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Wiener Morgenzeitung · 1919-09-12 · Heft 233 (12.9.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 233 (12.9.1919)
Date
1919-09-12
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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' .$• Ale. 23 3 Wien, Ftettqg Wiener Morgenzerrung ,12. September 1919 ßmn? beSvank, der Zentralbank der tschechischen Sparrssen usw. persönlich "begeisterte Aufrufe für die Kriegslleihe in den tschechischen, Zeitungen veröffentlicht und Milliarden von'Kriegsanleihen unter ihrer tschechischen Elientel placieren dürfen. Die Einwendungen der chechifchen Regierung gegen die Legalitätder öfterdeichischen Kriegsanleihen sind haltlos. Für das jetzige jschechische Parlament haben niemals Wahlen stattgesunden. Die sogenannten Abgeordneten wurden von M tschechischen Parteien ernannt. Die Deutschen und $ubea sind durch leinen einzigen Abgeordneten vertreten. Die von einer solchen Körperschaft beschlossenen Anleihen sind gewiß nicht verfassungsmäßig^ Die Deutschen in der Tschecho-Slowakei verlangen zarnicht, daß ihnen die tschechische Bevölkerung ihre Kriegsanleihe bezahlt. Man verwende die Erträgnisse §er Steuern in Deutschböhmen zur V e r z i n s u n g jmd Tilgung der Kriegsanleihen, die sich in deutschböhmischen Händen befinden. Deutschböhmen hofft und fördert, daß die neue tschechische Regierung den erschütterten Kredit des Staates wiederherstellen mögeindem sie die im Besitze der eigenen Staatsbürger befindlichen österreichischen Kriegsanleihen klar und bedingungslos anerkennt. ■ , wirtschaftssragen in der tschechischen Nationalversammlung. P r a g, 10. September. In der Sitzung der Nationalversammlung erstattete Minisirr für öffmtbche Arbeiten Hampl. einen Bericht, wobei er ausmhrte: Die Schwierigkeiten der ' Kohlenversorgung sind niibt nur bei uns vorhanden, sondern .ganz''Europa leidet daran. Der wichtigste Grund der geringen Förderung ist die durch Unterernährung v e r r r n g e r i e L e i st u n g s f 8. h r g keil d e r B e r g a r b e i t e r. Auch die unrationelle Förderung Während des Krieges spült eine Rolle. Im allgemeinen kann man lagen, daß die Förderung der Braun- und Steinkodle der lins seit dem Umsturz sie gt. jedoch nur sehr langsam. Wir sind durch Verträge bechglich d.er Ausfuhr von Kohle nach Deutschland. Oesterreich. Jugoslawien, Polen. Jialien und der Schweiz,gebunden. Dies» Verträge wurden einerseits geschloffen, weil, üe uns der Friedens- Vertrag auserlegt, andererseits weil wir iür d>e Kohle rnisvrechcnde Kompensationen erhalten.. Dre Erhöhung der Förderung wrd Dr dann von Bedeutung sein, wenn wir die geförderte Kohle vom Produkttonsort werden abü ansportieren können. M>t den Transportmitteln jedoch, dre uns heute zur Bersügung stehen, sonnen wir aber nicht einmal die heutige b ech rankte $$ o hlenproduktion, acksführen. unsere Lage, was. dipKohlensörderung betrifft, ist schlecht und wir können nur mit einer teilweise» Deckung rechnen. ' WaS R a p h t h a betrM, können wir Rohprodukte und Petrolcumfab'r>kate für unsere zahlreichen Raffinerien ans Rumänien, Galizien vdxr von Uebersre gewinnen/ Auster m>t P ö l.e n und Rumänien wurde gleichzeitig mit vsilen französischen, rstglischkn -stnd holländischen Gesellschaften verhandelt, doch icheckerten dre Verhandlungen an der Valutafrage. Die Frage der Beleuchtung ist sehr ernst. . -^Glste Weiterentwicklung der Sozialisierung und eine damit verbundene eventuelle Aenderung der Besttzverhältnisse beim Berg- und Hütstnbetrieb wird den allgemeinen Derhalrnisscn der staatlichen Bewritschasiung entsprechend .so berbstgesührt werden, daß überstürzten Erschütterungen des Wirtschaftslebens vorgebeugt wird. Handelsmimster Dr. H e i d l e r führt unter anderm aus: Die Baumwollspinnereien haben ihre Tätigkeit ausgenommen, freilich erst mit 20% W 8e>stikngssähigkeit, die jedoch bald auf 40% erhöht werden wird. Die Beschäftigung in dieser. Branche ist, wenn auch m beschranktem Maste, für ein halbes Jahr sicheraestellt, Wir werden »e Einfuhr von Halbfabrikaten, innerster Linie von Garn und «rglerchrn, bewilligen. Der billigste Verkehrsweg lst für uus die D o n a u. Deshalb haben wir einen Vertrag mit dem Bayrischen Lloyd und der Donau-Dampff ch i f s a h r t g e s e l l s ch a f t yeschloffen. Außerdem kooptiert die neuernchtetc tschecho-sloivakckche Gesellschaft für den Schiffsverkehr mit dem Bayrischen Lloyd. Unsere Delegierten weilen setzt in B e k g r a d. um die mit der Donau-Dampsfchiffahrttzesillschast zusammenhängenden Fragen zu kegeln. - , Demnächst wird unser neuer Vertrag mit F r a n kr e i ch ratifiziert. Auf der gleichen BastS werden wer mit Jugoslawien verhandelst und sofort nach Unterzeichnung des Friedens mit OesterreichVevhandluirgen ' mit diesem Styate eins eit e n. Ein wichtiges Problem ist die R ostr i f i z r e r u n a der Betriebe, dre' ihre M:- zurgungSstZlttNE der Tfchccko-Slowakei haben, aber außerhalb derselben, namentlich in Wien, domizilieren. Der Nationalversümmlung wird demnächst rin RostrifizrermigSgesktz vorgelegt. Der Preissturz der Krone. . Aus Z ü r i Ä wird offiziell eiu^Kurssturz der Krone auf 8*6 Centimes (Devisennotierung) gemeldet, und wie wir erfahrest, fit inzwischen die Krone auf 8 heruntergegaugen. °DaS bedeutet einen Kurssturz von &*/* CentfineS innerhalb weniger Tage und tS ist kaum abzusehen, wann die Rückgänge aushören. Die Krvuennotcu hielten stch um 1 Centime höher. Die tschechische K^one ist ans dem Tiefstand von 15 angelangt. Je mehr der Wert' unseres Geldes sinkt, um so unmöglicher wird es für Deulschösterreich, feinen Verpflichtungen der Entente gegenüber nachzukommen. Für utisere Ernährung und in Verbindung damit unsere Einfuhr ist eine derartige Entwertung über alle Begriffe rumös. Gouverneur Dr. Wimmer über die Verhältnisse deS Budapefter Geldmarktes. Die „Flnanztvelt" (Ä Penzvilag) veröffentlichi Aeusterungeri, die Gouverneur Dr. Wimmer einem' Mitarbeiter dieses Fachblattes - machte. Der Gouverneur sagte unter anderem; „Die Budapefter Hauptaiistaltz, der Oesterreichisch- Üngarischen Bank konnte unmittelbar nach dem Sturz des Bolschewismus die von den Budapefter Geldinstituten prä- Ümtierten und. hepM, fällig gewordenen Kassenscheine Mt Zu den jüdischen Feiertagen erscheint der Jüdische Nationalkalender 5680 5. Jahrgang Herausgegevey von Otto Äbeles und Ludwig Bat 5 , Umschlag und Buchschmuck von JaköbLöw. Dieses zionistische Jahrbuch wird unter anderem Beiträge enthalten von: Schalom Asch, Ch. N. Dialik, Urtel Birnbaum, Max Bröd, Z.P. Chajes, L. A. Frankl,Artur Freud, Eugen Hoeflich, Hermann Kadisch, Leopold J Kompert, Gottlieb von Leon, Anitta Müller, Ernst Müller, I. L. Perez. Marek Scherlag, Abraham Schwadron, Emil Stein, Robert Stricker, Robert Weltsch und Arnold Zweig | Kernworte. / Reicher Bilderschmuck. / Preis bei Vorausbestellung K. 9./Bestellungen sind zu richten an den Verlag Jüdische Zeitung Wien, 2. Bezirk, Taborstratze 1 sofort einlösen, da ja die Kassen der Notenbank bis zum letzten Heller äuSgeplündert wurden. Wir mußten, daher in erster Reihe für die Einlösung dieser Kassenscheine sorgen und es werden zu diesem Zwecke ständig /große Mengen Banknoten nach Budapest geliefert. Heute sind die Budapefter Geldinstitute.bereits genügend mit Geld versorgt. Die Nachricht, daß meine Reise nach Birdapeft mit der Aufnahme einer Staatsanleihe durch die ungarische Regierung im Zusammenhänge gewesen sei. ist ein Irrtum. Der Schade, den die Bolfchewilen^errschaft -der Oesterreichischmngarischen Bank zugefügt hat, beträgt nahezu zwei Milliarden., Der Goldvorrat der Budapefter Hauptanstalt er itt glücklicherweise nur eine verhältnismäßig geringfügige Einbuße. Von 70 Millionen fehlen bloß 3 Millionen- Der Nest befindet sich an einem sicheren Ort. Aus der Wiener Börsekammer. In der gestern unter dem Vorsitze des Prändenten Otto S ey b el abgefhstt-'ntn Plenarsitzung wurden die Börseräte - Albert H o f m a n n und Felix S ' * a n t k y als vorläufige Bcrtteter der Kammer im VcrwaltilngsauMntffe der Schutzstclle tiiv österreichische Vermögen im Auslande bestellt. Die zur Ausschrcibung aelangte Stelle emes prvvi'oriscken Konzrvisten der Wiener Börickammer würde dem Bezi, ksrickser Dr. Max B r 11 e r I verliehen. Weiters wurde der bisherige Oberkontrollor Karl Wilhelm B a r n e c t zstm Kassenvorfiand ernannt. Ueber Anrcliung des Börscrarcs Leopold Langer wurde nach elngehender Diskussion beschlossen, der lder R e g r e r u n g dre umgehende Wiedereröffnung des o f f r z r e l n Börsen-Verkehres in dem Zeitpunkte zu beantragen, wenn die. grundlegenden Vorfragen polrtricher. staalsfinanzreller und technücher Natur gelöst sem werden. Die Kammer spricht die Erwartung aus, daß sitzt nach Unterzeichnung des Friedensve,träges der Zeitpunkt für diese außerordentlich wichtige Maßnahme - m kurzem emlreten werde. Ueber Aufforderung des StaatZamtcs der Fmanzen machte die Kammer als ihre Vertreter siir die Beratung der Vollzugsanweliung zum - neuen E.f f r k t en u m f atz - S t e u erst e s e tz die Börserate Robert K o l r s ch und Gustav S o b o 1k a namhaft ^Ersatzmänner: ' Börseräte Ludwig G r ü n w a l d und Robert W o c t m a n n). In der hierber geführten Debatte^, wurde allerdings von mehreren Seiten der Bejürch'uyg Ausdruck gegeben, daß eine -verfrühte Inkraftsetzung der erhöhten Steuer'ätze der Wiener Börse die.Erhaltung.ihrer Stellung in Wettbewerbe mit den Börsen der neuen Staaten in der Zeit des Ucbergangcs erschweren könnte. Dtr Getreidehandel in Polen. Aus Warschau wird den „Polnischen Stimmen" gemeldet: Das Approvlstonlerunas- - Ministerium verlautbart eine Durchführungsverordnung zum Gesetz vom 28. Iult d. &, auf Grund dessen mm Handel mit Getreide stWeizen, Korn. Gerste und Hafer) ausschlreßlich die Regierung berechtigt ist. Die Regierung wird dieses Recht durch Vermittlung verschiedener Organüatronen' sowie landwrrtschaftlrcher Vererne auSüben. Wer ohne Bewilligung der Regierung Handel mrt Getreide treibt, macht sich einer Nebettrejnng schuldig und unterliegt einer strengen Strafe. Die Landwirte find verpflichtet, an die Lagerhäuser der zum Handel bevollmächtigten Organisationen das ganze Getreidequantum abzulresrrn, das chnen naÄ Deckung ihrer wirtschastlichcn Bedürfnisse übrig bleibt. Dre Preise sind folgendermaßen veranschlagt worden:.60 Mark pro Meterzentner Korn, Gerste oder Hafer, 90 Mark pro Meterzentner W e i z e n. Für Getreide, das vor dem 15. Oktober abgetieiert wird, erbalten dre Landwirte überdies einen Vertrag in. der Höhe vo» 19 Mark pro Meterzentner. ' Staatliche Zndustpieförderung. Die große Bedeutung, welche der staatlichen Jnduftrieförderung im Hinblicke auf - unsere gegenwärtige wirtschaflliche Lage zukommt, hat das StaatSamt' für Handel und Gewerbe. Industrie und Bauten veranlaßt, allen Maßnahmen, die auf die Bernierdmig von Stillegungen oder Einschränkungen industrieller Betriebe und auf die Wiederaufnahme der Arbeit in stillgklrgten B^rrrben abzielen sowre der Förderung neuer Jndustriegründumcn m .Demichösterrelch besorkdcres Augenmerk zuzumruden. Mit der Warnchmung der Ausgaben der staatlichen Jnvustrtefördcrung ist die Abteilung XIV des StaatsamteS für Handel und Gewerbe, Industrie und Banken (Wien. 1., Postgaffe 8/10, Ul.' Stocks betraut, an die auch alle einschlägigen Anregungen aus den Kreisen der Industrie und der Arbeiterschaft zu richten find. Wiedereröffnung des Handelsverkehres auf der Donau. Kommandant Cecil Dillon hat über Auftrag , des Donau'Kommandanten Admiral Srr Ernest Troubrrdge dem Staatssekretär für Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten, Ingenieur Johann Zerdik. mttgeteilt, daß dre Donau vhn jeet ab für den Handelsverkehr offen rst.. Einfuhr von Stückgütern nach Italien. Die Wiener Handelsuyd Gcwcrbekammer teilt mrt, daß bis auf weiteres die Annahme und. die Beförderung von,Stückgütern mach Italien ausnahmslos-nur gegen Beibringuirg der rtalienischen Einfuhrbewlllrgung gestattet ist. Es empfiehlt 'sich, die Erlangung der Einfuh-lbcwllligun^dcn ilalienischm Bezugsstrmen zu uberlafim. welche bei der zuständigen italienrsclieu Stelle um diese etnrctchcn werden. Dsi.Ortgmnlbewilltgung ist Hterauf vorn, italienischen Warmbczreher dem demschosterretchischen Absender behusS Beischlußrs zu den Frachtdokumenlen m übermitteln. ff! Die Internationalifieruug der deutschen Flüffe. Aus B r e s l a u wird gemeldet: Wie die »Bosstsche Zeitung^ erfährt wird auf Grund der im Frredensvertrage aufgeworfene» Fragen einer Internationales ierung de «tf d)«-c Flüsse in den nächsten Tagen eine interalliierte Kommissto» in Schlesien eintreffen, um eine Besichtigung der Oderwaffer« straßen vorzunehmeni Weitere Freigabe zurück geh alten er Einlagen 1« Tschechien. Aus Prag wird gemeldet: Durch eine Regierungsverordnung werdtn die Einlagen und Anteile, welche nach dem Stande vom 1. März 1919 X 50.000 nicht übersteigen, biS.zM Betrage von X 2000 vollständig und der restierende Teil bis zu 85% freigegeben. Bei Abrechnung der freigegebenen Quote ist der Stand der Einlagen vom 1. März 1919 maßgebend. Der Resi von 15% .ble>bt auf jedrn Fall gebunden, auch dann, wenn die ursprüngliche Einlage aus Grund der Verordnung vom 4. Jmri 1919, womit die Behebung bis 70% gestattet/wurde, bereits teilweise behoben worden rst. ' ' Zwangskurs für die Markrvährung? Aus Zürich wird gemeldet: Die Telegravhen-Jnsormatiou erfährt aus Paris: In seriösen Bankkrcisen kursieren Nachrichten von einer im Eiü-- vernehmen mit den Alliierten geplanten Ernfühnmg des Zwangskurses für die Markwährung utt besetzten deutschen Gebiet. Die Galizifche KriegsKreditanstalt. Den ^Polnischen Stimmen" wird aus - L e m b e r g telegraphlttt: Nach einer Mitteilung ch'cs „Kuryer Lwowskr" hat Ftnanzmmister Dr. Brliitskl der'Galizischm Kriegskrcditanstalr in Anerkennung ihrer bisherigen Tätigkeit einen weiteren Kredit in der Höhe von 20 Millionen Kronen zuerkannt. - Ankauf der Marconi Tompany. »New Vork Herold" teilt mit. daß dre General Electric Company wegen Ankäufen der Marconi Company verhandelt. Wiener Börse. Für die Zurückhaltung der Spekulation an der gestrigen Börse war die Unterzeichnung ,des vemichten* den Fliedensoertrages und der neuerliche Rückgmg des Kronenkurses bestimmend, wie auch der Umstand, daß sich bei der stattgefundenen Versorgung kein Stückemangel gezeigt .hat. Das Geschäft war nicht mehr so stürmisch wie in hen letzten Tagen, doch wurden wieder einzelne Kategorien mit größeren Steigerungen bedacht. Zivnostenska Bgnka avancierten um K 102.—, Rimamur a n y um K 100.75 und Salyo K o h len um K 45.—. Alpin eaktien waren mehrfachen Schwankungen unterworfen und verließen nach einer anfänglichen Abschwächung den Markt, um K 59 — höher gegen den letztgemeldeten Stand. Lediglich Bankenwerte und Skodaaktien lagen schwächer. Letztere litten unter" der bevorstehenden Küpitalserhöhung und der voraussichtlichen Dividendenlosigkeit pro 1919.' Im Schranken waren wieder, die Aktien der Papi e r f a b r i k e n rege begehrt und höher gehalten, ferner profitierten Prager Eisen K 250.— und ungarische allgemeine Kohlen K 118.— im Kurs. Einzelne Schifffahrtwerte waren billiger erhättlich. Renten gaben nach. Im übrigen verweisen wir auf nachstehende Schlußkurse: Industrie-Unternehmungen. Allgem. Bcmgesellschaft —(— —Umonbau 350.— Wiener Bauttesellschast 406.— <— 3.—), Wienerberger, Ziegel 918,— l+ 6.—), Liesinger 749.— (+ 24.—), Sarajevo Art.-Drauerei (-Aussig Chem. 1790.- (— 10.-), Brosche Spiritus 1298.—(4-13.—), Karbo rundum 1150.— (— —Holz- Handelsgesellschaft 900.— (-si 20.—), A. E. G. Union Elektr. 800.- (4- 15.—), Siemens Schuckert 499.50 <-l- 5.—), Alpine 1369.— '■(+ 59.—), Austria Email 1350.— (-s- 5.—), Berg u. Hütten 2395.— {+ 85.—). Poldihütte U95,— (— 50.—), Prager Ecken 3600.— (+250.—), Rimamurany 1210.— (+160.75), Skoda» werke 885.— (— 20.—), Waffenfabrik 1447.— (+ 32.—), Salgv Tarjann 1338.— (+ 44.—), Trifatler Kohlen 1290.— (— 10.—) Una. All gem. Kohlen 3100.— (+110.-), Urikany 1240.- (+ 41.—), Westböhm. 1525.— <+ 75.—), Brünner Maschinen 965.— (4 35.—), Heidt 448.— (+ 7.—), Lokomotlv Sigl 698.— i+ 32.—), Simmennger 500.— (— 15.—), Elbemübl —. (-—Leykam 750.- (+ 22.—), Karpathen 8895.- (+15.—), Galizia 3078.- (^-12.-), Fezfabriken 1360.- (-.—). Schocker Zucker 1650.— - (-Böhm. Zucker —(- Oesterr. Eisenbahnverkehr 662.— (+ 12.—), Türk. Tabakregie. r-.— (-.—), Türkenlose —(-1—), Krupp A.-G. 768.— .(+ 34.-). Ruston 672.— 1-3.-), Fiatwerk, 1105.— (+ 6—), Beitscher Magnesit 8700.— (+ 100.—), Schönvriesener 1100.— (+ 60.—), Austrd-Amerikana 2500.— (+ 12.-). Transport-Unternehmungen. Adria 2200— +80.—) Ausstg-Teplitzer —(-— —BMtichraver lit. A. — >— —«—), Buschtichrader lit. 8. —(— —.—). Orient» bahnen —(-.—-), Donau-Dampf. 8005.— (— FerdinandS-Rordbahn- 6300.— (+ 50.—), Lloyd 4500:— i— 125.—), Navigazione 7675.— (+ 75.—), Staatscifenbahn 4280.- (+ 1 -), Lombarden 170,75 (- 1.75), 8% Südbahn Prior. 486.— (+ 4.—). Staatsbahn Genußsch. 640.— 16.-). . Rente«. Mairente 83.25 t-".75), Februarrente — f——Oesterr. Kronenrente 81.50 (— 1.25), Oesterr. Goldrcnte 13950 (-Ungar. Goldrente -z.-— (— —.—) Ungar. Kronckrentc 83.— (— 1.—). V Banken. Anglo 400.50 (— 9.801, Bankverein 445.— (— 5.—), Bodenkredrt 1020.- (+ 20.-), Kredit-Anstalt 643.- (—10.—), Ungar. Kredit 721.50 (— Y.50), Depositen 550.— (+15.-), Ländcrbank 525.- i+ 10,-), Unionbank 508.- t+ 8.-), Berkehrsbank 331.— (- 5.-), ZivnostenSka 890- (+ 102.-). Innsbrucker Warenbörse. InnsLruck» 11. September. An der heutigen Böu'e lagen Offerte für Südttroler Weine und Obst, größere Posten Baumwollwaren, Seife und KondeuÄnilch vor, doch konnten infolge der e> höhten Devisenkurse, die «neu Import heute beinahe ausschlleßen, Abschlüffe auf AuSlandsware nicht erzielt werden. Es kamen lediglich Verkäufe von kleineren hier lagernden Posten von Textilwaren und Südtiroler Obst zustande. Prager Börse. Prag, 11. September. (Tschechö-slow. Preßbur.) An der heutigen Börse behielt der Anlagemarkt seine feste Haltung <-bei,- während auf dem Aktienmärkte eine ruhige Tendenz in Geltung war. ES notierten (Geldkurse): 4% Freiheitsanleihe 100.10, 4%% mähr.. Landesanleihe 1911 103.—, 5% Anleihe der Stadt Praa 1913 108.25. 4°/* böbm. Lypothekeuvfandbriefe i. K. 105.50,

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