Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 232 (11.9.1919)
- Date
- 1919-09-11
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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;v*l§efEr4’fJ /Wien, Donnerskag PogroMbilder aus Ungarn. SBoji 3» $• ' Ein aus Westungarn hierber geflüchteter , jüdischer Offizier berichtete dem Jüdischen " Nationalrat für Deutschösterreich folgende Einzelheiten über die Pogrome, die jetzt in Ungarn zu einer chronischen Erscheinung geworden srad. - Arzt und Lehrer als Führer «tu» PogrombLir-e. f",' In dem Städtchen Czehi bei Steinamanger wohnte, her Mische Grundbesitzer Weiß, der, als er von peit Pogromen hörte, mit seiner ganzen Familie in seinen nahe gelegenen Weingarten flüchtete. Der Ortsllehree Szvczey und der Arzt Dr. Po mp er erhielten Kunde von dem Aufenthalt des Weiß. 'Sie hetzten nun die Ortsbevölkerung auf und stellten sich selbst an die Spitze des Pöbels, der den Weiß in seinem Dersteck aussuchte. Als Weiß das Nahen der aufgrxregten Menge merkte, flüchtete er mit seiner Frau und rinem bei ihm zu Gast weilenden vierzehnjährigen Knaben. Die Menge verfolgte ihn und Arzt und Lehrer feuerten' ihm aus ihren Revolvern nach, ohne jedoch rjemajtö zu verletzen. Hingegen gelang esMhnen, den hierzehnjährigen Knaben zu erreichen, den sie blutig schlugen ünd auf der Straße liegen ließen. Die Räuber imterekmnder. Im Spital in Czöldömök liegen vier ungarische Bauern, die alle schwere Stichwunden aufweisen. Diese erhielten sie nach dem Pogrom in Janoshaza, wo sie die jüdischen Geschäfte und Wohnungen ausgeplünidert hätten. Bei der Teilung der Beute gerieten sie miteinander in Streit und die Stichwunden sind die , Folgen. Obzwar diese Vorfälle stadtbekannt sind, behaupten die Behörden, daß sie die KTäter und Räuber von Janoshaza noch immer nicht eruieren-konnten. / Geplünderte Wohnungen. In dem Dorfe Sag, das zweieinhalb Kilometer von Czöldömök entfernt liegt, wohnten ungefähr sechs 'jüdische Familien. Eines Tages rotteten sich die Ortsbewohner zusammen, demolierten die Wohnungen dieser Familien und raubten deren gesamtes Gut. Die jüdischen Bewohner flüchteten und fürchten, in ihre Heimat Aurückzukehren, da ihnen von der Bevölkerung die. vollständige Vernichtung angedroht wurde.;"i Wie Oberst. Lehar die Ordnung ausrechterhält. . .* In Steinamanger, dem Sitze des Obersten Lehar, der für die Aufrechterhaltung der Ruhe zu sorgen verpflichtet ist, ereigneten sich folgende Vorfälle: , j Der Großtrafikant Josef Grünwald wollte von seinem Soldaten das schlechte weiße Gew nicht aninehrnen. Der SoLat zeigte ihn deshalb bei der Komimandantür an und er wurde zum Obersten Lehar vorgeladen. Dieser empfing ihn mit einem Schwall von. unflätigen SÄimpfworten und nannte ihn einen Saujuden. Herr Grünwald als gewesener, wiederholt jausgzeeichneter Oberleutnant, verwahrte sich energisch gegen diese Art der Behandlung, woraufhin ihn der im Zimmer anwesende Major Bavon Wimpfel mit einem Stock so lange ins Gesicht schlug, bis. er blutete.-Grünwald wurde sodann von einer Patrouille;nit. aufgepflanztem Bajonett zur Polizei geführt ' und /erst nach zwei Tagen wieder freigelassen. v v . Oberleutnant Viktor Kramer rettete während der Kämpfe an der Piave unter Einsetzung seines eigenen Lebens dem Obersten Lehar bas Leben. Der als Judenfeind bekannte Oberst Lehar sah. sich seinerzeit sogar veranlaßt, bei seiner Anwesenheit in Steinjamanger die Familie des Oberleutnants wegen der Tapferkeit des Sohnes zu beglückwünschen. Bei einer Volksversammlung, in der der Redakteur L ingauer eine zu Pogromen auffordernde Rede hielt, war Oberleutnant Kramer anwesend und machte sich einige. Notizen. Er wurde daraufhin ohne weitere Begründung von einem Leutnant Simon verhaftet, von einer Patrouille in die Jnfanteriekaserne gebracht und wird jtrotz der Intervention seiner Familie beim Obersten Lehar nicht freigelassen. Dies alles nur deshalb, weil er als Jude sich Notizen über die Rede des Hetzers Lingauer gemacht hat. Offiziere, dir zu Pogromm anßhitz^n. -; In Sarvar stiegen die Offiziere eines Panzer- 5uges aus und forderten die Bevölkerung auf offener Straße auf, einen Pogrom zu veranstalten. Sie taten dies mit der Bemerkung, das; sie sich gerne daran beteiligen würden. Cs ist im übrigen kein Geheimnis in Westungarn, daß die Offiziere der Szegediner Armee, sowie die Feldwachoffiziere ganz ungeniert die Bevölkerung zu Pogromen aufhetzen, sowie auch, daß sie bei jeder Verhaftung in Steinamanger als Helfer fungieren und daß. sie eigenhändig die chjehrlosen Gefanreuen allräglich blutig/ prügeln. Zweierlei Maß. Während. gegen Juden ohne Unterschied ihrer, früheren Karteistellung bei jeder Gelegenheit auf das schärfste losgeganaen wird, zeigt - die Regierung Kiedrich, daß sie auch anders kann. Hauptmann Schwitzer, der der militärische Führer Lei dem gegenrevolutionären Aufständ in NagYgenLs war, wurde trotzdem zum Mitglied des Offiziers-Ehrenrates gemacht. Ebenso der Hauptmann O ß ko, der während der ganzen .rommunistischen Herrschaft als Bataillons Kommandant an der Front fungierte. Hingegen werden ganz harn^ lose Juden ohne jede weitere Begründung verhaftet juud mißhandelt. a., ''. .... ,j / Wiener Morgenzettun- M. September 191S Nr. 232 Tagesbericht. Eine Zeitrechnung» die der „Arbeiter-Zeitung" nicht patzt. Wer bringt es zuwege, darüber zu spotten, daß das jüdische Volk die Heimstätte in Palästina erlangt hat? Natürlich nur die deutschiüdischen Genossen von der „A r b e i t e r - -Z e i t u n g". Das sozialdemokratische Organ schreibt unter der Spitzmarke „Eine neue Zeitrechnung": Die Jüdische . Preßzenirale Zürich teilt bür Welt die kuriose. Tatsache mit, daß in Palästina eine neue Zeitrechnung eingeführt worden ist, die mit dem 2. November 1917 beginnt. An diesem Tage hat nämlich Balfour, Palästina als Heimstätte für die Juden erklärt. So interessant dieses Datum auch.ist, fürchten wir, daß es nicht als Beginn einer neuen Aera durchdringen wird. Wohl nicht Linmajl für Palästina, wo die Juden nur einen recht geringen Prozentsatz der Bevölkerung ausmachen sollen. Könnte aber auch, dieses Verhältnis verbessert^ werben — et wa, durch Abwanderung des jüdischen Teils unserer Schleichhändler Nach dem. gelobten Land —, so ist doch daran zu erinnern, daß sogar die Zeichtrechnung der französischen Revolution, die schließlich auch ein wichtiges. Ereignis war, nur, kurzen Bestand'Latte. Das trifft kein Leuthner und kein Renner und das wäre Männern , wie Pernerstorfer ein Greuel gewesen. Das ist die Spezialität der jüdisch-assimilatorischen Parteigrößen.und Zeitungsschreiber, mit Begeisterung^ für die nationalen Rechte aller Völker einzutreten, aber die schäbigsten, gemeinsten Witze zu reißen, wenn , es sich um das jüdische Recht auf die eigene Nation handelt, .welche es sich herausnehmen, die von der sozialistischen Internationale geforderte, endlich erlangte jüdische Heimstätte in Palästina als Schleichhändler- .zuflncht zu verlachen. Mögen sie. nur Gift und Galle spucken! .-Es nützt alles nichts, Diese jüdische G egenwart bedeutet auch für sie eine yeue Z eitrechnung, für diese ihr Judentum versteckenden überdeutschen „Genossen", von denen Theodor Herzl einmal sägte, daß sie den Sozialismus entwerten", für diese Konjuntturmenschen, welche jetzt so lügenkräftig ins deutschnationale^Horn stoßen, um die Aufmerksamkeit von ihren Rassenmerkmalen abzulenken. Die neue Zeitrechnung, vom wiedererstandenen jüdischen Volke wird dieses Gelichter unmöglich machen.. In Palästina wird für sie ebensowenig Raum sein, wie für den Schleichhandel. Aber ivir wetten drum: Hier haben sie auch bald ausgespielt! SOEBEN ERSCHIENEN Abg. DER JÜDISCHE Die «wirksame Abwehr des Antisemitismus. - Schadet der Jüdische Nationalismus den Juden? Wie können wir unsere Jugend jüdisch erziehen? - - Die Vertreter des jüdischen Volkes. Preis K 2.50. - Zu beziehen durch die Administration der „Wiener Morgenzeitung“, Wien, II. Bez., Taborstrasse.1 bis 3 Nur gegen Voreinsendung des Betrages, gegen Nachnahme wird nichts versendet. Der Generalstreik in der Wiener Bekleidungsindustrie. Massenkundgebung der Stirckmeister. — Kein Streik in der HerrenkvnfeÄtivnsindustrie. Unter dem Vorsitze des Vorstandes Johann Novotny fand Dienstag abends beim „Auge Gottes" eine von mehr als 2000 Stückmeistrrn der Konfektionsindustrie besuchte. Versammlung statt, in der Herr S t e i n s ch a u e v über den Stand der Lohnbewegung berichtete: Dn Arbeitgeber bewilligten auf dm derzeitigen'Stücklohn eine Erhöhung von 100 bis 180 Prozent, ferner, daß außergewöhnliche Arbeiten, welche im Tarisc nicht enthalten sind, nach vorherigem Uebereinkommen entlohnt werden. Firmen, welche bereits mehr bezahlen als bicfer Tarif vorschreibt, haben auf die bis jetzt bezahlten Löbue eine Teuerungszulage von 10 Prozent zu bewilligen. Ten Stückmeiftern ist das gesamte Aähmüterial m brauchbarem Zustand beizustellen. Redner empfahl,. die Zugeständnisse der Konfektionäre a nru ne h w en. . > Die Versammlung n a h m d e n n>e u e n L o h n 1 a r i f a n, so daß nunmehr ein S t r e i k i n d e. r H e r v e nu n d Kinderkonfek l io n s b r-a n ch e unterbleibt. ' Passive Assistenz bei de» Zuschneider». ' In der H e r r e n M a ß schneideret dauert der Streik unverändert fort. Die Zuschneider dieser Branche beschlossen vorgestern, in allen Beirreben der Herrenschneidern mit der passiven Resi st c n z einzusetzeu und dantit den streikenden Gehilfen ihre Solidarität zu bekunden.' DIE NEUE Gt>LD-EINLÖSB£NSTALT 00DO J. LANDE, IX. Sechsschimmelgasse 26 zahlt die höchsten Preise für Gold, Silber, Brillanten, Perlen und falsche Zähne. Ueberzeugen . Sie sich ' von der ß.eellität meines Anbotes. .46 Abreise jüdischer Kinder 1« die Schweiz. Dienstag den 9. September wurden von der Ferien aktion des Jüdischen Nationalrates und der Sozialen Hilfsgemeinschaft der Frau Anitta Müller neuerdings 350 jüdische Kinder in die Schweiz^ entsendet, außerdem 50 erkrankte Kinder, welche nach D a v.o s gebracht werden. Insgesamt', versorgtdie Schweizer Judenschaft blsnun 1060 Wiener^ Mische Ferienkinder. Ein hochherziger Schweizer Jude, Herr ^aly M ey er, trägt vollends bte Kosten tür bte nach Davos kUtsendeten 60 Pfleglinge und wird selbst ihre Wege in Davos, überwachen — gewiß ein Ansporn für die Wie« e r I n d t n s ch a f t, der jüdischen Ferienhilfsaktion (Bureau der Frau Ämtta Müller, II., Praterstraße 17) für Zwecke der Unterbringung ^unterernährter, -erholungsbedürftiger und erkranktet ,lMchrt Kinder bei der gastlichen Judeuschäst der Schweiz, Hdllands, Dänemarks und Istrienssürderhtn weit größere Beträge znzuf.ühren, als dies bis nun . g e s'ch 'a y, Am kommenden Sonntag. wird die Ferienaktion des Jüdischen NationälrateS und der Sozialm Hilssgememschait meder eme sehr große Zahl jüdischer Kmder «ach Holland bringen. Wir werden auf die ganze Aktion, welche m aller Sülle bist ' rum wirklich Großartiges geleistet hat, noch des nähere» zurück-, kommen, bemerken aber schon heute, daß' das deutschösterreichische Staats amt für Bo lksfi e s w» d h eit dieses Unternehmen, welches ' vor allem der migewo-nlichen Organisationskrast und ausovfemdrn Arbeit der . rfraü Anitta Müller zu danken ist, mit sehr ansehnlichrn Getzjytterstützungen gefördert hat. Der Krautfbimdal. ' Bekanntlich hat die Gemeinde Wien bei einem im Herbft vorigen Jahres abgeschlossenen Ankauf von Kraut' . einen Verl u st von rund 41 Millionen Kr o n e n er---" litten. Das Geschäft soll nun nicht vom Stadtrat, sonderir! voü der Obmännerkoilferenz, der Vertrete^ aller im Ge-- rneinderat ivertretenen Parteien' angehören, abgeschlossen tvor->,, den -sein> 'Diese Angelegenheit beschäftigte die' BezixkSver-! '^ trettmg Währing und es'wurde betont,'daß es wo Hk''... sLlbstbexstÄnblich sei, baß sämtliche Mitglieder der ebt-' inaligeu.Obmännerkonferenz sich vor der eingesetzten stavt-"' rätlichen Nnkersuchungskommission werden verantworten niüssLn^und daß die Uniersuchnng nicht auf ev.entüell schuld- / Beamte allein beschränkt werden barst" In sinn?p ' gemätzW, HMegung der Bestimmung, nach welcher in UntersuchustL' befindliche Beamte während der Dauer des Verf aliMZ '^vpsttz. Dienste suspendiert werden, muß /dieser Vor-, grsttz astch W den gewählten Vertretern der Gemeinde/An- wenduM sistden. Die Bezirksvertretung hat gegen die". Stimmen', dgr Sozialdemokraten beschlossen, cm. die Landes- . regierüng. als Aufsichtsbehörde des Wiener Gemeinderates!' . mit denr. Ersuchen heranzutreten, die derzeit noch, dem Ge-. meindexat angehörtgen ehemaligen Mitglieder der "Obmänner-. kvnferenz für . die Däner der Untersuchung vom Ämts zu? entheben und ihnen die Bezüge einzustellen. Die', sozimdemokrrtischen Bezirksräte stimmten mit der Begründung / greg’eJi den Antrag, daß das .Ergebnis, der Disziplinär^. Untersuchung abgewartrt werden müsse. . Letzte Nachrichten. Drakonische Bestimmungen gegen den Wucher in der LPHecho-SlomaLei. . Prag,' 10. Septrych«. In der Nationalversammlung teilte:^-v- Fnstizminlster Dr. V e s e l y die Vorlage zweier Gesetze mu. » swelch^den Wucher .mit Lebensmitteln und Bedarfsartikeln steuern^ ollerL Das. erste verschärft die bisherigeStrafe. das. zweite befaßt sichnnt den Fällen der Mitwirkung bei Wucher. Dre Geldstrafen können bei Vtzkbrechey.dm Betrag von zwei Millionen Kronen erreichen.. Fn schweren^ Fällen kann das ganze Vermögen koüfisziert werden. . . Bei «»beweglichen Gütern ist eventuell eine Strafverwaltung ' vorgesehen. Wenn in einem Bezirke die Preise in emer die öffeulftche Butze usid Ordnung bedrohenden Weise vetteuert werden, sann das Standrecht verhängt'werden. Den Habsburger« wird der Aufenthalt in der Tfchecho-Slotvakei untersagt. Prag»? 10. September. In der heutigen Sitzung der » Nativualve'rsamnililng stellten Sis und Genossen den Antrag auf/. Cclaisustg eines Gesetzes, womit dm Mitgliedem der ehemaligen. Dhnästie Habsburg-Lothringen der Aufenthalt m der tschecho» slowakischen Republik und die Erlangung der Staatsbürgerschal'' derselben.untersagt wird. Veremsnachrichteu. ' . Der Verein „A h a w a t h Zion" veranstaltet am 14. di M. im Cafe „Praterfee", ll., Hauvtallee 5, ein großes GärftnW mit reichhalugem Programm. Nccheres stehe Inseraten-' teil. ':rr-- Heute um 6 Uhr abends verrechnen alle Mitglieder die . - fite das Gartenfest zum Vorverkauf übernommenen Karten.—' '" ZweD-. Gründung einer „Z i o n i st i s ch e n I u gen d--.1' o r«-a-w.ifst'a.fti'o n" auf literarischer'GrMdlage im VH. junb . Vllst Gemeindebezirke Wiens und Teilnahme an den Somita-?.? den M d. -'M. stattstndenden Sammlungen für das Mische L Kind, sämtliche . Juden . o.bgenannter Bezirke ersucht, sich , v, Fcejtag. den. 12. d. M. um 7 Uhr abends im Cafe „Stadttheater" .. >Eikd.Skodstgasse und Feldgasse) zu einer Besprechurrg emzufindenr W i r t s ch a f t s v e r b a n d tz e i m' g e k e h r t e r. f j .ii:d'!vstchie-r' a l i z i s ch e r M a t n rr a n t e W.i e n. V Kameraden,;, welche an dem neu zu eröffnenden hebrmschen Sprachkurs,-für Äusänger teilzunehmen wünschen, . wollen sich. .Fieitäa-den-12. d. M. m» Veil Uhr in der Rede- und Lesehalle jüdischer -Höchschüler, tX., Türkenstrafie. 9, einfiuden. — .Kri l'tnt.p'v e r b a n d »Jab« e", Mrkeustraße, 9. Heute, -m»-6 Uhr abends: Dr. A. K a m i n k a: Seminar - fi'lr .'Bibflstudimu tJesaias).) — Bezirkes ekt i o n XD». Scmmllrr sür'deu Kindertag am 14. d. M. wollen sich drmgend Freitag'den 12. d. M. um 6 Uhr abends im Eaft.. ZögerÄiH. im rückwärtmen Zimmer, zu emer-- dringeudrn BefprechunA.ein-! finden. Schekelblocks. können rat Sekretariat Weishut. Xl^>, v Billrothstraße 89, abgeholt werden. Der Jüdische - IX.u *;« Ve r ei« Mak k a 6 t, W i en, XVH., RötzergaffeS/11,' nimmt-'am IS. d. M. den normalen Tmnbetrieb wreder auf, und War, finden die. Uebungm für Herren Montag irad DonneMag -von 8 bis S Uhr abends, für Dame« Mittwoch und Samsiach von VjS bis '/,9 Uhr abends, iür ZLghnge (1.4< bis - 17iähri8e) Pkontag und.Donnerstag von V,7 dis V»8 Uhr abends, und >iür Kinder Dienstag und'Frelläg von 'S bis 1l-i1 Uhr statt. Ntuamnelchmgen .werden ni.den Turnstundm im Turnlokal entgcgengenymmen. — Z i o n i st i s ch e B e z.irtsseklio n B r r chr't't e n au (I u a endgrüpptt. - Alle'' Sammler ' des XX. Bezirkes mögen sich zwecks letzter Besvrechung Freitag um. V-fll Uhr vormittags im Bereraslokale, XX., Karl Meißel» stmße 'b/1, melden. — Freitag den 12. d.M.,8 Uhr nachmittags, . BrrsammjUng' der Jugmdgruppe der Beztrissektivn Brigittenau im Jüdischen Jugendheim, U., Obere Douauftraße St. — V e t*, eini g n n g jüdischer E x p o r t a k a d e m i k ,e r.' Heute/findet ,m Heime der Bereinigung Wischer Exporrakademiker, U., Taborßräße' 1, ein Vortrag über „Palästina als ^audbeg'iss" cko1t^Lkkemlt.DL..Emil Stein. Gäste