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Wiener Morgenzeitung · 1919-09-17 · Heft 238 (17.9.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 238 (17.9.1919)
Date
1919-09-17
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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NL L3S Wtett, MmWty Wiener MorgettMLuüN >»!>'> ' —rvJ , '■11 ,-i.j. tr~".:. sf'nintcww——■MCM—hniii«" 11 ninjr':-r—TniTillr''»ini,l1""M>**“ 11 ."■'' ■*■■* >»"»» catismus, eine v-allvMlle Wirtschaftsgsbarün^ und Bsd» Llligllttg des MttkfaB. SiliS dttzft Mktt Wsg^ lchtungen vorläufig einander entgegengesetzt wirkend, » muß wüst bei BeürteilUng der Gachmge |llf Jt» ettzitNiZ gelangen, daß sich, pwßliM und LSdiM Raßuhmen hier nicht durchfuhren lassen, wenn teüts mnützen Opfer fallen ' falte So wie es dem Staatskanzler gelungen istden Lliierten Mächten die Lröstl'östz WirtsMfUche GstUükion, es beutschößerkeichischen » Stää^geSi4hes lläVzulegÄp, o MUß es unserer zielbewußteN Ärb-eiL stz^/ gelingen, vn Siegern, die uns angeblich unsere vollständige litte Lhängigkeit zu sicheln sich bemühen, die Schwi-svitzeiben überzeugend zu erläutern, die sich erMV täiionellou ßahnführung bei uns derzeit entgegeriMleN. Die Lage der Maschinenrndustrie. Die Lage der tschechischen Mafchrnenindustrie tak sich in der letzten Zeit nicht gebessert- Die Fabriken sind «och, immer., gezwungen, auf Vorrat zu arbeiten, weil die lusfuhrmöglichkeit behindert ist- Nach wie vor fehlt es >iN Ro bstoffen und der Wettbewerb der bentsch en Kiasch inenfadrikanten ttzacht. sich Unangenehm fühl- . xrv. Die Bemühungen, eiite Zollunion zwischen ' den' Staaten der ehemaligen. Mönarchis heAeizufÜyren, Häven «ch kein. Ergebnis gezMigt. ... , Was.die österreichische Maschiueninbustrie mlangt, ist in der letzten Zeit gegenüber den Börmongten eine' ße s s e r u tt g zü verzeichnen. TrptzotzM iNl alltzWteinen die tteiffcit iüdüMislleü AßtrisP Mit größeü. WHwierigrsiten Lmpf'ett, .gibt es döch ÜnteMehMünMn^ die Kit Aufträgen, iämentllch für, das. Ältausland, ausgestattet lind und. Mit ilNspannung aller Kräfte arbeiten Musstn» Bre Nachfrage Mch Maschinen ülltt Art ist stzyL Ägs. ' R ujn ä n.i s chv DcItfgHtte wei.lbtt! ßetzenwäktig tft Wien, uK AvKachungen nik der Industrie, betreffend Lieferung von ländidirtschaftichen MäWnen und Maschinen für die PetroleuNiindüsteie iU treffen- Auch. Ms Tö l s n. ÜNö JLaN.su /regen BetelluNAM V0r-. MtzM ist durch best Kürzlich". Mit I U g ollawien abgeschlossenen Mmpeüsäiionsvsstrüg der Anfssägsbestand der heimifchen Mäschinenindustrie gesichert. Allsr-i »tngs können sich Nachfrage, und Angebot nicht die Wage jLlten; denn die Schwierigkeiten, mit denen die österreichische Naschmenindustrie zu kämpfen hat, sind sehr groß 7 Und der kohlen Mangel heNmt ungemein die . Tätigkeit. Es. vird jebsch alles getäN, um dis Fabriken betriebsfähig zu tthalktzn. Viele wirtschaftliche Korpor-ationen sind aüf Anlegung atts .ÄteifeN 8er Usschinenindüstrie nunmehr an das ötaatsÜMt für Handel hetSngüLksM, Um den Bezug uwerte!anischer Kohle zu erwirken. Gegenwärtig findStt auch LerhaitblÜNgeN Ses GtaatsüKtes'Kit HsötMsMder.SMstikanischen- Kommission wegen Lieferung, von Kohle und Koks ktütt. Die Werke sind bestrebt, die größten finanziellen Dpfsv M bringen. Am schlechtesten liegen di« Verhältnisse in Ungarn. Oie ÜNgarische MäschittökinbpMs ist durch h.äs RäksspstßM tUgrUttds gerichtet. Wochen. Nach amtlichen MittSiiuNgett ist nbevhLLpk nUL bÜ GtUätsKä, sHiNeN füb vik in De- Web, während alle privaten Unternehmungen infolge Vor Mißwirtschaft der Arbeiterräte vor dem Konkurs steyetr. Die wirtschaftliche Lage Ln Polen. üsbsr die Wirtschaftliche Lüg« in Pölstt Wird folgendes berichtzet: ganbei und Industrie liegen zurzeit darnieSsr. Schuld ist dir Mangel an Rohstoffen/ vor allem M Baumwolle- Die Fabriken sind zuist großen Teile aUSgeplütibert, die Ääfchttieri weggebracht worden. Der Mangel an Eissnbahnmaierial macht sich ungemein fühlbar. In erster Linie fehlt es in Polen an Kleidern, Schuhen, Werkzeugen, landwirtschaftlichen Geräten und Draschinen, i«v die nächste Zeit auch an ZOmsnt und Gt«in«n. Ans Frankreich wurde nach Polen sehr diel Wäre, eingeschmüggett. Im ganzen Lande gibt es neugegründete Syndikate, die durchwegs privater Statur sind und die von der Negierung weder unterstützt, noch konttülliert werden'. Dis Schweizer haben nach Polen Handelsabordnungen entsendet, um den Boden für künftige Beziehungen vorzubeEsn. — Da der Älshstand des Landes sehr starr bezimrert ist, ist bis §!üchsragt nach Zuchtbieh sehr groß. Die BalutSfrage ist zurzeit die schwierigste und so lange sie nicht gelöst ist, muß der Handel mit großen Schwierigkeiten kämpfen. Das^ Eisenbahnnetz ist aailZ unzureichend. Die Weichsel ist in ihrem Lauf durch Russisch- Polen kaunt schiffbar, da feine Stromrsguuseungön erfolgt sind. Nur Kähne Nlit geringem Tiefgang kömfeN vis Weichsel in Poleu beführen. Der Fluß soll jetzt auf einer Strecke von 75ö Kilometer reguliert werden. Ein« Baugesellschaft hat bereits die Konzession für dic Anlage eines gro ßenFlu ßyafsns unterhalb von Warschau erhalten. In letzter Zeit wird sowohl in amtlichen als auch in privaten Kreisen vom freien Handel viel gesprochen, womit die fremden Firmen, nanfentlich die Schweiz, Frankreich, Amerika und England schon jetzt rechnen. Neuerlicher Rückgang des Kronenkurfes im nentrale« Ausland. ’ Die Devise Wien ist in Z Ü r t ch auf S'25 Mückgegangen, die -estempellen und^uugestemprlten Kronennolen notierten « Im „Deutschen Valksblatt" hat ein „nmtraler Politiker", öer dermalen „nicht offiziell in Wien" weilt, das Geheimnis des Kursrückganges der Krone enträtselt. Natürlich ist er dem Alljudentum — „Sie können es auch Freimaurerei nennm" — zu danken, daß seine ungeheuren Vorräte an Kronennoten auf den Schweizer Markt geworfen hat, um Oesterreich, Ungarn Und Tschecho-Slowukien für das Aufstammin des' Antisemitismus zu strafen! Geführt wird diese Aktion von Frankreich, dem Sitz der Wcltfreimaurerei, zu deren Häuptern Poincarä und Clemenceau zählen. -- Der neutrale Politiker scheint sich weniger in der Finanzpolitik auszukeunen, dafür aber besser in der Freimaurerei. Ist es am Ende der „Natwnalrat" Dr. W i ch tl oder gar Leo T a x i l? Feststellung freier Devisenkurse au der Berliner Börse. Berlin, 16. September. lTel. der „Wr. Morgeuzig.") Zum erstenmal find heute an der^ Börse die freien Devisenkurse festgestellt worden. Sowohl die Neichsbank wie auch die Pnvatbanke« waren sämtlich vertreten. Die Kurse Wien, Prag und Budapest sind vorläuflg gestrichen worden, da man sich über deren Notierung noch einigen mutz. Ob dir Geld- und Briefkurse bestehen bleiben und nicht Einheitsk ursen weichcn werden, bleibt abzuwarlen. Bcsprcchnngen mit Börsevertretern aus Krankjmt und Hamburg stehen bevor» Deutsche VklntsÜvnfevettz, , .Dtzktznlö« Septeulber. kTtzl---Kvmp,> Mter brM Bbrsttz ves UeichsfinSüMinistLrä ErLbekÜtr faNv p? litt .NstWschntzämt eine Välütäkvnferenz statt. Es würdsü üue äktuellssi FrägM W sprochen. die mit der weiteren MMcnMlttM ittt AtMände Mt* farnmenhängem, In der Hauptsache wurde die Forderung nach der tzölwetidiaen/Siedci-errichiMg Sdv Ztzslgrsüze mi Westen erhöben. Diese svu. iiicht nur ein beokmsäNier Fiiktvr zur Vermeidung .eitles WitetSN MiMiirzeS fein» föÜdet'N liegtz auch im FntcreffS. der WÜNte, dek..MÄi Wetzest sein ÜiM- BeüWmnd tut Erküllustg s'eiäer BWflichiiiiigen äuS dem Fnidensvertttzge. lebensfähig zu Erhaltest- Hn.Hrst stamntri' TStzkn sollest Sachverständige btzr Berliner Grötzbänken und hervorragende Bastkrers zu den Bctatuügett herängezogest wersüst Tschecho^lorvalttsche Handelsbilanz. Prag, ^15. September. Die HüstdelSbilanz dev tschechoslowakischest Republik meist sök die erftett vier Monate dm A k t i v u M von 180 Millionen Kröstest astf. Prag, 15. September» In der gestrigen Sitzung der Delegierten des Zentrütberbandes der tschechoslowakischen Industriellen koNstätierte Gesterate fekrctär Dr. Hodac, daß, der Wett der Nussubr der Zucker- und Malzfabriken, der Spirünsbrenstcreien und Bierbraucreien der tsch^cha-slowakischcn Republik m de^ Neuest Periode m ndesteus 4 MlÜimdcst Krönen errrichcn konnte. Außerdem könnten Hv.psen, Holz, Hölzprodukie, Pontllan, Glas und die Ei-zeugmssc anderer InSustrien auSgefsthrt werden, womit der Wert der Ausfuhr MiNSkstests auf h M illi a r d e st Kronen steigen würde. Es sei grtustgett. emest y i L e ü 1 e,.n d e n Private k r e d i t in Frankreich,. Holland und Amerika zu. .erwerben, womit die Möglichkeit.geboten sei, Mohpi vdukte für die TWite, me chemische» die MaichiNestuiid Metall- sowie kür diß üvnge auf frestide Produkte äst gewiesene Industrie zu bkschaffkti. Nckch Sistev illstfasttzteichen Debätie übet dkst oiß Entwicklung dev Jstdumie bitztohestdest Kohlen Mangel, wurde rin Antrag angenommen, wonach über drkDezählUng der Fordemngen tzkk stkyEthv«s!ö>öitklfchm Industrie Mit dM ehe M st t'.i gen fr r ü r verhirndelt weidest sölle. Die.esttscherdendest KrtlsS seieü i ch t p r i n z i p \ i 11 dagegen, Hß die geichädiMen Betriebe kniwicchestde BmschUsse echalieü. Fuk die. Mn Forderungen werde ein besonderes EvrdeNzbüreaü errichtet weiden. Dre Orienirerung nach dem Westen. Dev Jollaufschlag auf 500% erhöht. Durch eine gestern veröffentlichte VollzugSanwtisustg des Staatsamies der Finanzen wird der Äuffchlag, der im Falle der Zahlung der Zolle in Banknoten zu enirichtcn ist, bis aus weiieres au! bö[)°j0 erhöht. Der Zuschlag wurde zuerst von den ute sprünglichen 150 mif 2v0°/a erhöht ÜNd am 82. Mai aus $5Ö6/ö* Die BüllzutzsanwMUUg tritt M zchstten Tage. Nach der Kundmachung in Kraft. Die stets ärger werdende Verschkechterung der Balutenpreise ist bestimmend für diese n>-nkilrchk Erhöhung des Zollzufchlages. Rüßeidem foü 'sts der Erhöhung der Gtaurstinkünste dienen. Wie wird eine weitere Verteuerung der Preise der emgeführtcn Waren M Folge haben. Wie unter solchen Umstünden der „Abbau der Preise" ausfehen wird, bedarf keiner ürsönderen Erörterung. Kohlenförderung unh Koüssrzengnng in DstramKarwin. SNähvifch-Hstkau, tft. Gcpkembck. Die. KohkenfördMstg und KokserzcuAng M Ostt.iu-Karwiner Oternkshlegre v i e r hat in der Zelt vom 8. bis li. d.M. 1,120.647 Tonnest Kohle und 832.532 Tonnen K 0 k betragen. An Börräten waren vorhanden: 165.957 Tonnen Kohle und Tonnen KokS. - ' ^,.3n de« bezrichneten Zeit hat ein Streik stattgefunden. In bev Vorwoche, vom 1. bis 7. d. M., hat d^e Kohlenförderung 1877.195, die KokserzcuanNg 229.599 .Tonnen betragen. Die Köhlenvorräte haben sich auf 175.152 Tonnen, die Vorräte ast Koks auf 83.474 Tonnen belaufen. Brünnee Maschinenfahrik. Unter Vorsitz des Präsidenten Generaldirekiüis M. R 0 t t i f wurde hellte Ciit£ außerordentliche Generalversammlung der ersten Brünntr Maschmeite fabriksgescllschaft abgehalicn, welche den Beschluß faßte, das Aktienkapital vyn 11 Millionen Kronen auf 20 Millionen Kronen m erhöben. Diese Transaktion erscheint nach den Eiklärungen des GeneratdittkkorS Pauker notwendig», um'.die bedeuleäd gestregetten Bankschulden teilweise zu decken, das nötige Kapital für den ge» planten Ausbau des Wiener Werkes zu deschassen. und notwendige Verbesserungen im Betriebe durchzuführen. Die Grsteralve-sammlung genehmigte sodann die notwendigen Statutenänderungen. Aedev dis Handelsbelebung erklärte der englische Handclsminiün G e,d d e s, England müsse seinen Export bis zu 100 Millionen' Pfund Sterling monatlich steigern und errichte eine Organisation für Exportkredite an die verwülleim Länder Europas, denen man Rohstoffe liefern müsse; aber Europa sc» nicht EnakandS einz'ger Markt. England müsse auch den inneren Markt pflegen und seine eigene Industrie durch Zölle schützen; auch Amerika sei in komm erstellen Schwierigkeiten, durch feine günstige Valuta werde fein Export geschädigt und für Europa btc Nahrungsmittelvezüge verteuert. Glattstellung dev Orientbahn- und Tabak-Aktion duvch Sensale. Der Ptaatssekreiär. für Finanzen hat ausnahmsweise geftanet. daß die zur G l a t t st e l l u n a des zwischen den KommlssronÜren und ihren Kommittenten bestehenden Berhültnifles erforderlichen Stücke an A k 1 i e n der BetrirbSgesellschäst der Orientalischen E i ck e n b a h n e n und m Aktien der T Ü r t i s che T a b a k - N e g i e« Gesellschaft noch fehlendenStücke über Auftrag des Wiener Giro- und Kasseti-BereinrS wäbrend des Börseverkehtrs unter Beobachtung der in der Kundmachuvg vom 15. Iulr 1919, V -Bl. Nr. 915, angeführte» Besch»anküngen durch beeidete Sensale gedeckt werden können. Die noch schwebenden Pendenzen sind mit Rücksicht auf d»e laut 8 2. M. % der II. Vollzugsanwrisung vom 20. August 1919, St>G.-Äl.Nr. 426, am 20. S e p t e m b e r 19l9 ablausende Frist zur Ablirfenma der aukgerufenon Wertpapiere s 0 f 0 r t dem Wiener Giroünv Kassen-Berein anzuzergm. Die Ostjüdische Bank ' in Ezevnorvitz änderte nach einer Mitteilung des „ArguS" ihren N.nncn »n O st.b a n k und beschloß, ihr Kapital aus 10 Millionen Let, respektive 20 Millionen Kronen zu erhöhen. Die polnischen ZnckevfaVrikanten gegen die Agvavreform. Aus Warschau wird den „Polnischen Stimmen" telegraphiert: Dir polnischen Zuckerfabtikanten haben aus ihrer jüngst abgchaltenen Tagung eine NesolMion beschlossen, die sich in sehr enischicdener Weise gegen das InSlebentreten der vom Landtag veschlosirneu Grundsätze der A a r a r r e j 0 r m wendet. .17. Skptemvbr 1919 ,6^Üe %. Bon de« GetreidemLrkten. Gleichwie in der Vorwoche neiaeN. auch .die. .dieswöchigett' Tendenzberichte der auswärtigen (nberserisKenI Märkte der schwächeren Mchtung z«. Währetid. bei Uns dir UnliefMngen nur bescheidene Mengen umfassen» ist drüben größeres .Pröduzentenangebop zu verzeichnen, wobei die Wüte einem Preisdrück ustterlregt. .Die . anhaltende Dürre m Miseren Gebieten wie in oen. Landstrichen der Tschechö-Slowake» ist für die EüMMstMg und den Drusch der H q.l M f r ü ch t e vott gutem Ernfluß, dagegen für die Ente Wicklung der H ä ck lr ü ch t e. von k ä t alt r 0 p h a l e r Wirkung. Ebenso zurückgeblieben sind die Neuen Rapssaaten, bä stk wegen Mangelnder Befeuchtung nicht aufgrhen können. Der B v a tz e r Mai kt, verkehrte bei fester Tendenz, da sich auch dort Materialmangel geltend macht.' Der hiesige Markt liegt aNdaüernd l u st- und leblos. Die vorhandenen Vorräte schrikMpfen Mehr Nnd mehr zusammen, selbst die Deckung des drintzelidJen Tagesbedarfes ist nicht immer möglich, zumal auch Bezüge aus Jugo'stüwieN mit Ungeheuren Erschweruifsen ve--' buNden sind. Wiener Börss. Die Börse ist aus' ihrem Haussetaumel nicht, zu erwecken, wie dies der gestrige Verkehr wieder bewiesen hat. Das Hauptinteresse blieb den Skoda- Aktren zugewendbt, die sptuttghast in die Höhe getrieben wutden und den Kurs von 1250.— erreichten. Gegenüber dem "letztgemeldeten Stand avancierten sie unt K 271.^ konnten jedoch den Höchstkurs nicht ganz behaupten, dk Gewinnsicherstellungen zur Ausführung gelangten. Immerhin blieben sie umK 180.— in Atianee. Von den Moda-Aktten ausgehend übertrug sich die feste Haltung auch auf die übrigen Gebiete, welche. ebenfalls envrMe Steigerungen erzielten.. So profitierten AIP i tt e - A k. t i e n bis 1499.—, K 49.—, ferner waren Salgö Köhlen Und StäatsbahwÄktien Gegenstand regerer Nachfrage. Im Verlaufe des Verkehres trat eine kstgemeine Abschwächung ein, ohne daß jedoch der feste Gruttdlön des Marktes verloren gegangen wäre. Im Schranken war eine geteilte Tendenz zu verzeichnen. Während die Aktien der U n g. Ä l l g. Kohlen um K ,160,=* avancierten, ferner einzelne S ch.ifführt w erte mit BefferUugen bedacht wurden, waren P e t r 0 l e u m - A k t i e n und einzelne NeböNwerte billiger erhältlich. Renten lagen gut behauptet. Nachstehend die wichtigsten Schlußkurse: IndustriosAnteenehmürrgen. Allgem. Bcmgescllschast 640.«° (4- 12.—), Umonbau 350.— (+ Mch« Baügesellschaft 405--- Wienerberger Ziegel 915.— i—' Liesinget 720,--7.l-^ 19:—). Säraievo AktMrüuerei :-rrri (.=“• Aussig Chem. 1700.— i-7- Brosche Stziritüs iW.—lch öo,.-), Karborunvüüi 1175.— (— 27.—), Holzhänbelsgefellschafl 920.--» i— —^-), Ä. E. G. Union Elcktr. 811,— <- är-)>. Gepieüs Schuckett 512.- (+ 7.80), Alpine 1450.-» i---- 8.—)» ÄWM Emckil 1345.— s— 45.--=-), Berg ii. Hüttev 2340.- 5.-), Poldihütte 1150.— (+ 49,—), Prager @tfeti 8B&0,^ («s 45-—f, RimtzMUi'üUy —(-^ Skooüipcrkk 1169.^- (+• 150.-1, Wästenfabrik —(— Salgo Tmaner 14?4.« ich 4s---1. Ti-ifäiltzr Kohlen 1260.— (-29.-), Nng-Ällgem. Kühlen 1220.-- (+ 160--), Urtkänp 1216.- (— 7.—), Äestböhm. lß95.--= ich 48.-"), BrüNner Maschine» 1050.— —.—). Hüdi 450.^ (4 2.—), Lokomotiv Sigl 730.— - ich 25---), Gimmrrmger 500.---k-j-,20.—). Elbemühl 722.— .ch SZ.—p Lkhiam 7W--- (ch 6t--), Karpathen 3760.— (— 40.—), GülM3W6.--l--3y.-). MzsMIken Schoeller Zucker 1600.— >— 10.—), Böhm. Zucker —(— -.--),. Oestexr. Eisenbahnverkchr —(— Türk. Täbate teftie —(■-.—), Türkenlose 614.— (4 13.—), Krupp A.-Gi 746»— (ch 14-50), Ruston 732.— (ch ö8t—)» Fiatwerkc — — -«.«), Vsstschee Magnesit —.— (— — Schönvrlcsener —(— —.—), Äustro-Amertkana 2340.— 1- 30,-). Lransport-rrnLernehmnngen. Adria 2300»— AMtzsTeplitzer —.— (-.—), Buschtichrader lit. A., 2455,—. -ch 55.**), Buschtichrader lit. B. 1080.— ich 59.—.), Oriente bahnen —(— —Donau-Dampf« 8050.— (ch 45»—), FerdinaNdsMürdbahn —.— (— —Avyd 4460.— ‘-.—), Ravigazrötte 7400.— ich 100.—), Staatseisenbalm 1273.— (ch 5,-1, Lombarden 168.- (- 1.-), 3°/« Südbahn Prior. 471-50 ch—,50), Staatsbahn Genuß sch. 650,— l— 6,“-). Renten. Matrente 88.— (4“. -.85), Jebruarrmte 82,50 l— —Oesterr. Kkonenreme 82.50 (ch —»50), Oesterr, Goldrcntc 189.— ich — 6o>, Ungar» Goldrente—(--♦—). Ungar. Kronenrentc 82.25 (— '—,—). Banken. Anglo 310.— (— 3.-7-), Bankverein 450.— lch 8.-). Bodenkredit 1085.- ich 38.-), Kredit-Anstalt 711.- {— 27.-), Ungar. Kredit 774.75 (ch -.25), Depositen 548.- (— 1.—), Landerbank 634.— (— 4.—), Unionbank 524.— (— 11.—), Verkehrsbank 344.— (ch 4.—i Zivnostenska 855»— ImtsVrücker Warenbövfe. ♦ Innsbruck, 16. September. An der heutigen Börse waren offeriert: Rotweine, Südtiroler Obst und Textilwaren im Transit. Rachfrage bestand nach Hlllsenstüchten, Schokolade, Oel und Sardinen, denen jedoch kein Anbot gegenüberstartd. . ' Prager Börse. Prag, 16. September. (Tschecho-slotv. Preßbnr.) Tn Anlagemarkt lag fest. Der Aktienmarkt zeigte gegen gestern im, gerinae Ve>Änderungen. Es notierten (Geldkurse): 4^/,°/« mähr. Landesanleche 1Ö11 108.—, 5% Anleihe der Stadt Prag 1913 108.25, 4llt°lo Kommunalschuldscherue der Laudcsbank drS Königreiches Böhmen 104.25, .Melioratlonsscheine derselben 100.50. Eisenbahnschuldscherue derselben 100.50, 4»/,°/» mähr. Hypotheken' Pfandbriefe 107.-, dieselben 4»/» 104.25,4'/,°/» mähr. Landcsknltm> bau-Kommunalobligationen 108.50, dieselben 4V# 100.—, 4'/se/i Pfandbriefe der 1. mähr. Sparkasie 105.—, dieselben 4°/» 102.—. 4% Schuldscheine der Zentralbank der' tschechischen Sparkastep 99.50. Prcn,er städtische Spgrkastr 100.50. — Aktie n: Nuslei Akt.-Brauerei 950.—, Bergmann 780.—, Rosenberger Kreditbanl 475.—, Ceska Banka 540.—, Möhr. Agrar» und Industrial, bank 705.-, Bodenkreditbank 603.-, Mähr.-schlestsche Banl 550.—, Koliner Kunstdünger 1040.—, Äoliner Kasfeesurrogatk lit. 8 1088.—, Petroleum Kolin 1235.—, Prager Papier 587.—. Laurin 670.—, Podoier Zement 535.—, I. bohm. Zuckerwaren u. Schokol. 1500.—. Böhm. Handelsgesellschafb 1440.—, Medic« 680.-, Dell 865.-. , ' " Berliner Börse. Berlin, 16. September. Der heutige Börsenverkehr Mt durch eine außet ordentlich imglrichmäßige Kursbewegimg gelennzeichurt» Kolonial- und Schisfahltivertr litten unter Rcait- »

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