Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 244 (23.9.1919)
- Date
- 1919-09-23
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979321--02183-2987668- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
BSfeT -1 »avia'.. Men» Dienstag Wiewer Moege«zettrtÄK 23. September 1919 9tt 9H ■»!■*>»>* >miiii)i<i<iriiiniitmi «•» Die Ernährung. Der Marktbericht. Der Besuch der Märkte leidet naturgemäß sehr durch, die Einstellung deS Trarmvayverkehrrs, da fick bisher nameMW Die Besucher der großen Märkte aus den Bewohnern a^.Demks Wiens zusammensetzten. Montag war zwar stets die AklMmrgs» traft d« Märkte gering, doch warm die Markte selbst an diesem Lage noch nie so schwach besucht wie gkstem. Aus diesem G.cttNta tonnte auf den Grünware n nr ärktrn Mit densehv geringen Mengen, die für den gestrigen Verkauf cinflttroffe« surd, »as ArtSlanaen gefunden werden. Neuzusnhtttt an Obst wären gestern Nicht zu verzeichnen. In der Großmarkthalle beschränkt- Kch der Verkehr ans den Derkauf frischer Schevftsche.. E i e r waren nicht z« haben. - SauerLvetNt wird in dieser Woche ohne Karte und ohne EmschMstmz btt Menge mn 70 Heller für das Kilogramm ab-« gegeben. Abgabe vor« Kar^öffSlu. Mitttvöck bis Frettckg Mtdert m X11. B^irk jugofiawischtt Herkunft, ürrd . Kvak '-Kilogramm Pro Kobs zum Preise von L ß.do ftte Das Küo^amm nnd im XVI. Bezirk V? MloSkkkmm. KipfLttkarlsffelN pro Kops zum Preise von K 8.tz4 für düs Kllögrsinm grgkkl Abtrennung des Abschnittes „X" der KarwffcUatte itt beiden Fällen abgegeben. A«düts Fetdschuh, tt., Hraterstvahe 84. Wer« abgabe für Juli, Schokolade, Tee, Kakao, TifchMiile. Sardinen «lstv. Geöffnet von 8 bis 12 u.nd '/& bis 8 Uhr abends. Sport. Wocheerprogramm dss Sportklubs Hakoah, Wien. (E r s ch e i n 1 j e d e n D i r» s t a g.) Letchtathtetlksektio«. Training Dienstag nachmittags, Sonntag vormittags Stasettrnlauf ,Quer darchWren.— Heule Dienstag findet um V«8 Uhr abends eine wichtige Voll« Versammlung im Klubheim statt. Schrmmmfevtio«. Schwlmmsbrnd im Dianabade Dienstag für Herren. Donnerstag eutfällt wegen des Feiertages das Training. — Sonntag de» 28. d. M. kommt vm Vz§ Ühr unser Schwirrim-Meeting im Dranavad zvr Durch« siihrmra. SeÄtion für Lomcksttt: «ttd fi&tatetfport. Ra^onr mst für geübte Touristen, nnd zwar r Abfahrt von Wien-Süd« bahubof am Freitag de» 26. d. M. um S Uhr 20 Ml». früh nach Payerbach. Wanderung bis zurGingeri«. Samstag den 27. r Singrrin—Naßwald--Binderwirt^-Kaisersteig—Zika« fahnleralpe—Habshurgerhaus. Sonntag dm 28.: Habsburger- Halls — Hrukuppe — Trinksteinsattel — Schröckenftrchskrmz—Otto« bmE—Törl—Paverbach. Proviant mstnehmm. Führung Ingenieur Ackermann. Ningsektron. Diese Woche kein Training. Hockeyseküort. Diese Woche kein Training. Dienstag dm 28.: Vollversammlung. Beginn 6 Uhr. TerrnisseKttorr. DaS nächste Training findet Montag dm 29. von 4 bis 6 Uhr abends statt. FntzstallsekLion. Sonntag dm 28.: Mristerfchaftsspfrl gegen Ottakringer Sh. Cl. uM4uhr auf dem Hakoahplatz.-- Dienstag dm 83.? präzise 7 Uhr Vollversammlung. Lsichrüthrstisches Aelbe«i.Gede«KmeeLittg. Das dom tzeichtalhletikverband am Samstag veranstaltete LrKm-Gedmkmeertng «ahm einen »nrrgmdm Verlauf. Der getatest Sport war mit Rücksicht ans die tiefe Bahn recht gnt. Die wichtigsten Ergebnisse find: Dm Michl-Preis gewann Kämmerer (W. A. E.) mit 1372 Punkten vor Tronnrr (W. A. F.) mit 1749 und Spanner mit 1708 Punkte«. Dm Hrldeu-Gedeuk» preis. gwann Rauch (W. A. F.) mit 15 Punkten vor Lorenz lGraz) mit 9 und Bauer (Lehr. Sp, D.) mit 6 Punkten. Im Sap-Prris fiegte Haideager (W. A. F«) in 16188*8 vor Schramm (Vlenna) und Schm (Hakoah), und dm Fischer-Preis gewann Fried« (Graz) in 8r046 vor Rottn» (Hakoah) und Kästner, In der 4 X 400--Mtter-Stafetie siegte W. A, C. *AW in 3:42*2 vor der Hakoah und dem W. A. F. Lärrderrvetlspisl Oesterreich—Angar«, Ans Budapest wird gemeldet, daß der Ungarische Fnßballvervand seine Auswahlmannschaft bestimmt zu dem am 5. Oktober stattfindendenLänderwettspiel mtsmden wird. Die in Wim befindlichen ungarischen Spieler will er bei der Aufstellung nicht berücksichtigen. Gerichtssaal. Die MMwnen der ungarischen Gesandtschaft. Die Entscheidung des Oberste« Gerichtshofes. Wie die „Ungarische Post" meldet, hat der Oberste D) r r i ch t s h o f in der strittigen Rechtsfrage der seinerzeit von 'btt ungarischen Gesandtschaft verschleppten 70 Millionen hm Entscheidung nunmehr gefällt. Wie erimrerlich, wurden anfangs Mai. als die Nätrdrktatur m Ungam anschilnend -knavv vor dem Sturze stand, von mehreren ehemaligen Änooftclltcn der nnizcrrischcn Grsendtschast 135 Million?« wegpSiracht. Einen Teil rrhieltm dw Führer der daumliüt« grgeiirmdlntionären Bervegung, die dann den Betrag der Gregedmrr ^iegmregiernng übergabm. Ein Teilbetrag von nnM 70 Miuiottrn niurde von bcr Wiener Polizei zustandegebracht. Auf diesen Leirag hat dir Ocstekrrichisch-MMische Bank bei dem Bezirksgericht eine eiiistweilige Sperrverfügimg erwirkt. Gegen diesen <^e>:ichtsbeschluh hat die Gesandtschaft der Räterepublik «inen Relurs eingebracht, welchem auch stattgegeben wurde. Die Notenbank hat gegen diesm Beschluß des LandesgrrichteS den R r v i s io n S » A e k n r S eingebracht, welcher irnnmchr vonr Obersten Gerichtchsfe z u r tt ck g e w i e s e n w u r d e. M um 12. Mai rtstöffme einstweilige Berfügmia . ist sonach jetzt!>n'dgMg aufgehoben worden und die 70 Millionen : können wieder dem unganschm Staate auöaesolgt werden — an besten D c r n z r v i r.l l e r Bedeutung ist — M dm Etand» Punkt grstelld daß ngH den Bestimimmaen deL Mlkrrrechtck der »ngarstchL Staat nicht vor rin. tnlimdischeS GeÜcht gezoM werde» könne und daß daher a n ch eint e i n st w e' l i tz« L e r f Ü g n n a als Eingriff nr bic Sonveränität eine# fientden Staates angesehal werden in iijfor und folglich u tt z N« iäfsrg sei. Der Volkswirt. Nachfrage «ach österreichischen Fabrikate» itt Jugoslawin. tverdeo botn Oevtschssterrelchischeo Wckt tznbenkehrsbn'reau um Aufnahme «achstörender' Keilen ersucht! Die Zweigstellen des Beutschöfterreichischen WarenverkehrKbureaus in Laibach', Agram «O Belgrad'berichten, baß sich in tzagsslsmiest sttvtnptes Füteresse für zahlreiche österreichische I«d ustrtderzeugüisse zeigt. Go Werden in ganz Kroatien..und insbesondere. in Agram sowie irr Belgrad sowohl von privaten Uuiernehtnungen als auch vE LfsestWr« Stelle« L a st- und Persvnrnaktiomsbile gesucht. In LaiSach, Agram und Neusatz herrscht' rege Nachfrage nach D^htstiften, Werkzeugen, Feilen, Beschlägen, Gewichtwagen, Sparherdeu und Oefen. In Nngy-^Becskerek mrd dott uurliegerchen.Teilen des BanajeS, feruer m der ÄacSka werben ländivirtschüstÜche Maschine« gebraucht, insbesondere Motorpslüge, da in diesen Gebieten' insstze der vsrMgLMMMeu Requirierungen großer Mangel ÜN Zugvieh herrscht. Hier werben auch von größeren und AMeire« Mirhlen-Nnterriehmungen Dieselmotor« gesucht.. In Agram, Essegg unö Ga'-rajevo ist großer Bßkarf an Prtwleumbarrels, in Mt-S«bie«, besonders m Belgrad, Risch mck Uesküb ftud Offert« in Möbeln aller Art, insbesonderv Haushaltmigsand Bnreailtnöbeln, ferner in KanzleiartiÜetn und Papierwaren sehr erwünscht. Wie die genannte« Zweigstellen des Deutfchösterreichifchen -WarenverkehrSburorrus üdereinstimmerrd melden, wird im Königreiche S. H. S. von der Handelswelt allenthalben der Wünsch ausgesprochen, daß nun endlich die österreichischen Reisenbew ihre durch den Krieg unterbundene Tätigkeit wieder aufnehnren mögen; denn die jugoslawischen Zvaufleute wollen nicht mehr gezwungen fein, die zeitraubende Reist nach Wien selbst zu unternehmen, um ihre Einkäufe zu besorgen. Das Wärenyerkehrsburemr kan« daher unseren Industriellen, Kauflslten und GetverbetttiLenLen nicht eindringlich genug empfehle«, ihre Reisenden, di« schon zu kluge zum Rasten verurteilt waren, nach Jugoslawien zu schiüen. Es sei ausdrücklich daran erinnert, daß der neue Kompensationsvertrag Bestimmungen enthält, welche die Einreise nach Jugoslawien außerordentlich erleichtern Mid daß auf eine Empsthlung des Warenverkehrsbureaus hin die. Paßvisa seiwns der jugoslawischen Mission in Wien anstandslos erteillt werden. Die Zweigstelle des WarenverSehrsbureauS in Laibach, Agram Belgrad, zu denen ab 1. Oktober dis neue Zweigstelle' Neusatz (Nvvy-Gab) hinzutritt, sind angewiesen, bi« drutschösteereichisch«« Reistnds« mit Rat und Tat zu unterstützen, ihnen den Dsrkehr mit den jugoslawischen Behörde« zu erleichtern und die gesa;nmelten Erfrhtmrge« zur Verfügung z» stellen. Errichtung eines Handelsplatzes in Klagensurt. Eine hiesig« Korrespondenz meldet r Wie wir er» fahren, wird auch in Klagensurt, ähnlich wie bereits in Innsbruck und Graz, eint Zweigstelle der Zeutralstelle für Gin-, An S-und Durchfuhrbewilligungen errichtet,' durch die vor allem eine raschere Erledigung der Ern- und AuSfahransuchm gewährleistet werden soll. Das StaatSamt jÜr,Handel und Gewerbe. Industrie und Bauten hat vorige Doch« einen Vertreter nach Klageujurt eutfmdet, um durch unmittelbare Fühlungnahme mit den bereiligim Kreise» dir Dünsche Kärntens auf diesem Gebiete kennen zu lernen. Auf Grund der mit alle« in Betracht kommenden Faktoren grpstogerlen Beratungen wurde seitens der beteiligteu Sta'atsämter die Errichtung einer Zweigstelle für die Ein-, AUSnnd Durchfuhr-ewMguuge» für Klagenfurt beschlössen.. .Sie wird ihre Tätigkeit in allernächster Zeit aufnchme«. lleberdirS beabsichtigt die Gemeinde Kkagmsurt dir Errichtung eines Sffentl i ch e« 8 a g r r h a n s < - iü'Verbindung mit einem Z s t lfre ilag er, Keine tschechische Staatsanleihe vor ließet« nahmst dev Kriegsanleihe. Irr eiuer in der Vorwoche stlittgefundrnen Sitzung beS Kri;gHan!eihcschu!rvrkl'.ündcs für dm B^irk Asch würde der einstmuuifle Brschbiß aejatzt. die Zentrale dcS Allgemeinen Kriegs» anleiheschntzvcrbandcZ-sür Böhmen aust.ufordern, di» Losung aus« -ugeben, daß seitens der Kriegsanlcihebtsttzrr an eine Zrichnuttg der Staatsanleihe msolaitgtz Nicht gedacht werden kann, als die vollkommene Vimäsuna der KrtegSa»lri-e durch die Ziegtrrrmg nicht ausgesprochen rmv garautierk worden BaakuaS Weckselgesebfilt BERNHARD MAYER Wien, il., Taborstrasse Sb, lfiKSAM l!fflSaiSWarenabteU«tig, äutaato-tv flpilin<jün0en. tnkoi'msttvjwa koetenl»» 3te, fit. insbesondere nmrde der Staudpmkt der Regierung, «nach die KriegSanleche, einer individuelle« Losung mrt besonderer Verückstchtigung der wirtschaftlich Schwachen zugeführt werde» sollverworfen und demgegenüber aus die zwingenden Gründe hinge« wresen. welche gegen eme individuelle Lösung deS Problems auS dem Grunde sprechen, weil durch diese Art der Losung die dem Staate drohende Katastrophe, der schließllch uuch dri, wkrtschüstltch Schwache« zum Opfer fallen müßten, nicht 6* schworen werde» könne. Zur Schaffung des iutermttiorralen Geldes. Belmavß ss. Scht^her. ^United Preß* «stW aus. Paris, daß die Stimmung der.Muanzkrefie weg« d» Fastens der Valuta.febr gedrÜckt m. Unter oem EmdruL daß!man fiit etntn Dollar- Franks btzcchlm mW habe Proskfior Krau. B r u n h e« von der fran-SMym Wade»«» der Oeffentlrchkert fern Prosttt wegen Schaffung «UrS tut» r». nationalen Geldes «brrvebrn» deffm Dechma tzjv d tjt tf.ch » Kri egse« t f ch ä d i g«« - sei» W. K sollen Banknoten anSgegrbtU werde«, uÄche d»tch_ VülntM^ fchw 8nJ«itot « «nb 111»f tußt, 16VüWmk«U ol Lwr, M Dollar, iO Pfand und M Mark gelte» joM. war»», y tji AUS l a ub Skä uf e zu bezahle», so ha Nnd AuSsnyt voU WrchsrlschwaUnmgen »» a o wären. AeZrrng deS AättdelS Md OSlvstebeS ßS BsttzätMe«. . Dukrarsft, fei September. Das Nmn8n!sche PreWttM meldet: I» Beßarabie» würde ein Direktorium rrrrchtrd W W Hebung des Handels md Ge»,*tIAB m ©ef* v t » b i e n bezweckt. DaS Drrektorinm hat bereits i e dentend« Erfolg « mWt, hanprsdchlich am dem Gebiete dtt L t b « n st-j «i t u t v.eri erfl » »t. Gv ist tS gMagtu. bn.tzrat »r allgememeu Zusriedenhert^M töfeew. Nnamche öfuag. der H or-».»«d K»ckk ««» dt mrrpizrel deS Dnellormms bubet die.WWnmg ftfdEitzA Handels. Die bisherigen Eraelmifie »ach dieser Richtd-S md zufriedenstellend. DaS einbrimMe Koditäl genügt vollständig für dre pegeuwattigen Vechaltniffe. Bo» Nachteil für daS Gewerbe ist der Mangel an Rohmaterial Md die Adspenmitz der Msqy» am Dnjestr. Die Haoptgrwerdezweige de-Landes find das M Üh l e n g e w er d e» di« Webefab t iletid« und lue W »l l i«d u st ri e. Seitens des Direkt«mmr^ «rrdm die nötigen Schritte emgrleitet, um d« H o l - i n b u st r r, z « heben. Erwähnenswert ist di« Zuckerfabrik in Zo r s j e«iß jBezirk Chotin), die jährlich über 8.200.000 Kilogramm ZltM erzeugt nnd über 6000 Arbeiter beschäftigt. Benützung de« frühere» deutschen Schiffe M den Trausporr argeatluische» Getreide», j Wirtschastsrat in der gestrige» Sitzung de« Ersuche» tat deutsche» Regierungzugestimmthabe,daß dtedeutsck enAu-f«y« r r t i k e l ans die unter der Verwaltung der Alllrerteu stehmden! frÜh eren deu 1 scheu Schiffe verlade« ft&tafe* bic »ach Argeutiuie» stchren, vm dort Getreidefsr Deutschland zu laden, wenn kein alliierter Schiffsraum dafür tzeSU fügbar ist. .. j Außerdem hat der Rat die sofortige 8»f4 Hebung aller feit dem 28. April außer KM gesetzte» Schwarzen Listen beschloße». i Innsbrucker Wareuöorse. , IsnobrNck, 21. Grvtemötr. An der heutigen Börse angebolen : Obst, Wein, Bohnen, Packpapier, englische Makkogarve, Stickgarne md Tuchwareu. Nachfrage txft Och Wr und Teigware«. Berliner Prodtthtenbllrse. Berttn, 22. Sevtrntber. DmBerkehr i» Hafer,va hanpteten Prrrsen ruhig. Biktoriaerbse« bliebe» bei se Preise» gefragt. Serradella lMd.Fwinest spräche« si». haüptetm Rotterunaen fest auS. Für Stroh halt die Rachf HU* . .i# —-»• l-,» •?"•»* y »»- -y »7WT- V.» «*•»—, üü* Haferpreise: tzoko ab Speicher frei Wage» 1160 bi- IM- Loko ab EmgairgSbahuhof 1110 bis 1160 Mark. Tmftuz tubitzi Bedeutender Preiostuetz i» — England. Jß e f IC g o u t n a 1“ meldet aus L o » d o n; Dre erste Wirmug de- Gesetzes gegen die Kricgsgewinner ist ei» V r e i S f a l f i » der Lebensmittel» und Bekleidung-- brauche. Die Ursache ist einerseits dttWeigervagdev Käufe-, hohe Preise zu bezahle«, andererseits die drakouische Strenge der Gerichte gegen GesetzeSverletzungen. Muatnisch-ltattsnifche Eandel-dezteheMde». % Brrhaudlungen zwischen den Vertreter» der ukrainisch» Volk rrpublck md der ttalienischen Regierung nehme» ein» b e sr i r d i.g e« d r « 8 o r t g a n g. Für Italien tamtaß ti, sich um GlNfuhr von Lebensmittel» auS der Ukraine i« Austausch für Jndustricwaren, die in der Ukraine vollständig fehlen»; lllumänifcher TransttverLeh» süv Worte »ach Polo». AuS Bukarest wird gemeldet: Zwischen der p o l n rscherr und ftr rumänische« Regierung wurde ein Ueberernkommen gekoste«, wonach die rumänisch« Negierung de» T r a n s i t v e r t e b r für Ware«, die von de« Alliierte« nach P o le n bestimmt sind, gestattet. D« Waren gelangen auf dem Wafferwege bis Galatz, wo sie auf« geladen und, itt Waggons, die von den polnischen Bah«- vemaltungm beigestellt find, verladen werde«. Die Verladung erfolgt durch polnische Arbeiter. Die auf diese Weise formiert«» Zlige werden über Durdtgeni-Äolomea nach Warschau dirigiert. Geschäftszeit an der Wiener Börse. Aus die Deal«: der Einstellung des Skaßrnbcchnverkehrs wird die Geschäftszeit an der Börse bis auf weitereauf 10 614 r/,12 Uhr festgesetzt. Der 4 . Mustermesse. Der Verband b« Industriellen, Kaufleutt und Gewerbetreibenden Deutschösterreichs veranstaltet eine gemeinsame Fahrt seiner Mimlieder zu der vvck 1. Bia 16, Oktober stattfindenden Frankfurter Mustermesse. »T Wiener BSrfe. Die lebhafte Stimmung der vorigen Woche hielt trotz der Kohlennot und Verkehrsmisere auch heute an. Großes Interesse wandte sich vornehmlich den B a n k a k t i e« «r. Nicht mir das Wiener Publikum tätigte zahlreiche Kaufe, Ment die Papiere wurden auch Mr hollidldische und Schweizer Bschnuna .stark äekßM Kreditaktien besserte«flch umL4d^-> Länderbank um K86.««^ Bankverein um K 60r*-, Unionbank um!t 89.—. Noch stürker gesagt waren die tschechischen Bankaktien. Böhmische iktwubank avancierten mn K 90,—, ^ivnvstensktz »