Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 230 (9.9.1919)
- Date
- 1919-09-09
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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©;itc 3 4 Wlerr. Dienstag 'verhandelt hatten, ttm das jüdische Ministerium in ihre Hände ,-.n beksrninen, ging zieinlich schnell Zu den siegreichen Bolschstviksn sthcr. Ein Teil b:r jüdischen sozialistische!! Führer, die - früher -den B-olschswiSitttts verdammt hui'n, trat nun iii die verschiedenen Institutionen als Beamte utch Keiter ein. Nun hatte man wieder eint: dirdtte Beziehung zu der ans führend rn StaatSg-rwE und Man bsgattn gegen den Zionismus vvrzugehen; anfangs flmv durch ite.in-e Schikanen, später aber, als sich die Macht lonfolidierte, vermittels einer regelrechten Offensive gegen die zionistische Organisation und alle jMschtztt ttnb nationalen Rnstaktrje.' die unter dem Einsluü her Zionisten standen. .Hie erste Heldentat war die Unterdrückung, der zionistischen. -Tageszeitung ,^Die Welt" und du: Konfiskation her zionistischen Druckerei-,,Hatcchijah",/disMan deUifPonle Zion tib-eogab. Darm kam die AnMüstg der^Wifch^it lEn'ru.'inde in Kiew und in dar Provinz? DerK Zvonistischen Zentralbureau in der IMäirre hMol man. die Herausgabe• irgendwelcher Drucksachen, insbesondere in hebräischer Sprache. Da im Anfang der b'vlsckMM* scheu Herrschaft in Kiew Vcrsamm(uuaSfr.'.iheit noch cristierte, so verbot man den Druck von mach'.,uzen über zionistische Bersaunnlnugen, um auf diese Weife das Zustandekommen der Versammlungen ' unmöglich zu machen. In der P rodinz ging tti.au mich rigoroser vor, da die kleinen örtlichen Satrapen weit rücksichtsloser waren. In vielen Orlen wurden die zionistischen LMle requiriert, die Klubs aufgelöst, die Versammlungen unterdrückt. In einigen Fällen würden sogar Schekel- und Naiionalfvndsgclder beschlagnahmt. Tie hebräische Sprache wurde für volksfeindlich erklärt und der Unterricht der Sprach« nicht nur in den Schulen, Indern, wie in Tscherkassi, auch durch Privatlehrer 'Geboten. Der „Jüdische kiormnunistisch« Verband". Inzwischen organisierten sich die jüdischen Komttinnifteu, die aus sämtlichen jüdischen sozialistischen Partc'en ausgetreten waren. In Kiew und später in Moskau bildete sich ein „Ist bischer kommunistischer Verband", in dem sich die kommunistischen Flügel des ,Irmd" und der „Vereinigten" offiziell znfn!'!.-:e ig.'fchlvsscu haben. Die neue Partei gründete in Kiew ein Organ „Die kommunistische Fahne" und jrc 't'C - a - erscheinen ihrer früheren Organe „DieBolkszmtung" imb „Die neue 3eit" ein. Die kommunistische Regierung Hütte in der Gestalt des neuen Verbandes ihre „H ofjuden" bekommen. Da erinnerte sich die jüdisch-soinnnmistischc Presse an die „schreckliche" Tatsache: Während die nichtjüdische Reaktion im Lande durch die russischen Kommunisten so gut wie dernichtct war, existierte in der kommunistischen Republik die jüdische Reaktion und Konterrevolution immer noch in der (Gestalt — der zionistischen Organisation. Die Kor.rmnnisten schlugen Alarm: Diesem „Mißstand muß ein Ende gemacht werden"! In diesem Sinne ist dann auch die folgeirde historische Resolution „Gegen den Ziarrismus" auf der ersten Konferenz des „Jüdischen kommunistischen Verbandes" und der „Jüdischen Sektion bei der kommunistischen Parier", die An>ang Juni 1919 in Moskau abgehalten wurde, angenommen worden: 1. Nachdem sich die kommunistischen Iden innerbatb der jüdischen Arbeiterklasse verbreiten und die in den Meißen * er kommunistischen Partei organisierten jüdischen Ar wier bereits die Leitung des jüdischen össeuinchm Lebens übernehmen können, ist das Bestehen von jüdischen bürgerlichen Institutionen und Parlcien gönzlich ünzulässig, um io mehr, als ähnliche Institutionen anderer Nationalitäten vollkommen liquidiert siich. 2 Die zionistische Partei spielt eine.konterrevolutionäre Rolle. Sie fördert die Stärkung des Einflusses des jüdischen Alerikalismns und der nationalistischen Strömungen innerhalb der rückständigen jüdischen Masse. Auf diese Weise hemmt sie die Klassense:bftbestimmung der jüdischen arbeitenden Massen und i{.,y. Durchdringung Mit den kommunistischen Ideen. Ih e pa!Sstim".»sifche Politik macht sie zum Werkzeug in ten Händen des Entente-Imperialismus in 'seinem Kampfe g?gen die proletarische Revolution. Daher empfiehlt die Konferenz bepi Zentralbureau. den zustäud'aen Bebö-den d^ Veröffentlichung eines Dekrets »orzn'ch^agen. das jegliche Tätigkeit der zionistischen Organisation auf ökonomischem und kulturellem Gebist vei'bwwt. Die jüdischen Gemeinden müssen aP Stii!jpi'.uk.'e aller reaktionären Kräfte im jüdischen Volke rufgelöst werden. WaS d'e jüdischen sozialistischen Parteien und Gruvpen nubelrifft, so soll nur die legale Existenz der- Pa''loi.:n gestattet werden, die der Roten Armee aktive Hilft erwri-eu und die Sowietbehörden unterstützen. Die Konferenz hält es für notwendig, darauf hin-- juweisen, daß die Poale Zion, die sich auch Kom- »nuilisten nennen, in Wirklichkeit nur das Sprachirohr der bourgeoisen J-een deS Zionismus unter der tzlagge des Kommunismus sind. Dieser Mißbrauch der kommunistischen Flagge zu Zwecken, die seinen Grundsätzen vollkommen widersprechen, muß der arbeitenden Masse klar vor Augen geführt werden." Auflösung der zronr'Zschm Organisation. Die Resultate d.ieser Resolution und der darauj- Mieser Morge«zettü»A M aff e itmecf i tt§l Zionistische Dezirbssektton Leopoldstadt und Drigittenan. Heute Dienstag findet?mr 8 Ahr abends in der Prodrlüße.':- börfe, II., Taborftratze 18. ein großes jüdisches Massenmeeting statt. Referent Dr. Schemas! M arg^s che S um des Berdavdes gattMcher nnd BHkrowin »er ZntzÄ kn Atüe'r'M. Thema: „Grütze äLS' Änrörkka". enmmrmmmmtsm iKiiTiVwmTcnV mwiimbi— ,»W»mtmtmiWi■ ntihiwi ■»»■hmim\ i in ■ Mi7»«Vrii'muritnnrn «BftCHBaEmyA^KgtBWJSHgBwaBgaa^sMa^^ fol^Lnöen antizlonrstischen 'Pveßkampagne zeigten sich bald. Schon. Anfang Juli 193.0 kamen nach P^ro--- grab und "Kiew Nachrichten, daß die Ncsolü i-n zur prak-.ischeu Durchführung gelangt sei, nno zwar durch -die laka le n kommunistischen Behörden. In H r> m c 1 und einer Reihe anderer Städte der Mrm'rra - wurde die zionistisch: Organisa.i )>,, a usge l ö st und. ihre Lvkale beschlagnahmt. - . Nach her letzten Nachrichten gelang'«^den jüdischen Kommunisten in-der Ukraine, ein Dekret von der Negierung zu erlangen, worin die zionistische Organisation als konterrevolutionär erklärt Und ihr jegliche Tätigkeit untersagt wird. V Die jüdischen Kommunisten bal ett also einen großen Sieg errungen. Ihre erste Positivs Arbeit für dis jüdischen Massen bestand darin, daß Mau tieDik'alür des Proletariats ausgenützt hat, um die-zionistische Organisation zu vernichten und gegen die hebräische Sprache einen heiligen Krieg zu beginnen. Um das zukünftige Schicksal der zionistischen Organisation in Rußland und der Ukraine brauchen wir deswegen natürlich nicht besorgt zu sein: sie hat auch die zaristische Diktatur und Grwallb"- fch'-'t übrrstanden. PoMsche^rmdschau. Die Nationen müssen Zusammenarbeiten. Der Vorsiyrnde dcs Internationalen G welkschaüsbundes A p p l e t o n «cklärte m einer Unlerredung aut einem Vertreter des Amsterdamer ..Ttleqraat" mit Bema aut dir bevorstehende Albcitskon'creru in Washington: Dre Nat'onen müssen zusammen» atbciren, um die b-mrfi den Kneg verurjaclNen Schäden zu beheben und alle Menschen w'edrr glücklich zu machen. Es wäre vom Herzen zu wünschen, daß du Deutschen aut die Konjertnz ly Washington konlmen, um dort Mt allen avd:rcn zusammen Hk bie Eneichinig des großen ZiclcZ mi:znarbcitcn, Vor allem Mcgen des ^ukLusn'a.cn Friedens ist diese Z,k^ sammenärbcil sebr wunschensivrrt, denn ein wirtlicher Fiiede ist ohne ste nicht mögt ch und ohne gegenseitiges Veitrauen undenivar. Nur wenn alle bofiir in Betracht kommenden Teile mitgeardeilet haben, werden die Ergebnisse der Kon^ermz das M^sH.auen deseitigen und «ine Vergrößerung der H.ere und Flotten in der 'ganzen Welt verhindern. Dies ist besonders notlvendig, da bie Erzeugmigskräfte für andere Ziele notwendiger sind. Die BerhAtniffe in der Slomaüei. E»n zumindest unvoreingenommenes Urteil über die Verhält' niste in der Slowakei bringt die t s ch e ch > t ch e SBoc^en» schrift „Sociilni Demokrit" in der Nummer vom 29. August. Es heißt dort unter anderem: ,.Z.l den brennenden Fragen, bei denen sich dre nngeheuerlichr Unfähigkeit des Ministers S r o b a r im rechten Lichte gezeigt bat, gehört die jüdische Frage. Wmn man auch d'e Tüugk'Nt eines großen Teiles der jüdischen Bevölkerung in der Slowakei m wirtschastlicher Hinsicht entschieden veruriecken muß, so kann man doch keineswegs mit' den Mittekn überemstlmmen, welche Minister Srobar den Juden gegenüber zur Anwendung bringt. Durch viele Monate ließ er un tschecho-slowaklschen Minär judenfeindliche Flugschriften verbreiten, wodurch der Mstenaniisem tismus ln die Ai me« setrage« wurde. Es ist wahr, daß viele Jude» die Slowakei auSgesaugt baden, et gibt aber in dne Slowakei, insbesondere 'm östlichen Teile, auch eine große Menge jüdischen Proletariats, das unverdient, leidet. Unter diesen Umständen ist es fc.n Wunder, wenn eS in' Groß-Mihaloviee zu widerlichen Airktrittt« gekommen ist. als nach der Besrhnng unter dem Vorwände, es sei aus das tschccho--slowatiscke Militär geschoste» worden, ein Pogrom veranstallet wurde. In e>ncm Kcll:r, m denen sich ail S00 Personen, meist Kinder und Frauen, grstüchtet batte«, wucdm Handgranaten geworfen, denen UMnttige zum Opfer fielen. Der Rest wurde verjagt, etwa zehn gefangen genommen und diese sollten ohne Urteil hingerichtet werden. Auf Inter» vention dcS Pfarrers hin wurde nur einer von den Juden auS» gelost und der wurde dann ohne Urte«! eikchofsen. Diese - Barbarei'nennt man dann in der bürgerlichen Sprache Kampf gegen den Bol^chew'Smns. Daß man ans diese Art in der Slowakei niemanden für die Republik gewmneu kann, ist klar" China gegen Japan. Die „Times" erfährt aus Peking, daß die chinesische» Studenten ihren Kampf gegen die Politik der Japaner wieder ausgenommen haben. An einer Kundgebung nahmen viele Hunderte von Studenten teil. Auf Befehl der Regierung hat der Gouverneur von ^chantung das Kriegs» recht proklamiert; mehrere Personen wurden wegen politischer Vergehen vor Gericht gesteltt und eine Anzahl, van Studenten verhaftet, was in der Bevölkerung allgemeine Erregung hervor gerufen hat. In Schanghai und Tientsin dErt der Boybott der japanischen Waren an. Die Einfuhr japanischer Daren im Juli dieses Jahres Ist auf 30 Prozent der Einfuhrmenge des Vorjahres yerabgegangeu. Die Regelung sämtlicher innere» Angelegenyette» Chinas wurde aufgeschove«, da sich da» chinesische Kabinett fortdauernd mit der Sck-antungfrage vekchämgt. Im Norden ist die Militärpartei sehr stark, aber noch nicht imstande, ein Kabinett aus eigenen Männern zu fctttXto. Die Aussichten auf einen Ausgleich zwischen Nord- und Südchina sind gleich, Null. 9 September 19Jf ' Rr. 280 JrMnd. : D*i Acnnrr i SÄnt-Grrmai» qvzertM Smgttzlgn 'e Dr. A r U n e r bat sich Sonntag abends in B-:Mtunä.?yes Scki^ucch'fs Sich ii l l e r nach Saint'Germai» 't'.'grbtn. Im Aabuöoik hatte sich-zur Bembschiedung VizekanM - F i ü k eingesünden. Dss Ab stimm«« gsveMtat btt tyatimaiüti:* fammlung der 11^61 miticU, Saint-Germanr, 8. Septetribtt. (Korr>Ditt.) Die Slätter rnelden . o h n e weiteren K o mm en Lar des TÜrstimmünhsresEÄ^ ber;Äf! Nütiütralvttsainmlung und veröffentRchSn Lmest MichlMy-rchW.'.Hikzey.MFch^MerdeKHxMtz.derHaLionlrl5 Versammlung und" jenen der WpraseÄänken der äbge»' Lretenen' Länder. Beide - Proteste -waren gestem E schließend att die Mitteilutkcj des U kr strmm unst'SS r e s u l t,ü t e tz. von der /.WedensdWtzttlion der Konferenz, übermittelt worden. ParlSttrenta-lscheS. - . Da die Unlencichmmfl des FriedenZvertrages in Saint*' Gcrmant seitcns des drütschösierreichischen Staütskanzlers Doktor Nenner am Mittwoch vormiUagS erfolge« und derselbe darauf fo/ovt wieder nach Deutschösterreich zmückt'rhrcn. wird, dürfte n w-iörr in Wien'am F r e i tag cintreffen. Wie um' bsrktt. wird die nächste Sitzung der Nationalversammlung erst Ende dieses öder aniaugS des nöchsten Monates sein und die kommenden drei Wochen Partse stellen . Heuer die «igenüichen Parlameptsjerien' dar. Die dentschösierrcichlsche StaatSkan/,lei wird damit bis zur nächsten Sitzuvg der Natioyalversamwlrmg Zeit haben, daß' parlamentarische N strrial, insbesondere bezüglich der durch den WedensWnß na!wendigen Verfassungsänderungen, für die Bc». raimtgm der Natlonalversammlung vorznbereilen. Telegrsrmme. Die Minorrtrtenfrags in dev treten Staates Saint-Germaln, 7. September. iKorr.-Bur.) Der „Temps" meldet, daß sich der Oberste Rat rntt der deutschen Verfassungsfrage, ferner mit der Prüfung der mit den neuen Staaten abzuschließendenMinoritäte.nfchvßvertrage, wie sie im österreichischen Vertrag vorgesehen sind, beschäftigen werde. Saint-Germain, 7. September. (Korr.-Dm.) Der „Temps" berichtet, daß Rumänien die Verweigerung seiner Unterschrift unter den österreichischen Vertrag nicht nur mit, dem Widerstand gegen den Minoritätenschutz begründet, sondern sich auch gegen jene Klauseln sträubt» die Rumänien des Rechtes berauben, frei über feine Handelsverträge zu verhandeln und gewisse E i s e n b a h n t a r i f e festzusetzen. „Morning Post" für Aufgabe Mesopotamiens. Saint-Germain, 7. September. Ein Artikel der »Mornmg Post^ stellt die Frage, ob eS für. Großbritannien nicht besser wäre, Mesopotamien aufzugeben, defsm Ausnützung mu ungebeure» Anlageköste» Verbund« ist «ad dem Arbcitskräste fehlen. Das syrische Mandat. Amsterdem, 7. S'vtember. (Korr.-Dur.) Laut „Telegraaf* meldet die „Times" aus Damaskus, daß bie Christen in Syrien wünschen, Frankreich möge das Mandat für Syrien erbalten, daß jedoch die Mehrheit der mohammedanischen Bevölkerung dagegen sei. Diese Frage werde dadurch erschwert, daß die Araber sehr gut bewaffnet seien. Allein in Damaskus zum Beispiel läge» 800.000 Gewehre aujgestapelt, und es bestehe die Gefahr, daß die Araber versuchen werden. Europa durch Gewaltmittel *« zwingen. Emir Faisal unterstütze die srankreichfrindliche Parier. (Dir französische Presse richtet bekanntlich heftige Angrrfie gegen England, weil es tue Araber mit Waffen und Dtunition versorgt. Dre Meldung der „TweS* Ümgl beinahe wie eine ernste Wärnmrg ä» Frankreich.) Die Etttevt« gegen RumLnie«. Haas» 8. September. (Tel.-Kowp.') Hollandsch NieuwZ» bnrrau meldet aus London: Sir George Clark, der als Saudergesandtcr der. Friedenskonferenz nach Rumänien geht, hat eine Note B a l f o v r 8 mitgenommen, worin die englische Negieruüa der Hoffnung Ausdruck gibt, daß Rumänien nicht auf den Bruch mit den Allirerten hinarbeiten und daß es über die Ursachen des enisiandenen Konfliktes Aufklärung geben werde. Die Alliierten verlangen von Rumänien, dass es U u g u r » r ä u ru e, die R e q u i s i t i o n« n e i n si e l l e und die bereitbeschlagnabmteu und requirierten Gegenstände zur Verfügung der Alliierten stelle. Keine rumänische Offensive am Dnjesier. Bukarest. 8. September. (Funffpr. de- Kott.-Bnr.> Gegenüber der Meldung ausländischer Blätter, daß demnächst eme O f f e u s l v e der rumänischen Truppe» j e n s e i t 8 d e S D »r e st e r S im Verein mit de« Streitträüen DenikinS zu erwarten fei, wird von zuständiger Seite erklärt, daß Rumänien die Durchführung einer solchen Offensive nicht plane. UebrigenS habe die Friedenskonferenz, mit der Rumänien vollständiges Einvernehmen anfrechtzuerhalten wünscht, niemals ewe rumänische Offensive jenseits des Dnjesterverlangt. Dlo Wahlen ln RumLnien. vubarest, 3. September. LTek.-Kamp.) Die Wahlen in Rumänien wurden wieder um einen Monat verschoben, werden aber bestimmt vom lö. Oktober bis 1. November nach de« Neuen Wghlreformgesetz stattfinde». Ein stürmischer Ministerrat. Budapest, 8. September. (Tel. der ,Wr. Morgenztg.^ Im Verlaufe des heutigen stürmischen MinisterratS fanden zwischen Heinrich, Rubine k, E r e ky rmerseitS «ndFri rdrich andererseits heftige Kontroverse« statt. Admiral Beresford gestorben. Taint-Germaiu» 8. September. Aus London wird gemeldet, daß Admiral Brr. e s f o t b einem ©dilaßanfafl erlesen ist»