Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 223 (1.9.1919)
- Date
- 1919-09-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 223 Wien. Montag Wiener Morgenzeit,wz 1. September 1919 » Sette 3 Der Kampf Tirols aegen die Wiener Sommerfrischler. Innsbruck, 3t. Angnst. Im Einlaufe der gestrigen Sitzung des Landtagebefindet sich folgende Anfrage des Abg. Holzhammer und.Genossen betreffend die.Ausweisung von Sommergästen: *3n Wiener Zeitungen vom 23. v. M. wird behauptet und Klage darüber geführt, daß gegenwärtig in viele« - Orten Tirols selbst schwerkranke Personen nnd Mütter mit Kindern rücksichtslos, ja selbst zur nächtlichen Stunde, unter Gendarmeriebegleitung über die Grenze abgeschoben werden, weil sie oft nur um wenige Stunden länger im Lande weilten, als ihre Aufenthaltsbewilligung lautet. Ob diese Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen, läßt sich augenblicklich nicht feststellen. Immerhin wäre es mögliche daß einzelne Organe bei der Durchführung der Ausweisungsvorschriften nicht jene billige Rücksicht walten lassen, die jedenfalls von der Regierung sowie von der ganzen Bevölkerung Tirols als selbstverständlich vorausgesetzt und zu üben gefordert wird. Es wird daher die dringliche Anfrage gestellt: Ist die Landesregierung bereit, sofort an alle bezüglichen Organe die dringliche Aufforderung zu erteilen, doß bei der Durchführung der Answeisurigsvorschrifien alle brllkge Rücksicht auf die Grundsätze der Menschlichkeit, besonders gegenüber kranken Personen und Müttern mit Kindern geübt wird und daß ebenso auf die Abreisemöglichkeit Bedacht zu nehmen ist." In Beantwortung * der Anfrage teilte Landeshauptmann Sch raffl mit, daß der Landesregierung keine Beschwerden zugekommen seien, wonach schwerkranke Personen und Mütter mit Kindern rücksichtslos, ja selbst zur nächtlichen Stunde unter Gendarmeriebegleitung Über die Grenze abgeschoden worden wären. Nichtsdestoweniger habe er die Anklage zum Anlaß genommen,^ die zuständigen Organe änzuweifen, in jenen Fällen, in welchen tatsächlich berücksichtigungswürdige Umstände eine ausnahmsweise Verlängerung des Aufenthaltenotwendig machen, jede unangebrachte Härte zu vermeiden. Immerhin müsse auch festgestellt werden, daß einzelne Sommergäste unter allen Umständen eine Verlängerung des SommeraufenthalteS unter allen Vorwänden zu erlangen suchen, weshalb diesbezüglichen Vorbringungen gegenüber eine gewisse Vorsicht am Platze sei, denn es könne doch nicht angenommen werden, daß wirklich so viele Sommergäste vor ihrer Abreise so schwer erkrankt seien, wie dies in zahlreichen Gesuchen um Verlängerung des Aufenthaltes behauptet wird. * Der „Korrespondenz Herzog" wird aus Innsbruck gemeldet: In den letzten Tagen wurde eine Reihe von Straf» Erkenntnissen gegen solche Sommerfrischler gefällt, welche M über die Einreisevorschriften hiüsveggesetzt hatten, das heißte teils mit unrechtmäßig erworbenen Einreisebewilligungen nach Tirol gekommen waren, teils die Aufent' haltssrist Überschriften, teils sich gegen die Bestimmungen während des Aufenthaltes in Tirol vergangen hatten. Insgesamt wurden Geldstrafen in der Höhe von 16.130 Kronen verhängt. Der größte Teil der beanständeten Sommerfrischler rekrutiert sich aus Wien. Die zionistischen Bezirkssektionen. Erklärung der Abkürzungen: Obm. ---- Obmann. Lt. a führender Vetter, Sekr. ----- Sekretariat iZuschnNeu. Ä_ mm.), Zskste. ----- Zusammenkünfte derMttglrcder, N. F. K. Zusammenkünfte der. Mitglieder, NalionalfondskommMr. Sektion I: Obm. Dr. Alfred Lanzer; 8t. nnd Sekr.: >erav, Matzncr, l.. Saktorgasse 7; N. F. K.: Wilhelm Goldtchm-dl. I., Franz Iosefskai 38; Mte.: CafS Prückl i^oulerrainlokal), Mittwoch. */s7 Uhr abends. Sektion III: Obm.: Dr. Josts Auerbach; Lt.: Dr. Otto ^erfunv: N. F. K.: Max Markus, III., Dirslergasse 8; Sekr.: Sektion Landstraße, III., Untere Btaduktgafst 18, Alscmimenkinisle und Montagssttzungen de- Ausschusses unter» tUetßcit bt§ zur Wiederbekamttgabe. m Sektton IV, V: Obm.: Dr. Max Sprecher; Lt. und Sekr.: Rudolf Stern, V.. Hambw grrstraße 12; N. F. K.: Paul Mandl. 0'.. Wobllrbcngasse 10. Zftfte.: jeden -wetten DienStag, */,8 Uhr rbends.^s Technik, IV.. Margaretenstraße 83. VI^ Vif, VII,: O«NI.: Dr. Max Bnnh»rdl; r>. tag. 8 'Uhr abends. Seknon IX: Obm.: Dr. Isidor Schallt; 8t.: Dr. Alfred "owp; Sekr. r Zionistrfche Sekilon Alsergrund, IX., Liechtenstein» stmßeil: Zslne.: Ctty, IX., Porzrllangasse 1, jeden Abend. Sektion XVl, XVII; Obm.: Leopold Srtzmann; Sekr. A-v. Fritz Spitzer; Sekretariat Dr. Fritz Sp'tzer, XVI., Dembardtjtcaiprtffe 11," Tel. 21394; Referent für Hebräisch und Kultur rr. Martin Förster; R. F. K.r Rosa Stamm. XVll.. Hernalsrr vaiwtstrafte 1t: Wte.: jeden, Dienstag von 7 bis v Uhr abends M Cafä Nizza, XVll., Hernalstr Gürtel 48. Sektion XVIU; Obm.. Lt. und Sekr.r Dr. Arnold Fried» mrnn. KVIll.; Edmund Wetv'Gaste 7*. N. F. K.: Thea Rotten- ^erg. XVlll.. Wähunüeralirtel 69; Mte.: Sitzungssaal destilltriSdezirisantteS, XVIII., Schopenhauerstraße 89, Mittwoch Md. Samstag abends. Sektion XIX: Obm.: Ober»Staa1Sbahnrat Dr. Ludwig Wernerr Lt. und Sekr.: Alfred Weishut, XlX., Btllroih» äm*t 86; N. F. K.: Dr. Ludwig Werner. XlX., Rudolstner- »>"fe 8: Sekr.: Montag und Donner-tag von 6 bis S Uhr abends an Tenwelvercin. XlX., Dollinergaff« 8; Mte.: Casö Zäaerniy, XtX., Hauptstrnsie 76. MtUwoch und Gamötag abrndS. W « XX: Obm.: Emil Nimhäuser; Lt.: Max Wjda; ft. F. K.: Dr. Lipoid Kirschner;'Sekr.: Zionistische Sektion Lrtgiltenau. XX., Karl Meißl-Straße 6/1; Aksle.: un Vereins- ‘bmi täglich von 8 bis 7 Uhr abcmS. Drr Tviester Lloyd nimmt die Mil elmeerführten wieder auf. Nach der «Daily Mail* kündigt der T r i e st e r L l o p d die Wiederaufnahme des Verkehres auf seme L'" .-tf: >touiantmopel und dem Schwarzen Meere an. Pränumeration s- E i n l a d « n g. Am 1.September beginnt ein nenesQuartak.Wir bitten unsere Abonnenten» das Abonnement rechtzeitig zu erneuern, damit keine Unterbrechung in der Zustellung des Blattes eintritt. > Bezugsbedingungen: Für Wie«: Für DeutfchSstsrreich: mit Zustellung Monatlich . . . Kronen 7.— Vierteljährig . . „ SO.—- Htkl'jähng ... „ 40.— Ganzjährig ... „ 80.— mit Postverkand Monatlich . . . Kronen 7.8V Biert^jährig . . * 22,— Halbjährig ... * 44.— Ganzjährig ... „ 88.— Für die T^ckecho- Slowakei: mit Postverland in tschechischer Wahruna Monatlich . . . Kronen 7.50 Vierteljährig . . „ 22.— halbjährig ... „ 44.— Ganzjahng ... „ 88.— Für Polen und die übrigsn Nationalste atsrr: mit Postverkand Monatlich . . . Kronen 8,50 Bterteljährig . . „ 35.— Halbjähv g ... „ 80.— Ganrjährig ... * 96.— Einzelexemplar 36 Heller. Für Deutschland monatlich b Mark, Schweiz 5 Franken, für drS übrige Ausland vierteljährig 26 Kronen. Dte Grldsendtmgen für die Lschecko-Slvwakei sind per Erlagschetn an das Postsvarkassenamt P. S. Nr. 150.698 in Prag, für Polen. Westgaluirn nnd Polntsch-Schlesten per Postanweisung'an die Wiener Lombard und SsKomptebanK» Filiale Krakau, für ^Wiener Morgenzcitung", Krakau, Rynek 12» zu nchten. N _ Administration der „Wiener Morgenzeitung" Wien, N.,Taborstratza 1-3. Telephon 44.038«. 43.319. Der Diebstahl der Mafck^nenaewehre auf dem Afperner Flugfeld. Mitte April d. I. wurden auf dem Flngfelde in Aspern IS Maschinengewehre entwendet. Die Erhebungen ergaben, daß sie in die Kaserne deS nunmehr aufgelösten BolkSwehrbataillonS 41 in der Selzergasse gebracht worden waren. Einige Tage vor der Auflösung des Bataillons wurden ste von dort weggebracht und waren gelegentlich der bei der Aüiläsung vorgenommenm Revision nicht zu finden. Nunmehr hat die Pobzribehörde ttn Emvernehmrn mit mlitärischen Organen die Maschinengewehre zustonde» gebracht. Zwei derselben wurden in einer Garage in Ottakring, der Rest m dem Augenblick stchergestellt, alS sie am 80. v. M., nachmittags, von Angehörigm deS ehemaligen 4ter DatallvnS vor dem Westbahnhofe, Ankuvslsrtte, ans ein Aüiymobil verladen wurden. Im Zusammenhang mit dieser Angelegenheit wurden einige Angehörige deS 41er Bataillons wegen Diebstahls m Hast genommen. . Der Fischzug eine« Taschendiebes. 357.000 Krone« gestohlen. Der Taschendiebstahl, dem am 28. August der Kaufmann Rug'giero N i a c i n o auS Triest beim Einlaß auf den Perron deS Südbahnhofes zum Opfer fiel, dürfte wohl einer der Diebstähle mit der größten Beute sein, die hier jemals einem Langfinger in die Hände fiel. AuS der Rocktasche wurde Herrn Riacmo eine Brieftasche gezogen, die enthielt: 6934 Dollarnoten. 9 Sterlirignoten, 10 französische Franlnoten. Nach dem heutigen Kurse ist der Wert der Beute K. 857.000. Der Täter wird geschildert als Mann von etwa 30 Jahren, von kleiner Gestalt mit aufgedrehtem Schnurrbart. Auf die Ergreifung des Diebes und die Zttstandebringung des Geldes hat der Geschädigte eine B r l o h n u trg von K. 50.000 auSgrsetzt. . * Der Schulbeginn fit de« Staatssrziehmrgoa«* statte«. Vom Slaaksamt für Inneres und Unterricht wird amtlich verlautbart; Der der Errichtung der deutschösterreichrschen SlaatSrr» ziehungSanflalttN hat sich infolge der zeitraubenden Vorarbeiten die Notwendigkeit ergeben,, den Schulbeginn auf. dm 1. Oktober ISIS zu verschieben. Denjenigen Schülern» die sich um b»tz Aufnahme in die StaatScrüthungSanstalre« beworben haben ktnd btS zum normalen Schulbeginn Mitte September keine Entschrldung Üb« ihre Ausnahme erhalten, wird, wenn sie in der Folg« in den StaatSerziehungSanstalten nicht ausgenommen werden sollten, daS Recht der Aufnahme in eine andere Schule entsprechend dem Ergebnisse der von ihnen abgelegten Prüfung gewährleist, auch wenn sie daselbst den normalm AusnahmStermin versäumt haben. * Aus dem Rathause. Der Stadtrat tritt kr der kommenden Woche am Mittwoch und Donnerstag zu Sitzungen zusammen. * Todrssturs einer Wienerin von der Rax. Aus Wiener- Neustadt wird uns trlegraphtert r Die 18jährige Lcopvldme Müller aus Wien rsi heute vvmtittags vom Zimmerstug auf der Rax achtzig Meter tief abgestürzt und war sofort tot. Die Leiche wurde «ach Reichenau gebracht. * Selbstmordversuch einer Dreizehnjährigen. Die.l kMngr Rosa G., Brigittenau, Rauscherstraße wohnhait. veriible am Samstag abrndö eine« Selbstmordversuch, indem sie vom Klopfbalkon im 1. Stockwerke in die Tttfe sprang. Sie siel aber aus den Klopibalkon im Halbstock aus und erlitt eine Äimde am rechten Schienbein und eine Onrtschnnz deS Beckens. Die Ncitungsgesellschasl brachte sie in die Unfallstation. Das K'.nd aal, schlechte Behandlung als Ursache der Tat an. * Wie die Deutschen arbeiten. Der „Matin" läßt sich aus Dcutickland melden: Die deutschen Chemrker verlinen ihre. Zerr nicht. Die Deutschen, die jetzt die große Rechnung zu bezahlen, haben, legen trotz alledem bedeutende Werte aus. Wir erfahren/ daß sie jüngst 200 Millionen zum Bau einer riesigen Ammoniakfabnk bewilligt haben. Es scheint so, als ob die deutschen Chemiker ein wertvolles und dabei billiges Mittel gefunden haben, um ans dem Ammoniak und der Kohlensäure eine Harnsynthese hrrzustellen.^lnd der so erzeugte billige Harnstoff wäre dann ein ausgiebigeres Düngemiitel als das Ammoniaksulfat und fein Ertrag bedeutend besser. Es wird sich vielleicht um eine für die Landwirtschaft wichtige Sache bandeln. * Nachschau bei einem Gastwirte. Am 29. August, abends, wurde bei dem Gastwirte Franz Urban, Hernalser Hauptstraße Nr. 184 eine Revision vorgenommen. Dabei wurden im Kühlranme gesunden und beschlagnahmt: 90 Kilogramm Rindstetsch, 10 Kilogramm Kalbflei'ch, 50 Kilogramm Fettz 40 Kilogramm Zucker und ein Faß mit ungefähr 1000 Eiern. * Das Geheimnis der Donau. Samstag nachmittags wurde an der Weißgärberlände nächst dem Gebäude der Donaudampfschissahrlgesellschaft der Rumpf eines KmdeS aus der Donau gezogen. Der Rumpf dürfte einem acht- bis zehnjährigen Mädchen angehört haben.. Die Leiche dürste 1 bis 3 Monate im Wasser gelegen sein. In den Ohren staken Ohrgehänge, er goldenes Herzchen mit blauen Sternen. * Gefchästseinbrnche. Bom Hauskanal auS sind am 26. August, nachts, in das Geschäft der Firma Frei & Pollak, II., Ferdmandstraße 30, ein gedrungen. Sie stahlen 168 Boxkalffelle, 17 Kilogramm Ziegenselle, 3 Paar Stiesel, 2 Paar Schuhe 3 Stadtpclze, emige Arbertsmänlel, einen Persertepvich und mehrere Handtaschen im Gesamtwerte von KI 25.000. — Am 29. August, nachts, wurde das Geschäft der Firma Ungar, I., Kohlmarkt, erbrochen. Gestohlen wurden drei Brersschwanzmäntel mit Chinchillakragen, ein Nutriamantel und 280 Stück Breitschwanzfelle in hohem Werte. _ 7 Die Ernährung. De« Marktbericht. Gestern Sonntag blieben die meisten Marttgebiete gan^ ohne Angebot. Geflügel und Fische fehlten gänzlich. Die Großmarlthalle wurde nicht geöffnet Auf den Grünwarenmarkte» stand Setttfi'' im Urberfluß zur Verfügung. Was erhalt man diese Woche? An Fettstoff: 12 Dekagramm Schweinefett; Mahl Produkten: V« Kilogramm Mehl und */< Kilogramm Maisgrieß; als Z u b u ß e Vs Kilogramm Maisgrieß; Kondensmilch für Kinder vom vollendeten 1. bis 6. Lebensjahr; Sauerkraut markenfrei, ohne Beschränkung; U nt erzü» d h ol z: 5 Kilogramm pro Haushalt; die Besitzer von rosafarbenen Einkaufscheinen erhalten V, Kilogramm Haserflocken zum Preise von 40 Heller pro Kopf. Bühne und Kunst. Aus de« Jarno-Bühnen. Im Theater i« der I o s e f st a d t wird als erste Novität Daniel Jobs ^Herbstst ü tme* mit Leopoldine Konstantin aufgeführt werde«. Im Stadttheater folgt nach der Hauptmann-Woche eine Strindberg-Woche mtt Gertrud E v f o l d t, hierauf die Neuinszenierung von Ibsens „D i e Stützen der Gesellschaft". Bögelchen. Ein Roman von Friderike Maria Wintermtz. (S. Fkscher-Verlag.) Eins rst in diesem Buche geschaut und nicht! geschriebm: DaS ist die Gestalt deS kindlichen Weibes, Vögelchen genannt, das nremalS altert, niemals welkt; das durch alle trüben Nuten des Lebenhmdurchgcht und nur die Wgel schüttelt, so fällt alleS von ihm ab und die Schwingen glitzern schneeweiß Md reiv — Bögelchen. Diese Gestalt bleibt hasten und zeugt von dem! Künstlertum der Verfasserin; im übrigen ist eS ein Schattenspiel' daS vorüberrauscht, diese LirbeswandcrMg des Mädchenvon Mann z» Man«. Da» Ansangsproblem des Buches, die Liebe deS Lebenskenners zu der Vierzehnjährigen, das in allen Variationen wtederkehrt. behält einen medizinisch peinlichen Beigeschmacks Aber die Lust der Menschenliebe, welche die Gestalten umwehte schafft, daß man de» Menschen lieben muß, der hinter dem Buchet steht. b. 3.! Dl« Neu« Wiener Bühne bereitet für Freitag den 5. d. M. die Uraufführung der Groteske i m p f l" vor. Der Verfasser Robert K o p a l kommt mit diesem Werke zum ersten' Male auf der Bühne zu Wort. Mittwoch dm 3. d. M. gelanmn neueMudiert „Der lebende Leichnam". Donnerstag de« 4. d. .Und daS Lrcht leuchtet in der Finsterniszur Aussühmng. ■ Dycho Brak,«» Weg zu Gott. (Auflage 42.060.) MaZ B r v d tvrtt mit diesem Buch in den hoben Bezirk der Meister. Es ist der große Monoloaeiner um Gott kämpfenden Seele. Dre ltntttgeganaene Welt deS MtttklaltcrS erschließt sich und wird m orelem histürischKt Roman unnrttrlbare Gegenwart, Prers gctet K 15.—, geb. K 22.50. Zu beziehen durch R. L fi h> 11, s suchen Sie am erfolgreichsten im Wege des ^Kleinen Anzeigers" der „Wiener Morgenzeitung".