrn von 8 big 12 Uhr. - H. Bezirk kein« Sardellen. - XHL, LNl. «»d XTllI. Bezirk r Abgabe von prima Meran« Acpsel und Birne» von 8 bis 12 Uhr und vön ö bis ü Uhr. IV. Md V. Bezirkt Sardellen in Oel, KartosselwalMrrß. ReMcher, diverse Kleinigkeiten von 8 bis 12. — Die Avgabesielle im LVA^, Lazaristengaffe 14 wurde aufaelassen. — Die Mlalieder de» XVltl. BezrrkeS sind rcht in d« Abgabestellt X!X„ Bivrothstraße 24, bezugsberechtigt.! Erster Wiener Konsumverein. . Fortsetzmrg d« Eierabgabe um SamStaa dm 27. d. M. ist dm BerfchleiWlm de« Vul. bis einschltehUch XlX. Vezirktt sowie i» den Mua«M« Wollzelle 88 und FriedEraße 2 M i Bezirkes, 1 GM pro Perßm m der gewohnt« Weise. Ab-pche wwd« h» L. und AeM L,'« m Hü'-fiTS« -aSSSSTm m Abschnittes ,0“ der Hqclaffelkatte e^Kegeb«. » ' ms

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