Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 246 (25.9.1919)
- Date
- 1919-09-25
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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blCMITM Wien, Sommstatz 25. September ISIS i *l m »P ■'!»>—I——>|| I I M»II II i.mi.ii—TiiTiiini<-irriii'iifJ Setter , } l.'M» 111 Telegramme. Lil»derko«ferr«z to Salzbvrg. 0Cgf* Mt Vaspernmg. — -Die Dinge trettitt ebuv Katafteopy» Valzv«-. 24. September. (Korr^Sme.) Testern ADntttagS fand im Landta-ssitzungssaabe eine von iec, VlaätSvegienmg nach Salzburg eta&entfetve tzLnderkonferenz zur Beratung schwebender Vertt-r-ftagen» insbesondere der tzftags» der Einveiftürrd EnfenthallsverfügunAkN rrvb des ^HtMsporischAinstoanaer statt. RamenS de» VtaatSamts» für VerkshrSweftn bettete Mniperialrat Dr. Deschka bi« Berharchlungon mit einem Referat ein, worin er im Anschluß an die sechste Atvderkonfevenz die Aufhebung der Ginreiss- Bewilligung, Km^ügigM i« Reift- und Güwvverßchr utS dft Anfhobtmg beö rayonweift» TransportßchvtnzwanM, womöglich die Aufhebung dos TronSportscheinzwangsS übechaupt, forderte. GekttonSrat Dr. Ruber vor« GboutÄtmie für ZmeereS wie» darauf hi«, baß die Eürrviftbeschränkungen «ttde»GtaalS-nmdgefetzeu i» Widerspruch stünden und befürwortet« gleichfalls btt Aushebung der Stnvelftßesschlränknngen. LandeShauptmannstelldsrttewr Trüber (Linz)gab ebne eingehende Darstellung der Verkehrs- und Er- , uöhrungsverhLltnisft VberösterreichS uud trat für die Aufhebung der Einreisebewilligung ein, betonte ftboch, daß Oberösterreich bi« AufenthaltSbewilligung, de« Drncke der Verhältnisse folgend, aufrecht zu «halt« wünsche. Desgleichen müsse der Lransportftheinzwang unbedingt aufrecht erhalten werden. Am Bekämpfung des Schleichhandels müsse auch eine wirksame Kontrolle der Pvstpasetftudungs« burchgeführr HoftulDr. Tobiasch (Teneuu^postdirektton)sp ach ßch vom Standpunkte der Postverwalrung gegen eine Kontrolle der Postsendungen nach der Ausgabe und Übernahme durch die Poftverwaltung aus. Die Vertreter von Salzbu rg Tirol,Steier- «ark und Vorarlberg begründeten hieraus die in ihre« Länder« Im Gegenstand getroffenen Verfügungen, die, wie sie sagten, nicht im Fremdenhaß ihren Ursprung haben, sondern sich als Zwang-Maßregeln infolge der schlechten Ernährung-- und Wohnungsverhältnisft sowie als unbedingt notwendige Maßnahme zur Llufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung darstellen. Nachdem Landeshauptmannsie lvertreter Grub er (Lintz) als Kompromiß empfohlen hatte, die Einreisebewilligungen abzu schassen, die AuftnthaltSbewittigungen aber ländevtveift nach den bestehenden Verhält niffen aufrecht zu erhalten, erklärte Ministerialrat Dr. Deschka, eS werde an zuständiger Stelle über die Erörterung Gericht erstattet werden. LandeShauptinannstellvsrtveter, Prou ßler resümierte die Verhandlungen, indem er auf die unbedingte Rvtweudigkett hinwies, daß endlich produktiv gearbeitet werde. Hierzu sei es notwe»rdig. der Industrie, dem veellrn Handel und dem Gewerbe möglichst bald jene Freiheiten zu schafft«, die die Grundige produktiver Arbeit bedeuten. Redner schloß mit den Worten: Die Dinge treiben einer Katastrophe zu, wenn wir nicht zur Arbeit komme«. Wir müssen uns allmählich «ms der Zwangswirtschaft retten, wir müssen zur freien industriettm und getverblichen Entwicklung lom»««. Die «ngarischeu AvheUev gegen FeieVvtch. Budapest» dt. Septembn. Mug. Tel.'Kvn.-Bur.) Die Arbeiterschaft hielt gestern an litten Süllen der Stadt Ber« sämmlUngen ab, m denen eme R e s o l n i i o n gefaßt wurde, Won« die Atbettrr die am 24. ringst erfolgte Remvnftit^iernna her sozialdemokratischen Parte» mit »r^uden zur KmntNiS nehme« und »vren Anschluß an d»e Parte» erklärt. Unter Hintveraus tue vegrnwärtig« triNtche Lage wird m der Entschlteßung erklärt, daö Berdleiben der Regierung Frieder»chS ward« de« Rain des 8 a n d t S bedeute«. Die Ärbm«»eschaft verlangt die Bildung einer Regierung, die die Interessen der Arbeiter vertritt nnd dr« imstande ist» nach de« Mchwß des Friedens «nt der Gutem« daS Land wieder aufzubauen. Englisch« Truppen gegen die magyarischen Pvgeomisten. Budapest, 24. September. (Privat.) Den Umtriebe« der weiße» Banden ttt den von den Rumänen nicht df setzten Grbltten Transdanubiens werden endlich Schranken gesetzt. In mehreren Orte« stnd «« a l i s ch e M i l i t a r a b t e t 1 u n q e n tut» «»rosten, die di« von den weißen Truppe« ausgeschriebene« Astrntie»ungm einstellen und de« Mord» und Naubtatt« der Weißeu emgegentreteu. Rücktritt PaderewsMs? Panis. 24. September. (K»rr.«Dur.) .Ahiengo Tribüne* «fährt av» Konftrenzkielsen» das» P a d e r e w S k, dr «nächst zürÜcktrete» und durch DilmSki ersetzt werden soll. Da» Schicksal GalizLens. Pa^»» Stz. September, isiunkspruch.) De« Wnstrrat h«t m seiner hemlgm Sitzung die Erklärungen de» polnischen Monster« Präsidenten P a d e r r w 8 t» Äer daS Vrovtsvtische Statut GalizienS emMengeuommen. Pabcrew-st fotiwt btt endgültige Zuteilung dieser Provinz -»»Polen, währuid die Tcoßmächtt e»ne vortäustge Zutril»»ng und do Enesch^du^ Über da» endgültige Gck«stal O>»l»z ens du ich e>ne spätere VolkSadstimmung Vorschlägen. Kursk »au de« Deniki«.Truppen besetzt. stopouhagou» 24. Aevleinber. Darngl sche KnegS- «inistenu« tttlt mit, daß die Dm»bn"Lruvpeu einen großen G»ea gruniEm und KurSt besetzt hadm. Bst Eumahw« von Km«, einem sehr wichnzev ElstnbaLnkuounprmst, bedeutet Ar di« Dentlin-Trupp« eine» sehr erheblichen Fortschritt, die da«»« brrniS an der vrenÜMikch«» d« Amme vnd Gonckwüßland nngckmgt Noch immer Leine Kohle. Die Sag» hat sich »vsder gebessert noch verschlechtert, so müßt« daS Bulletin lauten, wenn ein solches über die Vituatton veröffentlicht würde. Dre Sitnation ist stationär. Der gestrig« KohkeueiuLmf w« Lkum nennenswert. Aus Pcben langten 36 WaggomS» aus Oberschlesien SS Waggons Kohle, aus Böhme« ein noch geringeres Ouantum ein. DaS Gaswerk erhielt a»^ Mährisch-Ostrau 63 Waggons, daS Ist annähernd ein Tagesbedarf. Diese Ziffern sprechen eine deutlichere Sprache als alle amtlichen Verlautbarungen zusammen. Me von wohl in formierter Seite und mitgebtüi wi»L, ist mit eürer Wttkrrauftmh«« de» StLaßenbahnvert hrS und dem Abbau der übrige« Eparmaßnahtnen im Lauft dieser Doch« nicht zu rechnen. Eine traurige Botschaft für die abgehetzte, zermürbte Bevölkerung l Wir verhehl«, nicht, dätz, »ach «asere« Informationen, sogar im Falle der Freigabe des SiräßcnvatznverkehrS, Dvosirlnugm «f andere« Zwrtgrn dcü Verbrauches tn Aussicht gestellt sind, sine Möglichkeit, weiche nicht auSgrfchiofftn ist. Die Behörden, welch« fetzt tn der Kohlenfrage die Unterharrdlangen führen, versichern aufs bestirnnrtestr, daß ein Resultat ihrer Intervention noch gar keine greisbax Form hat und daß daher von einer MD-MUÄ der Kr'ft derzeit absolut nach keine Red« sein lönive. Dagegen wird ebenso bestimmt versick)«rt, daß nach einem grcisbaran Erfolg urttxrzüglich mit dem Abbau der verfügten Spar maßnah,neu begon^ weichen wird. Waö die Wiede aufnahin« d^S E tr tzenbahnv-r'ei'rs «rlangt, fs wbsd dieselbe, wie auö der Direktion der StraHerchahn »aerlautet, erst 24 Stunden nach der Verlautbarung einer betreffenden Verordnung möglich sein, well die Vorbereitungen zmn Wwderbe^rieb durch Einberufung des Betriebsttaifc Fahrpersonals so lange Zeit in Anspruch »«hme. DL vrrhakchlMgeu in Prag. Gestern hal>erl in Prag die Beratungen begonnen, tvekche uns e»ü>lich die Erfüllung des mit der Tschecho- SÄ»»)akei «l'-eschtossenen Avhlenlieftrung vertrag'- bringen solle«. An ihnen nehmen Staatsftk>.etLr Zerdik mit dem Ministerialvat Dr. Kloß und Vi ebürgermeister Emmerling^teil. Z»r den groß» Gch^ier.gkeiten, mit welchen die Kahleuiieftrung bekanntlich zu rechnen hat, gehört der Waggonmangel, der ein« regelmäßig« Verladung mw Bersenhung hiiDert. Eü fthld daher nicht NN Mrtgüngen, hft Hilft bringen sollen. Utlwr diesen befimiet sich eine, b« dahin geht, daß der Oberste Rat zu PariK darauf Einfluß n«hrr»e,- daß in d«n Kohlengruben aller Starne,t statt dcS Stunden lo h «es wieder der Äikordlöhn eirrg führt werde. Dad urch kötmls die KohftnsördertlNg so gehoben werden, daß mit Rücksicht auf den/gegerrwärtig vermindert«« Bedarf der Industrie dtt Kvhlenrwt sehr schnell beendet wäre. Die Lrbenömttteihnftchtt« haben bisher »rfteulicherweift keine Uut»rb^lePs««A erfahren, obwohl, wie wir schon gestern» gemeldet haben, vereinzelt Stockungen auf manchen Bahnstrecken! eingetreien sind, die aber dennoch behoben wurden, weil man mit allen Kräfte» bemüht war, wenn vuchj geringe Mengen Kohle den einzelnen Eisenbahn^ dtrektwnen zuzuführen. Ein längeres Undauern dev Kohlcrmot würde aber zweiftlloS unsere Lebenömitteb» Versorgung in kataswophaler Weift bedrohen. Dir Kohbeusruge tw Stodtrat. Im Gtadtrat erstattete Bürgermeister Renman« einen ausführlichen Bericht Über unsere Kohlensituation. Gr bezeichrwt« die Lage unserer Versorgung nach wie vor als vollkommen nichtentsprechend. Statt tM DageSquantttnrs von 6700 Tonnen trifft nur ein Bruchtril hier ein. In den letzten Tagen sind eingelauftn: am 30. 696 Tonne», am 81. «nd 3L. ft 466 Tonnen. Die Elektrizitätswerk« erhielte« am 80. d. M. 60, am 81. 84, am 82. 488 Tonnen. Dße Belieferung der Gaswerke wäre zufrieden^ stellend, doch ist sie nur so groß,daß der Tagesbedarf knapp gedeckt wich. Diese Besserung bei den Eleft trizitätS-und Gaswerken bietet keinen Anlaß zum Optft ttlisulus, sie ist vielmehr »rar auf die Transportschwierigkeiten zurückzuführen, di« in den Vortagen geherrscht haben. Die Einläuft stellen eigentlich wir die Menge dar, die mti gefehlt hat. Hierauf besprach der Bürgermeister die Anbote, die ihin von verschiedenen Seiten wegen Lieferung von englischer und amerikanischer Kohle gemacht wurden. Dieft Offtrte sind durchaus nicht ernst zu nehmen. UebrigenS ist in de» letzten Tagen ein Bericht eingelauftn, wonach ' AmerÄa Nicht tmstmcke ist, Oesterreich mit Kohle zu beliefern. Bezüglich des StraßenbahuverkehVeA!inÄ ulkt Vorschläge, die auf einen Früh-, Mittags- und ASeuidverq kehr abzelen, von der Straßenbahndirektto» ältz tochnifch Wchurchsührbar be5c'..^7de1 worden und eS ist an »&* Wiederaufnahme eines teilweise» Straßenbahnverkehrss vsrläufig nicht zu denken. Der Bürgertneister wendete sich am Schlusft seiner AuSs»h..mgen gegen die politische« Unterstellungen, die aus der Kohlennoi der Partei gemacht werden, har er angehört. Er erklärte, daß nran nicht offen in' die Eftsahr hineingegangen ist, sondern, daß man vielmehr alles getarr habe, um auf die Gefahr rechtzeitig aufnietffäm zu machen und sie zu bannen. All« HilsSqaellrn sind jetzt versiegt und wir sind nunmehr auf die Hilfe deS Au^ iandes angewftftn. An den Bericht deö DÜegermeisterS schloß sich eine eingehend« Debatte, in der verschftüem Dvrjchlägr zur Besserung der Lage gemacht wurde«. \ 8«r AniverAtKLsfrAss in Lemberg. Kr«ttrnn. U, Vtptmrv«:. (Pnvet.) ^Gvmtt" meldet M Wmfchmt. da» der M»«»ßrr»«t tzkschiosten bade, di« Üembttgn UjeiverWtGchScke« Miowcrffw, de, den Jnikriptidnr« für Winterseweßer d»e Stubnk ^Ni»t»o«al»lLt" z» ei»m»«»ttrn. , DMib^ Blait be»;chtp we'MS» Der MlNistenM bat U* schloffen, m OfißaUiic«, ein« UmverWt mit nte 4 tn »sche, U n t e r r» ch » S s v r a ch e m errichten. Der Sitz diese! Uniyrlsität M»b wüd»ich«i»lich AmderL sk»N. Dali diesbezügliche Ptöjek» ssü dtw pslmfcheu ljandlag m der nkirn Gttztlütz vo»- seittzt werden. Die LelLttng Schlesiens. B«»rli», 24. Septench«. <Korr."Bur.) Im UMchtch der plttrßischen Landes»«' ft«m!»»n« iür d»e ob«rschl''s?!che tzuige und den Gesetzentwars Über d»e E'we-rmurz brr Lelbftändrqke t der Prsv»nzen wurden die v»m Zeatrmn vsrk,ileg»en Ätictz«^»'i'kel übet die Errichtung *mw PtSvnu O^tichi^en m der von der UntcrkommilÜ-n vs»geschl^s»ntn Yailung bei «mer Ar>»»»»»»- enthalt»»«- n«ge»»üinme>». Rach dm Entwune feil die t e 11 u « p der Prsvi« « Schlesien >n »me P'dvln^ Dl e\« und Niederichieüen m t. Apr! UW) m Knül tteren liebet d e tz»a-e der V e r m 8 g r n » a u S e» n a n 4 e r i e tz u n g soll ein Gesetz entscheid«»», wenn du Baüettr der beiden P^ov-.UM sich nM ruugrn könnte»». Kein« Kabinettskrise in dev Tschechs-Glowskei. Vre»«» 2i. September. (P> val.» In lsirmmuigSicetsk« w»rd »ttsicherl, daß alle Nach'.ichttn und Gerüchte über verönderitttar« « der Aegiernng sedtt Gr»mdls-e entbehre«. Alle Partien sind entschlossen, d>s m Neuwahl deS Parlaments oder miudesitttt btS Nrujaht in der Negirruttg kn«e neUdtrung eintrrfttt zu lassen. Dr. Bensch in Prag. « 2t Gevittnbtt sPt ivat.) Der fein siche Mpw de» MiUtÜttS Dr. Bsursch tn Prag aesialtm sich zu emtr gkop. artften KMtdgednnder Pragtt tztkaßr. Die BegkUßtiNa dtß Dr. Benesch »>tt stlUcm Echwtetzrrva'er.dem PrWbentm Ptaiaidk. buy btiondns herzlichen Dr. Benesch wnd Michsie« DonnrrStag in der Nanonaltzc! >'«mmlung cm Expo'6 übe,- tue tschech.schr Pol t»t lii;.l»en. wtiaus eine Debatte ütier du a»ttMr!i^ PsUttk b«»ch.ie!l)!,»l wird. D'.e Prnger Kshsrnvrr^.ndlnnr 'U. 9 Peaz» »4. Kevtember. ^P ivat/ Vel,m»>l ck setz« Wien aÜe Hostttuu-ktt «egtzn ftine» «oblenv»» ou, du Gcaebn t!r der vM« des Vi»«tsfttMär» sterd »k »md Gekiot^es w ch it l i e r nach P«N». Die Vnhandumzw NM der tschechische« ttrperanz bcalnuen. Durch die Aaktwft Dr, Brnrsch' schein«« Di« deutschen UniverMte« te der Tschechps BlVwckkeii. Prag, 24. Keptember. (Prtvat.) Der KultmanSschuß der Natiortalversammluuq hatte heut« eine sehr lange und bewegt« Zitzuna. m der über dlr veilrgung der Veuticken umverfikät und Technik am Prag beraten wurde. Es ergab sich ba&e» tzie »nte^ tiante ^üttd Difilnt; Tatsache, daß sämtliche tschechisches Aedner dagegen maten, die deM chen Hochschirl« ft Verlegen, ilnd zwar aus poliiilchen »md «aterrellen Gründen; damit erstens Nicht dre Deutschen an der Per»vHern deS Staategestärkt werden tmb Mk»»eas, bauvt die Stadt Prag nicht sdytele Konsumrntrs vkilrere. W« übrigens sehr gut infvemierte Politiker versichere ivird dirie Frage in der nächsten Zeit »n tt» ganz neues Stadium 'reren D,e Eatnite wud «S nämlich dm Deutschen Döhrnetsi »nheimsictzen, selbst ft entscheidcu, wo sie ihre HochschuÜ baden wollen. Die batz-ischew Waffettttsfevung Tscheche«. e« an die Mürrrtz-n, 24. Srp»t»nbtr. (Korr.-Bnr.) Im Landtags brachte d»e Mtttelvartei eine», Antrag ein, wonach die bayrische riaatSreglrrnng sofort d,r weiteren Waffemitsr»ungen der bayri chrn DebweriungSsiell« für da- HrereögUt <m dte Tlchechot Olowake» m,i allen Mitteln ft vtrhmder» halft. Auch die Demokraten haben n»e-w dieser Dnsftnlieftmnae» eine Anfrage an dte Aegirrnng geruht». Wtt» d'AttMinzi« fprdert. " Fi««e» W. September. Der »tatieNlsch« Katioualfeiertag ist hier in feterlicher Weift begangen worden. d^Attnrmzio hicst eine Truppenschau über sämtliche i» voller Wsiung vitSgerücktr» Trnppenllrper ad. Sodann hielt er an h<« Mannschaft und di ' anges.unlnelte Völt-mkutze eine Ansprache, wonn er deroitie, da Zsralien nicht MV die Stabt F,ame» sondern das gesamte Terr tvruim und den Hafen sowie die Eisenbahnen erhalten «tüsi4!o»»si wilrde dw ganze BcvSlkkrnng zur Erreichung dieses Ziel« ih» Leben etnsetzrn. HtttÄ'ti Ziagen die yersamMte« zum Gouverne«rpalai4 von oenen Balkon «uö Kaviiän K-zft eine Ansprache an ssi hiel. Nach ,h»n tvid rtr d A»inunz>» die Menge ntm Durchhalir» i»u>. Unterden ituien^Nieder mii Ritt» l*. ^Eletze d«ß :trtlici, fdic ^utifcwr, in streute sich die BoUSmrng«. sollen bm» bcatnuev _ , jedvch dis Beryondltftgm ms M ta «•iw wiv2 yfBtwmeyt NßWvM «dm - tum ** * p ir v 8SLL-L««M Lcop. Kurzer. Wien. U, WestbaWmßr 23. Tefttzvov MWW, jm 5830