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Wiener Morgenzeitung · 1919-09-15 · Heft 236 (15.9.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 236 (15.9.1919)
Date
1919-09-15
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 236 Wien. Montag Für die Heimbeförderung der Kriegsgefangenen. Die Freie Vereinigung der Mütter und Frauen M« Kriegsgefangenen in Rußland, Sibirien und Turkeftan Lielt Sonntag nachmittags im Hörsaale des Anatomischen Instituts eine sehr zahlreich besuchte Versammlung ab, tte einen sehr erregten Verlauf nahm. Seitens der einjelven Vertreterinnen des Exekutivkomitees wurden Beschwerden über die Haltung der Regiemng in der Frage ier Heimbeförderung der Kriegsgefangenen vorgebracht »nd hervorgehoben, daß jede Aussicht auf einen baldigen Rücktransport angesichts dieser an Lethargie streifenden Haltung der Regierung geschwunden sei. (Erregte Zwischenmfe.) Selbst bei einer intensiven Arbeit würde die Rückbeförderung von einer halben Million Kriegsgefangenen erst in einem bis eineinhalb Jahren zu erwarten sein. Die Regierung habe die unbedingte Pflicht, den Köttern ihere Kinher, den Frauen ihre Männer endlich üach fünfjährigem Leiden zurückzugeben. (Bewegung und Zwischenrufe). Als die Vertreterin einer sozialdemokratischen Frauenorganisation einige Worte zum Schutze der Regierung Vorbringen wollte, wurden nach dem ersten Satze heftige Protestrufe laut und jeder Versuch, sich verständlich zu machen scheiterte, an den lärmenden, erregten Kundgebungen der Versammlung. Nach Annahme üner Resolution, die verschiedene Punkte betreffs Heimreförderung der Kriegsgefangenen enthielt, wurde die Versammlung geschlossen. Zwischenfalle bei einer Grazer Kundgebung für die Kriegsgefangenen. Prügelszenen in einer Versammlung. Graz, 14. September. (P.-T.) Heute vormittags ilMd hier auf dem Freiheitsplatz unter massenhafter Be- Wgung aller Bevölkerungsschichten eine von der Vernuigung der Angehörigen von Kriegsgefangenen einbemfene Versammlung statt, in der in leidenschaftlicher Weise die Heimseudung der Gefangenen auS Rußlands - »erlangt wurde. Während der Ausführungen der Redner versuchte?ine Gruppe von Sozialdemokraten durch Zwischenrufe «nd Vfeifen die Versammlung, zu stören. Es kam zu stürmischen Auseinandersetzungen, wobei eine Anzahl der Ruhestörer verprügelt wurde. Polizei schritt tut und nahm mehrere Verhaftungen vor. . Die Versammlung beschloß eine Resolution, in der erklärt wird, die Geduld der Bevölkerung sei zu Ende M man dürfe nicht noch mehr Menschen im russischen Winter zugrunde gehen lassen. Nach der Versammlung zog ein riesiger Demonstra» tionszug, indem sich viele Frauen mit Kindern befanden,;um Landhaus und von dort zum Rathaus, wobei die Wnae Wunsche Rufe gegen die. Regierung und gegen sie Lebeusmittelwucherex ausstieß. Die Leute wollt« mit Sewalt üt das Rathaus eindringen, wurden jedoch vurch einen Polizeikordon daran gehindert. BÜrgewneister Muchitsch gelang eS schließlich, die Demonstranten zu beruhigen. x * Erne inLernationale Wertbabierdruckerei in Wien. Wie der „Bautechniker" erfährt, wird sich nunnehr daS Schicksal zweier großer Gebäudeanlagen des IX. Bezirkes vollziehen, die durch den Umsturz der militärischen und finanziellen Verhältnisse Überflüssig gevorden sind. Im Herbst d. I. noch soll mit dam Abbruch e der Roßauerka ferne begonnen werden. Eine riesige Baufläche würde nach dem wohl nicht einfachen Abbruche des weitläufigen Gebäudes verfügbar werden. 1 , Derselben Quelle zufolge ist der Verkauf des unvollendeten neuen Riesengebäudes der Oesterreichisch- -ingarischen Bank beschlossene Sache. Verhandlungen, die oie Bankleitung mit einem englischen Konsortium ancküpfte, sollen darauf abzielen, das. Druckereigebäude, rventuell auch die noch reservierten.. Gründe zu erwerben md dort eine internationale Wertpapierdruckerei und eine Papiermanufaktur zu errichten, die im größten Stil auszugestalten geplant ist. Eine neue Madame Humbert. Verhaftung einer Millionenschwindleriu. ' Das Sicherheitsbureau beschäftigt sich mit einer ftttereffanten Betrugsaffäre, in. deren Mittelpunkt .die äöjährige Private Antonia Jupiter, im 2. Bezirke, LrmSgaffe Nr. 17 wohnhaft, steht. Sie wurde am 6. d. M. wm Sicherheitsbureau in einer Wiener Kuranstalt wegen Verdachtes des Betruges verhaftet. Gegen sie waren mhrere Strafanzeigen wegen Veruntreuung und Betruges erstattet worden. Schon in den ersten Anzeigen handelte es sich um »erhältnismähig höhere Beträge. Die seitber eingeleiteten Erhebungen ergaben, daß Frau Jupiter einer ganzen Reihe von Personen größere Geldbeträge unter vem Vorwände entlockt bat, sie benötigte die Gelder zu großen, Kewinnbringenven Geschäften. Anderen Opfern redete sie ein, sie könne riesige Mengen Lebensmittel hereinbrmgen und sie mit großem Nutzen absetzen. Frqu Jupiter hatte eine so außerordentliche lieberrebungSgabe, daß sie ihre Opser zu köderst verstand und üe veranlatzte, ihr ohne "genügende Sicherstellung Gelder |ut Verfügung zu stellen, die sie glänzend zu . verzinsen versprach. Die Leute bekamen aber weder die versprochenen hohen Zinsen, noch konnten sie die Darlehenssumme Meder erlangen. Sie wurden immer bingehalten «nd Wiener MorgenzettuuA - Au den jüdischen Feiertage« erscheint der Jüdische Nationalkalender 3680 5. Jahrgang ¥ Heransgegeven von Otto Abeles und Ludwig Batü Umschlag und Buchschmuck vo» Jakob Lörv Dieses zionistische Jahrbuch wird unter anderem Beiträge enthalten von: Schalom Asch, Ch. N. Bialik, Uriel Birnbaum, Max Brod,Z.P. Chajes,L.A. Frankl,ArturFreud, Eugen Hoeflich, Hermann Kadisch, Leopold Kompert, Gottlieb von Leon, Anitta Müller, Ernst Müller, I. L. Perez. Marek Scherlag, Abraham Schwadron, Cmil Stein, Robert Stricker, Robert Weltsch und Arnold Zweig Kernmorte. / Beicher Bilderschmuck. / Preis bei Dorausdestellung K. 9. / Bestellungen stnv zu richten an den Verlag Jüdische Zeitung Wien» 2. Bezirk/ Laborstratze 1 mußten schließlich einseheu, daß das Kapital verloren war. So entschlossen sich einige Opfer zur Erstattung der Strafanzeige, die zur Verhaftung der Frau Jupiter führte. Die Höhe des Gesamtschadens konnte bisher nicht festgestellt werden. Die bisher erstatteten Anzeigen ergeben eine Schadenssumme von einer Viertelmillion Kronen, doch soll mit dieser Summe der Schaden beiweitem nicht erschöpft sein. Es verlautet, daß die Schadenssumme m i n d e ft e n s e i n e M i l l i o n K r o n en beträgt. Diesbezüglich sind die Erhebungen noch im Zuge. Frau Jupiter hat bei ihren bisherigen Verhören die verbrecherischen Machenschaften eingestanden'. Sie führte zu ihrer Entschuldigung an, daß sie die besten Absichten gehabt, aber große Verluste, besonders bei einem Valutageschäfte erlitten habe'. Wurden Gläubiger gar »u ungeduldig und dringend, so mußte Frau Jupiter, um einen vorzeitigen Zusammenbruch zu vermeiden, darauf bedacht sein, sie zu befriedigen Sie hat dann neue Opfer gesucht und ihnen direkt die Teilnahme an Luftgeschästen und hohe Verzinsung versprochen und sie dadurch veranlaßt, ihr kurzfristige Darlehen zu gewähren, die dann gleichfalls verloren waren. Mit den neuen Geldern stopfte sie da und dort ein Loch zu, bis es ihrschließlich nicht mehr möglich war, sich über Wasser zu halten. Am 14.. d. M. wurde Antonia Jupiter dem Landesgerichte eingeliesert. Die Untersuchung wird fort* geführt. ' . Die Einreise in die Schweiz. Bern, 14. September. Die eidgenössische Zentralstelle für Fremdenpolizei teilt zur Vermeidung vom Anständen an her Grenze und bei der Kontrolle im Inlands mit: Die Anreise'von Ausländern in die ' Schweiz ist im großen Grenzverkehr nur auf Grund eines von dem zuständigen schweizerischen Gesandten oder, Konsul in den Paß eingetragenen Visums gestattet. Die Ausreise aus der Schweiz hat innerhalb der im Visum angegebenen Frist einschließlich allfälliger Verlängerungen zu geschehen. Zur Erteilung von Verlängerungenist mit Ausnahme dringlichen Fällen, in welchen die Kautone eine solche bis zu zehn Tagen gewähren können, nur die Zentralstelle zuständig. Die sogenannten Transitvisa berechtigen ausnahmslos nur zur unmittelbaren Durchreise durch die Schweiz. Wer die Reise im Inland dennoch unterbricht, wird gleich behandelt wie derjenige, der die ihm zugestandene Aufenthaltsfrist überschreitet. Dringender Nat für. Reisende nach Ungarn. Dis „Korr. Wilhelm" schreibt: Alle jene Reisende, die nach Ungarn fahren, werdest in ihrem eigenen Interesse äufgefordert, nur dis direkten Züge der Ostbahn zu benützen, die um 7 Uhr 15 Minuten früh vom Ostbahnhof, abgehest und bis Budapest verkehren. Sie sollen an der Grenze im Zuge bleiben und nicht durch die Stadt bis zur Brücke zu Fuß gehen, tftft über bis Brücke nach Ungarn zu gelangen, weil die Finanz- und Zvllattttsab Fertigung nur in der Durchgangsstation sticht aber auf der Brücke erfolgt, was wegen Personalmangels unmöglich ist. Leute, die auf die Brücke kommet, werden unnachsichtlich zurückgewiesen. Spinoza, der Metzger. Der jüdische Dichter Salomon Dembitzer veröffentlichte im „Alltz. Handelsbladdie ersten Eindrücke, die .er beim Betretest Amsterdams emfang« hatte. So schreibt er unter der Spitzmarke »Spinoza": Eingese«det. IT <&ute Erfahrungen. Ich habe den T h a l h e i m*t r Schloßbrunn bei Erkrankung« der Atmungs- und BerdauungSorgane, der Harnorgane, ferner bei Tuberkulose sowie Gicht und RbachitlS stets mit bestem Erfolg angewcndet. (Med. Umv. Dr. Friedrich Kaübach. Wien, X.) Thalheimer S ch l o ß b r u n n »st in allen Filialen der Firma Julms M e i n l «bälllick. 15. September 1919 Seite tz ' ■ ' ■ ri'1 ■ . ■■ ■ - >, *... . Als ich aus dem Zuge stieg, wunderte ich «ich Üb« die Menge jüdischer Packträger. Fu einem andere« Lande Knute man nicht für eine Million einen jüdisch« Packträger Kicke*. Der scheint eine holländische Spezialität za sei«. \ Da-ich müde von der Reise wirr, dankte ich memem SchoPsevi als der Mann mein Köfferchm auf die Schult« lick »ick mtöpj in einem billigen Gasthof «nterzubrckg« versprach. Unterwegs Hub er an, halb in Deutsch, halb iv Holländisch, üb« die schlechtest Zeit« zu sevsz«; der Krieg bannte ihm viel zu lauge, es träfe« zu wenig Fremde ein usw. ,Aha", dachte ich, „der halt dich gewiß für einen reich« Weltenbummler Md hofft «f decke Müd^ Herzigkeit." Ich betrachtete seine zerifsme Hose Md zähste die Ruvzck» ans der Stim seines hart« Gesichtes. Da plötzlich rief eine' innere Stimme mir zu: » Er, dein Bwder, mnß dir d« Koffer tragen, damit » eck paar Cent verdi«« kann, wahrend du mit dem Stock ck der Hand und dem Zwicker auf der Nase wie ei« Graf «ebm ihm herläufst ... Was bildest du dir denn eigentlich ein? Vielleicht ist « ck seinem Keinen Fing« mehr wert, als du ck deinem ganz« Korpus; vielleicht arbeitet « den ganzen, lang« Tag, um für seine Familie Brot beschaffen zu föimett und sitzt dann die halbe Nacht gebeugt üb« dicke Foliant«, firmmd üb« die viel« Rätsel deS Lebens„ vielleicht könnt« feine feucht« Klffen erzählen von schlaflosen Nächten und tiefsinnig« Zwiegesprächen mit dem Allmächtig«; vielleicht../ Und als er ein« Augenblick steh« blieb, um Atem zu schöpfen, lächelte ich ihn mitleidig an und fragte ihn: ,S« sind doch rm 4 Landsmann Spinozas?“ Er sah mich mit groß« Aug« an. so daß ich glaubte, er habe mich nicht verstand«. Ach wiederholte ' deshalb meine Frage: „Sie sind doch eck Landsmann Spinozas 7 Wo steht denn eigentlich sein Denkmal?" „Ick versteh U nit", brummte er kopffchüttelnd. „Ab«, du lieber Himmel, Spinoza!^ rief ich aus, »eck Amsterdam« Jude, gerade wie Sie.:.!" „Ach, so!" sagte er plötzlich, tief aufatmend, „jetzt verstehe ich Sie, Sie meinen gewiß d« Metzg« Spinoza in der Jodenbreetstraat! Soll ich Sie zu dem bck-, bringen . .- Die tschechischen Pensionen. Das Amt des Bevollmächtigt« d« tschecho-flowaM« Republik in Wien verlautbart: Die Pensions- und Familiengebühr« für dioKm Deutsch» osterreich wohnhaften Angehörigen d« Ischecho-slowakischev Republik werben bis auf weiteres mittelst Postsparkaffe angewiesen und es entfällt sonach, die Einsendung d« dorgeschÄeb«« Quittungen. AuS technisch« Gründen w«dm im Monate - September die Versorgungsgebühr« ohne die Dal« ite differenz (Agio) angewiesen. Dagegen wird djesrlbe n a.ch träglich an jedemErstendtS MonateS z u r A ü s z ah ln n g gelangen. GS wird im voraus aufmerksam gemacht, daß diverse Anfragen bezüglich der Valutadifferenz (Agio) mit Rücksicht ans das Vorhergesagte überflüssig sind und daher unbeantwortet bleiben. * Eine Herabsetzung der Wochenzubußeü an Zigarette» za gewärtige«. Vom Präsident« des Reichsv«bandeS d« Trasitantenvereine Herm Löffler erhalten wir folgende Mitteilung: „Bekanntlich trat am 1. September eine D«ordnu»6 ck Kraft, welche grundsätzlich die Ausgabe von Ladrnkundenmengen an nicht rayonierts Kunden ecksiellen. und dir freibleibenden Mengen rechnungsmäßig auf die Stammkunden als Wocheuzubuße zur Verteilung bringen sollte. Nachdem die Berechnung bis 1. September nicht beendet war, wurde verfügt, daß die Zubuße voü 9 Stück Zigaretten bis 1b. September gefaßt und ausgegeben werde. Trotz wiederholter Urgenz« unseres Verbandes und Zusicherung unserer Verschleißbehörden ist die Voraussetzung für die klaglose Durchführung dieser Verordnung, daS wäre gleichmäßige Aufteilung der Stammkunden innerhalb der Gruppen der eckzelneu Bezirke Wiens, bis jetzt nicht durchgeführt. Wie die Faffungen der mit 15. d. M. beginnenden Ausgabewoche zeig«, ist in d« meisten Bezirk« WtenS den Trafikanten nur so wenig Darr zugewiese» worden, daß die Zubuße bedeutend, in manchen Bezirk« dis. auf drei Zigaretten, herabgesetzt werden muß. Die Finanz-Bezirksdwektion erklärt, daß sie Notsastungen bei der Tabakregie an« sprechen wird um für diese Woche die Zubußen von S Zigaretten, ausgebenzu können, vorausgesetzt, daß die Generaldirektion im Kontingent vom 15. September nicht ecke niedrigere Derechnmig festgelegt hat." * Wiederaufnahme des BriefpostverkehreS mit Rmuäuieu. Vom 16. September angefaugm können gewöhnliche und eckgeschriebene Briefs«düngen aller Art mit Ausnahme von Nachnahmesendungen unter den Bedingung« und Gebühren des Weltpostvereines auf dem Wege über Tfchecho-Slowaki« und Pol« nach Rumänien versendet werden. Die Smdung« dürfen nur ist deutscher, englischer, französisch«, italienischer, polnischer, rumänisch«, serbokroatischer, slowakisch« und tschechisch« Spracht abgefastt sein. * Beschlagnahmte Eierlieferung. Am IS. d. M. wurde auf Grund von Beobachtung« durch Organe des PolizeikommissärtateS Rudolfsheim ein mit zehn Kisten Eiern beladenes Automobil in dem Augenblicke angehalten, als es ins Hotel Heckndner, Mariahllfersiraße 99, einluhr. Die Erhebungen ergaben, daß ' die von der deutschösterreichisÄen Giereckkaufstelle, Anschützgasse 23, der Firma A. Büschel, Dorothe«gaffe 7, zugewieseneu El« ohne Wissen des Her« Büschel au das Hotel Hütten v«- kaust werden sollen. Die zehn Kisten Er« wurden dem Arbeiterkonsumverein zugewitsen. An unsere Leser! Wir bitten alle unsere Leser und Freunde, Inschriften für die „Wiener VNorgenzeitung" nicht me die einzelnen Mitglieder der Redaktion, sonder« nur an die Redaktion ielbst iu adressieren.

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