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Wiener Morgenzeitung · 1919-09-07 · Heft 229 (7.9.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 229 (7.9.1919)
Date
1919-09-07
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite S Wien. SonnlaH Miener MorgeuzelLüug —-■<«?-*—'—-r«r-------- Der Sammeltag der Mischen KmderfreimÄe. Wir erfüllen hiermit eine dringende Pflicht, wenn wir die breite jüdische Oesfentlichveit nochmals und eindringlich an den Sammeltag erinnern, tvelcher am 14. September für Zwecke der jüdischen Kinderfreunde in Wien stattsindet. Als die Arbeit der jüdischen Kinderfrennde begann und zunächst im Pratervieriel alle diejenigen jüdischen Kinder zusammengelesen wurden, ioelche in Schnnch und Kok verkommen, timt inan über die große Zahl und über den trostlosen Zustand dieser Kinder erschüttert. Ganz, besonders die jüdischen Eltern, deren teuerstes Gut,jetzt in der Kiuder- Heimstätte Erziehung, Pflege und die Freude kindlichen Beisammenseins unter liebevoller-Leitmrg genießt, wissen den Segen der neuen Institution zu schützen, urib führen den jüdischen Kinderfreunden immer neue Pfleglinge zu. Diejenigen Mischen Männer und Frauen, Jünglinge und Mädchen, welche ihre Kraft diesem Werke widmen, wissen aber jetzt, daß es ein. großes, unentschuldbares Versäumnis war, wenn die jüdische Qeffentlichkett ihre Pflicht der Fürsorge für diese Elendkinder nicht schon längst erfüllt hat. Was bis jetzt geschah, und ganz besonders dank der Begeisterung der ,/g e l ferschaft" (das sind jene jungjüdischen Elemente, welche ihre ganze freie Zeit bat jüdischen 5ttnderheimftätten widmen) in den Sommermonaten für diese Kinder geleistet werden konnte, ist aber nur. ein kleiner Anfang. Hier hat sich ein TättgkettsgebieL eröffnet, das rncht mehr vernachlässigt werden darf, im nahenden Winter auf alle Judenviertel ausgedehnt und mit größter Hingabe gepflegt werden muß. Zu diesem Zwecke hat das Kuratorium beschlossen, den erwähnten Sammeltag zu veranstalten und rechnet damit, daß sich die gesamte jüdische Oeffentlichkeit beteiligen wird. Bor allem ist es notwendig, daß sich unverzüglich alle jungen Anden und Jüdinnen, welche dies bisniK» nicht getan haben, im Sekretariat des Jugendheims (2. Bezirk, Obere Donaustraße 91) für den Sammeltag zur Verfügung stellen. Noch eine Anregung: Wer die Notwendigkeit dieser Mtion so recht erkennen.will, besuche die jüdische Tagesheimstätre nächst der NeichsLrücke. Es wird sich' dann jedes weitere Wort der Werbung erübrigen: Der „DLeke Kshn". Wir lesen im Münchner „Jüdischen Echo": In alldeutschen und antisemitischen Berliner Blättern wird seit einiger Zeit angeprrefen,- „als unfehlbares Mittel zur Belämpsung des Judentums" sich den „Dicken Kohn" anzuschaffen. Hrnzugesügt ist Herr Annoncen der empfehlende Vermerk, daß ^Der dicke Kohnunr an „durchaus zuverlässige Personen" abge» zcbm werden kann. Preis 35 Mark. Aufklärung über dieses etwas mysteriöse Angebot gab es kürzlich in einer antisemitischen Versammlung in Berlin. Der Redner, ein Generalsekretär der preußischen konservativen Parteirrläurerte und demonstrierte dieses Hilfsmittel, und es entpuppte sich als ein dicker Gummiknüppel, der, wie lobend erwähnt wurde, gefährlicher ist als der englische Polizeiknüppel und wie dieser ständig im Rockärmel versteckt getragen werdest soll. Die praktische Vorführung des „dicken Kohn" hat denn auch nicht lange ans sich warten lasten. Ein jüdischer Herr, der eines der jetzt zahlreich in Berlin augeklebten antisemitischen Plakate abreißen wollte, wurde von wachsamen „zuverlässigen Personen" mit besagten Gummiknüppeln jämmerlich verhauen. Das ist „Abwehr des jüdischen Geistes". Emst galt der Kor« voralstock als bestes Erziehungsmittel, will man etwa jetzt die Juden mit dem Gummiknüppel zu besseren Menschen erziehen? Der §chnesderftreiü. Bei den gestern vormittags abgehaltenen Verhandlungen der Hcrrenkonfektionäre mit den Stückmeistern konnte keine E.inigung erzielt werden. Die Herrenkonsektionäre hatten. ursprünglich für Len Import 85 Prozent der Forderungen der Stückmeisier imd für den Detailhandel 80 Prozent bewilligt, zogen aber ihre Bedingungen wieder zurück. Ueber die endgültigen Bedingungen wird erst Dienstag in einer Plenarversammlung entschieden werden. ' Die Montrrrswirtfchaft bei der Volkstvehri Der Amtsbefebl des Landesbefchlshabers perlautbart, daß aus emgelcmgten Berichten, der Montursdcpots und eigenen Wahrnehmungen hervorgehe, daß die Monmrswirtschast ber den Bolkswehrformarionen, mit den dringend gebotenen Sparmaßnahmen i n k e i n e r Werse i m E i n* klangstehe. Einzelne Formationen verweigern bei Fassungen wiederholt die Annahme rctablierler und sogar auch neuer Sorten, welche ihrem Zlussehen nach nicht besonders gefällig sind, weil sie aus Erzeugungsjahrgängerr der letzten Kriegszeit stammen. Einzelne BekleÜmngs- und Rüstungssorten wurden abgeführt, obwohl sie zum Teile noch vollkommen brauchbar und reyaratnriährg waren. (Diese amtliche Festsiellrmg gewinnt an Be deutrmg. wenn man die Klerdernot des Mittelstandes in Beirach zieht. Die Beamten und Angestellten wären mit der schlechtesten ..Fassung" zufrieden, auch wenn es sich um „retablierte" Kleider handeln sollte. Die Red.) Die Jrrskrrptionen au den Wiener Hochschulen für das Stttdierrfahr 1919/20. Am derWiener Universität beginnt die Inskription für das kommende Wintersemester Dienstag den 23. d. M. und dauert bis einschließlich Donnerstag den 9. Oktober. Mit Mcksicht auf ich schwierige Kohlenbeschaffung hat der Rektor der Wiener Universität die Anordnung getroffen, daß die Vorlesungen schon am Mittwoch den 1. Oktober beginnen. — An der Technischen Hochschule beginnen die Inskriptionen am Mittwoch den 1. Oktober und Lauem brs einschließlich Mittwoch den 1b. Oktober, — An der Hochschule für Bodenkultur rst die Jnskriptionssrist von Mittwoch dm 1, Oktober bis einschließlich Dlmslag l en 14. Oktober festgesetzt. Der Sludienbetrreb beginnt Mttte Oktober. — An der Tierärztlichen Hochschule Dauert die Jnskttptionsfrist van SamstagdeW27. September LLriMlirmich,.Dl!Nstaa.'den. 14». OktobrL7>^Un der Ä k an , bcmtcbct bildenden Künste finden die Einschreibungen am Montag den 6. imd Dienstag den 7. Oktober statt. — An der nnnmehr von der UnterrichtSverwalkung gleichfalls zur Hochschule erhvbenm Wiener Exporrakade m-t t finden die Inskriptionen vom Mittwoch den 1. Oktober, ms einschließlich Samstag den 4, Oktober statt. Die Vorlesungen werden Montag den 6. Oktober an dieser Hochschule ausgenommen. jfe ' \- * G§-reßz3ge Kslro—Haifa. Der britische ^Oberkommiffar in Konstantinopel hat klirzlich einen Bericht über die Tätig k e i t d e r b r i t i s ch e n B e h 8 r d e n in Palästina veröffentlicht, an§ dem herdorgeht, daß die britische Verwaltung mehr als 500 Kilometer von n e n e n Schienenwegen in Palästina fertiggestellt hat. Zwischen H a i f a u n d K a tr o verkehren mit allem modernen Komfort ausgestattete E x p r e ß z ü g e. — Die Aufforstung der Hügel in.der Umgebung Jernsalems und des Karmel har begonnen. . I * MrchekrrisnMeichh^Ler am Wcstbahichos. Am 6. b. M. ist es gelungen, am Westbahnhof zwei Fahrkarten schleich Händler festzunehmen und der Polizei zu übergeben. In ihrem Besitz wurden außer Fahrkarten umfangreiche Ausschreibungen über entgegengenvmmene Bestellungen gefunden. Wertere Erhebungen wurden gepflv-ben und es ist zu erwarten, daß diesem, durch berufsmäßige. Agioteure betriebenen schwunghaften Händel nunmehr ein E n b e. gemacht wird. 4 - ■ - ' ' / ' . * 13.0Ö0 Dollars rmLerschlagr». Nach einer der ' hiesigen Polizeidirektion zu gekommenen Mitteilung ist am 5. d. M der 25- bis 88jährige Wmund, auch' Eduard Frank, der als Ordonnanz der Grenzkontrolle in" Bruck an der Leitha zugeteilt war, nach Unterschlagung von 413.0 00 Dollars flüchttg geworden. Frank ist 'übermittelgroß, hat rundes Gesicht, blorckres Haar, graue Augen, englisch gestutzten Schnurrbart; er trägt dunkle, tellerförmige Kappe, schwarzen sikock, iwtbraunkarrierte Weste, reichsdsutsche Militärhose, grüne Wickelgawaschsn und sMcht deutsch' mit! böhmischem Akzent.; ' . # . * Ausgabe van Haferstoeke». In ber Zeit vom 15. September bis 13. Oktober wird in Fortsetzung der vom Staatsamte für Bolksernährung eingeleiteten Aktion an die Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr in Wien 1 Kilogramm Haferflocken als Zubuße abgegeben werden. "Großes Gartenfest des Vereines Zion in Wien zugunsten der Max Rordan-GarLenstadt in Palästina. Heute Sonntag findet im großen Garte» und in den Sälen des Altmeistersangers Engel. U., Hauptallee 6 (nächst dem l. Kaffeehaus), ein großes Gartenfest bei. jedem Wetter statt. Näheres siehe im Anzeigenteil des Blattes. * Tierärztliche Hochschnle. Die Vorlesungen cm ber Tierärztlichen Hochschule in Wien beginnen mtt Rüch'icht auf die SchwierigkeitLN in der Beschaffung von Heizmaterial beretts am 1. Oktober I. I. Dep Termin der Jnskripttonen bleibt unverändert. *lHkmtor Bevchttik^ ,grstorvm. Am. 6. d. M. ist näch 'UMm Letdön. belk erste Kantor «m Währinger Gemeindetempel, Leopold 'Serebnik, gestorben. Der Verstorbene stand durch 36 Jahre im Dienste der israelittfchen Kultusgememde und erfreute sich ob seiner außerordentlichen Pflichttreue allgemeiner Beliebtheit. Die Beerdigung findet Montag den ‘8. d. M. vom Trauerhause, 18. Bezirk, Schopenhauerstraße 39, um VslO Uhr vormittags, aus statt.' * Krise in bet LeLervevteiLmrgssteLe der Schuhmacher und Lederhändler. Nach einer vorgestern stattgefundenen Sitzung der obgenannien Verteilungsstelle legten bie in dieselbe entsendeten Schuymachrrvertreler ihre Mandate zurück. Seitens der Schuhmacher wcrden nämlich gegen eine Anzahl von Lederhändlern, an welche sie zum Bezüge des angewiesenen Leders adressiert sind, verschiedene Anklagen und Beschwerden erhoben. Da nün die Anträge der Schumnachervertreter auf energische Besirainng der Beschuldigten durch AMchluß vom Lederbezuge nicht die Majorirät erlangten, legten sie ihre Mandate zurück. * Eröffnung der Güteraufuahme im Verkehr Wien—Butzapest und, umgekehrt. Die Güteraufnahme an den gcsellschaftüchen Stationen Wien-Praterkai und Budapest (exklusive Budapest-Donauusechahnhof) für den Verkehr dieser Stationen untereinander (mit Ausschluß der Zwischenstationcn) wird am 6. d. M. in der Annahme vorläufig geöffnet, daß es in der nächsten Zeit möglich sein wirddie erforderlichen Voraussetzmgen für die tatsächliche Eröffnung des Verkehres sicherzustellen. * Jüdisches Realgymuäfium. Das Unterrichtsamt des Jüdischen Nationalrares teilt mit, daß die E i ns ch r eib un g e n in die 1. Klaffe deS Jüdischen R e a lg y m n a s i u m s von Dienstag den 9. d. M.. an täglich von 3 bis 6 Uhr nachmittags im IX. Bezirk, Wasagasie S. Parterre, stattsinden. Der Ternlin der Austtaknlsprüsungcn wird rechtzeitig bekanntgegeben werden. Höhere Klaffen wrrden"in diesem Schuljahr nicht eröffnet. % Wirtschaftsgemeinschaft jüdischer Festbesoldeter» nM Gastellezgaffe 31/11. Die bisher vorgemerkten Schuhe find bereits eingelangt und können in den Vormerkstellen (Armenrat Lemberger, Kultusgemeinde, l., Seitenstetteugaffe 2, beziehungsweise Palästinaamt, ll., Castellezgaffe 33) prompt bezogen tverden. Die Mitglieder werden ersucht, sich entweder in Nm vorgenannten Vormerkstellen oder schriftlich per Adresse U., Castellezgaffe 31/11, u n v e r z L g l ich für B r e n n h o l z vorzumerken. DaS Hotz wird dm Mitgliedern voraussichtlich anfangs Oktober zerkleinert zugestellt werden können. Der'vorgemerkte Battist-Chiffon gelangt ab 10.d.M. in den Bormerklokalen zur Ablieferung und werden die Mitglieder ersucht, die bestellten Waren prompt zu beziehen. * Schule Gutsch» ll». Leopoldsgaffe 26. Morgen Beginn der Einschreibungen für den einjährigen höheren kom^ mrrziellcn Fachkurs und für alle Spezialkmse. * Lass Marienbrücke (früher CafS „amn roten Turm"). Heute findet die Eröffnung dieses nemenovierten F.imiliencafäs statt. Das mit allem Komfort ausgestattele Caf6 wird nun weiterhin den Treffpunkt des kausmünnischcn und Familien- Publikums bilden. * Oeffentliche Handelsschule ANna. Die Aufnahme von Schülern und Schülerinnen m die am 17, September beginnenden zwei- und einjährigen Tageskurse und von Schülernin die Abendkurse findet in der Sckulkanzlei, Stadt, Nauhenstrmgaffe 5» durch den Direktor Max A lli.n a statt.'-. 7. Sevieniver 1918^ /dtt. ÄS —— ~ .A.-.;. DLe EmShrMg. Der Marktvericht. . Der Besuch der Märkte gestaltete sich gestern im aflflt* meinen etwas lohnender. > Auf .den G r Ü n Warenmärkten gab es eine größere Auswahl, da nicht nur seldmäßig gebaute Gemüse, sondern auch Gärtnererzengniffe in größeren Mengen zu Markte gebracht wurden. Auf den O b st m ä r k t e n gab, es zwar auch gestern d« Hauptsache nach nur die teuren Südtiroler Acpsel und Birnen» kleine Mengen an Obst kamen aber auch ans Nieder österreich. In der Bl k^t u a l i e n h a l l e im Hl.- Bezirke konnten wieder Eier ansgegeben werden. Ab Montag gilt allgemein der. Abschnitt 27 des gelben MehlLezngAscheiües für die Ererabgabe auf den Märkten. In der G r o ß m a r k t h a l l c standen für die Abgabe deS rahonierten Niudsteisches mehr als ausreichende MengM zur -Verfügung. Gegen Einkäufschein wurde auch Speckfleisch Md Pökelfleisch ausgegeben. An fnschem Schweinefleisch und Kalb-. fleisch kamen, nur sehr geringe Quantitäten zum Verkäme. Auf dem Fis ch m a r k t e gab es nur tote Weißfische Md Brachsen. i Auf einzelnen, Märkten langten gestern im Lause des. Vormittags kleine Sendungen an Geflügel, ein, das sofort reißend abging. . , : * # «)ie SrhskMkrg der Vrotpreise, Die „Wiener Zeitnng" veröffentlicht die von uns bereits mitgeteilte Verordnung der uiederöfterreichischeu LandesregierrmF betreffend die Festsetzung von Höchstpreisen für den Kleurverkauf. Die Verordnung stellt fest, daß von beute an in Wien .der Verkaufspreis-des Brotes im Kleinhandel, das ist beim , Verkauf unmittelbar an die Verbraucher, für den Laib im Gewichte von 1260 Gramm K 2.40 nicht übe rft eigen d a r f. Für alle anderen Gemeinden Niedervsterreichs kann von der politischen Bezirksbchörde zu dem bestehenden Kleinverkaufs-Höchstpreis von X 2.20 ein den Verhältnissen angemeffener Zuschlag bestimmt, werden. Der von den Bäckern den Zwischenhändlern beim Verkauf won Brot gewährte Zwischengewinn (Rabatt) darf 12 Heller für. den Laib im Gewichte von 1260 Gramm nicht übersteigen. B r o t b r ö s e l n dürfen mrc gegen zum Bezüge von Brot im gleichen Gewicht« berechtigende Ausweiskarten abgegeben werden. Der Verkaufspreis für Brotbröseln im Kleinhandel, das ist beim Verkauf unmittelbar cm die Verbraucher, darf X 2.40 pro Kilogramm nicht übersteigen. Obst auf den Wiener Markten. Die Wiener Obst» und Gemmeübernahms- und Berwerlungssielle hat d-e m Wien eingelangten Obstsendungen gestern auf folgenden Märkten verteilt : Hl. Bezirk, Großmarkhalle, 5000 Kilogramnr Aepfel; Hl., Augustinermartt, 5000 Kilogramm Aepfel; IV., Nasch markt,, 13.000 Kilogramm Aepfel und Birnen; IV,, Phornshalle 1000 Kilogramm Aepfel; IV., KarolmenmarK, 1000 Kilogramm Aepfel zu K 7.80 pro Kilogramm: X, Eugenvlatz, 4800 Kilogramm Aepfel zu K 4.30 pro Kilogramm; XVI., Markt, 8000 Kilogramm Aepfel und XVII., Domerplatz, 2000 Kilogramm Aepfel zu K 7.30 pro Kilogramm. Haferflocken für Mindestbemtttelte. In der 116. AKionswoche erhalten alle Besitzer der rosafarbenen Emkaufschcine fi'rr Wohlfahrtfleisch 1I6 Kilogramm Haferflocken pro Person des Haushaltes zum Preise, von 40 Heller, gegen Ab-. ttennnng des Abschnittes^ ^7 in den Geschäften der Groß» schlach'tcrei an folgenden Tagen: Mittwoch i dm 10. d. M. für A 6t§ F, Freitag den 12. b. -M. für 6l bw X, Montag dm IS« d. M.- für L &i3 R, Mittwoch den 17. d. M. für 8 biS 2, Oelabgabe. Vom 7. bis 13. d. M. gelangen bei den städtischen Butterabgabestellen sowie bei den Konsiunentenorganffationen pro Kops und Woche 12 Dekagramm Ocl zur Ausgabe. 12 Dekagramm kosten X 4.32. LebensmiLLelabgabesteLe der städtischen An» gesteAten. Rayonierte pro Kopf: V« Kilogramm Mehl, il$ Kilogramm Röllgerste. 12 Dekagramm Oel, außerdem als Zubuße lU Kilogramm Oel zum Preise von X 7.25, Kartoffeln auf Buch-: staben ^Sil" der Kartoffelkarte, 1 Ei X 2.05. ^Ferner Verkauf der laufenden Artikel. f MehlaLgerbe. In der kommenden Woche werdcn bei allm städtischen Abgabeftellen urtd Konsumentenorganlfationcn °/«K i l og r a m iH M e h l n n d */» Kil ogramm Ro l l gerst t pro Kopf auf Grund der gelben, beziehungsweise lilafarbenen Mehlbezugskarte abgegeben. Detüilverkaufspreis für Mehl X S.4V, für Rollgttste X 3.40 pro Kilogramm. FrÄhkcivtoffelabtznbe, DienStag bis Donncrslag werden im V. Bezirke Frühkartoffeln holländischer Herkunft und Mittwoch' bis Freitagen den Bezirken II, IX und XM Ficiihkartoffeln inländischer Herkunst, und zwar m beiden Fällen Vo Kilogramm pro Kopf zum Preise von X 2.60 für das Kilogramm-gegen Abtrennung des Abschnittes „bl" der Kartoffelkarte abgegebeir. Abgabe von NnLerzündholz. Die Abhübe yon je 5 Kilogramm Unterzündholz an einen Haushalt für eine Woche eriolgt' in der Zeit vom 8. bis 13. September gegen Abtrennung des Buchstabens „X" der Mehlbezngskarte. Preis ist 30 Heller für Hartholz, 40 Heller für Weichholz für 1 Kilogramtzi. Abgabe vorr Sauerkraut. Die Abgabe von Sauerkraut wird auch in der kommenden Woche fortgesetzt und die Ware ohne, Einschränkung der Menge und ohne Vorweisung einer Auswciskarte abgegeben, 1 Kilogramiy kostet 70 .Heller. Neue MilchkarLe» für Kinder bis zu zwei Jahrs«. Am 14. d. M. treten neue M i l ch k a r t e n f ü r d i e St-\ n b c v im Alter bis zu zwei Jahren in Kraft, und zwar Milchkarten für Kinder bis zum vollendeten elften Lebensjahre uttb solche für Kinder vonr vollendeten eisten bis zum vollendeten zweiten Lebensjahre. Die Haushalte, welche auf eine solche Milchkarte einen Anspruch besitzen, können diese vom 9. d. M. angefangen an einem beliebigen Wochentage während der gewöhnliche» Amtsstunden bei der zuständigen Brotkommisston beheben. Di« mit der Behebung beauftragte Person hat die bisherige Kmdermilchkarte und ein Dokument des Haushaltungsvorstandes (Geburtsschein, Heimatschein, Gewerbeschein, Arbeitsbuch, Dienst-' botenbuch, amtliche Legitnuativn und dergleichen) vorznweisen. . Rudolf Feldschuh» ll.» Praterstvahe 84. Zucke» abgade fttr Juli, Schokolade, Tee, Kakao, Tischweine, Sardme» usw. Geöffnet von,8 bis 12 und ‘/*3 bis 8 Uhr abends. Erster Wiener KonsumverdiN» Fortsctzung der Eierausgabe am Montua den 8. Sed tcmber d. I. in den Verschleißstcllen des V., VI., Vll., VIII., IX^ Xil. und XIII. Bezirkes» 1 Stück pro Prrsorr m der gkwohnten Weise. Fortietzimg der SpiriluLausgabe in der Vcrschleißstell« Vlll. Lerchenseldersti^ße, 1 Flasche pro Mitglied, nur an dort rahonlerte Mitglieder und nur gegen Rückgabe einer leeren Literflasche auf Nummer 8 der von unsercrn Verein aus» gegebenen rosa Bezugskatte, ab Dienstag den 9, September d. I,

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