Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 226 (4.9.1919)
- Date
- 1919-09-04
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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L fette 8 Wien, Doynerstaa ""t rii iiTg|p'ii Wiener MorgenzeitunA MwiwSauMMHStU 4. September 1919 Nr. 228 Sport. Demission des Präsidenten des Fußballver-andes. Untor Lem Eindrücke der am tetzieu Sonntage nach dem DeüfMe BüddeUtfchlaud gegen NiederSsterrkich wrgefallenen Skandalszenen, hat der Präsident de- Fußball- Verbandes, Dc. Ignaz Abeles, seim Demission gegeben. Zeine VeweSgründe legt er ins folgendem Rundschreiben meder: Wien, den 1. September IM. Unter dem Eindrücke der Entwicklung der Dinge tot österreichischen FuHL-crllsporte, namentlich der Ereignisse der . letzten Tage, sehe ich mich veranlaßt, «nen seit geraumer Zeit gehegten Plan zur Ausführung zu bringey, daist, mich aus dem österreichischen Spyrtleben zurückzuziehen und meine sämtlichen Ehrenstellen niederzulegen. In erster Reihe bestimmt mich hierzu der erschreckende und durch «ichchs zu Webende. Mangel an' Pflichtgefühl, der bei einer großen Rerhe von Berbani-s- und Vereinsfunttionären besteht. In skrupelloser Jag« Nach Erfolgen werden die Grundbedingungen des Sportes, ohne die eine gedeihliche Entwicklung desselben nicht denkbar ist — Fairneß tot Denken und Handeln — geflissentlich verletzt, das unbedeutendste materielle Interesse eines Vereines ohne Bedenken über die wichtigsten Erfordernisse der Allgemeinheit gestellt. Zweitens: ES ist dies ein Vorwurf, der berechtigt, einem Großteil unserer Spieler gemacht werden kann: Sportliches Ehrgefühl, Begeisterung für die Farben der Vaterstadt und des Vaterlandes zu spielen, sind leider eilt« seltene Erscheinung geworden. Zu all dem kommt noch die von Unverantwortlicher Seite in ebenso unverantwortlicher Weise betriebene politische Verhetzung im Sporte. .Durch sie wird in einem Boden, der ohnehin von politischen Kämpfen aller Art mehr als genug durchwühlt ist, das Monrent des Klassen-' kampfes in mutwilligster Weise verpflanzt. Die tot Kriege ohnehin erschreckend gewordene Verwilderung unserer sportlichen Jugend kann durch das Heraufbeschwöreti solcher Kämpfe nur verstärkt werden, was sich ja übrigens schon sicht- und fühlbar gemacht hat. Das Ergebnis solcher Bemühungen kann nur die völlige Untergrabung der. Disziplin bei Publikum imb Spielern, und die Flucht der letzten anständigen Elemente aus dem Fußballsporte sein. Wenn mein Schritt den einen Erfolg zeitigt, baß alto sporkliebenden und einsichtsvollen Elemente sich aus ihrer Gleichgültigkeit aufraffen, um den Fußballsport in letzter Stunde aus dem Abgrunde zu reißen, dem er nach meiner Meinung unter solchen Umständen entgegengetriebeu wird, dann soll mein Rücktritt nicht der lleinste Dienst gewesen sein, den ich dem österreichischen Sporte erweisen konnte. Den Herren — in Vereinen und Presse — welche mein Bestreben gewürdigt und unterstützt haben, deren Zahl war leider keine allzu große, sage ich bei dieser Gelegenheit meinenbesten Dank. .». Dr. Ignaz AbeleS w. x. * ■ ■ . Wir werden auf deu ganzen Fragenkomplex in unserer Sonntag-Nummer zurückkommen. Bevorstehende Aendernngen der Fußball» regeln. Die internationale Negellormmssiyn beschäftigt sich mit einer Aenderung der Spielregeln, die im Fußballsporte große Nur-. -Mutigen Hervorrufen würde. Sie hat folgende Aenderrmgm vor» zeschlagm: 1. Der Einwurf ist zu beseitigen und durch einen Freistoß I« ersetzen. 2. Ein Tor kann unmittelbar aus einem Eckstoß erzickt «erden. 8. Bei einem Freistoß oder Einwurf (wenn dieser -«behalten wird) ist kein Spieler abseits. ' - 4. Die Strafstoßmarke wird durch die Straflinie ersetzt. Der Volkswirt. . Die Kohlenklausel im Friedensvertrag. (Von informierter Seite.) Die Eierten Mächte haben beschlossen, bas beutschösterreichische Wirtschaftsgebiet zu einem unabhängigen Staate zu gestalten und in der Erkenntnis, daß zur' Schaffung einer^ unabhängigen „österreichischen Republik' die notwendige Grundlage fehlt, haben die Ententemächte ein Mittel erfunden, um die Kohlenversorgung-dieses armen Staates sicherzustellen. Unser Friedensvertrag wird eine Kohle nk lause! enthatten, er wird uns bezüglich der Kohlenversorgung an die mächtige „ReparationS kornmission" weisen Und unser Schicksal ist einer Institution ausgeliefert, deren Machtvollkommenheit wir heute gar nicht kennen und deren Befehlen und Anordnungen wir uns zu fügen haben werden- Die Reparationskommission wird bestimmen, welch« Kohlenmengen wir aus der tsche-cho-slowakischen Republik und aus Polen erhalten werden, sie wird ferner festlegen, welche Rohstoffe und in welchen Mengen Deutschösterreich den genannten Nationalstaaten .diese -Rohstoffe, zu. liefern haben wird. Wir werden drei Jahre lang überhaupt keine Gebühren auf die Ausfuhr-von Kohlen, zu entrichten haben und durch 15 Jahre werden uns Kohlenmengen garantiert, deren Höhe wir noch nicht kennen und bezüglich deren Lieferung wir die Meistbegünstigung erhalten /ollen, soweit der Wortlaut der bisher bekannten Bestimmungen im Friesensvertrage und unser Pessimtsimis' bezüglich der so verheißenen Sicherung unserer tvirsichafilichen' /Unabhängigkeit war leider sehr gerechtfertigt. Wir sind' bezüglich 'der K-ohlenlieferungen unseren Nachbarstaaten, an . die. uns ein bisher wenig freundschaftliches - Verhältnis kettet, .fast vollständig anSgeliefert. Kautsch öfterreich braucht -jährlich unge- Bank- und Wechselgeschäft BERNHARD MAYER Wl8n,lI.,Talior8tram 8 b, Alle bankmSsslgen und bBrsengeichRftliehen Tmneaktionen im Innnd Auelande. Geldeinlagen in laufender Rechnung. Kostenlose Verwahrung von Depots, Vfcrmögensverwaltnngen, Losrevisionen. aepffatgWarefiabteilflng: ÄtfÄ' Kulanteste Bedingungen. OT Informationen kostenlos. 6098 führ 12 Va Millionen Tonnen Kohle und ist mit 88 Prozent dieses Bedarfes auf di« Einfuhr angewiesen. Wir werden Rohstoffe, wahrscheinlich hauptsächlich E r z e liefern müssen, um entsprechende Kohlenmengen zu erhalten. Wir werden von der Reparationskommission Bedingungen erhalten, unter"welchen wir unser Leben weiterfristen können. Die schlechten Erfahrungen, die im Frkedensvertrag von Versailles mit der Feststellung der Höhe der deutschen Kohlenlieferungen gemacht wurden, dürsten die alliierten Mächte abgehalten haben, genaue Kohlenmengen sestznlegen, welche nns zUgewiesen werden sollen. Die Beipflichtung des Deutschen Meiches, 40 Millionen Tonnen Kohle im ersten Jahre an di« v^tschtod^nen Entoiltestaaton abzuliefern, ist durch die Anmög- . lichkeit dieser Kohlenabgabe illusorisch geworden. Nach wen!« . gen Wochen hat sich die Entente bereits veranlaßt gesehen, diese Köhlenmenge auf 21 Millionen Tonnen herabzusetzen, ha Deutschland selbst an einer Kohlennot leidet, deren Wirkungen,) das „ deutsche Wirtschaftsleben sehr nachteilig beeinflussen. Hat die Kohlenklausel tot deutschen Friedensvertrag durch di« Angabe bestimmter Kohlenmengen und durch die Äufstellung eines -genauen LiesMlngsprogrammes auch.. eine bestimmte.Form, so ist in den Bestimmungen des deutschösterreichischen Friedensvertrages nur eine zeitlich begrenzte Kohlen« lieferungspflicht angeführt, deren nähere. Bestimmungen erst durch hie Reparationskommission festgesetzt werden' sollen. Man will uns ' für. .eine Reihe .von. Jahren Kohlenmengen garantieren, ' welche der Vorkriegszeit unseres Ztohlenveebrau'cheS entsprechen. Mn setzt aber gleichzeitig fest, baß die Reparationskommission zu untersuchen haken wird, welche Kohlenmengen mstssr Berücksichtigungder für hen Export gegenwärtig zur Verfügung stehenden Ouantitätrn für uns erübrigen. Wir sehen also, baß von einer bestimmten Kohlenmenge hier gar 'keine fte&e ist/daß wir bezüglich der Belieferung ganz dem Gutachten der Reparattönskommrsslon aüsgSliefert sind und es muß unser naiurnotwendiges Bestreben sein, un? in dieser Äeparativn'sköMMission auch eine entsprechende. Geltung'zu verschaffet:, ' ' ' ' - ' . Deiltschösterr.eich hat bekanntlich eine. Reihe von KoMnöerträge»: mit der Tschecho-SlowaN, Polen und Desttf^ärtd bereits abgeschlossen und trotz, dieser mit. grüßen Hoffnungen ' begleiteten Vereinbarungen sind wir bisher in-elnvr^ Situattou verblieben, die unsere^wirtscha'ftltche Latze -auf daS äußerste gefährdet. Wir sind gegenwärtig nicht eistirial in'der. Lagemit Rücksicht auf 'die' 'kMtckeride'' WinterszrÜ' ätkch yur "jefiS Kohlenmengen zu erhalten, welche für die<>Erwärmung unserer 'Wohnungen im Winter notwendig sein' werden. Von. ausretthenben Kohlenmengtü/fAr,unsexe^ndüstrie' ist gar keine. ' Rede und der Friedensvertrag in./einer jetzigen Form gestaltet uns wenig günstige Ausfichten^ Es bleibt durch die Bestim-- i mungen des Fried^nSvertrageS auch weiterhin' die schwere Gefahr aufrecht,' daß dieKoh'lenprobuktionS staaten die Kohlenwirtschaft ihren eigene'N Interessen entspreche n d erst nach bev Festlegung ihres eigenen .Bedarfes die Bedürfnisse' unserer Staatswirtschast.berücksichtigen werben. Wir werden tzs nicht verhindern können/ vast wir nur in letzter Linie gehört werben, denn unser Einfluß in der ReparatlouskomMission wird' Vovanssichtlich nicht, so 'machtvoll sein, daß wir uns entsprechend Gehör zu verschaffen vermögen. Mister Hoo ter hat in seinem Bericht an den . Obersten Wirtschastsrai in bezug auf die Kohlenfrage euren sehr pessimistischert Standpunkt eingenommett, „die Kohlen- ' frage", so führte Mster Hoover. aus, „verdrängt nunmehr alle anderen Fragen, bas Schicksal der europäischen Zivilisation ist von der Kohlengewinnung abhängig Und ' in Europa muß eine internationale Kontrolle für die Kohlenproduktion und Verteilung der Kohle geschaffen werben". 'Eme interalliierte europäische Kohlenkommission würbe tn Paris vor wenigen Tagen geschaffen, "deren Ziel & sein soll, die europäischen Völker aus der Kohlenkatastrophe zu befreien, ünd nun folgt diesen von menschlichem Neiste getragenen' Erwägungen der alliierten Mächte-- ^n-Frie-; ' densvertrag mit der neuen österreichischen Republik, welcher^ die Kohlenversorgung unseres Staates der Reparationskom-s 'Mission, also einer Kommission von Siegern, überantwortet. Liegt hier etH--MhersptuH^Mischen Menschlichkeit und ein-' - fettiger Interessenvertretung? Ein Doppelspiel ist im Inter-' .'esse der von Hoover angeführten europäischen. Zivilisation^ ilnmöglich, unb so hoffen, wir, daß sich die allaemein, menschliche Erkenntnis der Notwendigkeit der Befriedigung des 'Lebensbedürfnisses aller Völker endlich Bahn brechen und das Kohlenproblem mit besonderer Berücksichtigung seiner Internationalität .behmtdelt Werden wirb. 'Auch die ReparationSkommission wird die Macht haben, die Kohlenfrage im Sinne der edlen Intentionen Hoovers auch für Oesterreich . zu lösen. Aeberlaffrmg austLndischsr Wertpapiere a» den Staat. In der heutigen Nummer deS StaaatsgesetzblatteS wich folgende (dritte) Bo llzugSa'nw eifung de- Staats amtes der Fiu anrrn znm Gesetze vom 4. Juli ISIS/ St.-G.-Bl. Nr. 358, betreffend Ucberlassung ausländischer Wertpapiere aU deu Staat veröffentlicht werden :. Auf Grund des § 10 des Gesetzes vom 4. Juli 191fy; St.-G-Bl. Nr. 353, wird verordnet wie folgt: 1 8 1. Die Aktien deS „Cantirre Navale Triestino" A und L) find dem Staate leihweise z« überlasten. 8 2. Sümtliche Bestimmungen der H. Vollzugsanweisung (vom 20. August ISIS, St.-G.-Bl. Nr. 426), insbesondere auch jene bezüglich Abgabe- Pflicht, Ablieserungsverfahren und Handelsverbot, haben auch hi» Anwendmg zu finden. 8 8. Diese ^Vollzugsanweisung tritt mit dem Tage der Kundmachung in Kraft. Das Einfuhrverbot Englands aufgehoben. London» 3. September. (Tel.-Komp.) Das Einfuhr verbot für Großbritannien wurde gestern aufgehoben, nur für einige Waren, . die auf einer besonderen Aste verzeichnet sind,, bleibt das Verbot bestehen. Die englischen Spiels zeugfabriken verlangen Schutzzölle zum Schutze-ihrer Industrie.' Sie begründen ihren Wunsch damit, daß deutsche Spielzeug- 'fabrikantrn England mit Anpreisungen überschwemmen, in denen sie darauf Hinweisen, daß, sie infolge des niedrigen Kursstands der Mark imstande sind, weit günstigere Angebote zu machen, M eS dem englischen Handel möglich wäre. Mais- und Holzexporte aus Rumänien. VckKarest, 8. September. (Funkfpr. des Trl.-Komp.) DaS Rumänische Prrßbureau meldet: A«S Rumänien werden, ad»! gesehen von den beßarabifchen Ueberfchüsten, 60.000 Waggonß MaiS exportiert werden können. Der Kronenkurs in Polen. Ans Warschau berichtet man den „Polnischem Stimmen* : Das polnische Approvisionietungsministeriuw hat angeordnet, daß bei den Getreideeinkäufen in ehemaligen Gebieten der Lsterreichischm Okkupation der Kronenkurs mit 17B fiic 100 Mark festgesetzt wird. Börse für landmirtschastliche Produkte. * .. Wien» 3. September: ^Orig.-Ber.) Der heutige Mittwochs mark stand vollkommen im Zeichen der sich vollziehendm pokl tssch'rn Erelgniste. Der vorliegende dürftige Auszug ans den uns auferlegten' Frudensbediugnngrn erregte chamsüchlich seiner Un- . klarbeit. wegen nur geriNaes Jntereste. Erhöhte Aufmerksamkeit^ r jg Besorgnis '.erregte in Zntcresteutenkreiscn der drohende. Eisern \ bahnersweik. der für . .unsere Versorgung von katastropbaly: ' Wütostg wäke, da die porhü'ndentn Vorräte nur für wenige Tage 'ausreichend sind. Die Nachsätze trat heckte fast auf allen Gebietvr i dringlicher denn je hervor, der Bedarf konnte indestew wegen deS ' Mangck-M-Offerteck nur teilweise befriedigt werden.. Bevorzugt /Mrben .Etscktzsutterstoffe undfür hie BtererzrWmg geeignüe Surrogale.' Det Witterungsverlauf ist ungemein befriedigend, mei;• Aussichten für den Ertrag in Herbstfrüchten gebestert. - - Innsbrucker Warenbörse. Innsbruck, 8. September. Die heute veröffentlichtest wirtschaftlichen mid' finanziellen Bedingungm de- FriedrnSvertrageS bildeten unter den Besuchern der Wnrenverkehrshalle dm Gegmstaud lebhafter Erörterung. Der gesamte Verkehr war regtz . offeriert wurden südtiroler und italimische. Weine, füdtiroler Obst 'nnd Textilwaren. Verkauft wurden weiße Bohnm zum Preise von K. 6.80 pro Kilogramm ab Innsbruck, ferner gelaugte» zum Ahf. schluß im Transitverkehr italienische: Seifm sowie Textilwaren^ Anbahnung des Exportes mit Holland. Wiener Handels« und Gewerbekammer teilt mit, daß Herr Konfuk Leo P r e l e u^ h n e r auf Dienstag dm S. d. 2k< ab 10 llhe vormittags im Gebäude der Handels» und Gewerbekammer Jntertffccklen an Export- und Jmporiverkehr. mit Holland behufs Erteilungvon Auskünften zur Verfügung steht. FirMM der Ledergalanteri^«, Kunstgewerbe, Herrm« und Damenwäsche«^ Herren- und Dammkonfektions-, Handschuhe«, Luxusschuhe»! Kunstblumm«, Schmücksedern», Silber« und Goldwarenbranch^ Perlmutter-, Bernstein-- und Elfenbemdrrchster habm hi«/ > die Getegeuheit, wertvolle Geschäftsverbindungen mit Holland an« i zuknilpsen. Kt sonstigen Ausiünstm ist die Exportabieilung drö Handels- und. Gewerbekammer gerne bereit. Eine internationale Ginfuhrmeffe in Franks fnrt a. M. In der Zeit vom 1. bis 15. Oktober wird in . Frankfurt a. M. eine „Internationale Emfuhrmeffe" stattfindm.^ Dcmschland erwartet von ihr das Angebot von Rohstoffen nnV ' .fuUbiöbnfafcn aus dem Ausland und hofft einerseits, an die ausländischen Lreseranten Fertigwaren, also auch Luxusartikel, ab- > zusetzen. Mit' dieser Eickfuhrmefse ist keine Konkurrenz gegen Leipzig,' sonderck' nür eine Ergänzung der Leipziner Meffen oe-i - absichtigt. - .• ' ' , j Die Ejektrisicrurrg der Hauptbahnen in Polen. / Den..Polnischen Stimmen wird aus Warschau gemeldet: DaS! Hanbelsministcnum hat veranlaßt, daß eine lnterniimsterielle - Sludicnkommisnon eingesetzt werde mit der Aufgabe, Vorschläge iür die Elektrisierung, der -Hauptbakinen in Polen auszuarbelten. Die Vorschläge sollen dann als Grundlage für die Fertigstellung .. eines konkreten Clektnsiernugsprojektrs dienen.'' ' ' -; ' Wiener SaldierungSveretn. Die Gefamteiuliefernngeu' , feit dem 2. Jänner cherrage» Li .!r.486,350.290.90 und zeigen i im Vergleiche mit ll l3.313Mli474.88 der ' korrespondierenden Periode deS Vorjahres', eine -Abnahme von L 5.826,781.183.48, ' ‘ Zstsolvenzen. .DaS emgeleilete Ausgleichsvxrfalireu David K o r c z y n, XX., Wallenstein-straße 5, wurde eingestellt.. .. Ungarische Kommers.» u. Diskonto-Bank-A> 6 Besorgung aller bankqeschäft!. Transaktionen. Entgegennahma v. Geideiniayen. Ausgabe v. Einlagsbüchern. Uebernahme v. VermöflonsYerwaltungea Zentral« Pressburg Fii al© Wien, i. Wippiingarstrasae 24—28 Telephon 12358. 18296, 17406 Warenabteilung Expert von Serienmöbaln unü landw. GeriUeu Import von deutschen Heizmaterialien etc.