Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 235 (14.9.1919)
- Date
- 1919-09-14
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
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€fefie S Wien. Toimta- MiteaaiMiäMi I«. Eicht««« W» HH,' Bank-'und Weckseigeschäft BERNHARD MAYER Wien, IL, Taborstrasse 8b, AIU )MUikmSa«lt«n nn4.b5rM»fe«ftMUIPhen TrAiwtkiionfta im Inan« A.n*Und«. Geldeinlagen in laafftiider Rechnmi*. Koitonlo»« Verwahrung von Depot«, VenuNreniverwaHnngea, Loirevlglonen. | *SEiS5iSWarenabteilungtVorld,flf8# «»'pl«*» Kvlantest« Bedingungen pn« lngerai« W*Tfn. Informstionen koitenlos, 5E oomherein der Möglichkeit bermcht sein, ihre Schulden im sckndlichen AuZlnnd emznzichcn. weil diese Forderungen der Stank, 'oierung aubenngcsiillen sind, welches Recht sich die feindlichen Staaten ausdrücklich gewadri baden. (Diese Möglichkeit der Liquidier NN6 haben sich unsere Gegner auch für dm Fall Vorbehalten, daß sie das Zwangsclearing einflihmi wollen.) ösierrnchischen Gläubiger haben diesfalls einen Ersatz« Die ausvrnch gegen ihre Negierung. Wenn man ihnen mm ibre MangSliquidierten Forderungen zur FricdeiiSlmiiüc vergütel,. so würde der österreichische Staat einen Gewinn daranziehen, weil ihm dir liquidierten Forderungen in der Aqmdationsvaluta, also in ber Valuta des feindlichen StaatcS, ans die WIrdergut« machmigen «sw. angerechnet, werden. Diese Erspannflr könnten dann in gleicher Weise wie beim Zwangselraring zur Änshilje an österreichische Schuldner ins Ausland Verwendung finden. Die entscheidende Frage für den einzelnen ist also, in wel- .chem Verhältnis chm der Staat beispriugen und Zahlungserleichterungen gewähren wird. Denn die österreichischen Schuldner ans Ausland sind neben den Banken vor allem jene Firmen, die vor dem Krieg das ImportgtschLft M dem AuSfande gepflegt haben. GS besieht aber gerade fetze ein dringenderes Bedürfnis als je, diese Firmen^ in ihrer wirischastlicheu und finanziellen Situation nicht der ganzen Schwere b« durch die Palnlaverschlechte- "Mg verursachten Lösten ausulsetze». weil diese Unter« nchuiungeu auk Gniitd ihrer alten gckchäfflichrv Beziehungenam ehrffni in der Sage sind, bei der Einführung von Äoh, stoffen, dem wichtigsten Prolsiem liir den Wiederaufbau, große- Dimste zu leisten. Es wird also auch dort, wo daö Zwangs« clearing mcht besteht, rin Verband oder eine fleiitralstelle für bi« österreichischen Schulden aus Ausland gegründet werden müssen, der euNveder mit slmul'.cher,Hille die- Bezahlung übernimmt und sie sodann von den . Schuld»«!» Nvttr fchonckrden Bedingungen allmählich einzirht, oder > den einzelnen Schuldnern, welche direkt bezahlen, ans Staatsmitteln Beiträge gewähtt. Die hierfür erforderlichen staatlichen .Mittelwerden vielleicht nicht allzu beträchtlich fern,/ wenn man, w,e obeu imgeregt, den Palntagcwinn unserer Gläubiger an daS Ausland für diese Zwecke verwendet. Allerdings läßt sich bisher noch nicht ziffernmäßig übersehen, welche Saldi bei der Kompensation dev gegenseitigen Forderungen zwischen nnZ und den, einzelnen ehemals feindlichen Staaten resultieren werden. Don noch größerer Bedeutung als di? Bezahlung unserer Schulden >md Forderrmgen an daZ ehemals feindliche Ausland ist die Regelung dieser Frage im BerbäUniS zu den N a t 1 o « o t« staaten. Diesbezüglich läßt der Friedensvertrag saßt alleim uugewrffen. Die Entscheidung, in welcher Form unsere Schulden a» die Tschechv-Slvwakri und an Polen abzurechuen sei» werde«, wird erst von der R e p a r a d i o n S k o m m i s s i o n be* stimmt werden,- falls die Verhandlungen zwischen den beteiligten Staaten zu keinem Einvernehmen führen sollten. Bei den Erfahrungen, die mit derartigen Verhandlungen bisher gemacht worden sind, kann man rnhig damit rechnen, daß hie Feststellung deendgültigen Umrechnungskurses noch viele Monate dauern wird. DieS ist aut so mehr zu beklagen, als die Wiederaufnahme regulärer wirtschasttrcher Beziehungen, welche besonders mir diesen Staate« dringend notwendig wäre, dadurch eine beträchtlich« Verzögerung erfährt. Serbien und R u in ä * 1 i« habe« de» Vertrag bisher überhaupt nicht unterzeichnet, Immerhin ist anzunehmen, daß ihnen gegenüber die Bestimmungen de- FriedettSvertrageS AnwendnNg finden werden. Dr aber diese Staaten Vor dem Kriege «ehr an «ns schuldig waren als sie zu fordern hätten, so besteht die Möglichkeit, daß sie aus di«' gegenseitige Abrechnung der, Schuld -zum FrirdrnökurS verzichten «erden, um ihr« Schulden in nuferer Währung zu bezahlen und so vom mtgsinstige». KronenkmS nn profitieren. Ganz unklar ist unser Verhältnis zu U n g a r N. Da dies?-auch i« Friedensschluß -wischen Ungar« und seinen Feinden kaum geregelt werden wird, so dürften wir diesbezüglich auf de« Weg selbständiger Verhandlungen gewiesen sei«. Ob es allerdings in - deren Verlauf möglich siin wird, die Frage in einem für uns günstigen Sinne zu lösen, läßt sich bei der »ngcheurer, Verworren best der ungarischen Währung-Verhältnisse vorläufig noch.' v'cht -berschen. DaS. worauf hier wie in alle» anderen i Fällen das wichtigste Bestreben der Regierung gerichtet sein muß -st eine möglichst r a s ch e K t ü r n n g. damit' der Kaufmann, der mit dem Auslande arbeitet, endlich festen Grund unter 'einen Füßen spürt. , V, .. Die PstroleumfundL in England. ’ Larnarvon. 38, September. (Fttnksvr. de- Korr.»Bm.) Der Borsitzmde der Petrolenmstrlle, Sir John CadMan. hat milgeleilt, daß das Bohrloch in Derbyshjre fHt; btei Monaten täglich mehr als eine Tonn« Rohöl liefert, daß' aunatürlicher Quelle flieste. Durch Pumpen könnte di« Ergiebigkeit. auf das sieben» bis zehnfache gesteigert werden. Die Bohrungen wer den fortgesetzt werden und «S sind, alle Anstalten getroffen, um da? ganze Petroleumgebiet fachmännisch auözubruten. Die Kursdifferenzen asgerriwer Ht Vergann üettiit Svtzche. Die folgende Liste zeigt die wichtigste« KurSdiffmvzttt gegenüber den Freita gne ti ee«»se« der vorigen PZochrr 13. S eptnnb er 6. September Differenz Mairent« ........ Febrnarrente.. Desterr. Kronen reute . . Türkenlose ...... 8°/0 SüdbahinPrioritätrn Auglobank ...... Bodenkredit. Oesterr. Kredit . . . Ungar. Kredit.... Depositenbank. . . . Pöhmr Jndnstrialbank Merkur Ä.»O........ Unionbank . . . . . . . , Böhmische- Univudank . . . Verkehrsbank ....... Zivnostenska Banka . . . . Dynmi-Danipiichlnohn. , . Graz-Köflacher Kaschaü'Oherberger . . . . Lrmberg-Czernowitzer. . . . Lloyd ..... . Staatsbahn....... Lombarden Wienerberger Z-egel . . . . Aussig chemische . . l . . . ' Brosche Spiritus . . . . . Carborundum j,. Clotilde chenmche ...... Koliner Spiritus ... .?lllgem.ElektrM8tSgesrllschaft Elegische vrreulich . . . . Siemens Schuckert . . , Alpine Montan . . . . . Berg- und Auttenwerkr. . . Egydtzrr Eiten....... r*-- 80.50 84.- (- 3.50) 80.25 84.- 3.75) 80.— . 83.— »;-) 600.’— 559.— (+ 41.- 466.— 458.- t 13- 455- 414.- U.-) 4,36.— 444.— r 5.—) 1045.— 1050.— V— 5.—i 699.— 651.— ■(+ 52.-) 754.— 760.50 (+ 14.50V 545.— 528.— It 17.-) 799.— 6 0- (+■ 109.-) 525,—. 512.60 (+ 12.50) 485.- 406,— U.-> 516.- 511.— 5.-) 660.— 865.— (+ 95.—) 335.— 339.— (- 4- 835.- Tirv.— c+ 90.-) ."05)0.— 3400.— 1+ 000.- 1010,— 1095.- (mm 65.-) 611.- 480.— (+ 31.- . <H3.— 630 — 18.- 4490.- 4600f 110.-) IS80.- mr (+ 88.—) 167.— 167.d0 -.50) 910.— 885.- + 20.-) 1700.- 1760.- 50.—) 1265.- 1250.— (— 15.-) 1181.- 1050.— (+' ibt:—) 537.— ttJÖO.-* 81b.— 457,-* 493.—»' 1389,— *3580.- 1060.— 1630,- «70.- 7A8.- 103.V .. en & Hnivkaume Mter öd Hchrantz . . Krupp A.tT. . . . . Kupferwerke, .. . . LMpen Ditmar A.'V. Poldihtsit« ..... Prager Men . . . Myaniuranytr . . . wfobfliötrtt« * * * * : Männer llSaffrnfabrik ....; Brüxer Kohlen ... Gran Szaszvarer . .! Oheniugar, Hütten , Salgo Kohlen . . . Trifgiler Kohlen...! Uugap. allgem. Kohle Urikanh ...... Beitscher Magnesit. . WölfSegg ..... Breitseld'Danek < . . Brütmer Maschine» . -Daimler . ..... Flat-Derke. teib Maschinen . . . ofhrrr-Schrany . . Lokomotrvjabril Äigl. Manoschek GäS . . . Rmghoffttwrttr , . . Rustyn « i , » » , Simmerinaer Waggon Zwleniewski. . . , WemHl Papierfabrik . . , 687.— Neusiedler Papierfabrik . . .3080.— Apollo Mineralöl . . ... 3010— Fants Mineralöl . . . , , SS7y.— Karpcahen-Peirolelim . . .. S77S.— Galijüa t» ......... 3930.— Schovnica .... < . < 8130,— CoSmanoS Textil ..*.*• ööO.*^» Schorllee. Zuckeraktieu . . . Ibsa.— Mmbaonverkehr, österr.. . - 669.- 570.- 1945.— 78a- 437^0 494.— 197Ö.— «00.— 880,- 642.- . H58.- 638.— VW.- (4- (+ [-r +, N-l 5.-) 8b.-) 29.50 4- Ui!-) 180.- 100.* | 119.—rl -- 705,- 40.- . .480,50 m- (f 80.50) .1145.- 1268.— (- 08.-) . 4300.— 2900,-* 4 500.-) . 1154.- 10T8.- 14' 8l.*~) . S8i).- 1 896.50 4 18.50 . 890.- 720.- f 170.-) . 1500,— 1380,- i-4 tU.-) , 20Uft^, jtom;- 4 150.- . 1005.— 085.— (-!- 80.-) . 1850.- 171:0.- (+ 150.-) . I960.- 1225.— U 185.-7 . 1190.— 1247.- (- 57.-) . 9080.— 2470.— (f $10.—) .1165.- JlR- (f 32.-) . 6750.- 3150.-. (-f 000.-) . 680.— 648.— (— 18.—) 774.- m- 770.- itl7.- 448.— 448.- 700.- 398.-; 1394.- i 606.— 495.— 64».* «67,50 930.- T90.- 1030.- 484.— 480.*— 668.— ,878.- 003.— 465.-» 529.60 625^- 1855.^ I.0&6.— am— 3450,- 3675.- 1800.- 859*—; 1580.— 617.- + Hr h + stndahNwagrn-Lriygesellschaft 40».— 403 118.50) 69.- 49.- 87.- 9.- t SS.-) 89.» 18.- 79," 60.- HO.» . 15.50 83.-) 936.* 15.' S85.-Z 346.» 970.* SS.* 80,-) :+ 43.- (•f StMPekit Gummi Nolz-HandklSges elllöi PyttvtS & Fix A.-G Stölzl« Glasfabrik * Äustro Amerikana . Nrstonlitzer Zucket . wlü.« . V2S.— . 446.— » 768.— . 2400.— . 1475.- 100a— 858*— 390.- 78».- 3850.— 1850.— (4* 16.« (+ 64.-) (»h 60.—) (•f 17.- (4öO." (4* 196«—) Amttichßr Santenstsnvo» u«d Erntebevicht. Die Getreideernte, zumal srne der Wintersaaten, ist selbst in den höhere» Gebirg-laaen zur Gänze beendet. Bloß späteres Hommeraetreide ist dort hKweilk« noch zu schneide«. Langsam schreitet der Drasch 'vorwärts« well die Bes«afiu«g von Brennmaterial zum Antrieb der Maschinen überall auf Schwirngleilm stSßt. Weizen schüttet — soweit auS den biSber vorliegeudtN Druschresultateik aeschlosirn werden kann zumeist ganz zufriedenstellend. Die Koww sind «nt ouSgebttdet und Häven d»rrch regnerisches Erntewrtter bloß hie und da etwas an Qualität eingebüßt. Bon N o a g e n wurde meistenteils schon mehr gedroschen als von Weizen, die Schüttung har iedoch nicht selten enttäuscht. Durch das fange HinauSzlehen der Ernte schemen zahlreiche Körner verloren gegangen zu fein. G e r st e hat schön entwickelte Aehrm und ein antegleichmäßiges Korn. In Niedernnarn hat die zuerst gefechm Frucht infolge des ungünstigen Erntewetters au Farbe etwas eiugebüftt, sonst aber nicht aelitte». Die Hektarerträgniffe an Körner sind trotz der mangelhafte» Bestockung relativ günstige. Hafer befriedigt bener am meisten. Die Körner sind groß und schwer im Gewicht. Mais hat m besonderim Wachsturtz deS Blattwerkes erholt, daS sich jetzt last überall recht saftick ausnnnmt. K a r t o f f e l u weisen einen sehr vvzfaichmäßigen Bestand aus, nur widerstandsfähige Sorlen — namentlich Industriefartokfeln — haben sich Überall gut entwickelt. Die Ernte der Frühkartoffeln ist bereits sehr vorgeschritten, die Ertragsartgaben variieren stark. Lpätr Kartoffeln blühen — zumal im Berglande — lang md reichlich, werden aber noch viel Warme zum Än-reifeu benötigen. Wion, l.( SohottesrIno re. FYiitiet Karlsbad S09 kÄSTÄÄuÄÄ & Ä*,.?5 A£S$ «,.»,>>»»ia®o«s’»»»», ».»* «menltzanifchss Kapital für Zugoflawirn. De» amerikanische Bankier D r ezc el kam in Vertretung eines KonsortiumS, dem auch G o u l d, Morgan und die I i f tfi e U t 6 e r \ 11 b d »t nach Agram. en g " angehören. -« Gtudirnzweckev Ueber den englisch-tchsechtschen Handel schetrbt-Daith Telegraph*, dir pvlcksche Zukunft TschtchimS fei ll « - s i ch e r t, der Westen könne Äerttamn zu diesem Lffnde chaber und Ämerlka babe dreS bercirs bewiesen; Tschechien sttwohl Itw Dorado, abnein Land ohne Risiko und mrl sicherer Wl^ergav» investierte» K>,pitalS. In de» ganzen Industrien Tschtchechlens ergeben sich Chancenckür eriglüche Kaufleute,/denn nach 2v r e d_e r- Herstellung seiner F t« a «g e n werde das wt sehr kaufkräftig fein. Anmeldung von Forderungen «egen tschechoflowadische Schuldner. Der Kreditvren-Bcum von ME W-en, t., Zklrttkagasse 10. uiacht wiederholt darmi! aufmcrksanv daß nach den gegenwärtigen Nornre» der ischkchy-'slowMchev Republik Forderungen gegen 'ischrchö-sldwakische Schuldner ju» B e r m ä g e n S k o n s k r i v t t o n angemeldet werden müssem da sie sollst zu Gunsteu deS ti'checho-slowMchen Staates - v e-r/ fallen. Der Termin für dtcsr Anmeldung wurde für hu Wiener Anmeldestelle bis zum 80. September 1910 verlitttgttt: Die Anmeldepflicht besteht für phMche Personen, für offen« .HandklSaMschaften und KommanditgMschaften und empfiM sich, fite diese die Anmeldung nach dem Stande vom l.Mrz ISIS schleunigst vorzunebmen. Aftiensesellschaften, GesMchasteK M. b. K. und iurisiische Personen haben keine VerpsuchMng «n Anmeldung dicker Forderungen alS solcher, dagegen besteht, fm dicke die Äervflichtnng zur Vorlage einer sogrnannttn L'gmdattons-- bilanz laut tschccho-slowakrscher Verordnung vom 28. Avril l*Ht* N . EiNfuhrdewillipunoen füe Postpakete nach dee tfchech»«slo«vakischen Aepubltk. Wie die ntederksterteicknsch» Handels- und Gewei befammer mitteilt, empfiehlt eS sich m» Versender von Postpaketen nach der Tschecho-Slowakti, m« tisatderltch« Elmuhrvewüliguna schon bei der Ausgabe den Paketen dnzuschltkßen. Dir nachträgliche Bkibnugung dicker aleitpapir« durch die Empfänger erschwert tat Verzollung und hat Verzögerungen in der Pakrtabgabe zur Folge. Die «Nneralölindustrie oesteereich Ungarn». Dar kWrch vou dem dekanyten Mineralöttachinann Ingeizieux Rover.' Sch w a r,' kDerlag für Fachliteratur, Berftn-Wren) erschienen« Wcrk „Die Mineralölindiisirie Otsierreich-UngarnS" ist nunruch» in 9. Auflage erschtentii. nachdem die 1. Auflage ^mnerhs» wetttaec Wochen vollständig vergriffm war. VesondkreS Interest« vrrdM die dem Werke beigegehem UebersichtSkarte. Börse für landwlrtschastliche Produkte» ffpien, 18. September'. (Orig.-Ber.) Die erste Wockenbörs« nach Abschluß deS Mdenbot in geschäftlicher Beziehung-e« rraftlof?S Bild- Die Situation hat vorläufig wenigsikNS ettie Bew fchlechttruns erfahren, da nunmehr dir. Bezüge ans dm bcketzteu Gebieten eurer Zollpfluht unterliegerl. Die Tendenz hat für Artikel mit AnSnabme von Stroh, daö Überreichlich offeriert wird, eun neuerliche BefestiMg erfahren. D» vvrgelommrnen AbfchWe vß greiwaren Erfatzmiterstoffen vollzogen sich zu schönsten Kriegspreisen. Auch Heu zeigte festere Preisgcktaltung. Wie verlanlel sind ernste Verhandlungen wegm AbichkuffeS eitteS Kompensationsgeschäftes mrt der Schweiz im Zuge. ES handelt, sich uw den Austausch von Hm gegen Vieh. Vorliegende Offerte,t« so Vlater-MaiS und holländischen Dohnen muyten des, medrrgev l»tandrS der Valuta adgelrhm werden, dagegen lvnMr ern gr oberer Posten «xkontingentierter südslawischer Ware seitens einer hiesigen Firma emorven werden. . .■ wiener Börse. Der gestrige Samstagverkehr, welcher nach lflnaerer Zeit wieder ausgenommen wurde, galt den Barmenwerten, allen voran den österreichisch eu Kreditaktien, die gegen den letztgemeldeten Stand bis X 707.— um K 62.— in die Höhe.gingen. Für die Festigkeit diese» Effekts wurden mehrfache unkontrallrerbare Gerüchte ins Treffen geführt. Bebet wurdedie Steigerung auch damit, daß die e der Kreditanstalt bisher vemachlWgt geblieben ist. Auch die übrigen Bankenwerte wiesen Avancen auf» da allgemein die Annahme vorherrschend ist, daß die Banken' beim finanziellen Wiederaufbau reichliche Betätigung finden werden. Nebst den Bankpapieren zeichneten sich Alpine-Aktie« durch Festigkeit au». Äe stiegen bi« K 1889.— ttm K 42.— (nachbörslich bi« K 1430.— um weitere K 41.—). Im Schranken war eine geteilte Tendenz zu verzeichnen. Schwächer lagen Schiffahrtwertr. Lloyd-Aktien verloren K 110.—, Dam p f schiff K 60.—, ferner büßten Derg- und Hüttenwerke 860.—^ Pvldihütte K 36— im Kurs ein. Bon den Petroleumwerten gewannen K a r p a t h e n* e t r o l e u m 100.—, dagegen waren G a liz i a 96.— billiger erhältlich. Mit einer krästigm Avance von K 190.— verließen Beitscher Magnesit den Markt. Auf dem Rentenmarkte ennäßiate sich die F e b r u a r r e U t e um IVa% Im übrigen verweisen wir auf nachstthende Schlußurser Attdusteie-»«te*yeh«m,-eeb» Allgäu. Baugesellschaft —(— —.-—), Utnondau 3i0.— (4- 5.—), Wien« Ungarische Kommerz.- u. Diskonto-Bank-A.G. Besorgung aller b&nkgesohäftl. Transaktionen. Ent geoennahme v. Geldeinlagen. Ausgabe v. Einlage uüchern. Uebernahme v. VeritidQensv«rwaltnngeR Zentrais Pressbaro Filiale Men, 1. Wlpptfngsretraaae 24—26 Telephon 12368. 18296. 17406 Warenabtellung Export von SerJenmfibeln und landw. Geräten. Import von deutschen Heizmaterialien ete.